Auch im September wurden bei uns eine Vielzahl von Bildern hochgeladen,
aus denen wir wie immer eine Vorauswahl von bereits etwa 30 Aufnahmen für
das Bild des Monats trafen. Wrack und Makro, Süßwasser und Meer -
die Auswahl an erstklassigen Bildern war auch diesmal wieder einfach toll!
Unsere endgültige Wahl ist dann auf dieses beeindruckende und (foto)technisch
wirklich gelungene Portrait gefallen, bei dessen unerwartetem Anblick in
natura wohl fast jedem Taucher das Herz in die Hose fallen - oder noch schlimmeres
widerfahren - wird!
(Click für Originalgröße)
Hier ein paar Worte vom glücklichen Gewinner:
Dieses Bild ist im Steinbruchsee in Diez entstanden. Wir (drei befreundete
Taucher und ich) waren Ende Juni in Diez zum Tauchen. Wir hatten schon von
der guten Wasserqualität (-und Sichtweiten) gehört. Ich habe mich
dann entschlossen, meinen Unterwasserfotoapparat mitzunehmen. Ich besitze eine Konica-Minolta
Dimage XT mit dem dazugehörigen Unterwassergehäuse Konica-Minolta
DG 200. Außerdem ist die Kamera mit dem Sea&Sea Blitz YS 25 "bestückt".
Ich habe vor kurzem von der herkömmlichen Fotografie auf die digitale
Fotografie gewechselt.
Während des Tauchgangs in diesem See kamen wir dann einen "Punkt",
wo wir uns zunächst doch ein wenig erschrocken haben. Da hing doch
tatsächlich eine Person im Wasser.
Nachdem wir dann näher an das Objekt kamen, konnten wir feststellen,
dass es sich um eine Schaufensterpuppe gehandelt hat. Diese hatte der dort
ansässige Tauchclub aufgehängt.
Ja- und dann habe ich das Gesicht dieser Puppe fotografiert. Zunächst
wollte ich die ganze Puppe fotografieren. Doch leider war es nach einigen
vorangegangenen Blitzen mit dem externen Blitz nicht mehr möglich zu
blitzen, da dieser einen technischen Defekt hatte. Daraufhin bat ich einen
meiner Tauchpartner, das Gesicht von der Seite mit der Unterwasserlampe zu
beleuchten.
So ist das Bild entstanden. Im Nachhinein war es ja auch recht gut, dass
der externe Blitz nicht mehr ausgelöst hat, denn sonst wäre das
Foto vermutlich nicht so geworden.
Zu meiner Person gibt es folgendes zu sagen:
Jürgen Berg
Ich heiße Jürgen Berg, bin 47 Jahre alt und wohne in Körle.
Der Ort befindet sich im nordhessischen Bergland nicht weit weg von der Fachwerkstadt
Melsungen. Unser heimisches Tauchgewässer ist der Edersee.
Ich selbst tauche seit 1993 im Verband der Diwa. Mein zur Zeit
gültiges Brevet ist Assi zum Tauchlehrer. In der Zwischenzeit habe ich
knapp 500 Tauchgänge absolviert. Dabei bin ich dann doch so einigermaßen
herumgekommen (Ägypten, Spanien, Malta, Türkei, Australien und
einiges mehr). Im Jahr 1995 habe ich mit der Unterwasserfotografie angefangen.
Im Laufe der Zeit habe ich mir dann zu meiner Fotoausrüstung immer
mehr Zubehör gekauft, da sich meine eigenen Ansprüche an die Unterwasseraufnahmen
doch sehr gesteigert haben. Ich nehme doch hin und wieder an Fotowettbewerben
teil und war da auch schon einigermaßen erfolgreich. Es hat zwar bisher
noch nie zu den absoluten Top-Plätzen gereicht, aber im Vorderfeld der
vielen Einsendungen bin ich dann doch schon hin und wieder gelandet. Um so
mehr freut es mich natürlich, dass Ihr das Foto zum Bild des Monats
gewählt habt.
Wir wünschen Dir Jürgen, auch weiterhin viele schöne und
sichere Tauchgänge, tolle Fotos und noch viele schöne Begegnungen.
News und Neuigkeiten für und über Taucher - Nachrichten rund um den Tauchsport findest Du auf unserer Nachrichtenseite von DiveInside. Alle Meldungen der letzten Tage sind hier übersichtlich angeordnet und können im Detail abgerufen werden.
Kuhuntersee, Binsfeld (20.05.2013) Der Kuhuntersee ist der ´Südeinstieg´ der Binsfeldseen. Es gelten für die Seen ´Kuhuntersee´ (Südeinstieg) und ´Gänsedreck´ (Nordeinstieg) die selben Tauchbestimmungen. Anmeldung zum Tauchen erfolgt (mehr) Grevelinger Meer (15.05.2013) Wir waren voheriges Wochenende in Scharendijke am Grevelinger Meer tauchen. Da wir eher Kurzfristig unterwegs waren haben wir und knapp außerhalb auf einem Campingplatz ein Chalet gemietet. Dies kann (mehr) Blausteinsee, Eschweiler (13.05.2013) Ich war am 10.5.´13 im Blausteinsee und bin nun etwas deprimiert. Überall waren rot-brauner Schlamm und tote Muscheln. Ich hoffe, dass ich hier nun mit meinen Fragen richtig bin. In den Medien ist (mehr)