|
  Unser Onlinemagazin Aktuelle Ausgabe:
 Frisch, authentisch, kostenlos! PDF-Download |
|
|

 | |
Praktische Hinweise, insbesondere für Individualreisende:
Unfallhinweise/Druckkammer:
Bei Unfällen als Individualtaucher wende man sich an die Arztstationen,
die es in jedem Touristenort gibt und lasse sich sagen, wo das nächste
„Health Center“ ist. Diese ambulanten Regionalkliniken haben immer Sauerstoff
(Notfälle werden übrigens kostenlos behandelt). Eine zeitgemäße
Druckkammer steht in Thessaloniki im Agios-Pavlos-Hospital, dies befindet
sich dort, wo sich die Chalkidiki-Schnellstraße mit der Ringumfahrung
kreuzt, allerdings links. Nächste Ausfahrt abfahren, umdrehen.
Flaschen füllen:
Alle Basen füllen, die Preise entsprechen etwa denen in deutschen Großstädten.
Über die Qualität sollte man besser schweigen, wer mit eigenen
Flaschen anreist, tut auf jeden Fall gut, a) Ventilfilter drin zu haben,
b) die Flaschen nach der Rückkehr innen zu säubern (bzw. säubern
zu lassen). Wer per Flugzeug anreist und Flasche und Blei längerzeitlich
leihen muß, sollte dies per mail oder Fax vorher klären.
Wer Thessaloniki besucht, kann bei der Gelegenheit dort füllen lassen,
es ist wesentlich billiger. Basenzugehörige Füllgeschäfte
befinden sich z.B. in den Straßen Mavromihali 1, ?. ?aramanli 29, oder
Thalitos 21. Außerhalb an der Schnellstraße nach Chalkidiki,
etwa beim Kilometer 14, füllt auch ein Angelbedarfsgeschäft (Kalaitsis),
man muss dazu aber von der Schnellstraße runter. Wer all das verpasst,
hat dennoch nicht verloren, er biegt am Ende der Schnellstraße bei
Moudania zwar in Richtung Sithonia ab, überquert aber die oben sofort
folgende Ampel geradeaus. 500 m hinter dem Berg links ist eine Klimananlagenwerkstatt
für Autos, deren Besitzer, Dimitrios Grinakis (23730 21744, 6974 457225)
berufsbedingt möglicherweise über den am besten gewarteten Kompressor
Chalkidikis verfügt.
Anfahrthinweise:
Zur Fernanfahrt mit eigenem Transportmittel stehen die beiden erwähnten
Varianten zur Verfügung:
Erstens über Ex-Jugoslawien. Die Strecke gilt als wieder sicher befahrbar.
Helmut Janecek war so freundlich uns Hinweise zur Fahrt zuzuarbeiten. (Routenbeschreibung)
Zweitens, mit der Fähre über Italien (ab Ancona oder Bari oder
Triest). Beispiel: Ab Höhe Berlin/Hannover etwa 9 Std. bis zum Brenner
(700 km), dort übernachten, von da etwa 7 Std. bis Ancona (583 km).
22 Stunden Fähren-Überfahrt bis Igumenitsa, dann nochmals 5:30
Std. Minimum bis Thessaloniki. Die Egnatia-Autobahn ist bisher nur ein kleines
Stück im Westbereich und ein schon größeres im Ostbereich
befahrbar, die Fernstraßen zwischendurch sind zwar kurvig-nervig, aber
im Zustand akzeptabel.
Der Reiseweg mit dem Auto von Thessaloniki bis zum entferntesten genannten
Punkt, dem Ort Kalamitsi auf Sithonia, beträgt 148 km und rund zwei
Stunden Fahrtzeit.
Après dive:
Besuchsempfehlungen für Entsättigungstage:
Thessaloniki: Die zweitgrößte Stadt Griechenlands ist auf
alle Fälle einen Tagesbesuch wert, Etliche historische Denkmäler
aus Antike und Mittelalter, in Restauration befindliches Hafenviertel und
alte Oberstadt. Auch die uralten Markthallen sind einen Rundgang wert, drin
findet man eine der traditionell-urigsten Kleintavernen Thessalonikis, „Mirovolos
Smirni“. Einen kleinen Einblick in Sehenswürdigkeiten Thessalonikis
haben wir hier vorbereitet.
Beste Parkmöglichkeiten:
Entweder auf dem kostenlosen öffentlichen Parkplatz dreihundert Meter
östlich vom Weißen Turm (Straße Leoforos 1.Septemvriou,
Südende) oder vierhundert Meter westlich vom Hafen-Haupttor in einem
kostenpflichtigen Parkhochhaus (nachdem die Straße Tsimiski zur Polytechniou
wird). In kleineren Parkhäusern ist es üblich, die Autoschlüssel
abzugeben, weil die Wagen vom Personal aus Platzgründen ständig
„umgestapelt“ werden.

|
Vergina: Der Museumshügel mit der unterirdisch
wieder hergestellten Grabstätte des ungeplündert aufgefundenen
Grabs des Makedonenkönigs Philipps II., des Vaters Alexanders des Großen,
gilt als eine der bedeutendsten musealen Stätten Europas. Zwischen Thessaloniki
und Veria gelegen, ab Thessaloniki etwa 50 km, zur Hälfte Autobahn.
Links: Die Ascheurne Philips II. mit dem Makedonen-Stern, heiligste aller
makedonischen Reliquien. Nur wo sie ausgegraben wurde, kann „Makedonien“
sein!
|
Petralona: Das hiesige Höhlensystem gilt mit als eines der beeindruckendsten
des Balkan. Im westlichen Teil der Chalkidiki-Hauptplatte, beim km 42 von
der Chalkidiki-Schnellstraße abfahren.
Olynthos: Größte antike Ausgrabungsstätte auf Chalkidiki,
war einst wohl erste, praktisch am Reißbrett entworfene Stadt Griechenlands.
An der Zentralstraße Nea Moudania – Sithonia, etwa beim km 5.
Ausgrabung von Olynthos
Dörfer:
Aufgrund der späten und gleichzeitigen Besiedlung
Chalkidikis nach der Aussiedlung der Griechen aus der Türkei 1923 wirken
die meisten Dörfer und größeren Orte zwar schmuck, aber auch
ein bisschen stereotyp-langweilig. Zu den wenigen speziell besuchenswerten,
weil traditionell gewachsenen Ausnahmen gehören:
Arnaia: Traditionellste Berg-Kleinstadt Chalkidikis, im Bereich Mitte-Ost
der Hauptplatte, etwa anderthalb Fahrstunden von Kalamitsi.
Traditionelle Chalkidiki-Architekturen in Arnaia, Nikiti
und Afitos
Oberdorf Nikiti: Gleich westlich vom „Hals“ von Sithonia, etwa beim
Kilometer 37. Nur das nördlich der Fernstraße gelegene Oberdorf
ist historisch gewachsen. Am Ende des Rundgangs kann man in der Platanentaverne
recht ordentlich essen und angenehm sitzen.
Afitos: Recht traditioneller Ort im Nordteil Kassandras etwa beim
Kilometer 20, Hinfahren eigens zu Besichtigungszwecke lohnt nicht, aber wer
ohnehin Kassandra besucht, sollte mal „rundgehen“.
Einkehrempfehlung für Tavernen:
Tavernen gibt es auf Chalkidiki massenhaft, allerdings ist das Angebot meist
recht stereotyp, man kann die Speisekarte nach zwei Wochen vorbeten. Bei
der Empfehlung von Ausnahmen konzentrieren wir uns auf Sithonia und fahren
den Finger einmal rundherum:
Im Großen und Ganzen sind die meisten von Chalkidikis
Tavernen wert, dass man sie aufsucht
„Marina“, Nikiti. Die Taverne am Fischerhafen, also ganz unten, dann
200 m rechts im „neuzeitlichen“ Dorf wird durch ein griechisch-deutsches
Ehepaar betrieben und bietet ungewöhnlich Fantasiereiches („Besoffenes
Schwein“) oder Exotisches, was man sonst nirgends kriegt (Seeteufel oder
Zeus Faber auf Reisrand). Man verwendet Grünzeug von deutschen Hobby-Öko-Gärtnern
der Umgebung.
„Marina“: Wir wären dem Zeus Faber zwar lieber
unter Wasser begegnet, aber...
„Tria Skalopatia“, Nikiti: Die Konkurrenz ebenfalls ganz unten, aber
direkt an der Orts-Zentralstraße, kocht ungewöhnlich konsequent
nach Hausfrauenart, hier kann man erleben, wie gute griechische Küche
wirklich schmeckt. Wohl bester Auberginensalat Chalkidikis, an Wochenenden
viele Gerichte am Spieß.
„O Aris“, Nikiti: Massiger Koch-Exot etwa in der Mitte der Zentralstraße,
sein Angebot an argentinischen Steaks und Straußensteak wirkt fast
irgendwie provozierend, seine Polstersessel inmitten der griechischen Schlichtheit
des Orts eher deplaziert. Aber das Zeug schmeckt gut, als Abwechslung mal
zu empfehlen.
„Die Piraten“, Straße nach Neos Marmaras, etwa beim Kilometer
48, hinter einem Straßenrandhügel. Essen eher der deftig-stereotypen
Klasse, aber man sitzt dort gut.
„Parthenonas“, von Neos Marmaras aus fünf Kilometer in die Berge.
Das hoch gelegene Dorf gehört zu den traditionellen und ist schon deshalb
(fast) einen Besuch wert, von der Taverne hat man am Abend einen fantastischen
Blick weit über den Toronischen Golf im Schein der untergehenden Sonne.
Die Küche ist eher Durchschnitt. Zurückhaltend wählen, lieber
nachbestellen, der Wirt neigt zu üppigen Vorschlägen, die man bezahlen
muss, aber nicht aufessen kann.
Porto Koufo: Wer frischen Chalkidiki-Hummer oder –Languste essen möchte,
sollte es hier in der ersten Hafentaverne rechts von der Stichstraße
tun und einen Tag vorher bestellen. Die Tiere werden dann nach Wunschgröße
bei den Fischern aufgekauft und kommen noch lebend an den Tisch. Der Preis
(etwa 50 €/kg) ist trotzdem um etliches besser als derjenige schon toter
oder gar gefrosteter Tiere in anderen Restaurants.
Porto Koufo: Letzte Chance für denjenigen, der unter
Wasser alle Langusten übersehen hat
„Panorama“, südlich Kalamitsi am Berge: Herrlicher Blick von
oben, auf die Kalamitsi Bucht und den Heiligen Berg, entschädigt für
nicht so sympatischen Wirt und durchschnittliches Essen, sein Portulak-Salat
ist allerdings Spitze.
„5 Steps in Sand“ und „Zorbas“, Sikia: Erbittert konkurrierende
Tavernen in einer versteckten Seitenbucht südlich Sikia. Beide bieten
aber etliche, gut angerichtete Besonderheiten, „5 Steps“ z.B. mit Käsefüllung
gestopften Kalmar oder das Tanggemüse „Kritama“ als Salat. Man sitzt
hier auch sehr gut.
„Mimosa“, Sikia: Unter Touristen kaum bekannte, dafür von der
hier „eingesessenen“ deutschen Kolonie um so regelmäßiger frequentierte
Dorftaverne ganz versteckt weit hinten in dem Ort. Sehr schmackhafte Hausmannkost
zu anständigen Preisen, getoastetes Knoblauchbrot, schmackhafterer Kritama
noch als bei „5 Steps“, reichhaltige Landpizza nach eigenem Rezept. Gut zu
besuchen auch Sonnabend früh, da wogt ringsum zentraler Dorf-Markttag
und die Taverne brummt.
„Argyris“, Sarti: Mancher wird dazu neigen, aus Sarti entsetzt zu
fliehen. Der Großort hat in seiner Verzweiflung über die ausgebliebenen
Deutschsprachigen die Flucht nach vorn angetreten und voll auf osteuropäisches
Bus-Klientel gesetzt, mit allen Folgen, die das für die Orts- und vor
allen für die Kulinarkultur hat. Schilder in für uns unlesbaren
Sprachen besagen, dass man hier Ungarn, Slowaken oder Tschechen mit 20%-Rabatten,
die man deutschsprachigen Kunden gemeiner Weise vorenthält, doch noch
irgendwie in die Tavernen locken will. Wer dennoch mal durch den Ort schlendert,
findet an der Strandstraße im „Argyris“ nach Hausfrauenart zubereitete
Traditionsgerichte.
„Wolves“ und „Obelix“: Last, but not least, wen auf dem Weg
nach Kalamitsi über die Ostumfahrung plötzlich der Hunger überkommt,
der findet am Anfang des Fingers, direkt an der Straße, etwa beim Kilometer
48, „Wolves“ mit einem durchaus eigengeprägten und sehr reichhaltigen
Angebot, und ein paar Kilometer weiter „Obelix“, eine Pizza-Kult-Taverne,
die allerdings vorrangig von jüngeren Leuten frequentiert wird. Danach
gibt es auf 30 km keine Gaststätten!
|
Für diesen Eintrag gibt es einen Pinpoint bei Google Earth.
Einfach links aufs Logo klicken. Google Earth noch nicht installiert?
Hier klicken!
|
|
|
|
| |

06.10.2008 21:02 Taucher Online : 199 Heute 19568, ges. 29208315 Besucher
 
|
|



 Zu unserer Kooperationsseite...
 Auszug aus diesem Forum:
 Tödlicher TU Walensee vom 30.05.2004 : Ein 36-jähriger Taucher, der am Samstag auf einem Tauchgang im Walensee Schwierigkeiten bekam und seither vermisst wurde, konnte ... [mehr]
 TU Hallstättersee 11.6. vom 12.06.2004 : Am Freitag wurde eine 38-jährige Taucherin aus Fulda (Hessen) bei einem Tauchunfall im Hallstättersee schwer verletzt. Die Frau ... [mehr]
 TU Starnberger See 11.6. vom 13.06.2004 : Danke an Torsten für die Info: Tödlicher Tauchunfall Freitag, 11. Juni, Starnberger See vor der Seeburg bei Allmannshausen. Der ... [mehr] |
| Wir sind Mitglied der
 Technische Warnung - T.H.R. .. (06.10.2008)
Technischer Warnhinweis - T.H.R. - Stahlflex-Schlauch
Erstmals auf der Boot 2008 wurden an einem Verkaufsstand Edelstahlschläuche
als Hoch- und Mitteldruckschläuche für (mehr)
 Dive Trophy 2008 - die Ergeb.. (06.10.2008)
Mit einem SENSATIONELLEN Erfolg geht die DIVE TROPHY 2008 für dieses
Jahr zu Ende. Bereits jetzt schon steht fest, dass auch 2009 Deutschlands
beliebtester Event im Tauchsport in eine neue (mehr)
 Orca bietet Fluggepäck Sonde.. (06.10.2008)
Tauchgepä ;ck für ORCA-Gäste auf Charter-Flügen inklusive!
Für die Wintersaison 2008/2009, d.h. für Reisen von November 08
bis April 09, bietet der Rosenheimer (mehr)

|
|
 Tauchclub dive and more, Obe.. (22.09.2008) Hallo, im August diesen Jahres haben wir unseren OWD bei Ulla und Peter gemacht. Aufgrund meiner Schichtarbeit hatten wir den Wunsch geäußert, den Kurs innerhalb von 2 Wochen (wg. Urlaub) (mehr)
 Tauchgemeinschaft Papenburg .. (22.09.2008) Die Tauchgemeinschaft Papenburg gibt es seit 1979, der Verein hat ca. 300 Mitglieder. Wir haben feste Hallenbad-Trainingszeiten, zu denen auch unsere Ausbildung nach CMAS/VDST- Richtlinien (mehr)
 Brachelener Tauchfreunde (21.09.2008) Aktivitäten rund um die Brachelener Tauchfreunde Neben unseren Schwimmbadterminen finden auch regelmässig Tauchgänge in verschiedenen Gewässern rund um unseren Standort statt. Egal ob es in den (mehr)

|
|

|
|
|