BOOT 2006 - die wahren und dennoch unglaublichen Geschichten...
Eine nicht ganz ernstgemeinte Nachlese zur Boot 2006
von Linus und Gunther
Beim Taucher.Net mitzuwirken ist ein Quell ständiger Freude! Die
User lieben einen, die Tauchbasen hofieren einen, die Hersteller schütten
einen mit dem neuesten Equipment zu und die Veranstalter locken mit Gratisreisen
in Luxushotels rund um den Erdball, wo man dann, je nach Ort und persönlicher
Vorliebe, mit Kaviar oder karibischen Schönheiten verwöhnt wird
- im besten Falle gibt es auch beides zusammen!
... Juhuu - ich bin beim Taucher.Net...
Aber da die Realität leider anders aussieht, gestaltet sich die Mitarbeit
beim Taucher.Net - neben all dem Spass, den sie zugegebener Massen mit sich
bringt - gerade während der BOOT 2006 eher wie ein ständiger Fluss
der Verwirrungen und Entbehrungen...
Harry und Linus auf Recherchetour
oder “es gibt Angebote, die gibt’s gar nicht”
Stellen Sie sich vor, sie schlendern zu zweit im Auftrage des Taucher.Net
durch die Messehalle 3, immer auf der Suche nach Zielen oder Equipment, über
die sich ein Bericht lohnen würde. Stellen Sie sich weiter vor, Sie
kommen in Folge dessen an dem Stand einer indonesischen Tauchbasis vorbei
und entdecken folgendes, dort ausliegendes Angebot:
“Komplettangebot: 13 Übernachtungen, 18 Tauchgänge, Preis
€498, inklusive einmal Massage, einmal Körpertherapie!”
Übernachtungen sind klar verständlich, Tauchgänge eh, der
Preis sowieso, auch Massagen bedürfen keiner weiteren Erklärung
- aber Körpertherapie???
Sofort stürmt die Inhaberin auf uns zu (die sich im Hintergrund aufhaltende
und sehr attraktive Tauchlehrerin wäre uns sogar noch lieber gewesen)
und erkundigt sich, ob sie denn helfen könnte. Nach kurzem Geplänkel
fasst Harry sich ein Herz und fragt besagte Besitzerin, was es denn nun mit
dieser Körpertherapie auf sich habe:
Besitzerin: “Die Körpertherapie macht eine sehr schöne
Indonesierin!” (Aha, jetzt wissen wir, WER es macht, aber immer noch nicht,
WAS sie macht...)
Harry: “Ja, aber was genau ist eine Körpertherapie?” (Gut
so, Harry: Investigativer Journalismus, wir wollen Fakten, Fakten, Fakten!)
Besitzerin, leicht verlegen: “Ja, hmm, also... das ist alles,
was dem Körper gut tut.” (Die beiden T-Net´ler tauschen schnell einen
Blick aus, die Fantasie schlägt Purzelbäume...)
Zu dem Zeitpunkt beschließt Linus, die Flexibilität des Angebotes
zu überprüfen: “Kann man das denn auch tauschen, wenn es einem
gefällt? Also zum Beispiel nur einen Tauchgang machen, dafür dann
aber zwanzig Mal die Körpertherapie?”
(strafender Blick der äußerst attraktiven Tauchlehrerin aus
dem Hintergrund...)
Besitzerin: “Das kommt drauf an, gegen einen geringen Aufpreis
können wir Euch aber sicher öfter mal eine Körpertherapie
vermitteln - die wird übrigens von einer wirklich attraktiven Indonesierin
gemacht, sagte ich das schon?” (ohne Worte...)
Sollte einer der Leser dieses Angebot wahrgenommen haben, so ist die Redaktion
für sachdienliche Hinweise dankbar - und falls die äußerst
attraktive Tauchlehrerin auch hier mitliest: Wir sind gar nicht so schlimm.
Ernsthaft nicht. Mit Dir würden wir auch tauchen gehen - ganz ehrlich...
Die Leiden des G. aus S.A. oder “Nächte des Grauens”
Nachts in einem Düsseldorfer Hotel: Die ganze Taucher.Net-Redaktion
liegt im Bett und schläft friedlich und glücklich, um Kräfte
für den nächsten Messetag zu sammeln. Die ganze Redaktion? Nein,
ein kleines Dreibettzimmer entwickelt sich für den unschuldigen G. aus
S. A. zu einem wahren Ort des Schreckens. Der Held unserer Geschichte hat
als einfacher, gemeiner Reporter das unbeschreibliche Vergnügen, die
Nacht gemeinsam mit zwei Mitgliedern der obersten Taucher.Net-Leitung zu verbringen
- welch eine Ehre, welch eine Freude, welch eine... Aber widmen wir uns
zum Einstieg der ersten Nacht zu:
Kaum hat er das Zimmer betreten, wurde unserem nicht ganz so jungen, aber
umso pfiffigeren Helden schnell bewusst, dass diese Nacht vielleicht doch
nicht ganz so erholsam verlaufen würde, wie beabsichtigt: “Ich glaube,
ich habe da etwas blähendes gegessen” (Zitat Vorstand A) und “Das ist
die kälteste Nacht überhaupt, da muss das Fenster zu bleiben” (Zitat
Vorstand O).
...hier wurde das ein oder andere mal "Blähendes" zu sich genommen...
Hinzu kam noch unterstützend der Werbeprospekt einer “Gräfin”,
die Züchtigungen und Bestrafungen jedweder Art anbot und der vorerst
noch unschuldig auf dem Tisch des Hotelzimmers gelegen hatte. Natürlich
(sie wissen ja, “investigativer Journalismus“) musste der Vorstand mittels
Laptop sofort die Webseite der Gräfin aufsuchen, um “Fakten, Fakten,
Fakten” zu recherchieren und jede einzelne davon wurde anschließend,
bei zunehmender Geruchsentwicklung und weiterhin geschlossenem Fenster, auch
lautstark kommentiert - zumindest soweit es unser nicht ganz so junger Held
noch beurteilen konnte, der den Rest der Nacht, aufgerieben zwischen komatöser
Begasung und akutem Sauerstoffmangel, im Delirium verbracht hat...
Das Grauen, Teil 2
Aber was sollte es, er war ja nicht nachtragend, hatte die Nacht trotz
allem überlebt, den folgenden Tag überstanden und für die
zweite Nacht hatte ihm der versammelte Vorstand aus der Güte des Herzens
heraus sogar ein Einzelzimmer besorgt - Eine Oase der Ruhe und der Erholung
erwartete ihn also, angereichert mit jeder Menge Frischluft, fernab jeder
störenden Gräfin....
Wenn mag es da verwundern, dass unser Held sich nach dem Abendessen ein
wenig dem Alkohol hingegeben hat, dass er das freudige Ereignis mit dem
ein oder anderen Bier sowie einer nicht bekannten Menge an Cocktails feierte?
Zumindest erreichte er irgendwann sein Zimmer, öffnete leise die
Tür, schlich sich hinein und stand nach wenigen Schritten im Bad, wo
er sich das erste Mal traute, das Licht anzumachen. Der Blick in den Spiegel
bestätigte ihm, dass er seine Grenzen vielleicht ganz leicht überschritten
hatte und er wollte sich gerade der lang ersehnten, gasfreien und geräuscharmen
Dusche zuwenden, als sein Blick weibliche Kosmetika streifte...
Schlagartig machte sich Panik breit, was war geschehen? Hatte er unter
massivem Alkoholeinfluss etwa wichtige Stunden der jüngsten Vergangenheit
verdrängt, hatte er vielleicht sogar eine hübsche Dame...????!
Ein Blick auf das Doppelbett stürzte ihn dann noch weiter in Richtung
des Abgrundes - ansehnliche Dessous und mehrere leere Bierflaschen auf dem
Boden brachten ihn zum Schwanken. Da kam ihm die Erleuchtung: Es MUSS
das falsche Zimmer sein, es musste einfach... wie sonst sollte er sich das
feine Parfüm erklären, welches in der Luft lag?
Einige große Schritte waren es nur bis zur Tür, er riss sie
auf und schaute auf die magische Zahl 16: Wie ein Schlag traf ihn die Erkenntnis,
dass die Zimmernummer stimmte, er sich nur nicht mehr an die vielleicht schönsten
Stunden der Messe erinnern konnte...
Nun galt es, Schadensbegrenzung zu betreiben, zumindest der Name der Dame
musste her; da traf ihn ein weiterer Schlag, ganz unvermittelt, diesmal aber
noch deutlich härter: Dort lagen Schuhe der Größe 45 herum
und auch Unterhosen, die sicher nicht zu seinen eigenen zählten! Was
in aller Welt war geschehen, etwa eine Nacht zu Dritt???
Als wenn das nicht schon genug wäre, kam es jedoch für unseren
Helden noch schlimmer: Die Bierflaschen, nein, das durfte nicht wahr sein,
das konnte einfach nicht sein, ein Alptraum: Es war ALT-BIER!!!!
Wenn das herauskommen würde, er wäre erledigt, komplett und
auf der Stelle. Die Sache mit der unbekannten Frau: Okay, das kann passieren,
seine eigene Frau würde ihm sogar irgendwann einmal vergeben können,
spätestens nach der Scheidung. Selbst das Ding zu Dritt konnte man noch
irgendwie erklären, aber ALT-BIER????? Er wusste, er war erledigt! Das
Einzige, was ihm jetzt noch blieb, das war die Flucht. Die Flucht zurück
ins Dreibettzimmer und hin zu „Ich hab da was blähendes gegessen“
und „Das Fenster bleibt aber bei der Kälte zu“.
Bevor er jedoch endgültig flüchten konnte, musste er seinen
Koffer mitnehmen, nur - wo bitte war der Koffer abgeblieben, wo ist SEIN
Koffer hingekommen? Nichts zu finden, keine Spur davon. So langsam machte
sich bei unserem Helden das Gefühl breit, Matrix Teil IV findet gerade
hier statt, hier in Düsseldorf, während der Messe, in irgend einem
Hotel, vor seiner Oase der Ruhe...
Aber für alles gibt es eine logische Erklärung: Der blanke Wahnsinn
hat den Hotelier dazu bewegt, das Zimmer zweimal zu vermieten und den Koffer
des armen Delinquenten einfach vor die Tür zu stellen! Und seine Redaktionskollegen,
seine allerliebsten Freunde, sie haben NATÜRLICH nicht im Traum
daran gedacht, ihn anzurufen! Warum auch, wäre doch der Spaß nicht
halb so groß geworden und das blöde Gesicht unseres Helden nur
halb so schön ausgefallen... DANKE SCHÖN!!!!!
An dieser Stelle möchten sich alle Kollegen bei Gunt... ähhhh,
bei G. aus S. A. recht herzlich entschuldigen! Für alles was war, was
ist - und vor allem für alles, was noch kommen mag...
Taucher.Net Intern oder “Willkommen im Popoclub”
Jessica ist schuld, keine Frage, schließlich hat sie den Laptop
mit den Videos mitgebracht und somit ihre unschuldigen männlichen Kollegen
fortan mit dem “Popoclub-Virus“ infiziert! Sie ist schuld daran, dass wir
uns täglich zwei kleine einäugige Gestalten in Ledermasken, die
eine gewisse Ähnlichkeit mit Bernie und Ert aus der Sesamstrasse verbindet,
angeschaut haben (der eine mit länglichem Schädel, der andere mit
einer Lache, die nach *grrrrrrr* klingt).
Beweisbild aus der Live-Cam
Sie ist schuld daran, dass wir uns untereinander ab dem zweiten Messetag
nur noch mit “Unbekannter Nr.1” und “Unbekannter Nr.2” begrüsst haben,
dass unser Besprechungszimmer in “Darkroom” umgetauft wurde und dass die
Melodie des “Babysitter Boogie” uns allen nicht mehr aus dem Kopf ging - wenn
auch textlich leicht entfremdet...
Aber schließlich sind wir ja beim Taucher.Net und nicht beim Popoclub - und so war es nur eine Frage der Zeit, bis wir die Melodie mit einem passenden
Text verbunden haben:
“Ich steh auf Sado-Maso-Tauchen jeden Tag,
darum die Doppel 12er ich so gerne trag.
In einem blöden Tümpel tauch ich dann die ganze Nacht,
es ist enorm, wie scharf Trilaminat mich macht.
Mein Buddy mit den schwarzen Flossen liebt es auch,
schlag ich ihm heftig auf den kurzen Faltenschlauch.
Nur Bungee-Schnürungen dürfen leider niemals sein - das ist
gemein!
*klatsch* grrrrrrrrr.............
Sind vom tauchen wir alle ganz schön doll erregt,
fixier ich ihn mit meinem Reel dann an den Steg.
Er jammert, schreit und zerrt wie wild an seiner Leine,
die Long-Hose baumelt ihm jetzt locker durch die Beine.
Und wenn sein pralles Wing mir gar nichts mehr kann bieten,
dann werd ich ihn ganz einfach an nen Stroke vermieten.
Er muss dann ganz alleine mit ihm in den See hinein - das ist gemein!
*klatsch* grrrrrrrrrr..............”
Das somit legendäre:) Video finden "verrückte" Interessierte unter dem Suchbegriff "popo club" mit Google!
(Sado Maso 3.94mb wmv)
...was machen die mit(in) Ihren Betten? - Vorbereitung für
"abartige" Spiele?
Sonst ist uns noch aufgefallen...
...dass die Masse an neuen Safaribooten im Roten Meer immer direkt “der
neue Maßstab” sein muss!
Sie übertrumpfen sich gegenseitig mit Teakholzdecks, Cocktailbars,
Ledersitzgruppen, TV und DVD in den Kabinen, Lounge und Ölbildern an
den Wänden - uns wären manchmal Boote lieber, die einfach nur
saugemütlich und zweckmässig sind und auf denen Guides arbeiten,
die sich nicht als Entertainer sehen, die ihre Gäste entsprechend den
Fähigkeiten tauchen lassen und denen zu den Tauchgebieten mehr einfällt
als “rechte Schulter hin, linke Schulter zurück”...
...dass von mancher “Tek-Organisation” mehr Ausbilder herumlaufen, als
Kurse durchgeführt werden - und das oftmals kaum einer der “Instruktoren”
die genauen Kursinhalte erklären kann.
Tek-Instruktoren unter sich - eine Momentaufnahme der T.Net-Fete...
...dass nach der Taucher.Net-Party am Freitag zwar geöffnete Kondompackungen
auf dem Stand gefunden wurden - die Redaktion an der Benutzung des Inhaltes
jedoch vollkommen unbeteiligt war.
...dass einige Hersteller unglaublich in Technik investieren, Rebreather
auf der Messe an jeder Ecke zu sehen sind - aber das Standpersonal oft daran
zweifeln lässt, ob dieses überhaupt einen Tauchschein besitzt.
...dass sich die komplette Redaktion kurz nach der BOOT 2006 schon wieder
riesig auf die BOOT 2007 freut - und auf all die Gesichter, die hinter den
“Nicks” stecken!
Saba & St. Eustatius - ein ausgefallenes Tauchreiseziel. Was es hier zu sehen gibt erfährst Du hier. Mit viel Wissenswertem und tollen Fotos ist dieser Reiseführer eine Pflichtlektüre für alle die einen Urlaub auf Saba planen.
Pavilion Lodge, Avalon, Cata.. (02.07.2009) Fährt man - oder besser fliegt man nach Catalina Island, so hat man nur eins im Sinn - tauchen! So sollte man ein Hotel wählen welches nah am Pier liegt, hier legen die Tauchboote ab, und nahe an der (mehr) Bahia Apartments (30.06.2009) Wir waren im Juni 2 Wochen auf Curacao und wohnten in den Bahia Apartments in Lagun. Es waren 2 wundervolle Wochen auf dieser schönen Insel und einen großen Anteil hatte dabei unsere Unterkunft. Die (mehr) Coral Garden, Safaga (30.06.2009) Eine runde Sache, wenn man einen reinen Tauch-Urlaub machen möchte. Die Basis ist keine 50 m vom Einstieg entfernt, so dass der Weg auch aufgerödelt bei ägyptischen Temperaturen erträglich ist. (mehr)
Akt. Restaurantberichte:
Villa Sabang Beach Resort, R.. (22.06.2009) SENSATIONELL!!! das waren meine worte nach jedem der bestimmt 15 essen, die ich in einer woche bei pfannen-fred und wolle und jake in der villa sabang bei den octopus-divern in puerto galera bekam. (mehr) Pol Murvu, Zena Glava, Insel.. (15.06.2009) Pol Murvu, Zena Glava, Insel Vis Tief im Inneren der Insel Vis lockt ein kulinarischer Geheimtipp, der keiner mehr ist und trotzdem einer blieb. Im kleinen Dörfchen Zena Glava auf einem Hügel über (mehr) Dupin, Kampor/Rab (01.06.2009) Wir fahren seit über 20 Jahren nach Kroatien und haben dort schon das eine oder andere erlebt. Auch Kampor/Rab haben wir seit etlichen Jahren besucht. Hier fällt u.a. die Tauchschule Kron-Diving und (mehr)
Unsere Linkdatenbank:
Aktueller Tauchlink: Tauchausbildung Berlin Tauchkurse können fast überall in Berlin + Umland starten, aktuell in den Seminarräumen nähe S-Bahnhof Karlshorst und nähe Siegessäule. Schnuppertauchen findet am und im jeweiligen Gewässer statt und auch der OWD-/AOWD-Kurs kann gleich am Gewässer beginne
Ein "Sponsored Link": Easydiving Resorts Sipalay, Zambo.. EASYDIVING ist ein Tauchunternehmen, das 2003 in Sipalay, Negros Occidental gestartet wurde. Den Kern bildete das Easy Diving and Beach Resort am White Beach von Sipalay City. Eine stattliche Flotte an Auslegerbooten kam nach und nach, und seit 2005 sind Safaris zu den Cagayan Inseln (Tauchen wie auf Tubattaha aber ohne die mittlerweile unzähligen, lästigen Plastikflossen um sich zu haben) und in die Visayas hinzugekommen. Das Easy Diving and Beach Resort ist mittlerweile zum PADI IDC Center avanciert und wir können somit alle PADI Kurse vom Einsteiger Niveau bis hin zum IDC Staffinstructor anbieten.
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