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Anreise
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20.März 2005. Die Wolkendecke reißt auf und ähnlich wie
vielleicht bei den Matrosen auf den Schiffen von Columbus´ dritter
Expedition auch, präsentiert sich Grenada in gleißendem Sonnenlicht,
das sich in einem unglaublich türkisfarbenem Meer wiederspiegelt und
einen ersten Blick auf die Traumstrände von Grand Anse und die dahinter
aufragenden, mit tropischem Regenwald bestandenen
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Berge erlaubt. Die Maschine von Condor, die uns in einem 10-stündigen Flug
von Frankfurt hierher brachte dreht eine Schleife, gibt noch einen Blick auf den Hafen
von St. Georges mit seinen Kreuzfahrtschiffen frei, setzt auf und rollt zum Terminal
von Grenadas einzigem Flughafen.
Zoll und Einreiseformalitäten sind in wenigen Minuten erledigt und
nach ein paar bangen Momenten haben wir auch alle unsere Gepäckstücke
mit den Tauchsachen und den UW-Kameras in den Händen. Ein freundlicher
Taxifahrer grinst uns an und entblößt dabei einen goldenen
Schneidezahn: „whereUwannago?“ 10 Minuten und eine rasante Fahrt durch zahlreiche
Serpentinen später stehen wir vor dem „Grand View Inn“ und sind endlich
angekommen.

Der Hafen von St.George
Meine Frau und ich mögen keinen Pauschaltourismus und überfüllte
Hotels schon gar nicht. Wir mischen uns lieber unters Volk und shoppen mit
den Einheimischen am Markt für unsere Abendessen. Aus diesem Grund haben
wir uns für ein kleines Appartement mit Küche entschieden. Da es
bereits Nachmittag ist und wir noch etwas essen wollen, also die Frage nach
dem nächsten Supermarkt. Zehn Minuten und diese Richtung erfahren wir
und laufen der wedelnden Hand nach los. Entlang der Straße ziehen sich
Abwassergräben und dem leidenschaftlichen Aquarianer in mir entgehen
die Bewegungen im Wasser nicht. An der Oberfläche des Rinnsals tummeln
sich dichte Schwärme kleiner Lebendgebärender, vermutlich eine
Wildform, des allseits bekannten Guppies. Unter einer Konservendose lässt
sich ein Pärchen Pfauenaugenbuntbarsche beobachten. Herz was willst
Du mehr? Was man zuhause hinter Glas bestaunt und hegt und pflegt, vegetiert
hier im Abwasser am Straßenrand.
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Ausgesprochen nett zu beobachten sind
auch die Heerscharen von Krabben, die sich, sobald man sich nähert,
eilenden Schrittes in ihre Erdlöcher zurückziehen, um wenig später
wieder auf ihren Beobachtungsposten zurückzukehren. Nach zwanzig Minuten
haben wir ihn dann erreicht, den Supermarkt - und legen los.
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Man merkt den
amerikanischen Einfluss und ich fühle mich stark an die großen
US-Supermärkte erinnert. Nachdem wir unseren Ersteinkauf in einem Rucksack
verstaut haben, geht es zurück... Mit 20 kg auf dem Rücken, und
40 Minuten später weiß ich was ich getan habe und was man unter
„akklimatisieren“ versteht...
© 2005 - Achim R.Schlöffel
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01.12.2008 17:20 Taucher Online : 169 Heute 12296, ges. 30281456 Besucher
 
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