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Scapa Flow
von Harald Mathä
Mehr als 100.000 BRT an Wracks machen Scapa Flow im rauen Norden Schottlands
zusammen mit den Grossen Seen in Nordamerika und Truuk Lagoon im Pazifik
zu einem der drei weltbesten Wracktauchplätze. Ein Traumziel für
Wracktaucher oder doch nur etwas für masochistisch veranlagte Alteisenfetischisten?
Unidentifiziertes an einem Wrack (li), Dampfkessel der "Tabarka" (mi),
der Autor in einem Sound (re).
1919 versenkten sich 74 kaiserlich-deutsche Kriegsschiffe, die hier nach
Ende des Ersten Weltkrieges interniert waren, selbst. In den darauf folgenden
zwei Jahrzehnten wurden die meisten wieder gehoben und abgewrackt. Aber noch
heute liegen Schlachtschiffe, Zerstörer, Torpedoboote und noch viele
andere Wracks aus andere Epochen auf dem Grund von Scapa Flow und locken
Taucher aus aller Welt auf die Orkney Inseln nördlich von Schottland.
Saisonstart 2005 im Scapa Flow
22. bis 30. April 2005
Anreise
Mit BA von München (MUC) via London Gatwick (LGW) und Inverness (INV)
nach Kirkwall/ Orkney (KOI).
Wir starten kurz nach Mittag MEZ in München und landeten etwas nach 19 Uhr CET in Kirkwall, wo wir von Dougie vom Diving Cellar abgeholt
und die etwa 20 km nach Stromness zu unserem Haus gebracht wurden.
Da der nächste Tag noch tauchfrei war, konnten wir die herrliche Live-
Folkmusik im "Ferry Inn" nebst einigen Pints bis zum "Last-Orders" um 01:00
reuelos genießen.
Livemusik im Pub (li), Im Stromess Museum (mi),
Ausflug mit Basisbus (re).
Hohe Klippen und alte Steine
Wegen der bedeutend günstigeren Flüge (nur etwa 350 Euro) bei dieser
Terminwahl waren wir einen Tag vor Beginn des eigentlichen Tauchbetriebs
angereist.
Wegen unserer Zufriedenheit 2001 buchten, tauchten und wohnten wir
wieder bei und mit dem Diving Cellar und auf der "John L." in Stromness.
Eine lohnenswerte Einstimmung findet man im Stromness Museum in der Alfred
Street (2,50 Pfund Eintritt) Neben der Dokumentation der Geschichtliche von
Stromness und seiner Einwohner und seiner Funktion als wichtiger letzter
Hafen auf dem Weg nach Amerika finden sich hier naturgemäß auch
viele Erinnerungen und Fundstücke an die internierte kaiserlich-deutsche
Hochseekriegsflotte und deren spätere Hebung durch die Cox and Danks
Ltd.
Wir hatten bereits 195 kg unserer Ausrüstung per Spedition vorab nach
Stromness geschickt, die -Danke hierfür- Tage zuvor von Leigh und Dougie
in Empfang genommen wurde ("it was a hell of a box") und die es nun, natürlich
wieder bei Low-Tide, in altbewährter Gebirgsjägermanier von der
Hafemole ein paar Meter aufs Schiff abzuseilen galt.
Das nachmittägliche Sightseeing mit dem blauen Basisbus (zur weitgehend
freien Verwendung- nur tanken muss man selbst!) führte uns zur beeindruckenden
Steilküste bei Jesnaby und dem Ring of Brogar- einem der vielen mysteriösen
steinzeitlichen Sehenswürdigkeiten auf Orkney.
Abseilen der Ausrüstung aufs Schiff (li), Ring of Brogar (mi),
die "John L." (re).
Sonne und große Vorfreude...
Unser erster Tauchgang führte uns zum Wrack der SMS Karlsruhe.
(5.354 tons).
Das 150 Meter lange Wrack ist durch Bergungsarbeiten schon stark zerstört,
aber wir konnten uns noch erinnern, wie wir tauchen mussten, um die nicht
demolierten Partien sehen zu können und einen schönen Tauchgang
genießen zu können- dachten wir jedenfalls...
Schon beim abtauchen an der Shotline überraschte uns (k)eine Sicht von
nur etwa einem Meter!
Die Shotline war auf 18 Metern am Wrack befestigt, die Sicht blieb allerdings
weiterhin minimal bescheiden. Mangels ausgeprägter Orientierungspunkte
war es uns auch nicht möglich die Geschütztürme zu finden.
Oder waren wir nur knapp vorbeigetaucht und hatten wir sie trotz starker
Lampen nicht entdeckt?
Zum Meeresgrund in etwa 27 Metern hin schwand auch das letzte Tageslicht
und aus dunklen Grünnuancen wurde rasch tiefes Schwarz. Das war dann
auch nicht unbedingt eine Besserung der Lage bei einem bis zwei Metern Sicht
und wir entschlossen uns zur Umkehr.
Nachdem wir die Bojenleine nicht mehr fanden, beendeten wir diesen ersten
Tauchgang mit einem Freiwasseraufstieg mit SMB (Dekoboje) und Reel.
Immerhin: Die Sonne schien und wir genossen die Mittagspause an einem einigermaßen
windgeschützten Plätzchen beim, sonntags noch geschlossenen, Museum
in Lyness auf der Insel Hoy.
Mittagsschläfchen in Lyness (li), Flugzeugmotor im Museum (mi),
Taucher geht an Bord (re).
Die bange Frage war: Wird die Sicht wieder besser?
Hmmm... beim Nachmittagstauchgang an der F2
und der Bergungsbarke YC21 konnte man beim abtauchen die Shotline
immerhin aus 2-3 Metern erkennen...
Noch kein Grund zum Jubeln, aber immerhin, schon etwas...
Das Fotografieren gestaltete sich trotz externem Blitz und komfortablem Blitzarm
durch die vielen Schwebeteilchen recht schwierig und die Ausbeute blieb,
auch ob der gesunkenen Motivation, gering. Die angebrachte Leine von der
F2 zur etwa 30 Meter entfernten Barke war sehr nützlich, um diese zu
finden und erkunden zu können.
Frustriert lasse ich schon bald das Fotografieren. Wir sollen wir in dieser
trüben Suppe die tiefer liegenden Wracks sinnvoll betauchen? Wie die
mächtigen Geschütztürme und Kasematten der kieloben auf über
40 Metern liegenden, riesigen Schlachtschiffe "Kronprinz Wilhelm" und "Markgraf" finden und vor allem, diese sicher betauchen?
Trotz der eigentlich wenig anstrengenden Tauchgänge abends sehr erschöpft.
Längere Dekostops...
Nach wie vor starker, kühler Wind aber auch zeitweise sonnige Abschnitte.
Nach den gestrigen, leider recht mäßigen Tauchgängen steht
ein Wrack außerhalb des eigentlichen Scapa Flow auf dem Programm: Die
"James Barrie", ein 40 Meter langer isländischer
Fischtrawler, der 1969 im Sturm sank und nun in einer Tiefe von etwa 47 Meter
im Hoxa Sound liegt.
Die Anfahrt von Stromness quer durch den Scapa Flow dauert etwa 1 1/2 Stunden.
Fertigmachen! (li), der Autor an der "James Barrie" (mi),
an der "James Barrie" (re).
Schon beim abtauchen kommt Freude auf! Endlich wieder eine Bojenleine, die
man über viele Meter sieht! Am Wrack dann Hochstimmung! 20 Meter und
mehr Sichtweite erfreuen uns, auch wenn die Aufstiegszeiten (Deko) auch verdammt
schnell zunehmen...
Nach so einem tollen Tauchgang genießen wir die Mittagspause in Lyness
(im Museum
und dem Lyness Naval Cemetery- unbedingt sehenswert! und Imbiss- die
ältere Dame ist mittags in der Vorsaison zwar chronisch überfordert, aber
total liebenswert!)
Mit so vielen tollen Erinnerungen an die "James Barrie" verzichten wir auf einen weiteren Tauchgang
im Trüben an der F2 und den "Bottle Dive", sondern genießen an
einem windstillen Eckchen die rare Orkney Sonne (die bis zur Ankunft noch
zu leichten Rötungen im Gesicht reichen sollte...)
Ein gelungenes, herrliches "Tagerl"!
Unser erstes U-Boot!
Wieder ein sonniger Tag!
Als erstes steht das Wrack der SMS Cöln auf dem Programm. Die Sichtweiten stiegen
in den letzten Tagen auch wieder etwas auf annehmbare drei Meter. Berauschend
ist sicherlich etwas anders, Aber immerhin, man konnte seine Gruppe überblicken
und sich am Wrack brauchbar orientieren.
Nach der Mittagspause in Lyness stand -auf eigenen Wunsch- für
viele das erste U-Bootwrack auf dem Programm!
SMU 116 wurde 1918, (nur 11 Tage vor dem offiziellen
Kriegsende!) beim Versuch in den Scapa Flow einzudringen, ertappt und von
den Bewachern erfolgreich versenkt. Als in den 70er Jahren die Raffinerien
auf Flotta aufgebaut, und die Pipelines gebaut wurde, stellte ein nach wie
vor mit scharfen Torpedos bewaffnetes U-Boot natürlich ein Gefahrenpotential
dar. Dieses wurde kurzerhand ausgeschaltet, in dem die Torpedos gesprengt
wurden. Es gibt aber auch noch andere Aussagen dazu...
Jedenfalls liegt das Wrack in den ziemlich klaren Wässern des strömungsreichen
Hoxa Sounds in rund 30 Metern auf Sandgrund. Als einstmals 56 m langes U-Boot
ist es meiner Meinung nach nicht mehr wirklich zu erkennen, Es besteht mehr
aus einigen Ansammlungen von verbogenen Blechplatten, Rohren und Leitungen.
Drucklufttank der UB 116 (li), Luke, Schott oder Flansch…(mi),
die Batterien des UB 116 (re).
Ironisch gesagt könnte es sich aber ebenso um eine explodierte Lokomotive
oder die Entsorgungsinsel beim Treffpunkt Pühringer
handeln ;-))
Schottisches Wetter!
Regen, Wind und Gischt bestimmen diesen Tag. Trotz wirklich aller Versuche
von Captain Robert und James uns einen angenehmen Tauchtag zu gestalten,
kehren wir bereits mittags nach Stromness zurück. Das Wetter lässt
sicheres und sinnvolles Tauchen einfach nicht mehr zu. Zuvor fuhren
wir bei stürmischer See quer durch den Scapa Flow um eines der geschützt
liegenden Wracks zu betauchen.
Der geplante "Scenic Dive" Tauchgang beim "Old Man of Hoy" an der Atlantikküste
war durch Sturm und hohe Dünung leider nicht möglich.
Das Wrack der "MV Radiation" ist recht unbekannt und wird auch nur
selten betaucht. Das etwa 30 Meter lange Wrack eines kleinen Frachters oder
Fischtrawlers (angeblich der größte, je in Schottland gebaute
Trawler aus Holz) liegt in 25 Metern Tiefe und wird von unglaublich
vielen Krabben und Krebsen bewohnt. Die Sicht blieb zum Zeitpunkt unserer
Betauchung mit etwas mehr als einem Meter gleich (schlecht) und wir erkannten
das Wrack als dunkle Silhouette erst, als wir uns direkt daneben am Meeresgrund
befanden...
Rauhes Wetter! (li), nochmals rauhes Wetter! (mi),
Dekopäuschen an der Shotline (re).
Laderäume und Aufbauten - besonders die Kombüse - sind (bei besserer
Sicht) relativ leicht zu betauchen und auch recht interessant, sagt man...
In den Atlantik gespült!
Scheinbar entgegen der Wettervorhersage, die Sturmböen bis 40 Mph vorhersagte,
schien am Vormittag die Sonne und der Wind war deutlich abgeklungen.
Der erste Tauchgag des Tages führte uns zum Wrack der 172 Meter langen
SMS Markgraf, (25.388 tons) die Kieloben zwischen 22
und 46 Metern liegt. Bei einer Sicht von immerhin 3-4 Metern wieder ist es
immer noch eine sehr mystische Angelegenheit, dieses kopfüber liegende
Wrack zu betauchen.
Speziell hier würde man sich ein besseres Atemgas als dünnes Nitrox
oder Luft wünschen!
Letzte Instruktionen von James (li), Hmmmm :-( (mi),
Immerhin, das Wetter passt…(re).
Gegen Mittag zeigte uns Orkney, wie schnell hier das Wetter sich ändern
kann: Von Sonne zu Sturmböen und Regen dauert es nur etwa eine Stunde,
als wir im Burra Sound kreuzen, um den Gezeitenstillstand abzuwarten. Der
anschließende Tauchgang ins kieloben liegende Wrack der Tabarka, (2624 tons) ist für mich das absolute
Highlight jedes Scapa Flow Tauchurlaubes! Mitten im Kelp erhebt sich plötzlich
das Wrack wie eine Mauer vom 15 Meter tiefen Meeresgrund. Durch viele kleine
und größere Öffnungen gelangt man ins Wrack, wo man Laderäume,
den Maschinenraum mit den von der "Decke" gefallenen Dampfkesseln, sowie
die Gestänge des Antriebs (???) im Dunkel erkennen kann. Auch die Steine,
mit denen die Tabarka bei ihrer letzten Versenkung beladen wurde, sind noch
schön zu erkennen.
Aus biologischer Sicht ist dieses Wrack besonders interessant! Kaum wo sonst
findet sich ein so dichter Bewuchs an Octocorallia. Auch so mancher Fisch
und Krebschen lassen sich hier erblicken.
Insgesamt ein phantastisches Wrack, das man bis in den letzten Winkel erkunden
kann. Nur etwas beeilen muss man sich dabei- der Stillstand zwischen den
Gezeiten währt nur kurz und dann beginnt es in die Gegenrichtung immer
heftiger zu strömen- auch im Wrack bekommt man das deutlich mit und
nach einer guten halben Stunde wird es Zeit, das Wrack zu verlassen und sich
in den Scapa Flow oder in den offenen Atlantik spülen zu lassen, wo
man dann (hoffentlich) vom Tauchboot wieder aufgesammelt wird.
In der Tabarka (li), Die kahlen Berge auf Hoy (mi),
Antriebsgestänge (re).
Achtung! Bei derartigen Tauchgängen die SMB (Surface Marker Buoy)
nicht schießen, sondern ggf. erst an der Oberfläche aufblasen!
Durch die wirklich heftige Strömung kann diese sonst gefährlich
für den Taucher werden (Unterspülung!)
Technischer Rückzug
Versenden der Ausrüstung via Spedition zurück in die Heimat. So
wirklich versäumt haben wir an diesem Tag aber nichts: Unsere irischen
Taucher berichteten uns von Sichtweiten von nur einem Meter am Wrack der
SMS Dresden (5531 tons) und das manche dabei sogar das
Wrack nicht einmal fanden. Nachdem das Wetter sich wieder gebessert hatte,
nutzten wir den Tag für einen Ausflug zur steinzeitlichen Siedlung von
Skara
Brae (6! Pfund Eintritt)
Heimreise
Mit einer zünftigen Verkühlung und ebensolchem Schnupfen
hoben wir um 11 a.m. CET in KOI ab und flogen via Aberdeen (ABZ) und London
Heathrow (LHR) wieder nach MUC, wo wir pünktlich ankamen. In gut zwei
Stunden waren wir dann mit dem Auto auch zurück im heimatlichen Oberösterreich.
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Info-Steckbrief
Allgemeine Infos:
Grundsätzliches über das Tauchen im Scapa Flow, sowie über
Sehenswürdigkeiten, etc. habe ich bereits in meinem Bericht 2001 geschrieben und möchte dieses nur
ungern wiederholen.
Ganz allgemein will ich nur ausführen, dass das Tauchen hier meist tief,
kalt und anspruchsvoll ist.
Unerfahrenen Taucher, auch solchen, die sich nach Studium zuhause, am Taucherstammtisch
oder im Internet und anschließendem Ausrüstungskauf für "Tekkies"
(oder so) halten, möchte ich in ihrem eigenen Interesse empfehlen, erst
ausreichend Erfahrung mit der Ausrüstung und sich selbst zu sammeln,
bevor sie hierher reisen.
Kaltwasser geeignete Ausrüstung, vor allem ein guter Trocki samt Unterzieher
sind bei Wassertemperaturen von 7°C im Frühjahr unbedingt notwendig.
Zwei getrennte Lungenautmaten sollten heutzutage ohnehin nicht mehr extra
zu erwähnen sein.
Fertig zum Sprung! (li), die helfende Hand von James (mi),
Dr. Seltsam?! ;-) (re).
Die Ausrüstungskonfiguration ist sicherlich auch eine Einstellungssache,
wichtig ist aber immer, das das Tauchteam mit seiner Ausrüstung umgehen
kann und auch aufeinander eingespielt ist.
Getaucht wird mit Luft, Nitrox, Trimix, SCR und CCR. Normalerweise wird aber
mit Mono15 oder Doppel10 getaucht, was hier für "normale" Tauchgänge
auch durchaus ausreichend sein dürfte...
Für lange u/o tiefe TG ist eine Stage mit Deko-Gas sicherlich eine bekömmliche
und sinnvolle Angelegenheit.
Ein MUSS bei jedem Tauchgang ist eine SMB (Surface
Mark Buoy) die beim Aufstieg mittels Reel an die Oberfläche
geschossen wird und so der Bootsbesatzung ermöglicht, zu erkennen,
wo die Taucher jeweils an die Oberfläche kommen werden. (Strömungen,
hohe Wellen, Gischt, Regen und Nebel, alles ist hier möglich!)
Der richtige und sichere Umgang damit muss unbedingt zuvor erlernt, geübt
und beherrscht werden!
Anekdote: Ich wurde zweimal von so einer von unten abgefeuerten SMB im Sicherheits-
bzw. DekoStop im Freiwasser fast "torpediert"! *schreck hoch!*
Auch am Boot sollte man unbedingt für winddichte und warme Bekleidung
sorgen. (Reseveklamotten, wenn man mal im Trocki "absaufen" sollte, mitnehmen!)
Gegebene Erklärungen für die schlechte Sicht im Scapa Flow:
A: Durch den Ostwind wird Nordseewasser in die Bucht getrieben...
B: Durch das verregnete Jahr 2004 und den ebenso verregneten Winter wurden
Nähr- und Trübstoffe in die Bucht gespült, die seither die
Sicht trüben...
C: Der Hafen von Kirkwall wird ausgebaggert...
Hmmm... C ist's wohl kaum, da der Hafen von Kirkwall nicht im Scapa Flow,
sondern an der Nordseeseite liegt- A glaub ich auch nicht so recht- B bleibt
dann wohl der engere Kandidat...
Doughie's Meinung nach verschiebt sich die Tauchsaison auch immer mehr in
den Herbst, der verhältnismäßig "warmes" Wasser und eher
gute Sicht garantiert.
In einem windgeschützten Eckchen (li), Sonnenseestern (mi),
Sauwetter! Droch emschirr! (re).
Kulinarische Impressionen:
Nicht nur der Gourmet hat recht schwer im hohen Norden Großbritanniens.
Das Essen in den Restaurants (egal ob Stromness Hotel, Royal Hotel,
Ferry Inn, etc...) ist recht eintönig, phantasielos und untereinander austauschbar.
(aber immerhin: es füllt den Magen!) Abwechslung bringt da eventuell
ein Besuch beim "Chinesen" in Kirkwall oder man stellt sich - falls möglich
- zuhause selbst an den Herd!
Die Fish&Chips Küche (recht kreative Öffnungszeiten!) in der
Victoria Street ist eine günstige Alternative zu den Restaurants zum
halben Preis! (take away only!) Auch Huhn, Burger... sind erhältlich (den dominierenden und anhaltenden Geschmack
nach Frittieröl im Mund muss man entweder stoisch ignorieren können oder mit einem (Orkney)Whisky wegspülen!)
Nebenkosten:
Umrechnungskurs im April 2005: 1 Englisches Pfund= 1,5 Euro
Preis für 7 (8) ÜF und 6 Tage Tauchen: ca. 250 Pfund
Flüge: MUC-LGW-INV-KOI=KOI-ABZ-LHR-MUC: etwa 350 Euro (Linie, sehr günstiger
Tarif!)
1 Pint Bier im Pub: 2,30 Pfund
Sandwiches im Laden: 1,50 bis 3 Pfund
Take-away Pizza: 5 Pfund
Hauptgericht im Restaurant: ab 7 Pfund
1 Liter Diesel: knapp 1 Pfund
1 Packung Zigaretten: ab etwa 4,50 Pfund - also Raucher: entweder besser
vorher aufhören oder ausreichende Reserven mitnehmen!
Wrackeinsichten: Leitung... (li), Wrackeinsichten: Seenelken (mi),
Aufstieg! (re).
Literaturempfehlung:
Dive Scapa Flow, Rod Macdonald
The Naval Wrecks of Scapa Flow, Peter L. Smith
Scapa Flow, Die Selbstversenkung der wilhelminischen Flotte, Andreas Krause
The Bull & The Barriers: The Wrecks of Scapa Flow, Lawson Wood
Orkney& Shetland Reiseführer, DuMont
Buchrezesionen
hier auf Taucher.Net
Nützliche Links:
Reisebericht 2001
Oli's legendärer
Scapa Führer
The Diving Cellar
Taucher.Net Scapa Flow Links
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Our special thanks to James from the "John L". You are the friendliest and
most helpful boatman we have ever met!
Update: Seit Juni 2005 ist James jetzt Captain der "John L." nachdem Robert in Pension (Rente) gegangen ist. Wir gratulieren!!
Text © 2005 by Harald Mathä
Bilder © 2005 by Harald Mathä und Bernhard von Gabrielitz
Epilog:
"Unser Leben gehet dahin,
wie große Schiffe, die sinken."
Gefunden am Grab von Feldmarschall Derfflinger (1609-95)- angeblich exakt
am 21. Juni 1919, als die SMS Derfflinger sich mit den anderen Schiffen im
Scapa Flow selbst versenkte...
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TIPP: | Unser Online-Tauchmagazin wird sehr gerne gelesen, und enthält immer vielfältige Themen. Schau einfach mal rein - stets aktuell! |
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12.05.2008 03:50 Taucher Online : 45 Heute 967, ges. 26220200 Besucher
 
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