Phuket, part one...

 Geschrieben von Hemut Ebner & Michael Böhm

Auf Phuket...

Im Anschluss an die Nordtour erfolgte ein kurzer Aufenthalt in Ao Chalong-Phuket, vom 28. bis 30.04.2006.


28. April

Die sehr ruhige Überfahrt endete um 17.00 Uhr im Hafen von Ao Chalong, kurz Chalong. Von der mehrere 100 Meter langen Pier (der abendlichen Joggermeile von Chalong) aus ging es weiter in einem uralten, mit bunten Meeresmotiven bemalten, offenen, busähnlichen Vehikel. Am Hafeneingang stiegen wir um in einen Pickup der Tauchbasis.


Farbe hält Rost zusammen.

Der Pickup ist neben dem allgegenwärtigen Moped das thailändische Standardfortbewegungsmittel für Mensch und Material. Die kurze Fahrt endete dann unweit der Tauchbasis im "Palm Garden Resort", dem Sea Bees-eigenen Hotel in Phuket und stilistischen Pendent zum Resort in Khao Lak. Die Hotelanlage steht seit rund sechs Jahren ihren Gästen zur Verfügung.


Roller all over...


Die Ankunft im Hotel "Palm Garden" war begleitet von einem Empfang mit frischem, kühlen Fruchtsaft. Die Zimmerverteilung verlief schnell - und dann nichts wie ab in den herrlichen Swimmingpool der Hotelanlage.


Herzlich Willkommen im Palm Garden Resort


An dieser Stelle sei wieder unser eingangs zitiertes Bestreben genannt, Wunsch und Realität in einen fairen Vergleich zu bringen: Die Vorankündigung im Internet lässt sich zum Resort so aus: "Diese Sea Bees-Bungalowanlage liegt sehr ruhig in einem Palmengarten nur 300 m von der Tauchbasis entfernt. Alle Zimmer sind komfortabel mit Klimaanlage und Ventilator, Warmwasser, Fernseher mit deutschen Kanälen, Safe und Minibar eingerichtet. Jeder Bungalow hat eine eigene, große Terrasse von der es nur ein paar Schritte bis zum erfrischenden Pool sind, welcher mit Massagedüsen und einem großem Wasserfall zum Relaxen und Wohlfühlen einlädt."


Palm Garden - nomen est omen


Dem ist nichts hinzu zu fügen – das "Palm Garden Resort" gehört -glücklicherweise- nicht zu den großen Hotelanlagen, aber mit Abstand zu den ansprechendsten in Phuket und Umgebung.


Was will man mehr als 30 Grad Wassertemperatur?


Nach einem ausgiebigen Poolaufenthalt bei Cocktails in 30 Grad warmem Wasser ging es dann um 20.00 Uhr zum Abendessen in das "halb-Sea Bees-eigene" Restaurant neben der Tauchbasis.

Das Herz am rechten Fleck: Hilla und Volker - die guten Seelen von Sea Bees!




29. April

Nach dem Frühstück im Hotel bot es sich an, Mopeds zu mieten, um durch den Südwestteil der Insel Phuket zu "brausen".


Nicht nur Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, auch so manchens Verkehrszeichen.



Thai Moped Gas Station

Tipps rund um´s Mopedfahren:

Mopedfahren in Thailand ist nicht teuer, und auch nicht schwer, zumindest nicht für erfahrene Biker. Es gibt Fahrzeuge mit Halbautomatik und mit Automatik (ohne Schaltung).

Jedoch sollte man trotz der geringen Hürden, die das Mieten eines Mopeds bietet, die Gefahr nicht völlig unterschätzen. Jährlich enden eine Vielzahl von Touristen mit mehr oder weniger schweren Verletzungen im Krankenhaus. Denn es fehlt in der Regel an Schutzkleidung und Erfahrung, sei es generell mit motorisierten Zweirädern oder auch nur mit den thailändischen Verkehrsabläufen.
Folgende Grundregeln sollten unbedingt beachtet werden:
  • Defensiv fahren!!!
  • Führerschein mitführen.
  • Helmpflicht – gilt augenscheinlich nur für Touristen, denn:
    "Thai-people has no money...!"
  • Linksverkehr – no panic. Man stellt es sich schlimmer vor, als es tatsächlich ist. Und doch ist stets Aufmerksamkeit geboten!
  • Nachtfahrten vermeiden – alkoholisierte Verkehrsteilnehmer sind keine Seltenheit!
  • Sonnenschutz ist goldwert.

Sea Bees ist bei weitem nicht die einzige deutschsprachige Tauchbasis in Phuket. Und die Verbundenheit von Taucher.Net mit seinen Usern erstreckt sich zudem nicht ausschließlich auf Tauchgäste. Mit zahlreichen Betreibern von Tauchbasen besteht ein geradezu herzliches und gutes Verhältnis. Und demzufolge erfolgte während des Mopedtrips ein längerer Besuch bei Armin und Silvia von "Armin´s Diveteam". Doch dies sollte nicht die einzige Zusammenkunft sein, Armin ist auch für Überraschungen gut...


Unkonventionell... Armin´s Diveteam

´

Obligatorische Bestandteile eines Phuketaufenthalts:


Der "Sunset View Point" - auch bei Tag sehenswert!
  • Der berühmte Aussichtsberg "Sunset View Point" mit dem berühmten Blick auf die Buchten von Kata, Karon und Patong – vorzugsweise in den Abendstunden mit einem unvergesslichen Sonnenuntergang.
  • Abends für 400 Baht zu acht im Kleinbus nach Patong fahren - incl. Souvenirkauf, Polizei im Golfmobil, Abendessen in einem der unzähligen Lokale, Ladyboys, Animiergirls, reichlich Cocktails, skurrile Typen mit Thaifrauen im Schlepp, Fleischspießchen um Mitternacht, europäischer Touristenpolizei, Rückfahrt auch für 400 Baht,
  • ein nächtlicher Poolaufenthalt im Hotel bei kühlen Getränken bei hochsommerlichen Temperaturen
  • und noch viel mehr...


30. April

Phuket Town lädt auch zu einem Besuch ein. Im Zentrum gibt es die Möglichkeit, ausgiebig zu Frühstücken, etwas zu Fuß herum zu laufen... doch außer Geschäften gibt es dort wenig Besonderheiten zu sehen. Mit dem Taxifahrer sollte man eine Strecke vereinbaren, die über den Aussichtsberg "Rang Hill" führt.


Der Aussichtspunkt mit Blick über Phuket...



...ein beliebter Stop bei Fahrten in und um Phuket.


Ein Rundumblick über Phuket Town bis nach Ao Chalong, nebenbei Affen füttern und gebissen werden, dazu ein exzellenter Eiskaffee im Kiosk am Eingang zum Aussichtspunkt unterbrechen die Fahrt von Phuket Town zurück zum Hotel auf angenehme Weise.

Und nicht vergessen: Ein weiterer Magnet ist der riesige Supermarkt "Big C" - thailändische Kultur der Neuzeit.


Affen am Aussichtspunkt

Der weitere Verlauf des Nachmittags bis zur abendlichen Abreise diente vorrangig der Entspannung. Im "Palm Garden Resort" bestand die Möglichkeit einer ausgiebigen Thai-Massage im Hotelzimmer, danach einige Runden im Swimmingpool, Kofferpacken, noch eine Kleinigkeit essen und trinken. Um 18.00 h ging es zu Fuß zum Hafen. Natürlich war es auch möglich, im Pickup mit zu fahren. Doch in weiser Voraussicht wählte der halbwegs sportlich-ambitionierte Taucher den Weg per pedes – die nächtsten Tage standen ja wieder unter dem Aspekt "viel Tauchen, wenig zu Fuß gehen".

Eine Zwangspause verspätete die Abfahrt. Einer unserer beiden Tauchguides kam erst um 19.00 h, denn "Business makes the world go round" - er musste noch mit einem Gast zum Schnuppertauchen in den Pool...

Und doch: Um 19.15 h hieß es dann erneut "Leinen los!" und ab in den Süden.




© Text 5/2006 by Helmut Ebner und Michael Böhm
© Bilder 5/2006 by Helmut Ebner und Michael Böhm


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