Neue EinträgeHilfeseitenImpressum und AGBMail an die RedaktionHauptseiteSeitenübersicht
Onlinemagazin - 55. Ausgabe - Scapa Flow




 Geschrieben von Harry

Scapa Flow

von Harald Mathä

Mehr als 100.000 BRT an Wracks machen Scapa Flow im rauen Norden Schottlands zusammen mit den Grossen Seen in Nordamerika und Truuk Lagoon im Pazifik zu einem der drei weltbesten Wracktauchplätze. Ein Traumziel für Wracktaucher oder doch nur etwas für masochistisch veranlagte Alteisenfetischisten?


Unidentifiziertes an einem Wrack (li), Dampfkessel der "Tabarka" (mi),
der Autor in einem Sound (re).

1919 versenkten sich 74 kaiserlich-deutsche Kriegsschiffe, die hier nach Ende des Ersten Weltkrieges interniert waren, selbst. In den darauf folgenden zwei Jahrzehnten wurden die meisten wieder gehoben und abgewrackt. Aber noch heute liegen Schlachtschiffe, Zerstörer, Torpedoboote und noch viele andere Wracks aus andere Epochen auf dem Grund von Scapa Flow und locken Taucher aus aller Welt auf die Orkney Inseln nördlich von Schottland.

Saisonstart 2005 im Scapa Flow

22. bis 30. April 2005

Anreise

Mit BA von München (MUC) via London Gatwick (LGW) und Inverness (INV) nach Kirkwall/ Orkney (KOI).
Wir starten kurz nach Mittag MEZ in München und landeten etwas nach 19 Uhr CET in Kirkwall, wo wir von Dougie vom Diving Cellar abgeholt und die etwa 20 km nach Stromness zu unserem Haus gebracht wurden.
Da der nächste Tag noch tauchfrei war, konnten wir die herrliche Live- Folkmusik im "Ferry Inn" nebst einigen Pints bis zum "Last-Orders" um 01:00 reuelos genießen.



Livemusik im Pub (li), Im Stromess Museum (mi),
Ausflug mit Basisbus (re).

Hohe Klippen und alte Steine

Wegen der bedeutend günstigeren Flüge (nur etwa 350 Euro) bei dieser Terminwahl waren wir einen Tag vor Beginn des eigentlichen Tauchbetriebs angereist.
Wegen unserer Zufriedenheit 2001 buchten, tauchten und wohnten wir wieder bei und mit dem Diving Cellar und auf der "John L." in Stromness.
Eine lohnenswerte Einstimmung findet man im Stromness Museum in der Alfred Street (2,50 Pfund Eintritt) Neben der Dokumentation der Geschichtliche von Stromness und seiner Einwohner und seiner Funktion als wichtiger letzter Hafen auf dem Weg nach Amerika finden sich hier naturgemäß auch viele Erinnerungen und Fundstücke an die internierte kaiserlich-deutsche Hochseekriegsflotte und deren spätere Hebung durch die Cox and Danks Ltd.
Wir hatten bereits 195 kg unserer Ausrüstung per Spedition vorab nach Stromness geschickt, die -Danke hierfür- Tage zuvor von Leigh und Dougie in Empfang genommen wurde ("it was a hell of a box") und die es nun, natürlich wieder bei Low-Tide, in altbewährter Gebirgsjägermanier von der Hafemole ein paar Meter aufs Schiff abzuseilen galt.
Das nachmittägliche Sightseeing mit dem blauen Basisbus (zur weitgehend freien Verwendung- nur tanken muss man selbst!) führte uns zur beeindruckenden Steilküste bei Jesnaby und dem Ring of Brogar- einem der vielen mysteriösen steinzeitlichen Sehenswürdigkeiten auf Orkney.



Abseilen der Ausrüstung aufs Schiff (li), Ring of Brogar (mi),
die "John L." (re).

Sonne und große Vorfreude...

Unser erster Tauchgang führte uns zum Wrack der SMS Karlsruhe. (5.354 tons).
Das 150 Meter lange Wrack ist durch Bergungsarbeiten schon stark zerstört, aber wir konnten uns noch erinnern, wie wir tauchen mussten, um die nicht demolierten Partien sehen zu können und einen schönen Tauchgang genießen zu können- dachten wir jedenfalls...
Schon beim abtauchen an der Shotline überraschte uns (k)eine Sicht von nur etwa einem Meter!
Die Shotline war auf 18 Metern am Wrack befestigt, die Sicht blieb allerdings weiterhin minimal bescheiden. Mangels ausgeprägter Orientierungspunkte war es uns auch nicht möglich die Geschütztürme zu finden. Oder waren wir nur knapp vorbeigetaucht und hatten wir sie trotz starker Lampen nicht entdeckt?
Zum Meeresgrund in etwa 27 Metern hin schwand auch das letzte Tageslicht und aus dunklen Grünnuancen wurde rasch tiefes Schwarz. Das war dann auch nicht unbedingt eine Besserung der Lage bei einem bis zwei Metern Sicht und wir entschlossen uns zur Umkehr.
Nachdem wir die Bojenleine nicht mehr fanden, beendeten wir diesen ersten Tauchgang mit einem Freiwasseraufstieg mit SMB (Dekoboje) und Reel.
Immerhin: Die Sonne schien und wir genossen die Mittagspause an einem einigermaßen windgeschützten Plätzchen beim, sonntags noch geschlossenen, Museum in Lyness auf der Insel Hoy.



Mittagsschläfchen in Lyness (li), Flugzeugmotor im Museum (mi),
Taucher geht an Bord (re).

Die bange Frage war: Wird die Sicht wieder besser?
Hmmm... beim Nachmittagstauchgang an der F2 und der Bergungsbarke YC21 konnte man beim abtauchen die Shotline immerhin aus 2-3 Metern erkennen...
Noch kein Grund zum Jubeln, aber immerhin, schon etwas...
Das Fotografieren gestaltete sich trotz externem Blitz und komfortablem Blitzarm durch die vielen Schwebeteilchen recht schwierig und die Ausbeute blieb, auch ob der gesunkenen Motivation, gering. Die angebrachte Leine von der F2 zur etwa 30 Meter entfernten Barke war sehr nützlich, um diese zu finden und erkunden zu können.
Frustriert lasse ich schon bald das Fotografieren. Wir sollen wir in dieser trüben Suppe die tiefer liegenden Wracks sinnvoll betauchen? Wie die mächtigen Geschütztürme und Kasematten der kieloben auf über 40 Metern liegenden, riesigen Schlachtschiffe "Kronprinz Wilhelm" und "Markgraf" finden und vor allem, diese sicher betauchen?
Trotz der eigentlich wenig anstrengenden Tauchgänge abends sehr erschöpft.

Längere Dekostops...

Nach wie vor starker, kühler Wind aber auch zeitweise sonnige Abschnitte. Nach den gestrigen, leider recht mäßigen Tauchgängen steht ein Wrack außerhalb des eigentlichen Scapa Flow auf dem Programm: Die "James Barrie", ein 40 Meter langer isländischer Fischtrawler, der 1969 im Sturm sank und nun in einer Tiefe von etwa 47 Meter im Hoxa Sound liegt.
Die Anfahrt von Stromness quer durch den Scapa Flow dauert etwa 1 1/2 Stunden.



Fertigmachen! (li), der Autor an der "James Barrie" (mi),
an der "James Barrie" (re).

Schon beim abtauchen kommt Freude auf! Endlich wieder eine Bojenleine, die man über viele Meter sieht! Am Wrack dann Hochstimmung! 20 Meter und mehr Sichtweite erfreuen uns, auch wenn die Aufstiegszeiten (Deko) auch verdammt schnell zunehmen...
Nach so einem tollen Tauchgang genießen wir die Mittagspause in Lyness (im Museum und dem Lyness Naval Cemetery- unbedingt sehenswert! und Imbiss- die ältere Dame ist mittags in der Vorsaison zwar chronisch überfordert, aber total liebenswert!)
Mit so vielen tollen Erinnerungen an die "James Barrie" verzichten wir auf einen weiteren Tauchgang im Trüben an der F2 und den "Bottle Dive", sondern genießen an einem windstillen Eckchen die rare Orkney Sonne (die bis zur Ankunft noch zu leichten Rötungen im Gesicht reichen sollte...)
Ein gelungenes, herrliches "Tagerl"!

Unser erstes U-Boot!

Wieder ein sonniger Tag!
Als erstes steht das Wrack der SMS Cöln auf dem Programm. Die Sichtweiten stiegen in den letzten Tagen auch wieder etwas auf annehmbare drei Meter. Berauschend ist sicherlich etwas anders, Aber immerhin, man konnte seine Gruppe überblicken und sich am Wrack brauchbar orientieren.
Nach der Mittagspause in Lyness stand -auf eigenen Wunsch- für viele das erste U-Bootwrack auf dem Programm!
SMU 116 wurde 1918, (nur 11 Tage vor dem offiziellen Kriegsende!) beim Versuch in den Scapa Flow einzudringen, ertappt und von den Bewachern erfolgreich versenkt. Als in den 70er Jahren die Raffinerien auf Flotta aufgebaut, und die Pipelines gebaut wurde, stellte ein nach wie vor mit scharfen Torpedos bewaffnetes U-Boot natürlich ein Gefahrenpotential dar. Dieses wurde kurzerhand ausgeschaltet, in dem die Torpedos gesprengt wurden. Es gibt aber auch noch andere Aussagen dazu...
Jedenfalls liegt das Wrack in den ziemlich klaren Wässern des strömungsreichen Hoxa Sounds in rund 30 Metern auf Sandgrund. Als einstmals 56 m langes U-Boot ist es meiner Meinung nach nicht mehr wirklich zu erkennen, Es besteht mehr aus einigen Ansammlungen von verbogenen Blechplatten, Rohren und Leitungen.



Drucklufttank der UB 116 (li), Luke, Schott oder Flansch…(mi),
die Batterien des UB 116 (re).

Ironisch gesagt könnte es sich aber ebenso um eine explodierte Lokomotive oder die Entsorgungsinsel beim Treffpunkt Pühringer handeln ;-))

Schottisches Wetter!

Regen, Wind und Gischt bestimmen diesen Tag. Trotz wirklich aller Versuche von Captain Robert und James uns einen angenehmen Tauchtag zu gestalten, kehren wir bereits mittags nach Stromness zurück. Das Wetter lässt sicheres und sinnvolles Tauchen einfach nicht mehr zu. Zuvor fuhren wir bei stürmischer See quer durch den Scapa Flow um eines der geschützt liegenden Wracks zu betauchen.
Der geplante "Scenic Dive" Tauchgang beim "Old Man of Hoy" an der Atlantikküste war durch Sturm und hohe Dünung leider nicht möglich.
Das Wrack der "MV Radiation" ist recht unbekannt und wird auch nur selten betaucht. Das etwa 30 Meter lange Wrack eines kleinen Frachters oder Fischtrawlers (angeblich der größte, je in Schottland gebaute Trawler aus Holz) liegt in 25 Metern Tiefe und wird von unglaublich vielen Krabben und Krebsen bewohnt. Die Sicht blieb zum Zeitpunkt unserer Betauchung mit etwas mehr als einem Meter gleich (schlecht) und wir erkannten das Wrack als dunkle Silhouette erst, als wir uns direkt daneben am Meeresgrund befanden...



Rauhes Wetter! (li), nochmals rauhes Wetter! (mi),
Dekopäuschen an der Shotline (re).

Laderäume und Aufbauten - besonders die Kombüse - sind (bei besserer Sicht) relativ leicht zu betauchen und auch recht interessant, sagt man...

In den Atlantik gespült!

Scheinbar entgegen der Wettervorhersage, die Sturmböen bis 40 Mph vorhersagte, schien am Vormittag die Sonne und der Wind war deutlich abgeklungen.
Der erste Tauchgag des Tages führte uns zum Wrack der 172 Meter langen SMS Markgraf, (25.388 tons) die Kieloben zwischen 22 und 46 Metern liegt. Bei einer Sicht von immerhin 3-4 Metern wieder ist es immer noch eine sehr mystische Angelegenheit, dieses kopfüber liegende Wrack zu betauchen.
Speziell hier würde man sich ein besseres Atemgas als dünnes Nitrox oder Luft wünschen!



Letzte Instruktionen von James (li), Hmmmm :-( (mi),
Immerhin, das Wetter passt…(re).

Gegen Mittag zeigte uns Orkney, wie schnell hier das Wetter sich ändern kann: Von Sonne zu Sturmböen und Regen dauert es nur etwa eine Stunde, als wir im Burra Sound kreuzen, um den Gezeitenstillstand abzuwarten. Der anschließende Tauchgang ins kieloben liegende Wrack der Tabarka, (2624 tons) ist für mich das absolute Highlight jedes Scapa Flow Tauchurlaubes! Mitten im Kelp erhebt sich plötzlich das Wrack wie eine Mauer vom 15 Meter tiefen Meeresgrund. Durch viele kleine und größere Öffnungen gelangt man ins Wrack, wo man Laderäume, den Maschinenraum mit den von der "Decke" gefallenen Dampfkesseln, sowie die Gestänge des Antriebs (???) im Dunkel erkennen kann. Auch die Steine, mit denen die Tabarka bei ihrer letzten Versenkung beladen wurde, sind noch schön zu erkennen.
Aus biologischer Sicht ist dieses Wrack besonders interessant! Kaum wo sonst findet sich ein so dichter Bewuchs an Octocorallia. Auch so mancher Fisch und Krebschen lassen sich hier erblicken.
Insgesamt ein phantastisches Wrack, das man bis in den letzten Winkel erkunden kann. Nur etwas beeilen muss man sich dabei- der Stillstand zwischen den Gezeiten währt nur kurz und dann beginnt es in die Gegenrichtung immer heftiger zu strömen- auch im Wrack bekommt man das deutlich mit und nach einer guten halben Stunde wird es Zeit, das Wrack zu verlassen und sich in den Scapa Flow oder in den offenen Atlantik spülen zu lassen, wo man dann (hoffentlich) vom Tauchboot wieder aufgesammelt wird.



In der Tabarka (li), Die kahlen Berge auf Hoy (mi),
Antriebsgestänge (re).

Achtung! Bei derartigen Tauchgängen die SMB (Surface Marker Buoy) nicht schießen, sondern ggf. erst an der Oberfläche aufblasen! Durch die wirklich heftige Strömung kann diese sonst gefährlich für den Taucher werden (Unterspülung!)

Technischer Rückzug

Versenden der Ausrüstung via Spedition zurück in die Heimat. So wirklich versäumt haben wir an diesem Tag aber nichts: Unsere irischen Taucher berichteten uns von Sichtweiten von nur einem Meter am Wrack der SMS Dresden (5531 tons) und das manche dabei sogar das Wrack nicht einmal fanden. Nachdem das Wetter sich wieder gebessert hatte, nutzten wir den Tag für einen Ausflug zur steinzeitlichen Siedlung von Skara Brae (6! Pfund Eintritt)

Heimreise

Mit einer zünftigen Verkühlung und ebensolchem Schnupfen hoben wir um 11 a.m. CET in KOI ab und flogen via Aberdeen (ABZ) und London Heathrow (LHR) wieder nach MUC, wo wir pünktlich ankamen. In gut zwei Stunden waren wir dann mit dem Auto auch zurück im heimatlichen Oberösterreich.

Info-Steckbrief

Allgemeine Infos:

Grundsätzliches über das Tauchen im Scapa Flow, sowie über Sehenswürdigkeiten, etc. habe ich bereits in meinem Bericht 2001 geschrieben und möchte dieses nur ungern wiederholen.
Ganz allgemein will ich nur ausführen, dass das Tauchen hier meist tief, kalt und anspruchsvoll ist.
Unerfahrenen Taucher, auch solchen, die sich nach Studium zuhause, am Taucherstammtisch oder im Internet und anschließendem Ausrüstungskauf für "Tekkies" (oder so) halten, möchte ich in ihrem eigenen Interesse empfehlen, erst ausreichend Erfahrung mit der Ausrüstung und sich selbst zu sammeln, bevor sie hierher reisen.
Kaltwasser geeignete Ausrüstung, vor allem ein guter Trocki samt Unterzieher sind bei Wassertemperaturen von 7°C im Frühjahr unbedingt notwendig. Zwei getrennte Lungenautmaten sollten heutzutage ohnehin nicht mehr extra zu erwähnen sein.



Fertig zum Sprung! (li), die helfende Hand von James (mi),
Dr. Seltsam?! ;-) (re).

Die Ausrüstungskonfiguration ist sicherlich auch eine Einstellungssache, wichtig ist aber immer, das das Tauchteam mit seiner Ausrüstung umgehen kann und auch aufeinander eingespielt ist.
Getaucht wird mit Luft, Nitrox, Trimix, SCR und CCR. Normalerweise wird aber mit Mono15 oder Doppel10 getaucht, was hier für "normale" Tauchgänge auch durchaus ausreichend sein dürfte...
Für lange u/o tiefe TG ist eine Stage mit Deko-Gas sicherlich eine bekömmliche und sinnvolle Angelegenheit.
Ein MUSS bei jedem Tauchgang ist eine SMB (Surface Mark Buoy) die beim Aufstieg mittels Reel an die Oberfläche geschossen wird und so der Bootsbesatzung ermöglicht, zu erkennen, wo die Taucher jeweils an die Oberfläche kommen werden. (Strömungen, hohe Wellen, Gischt, Regen und Nebel, alles ist hier möglich!)
Der richtige und sichere Umgang damit muss unbedingt zuvor erlernt, geübt und beherrscht werden!
Anekdote: Ich wurde zweimal von so einer von unten abgefeuerten SMB im Sicherheits- bzw. DekoStop im Freiwasser fast "torpediert"! *schreck hoch!*

Auch am Boot sollte man unbedingt für winddichte und warme Bekleidung sorgen. (Reseveklamotten, wenn man mal im Trocki "absaufen" sollte, mitnehmen!)

Gegebene Erklärungen für die schlechte Sicht im Scapa Flow:

A: Durch den Ostwind wird Nordseewasser in die Bucht getrieben...
B: Durch das verregnete Jahr 2004 und den ebenso verregneten Winter wurden Nähr- und Trübstoffe in die Bucht gespült, die seither die Sicht trüben...
C: Der Hafen von Kirkwall wird ausgebaggert...

Hmmm... C ist's wohl kaum, da der Hafen von Kirkwall nicht im Scapa Flow, sondern an der Nordseeseite liegt- A glaub ich auch nicht so recht- B bleibt dann wohl der engere Kandidat...
Doughie's Meinung nach verschiebt sich die Tauchsaison auch immer mehr in den Herbst, der verhältnismäßig "warmes" Wasser und eher gute Sicht garantiert.



In einem windgeschützten Eckchen (li), Sonnenseestern (mi),
Sauwetter! Droch emschirr! (re).

Kulinarische Impressionen:

Nicht nur der Gourmet hat recht schwer im hohen Norden Großbritanniens. Das Essen in den Restaurants (egal ob Stromness Hotel, Royal Hotel, Ferry Inn, etc...) ist recht eintönig, phantasielos und untereinander austauschbar. (aber immerhin: es füllt den Magen!) Abwechslung bringt da eventuell ein Besuch beim "Chinesen" in Kirkwall oder man stellt sich - falls möglich - zuhause selbst an den Herd!
Die Fish&Chips Küche (recht kreative Öffnungszeiten!) in der Victoria Street ist eine günstige Alternative zu den Restaurants zum halben Preis! (take away only!) Auch Huhn, Burger... sind erhältlich (den dominierenden und anhaltenden Geschmack nach Frittieröl im Mund muss man entweder stoisch ignorieren können oder mit einem (Orkney)Whisky wegspülen!)

Nebenkosten:

Umrechnungskurs im April 2005: 1 Englisches Pfund= 1,5 Euro

Preis für 7 (8) ÜF und 6 Tage Tauchen: ca. 250 Pfund
Flüge: MUC-LGW-INV-KOI=KOI-ABZ-LHR-MUC: etwa 350 Euro (Linie, sehr günstiger Tarif!)
1 Pint Bier im Pub: 2,30 Pfund
Sandwiches im Laden: 1,50 bis 3 Pfund
Take-away Pizza: 5 Pfund
Hauptgericht im Restaurant: ab 7 Pfund
1 Liter Diesel: knapp 1 Pfund
1 Packung Zigaretten: ab etwa 4,50 Pfund - also Raucher: entweder besser vorher aufhören oder ausreichende Reserven mitnehmen!



Wrackeinsichten: Leitung... (li), Wrackeinsichten: Seenelken (mi),
Aufstieg! (re).

Literaturempfehlung:

Dive Scapa Flow, Rod Macdonald
The Naval Wrecks of Scapa Flow, Peter L. Smith
Scapa Flow, Die Selbstversenkung der wilhelminischen Flotte, Andreas Krause
The Bull & The Barriers: The Wrecks of Scapa Flow, Lawson Wood
Orkney& Shetland Reiseführer, DuMont
Buchrezesionen hier auf Taucher.Net

Nützliche Links:

Reisebericht 2001
Oli's legendärer Scapa Führer
The Diving Cellar
Taucher.Net Scapa Flow Links


Our special thanks to James from the "John L". You are the friendliest and most helpful boatman we have ever met!

Update: Seit Juni 2005 ist James jetzt Captain der "John L." nachdem Robert in Pension (Rente) gegangen ist. Wir gratulieren!!

Text © 2005 by Harald Mathä
Bilder © 2005 by Harald Mathä und Bernhard von Gabrielitz


Epilog:

"Unser Leben gehet dahin,
wie große Schiffe, die sinken."

Gefunden am Grab von Feldmarschall Derfflinger (1609-95)- angeblich exakt am 21. Juni 1919, als die SMS Derfflinger sich mit den anderen Schiffen im Scapa Flow selbst versenkte...




TIPP:Unser Online-Tauchmagazin wird sehr gerne gelesen, und enthält immer vielfältige Themen. Schau einfach mal rein - stets aktuell!


12.05.2008 03:50 Taucher Online : 45
Heute 967, ges. 26220200 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Unsere Produkt-Datenbank!
Über 1600 Tauchartikel mit detaillierten Daten!
Vergleichen lohnt sich!


Zu unserer Kooperationsseite...




   Akt. Restaurantberichte:
Hollyette´s Beach & Ocean Vi..
(07.05.2008) Ein Kleinod auf Siquijor: das Hollyette´s Beach & Ocean View Restaurant hebt sich in allem von seinen Mitbewerbern drastisch positiv ab. Das beginnt mit dem freundlichen ´Welcome to Hollyette´s (mehr)

Gasthof Zur Linde (nähe Hemm..
(25.04.2008) Wir waren Ende März in Hemmoor und haben im Restaurant ´Zur Linde´ übernachtet und auch zu Abend gegessen. Die Zimmer sind einfach, sauber und zweckmäßig eingerichtet. Es gibt einen seperaten (mehr)

Just Ming, Sairee Village, K..
(12.02.2008) Hallo, ich möchte Euch ein kleines nettes Preisgünstiges Restaurant auf Koh Tao ins Sairee Village vorstellen. Es handelt sich um das Just Ming. Einfach an der Hauptkreuzung von Sairee Village (mehr)


   Akt. Veranstalterberichte:
Travel Jens
(10.05.2008) Hallo Tauchfreunde Ein bisschen komisch ist es schon, das erste mal über das Internet zu Buchen aber dann... Sowohl Buchung (inklusive aller ´Extrawürste´),als auch die Reise selber verlief (mehr)

Aberration Aquasports & Trav..
(07.05.2008) Was gibt es zu schreiben? Seht selbst: 1.: Kompetente Beratung via Internet und garantiert innerhalb von 24h. 2.: Wertvolle Insiderinfos zu Hauf und lange vor Ankunft 3.: Philippinische (mehr)

Bakadi-Tours
(05.05.2008) Hurghada zum vierten mal und wir wollten endlich den Süden kennen lernen, Dolphinhouse war seit langem unser Traum! In Hurghada angekommen kontaktierte ich Bakadi Tours, die Infos hatte ich mir im (mehr)

Wir sind Mitglied der
Listinus Toplisten


   Aktuelle Taucher-News:
Neue Videogehäuse von BS Kin..
(10.05.2008) Das Negev-Gehäuse von BS Kinetics BS Kinetics GmbH bietet ab sofort ein Universalgehäuse für verschiedene Camcorder (z.B. Sony TRV 890, 900, 950, PD 100, u.v.a.). Es sind (mehr)

Tauchlehrerausbildung an der..
(10.05.2008) Abtauchen im Resort LykiaWorld Ölüdeniz Die Leidenschaft zum Beruf machen: Im Scuba Diving Center der 4,5 Sterne Anlage LykiaWorld Ölüdeniz in der Türkei können (mehr)

Kameramaske vom Stapel gelau..
(10.05.2008) Nach der Tauchmaske mit integriertem Computer kommt nun die Tauchmaske mit integrierter Digitalkamera. Das in Sacramento / Kalifornien ansässige Unternehmen LIQUID IMAGE stellte (mehr)


   Taucher.Net News:
DiveInside mit Rekordauflage!
(10.04.2008) DiveInside mit Rekordstart! Der Frühling beflügelt nicht nur Taucher und deren Hormone, er sorgt auch dafür, dass DiveInside – das authentische Onlinemagazin von Taucher.Net – mit einer (mehr)

Tauchsportschein Binnen: Tau..
(01.04.2008) Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)

Tauchen mit Depression - Umf..
(22.02.2008) Taucher.Net unterstützt Dr. med. Tim Piepho bei seiner Umfrage bzgl. Tauchen mit Depression. Der Fragebogen kann unter http://www. taucher. net/download/Tauchen_ mit_Depression.pdf als PDF (mehr)




Mail and die RedaktionHauptseiteImpressum und AGBs
© 1997-2008 Taucher.Net GmbH - powered by TNetHosting