Malapascua liegt etwa vier Fahrtstunden vom Flughafen von Cebu City entfernt,
die Resorts organisieren auf Wunsch den Transfer. Die Bootsüberfahrt
dauert etwa eine halbe Stunde.
Diese kleine Insel mit ihrem weißen Sandstrand im Norden von Cebu
- der Hauptinsel der Visayas - bietet alles, was das Taucherherz begehrt.
Die Tauchplätze in der Umgebung von Malapascua sind sehr vielfältig
und für alle Erfahrungsstufen geeignet. Bei Early Morning Dives am Unterwasserberg
von „Monad Shoal“ kann man auf die Begegnung mit den sonst seltenen und scheuen
Fuchshaien hoffen. Wir haben sie bei beiden Tauchgängen an diesem Platz
gesehen.
Mittagspause beim Tagestrip zu „Nunez Shoal“ –
irgendwo muss die Oberflächenpause schließlich gemacht werden...
Viel mehr beeindruckt als der Fuchshai hat mich aber ein Dämmerungstauchgang
beim „Lighthouse“, wo wir dank unseres erfahrenen Guides Mandarin Fishes beim
Paarungsritual beobachten konnten. Bei eben diesem Tauchgang haben wir auch
über 20 Seepferdchen in unterschiedlichen Farben und Größen
gesehen. Erwähnenswert ist auch „Gato Island“ - sehr viele Schnecken
und andere Kleintiere (z.B. Pygmäen Seepferdchen) machen den Tauchgang
ohnehin schon zu einem besonderen Erlebnis, aber all das wird noch durch die
kleine, etwa 80 Meter lange Höhle übertroffen, die durch die ganze
Felsinsel führt: am zweiten Ausgang der Höhle (sie ist voll mit
verschiedensten Krebsen und Langusten) kann man bei entsprechender Strömung
ein kleines Rudel Weißspitzen-Riffhaie beim Kreisen vor der Höhle
beobachten.
Findet man sie dort nicht, so sieht man sie sicher schlafend in einer Felsspalte.
Auch Ammenhaie sind dort anzutreffen.
Ein schöner Tagestrip war der Ausflug zu „Nunez Shoal“, eine hübsch
bewachsene Steilwand mit ausgesprochen vielen Makromotiven. Unser Guide
hat uns auf einem Tauchgang sieben für uns neue Schneckenarten gezeigt!
Eine kleine Auswahl der Schnecken die wir auf Malapascua sehen durften:
Reihe 1: Gymnodoris sp., Nembrotha cubaryana, Risbecia tryoni
(von links)
Reihe 2: Pteraeolidia ianthina, Tambija olivaria - und eine uns unbekannte
Art
(Click zum Vergrössern)
Wanted: Reihe 2, Rechte Schnecke: Wer kennt diese Schneckenart?
Selbst die schwer zu findende Harlekingarnele haben wir hier gesehen. Ebenfalls
ein Tagestrip ist ein Tauchgang bei der „Dona Marilyn“, ein sehr schön
bewachsenes etwa 90 Meter langes Passagierschiff, das erst 1984 gesunken
ist. Beim Heck des Wracks haben wir uns lange über zwei große
(etwa ein Meter) Rochen gefreut, die vor uns gekreist sind.
Auszug aus dem Logbuch - Tierwelt (sofern nicht bereits oben erwähnt):
Schnecken-Schnecken-Schnecken (und Plattwürmer), Krebse, Krabben und
Garnelen ohne Ende, Langusten, immer wieder Seepferdchen, unterschiedliche
Muränenarten, Seeschlangen, Salpen, Makrelen, Igelfische, Riesenanglerfische,
Korallenwelse, Feilenfische, Seenadeln, Tintenfische, Drachenköpfe, ein
Anglerfisch.
Anglerfisch, North Point
Wir sind auf Malapascua mit zwei verschiedenen Basen getaucht - der Basis
von unserem Resort, dem Malapascua
Exotic Island Dive Center, und einmal mit den Sea Explorers.
Beide Basen waren tadellos, beide haben Nitrox angeboten, und alle Guides,
mit denen wir auf Malapascua getaucht sind waren Filipinos, viele von der
Insel selbst, sie waren ausnahmslos sehr gut und haben uns extrem viel gezeigt.
dieser und vielen anderen Muränen
sind wir am Hausriff von den Exotic Divers begegnet
Nitrox haben wir nur fallweise in Anspruch genommen, die meisten Plätze
waren im 10-20 Meter Bereich am interessantesten. Tiefer liegt nur die Dona
Marilyn (max 33 m), bei Monad Shoal zahlt sich Nitrox wegen der längeren
Grundzeit aus, man wartet doch oft eine halbe Stunde oder länger, bis
sich ein Fuchshai zeigt und der Unterwasserberg beginnt bei etwa 18-20 Metern
- tiefer gehen die Guides dann auch meist nicht.
Interessant an den Sea Explorers ist, dass sie in ca. 6 verschiedenen Tauchgebieten
eine Basis haben und dass man mit ihnen auch von einem Tauchgebiet zum anderen
per Tauchboot fahren kann, d.h., man verliert keinen Tauchtag durch den
Transfer, sondern kann auch am Transfertag selbst 1-2 Tauchgänge machen.
Die Basis ist unter deutscher Leitung und war der PADI-treueste Betrieb,
den wir auf den Philippinen kennen gelernt haben. Sie legt großen
Wert auf Sicherheit (ohne unangenehme Nebenwirkungen), der einzige
Nachteil ist, dass man oft in einer größeren Gruppe (6-8 Personen)
im Wasser unterwegs ist.
Buckeldrachenkopf, Gato Island
Zu Malapascua lässt sich noch sagen, dass Basen, Resorts und einer
der Fischerorte auf der Insel miteinander verschmolzen sind, was den Vorteil
hat, dass man nicht so abgeschottet von den Filipinos selbst ist. Das Fischerdasein
bringt den Nachteil mit sich, dass ab fünf Uhr morgens die laut dröhnenden
Boote ablegen, wodurch wir oft aufgeweckt wurden. Und dann waren da auch noch
die bellenden Hunde, die Hühner, etc. - man ist eben mitten drin im
Vergnügen.
Unser Resort - das Malapascua
Exotic Island Dive & Beach Resort war einfach, aber zweckmäßig
ausgestattet. Wir haben die Espresso Maschine an der Bar geliebt! Das Essen
hatte allerdings noch ziemlich viel Potential nach oben offen, weshalb wir
uns meist in einem der zahlreichen Lokale im Ort versorgt haben. Besonders
empfehlenswert ist das Isla Bonita Restaurant, wo wir nicht nur sehr fein
Abend gegessen haben, sondern auch ein außergewöhnlich gutes
Frühstück bekommen haben. Am Hin- oder Rückweg auf den verschlungenen
Fußpfaden durch das Dorf haben wir uns übrigens Abend für
Abend verlaufen…
Scapa Flow. Wracktauchen vom Feinsten. Was dort passierte und was man dort betauchen kann - steht in unserem Scapa-Führer. Reich bebildert und mit vielen Infos zum Geschehen vor Scapa Flow findet man hier alles rund um dieses tolle Tauchgebiet.
Hampton Inn, Key Largo (07.02.2012) Während unseres Aufenthaltes in Key Largo waren wir im Hampton Inn untergekommen. Die Anlage ist großzügig, sauber, die Zimer mehr als in Ordnung und auch das amerikanische Frühstück lässt sich (mehr) Toubia Hotel, Safaga (05.02.2012) Toubia Hotel in Safaga, einfaches Taucherhotel, sauber,zentral gelegen, gutes, wohlschmeckendes Essen. freundlicher deutschsprechender Besitzer, (mehr) Raja Ampat Dive Lodge - RADL (05.02.2012) Die Raja Ampat Dive Lodge (RADL) www.rajaampat-divelodge.com liegt auf der Insel Mansour, ca. 2,5 Std. per Speedboot nördlich von Sorong entfernt. In der Nähe auf der Nachbarinsel Kri liegt das Eco (mehr)
This video features amazing shots of Ai Futaki which were taken during the Manta Fest in Yap island Micronesia in 2010. All the footage of Ai was not staged. The videographer just took the opportunity [mehr]
Forum Tauchunfälle
Auszug aus diesem Forum:
Taucher in der Maggia (Tessin / CH) vermisst (19.07.) vom 19.07.2011 : Bei einem Tauchgang mit seiner Frau in der Maggia im schweizer Kanton Tessin wurde ein deutscher Taucher von der Strömung ... [mehr] Neustadt: Vermisster Wracktaucher /HS) vom 18.07.2011 : Am 15.07.2011 erhielten das Kontroll- und Streifenboot BP 63 "Altmark" und das Einsatzschiff BP 23 "Bad Düben" der ... [mehr] TU Küsnacht /Zürichsee (HS) vom 12.07.2011 : Am Montagmittag, 11.07.2011 wurden drei Sporttaucher im Zürichsee bei Küsnacht leicht verletzt. In rund 30m Tiefe, so die ... [mehr]
Akt. Fluglinienberichte:
Condor (06.02.2012) Bei Condor kostet jetzt das Tauchgepäck bis 30 kg: 50,-€ hin und 50,-€ zurück = 100,-€. Das bedeutet im Vergleich zu 2011 eine Verdoppelung. (mehr) Thai Airways International (29.01.2012) Wir sollten am 9 Januar 2012 um 14:10 Uhr mit der Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok fliegen,wir waren dann schon um 9:15 Uhr am Schalter denn lieber etwas früher als zu spät wir bekamen dann (mehr) Etihad Airways (28.01.2012) Hallo Tauchgemeinde, Flüge mit Etihad von FFM-Abu Dhabi-Bangkok-Phuket und genause auch wieder zurück, wobei Bangkok-Phuket mit Partnergesellschaft BangkokAirways durchgeführt wurde. Positiv: - (mehr)