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Das Hotel am Äquator
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Nach der schönen,
aber auch langen Fahrt mit völlig neuen Eindrücken, freuen wir
uns jetzt auf unser Hotel. Der Empfang ist viel versprechend. Schon auf dem
Boot sehen und hören wir die Trommler- und Tänzergruppe, die hier
zum Empfang der Gäste auf dem Inselpier aufspielt. Wir betreten die
Insel nach dem rituellen Fußbad und bekommen sofort eine eisgekühlte
Kokosnuss gereicht.
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Das Gebäude mit der Rezeption liegt
direkt hinter dem Steg – das Einchecken geht schnell und problemlos. Neben
der Rezeption befindet sich ein kleiner Raum mit Sitzmöglichkeiten,
Büchern (eindeutig ein bunter Mix aus allem was Hotelgäste so liegenlassen)
und einigen Zeitungen, diese allerdings in portugiesischer Sprache.
Die sehr weitläufige Hotelanlage wird dominiert von einem riesigen
und schön angelegten Salzwasser-Pool (2.300 m²), in dessen Mitte
eine Poolbar thront. Dahinter stehen in mehreren Reihen die Bungalows, jeweils
mit eigener Terrasse und Meerblick. Die Zimmer sind großzügig
geschnitten, stilvoll eingerichtet und mit Fernseher, Kühlschrank, Klimaanlage
und Deckenventilator ausgestattet. Auch das Badezimmer mit Dusche ist dem
Standard angemessen. An einigen Stellen kann man durchaus Renovierungsbedarf
erkennen, aber auch das stört den positiven Gesamteindruck nicht.
Poollandschaft und große Bar
Der Weg zum Restaurant führt durch ein großes offenes Gebäude.
Hier ist auch eine der drei Hotelbars mit gemütlichen Lümmelstühlen
beherbergt – eignet sich hervorragend für den Abendaperitif. Rechts
dahinter befindet sich der Bereich der Animateure. Diese haben hier ein gutes
Gespür und sind den Gästen gegenüber nicht aufdringlich. Auf
der linken Seite ist ein kleiner Laden, der die wichtigsten Toilettenartikel
und Souvenirs verkauft. Auch Zeitungen und anderen Lesestoff gibt es hier, allerdings ausschließlich in portugiesischer Sprache.
Nach diesem Gebäude geht es noch knapp 200 Meter entlang des Praja Santo-Antonio in Richtung Restaurant. Ein Schild
am Rand dieses palmengesäumten Weges weist auf die wahre Natur-Gefahr auf dieser Insel hin.
Das Restaurant befindet sich auf einem kleinen Hügel an einer Landspitze
der Insel. Es ist rundherum offen und bietet herrlichen Blick auf zwei Buchten,
in denen sich die Wellen brechen, und dem offenen Meer Richtung Osten. Hier
werden sowohl Frühstück als auch das Abendessen serviert.
Es gibt ein internationales Frühstücksbüffet mit frisch
gepressten Fruchtsäften, viel frischem Obst und dem echten, extrem schmackhaften,
Sao-Tomésischen Kaffee.
Abends bedient man sich ebenfalls am Büffet. Es gibt Vorspeisen und
Salat. Ein "Insider"-Tipp für alle, die es gerne schärfer haben, ist hier die
rote Sauce (Boca do Inferno), die scharf und köstlich ist.
Das Hauptspeisenbüffet besteht aus drei bis vier verschiedenen Gerichten,
die von den Köchen präsentiert und aufgetragen werden. Es gibt
jeweils Fisch- und Fleischgerichte, die teils international, teils afrikanisch
zubereitet sind. Auch die Nachspeisen lassen keine Wünsche offen.
Für die Köche ist es oftmals eine, nicht immer einfache, Herausforderung
das Büffet zu füllen. Es kann durchaus vorkommen, dass benötigte
Lebensmittel ausgehen und der Nachschub auf sich warten lässt. Je nachdem,
wann das nächste Schiff kommt und was es geladen hat, wird den Köchen
auch einiges an Improvisationstalent abverlangt.
Preise vor Ort
1 Liter Mineralwasser - 2 €
Bier (je nach Marke) - 2 - 3 €
Snacks / Sandwiches - zwischen 4 € und 10 €
Cocktails - zwischen 6 € und 10 €
Wein (je nach Marke) - zwischen 15 € und 50 €
Sao Tomé ist kein Billigland. Jegliche Ware, außer frischen
Früchten und Fisch, wird aus Europa importiert.
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Das Personal ist sehr freundlich und aufmerksam. Kleine „Fehler“ passieren,
aber wer erwartet hier schon Perfektionismus? Das Gesamtpaket ist passend
und für eine 4* Anlage mehr als angemessen.
Die Bungalows im Pestana Resort (Click für weiteren Blickwinkel)
Das Pestana Equator ist ein idealer Platz für einen erholsamen und
ruhigen Urlaub. Das Baden im Meer ist traumhaft und auch der große
Pool und ein Whirlpool laden zum Wasservergnügen ein. Man kann hier
wunderbar die gestresste Seele baumeln lassen. Die Ruhe ist Balsam, die wunderbare Natur eine Freude für die Sinne und auch die
Anzahl
der Touristen hält sich in Grenzen, so dass man ungestört die Urlaubstage
verbringen kann.
Hinweis: die Insel ist weitgehend autark und bezieht die Energie aus eigenen
Generatoren, das Süßwasser wird über eine Entsalzungsanlage
aufbereitet. Stromausfälle gehören nicht zur Tagesordnung, können
aber auftreten – wir haben drei davon während unseres Aufenthalts, sowie kurze Ausfälle
der Wasserversorgung. Die kleinen Probleme sollten den Urlauber nicht stören,
wir sind hier fast am „Ende der Welt“ und die Hotelcrew bemüht sich
stets um eine schnelle Lösung. Auf jeden Fall schadet die Mitnahme einer
Taschenlampe nicht, denn ein nächtlicher Stromausfall führt auf
der Insel natürlich zur absoluten Dunkelheit.
Das Resort unterstützt das
„S.O.S. Turtles“
Projekt, welches sich zum Ziel gesetzt hat die fünf auf Ilheu
dos Rolas vorkommenden Meeresschildkrötenarten zu schützen. Dadurch
wird den Besuchern, die sich aktiv am Projekt beteiligen, ein Einblick in das ökologische Paradies der Insel geboten.
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TIPP: | Neuigkeiten und News für Taucher - Nachrichten rund um den Tauchsport findest Du auf unserer Nachrichtenseite. |
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07.07.2008 01:22 Taucher Online : 53 Heute 520, ges. 27353006 Besucher
 
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