Neue EinträgeHilfeseitenImpressum und AGBMail an die RedaktionHauptseiteSeitenübersicht
Onlinemagazin - 59. Ausgabe - Nabucco Island Resort - Tauchen am Maratua Atoll




 Geschrieben von Michael Böhm

Tauchen auf Nabucco Island

Das Tauchen im Maratua-Atoll ist ein Highlight, was die Unberührtheit der Spots anbelangt. Insbesondere die Tatsache, dass

- maximal 10-14 Taucher auf einem Boot Platz finden
- und zudem nie zwei Boote den gleichen Spot anfahren (es sei denn, es wird so gewünscht)

schließt praktisch jede Art von "Massentaucherei" aus.

Besonderheiten des Tauchens rund um Maratua

Die U/W-Fauna zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Vom Pygmäen-Seepferdchen bis zum Manta - also von Makro bis Großfisch - wird alles geboten, was das Taucherherz höher schlagen lässt.

Pygmaeen Seepferdchen - Nabucco Island
Der kleine Star der U/W-Welt: Das Pygmäenseepferdchen


Adlerrochen im Tief(en)flug

Schildkröten "satt"

In den meisten Tauchgebieten weltweit eine Rarität, im Maratua-Atoll nahezu "taucherischer Alltag": Schildkröten. Bei einem Tauchgang zehn bis zwanzig - bisweilen äußerst stattliche - Schildkröten zu sehen ist hier nicht unmöglich, sondern vielmehr wahrscheinlich.


Motive non stop... part I

Big Fish Cave

Eine Höhle in rund 40 m Tiefe - etwa 5 - 10 m breit - ist ein Divespot, der etwas anspruchsvoller Art. Stimmen die Lichtverhältnissen, so hinterlässt dieser Tauchgang einen unvergesslichen Eindruck. Als Zugabe dann nebenbei ein weiteres "Hai-Light": Meist schläft in der Höhle ein Leopardenhai.


Ein "aufgewecktes" Kerlchen - dieser Leopardenhai wurde im Schlaf überrascht

Motive non stop... part II

Gelblippen-Seeschlangen

Wer hat´s gewusst? Seeschlangen leben nicht ausschließlich im Meer. Eine lange Zeit des Tages (und der Nacht) verbringen sie an Land.
Beispiel: Die Gelblippen-Seeschlange (Laticauda colubrina)

Bild links: Die Gelblippen-Seeschlange bei einem Schläfchen auf einer Sandbank im "Channel" vor Nabucco.
Bild rechts: Auf der Jagd im Riff

Seeschlangen sind um ein Vielfaches giftiger als ihre Verwandten an Land. Das Toxin wirkt schon in geringen Mengen tödlich; so ist zum Beispiel das Gift der Ruderschwanz-Seeschlange etwa 45 mal stärker als das der Grünen Mamba. Seeschlangen sind jedoch absolut nicht aggressiv.

Nicht die feine Taucher-Art, aber der Beweis, dass die Schlangen absolut nicht "beißfreudig" sind.

Zudem haben sie ihre Giftzähne nicht an der Maulspitze, sondern weit hinten im Rachen, wodurch es ihnen unmöglich ist, grössere Bisse auszuführen. Sie ernähren sich von Fischen und Krebstieren, jagen also unter Wasser. Allerdings müssen sie zum Atmen an die Oberfläche. Dabei allerdings sollte man eine Seeschlange nicht stören...
Angeblich gibt es ein Gegengift in Australien... doch bewältigt man ein paar Tausend Kilometer in 15 Minuten?!

Bild oben: Eine Seeschlange auf dem Weg "nach oben"...
Bild unten: Auch auf Nabucco läuft einem so ab und zu eine "Gelblippen-Seeschlange" über den Weg...

Motive non stop... part III

Tauchspot "Bigfish Country"

Ist der Sprung in die Tiefe erfolgt, merkt man schnell, was Strömung heißt. Selbst als absoluter Gegner eines "reefhooks" (Riffhaken) ist diese Einrichtung an diesem Spot nicht unsinnig, besonders für den U/W-Fotografen, der gelegentlich seine zweite Hand benötigt. Hält man sich nicht an einem Fels fest, nimmt die Strömung mit dem Taucher ihren Lauf. Man wartet an der Riffkante in einer Tiefe von rund 25 m ähnlich einem Catwalk auf die Divas der Tiefe - zumeist Riffhaie. Aber auch so mancher Hammerhai hat hier schon seine Bahnen gezogen...


Ganz weit weg... und die Strömung bläst dann auch noch "Gestrüpp" vor die Linse.

War man "erfolgreich" oder nicht - nach einer gewissen Zeit wird zum Aufbruch geblasen und der Taucher entschwebt im Sog der starken Strömung. Dort wo der "Kanal" nach Nabucco führt (in Richung des Atollinneren), scheinen riesige Barakuda-Schulen ihren Stammplatz gefunden zu haben. Zwei oder drei oder mehr dunkle Wolken ziehen über den Köpfen der Taucher ihre langsamen, aber stetigen Bahnen. Die Wolken schließen sich zusammen und bilden eine schier undurchdringbare Barrakuda-Wand - in Verbindung mit dem tiefen Blau des Meeres ein optischer Eindruck der Extraklasse.






Barrakudas, wohin das Auge reicht...

Besonders an den Außenbereichen des Atolls ist bisweilen "Bigfish" angesagt. Adlerrochen, ob als Schule oder kleine Gruppe schweben vorbei, der ein oder andere Riffhai zieht seinen Bahnen in der Strömung und in den sandigen Senken des Riffs ruht sich auch ab und zu ein Riffhai aus.

Motive non stop... part IV



Mandarinfische

Mit etwas Glück gelingt einem ein Schnappschuss mit Seltenheitscharakter: Mandarinfische, dem ein oder anderen Taucher nur bekannt vom Titelfoto des Kataloges eines bestimmten Tauchreiseveranstalters.

Süßwasser-Quallenseen

Ob als Tagesausflug oder als Kurztrip, die Süßwasser-Quallenseen auf Kakaban und auf Maratua gehören ins Pflichtprogramm. Man muss wissen, dass Süßwasser-Quallenseen sehr selten sind - und in unmittelbarer Umgebung von Nabucco Island sind derer gleich zwei. In den Seen wird geschnorchelt - inmitten von Tausenden von Quallen. Aber auch dabei gehört natürlich eine gewisse Rücksicht ins Pflichtenheft. Allzu schnell ist mit ungestümen Flossenschlägen so manches der possierlichen Tierchen zweigeteilt.

Auf Kakaban-Island ist der größere der beiden Seen. Man erreicht den See nach einem längeren Fußmarsch auf einem Holzsteg durch den Dschungel. Der präparierte Weg ist allerdings baufällig und dementsprechend gefährlich.






Es gibt drei Arten von Quallen in den Seen, neben Seesternen, diversen bunten Schwammarten und Fischen .

Maratua bietet ebenso einen kleinen, aber feinen See. Dieser ist in einem etwas 20-minütigen Fußmarsch durch den Dschungel erreichbar. Der Weg durch die Mangroven ist abenteuerlich, bereitet aber viel Spaß. Es ist ratsam, Kleidung zu tragen, die auch schmutzig werden darf. Ein wasserdichter (Ruck-)Sack ist nicht zwingend, aber sinnvoll. Als Schuhwerk sind Tauch-Füßlinge die erste Wahl - diese bieten ausreichend Schutz, sind für das Wasser geeignet und... man spart sich das Tragen.

Die Seen sind keine reinen Süßwasserseen. Der Grund der Inseln ist Korallengestein und dementsprechend durchlässig. Somit findet auch ein Austausch mit dem Meer statt, weshalb der Pegelstand der Seen auch den Gezeiten unterliegt. Ebenso der Zugang zum See; ist der Hinweg eher "trocken", so ist der Rückweg größtenteils vom Meer geflutet.


Tipp:
Der See auf Maratua weist die gleiche Flora & Fauna auf wie der See auf Kakaban, nur die Anreise ist deutlich kürzer. Meist wird der Trip zum Quallensee auf Maratua verbunden mit einem Spaziergang im Ort "Bohe Silian". Wer hier nur Füßlinge dabei hat... Übrigens - alle Ausflüge kosten pro Person 10,- Euro Aufpreis.


Mantas...

Sangalaki - DER Manta-Treffpunkt schlechthin - sowie Insel mit zahlreichen schönen Tauchspots, die überwiegend im 10m-Tiefenbereich sind. Einziger "Minuspunkt": Das Meer ist an dieser Stelle "prallgefüllt" mit Plankton - aber deswegen sind ja die Mantas genau hier...
Übrigens: Menschen mit empfindlicher Haut verspüren die Planktonsuppe als ein leichtes Brennen auf der Haut.






Schorcheln & Tauchen - umgeben von Mantas


Nacht-Tauchgänge der leichten Art

Nacht-Tauchgänge innerhalb des Maratua-Atolls in max. 10 m Tiefe - in unmittelbarer Nähe von Nabucco Island.
Die meisten Divespots sind mit Anfahrtszeiten von 15 - 30 Minuten zu erreichen.


Sieht aus wie eine Alge, "bewegt" sich wie eine Alge... ist aber keine







TIPP:Du möchtest Dich einfach mal zurücklehnen und Tauchbilder geniessen? Dann ab in unser Tauchfoto-Archiv.


13.05.2008 05:16 Taucher Online : 51
Heute 993, ges. 26239006 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Unsere Produkt-Datenbank!
Knapp 2000 Tauchartikel mit detaillierten Daten!
Vergleichen lohnt sich!


Zu unserer Kooperationsseite...




   Forum Ausbildung
Auszug aus diesem Forum:

Bewusstloser Taucher
vom 04.07.2007 : Hallo zusammen! Zuerst einmal ich bin neu hier und freue mich dass ich bei der Registration angenommen wurde ;-)!!! Kurz zu ... [mehr]

Padi Brevet für 25.- €
vom 04.07.2007 : Echt war http://www. abctauchparadies. de/krefeld. php?ID=schnuppertauchen Man glaubt es kaum aber hier hat man schon für 25.- € ... [mehr]

AOWD im Urlaub
vom 05.07.2007 : Hallo, ich möchte in Korfu den AOWD machen (habe 38TG im See u. Meer). Wie sieht es eigentlich mit der Pflichtübung "Navigation" ... [mehr]


   Aktuelle Länderberichte:
 Thailand
(20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr)

 Österreich
(19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt 2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr)

 Oman
(02.09.2006) Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst Ende des 20.Jhd. festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegt der Golf von Oman, das arabische Meer begrenzt das (mehr)


   DiveInside 05/08




   Aus unseren Tauchfotos:
 Hurghada - Turtle Bay
(02.10.2004, 69 Fotos)

   

 Hurghada
(02.10.2004, 9 Fotos)

   

 Hurghada - Turtle Bay
(03.10.2004, 13 Fotos)

   




Mail and die RedaktionHauptseiteImpressum und AGBs
© 1997-2008 Taucher.Net GmbH - powered by TNetHosting