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Onlinemagazin - 67. Ausgabe - Tipps für die Digitalfotografie




 Geschrieben von Sven Gust

Praxis der Digitalfotografie

von Sven Gust

Trifft man heute eine Gruppe von Tauchern am Baggersee, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer von ihnen einen digitalen Fotoapparat im Unterwassergehäuse bei sich trägt, recht groß. Auf einem Safarischiff im Roten Meer wird nicht selten die Mehrzahl der Gäste mit der Kamera ins Wasser steigen, wobei der Anteil der fotografierenden Taucher aktuell noch immer weiter ansteigt und der Markt in den letzten Jahren eine rasant angewachsene Anzahl von Produkten für verschiedenste Ansprüche zu immer attraktiveren Preisen anbietet. Kurz gesagt, hat die digitale Revolution vollkommen neue Nutzergruppen aktiviert und heute gehört nicht mehr viel dazu, Schnappschüsse von den Tauchgängen mit an die Oberfläche mitzubringen.

Nacktschnecke - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr.1 - Nacktschnecke

Einen digitalen Fotoapparat besitzt ja ohnehin „jeder“ und die Investition von etwa 120 bis 250 Euro für ein passendes Gehäuse dürfte gerade Tauchern, die bereits eine eigene Tauchausrüstung gekauft haben, nicht unerschwinglich erscheinen.
Die meisten Neueinsteiger verfolgen zunächst nicht das Ziel „perfekte“ Fotos zu machen, sie scheuen den hiermit verbundenen Aufwand und die Kosten für eine entsprechende Ausrüstung. Vielmehr wird während des Tauchgangs Sehenswertes mit einem schnellen Schuss festgehalten. Oft ist allerdings dann beim späteren Sichten der Fotos am Computer die Enttäuschung groß, wenn die Motive kaum erkennbar sind, „verschneit“, unscharf, über- oder unterbelichtet, abgeschnitten und blau- oder grünstichig.

Zugegeben sind die Möglichkeiten mit einer einfachen Fotokamera mit internem Blitz und gängigem Objektiv unter Wasser deutlich eingeschränkt und erlauben es nicht, bestimmte Motive umzusetzen. Trotzdem kann man mit einigen Tricks, etwas Experimentieren und dem Einhalten bestimmter Regeln ordentliche bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Ich würde mich selbst auch noch als Anfänger bezeichnen. Erst vor zwei Jahren habe ich begonnen, Fotos von meinen Tauchgängen mitzubringen und von dem umfangreichen Fachwissen der Profis bin ich weit entfernt. Ich habe mich auch nur sehr beiläufig mit der Theorie beschäftigt und mir lieber die Grundlagen selbst im Wasser erarbeitet. Deshalb kann (und will) ich natürlich auch nur meine persönlichen Meinungen und Ansichten wiedergeben. Vielleicht hilft es einigen Einsteigern die Fotos zu verbessern oder regt dazu an, mal etwas mit den Ideen zu experimentieren!

Fächerröhrenwurm - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr.2 - Fächerröhrenwurm

Erst Tauchen lernen dann Fotos machen!

Klingt vielleicht wie ein dummer Spruch, ist aber eine unumgängliche Tatsache: Routine und Praxiserfahrung des Tauchers bieten überhaupt erst die Grundlage, um später auch im fremden Element zu fotografieren. Wer viel mehr mit sich selbst und seiner Tauchausrüstung beschäftigt ist, kann sich natürlich nicht darauf konzentrieren, ein vernünftiges Foto zu schießen. Deshalb bin ich der Meinung, dass man erst einmal die Grundlagen verinnerlicht haben muss und sich beim Tauchen absolut und entspannt fühlen sollte, bevor man die Kamera das erste Mal mitnimmt.

In der Ruhe liegt die Kraft!

Noch so ein blöder Spruch! Was ich damit sagen will, ist vor allem daß man, gerade als Fotograf, darauf verzichten sollte große Strecken zu schwimmen und verzweifelt nach spektakulären Motiven zu suchen. Fische und andere Meeresbewohner reagieren auf hektische Bewegungen und Taucher, die Stress ausstrahlen, oft empfindlich. Es bedeutet für sie Gefahr – und von der Gefahr hält man sich besser fern!

Man wird vermutlich erfolgreicher sein, wenn man sich langsam und gleichmäßiger bewegt, sich genau umschaut, auch mal stoppt und die Fische an sich heran kommen lässt. Verfolgungsjagden bringen meistens keinen Erfolg und Fotos die wegschwimmende Fische zeigen sind nicht gerade attraktiv!

Fotokurs mit Sven Gust - Taucher.Net
Bild Nr. 3

Mit internem Blitz immer sehr dicht ans Motiv!

Die meisten Gehäuse sind heute mit einer Streuscheibe vor dem internen Blitz ausgestattet. Diese milchige Diffuser-Scheibe dämpft den Blitz und verhindert das Auftreffen des Lichts auf direktem Wege. Hierdurch lässt sich vermeiden, dass schwebende Partikel im Wasser dicht vor dem Objektiv übermäßig angestrahlt werden und es hierdurch zum gefürchteten „Schneegestöber“ auf den Fotos kommt – das Hauptproblem, wenn man keinen externen Blitz verwendet. Natürlich hängt dies auch direkt von der Sichtweite im Gewässer und dem Anteil der Schwebstoffe ab. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass auch die taucherischen Fähigkeiten, sprich die Tarierung, oft schnell und unmittelbar negativen Einfluss auf die Sicht und damit auf die Fotos nehmen kann. Im Nah- und Makrobereich ist es aber durchaus möglich mit geringen Aufwand absolut beeindruckende und professionell wirkende Fotos zu machen. Ohne großes Spezialwissen, ohne teure Zusatzinvestitionen und ohne großen Aufwand!

Kliesche - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr. 4 - Kliesche

Bei weitem Abstand vom Motiv Blitz ausschalten!

Der interne Blitz der Kamera wird meistens spätestens bei einem Motivabstand von über einem Meter überfordert. Meistens befinden sich dann zu viele Schwebeteilchen zwischen Motiv und Objektiv und auch die kleine und wirkungsvolle Streuscheibe kann die Situation nicht mehr retten. Abhilfe gegen verschneite Fotos kann das Ausschalten des Blitzes sein und zu versuchen, mit dem natürlichen Licht ein stimmungsvolles Foto zu gestalten. Besonders in den hellen Urlaubsgewässern kann das recht leicht gelingen. Wenn man sich zusätzlich in geringer Tiefe befindet, so bietet die Nachbearbeitung am Computer später zusätzlich interessante Möglichkeiten, dem Foto die Farben zurückzugeben. Aber auch eine Gegenlichtaufnahme in den Blautönen des Ozeans (oder den Grüntönen heimischer Gewässer) kann sehr stimmungsvoll sein, besonders wenn die Motive Großfische, Schwärme oder ein Taucher sind!

UW Landschaft - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr. 5 - Kelp als Mischlichtaufnahme

Leicht in Richtung Wasseroberfläche fotografieren!

An den letzen Punkt anknüpfend lässt sich zusätzlich sagen, dass man die meisten Motive ohnehin leicht von unten nach oben, oder aber „auf gleicher Augenhöhe“ ablichten sollte. Hierdurch ergeben sich bessere Möglichkeiten das natürliche Sonnenlicht einzubeziehen, einen blauen Hintergrund zu bekommen (also auf dem Foto deutlich zu vermitteln das es unter Wasser entstanden ist) und spannende Perspektiven zu zeigen. Gleichzeitig sind aber auch die Anforderungen an die taucherischen Fähigkeiten etwas größer. Besonders für reine Urlaubstaucher kann es deshalb auch sinnvoll sein, auf jegliche Akrobatik zu verzichten und lieber etwas schlichtere Perspektiven zu wählen - dafür aber entspannter zu fotografieren. Letztlich werden hierdurch ohnehin die besseren Bilder entstehen.

Kelpwald vor der mittelnorwegischen Küste - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr. 6 - Kelpwald

Motiv gestalten - lieber ein Foto weniger, dafür aber mehr Sorgfalt!

Ein weiterer wichtiger Punkt bezieht sich auf den Zusammenhang von Qualität und Quantität der Fotos. Hier würde ich grundsätzlich sagen, dass es unbedingt sinnvoll ist, ein Motiv (wenn möglich) mehrfach abzulichten. Besonders dann, wenn man noch übt und sich mit den Funktionen der Kamera vertraut macht. Andererseits sollte die Tatsache, dass die Fotos ja erstmal nichts kosten, nicht dazu führen, permanent den Auslöser zu drücken. Dies würde zwangsläufig dazu führen, dass gute Aufnahmen nur durch Glück und Zufall entstehen, denn wer sich Mühe gibt und das Motiv mit etwas Geduld vernünftig in Szene setzt, wird normalerweise im Schnitt die besseren Aufnahmen mit nach Hause bringen. „Lieber ein gutes Foto als hundert schlechte!“ – spätestens beim Sichten wird einem vermutlich dieser Gedanke kommen und man wird sich vielleicht ärgern, nicht doch lieber versucht zu haben, sich dem Fisch langsam zu nähern, oder einige Minuten vor der Höhle gewartet zu haben, bis er sich wieder hätte blicken lassen...

Gegenlicht am Wrack - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr. 7 - Gegenlicht am Wrack

Geduldiger Tauchpartner, oder besser ohne?!

Nun möchte ich hier nicht (noch eine weitere) Grundsatzdiskussion entfachen, ob man nun beim Fotografieren besser ohne Partner tauchen sollte. Tatsache ist, dass gerade bei der Fotopirsch ein besonders geduldiger Tauchpartner von Vorteil ist, da sich der Verlauf doch deutlich von einem „normalen“ Tauchgang unterscheiden kann.
Wenn ich Makroaufnahmen mache, verbringe ich oft eine ganze Weile unbeweglich an einem Fleck und warte darauf, dass sich der Fisch nähert, die Muschel sich öffnet oder die Nacktschnecke endlich in die richtige Position gekrochen ist. Die meisten Tauchpartner könnte ich hiermit in recht kurzer Zeit so sehr langweilen, dass sie die Lust am Tauchen verlieren. Außerdem würde mir möglicherweise die Ruhe fehlen wenn ich mit doch etwas schlechtem Gewissen wie angewurzelt verharre, während mein Tauchpartner ungeduldig Kreise schwimmt. Für mich gibt es deshalb zwei Arten von Tauchgängen: 1. Fototauchgänge ohne Partner und 2. Tauchgänge mit Partner und Fotoapparat, bei denen ich mich anpasse und einschränke.

Für die meisten stellt sich diese Frage nicht, da die Basen keine Wahl lassen oder die persönliche Einstellung das Solotauchen verbietet. Ich will natürlich auch niemandem empfehlen, nun allein ins Wasser zu steigen. Raten möchte ich denen, die ohnehin öfter allein ins Wasser steigen, diese Tauchgänge zu nutzen, sich speziell auf den Nahbereich zu konzentrieren und die besondere Ruhe und Unabhängigkeit zu nutzen, um zu fotografieren!

Junge Köhler (Seelachse) - Fotokurs Taucher.Net
Bild Nr.8 - junge Köhler (Seelachse)

Nachbearbeitung - letzter Schliff, oder auch letzte Rettung!

Der letzte Punkt, auf den ich nun kurz eingehen möchte, bezieht sich auf die Heimarbeit mit den Fotos. Hat man die Bilder erst einmal auf der Festplatte gesichert und schaut sich die Ergebnisse an, so werden viele erst einmal einen guten Teil der Fotos löschen. Bei mehrfach abgelichteten Motiven sucht man sich das beste Bild aus, was oft nicht einfach ist, da verschiedene Bilder unterschiedliche Stärken und Schwachpunkte aufweisen und keines als das Beste oder Schlechteste eindeutig ins Auge sticht.

So oder so bleiben am Ende einige Fotos übrig, die man sich immer wieder angucken, im Internet verwenden, oder ausdrucken möchte. Dieser Bilder sollte man sich allerdings ruhig noch einmal mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm annehmen. Oft lassen sich mit Kotrast, Schärfe, Beleuchtungseffekten und Tonwertkorrektur noch Details hervorheben und das Bild insgesamt – im Auge des Betrachters – verbessern. Die umfangreichen Möglichkeiten von Photoshop und Co. können hier natürlich nicht dargestellt werden, letztlich sollte man sich einmal die Zeit nehmen, die Funktionen auszuprobieren und den Einfluss auf unterschiedliche Fotos zu testen!

Manchmal hat man aber auch Schnappschüsse gemacht, die misslungen sind und kaum erkennbar. Auch hier kann man möglicherweise durch die Nachbearbeitung noch einiges retten, deshalb sollte man solche Fotos erst in den Ablageordner verschieben oder löschen, wenn man auch hierbei keinen Erfolg erzielen konnte.

Auf einen bereits erwähnten Punkt möchte ich jedoch noch einmal kurz eingehen: Ich habe eingangs dazu geraten, den internen Blitz nur im Nahbereich zu benutzen und bei größeren Entfernungen auszuschalten und stattdessen die Fotos nur mit natürlichem Licht zu machen. Hierbei kommen dann nicht die echten Farben zum Vorschein, da sie ja vom Wasser „verschluckt“ werden. Hat man die Aufnahmen jedoch in Wassertiefen von zehn Metern, oder noch weniger gemacht, so sind im Foto noch Spuren der natürlichen Farben vorhanden. Hier kann die Funktion der Tonwertkorrektur zu signifikanten Verbesserungen führen und beispielsweise einem blaustichigen Korallenriff die echten Farben weitgehend zurückgeben!

Zwar wirken die Fotos anschließend oft grobkörnig und etwas zu bunt (besonders wenn man die automatische Tonwertkorrektur gewählt hat), jedoch kann es sein, dass nun Details sichtbar werden, die vorher nicht zu erkennen waren und das Foto viel mehr Tiefe und Kontraste bekommt. Was besser gefällt, muss jeder schließlich selbst für sich entscheiden!

Ein letzter Tipp, oder eher Hinweis zum Schluss:

Spaß am Knipsen gefunden? Fotokamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten und externen Blitz kaufen!

Damit will ich nicht sagen, dass man sofort losstürzen und die erstbeste neue Ausrüstung kaufen soll! Ich finde aber auch, man sollte nicht zu lange warten oder auf die perfekte und teure Ausrüstung sparen. Wichtig ist als erstes, dass man sich im manuellen Einstellen von Blende, Belichtungszeit und Filmgeschwindigkeit übt. Einen externen Sklavenblitz gibt es gebraucht schon für 80 bis 90 Euro bei Online-Auktionen. Damit erschließen sich viele neue Möglichkeiten und während man sich hieran übt, wird man ohnehin erst ein Gefühl dafür bekommen, welche Ansprüche man an die zukünftige und (erstmal) endgültige Profiausrüstung stellt!


Zu den Beispielfotos:
(alle Bilder hier und im Bericht sind per Click vergrösserbar)

Nacktschnecke - Fotokurs Taucher.Net
1. Diese Nacktschnecke habe ich im April 2006 mit meiner Olympus C-7070 mit dem internen Blitz automatischer Einstellung (Unterwasser-Nahbereich) und einer Vorsatzlinse von Inon gemacht. Die Einstellungen des Automatikprogramms sind nicht ganz nach meinem Geschmack, bringen jedoch dem Anfänger sicherlich erstmal besser Fotos, als wenn er versucht, selbst manuell einzustellen. Bei einer Reihe günstiger Kompaktkameras lässt sich ohnehin kaum etwas von Hand ändern.


2. Diese Aufnahme wurde mit externen Blitzen und manuellen Einstellungen gemacht. Den Fächerröhrenwurm, aufgenommen an einem Wrack in Norwegen, hätte man sicherlich auch noch mit dem internen Blitz ablichten können. Ich habe aber entsprechend viel Blitzlicht verwendet und mit kleiner Blende und kurzer Belichtungszeit gearbeitet – das Motiv wird dadurch knackiger und der Hintergrund schwarz. Das ist ganz effektvoll, wenn man das Motiv selbst hervorheben will.
Fächerröhrenwurm - Fotokurs Taucher.Net

Fotokurs mit Sven Gust - Taucher.Net


3. Ebenfalls mit zwei billigen externen Sklavenblitzen fotografiert. Hierbei habe ich zudem einen Weitwinkelvorsatz verwendet, um möglichst dicht am Motiv noch einen großen Ausschnitt des Geschehens fotografieren zu können. Dieses Foto wäre so mit dem internen Blitz nicht denkbar gewesen. Schwebteilchen hätten möglicherweise zwar noch erkennen lassen, was man da geknipst hat, viel mehr sicherlich aber auch nicht!

4. Porträt einer Kliesche. Dieser Plattfisch, von den meisten Tauchern wohl eher als Scholle oder Flunder identifiziert, wenn sie ihn sehen, ist sehr häufig in Nord- und Ostsee und dem Nordostatlantik anzutreffen. Er lässt Fotografen manchmal sehr dicht an sich heran, um Makroaufnahmen zu machen. Dieses Foto wurde mit dem internen Blitz und automatischen Einstellungen gemacht.
Kliesche - Fotokurs Taucher.Net

UW Landschaft - Fotokurs Taucher.Net

5. Ein Beispiel für Mischlichtfotografie. Hier wurden zwei externe Blitze eingesetzt um den Nahbereich zu beleuchten (nur schwach). Gleichzeitig sorgten eine große Blende und eine relativ lange Belichtungszeit für einen hellen Hintergrund. Mit manuellen Einstellungen ist es problemlos möglich, das gleiche Motiv in völlig verschiedenen Atmosphären abzulichten.

6. Der Kelpwald vor der mittelnorwegischen Küste ist schon ein spannendes Motiv. Die bis zu etwa drei Meter hohen Pflanzen wachsen nur bis in eine Tiefe von knapp 20 Metern. Am schönsten ist es, bei Sonne in etwa 10 Metern Tiefe darüber zu schweben. Hierbei kann man hervorragend ohne Blitz fotografieren und durch anschließende Nachbearbeitung (z.B. Tonwertkorrektur bei Fotoshop) die natürlichen Farben ins Bild bringen. Dieses Beispiel ist sogar etwas zu farbig geraten, was aber ja durchaus auch interessant sein kann!
Kelpwald vor der mittelnorwegischen Küste - Fotokurs Taucher.Net

Gegenlicht am Wrack - Fotokurs Taucher.Net



7. Tauchersilhouette am Wrack: der Blitz ist überflüssig, wenn man solche Gegenlichtaufnahmen macht. Man sollte solche Motive ruhig mehrfach ablichten, denn es ist schwer zu sagen, wie die Bilder letztlich am Computer aussehen. Manchmal unterscheiden sich verschiedene Aufnahmen vom gleichen Motiv und mit den gleichen Kameraeinstellungen deutlich voneinander.
8. Ein Beispielfoto, eigens für diesen Bericht im April in Norwegen aufgenommen. Im Hafen vor unserer kleinen Basis sammeln sich im Winter große Schwärme junger Köhler (Seelachse). Dieses Foto habe ich mit der C-7070, automatischer Einstellung, dem Standardobjektiv und dem internen Blitz gemacht. Zu erkennen ist, dass die lange Belichtungszeit, die das Programm gewählt hat (1/30 Sekunde) für leichte Bewegungsunschärfe sorgt. Blende 4 trägt auch nicht gerade dazu bei das Foto knackiger zu machen... dennoch zeigt es, dass man auch ohne Zusatzinvestitionen vorzeigbare Urlaubsschnappschüsse machen kann!

Junge Köhler (Seelachse) - Fotokurs Taucher.Net


© 2006 - Fotos/Text Sven Gust


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