Kleine, handliche Informationspakete; ja, das sind die Bücher aus dem
Reise know-how Verlag. In diesem Onlinemagazin möchten wir euch die
Praxisführer "Wracktauchen weltweit" und "Was kriecht und krabbelt in
den Tropen" vorstellen.
Vor Jahren schon wurde ich auf die kleinen, kompakten und informativen Führer
aus dem REISE KNOW-HOW
Verlag aufmerksam. Meine Nichte schenkte mir Weihnachten 2001 das Büchlein
"Tauchen in kalten Gewässern". Meine ehrliche Begeisterung
darüber teilte ich in der Buchkritik schon damals mit. Kürzlich
entstand Kontakt zum Verlag und ich bekam die Möglichkeit, für
Taucher auf Reisen, meiner Meinung nach direkt- und indirekt interessante
Bücher zu lesen und rezensieren.
Hier sind die ersten beiden:
Wracktauchen weltweit - Praxis-Ratgeber
Klaus Becker
REISE KNOW-HOW Verlag Bielefeld,
ISBN 3-8317-1045-7
Prolog:
"Wenn du tauchst, beginnst du,
dich wie ein Engel zu fühlen."
(J.Y. Cousteau, 1910-1997)
Wracks üben auf viele Taucher eine unglaubliche Faszination aus. Über
Wracks sind auch schon viele, oft auch wirklich schöne Hochglanzbände,
aber auch mehr oder minder informative Wrackführer erschienen.
Das hier beschriebene Buch (ist wie die anderen aus der Reihe) ist ein echtes
TASCHENBUCH, also ein Buch, dass nicht nur so heißt, sondern dass man
sich auch tatsächlich in die Hosentasche stecken kann.
Die weltweiten Tauchplätze vom Bodensee über Scapa Flow bis
Mikronesien vermitteln eine kurzen Überblick zu ausgesuchten Wracks
und ermöglichen bereits zu entscheiden, wohin die nächste Wracktauchreise
gehen soll. Tauchplatzinfos zu Tauchsituation, Anreise, Unterkunft sowie
beispielhafte Tauchveranstalter der jeweiligen Tauchgebietes vermitteln bereits
weitere, nützliche Informationen.
Dass die Informationen über weltweite Wracks natürlich auf ein
Mindestmass beschränkt bleiben, versteht sich wohl in diesem Kompaktformat
wohl von selbst. Die gegebenen Informationen sind ein "Teaser", der dem Einen
vielleicht reichen mag, dem Anderen aber Geschmack auf weitere Literatur
machen wird.
Natürlich finden sich wie in jedem Buch Kleinigkeiten zum Motzen:
Wie weit der Hinweis, Doppelflaschen getrennt Leerzuatmen heute noch empfehlenswert
ist, möchte ich persönlich hier anzweifeln!
Eine "Westenatmung" aus dem Jacket mit dem Hinweis auf Pendelatmung verbieten,
finde ich als unsinnig- die Warnung vor nistenden Bakterien ebenso. Das Risiko
einer Lungenentzündung ist in diesem Falle bei akut drohendem
Ertrinken wohl unbedeutend!
Die Inhalte schwanken zwischen Tipps für fortgeschrittenen Wrackpenetrationen
einerseits und Handzeichen andererseits, die Taucher beim Grundtauchschein
lernen:
Das UW-Zeichen "Ich öffne meine Reserve", war schon bei meiner CMAS
Ausbildung vor über 10 Jahren bereits praktisch bedeutungslos. Na ja...
Ein "Geschütz" an der Gobenador Bories (Seite 47), einem Blockschiff
in Scapa Flow, zweifle ich mal heftig an... ebenso wie die "stark ramponierte"
(?) "Baron Gautsch", dem "Juwel" in der Nordadria vor Istrien.
Hinweise über meines Erachtens nach wichtige Dinge beim Wracktauchen
wie Deepstops sowie andere Atemgase als Luft sucht man in diesem Buch jedoch
vergebens. Wracks liegen halt schon auch mal etwas tiefer!
Inhalt
- Vorbereitungen zum Wracktauchen
- Tauchen an Wracks
- Wracks in Nord-, West- und Mitteleuropa
- Wracks im Mittelmeer
- Wracks in Nordamerika und der Karibik
- Wracks im Roten Meer
- Wracks im Indopazifik und Australien
- Anhang
Ferner Checklisten über
- Reiseutensilien
- Tauchausrüstung
- Briefing
- Vorsorge für Notfälle
- Buddy-Check
- Sicheres Tauchen Genaues Inhaltsverzeichnis
Leseproben:
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Fazit
Trotz einiger, kleiner Kritikpunkte ein informatives Taschenbuch zu Thema
Wracktauchen, das vor allem einen informativen Überblick über sehr
viele interessante, weltweite Tauchziele bietet. Es macht durch die sehr
unfangreiche Wrackauflistung Lust auf mehr! Erwähnenswert ist auch das
sehr gute Preis/Leistungsverhältnis!
Was kriecht und krabbelt in den Tropen?
Praxis-RatgeberSchutz vor Plagegeistern und Gifttieren
Reto Kuster
REISE KNOW-HOW Verlag Bielefeld,
ISBN 3-8317-1079-1
Reisende und Touristen werden in den Tropen nicht nur Traumstrände,
Palmen, warmes Meer und exotische Kulturen und Kulturgüter kennen lernen.
Auch die vielen kriechenden und krabbelnden Tiere sind in den Tropen nicht
nur häufiger, sondern auch meist viel größer, auffälliger
aber auch schon mal "gefährlicher" als bei uns zuhause.
Prolog:
"Wer die Spinne nicht ehrt,
ist den Schmetterling nicht wert."
Mag eine einzelne Kakerlake am Tauchschiff oder im Hotelzimmer für manchen
nicht einmal störend wirken, wird diese beim (besser: bei DER) anderen
wieder einen spitzen Schrei entlocken!
Beim unerwarteten Anblick von Spinnen oder Schlangen aber wird wohl den meisten
von uns die Angst ins Gesicht geschrieben stehen. Phobien vor Spinnen und
Schlangen sind oft anerzogen und weit verbreitet.
Und- eine fette Spinne unter dem Tauchanzug im Trockenraum der Basis
oder ein Skorpion im Füssling wird wohl auch kaum jemanden kalt lasst.
Wenn diese tierischen Zeitgenossen nun auch noch stechen oder beißen
können, wird Angst oder Respekt wohl nur noch viel größer
werden. Von einer bekannt potentiell tödlich ausgehenden Begegnung ganz
zu schweigen!
'excurs'
Hmmm... eine kleine Indiskretion, die ich aus diesem Buch erfahren habe:
Das Gift der Kammspinne führt beim Mann zu (schmerzhaften) Erektionen!
Ich hoffe, diese Information verleitet nicht zu Dummheiten! :))
'/excurs'
Die wichtigsten und bekanntesten der tropischen "Krabbler und Kriecher" werden
in diesem Buch vorgestellt. Wohl immer mit dem Hintergrund, dass kein Tier
grundlos angreift, sondern seine Zähne und Klauen nur als letztes Mittel
zum Schutz seines Lebens einsetzen wird!
Potentiell gefährliche Meerestiere werden in diesem Buch nicht behandelt!
Ein interessantes Buch für eigentlich jeden Tropenreisenden, egal ob
Pauschaltourist oder Traveller. Man sieht nur, was man weiß- das gilt
auch für tropische Krabbler- egal ob bloß "ekelig" oder auch für
uns Menschen im Extremfall gefährlich! Es muss nicht immer gleich eine
Sydney-Trichternetzspinne sein!
Ach ja! Ich habe bei mehreren Südostasien Urlauben mit dem Rucksack
erst eine einzige Schlange gesehen! Die schlimmsten Feinde waren hier immer
die Moskitos, die in den Backpacker-Hostels über uns herfielen.
Du suchst Infos zu einem ganz bestimmten Tauchequipment-Hersteller? Schau mal in unsere Hersteller-Datenbank, hier sind Kontaktdaten ebenso hinterlegt wie aktuelle Produkte, Erfahrungsberichte und einen Auszug aus dem Forum.
Stingray Safariboot (01.09.2010) War vom 17.08.-24.08.2010 auf der Stingray und kann mich den positiven Beurteilungen nur anschließen. Ich habe mich die ganze Zeit auf dem Boot sehr wohl gefühlt. Die Crew war sehr nett und hat sich (mehr) Tarata (30.08.2010) Die Tarata bietet über den indonesischen Betreiber Grand Komodo Tours mehrtägige Touren in den Komodo Nationalpark an. Das Preis- Leistungsverhältnis ist gut, für einen geringen Preis wird (mehr) M/Y Horizon (30.08.2010) Meine Tauchreise auf der Horizon (26.7 - 9.8) Ein kurzes und knappes Fazit vorerst: Genauso, wie Urlaub sein soll! Dazu muss ich sagen, dass dies schon meine 2. Reise mit diesem Tauchschiff und dem (mehr)
Akt. Restaurantberichte:
Bottom Time Bar & Grill, Pal.. (24.08.2010) Nach dem Tauchen kommt er unweigerlich: der kleine oder sogar auch große Hunger. Wie gut, wenn es dann in greifbarer Nähe leckeres Essen gibt. Das Restaurant Bottom Time Bar & Grill befindet sich (mehr) Bruschetta, Limni Keriou, Za.. (13.08.2010) Italienisches Restaurant etwas außerhalb von Limni Keriou. Etwa 20 Minuten Fußmarsch vom Hafen entfernt liegt das Restaurant über dem Ort mit Blick auf die Bucht von Laganas. Ausreichend Parkplätze (mehr) Tsanetos Taverne, Limni Keri.. (13.08.2010) Taverne liegt angegliedert an die Tauchbasis Turtle Beach unmittelbar am kleinen Hafen. Man sitzt entweder drinnen oder auf einer überdachten Veranda, die bei bedarf mit durchsichtigen Planen (mehr)
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Aktuelle Hotelberichte:
Loma Resort, Khao Lak (29.08.2010) Unser Tauchurlaub im Loma Resort ist zwar schon im letzten Herbst (November 2009) gewesen, dennoch möchten wir für alle die einen Tauchurlaub in Thailand planen unsere Erfahrung(en) mitteilen. Unser (mehr) Mangrove Bay Hotel (28.08.2010) Reisezeitraum: Ende April 2010 Dauer: 7 Tage Da wir uns in diversen Bewertungsportalen informiert hatten, waren wir auf das Schlimmste vorbereitet. Fürs Frühstück hatten wir uns extra Nutella und (mehr) Loma Resort, Khao Lak (26.08.2010) Hallo, ich war Anfang des Jahres (2010) in Lhao Lak im Loma Resort, und kann darüber nur gutes berichten :-) Man wird gleich mal vom freundlichen Fahrer (Noi?) vom Flughafen abgeholt und dann im Loma (mehr)