Die Tauchsaison 2006 an der Steilwand im Starnbergersee wurde eröffnet
und lüftete ein unglaubliches Geheimnis.
Zwei Paläontologen aus Solnhofen (Bayern) haben einen bisher unbekannten
Raubdinosaurier im Plattenkalk eines Steinbruchs in der Fränkischen Alb bei Schamhaupten / Altmühltal entdeckt. (siehe z. B. Artikel im Stern).
Die gut erhalten Relikte des hühnergroßen Raubsauriers sind außergewöhnlich
und lassen auf illustre Verwandtschaft schließen. Dazu gehören
etwa, wenn auch etwas entfernt, Tyrannosaurus Rex und der erste bekannte Vogel
Archaeopteryx. Ein Hautabdruck am Schwanz des Juravenator-Fossils zeigt, dass
das Tier - anders als mehrere nahe verwandte Arten - vermutlich nicht befiedert
war, was neues Licht auf die Evolution von Federn werfen könnte.
Es handle sich um einen Jahrhundertfund, sagen die beteiligten internationalen
Forscher. Das Jungtier sei der besterhaltene versteinerte zweibeinige Raubsaurier,
der je in Europa gefunden wurde.
Die Münchner Paläontologin Ursula Göhlich (Ludwig- Maximilians-
Universität -LMU- in München) erklärt: "Der Saurier habe
vor rund 150 Millionen Jahren in der Jurazeit gelebt und heiße Juravenator starki, nach dem Fundort im Steinbruch Stark."
Beim ersten Tauchgang nach der Winterruhepause an der Steilwand im Starnbergersee
bahnte sich eine Sensation an.
Die Extrem-Forschergruppe "Kleiner Steinfisch" begann im Morgenrauen,
bei leichtem Frost, einen Tauchgang an der Steilwand im Starnbergersee
und fand die Kinderstube des im Loch Ness vermuteten Sauriers in einer
Höhle der senkrechten Wand, weit jenseits der 50m-Marke.
Seit einiger Zeit bekam unser Experte Lino ein paar eigenartige Aufzeichnungen
mit seinen Unterwassermessgeräten, die sich in bestimmten Schichten befanden.
Sie wurden von uns "UFO" (Unbekannte Fischähnliche Objekte) genannt.
Im Dunkel der schweigsamen Tiefe gelang es dem Expertenteam unter schier unerträglichen
Strapazen, sich an die Höhle heranzupirschen. Immer den Gedanken im Hinterkopf,
dass das Weibchen mit Beute heimkommen und die Forscher als willkommenen Vorrat
in die Höhle zerren könnte. Unter diesem Stress war es kein Wunder,
dass unser Kameramann Alex nur zwei schnelle Fotos machen konnte. Bezeichnend
ist, dass das Jungtier schon mit gefletschten Zähnen die Höhle
verteidigen will und nach den Tauchern schnappte. Nur durch unserer antrainierten
Reflexe, die mit dem wertvollen Lidl-Kampfmesser harmonierten, konnten wir
den Dino auf Distanz halten.
Überraschter Jungdino im Scheinwerferlicht
Dino in Kampfhaltung vor seine Höhle
Plötzlich erlebten wir ein unheimliches Grollen, das sich bis in unsere Brustkästen bemerkbar machte; uns war schlagartig klar: das ist das Muttertier!
Auf der Flucht vor dem heimkehrenden, unheimlich großen Untier retteten
wir uns in eine schwer zugängliche Höhle. Am Boden lag ein versteinertes
Dino-Ei , das wir für unsere Untersuchungen im Sammelbeutel verstauten.
Die auf 92,8m liegende Höhle, die uns vor den Angriffen des Muttertieres Schutz bot. Zwischen den senkrechten Pfeilern war für den quamperten
Saurier kein Durchkommen.
Vom wütenden Saurier selbst, wollten wir kein Foto machen, um ihn
nicht noch mehr zu reizen. Der Atemvorrat neigte sich dem Ende zu...
Als das Muttertier von uns abließ und sich seinem Jungen zuwandte,
verpissten wir uns schleunigst aus der gefährlichen Tiefe und paddelten
so schnell es die Flossen zuließen an der Steilwand entlang und nach
oben. Aus den Augenwinkeln nahm ich bei unserm Sprint eine Struktur an der
Steilwand wahr und knipste im Vorbeiflug mit dem letzten zur Verfügung
stehenden Foto die Wand aus der Hüfte.
Links die Saurierversteinerung, rechts Theo im Spurt
Erst zu Hause erkannten wir, dass es sich um eine Versteinerung eines Sauriers
handeln musste.
Der aufregende Tauchgang, den wir nur durch Linos Gasspezialmischung erfolgreich
beenden konnten, spukte uns noch lange in den Köpfen herum.
Auf Grund unseres Berichts und den Fotos gerieten die Paläontologen
dermaßen aus dem Häuschen, dass sie sofort eine Spezialausbildung
beim TEC-Instruktor Lino absolvieren, um die Steilwand genau zu erforschen
und das versteinerte Reptil fachmännisch/fachfrauisch aus dem Felsen
zu lösen.
Mit Lino ging´s dann auch gleich in den nächsten Tagen noch mal
abwärts, um die Versteinerung genau zu vermessen und die Gesteinsschichtung
für die Bergung zu untersuchen.
Wir bitten die Taucher, die an der Steilwand in die Tiefe gehen, das wertvolle
Stück nicht zu beschädigen oder selbst bergen zu wollen, dies soll
der Wissenschaft überlassen bleiben.
Die Versteinerung an der Steilwand im Starnbergersee, Allmanshausen
War das versteinerte Skelett von Schamhaupten und der Fund im Starnbergersee
schon ein Jahrhundertereignis, ist doch ein lebendes Fossil zu erleben eine
Sensation ersten Ranges, wie damals der Quastenflosser.
Das geborgene, versteinerte Dino-Ei mit einem Durchmesser von 90mm.
Wir werden natürlich über die weiteren Forschungen und Ergebnisse
zum Thema berichten.
Du möchtest Dich einfach mal zurücklehnen und Tauchbilder aus der ganzen Welt geniessen? Dann ab in unser Tauchfoto-Archiv. hier findest Du viele Impressionen die Lust auf den nächsten Tauchgang machen. Und - lade Deine Bilder ebenfalls hoch!
Aktueller Tauchlink: Dive-King Der Onlineshop von Fuldas Tauchertreff. Große Auswahl zu besten Preisen. Bonusprogramm für Kunden!
Ein "Sponsored Link": James & Mac Diving Center, Giftun Village, Hurghada, Ägypten.
und einer unserer Toplinks: SUB AQUA Dive Center Die Sub Aqua Divecenter am Roten Meer und anderswo
Unsere Linkdatenbank:
Drei zufällige Tauchlinks: Scottish Sea Birds Tourist and Vi.. Wildlife and sea birds visitors centre in Scotland DiveTheReef: diving great barrier.. DiveTheReef: Specializing in diving great barrier reef, Australia adventure travel, Australia tours, cairns, Port Douglas, Queensland, outback, scuba diving vacations, rain forest tour, travel to Aust Mediterranean Slug Site Pictures and infos of Opisthobranchs from the Mediterranean Sea
Aktuelle Tauchplätze:
Similan Islands (01.12.2008) Hallo, nachdem wir 2006 Anfang Dezember bereits ein 4 Tages liveaboard auf den Similans, Surin und Richelieu Rock gemacht haben und uns die Tauchplätze extrem begeistert haben, da wir bis auf einen (mehr) Groene Heuvels, Wijchen bei .. (01.12.2008) Leider hat der Zugang zu den Parkplätzen eine neue Schrankenanlage und man kommt mit Fahrzeugen länger als 6 m nicht mehr auf die Parkplätze. Wir waren am Samstag mit dem Wohnmobil (6,10 m) dort und (mehr) Santa Catalina (29.11.2008) Santa Catalina, Region Veraguas, Zentral-Panama ScubaCoiba (www.scubacoiba.com) Santa Catalina ist ein kleiner Ort am Pazifik, bekannt für exzellente Surf- und Tauchbedingungen. Ich war dort für (mehr)