Castor fiber stand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa mit
insgesamt nur noch geschätzten 1.200 Individuen seiner Art am Rand
der Ausrottung. Dass es heute wieder vielleicht nahezu eine halbe Million
Europäische Biber gibt, kann als einer der großen Siege des Naturschutzes
gefeiert werden.
Schon sehr früh gab es Wiederansiedlungsprojekte für Biber.
Anfangs aber nur, weil die Fürsten am Biber wirtschaftliches Interesse
hatten. Schon um 1600 versuchte Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein,
bei seinem Schloss Biber anzusiedeln. Nach 1700 wurden in Brandenburg und
im Herzogtum Magdeburg Biber freigelassen, um neue Kolonien zu gründen.
Mit zahlreichen Edikten, Verboten und drastischen Strafandrohungen versuchten
Herrscher und Fürsten, den Biber vor der Ausrottung zu bewahren. Zwischen
1773 und 1883 hat die Fürstenfamilie Schwarzenberg in Südböhmen
ein Zuchtprogramm für den Moldaubiber vorangetrieben. All diese Bemühungen
trugen aber keine Früchte, denn der Schwarzmarkt und die Wilderei blühten.
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In den 1930er Jahren starteten Schweden und Finnland Wiederansiedlungsprojekte,
damals leider auch mit dem Kanadischen Biber. Da Skandinavien im Vergleich
zu Mitteleuropa wesentlich dünner besiedelt ist und unzählige
naturbelassene Gewässer hat, war der Siegeszug des Bibers enorm. Diese
Population sollte in den 1960er Jahren die Grundlage für die Wiederansiedlung
in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, der Slowakei, in Polen,
Frankreich, den Niederlanden, Belgien und anderen Ländern werden. Fast
überall war die Aktion von Erfolg gekrönt – was der Vitalität
und Anpassungsfähigkeit des Bibers, aber auch der unermüdlichen
Aktivität der Wissenschafter, Naturschützer und freiwilligen Helfer
zu verdanken war.
Die Ausbreitung: Biberpopulationen wachsen nicht in den Himmel
Die Wanderungen der Biber erfolgen entlang der Gewässer sowohl stromauf-
als auch -abwärts. Manchmal überqueren Biber trotz ihrer Schwerfälligkeit
außerhalb des Wassers sogar größere Landstriche oder Gebirgszüge
und gelangen so in andere Gewässernetze und Flusseinzugsgebiete.
Nicht wenige Gegner der rückkehrenden Wildtiere schüren die Angst
vor einer wahren Invasion, einer unkontrollierbaren Populationsexplosion
der Tiere. Eine solche Argumentation lässt elementare biologische Gesetzmäßigkeiten
und ökologische Erkenntnisse außer Acht: Populationen werden nämlich nicht nur direkt durch die äußeren Bedingungen der Umwelt kontrolliert, sondern ganz wesentlich auch durch innere Kontrollmechanismen,
würde doch eine Überpopulation die Lebensgrundlagen des Bestandes
bedrohen.
Wie Untersuchungen aus Schweden und auch in Deutschland zeigen, dokumentiert
auch der Biber diese biologische Gesetzmäßigkeit recht gut. Nachdem
die Populationen in diesen Ländern nach der Wiederansiedlung über
etwa 30 Jahre lang kontinuierlich angewachsen sind, stellte sich ein Populationsrückgang
durch zurückgehende Nachwuchsraten ein. Konkurrenzdruck der benachbarten
Biberfamilien, weniger reichhaltiges Nahrungsangebot und Revierkämpfe
– das alles sind Stressfaktoren, die zu höherer Sterblichkeit bei Jungtieren
und zu stagnierenden Zuwachsraten führen. Die ausgeprägte Territorialität
des Bibers ist schon allein ein Selbstregulationsmechanismus, der eine Übernutzung
der Nahrungsgrundlagen verhindert. So hat die Natur schon lange vor der
Existenz des Menschen dafür gesorgt, dass die Balance zwischen Bestandsgröße
und Lebensraumressourcen erhalten bleibt.
Probleme, Perspektiven, Visionen
Die “architektonische“ Seite des Bibers und seine unbändige
Neigung, sich als Damm- und Burgbauer, als Holzfäller, als Gärtner,
als Waldverjüngerer, als ambitionierter Landschaftsgestalter, als Regulierer
des Grundwasserspiegels, als Entferner standortfremder Gehölze (etwa
Fichten im Auwald), als Erbauer von Hochwasserschutzanlagen, als Förderer
der Laufkrümmung der Gewässer und vieles mehr zu betätigen,
kommt manchmal den Nutzungsinteressen des Menschen in die Quere. Dennoch
hat die Wiederansiedlung des Bibers in Europa wesentlich weniger Ärger
und Probleme bereitet, als selbst manche Artenschützer ursprünglich
befürchtet haben. Wie Friedrike Spitzenberger erklärt, “führen
gefällte Weichholzbäume und lokale Überschwemmungen kaum jemals
zu Klagen. Schäden verursacht der Biber vor allem der Landwirtschaft
durch Flurschäden. Es ist daher die Schadensabgeltung und auch die Abschussmöglichkeit
gesetzlich zu regeln.“
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Ein Abschuss ist aber zum jetzigen Zeitpunkt erst der letzte Ausweg. “Die
Lebensweise des Bibers bringt durch das Fällen von Bäumen, den
Fraß von Gehölzen und Feldfrüchten oder das Untergraben von
Ufern, Teichen und Dämmen vielfältige Probleme in gewässernahen
Bereichen der von Menschen intensiv genutzten Landschaft mit sich“, sagt
Birgit Neumeier vom Landesjagdverband Bayern. “Langfristige Lösungen
sind in der Renaturierung von Flussauen oder ausreichend breiten nutzungsfreien
Uferlandstreifen zu suchen. Auch können unter anderem gezielte Deichschutzmaßnahmen
oder die Umsiedlung der Biber notwendig werden“. Solche Umsiedlungen sind
heute Realität: Seit 1991 läuft etwa eine durch den WWF unterstützte Umsiedlung
von bayerischen Bibern nach Ungarn, Rumänien und Kroatien. In Bayern
trägt es zur Entspannung der Situation in manchen “Krisenregionen“ bei,
in den neu besiedelten Ländern wird der Biber helfen, die natürliche
Flussdynamik zu unterstützen, Feuchtlebensräume zu schaffen und
die Artenvielfalt zu erhöhen.
Die ökologische Nützlichkeit der Biber für unsere Natur
ist unbestritten. Dort, wo sie die Gewässer und Auen wiederbesiedeln,
braucht der Mensch nicht mehr viel zu gestalten, um der Landschaft ihr natürliches
Aussehen zurückzugeben. Durch die gefällten Bäume entstehen
neue Strukturen, durch die Strömungsverhältnisse, Sedimentation
und Nährstoffangebot verändert werden. Sein Werk, das auf den
ersten Blick zerstörerisch wirken mag, zieht wohltuende ökologische
Konsequenzen nach sich. Die durch Fällungen freigewordenen Flächen
dienen anderen lichtliebenden Arten als neue Siedlungsflächen. Durch
Sukzessionen können sich Lebensräume im Laufe der Jahre dynamisch
entwickeln und verändern. Das war immer schon das Wesen der Au, in
der sich der Biber wohl fühlt. Die neu geschaffenen Flächen ziehen
verschiedene Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten an. Bald kommen
die Kleinvögel, die von der veränderten Struktur der Landschaft
und dem reichlichen Nahrungsangebot profitieren. Amphibien und Reptilien
finden auf den Sukzessionsflächen und selbst in kurzlebigeren Kleingewässern
ihre Lebensräume.
Heute könnten mit nur einigen Biberfamilien als "Bauarbeitern" Unsummen für gewaltige ökologische Sanierungs- und Rückbaumaßnahmen
von Gewässern gespart werden. Eine nach Bibermanier gestaltete Flusslandschaft
mit stark gegliederter Topographie, mit Rückstaubecken und einer natürlichen
Weite und Breite, schützt wesentlich besser vor katastrophalen Hochwässern
als eine kanalisierte, enge, hart verbaute Flusslandschaft nach Manier des
technokratischen Menschen. Das Rezept für eine gesunde Natur ist denkbar
einfach: Lasst den Biber zumindest in manchen Regionen ohne jede Einmischung
an seine gärtnerische und Landschaft gestaltende Tätigkeit heran.
Eine bessere Ökologie kann es gar nicht geben!
Bei all dem Lob für den Biber soll ein dennoch bestehendes Problempotenzial,
von dem sich 95% auf die ersten fünf Meter neben dem Gewässer
konzentrieren, nicht übergangen werden. Betroffen ist ein maximal 50
m breiter Ufersaum. Es ist klar, dass die Ansiedlung der Biber nicht überall
erfolgen sollte. An ausgebauten und begradigten Gewässern finden Biber
kaum Lebensräume der benötigten Qualität und mit einem ausreichenden
Nahrungsangebot. Hier weichen die Tiere auf die Kulturlandschaft aus, nutzen
Feldfrüchte und Obstbäume und stauen Entwässerungsgräben
auf. An solchen Stellen sind Konflikte mit den menschlichen Nutzern praktisch
unausweichlich. Da Biber weit wandern und sich ausbreiten, wird es in Zukunft
immer mehr zu Konfliktsituationen kommen. Begegnen kann man den Problemen
durch Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, Organisationen
und Biberfachleuten sowie durch entsprechende Managementmaßnahmen.
Eine Umsiedlung in naturnähere und weniger stark vom Menschen genutzte
Bereiche könnte eine Lösung darstellen.
Ob die Interessen der Menschen und der Biber im Widerspruch stehen müssen,
beantwortet Biberexpertin Johanna Sieber: “Biber sind – ähnlich wie
Menschen – imstande, Lebensräume zu ihrem eigenen Nutzen zu verändern.
Als semiaquatische Tiere benötigen sie ganzjährig ausreichendes
Wasser, als Vegetarier, die im Winterhalbjahr praktisch ausschließlich
von der Rinde diverser Baumarten leben, machen sie mit ihren Aktivitäten
häufig jahrzehntelange Arbeit des Menschen zunichte.
Sie stauen Gewässer und setzen Drainagen außer Funktion – viele
Hektar Agrarfläche werden vernässt und sind nicht mehr bearbeitbar;
sie fällen hiebreife Edelhölzer; sie graben Hochwasserschutzdämme
an … Wozu brauchen wir also Biber? Sie sind wertvolle Renaturierer von Feuchtlandschaften,
die der Mensch trockenlegte, und tragen wesentlich zur Erhöhung der
Artenvielfalt bei; sie lassen den Grundwasserspiegel nicht weiter absinken;
sie zeigen uns, dass Flüsse mehr Freiraum brauchen, um die Hochwassergefahr
abzuschwächen; die Ufervegetation wird durch Bibernutzung standortgerecht
und für andere Tierarten nutzbar und vieles mehr. Ist somit eine Koexistenz
zwischen Mensch und Biber möglich? Natürlich – aber nur, wenn
der Mensch lernt, von seinen angemaßten Nutzungsrechten Abstriche
zu machen. Wildtiermanagement und finanzielle Kompensation kann nur ein
erster Schritt sein – für die Zukunft ist Umdenken nötig.“
Wie in manchen Regionen Deutschlands bereits praktiziert, werden vielleicht
in Zukunft immer mehr Menschen zu Fluss-Paten. Durch solche Patenschaften
sind die Beteiligten persönlich und emotional in den Naturschutz eingebunden.
Sie spüren, empfinden und verstehen intensiver, dass der Schutz der
gemeinsamen und einzigen Umwelt, in der wir leben und die uns zur Verfügung
steht, uns alle etwas angeht.
Auch Fachleute können irren!
Wie der bayerische Biologe Josef H. Reichholf berichtet, sprachen sich
zu Beginn der 1970er Jahre, als die Diskussion über die Wiederansiedlung
des Bibers in Bayern entflammte, nicht wenige Fachleute gegen eine solche
aus. Manche meinten, der Biber könne in der modernen Landschaft gar
nicht mehr leben (ein großer Irrtum, er ist sogar inmitten von Städten
zu finden). Um die Fauna nicht zu verfälschen, wollten viele nur die
Aussetzung der richtigen Unterart akzeptieren – diese war aber nicht mehr
existent. Der nächste Bestand einer anderen Unterart, des Elbebibers,
kam für eine Auswilderung damals aus politischen Gründen nicht
in Frage, denn der Eiserne Vorhang bedeutete eine unüberwindbare Barriere.
Dass der Kanadische Biber als Besatztier von den Naturschützern abgelehnt
wurde, war freilich völlig richtig. So kam schließlich nur die
schwedische Population in Frage, von der der Bund Naturschutz in Bayern
etwa 50 Tiere erwarb und zwischen 1966 und 1980 freiließ.
Das größte Problem war das Fehlen von Argumenten bei den Naturschützern
selbst: Weshalb sollten Bayerns Flüsse überhaupt wieder Biber
zurückerhalten? Hat doch das Jahrhundert ohne Biber gezeigt, dass der
Fluss auch ohne sie existieren kann. Vor allem aber waren nahezu alle Flüsse
verbaut und verändert und boten keinen natürlichen Lebensraum
mehr. So mancher Naturschützer stand mit seiner übergroßen
Skepsis der Rückkehr des Bibers im Weg. Zum Glück waren auch Visionäre
wie Hubert Weinzierl da: Kommende Generationen sollten wieder Biber in der
Natur sehen können!
Die Skeptiker haben sich gründlich geirrt, der große Nager ist
erfolgreich zurückgekehrt. Etwa 6.000 Individuen waren es Ende 2002
in Bayern, und sie vermehren sich weiter und breiten sich aus. Weder die
Nähe des Menschen, noch kanalisierte Gewässerläufe oder stark
verschmutztes Wasser vermochten ihn in seiner Ausbreitung einzuschränken.
Der Biber als Wirtschaftszweig
Für die meisten Tierfreunde und Naturschützer ist gegenwärtig
allein schon der Gedanke abwegig, aber früher oder später wird
der Biber in vielen Teilen Mitteleuropas wohl zum Jagdwild werden – wie Hasen,
Rehe oder Wildschweine (wie auch immer man zur Jagd steht, aus ethischer
Sicht besteht bei etablierten, nicht gefährdeten Arten kein Unterschied
zwischen der Jagd auf solche Tiere oder etwa den Biber). Freilich, noch vor
150 Jahren war der Biber nahezu ausgerottet, und die Art steht fast überall
unter nationalem und internationalem Schutz. Doch allein in Polen leben heute
schon wieder etwa 23.000 Biber, in Schweden sind es an die 150.000 und die
Gesamtpopulation in Europa wird auf 500.000 geschätzt. Ihre genaue Zahl
kennt niemand. Daher sollten Tierfreunde eine nachhaltige jagdliche Nutzung
in der Zukunft nicht kategorisch ausschließen, denn sie wird wohl irgendwann
die Folge der kontinuierlichen Ausbreitung sein. So werden Biber in Schweden
heute ganz selbstverständlich wieder gejagt, um ihre Pelze und das Fleisch
zu nutzen.
Die russischen Biberspezialisten W. W. Djoshkin und W. G. Safonow stellen
fest, “dass die Trennung von Schutz und Nutzung bei Arten, deren Bestand
gehoben wird, prinzipiell falsch ist“. Der Schutz darf kein Selbstzweck sein,
nicht nur, dass dieser keinen Nutzen bringt, sondern in der Regel ist er
sogar schädlich. Dieselben Produkte, die schon seit Urzeiten geschätzt
und genutzt wurden, können auch in der modernen Welt noch zu Geld gemacht
werden. Das war in Nordamerika auch in den letzten Jahrzehnten so. Es steht
außer Diskussion, dass die Akzeptanz einer künftig jagdbaren
Tierart, die auch wirtschaftlichen Nutzen hat, in Teilen der Bevölkerung
noch wesentlich erhöht werden könnte.
Und vielleicht konsumiert der eine oder andere Verbraucher heute schon
Bibergeil, ohne es zu wissen: neben diversen Parfums und Aphrodisiaka ist
es etwa in manchen Tabakwaren und Räucherstäbchen enthalten. Auch
Homöopathen kennen nach wie vor seine Verwendung. Sogar in einer Mundspülung
kommt Bibergeil zum Einsatz...
In den letzten Jahren hat sich im Nationalpark Donauauen östlich von
Wien ein regelrechter Bibertourismus entwickelt – vielleicht ein Beispiel
für andere Regionen, die dafür nicht unbedingt Nationalparks oder Schutzgebiete
sein müssen? Idealer könnte der Nutzen des Bibers jedenfalls gar
nicht sein: Ökotourismus bringt wirtschaftliche Impulse für die
Region, schafft einige neue Arbeitsplätze für die ohnehin nicht
durch reichliche Jobangebote verwöhnten Biologen und ermöglicht
eine intensive Aufklärung der Bevölkerung, nicht zuletzt von Kindern
und Jugendlichen über wichtige Schwerpunktthemen der aktuellen europäischen
Umweltpolitik.
Die Fähigkeit des Bibers, neue Feuchtgebiete zu schaffen, steht im
Dienst der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen
Union. Ihr Ziel ist die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie
der wildlebenden Tiere und Pflanzen. Polnische Biologen haben berechnet,
dass der Biber in diesem Land allein im Jahr 2001 an die 15.000 ha Feuchtgebiete
neu geschaffen und weitere 21.000 ha anderer Habitate ökologisch
deutlich aufgewertet hat. Enorme Geldsummen für Renaturierungsmaßnahmen
können so eingespart werden; viele kostenintensive Schritte erübrigen
sich bei einem gesunden Bibervorkommen völlig.
Das in der Zukunft immer mehr erforderliche Bibermanagement muss in den
einzelnen Ländern und Regionen passende Wege suchen, wie man ökonomische
Verluste minimieren kann – bei gleichzeitiger Erhaltung der positiven ökologischen
und ökonomischen Effekte der Biberanwesenheit.
Der Biber als Sündenbock
Oft muss der Biber für Grabaktivitäten anderer Tiere, wie etwa
der Bisamratte (Ondatra zibethicus, Arvicolidae), einer in Nordamerika
beheimateten Wühlmaus, mancherorts auch der Nutria (Myocastor coypus,
Myocastoridae), als Sündenbock herhalten. Beide Arten sind in unserer
Natur eingeschleppte Fremdlinge, die teilweise eine recht ähnliche
Lebensweise wie der Biber haben. Wie alle zoologischen Importe sind sie
ökologisch problematisch und aus der Sicht des Arten- bzw. Naturschutzes
– ganz im Gegensatz zu den zurückkehrenden autochthonen europäischen
Wildtieren – unerwünscht, ähnlich wie der Kanadische Biber, der
in Europa mancherorts angesiedelt wurde.
Verwechslungen von Biber und Bisam sind nicht selten. Die heute in Mitteleuropa
lebenden und sich leider immer noch ausbreitenden Fremdlinge stammen wahrscheinlich
von fünf im Jahr 1905 in der Nähe von Prag ausgesetzten Tieren
ab. Auch in anderen Ländern hat man später Bisams freigelassen,
um sie wegen ihres weichen, kastanienbraunen Fells als Pelztiere zu nutzen.
Bisams richten bei gehäuftem Auftreten durch Unterwühlen von Dämmen
und Deichen erheblichen Schaden an, der nicht selten irrtümlich Bibern
zugeschrieben wird.
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07.07.2008: Juliausgabe von DiveInside veröffentlicht!
Technisches Tauchen wird in Deutschland immer beliebter - Grund genug für
uns, das Thema „Techtauchen“ in der aktuellen (mehr) Schnorcheln in der Isar (08.07.2008)
Neues Abenteuer!!
Wer schon mal Fluss-Schnorcheln war, weiss, wie viel Spass das macht und
dass man dabei in der Regel wesentlich mehr Fische sehen kann als bei jedem (mehr) Lagona Travel wächst (06.07.2008)
Zuwachs bei den Lagonas
Bei dem Mintrachinger Tauchreiseveranstalter ist seit
01. Juli 2008 Alexandra Kohlhofer für Marketing, Kommunikation und PR
des Unternehmens (mehr)