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Onlinemagazin - 69. Ausgabe - Statia




 Geschrieben von Achim

Tauchen auf Statia

von Achim R.Schlöffel

Statia - St.Eustatius - 

Taucher.Net
Mmh.. Statia? – da war doch schon mal was... wird es dem aufmerksamen Leser durch den Kopf gehen. Richtig. Vor 2 Jahren gab es bereits einen Reisebericht über die kleinen Inseln über dem Wind. Also warum jetzt wieder? Nun, ich wurde vor einiger Zeit gebeten, eine technische Expedition nach St. Eustatius – wie die Insel offiziell heißt - mit zu organisieren und einige Teilnehmer dann vor Ort auch noch auszubilden.
Jetzt, eine Woche nach dem Ende der Expedition, sitze ich noch auf der Insel, lasse die Ereignisse Revue passieren und stelle fest, dass die Insel und ihre Tauchgebiete es durchaus wert sind, nochmals genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Wer genauere Infos zur Insel, sowie zu An-, und Abreise haben möchte, sei nochmals auf Herberts exzellenten Artikel verwiesen (Reiseführer Saba, Statia). Hier nur nochmals die Eckdaten: St. Eustatius oder eben „Statia“ wie die Einheimischen Ihre Insel liebevoll nennen, gehört zu den Inseln über dem Wind (Leeward Islands) und ist Teil der Niederländischen Antillen. Die unmittelbaren Nachbarinseln sind Saba und St. Kitts, beide in Sichtweite und mittels Boot oder Flugzeug einfach zu erreichen. Die Inseln sind allesamt vulkanischen Ursprungs und auf jeder einzelnen kann man interessante Wanderungen zu den erloschenen Kratern unternehmen. Auf Statia ist der „Hausvulkan“ der die Insel beherrscht, der „Quill“. Vulkanische Aktivität gibt es nur noch auf der Insel Montserrat, zwei Inseln weiter im Osten.
Fort St.Eustatius - 

Taucher.Net Befestigungsanlage von Statia-Stadt

Der Quill - St. Eustatius
"The Quill"

Charles Brown - Heck - 

Taucher.Net "Charly Brown" - Kabelleger
Jetzt aber zum Tauchen! Statia ist kaum auf Touristen eingestellt und die drei Tauchbasen auf der Insel versorgen 30 bis 40 Weltenbummler pro Woche, die sich auf die Insel "verirren". Da die Insel über einen geschützten Unterwasser-Nationalpark verfügt, ist Tauchen hier ein beliebter Sport und bietet dem Sporttaucher alles, was das Herz begehrt.
Üppige karibische Riffe, eine Vielzahl von Fischen, Barakudas, Haie, Rochen, Schildkröten das ganze Programm. Außerdem gibt es zwei lohnende Wracks: die „Charly Brown“, einen Kabelleger, der in 30 Meter Tiefe auf der Steuerbordseite liegt und die „Quien Tong“, ein Fischereischiff, das in 28 Meter auf ebenem Kiel ruht. Es gibt an fast jedem Riff Reste antiker Schiffe in Form von Ankern, Ballaststeinen und Kanonen zu entdecken, die von der wechselhaften und stürmischen Geschichte der Insel zeugen.

Damit bin ich auch schon beim Grund für unsere Reise. Statia hat eine faszinierende Geschichte mit einer Vielzahl an Wracks. Allerdings sind die Relikte dieser Geschichte nur bis in eine Tiefe von ca. 30 Meter bekannt und betaucht. Die auf der Insel ansässigen Basen betreiben ausschließlich Sporttauchen und von einigen Kamikazetauchern die sich mit Luft tiefer gewagt haben und auf Grund Ihrer Narkose auch nur wenig berichten konnten, hat die tieferen Regionen der Insel noch niemand erblickt.

Korallenriff - Statia - Taucher.Net

Vor ca. einem Jahr begannen wir mit den Vorbereitungen. Ronald Metraux, der Betreiber der Basis Scubaqua war bereit, sich auf das Experiment einzulassen und sagte uns seine Unterstützung zu. Während Ronald größere Mengen Sauerstoff besorgte, organisierten wir einen Container Heliumflaschen aus Puerto Rico. Der dann, nach bangen Wochen, tatsächlich auf Statia ankam. Unzählige Kisten mit DIN-Ventilen, „Stagerigging Kits“, Doppelschellen, Füllarmaturen, Analysegeräten und weiteren Ausrüstungsteilen gingen nach und nach auf die Reise und wurden von Ronald für uns in Empfang genommen.
Am 24. März war es dann schließlich soweit. Sieben Deutsche und drei Schweizer machten sich auf den Weg und flogen von Ihren jeweiligen Heimatorten nach Amsterdam, wo wir uns alle trafen und gemeinsam den Flug nach St. Maarten in der Karibik antraten. Von St. Maarten ist es dann nur noch ein zehnminütiger Inselhüpfer mit einer kleinen Propellermaschine und nach 24 Stunden waren wir am Ziel unserer Wünsche angekommen. Leider aber nur wir – das Gepäck hatte die Kapazität der Maschine gesprengt und wurde uns für den nächsten Tag versprochen.

Statia Lodge - St.Eustatius - 

Taucher.Net Statia Lodge - St.Eustatius - 

Taucher.Net
Die "Statia Lodge" - unser Domizil

Wir machten uns also nur mit unserem Handgepäck bewaffnet auf den Weg in die „Statia Lodge“. Die neue Bungalowanlage wird ebenfalls von Ronald betrieben und liegt etwas außerhalb der Hauptstadt Oranjestaad an einem Hang wunderschön über der Karibischen See und gibt einen fantastischen Blick auf die benachbarte Insel St. Kitts frei. Die 10 Häuser fügen sich in eine großzügige und sehr gepflegte Gartenanlage und wir haben uns sofort zu Hause gefühlt.
Für Selbstversorger gibt es in jedem Bungalow eine kleine Küche. Wer lieber das Frühstück serviert hat, bekommt dies am Pool direkt an der Bar. Uns stand nach 24 Std. Reise der Sinn weder nach Pool noch nach Bar und nachdem alle Ihre Häuschen bezogen hatten, wurde es recht schnell still und die Brandung sowie das Zirpen der Grillen war das einzige Geräusch, das noch zu hören war.

Qien Tong - Statia Wrack
Die Qien-Tong

Am nächsten Morgen ging es los. Erst zum Flughafen und das ausstehende Gepäck holen. Danach den lokalen Supermarkt stürmen und die Wasser und Lebensmittelvorräte auffüllen. Die Wege auf der Insel sind kurz und zwei Stunden später trafen wir uns alle auf Ronalds Scubaqua Basis wieder, wo wir einen größeren Schraubmarathon begannen. Ronald hatte uns zugesagt, dass wir 40 seiner 80cft Flaschen nutzen können. Das haben wir dann auch gemacht. Die alten Ventile runter – Flaschen inspizieren – evtl. spülen und trocknen und dann zu Stages oder Doppelgeräten zusammenbauen. Es dauerte nicht lange und wir waren das Gespräch der Insel. Alle möglichen Laute kamen vorbei, um die Verrückten zu sehen, die Rons Basis auseinander nehmen.

Schrauben, Füllen.....
Schrauben, Füllen, Schwitzen..... Tauchen macht Spaß ;-)

Sozusagen als „Testrun“ beschlossen wir am nächsten Tag einen Tauchgang an der Charles L Brown zu machen. Ron hatte uns das Boot zwischen seinen beiden Ausfahrten zur Verfügung gestellt, so dass wir nicht mit seinen regulären Gästen ins Gehege kommen.

Um 10 Uhr ging es dann los. 8 Doppelgeräte und 24 Stages auf den Pickup und ab in den Hafen, wo wir dann alles aufs Boot laden durften. Verwunderte Blicke überall. So viele Flaschen und so wenige Taucher. Egal! Wenige Bootsminuten später wussten wir, dass sich alles gelohnt hat. Saphirblaues Wasser. Der Schiffsriese unter uns, schon vom Boot aus komplett zu sehen. Die Sicht muss mindestens 80 Meter betragen. Ich mache den Trocki zu, überprüfe nochmals kurz die Automaten und lasse mich rücklings über Bord fallen. Das Wasser hat 28 Grad und ist dennoch eine angenehme Abkühlung im Vergleich zu den Temperaturen die in meinem Trocki geherrscht haben müssen, als ich noch auf dem Boot in der Sonne stand. Ich schwimme zu dem Seil, das unter dem Boot hängt und sortiere meine drei Stages aus dem Flaschenbündel. Die anderen sind auch zur Stelle und nehmen Ihre Flaschen auf. Dann lassen wir uns fallen und beginnen unseren ersten Tauchgang.
Kurz vorm Abtauchen - 

Statia

Heck der Charly Brown - 

Statia

Bug der Charly Brown - 

Statia

Schildkröte an der Charly 

Brown
Die Charly Brown ist vor einigen Jahren als künstliches Riff versenkt worden und liegt auf ebenem Sand (siehe Newseintrag 08/2003). Wir entdecken im Bereich der Brücke einen Einstieg und sind im nächsten Augenblick auch schon verschwunden. Etwa 60 Meter weiter Richtung Heck kommen wir wieder aus dem Stahlgiganten und betrachten die Schrauben, die eine beindruckende Erscheinung sind. Von den Schrauben geht’s gemächlich durch die Aufbauten, immer begleitet von Barrakudas und einer einsamen Schildkröte, die die merkwürdigen Fische mit den vielen Flaschen aufmerksam beobachtet. Schließlich erreichen wir den Bug, der wohl die spektakulärste Perspektive am Wrack bereithält. Ich ärgere mich, dass die Kamera im Zimmer liegt und merke den Tauchgang für ein nächstes Mal vor. Nach etwa einer Stunde haben wir genug gesehen und machen uns ans Auftauchen. Zurück am Boot und später auf der Basis gibt’s den ersten „Aha-Effekt“. Haben uns die Insulaner und die Basismitarbeiter bis dato als tiefengeile Spinner abgetan, macht sich jetzt die Erkenntnis breit, dass technisches Tauchen nicht zwingend etwas mit Tiefe zu tun hat, sondern auch mit längeren Grundzeiten. Als sich herumspricht, dass wir eine geschlagene Stunde an der Brown waren, sind wir plötzlich interessant. Keiner hat je mehr Grundzeit gemacht als zwanzig Minuten und damit natürlich auch keine nennenswerte Penetration. Wir haben bei unserem ersten Checktauchgang bereits Videos von Bereichen gemacht, die noch niemand vorher gesehen hat. Als Resultat melden sich gleich Ronald und Jean Francoise zum DIR Fundamentals an – also nix mit Urlaub!

Die nächsten Tage vergehen mit Mischen, Flaschenfüllen und mehreren Gewöhnungstauchgängen mit zunehmender Tiefe. Wir müssen feststellen, dass die Speicherflaschen hier nur etwa 40 Liter Volumen haben und einen Betriebsdruck von 140 Bar. Das macht einige der von uns angepeilten Gasmischungen unerreichbar und wir beschließen, den Tiefenbereich auf 75 Meter zu beschränken. Um diese Tiefe zu erreichen, planen wir einen Tauchgang am sogenannten „Grand Canyon“. In einer Tiefe von 18 Meter beginnt ein Hang, über den sich wie die Finger einer Hand Ströme erkalteter Lava erstrecken. Diese „Finger“ sind üppig bewachsen und bilden mit den Sandflächen zwischen sich Canyons. Egal mit wem wir sprechen, alle sind sich einig, das ist der Platz, an dem die Tiefe ruft. Wir erfuhren von ein paar Tieftauchgängen, die hier durchgeführt wurden und dass sich der Platz „weit über die 60“ hinaus in die Tiefe erstreckt.

Schwarze Korallen am Canon - 

Statia
Schwarze Korallen am Canyon

An einem wunderschönen und windstillen Morgen ist es dann soweit. Wir lassen uns über Bord fallen, sammeln unsere Stages ein und tauchen ab. Am Riffdach in 18 Meter wechseln wir auf Bottomgas 15/60 und folgen dem Graben zwischen den Riffhängen nach unten. Die Bedingungen sind ideal und wir können, als wir die klassische Tiefengrenze von 40 Meter durchtauchen, immer noch problemlos das Boot über uns erkennen. Das Riff ist unglaublich üppig – überall wachsen riesige Peitschenkorallen aus der Lava und geben dem Platz ein „haariges“ Aussehen. Schwärme von Gelbstreifenschnappern und Doktorfischen stehen zwischen den Korallen und sind überhaupt nicht scheu, was sicherlich zum einen dadurch bedingt ist, dass im Schutzpark keinerlei Fischerei erlaubt ist, zum anderen aber auch dadurch, dass die Schuppenträger vermutlich noch nie einen Taucher gesehen haben.. Im Nu sind wir auf unserer Zieltiefe von 75m Meter angekommen und schwenken nach rechts, um uns das Riff hier etwas genauer anzusehen. Die Lampen dienen eigentlich nur der Kommunikation, es immer noch so hell, dass wir sie nicht bräuchten.

Schwamm - St.Eustatius - 

Taucher.Net


Die geplanten zwanzig Minuten Grundzeit vergehen wie im Flug und viel zu Früh müssen wir das unberührte Riff wieder verlassen und den Aufstieg beginnen. Einziger Trost ist die Tatsache, dass wir beinahe den gesamten Aufstieg entlang der Lavafinger machen können und so noch viel zu sehen bekommen, so dass die Stopps nicht langweilig werden. Oberhalb der Riffkante pfeift eine heftige Strömung und wir schießen nach dem Gaswechsel auf 21 Meter unsere Dekobojen mitsamt den leeren Bottomstages nach oben. Die restliche Deko verbringen wir frei treibend und somit von der Strömung unbehelligt, während uns Jean Francoise im Boot folgt. Nach knapp 100 Minuten sind wir wieder an der Sonne. Die Rückfahrt verläuft ziemlich schweigsam, jeder hängt seinen Gedanken nach und lässt wohl den fantastischen Tauchgang noch mal im Kopfkino laufen.

Fort Oranje - Statia - 

Taucher.Net
Das Fort Oranje auf Statia

In den folgenden Wochen finden noch zahlreiche weitere Tauchgänge dieser Art statt und jeder begeistert uns mehr als der vorangegangene. Jedes Riff, jeder Abhang und jeder Korallenblock schein ein Geheimnis zu bergen und überall finden sich Zeugen vergangener Tage, als Statia noch ein blühender Handelsposten in der Karibik war und die Insel über 20.000 Einwohner hatte (siehe Geschichte Statia). Als sich täglich Schiffe um die Anleger drängten, um ihre bedauernswerte menschliche Fracht zu entladen und mit Gewürzen und anderen Handelswaren Ihre Rückreise antreten. Selbst bei einem Spaziergang am Strand wird der aufmerksame Beobachter auf Schritt und Tritt mit der Vergangenheit konfrontiert. Wenn man im Fort Oranjestaad oberhalb von „Lower Town“ steht, kann man im klaren Wasser die Grundmauern der ehemaligen Lagerhäuser sehen, deren Reste Archäologen entlang des Ufers ausgraben. Die Insel war so voll, dass die Häuser in Reihen hintereinander bis ins Meer gebaut werden mussten. Direkt am Strand neben der Basis liegen zwölf eindrucksvolle Kanonen in der Brandung, vergessen und verloren, von den Jahrhunderten zu zementartigen Blöcken verbacken und nicht mehr zu identifizieren.

Kanonen im Meer - Statia
Kanonen im Meer

Auf meine Frage im lokalen Museum, warum sich niemand darum kümmert, ernte ich nur ein Schulterzucken. Es sind so viele, wir können es uns leisten, nur die schönsten zu restaurieren... Wohl dem, der hat... kann man da nur sagen und sich gleich ein solches Prachtexemplar ansehen, das direkt vor dem Museum steht. Das Museum ist ohnehin einen Besuch wert. Wer auf sensationelle Ausstellungstücke hofft, ist sicher fehl am Platz, ebenso der Besucher, der glaubt hier Geschichte in leicht verdaulichen Bröckchen serviert zu bekommen und in einer Stunde gesättigt den Rückzug antreten kann. In wenigen Räumen präsentiert das Museum liebevoll in Szene gesetzt die Geschichte seiner Insel von der ersten Besiedelung, durch seine stürmische wie wechselhafte Vergangenheit, bis in die Gegenwart. Wer sich die Zeit nimmt, und die alten Dokumente studiert, die Ladelisten der Schiffe, die Kaufverträge und Briefe, der nimmt viel mit und sieht manches in anderem Licht, geht den sog. „Slavetrail“ vielleicht etwas schwerer als vor dem Besuch im Museum, jenen steilen, schattenlosen Pfad, der sich vom Strand nach oben ins Herz von Oranjestaad zieht und der der Weg der angekommenen Sklaven war, von den Pferchen der Schiffe in die Gefangenschaft oder auf den Markt.

Museum von St.Eustatius
Das Museum von Statia

Ich könnte diesen Bericht ewig weiterführen, endlose Geschichten über Kaufleute, Sklaven, Krieg, Frieden, über die Rolle Statias im amerikanischen Bürgerkrieg, über den ersten Salut, jenen Böllerschuss, mit dem Statia die Unabhängigkeit der USA anerkannte, über Tauchgänge und Tauchplätze, die es noch zu erforschen gibt, über Wracks im unergründlich blauen Wasser.. aber ich bin in der Karibik, das Rauschen der Palmen und das glitzernde Meer vor mir machen schläfrig. Ich werde jetzt ein Nickerchen machen und danach einen weiteren Tauchgang oder vielleicht auch nur einen Spaziergang am Strand... es gibt so viel zu entdecken. Um es zu verstehen, muss man hier gewesen sein und es sehen, erleben und spüren- und wer weiß, so mancher kam hierher und ist für immer geblieben auf Statia – the undiscovered gem of the caribbean.

Zeelandia Beach - St.Eustatius - 

Taucher.Net

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Ron von Scubaqua für seine Geduld mit uns und seine Gastfreundschaft bedanken, sowie bei Jean Francoise, der sein Wissen und seine Liebe zu seiner Insel so bereitwillig mit uns geteilt hat. Weiterhin Markus v. K. für seine Freundschaft und Unterstützung und nicht zuletzt meiner Frau Jutta, die stets an meiner Seite ist.

Interessante Links

Reiseführer Saba - Statia
Fotografische Reise zu den NL Antillen
Tauchbasis Scubaqua & Statia Lodge
WinAir - lokale Fluglinie


© 2006 - Text: Achim R. Schlöffel
© 2003 - 2006 - Bildmaterial: Achim R. Schlöffel, Herbert Gfrörer


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