Für die meisten Taucher sind die nordischen Gewässer vollkommen
unbekannt und es zieht sie im Urlaub an die gängigen Tauchplätze
im Süden Europas, ans Rote Meer, oder nach Asien.
Einige wenige hingegen zieht es immer wieder in Richtung Norden, dazu
zähle auch ich mich. In 2005 hatte ich das große Glück drei
Touren nach Norwegen machen zu können und möchte hier eine kleine
Auswahl von Fotos zeigen die in verschieden Regionen im April, Juli und
Oktober bei meinen Tauchgängen entstanden sind!
Ich hoffe mit den Unterwassereindrücken vielleicht den einen, oder
anderen positiv überraschen zu können, denn ganz sicher ist, das
die norwegische Küste viele der besten Tauchplätze Europas bietet
und auch den weltweiten Vergleich keinesfalls scheuen muss!
Hinweis: Die folgenden Bilder sind per Klick vergrösserbar!
Links: Die Anemone Bolocera tuediae kann beachtliche Größen
erreichen und ist meistens in Tiefen ab 35, oder 40 Metern zu finden. Sie
können dann einen Durchmesser von fast 40 Zentimetern erreichen. Dieses
Exemplar habe ich im Namsfjorden in Nord Trøndelag/Mittelnorwegen
im April fotografiert. In den Fjorden ist es oft aus verschiedenen Gründen
dunkler als vor der Küste und so fand ich hier viele der Anemonen schon
in Tiefen von knapp 20 Metern bei einem Wracktauchgang. Rechts: Eine Kolonie Sagartia elegans im Inneren eines Wracks
in einem mittelnorwegischen Fjord. Diese kleinen Anemonen treten in verschiedenen
Varianten auf und sind in dieser Menge eher selten zu finden. In der Mitte
erkennt man deutlich die Mundöffnung, in die mit den Tentakeln die
Nahrung transportiert wird. Diese besteht aus Plankton, welches aus dem
Wasser gefischt wird. Man mag Anemonen auf den ersten Blick nicht unbedingt
als Tiere ansehen. Wenn man allerdings z.B. nachts etwas Zeit bei einer
Bolocera (linkes Bild) verbringt, so kann es passieren das sich kleine
Garnelen im Licht der Lampe sammeln und man beobachten kann wie die Tentakeln
sich blitzschnell um eines der Tiere schlingen wenn es mit den Nesseln in
Kontakt kommt. Anschließend wird der Tentakelarm zur Mundöffnung
geführt und die Beute quasi abgeleckt!
Links: Das ganze Jahr über kann man Nacktschnecken beobachten.
Etwa 30 Arten gibt es entlang der norwegischen Küste. Dendronotus
frondosus, oder auch mit dem deutschen Vulgärnamen Bäumchenschnecke
genannt, konnte ich bisher nur im Winter und Frühjahr beobachten. Sie
ist in Form, Farbe und Größe auffallend und kann eigentlich nicht
verwechselt werden. Mit bis zu 10 Zentimetern Länge ist sie die größte
Nacktschnecke in nordischen Gewässern. Auf dem Bild verdeckt ein Kelpblatt
die hintere Körperhälfte. Rechts:Polycera quadrilineata tritt im Winter und Frühjahr
oft massenhaft in den flachen Küstenzonen auf. Auf den dunklen Laminarienblättern
sind sie sehr leicht zu erkennen, auch wenn sie nur 45 Millimeter groß
werden. Dieses Foto entstand ebenfalls im April vor der Küste Nord
Trøndelags bei einem Tauchgang vom Hafen einer kleinen Insel aus
in einer Wassertiefe von etwa fünf Metern.
Links: Der Blaue Lippfisch Labrus bimaculatus ist sicherlich
der auffälligste Fisch des Nordostatlantiks. So prächtig ist zwar
nur das Männchen gefärbt, jedoch können die schlichten Weibchen
im Notfall auch das Geschlecht wechseln. Bei den Gefleckten Lippfischen,
welche in Südnorwegen sehr häufig vorkommen, ist das sogar Normalität
und die Fische wechseln im Laufe ihres Lebens mehrfach das Geschlecht. Mit
viel Glück kann man einen blauen Lippfisch in der Umwandlungsphase
sehen. Er ist dann zwar bräunlich gefärbt wie ein Weibchen, jedoch
gemasert wie ein Männchen! Rechts:Galathea strigosa, oder auch „Blaugestreifter Springkrebs“,
ist bei Nachttauchgängen allgemein häufig zu beobachten. Man muss
jedoch schon etwas genauer in Felsspalten leuchten um ihn zu entdecken.
Meistens huscht er dann schnell davon, manchmal verweilt er aber auch neugierig,
oder kehr nach kurzer Zeit wieder zum Höhleneingang zurück. Man
kann sie bereits in wenigen Metern Wassertiefe finden. Sie können etwa
10 Zentimeter lang werden und haben auffällig borstige Scheren und
Beine.
Links: So nahe kommt man dem Leng (Molva molva) normalerweise
nur mit etwas Glück und viel Geduld! Dieser hier wurde, nachdem ich
einige Tauchgänge in seinem Revier gemacht hatte, immer zutraulicher
und neugieriger. Den Lichtkegel einer schwachen Lampe habe ich auf dem dunklen
Fels kreisen und zucken lassen, was den Fisch letztlich aus seiner Höhle
gelockt hat. Als diese Hemmschwelle erst einmal überwunden war begleitete
mcih der Leng anschließend fast 20 Minuten entlang der Felswände!
Dieser schlanke Fisch gehört übrigens auch zu den Dorschfischen.
Auf dem Foto kann man deutlich die markante Bartel unter dem Maul sehen.
Dieses Tastorgan ist typisch für Vertreter dieser Familie. Ähnlich
wie der Dorsch, oder auch Kabeljau genannt, ist das Filet des Lengfisches
sehr wohlschmeckend. Rechts: Auch hier ist die Bartel auffallend. Dieser Dorsch/Kabeljau
Gadus morhua ruht nachts am Meeresgrund und ist vom Licht der
Lampe geblendet. Normalerweise ist der Dorsch ein ausgesprochener Fluchtfisch
an den man kaum dichter als ein bis zwei Meter herankommen kann. Nachts
ist es aber durchaus möglich sich bis auf wenige Zentimeter zu nähern
um ein Foto zu machen.
Dieses Foto entstand im Frühjahr in Mittelnorwegen. Den ganzen Sommer
sind in dieser Region keine Nachttauchgänge möglich gewesen, da
die Sonne nicht, bzw. nur teilweise, unterging.
Der Dorsch ist in Europa einer der wichtigsten Speisefische und es wird
aktuell befürchtet das die Bestände in der Nordsee so stark überfischt
wurden das sie nicht mehr zu retten sind!
Li./Re: Auf diesen beiden Fotos ist eine Atlantische Zwergsepia
Sepiola atlantica zu sehen. Die Fotos entstanden im Oktober bei einem
Nachttauchgang in einem Fjord östlich von Kristiansand in Südnorwegen,
direkt bei der Basis von Frank Resagk. An diesem Tauchplatz konnte ich bei verschiedenen
Nachttauchgängen einige ungewöhnliche Tiere beobachten, darunter
auch diesen winzigen Tintenfisch.
Die Sepia schwebte durch das schwarze Wasser und schwamm dann zum Sandboden,
wo sie sich vergrub um dem aufdringlichen Taucher und dem Blitzlicht zu
entgehen. Obwohl ich genau beobachtet hatte wo sich die Sepia vergraben
hatte konnte ich sie kaum noch entdecken und fragte mich an wie vielen dieser
Tiere ich wohl schon vorbei schwamm ohne sie zu bemerken.
Der Mantel des Tieres ist etwa 20 Millimeter lang, die Armen besitzen etwa
nochmals dieselbe Länge. Gut zu erkennen sind die Saugnäpfe an
den acht Armen, die großen Augen und die dünnen Flossen
seitlich am Schirm.
Links: Normalerweise bekommen Taucher den Seehecht Merluccius merluccius
höchstens im Fischgeschäft zu Gesicht, denn sein Lebensraum ist
die Tiefsee. Selten halten sie sich flacher als in 150 Metern Tiefe auf,
dennoch konnte ich bei Nachttauchgängen im Oktober in Südnorwegen
zwei der Fisch in nur 20 und 30 Metern Tiefe entdecken und fotografieren.
Rechts: Diese stachelige Seespinne Lithodes maja ist der
kleinere Verwandte der berühmt-berüchtigten Kamtschatka-Krabbe,
welche gewaltige Dimensionen erreichen kann und derzeit immer südlicher
entlang der norwegischen Küste anzutreffen ist. Diese verwandte Art
sieht man auch in Mittelnorwegen oft an Steilwänden und Wracks.
In der Nahaufnahme ist gut zu erkennen wie gut die Krabbe vor Feinden durch
die spitzen Dornen auf ihrem Panzer geschützt wird. Der lange Dorn
über den Augen ist leider in dieser Ansicht nicht zu erkennen, darunter
jedoch dafür gut die Mundwerkzeuge.
Diese Seespinne findet man an Steilwänden oft dicht bei der Anemone
Bolocera, hier jedoch in einem kleinen Hafen im Namsfjorden in Nord Trøndelag.
Links: Das Heck des Motorschiffs Øya ist ein schönes Fotomotiv.
Das Wrack steht in der Nähe von Kristiansand aufrecht auf dem Sandgrund
und wird von einigen Lippfischen bewohnt. Leider ist das Holzschiff schon
recht stark zerfallen und bietet wenige Details. In einer Tiefe von etwa
20 Metern hat man dafür aber genügend Zeit sich alles in Ruhe anzuschauen
und auch für Anfänger ist dieser Tauchplatz gut geeignet. Mitte: Die M/S Seattle sank ebenfalls in der Nähe von Kristiansand
in Südnorwegen. Sie geriet zu Beginn des Zweiten Weltkriegs hier zwischen
die Fronten der deutschen Angreifer und norwegischer Verteidiger und wurde
in diesem Zusammenhang versenkt.
Heute ist die Seattle sicherlich für Taucher das bekannteste Wrack
Norwegens und liegt in einer Wassertiefe von 25 bis 70 Metern. Das Foto zeigt
eine, mit Seescheiden bewachsene, Reling um einen Niedergang am Heck des Wracks.
Die Sicht war an diesem Tag im Oktober nicht besonders gut und da es stark
regnete war es am Wrack dunkler als normal.
Im Vergleich zu den nördlicher gelegenen Unglücksschiffen finden
sich hier in Südnorwegen leider nur noch verhältnismäßig
wenige Details, da die Wracks hier allgemein wesentlich häufiger betaucht
werden. Rechts: Taucher am Wrack der Tom B. : Trümmerteile liegen auf
dem hellen Sand, im Hintergrund erheben sich schemenhaft die Umrisse des
Wracks. Die Tom B. liegt dicht vor den Felsen, an denen sie einst Strandete
und ist heute die Heimat für viele Lippfische, Lengs, Pollacks, Köhler
und andere Meeresbewohner.
Links: Taucher am Wrack des Küstenmotorschiffs Hamo in einem
Hafen im Namsfjorden in Mittelnorwegen im April. Die Sicht ist hier meistens
ziemlich gut und liegt nicht selten bei knapp 40 Metern. Als das Foto entstand
war sie etwas geringer, da bereits Schmelzwasser aus den umliegenden Bergen
in den Fjord geflossen war. Der Winter wurde auch dem Schiff selbst zum
Verhängnis: Lasten aus Eis und Schnee versenkten das Schiff buchstäblich
in dem kleinen Hafen. Heute liegt es gut erhalten in einer Wassertiefe von
7 bis 20 Metern und bietet vielen Tieren Unterschlupf. Mitte: Nochmals die Hamo. Zu sehen ist hier ein Taucher vor dem
Bug des Schiffes. Dahinter erhebt sich die Hafenmole, am Steven kann man
kleine weiße Anemonen sehen und links einen Teil der Ankerklüse.
Wenn man den Hafen, in welchem das Wrack heute liegt, erreicht kann man
sich kaum vorstellen das hier ein so großes und erstklassiges Wrack
liegt. Das Küstenmotorschiff füllt dann auch den Hafen in ganzer
Länge und Breite aus und seit Bergungsversuche scheiterten können
nur noch kleinere Boote und Schiffe einlaufen! Rechts: Einer der Propeller des deutschen Minensuchboots M-468 in
Sør Trøndelag. Das Schiff lief auf eine deutsche Mine als
es einen Konvoi eskortierte und liegt heute gut erhalten auf hellem Sandboden.
Die Sichtweiten sich oft erstklassig und viele Details machen jeden Tauchgang
hier besonders spannend. Zu sehen gibt es beispielsweise noch die Wasserbomben
in den Wurfvorrichtungen. Es lassen sich auch viele Kleinteile finden. Da
das Wrack sehr ungeschützt liegt, von keiner Basis angefahren wird
und man es nur mit exakter GPS-Position findet wird hier nur relativ selten
getaucht.
Links: Eine Rotzunge Microstomus kitt überlegt noch
ob sie flüchten soll. Entlang der schwedischen Westküste und der
ganzen norwegischen Küste ist dieser Plattfisch eigentlich recht gewöhnlich.
Man findet ihn meistens einzeln, oder paarweise auf felsigem Untergrund
oder Sand. Wie bei allen Plattfischen passt sich die Färbung der Umgebung
an. Gut zu erkennen sind die wulstigen Lippen, die hoch hervorstehenden
Augen für einen erstklassigen Rundumblick und der Flossenansatz. Wenn
man etwas vorsichtig ist kann man sich diesem Fisch relativ leicht nähern. Rechts: Ein echter Schnappschuss ist dieses Foto eines Grauen Knurrhahns
Eutrigla gurnardus, welcher gerade auf einer Kliesche Limanda
limanda liegt. Der Knurrhahn war zunächst vor mir geflüchtet
und hatte sich dann zufällig genau hier wieder auf den Boden gelegt.
Der Knurrhahn verfügt über einige umfunktionierte Flossenstrahlen
unter dem Bauch. Hiermit kann er sich kriechend über den Grund bewegen
und nach Nahrung suchen.
Beide Fotos entstanden bei Nachttauchgängen im Oktober in Südnorwegen,
Region Aust-Agder.
Links: Die Feuerqualle ist den meisten Tauchern eher aus unangenehmen
Begegnungen bekannt. Dieser kleine Wittling Merlangius merlangus,
hier gerade über dem Schirm der gelben Haarqualle Cyanea capillata
zu sehen, braucht vor den Nesseln jedoch keine Angst zu haben. Ebenso wie
die Bastardmakrele ist der Wittling immun gegen das Nesselgift und die Jungfische
nutzen den Schutz der Qualle um das besonders gefährliche erste Lebensjahr
zu überstehen. So sieht man zwischen dem Tentakelschweif einer großen
Qualle oft einen ganzen Schwarm der kleinen Fische. Dabei ist es nicht ganz
einfach sich der Qualle und den Fischen zu nähern ohne selbst in Kontakt
mit den nesselbesetzten Tentakeln zu kommen. Rechts: Was am Strand angespült wie ekeliger Schleim aussieht
ist unter Wasser ein faszinierendes Tier, welches wie ein Wesen aus einer
anderen Welt durch das Wasser schwebt und sich mit kraftvollen Pumpbewegungen
des ganzen Körpers fortbewegt. Der Schirmdurchmesser kann übrigens
in den arktischen Regionen bei dieser Qualle bis zu zwei Meter betragen,
die Nesselfäden sind dann bis zu 30 Meter lang!
Links: Aus der Nähe betrachtet wirkt das Auge des Seeteufels
Lophius piscatorius wie das eines Aliens. Oben im Bild sieht man
die „Antennen“: Flossenstrahlen, die sich bei den Anglerfischen zu einem
Lockinstrument zum Beutefang entwickelt haben. Der Fisch lauert reglos und
perfekt getarnt auf dem Boden und wedelt mit dem Köder (ein Hautlappen
an dem besagten Flossenstrahl). Nähert sich ein neugieriger und hungriger
Fisch, so ist es um ihn geschehen. Die Größe der Beute kann den
Seeteufel dabei kaum einschüchtern und selbst Kormorane und Papageitaucher
hat man schon in ihren Mägen gefunden! Rechts: Der Seeteufel kennt normalerweise kaum Scheu vor Tauchern
und vertraut vollkommen auf seine Tarnung. In der Tat erfordert es etwas
Erfahrung um Seeteufel zu erkennen. So finde ich beispielsweise heute an
Tauchplätzen die ich schon einigen Jahre betauche bei jedem Tauchgang
Seeteufel, wo ich noch vor gewisser Zeit nur selten einen der Fische entdecken
konnte.
Seeteufel gelten als Delikatesse und sind wohl die teuersten Speisefische
Europas. Im Mittelalter weigerten sich die Fischer den seltsamen Fisch an
Bord zu nehmen, da sie überzeugt waren er würde Unglück bringen.
Links: Die nordische Weichkoralle „Tote Mannshand“ Alcyonium
digitatum ist sehr häufig an Steilwänden und Wracks zu finden.
Hier wachsen Stöcke in verschiedenen Färbungen in einer Schlucht
in der Brandungszone. Durch die stetige Wasserbewegungen können die
Polypen auf der Oberfläche der Koralle viel Plankton als Nahrung fischen.
Die glatten Korallenstöcke weiter vorne im Bild sind ebenfalls Seemannshände,
jedoch mit eingezogenen Polypen. Mitte: Der Norwegische Zwergbutt Phrynorhmbus norvegicus
ist einer der schönsten Plattfische und lässt sich meisten in
Wassertiefen von 20 bis 50 Metern auf felsigem Untergrund finden. Man muss
schon etwas genauer hinsehen, denn der Fisch wird maximal 13 Zentimeter
groß.
Was auf diesem dunklen Kelpblatt als auffällige Färbung erscheint
ist auf den Unterwasserfelsen meistens eine erstklassige Tarnfarbe. Krustenalgen,
Schwämme und Moostierchen färben die Steinoberfläche oft
komplett in verschiedene Rottöne. Rechts: Der Rote Kelp, oder Palmentang Laminaria hyperborea
ist typisch für die Küsten Trøndelags. Die Pflanzen werden
hier bis zu drei Meter hoch und bilden üppige Wälder in die es
unmöglich sein kann einzudringen. Besonders spannend ist es wenn man
eine lange Schlucht findet, in der man durch die Wälder, oder besser
gesagt unter ihnen, schwimmt. Wenn sich über einem die Blätter
in der Dünung der Wellen sanft wiegen und Schwärme von Fischen
im blauen Wasser an einem sonnigen Tag kreisen wird man den Tauchgang sicherlich
noch sehr lange in der Erinnerung behalten!
Links: Der Köhler Pollachius virens wird den meisten
wohl eher als Seelachs bekannt sein. Mit dem Lachs hat der Dorschfisch eigentlich
nichts zu tun, aber so verkauft er sich wohl besser.
Dieser große Schwarm von einjährigen Jungfischen hielt sich
im April in einem mittelnorwegischen Yachthafen auf, war im Sommer hingegen
verschwunden. Die Fische verbringen nur den ersten Lebensabschnitt in Küstennähe
und bilden erwachsen ebenfalls große Schwärme um andere Fische
auf offener See zu jagen. Neben dem Rotbarsch ist der Köhler der beliebteste
Speisefisch in Deutschland. Rechts: Ein Pfauenfederwurm Sabella pavonina. An einen Wurm
erinnert diese elegante Erscheinung eigentlich kaum: Die etwa 100 Borsten
sind zu einem prächtigen Schirm aufgespannt und filtern im Wasser nach
Nahrung. Bei Gefahr verschwindet der Fächer blitzschnell in der Röhre.
Für Fotografen ist es eine echte Herausforderung diesen Röhrenwurm
abzulichten, denn man kann sich ihm kaum nähern. Schafft man es dann
doch, so kann man sich sicher sein das man nur einen Versuch hat -
somit benötigt man allgemein schon einige Versuche bevor das erste brauchbare
Foto entstanden ist!
Nachwort
Die Auswahl der Fotos ist mir nicht leicht gefallen, denn alle zeigen sie
einen anderen Teil der Unterwasserwelt Norwegens und sind teilweise mit
spannenden Erinnerungen verbunden. Wer Lust bekommen hat noch eine größere
Fotoauswahl zu sehen kann sich gerne auf meiner Internetseite www.tauchprojekt.de
umschauen. Hier habe ich auch ein Fischlexikon aufgebaut und alle Meerestiere,
von denen ich bisher Fotos machen konnte, beschrieben – natürlich noch
lange nicht annähernd vollständig!
Ich hoffe etwas Interesse geweckt zu haben und, auch wenn die meisten Urlaubstaucher
den Norden Europas aus verschiedenen Gründen wohl niemals als Reiseziel
auswählen werden, einen kleinen Eindruck vermittelt zu haben dass es
dort nun wirklich alles andere als öde und leblos ist!
Wracktauchers Paradies. Die Solomonen. Taucht ein in Olis Solomonen-Wrackführer. Dort gibt es Wracks in Hülle und Fülle, und auch zu der Historie der untergegangenen Schiffe ist jede Menge zu lesen. Tauch ein in die Solomonen
Egypt Air (03.07.2009) Nach weit über 10 Jahren Abstinenz buchte ich im Mai 2009 wieder einen Flug mit Egypt Air. Die Strecke Hurghada-Deutschland fliege ich beruflich öfter pro Jahr, im Normfall immer mit Condor. Aufgrund (mehr) Air Malta (27.06.2009) Und schon wieder ein Tauchurlaub auf Gozo (zu fünft) und natürlich wieder mit Air Malta von Düsseldorf am 12.06.2009 und zurück von Malta nach Düsseldorf am 21.06.2009. Mittlerweile muss man auch (mehr) Air Berlin (20.06.2009) Ich fliege sehr oft mit Air Berlin,auch zum Tauchen, muß aber manchmal auch auf andere Linien ausweichen. Ich bin immer froh, wenn ich wieder mit Air Berlin fliegen kann - da merkt man erst den (mehr)
Umfrage - Wirtschaftskrise und Tourismus
In wie weit wirkt sich die aktuelle Krise auf deine Urlaubsentscheidung aus? Hat sich dein Buchungsverhalten dieses Jahr verändert?
Forum Biologie
Auszug aus diesem Forum:
östliches Mittelmeer: fremde Prachtsternschnecken vom 16.06.2009 : hallo, Wir haben beim Tauchen in der Türkei vor Kemer fuer das Gebiet fremde (Prachtstern)schnecken gehabt die an einem Wrack ... [mehr] Rotfeuerfische in der Karibik vom 15.06.2009 : Der Rotfeuerfisch hat sich weiter nach Süden in der Karibik ausgebreitet. Wir haben bei verschiedenen Tauchgängen an der Südküste ... [mehr] Süßwasser: kannibalistische Flussbarsche? vom 14.06.2009 : Gestern folgte mir bei einem Nachttauchgang etwa 35 Minuten lang ein großer Barsch, der die Gelegenheit nutzte, um im Schein ... [mehr]