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Du bist hier: Onlinemagazin 61. Ausgabe Chalkidiki: Legenden auf den Zahn gefühlt Chalkidiki Anreise mit dem Auto





 Geschrieben von Volker Grundmann

Reisehinweise zur Anreise über den Balkan

zugearbeitet von Helmut Janecek, ihm herzlichen Dank dafür.


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Von Wien fährt man am einfachsten auf der A4 Richtung Nickelsdorf, Grenze Österreich/Ungarn (Licht aufdrehen). Auf der Grenze oder an erster Tankstelle 4 Tages Vignette kaufen, kostet ca. € 11, Mol- oder Omv-Tankstellen akzeptieren Kreditkarten.
Auf der Autobahn M1 (E75) bleiben, an Budapest vorbei bis Kiskunfelegyhaza (M5).
Dort endet die sehr gute Autobahn und es geht ca. 60 km auf schlechter Strasse nach Szeged.
Durch Szeged zur Grenze Ungarn/Serbien (ca. 400 km v. Wien). An der Grenze wird die grüne Versicherungskarte verlangt!!! Ganz wichtig, sonst muss man sich eine lösen.
Nach der Grenze wieder auf die Autoput (E75) Richtung Novi Sad durch Belgrad, immer die gut beschriftete E 75 entlang, nach ca. 100km Omv Tankstelle, nimmt Kreditkarte.
Weiter nach Nis zur Grenze Serbien/Makedonien.(ca. 1000 km v. Wien). Durch Serbien zahlt man 4mal Autobahngebühren, gesamt ca. € 16. Es lohnt sich ein paar Dinar zu besorgen. Erstens, falls man beim Schnellfahren erwischt wird, was nicht zu empfehlen ist. Es gibt sehr viele Radarpistolen (meist bei Brücken) und es wird gleich kassiert. Meist werden nur Dinar verlangt und keine Euros akzeptiert. Strafen gehen von 1000 Dinar (€16.-) bis... Keine Diskussionen führen, zahlt sich nicht aus, kostet nur Zeit und Nerven. Geschwindigkeiten halbwegs einhalten, dann hat man keine Probleme.
Dann geht’s in Makedonien (Licht aufdrehen und grüne Versicherungskarte) weiter (E75) Richtung Griechenland. Ca. 180 km gute Autobahn. Wurde laufend in den letzten Jahren verbessert und erneuert. Auch hier gilt: Geschwindigkeit einhalten, Zivilstreifen  sowie Radarpistolen sind an jeder Ecke.
Bei den Mautgebühren wird man zwar über den Tisch gezogen, aber was soll’s.
Ein Euro sind ca. 70 Deinar, bezahlen tut man, was die verlangen. Manchmal für 40 Deinar 4 €, manchmal 1,50 €. In Summe kommt man mit 10 Euro durch. Die Strassen sind aber besser als in Serbien. Ab Grenze Makedonien (Gevgelija)/Griechenland gerade Autobahn Richtung Thessaloniki, ca. 60 km. In Saloniki auf den Ring Road nach Halkidiki, weiter auf die Halbinsel Sithonia auf der Küstenstrasse über Nea Moudania, Nikiti, Marmaras, Porto Koufo. 11km nach Porto Koufo kommt, Hurra, Kalamitsi. (1385km v. Wien)

Zusammengefasst, im Juli und August gibt es an den Grenzen Stau von 30min. bis zu 6 Stunden, da die Strecke auch von heimreisenden Türken genutzt wird.
Der Benzinpreis ist in etwa gleich mit den Preisen in Österreich, wenn nicht um ein paar Cent billiger. Tankstellen gibt es unterwegs genug (auch nachts) Reservekanister ist zwar nicht erlaubt, aber ich habe für den Notfall immer einen mit. Bei den größeren Tankstellen kann man Essen und Kaffeetrinken alles kein Problem. Standard der großen Tankstellen wie zuhause.
Die Polizei achtet überall sehr streng auf die Geschwindigkeiten.
Meine schnellste Fahrt war von Wien nach Kalamitsi 15 Stunden, normal sind 17 Stunden.
Ich fahre frühmorgens ab und bin am Abend unten. Ist für mich die beste Zeit.
Es ist natürlich gut, wenn man sich beim Fahren abwechseln kann.
Wenn man übernächtigen will oder muss, dann besser in Serbien, weil aus Ungarn hab ich nur Schlechtes gehört. Ein guter Ort zum Nächtigen soll Belgrad sein.
Bei der Rückfahrt nicht vergessen, Ungarn ist eine EU-Außengrenze. Zollkontrolle !!
Zigaretten, Alkohol.....

EU Bürger außer den neuen brauchen seid 2 Jahren kein Visum mehr.
Eine grüne Versicherungskarte wird in Serbien und Makedonien verlangt.

Aus Deutschland fährt man über Salzburg, (A10)Villach, Ljubljana, Zagreb (E70) nach Belgrad. Dann weiter auf der E75.
Maut ist auch in Österreich zu bezahlen.





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