Am Flughafen werde ich von Katrina begrüßt. Sie ist von der Christmas
Island Tourism Association, wir unterhalten uns direkt über die Insel,
Land und Leute. Bald drauf kommt Angela hinzu, Chefin vom Sunset Resort, sie
wird mich ins Hotel fahren, auch Marc von der Tauchbasis sagt kurz Hallo.
Irgendwie habe ich das Gefühl, ein großer Teil des Insellebens
spielt sich gerade hier am Airport ab. Es ist eher die Atmosphäre eines
geselligen Events, als das typische Umfeld eines sonst eher anonymen Flughafens.
Martin ist mit mir in der gleichen Maschine gewesen, er wird ganz in der Nähe
wohnen, so warten wir gemeinsam auf den Transfer. Auf dem Weg erzählt
er, dass er aus Lettland ist und in Asien für eine Telekommunikationsgesellschaft
arbeitet. Er ist viel unterwegs und erhofft sich hier eine touristenlärmfreie
Zone während seines Aufenthaltes auf CI.
Es ist dunkel, als wir das Sunset Resort erreichen. Mein Zimmer mit Wohlfühlfaktor
ist im ersten Stock. Erst am nächsten Morgen stelle ich fest, wie herrlich
die Aussicht auf den Indischen Ozean ist.
Hotel & Shops
Der kleine Willkommens-Aufsteller im Zimmer begrüßt den Gast
persönlich. Die Mobil-Nummer von Angela ist darauf angegeben, eine gute
Idee und sicher hilfreich in allen Belangen.
Zimmer und Pool - Sunset Resort
Als Langsamwachwerder erwachen auch meine Grobmotorischen Fähigkeiten
mit zunehmender Stunde zu vollem Elan. Demgemäß würde ich
mir einen gedeckten Frühstückstisch am Morgen wünschen. Leider
gibt es diesen nicht, dafür sind die Zimmer gut ausgestattet: Wasserkocher,
Geschirr, Mikrowelle, Toaster: alles da für die Selbstversorgung. Sogar
Instant-Kaffee und Teebeutel stehen bereit. Ein direkter Besuch im Supermarkt
ist ratsam. Es gibt nahezu alles, ich bin überrascht, wie gut der Supermarkt
sortiert ist. Von der Existenz des Kühlraumes hinten links im Eingangsbereich
erfahre ich erst später, beschildert ist er nicht. So finden der Frühstückskäse
und das frische Obst erst beim nächsten Besuch den Weg in meinen Einkaufskorb.
Mit der Kreditkarte als Zahlungsmittel in der Tasche frage ich beim Bezahlen
einfach mal, ob sie mir Euro eintauschen würden. Ein kurzes Telefonat
mit dem Chef und ich bekomme für 100 Euro 160 Aussi-Dollar (AUD). Hilfsbereit
sind sie alle hier.
Ein Blick ins Telefonbuch, die Supermarkt Mitarbeiter sind persönlich
benannt
Später tausche ich an der Bank noch einmal Geld. Dabei ist die Verbindung
des Computers unterbrochen, die freundliche junge Dame hinterm Schalter entschuldigt
sich und nennt mir den Kurs von heute morgen, der bei 1,63nochwas lag. 8 AUD
kostet der Ankauf. Der Computer will immer noch nicht so recht, ich überschlage
die Summe schon mal im Kopf. Der Rechner ihrer Kollegin will ebenfalls nicht
so recht, also schlägt sie vor, den Betrag so zu tauschen. Nennt mir
dann aber eine Summe, die mir sagt, dass sie den Dreisatz verkehrt herum angewandt
hat. Ich mache ein Gegengebot und wir werden uns einig. Unterm Strich war
der Tausch im Supermarkt günstiger. Ist halt alles ein bissl ländlicher.
Die Post und die Bank liegen ein paar Autominuten entfernt in der Flying
Fish Cove. Von dieser Bucht aus starten wir auch die Tauchgänge.
Flying Fish Cove
Weitere kleine Geschäfte sind in der Nähe des Supermarktes und
oben in der Poon Saan Siedlung, nah beim Open Air Kino.
Open-Air-Kino + Info-Tafeln der Gemeinde
Jeden Samstag trifft man sich zum Film schauen, was gezeigt wird, verrät
die Tafel am Kreisverkehr in der Flying Fish Cove. Hier fährt jeder rund,
egal, zu welchem Punkt der Insel man möchte. So viele Tafeln habe ich
seit meiner Schulzeit nicht mehr gesehen.
Christmas Island Tourism Association
Unbedingt zu empfehlen ist erst mal ein Besuch im Visitors Center (Christmas
Island Tourism Association), um sich dort mit Informationen, Straßenkarte
und Broschüren einzudecken.
Visitor Center
Leider bin ich nicht zur Zeit der Krabbenwanderung auf der Insel, dennoch
interessiert mich das „Red Crab Migration Management“. Im Herbst /
Winter jeden Jahres machen sich die roten Krabben auf den Weg in Richtung
Meer, um dort zu Neumond mit dem höchsten Stand der Flut ihren Laich
abzuwerfen. Die Insulaner haben sich viel einfallen lassen in Sachen Crab
Crossings, damit die kleinen roten Tiere nicht auf den Strassen überfahren
werden. Angefangen von in den Strassen eingelassenen Schutzgittern, unter
denen die Krabben die Strassen passieren können, Überführungen
bis hin zu Strassensperrungen, die abhängig von der Stärke des
Krabbenaufkommens errichtet werden. Ob man jetzt im Auto wartet oder die
Zeit nutzt, z.B. um tauchen zu gehen… meine Gedanken schweifen ab, zu den
Walhaien, die in dieser Zeit herkommen, um sich den Krabbenlaich schmecken
lassen.
Nur wenig Babykrabben schaffen den Weg zurück in den Wald, trotzdem
reicht die kleine Zahl aus, um den Fortbestand der geschätzten 120 Mio
Tiere zu sichern.
Im Visitor Center besteht die Möglichkeit, den heißen Draht ins
Internet zu Nutzen, mehrere Arbeitsplätze stehen zur Verfügung,
die Gebühr liegt bei 8 AUD pro Stunde. Hier gibt es auch eine schöne
Auswahl an Souveniers.
Gut 1.300 Menschen leben auf der 135 km² großen Insel, das hängt
immer von aktuellen Projekten ab, erklärt mir Katrina vom Visitors Centre.
Im Vergleich: Die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn ist nur 6 km² größer,
hat aber 312.720 mehr Einwohner. Größter Arbeitgeber auf Christmas
Island ist immer noch die Mine mit ihrem Phosphatabbau.
Blick auf den Hafen, die Schiffe werden mit Phosphat beladen
Weiterhin leben die Leute vom Tourismus und vom Bau des neuen Immigration
Centre, das für die Flüchtlinge errichtet wird. Es ist für
800 Personen ausgerichtet, die dort untergebracht werden sollen, solange ihre
Verfahren geprüft werden. Zur Zeit befinden sich gerade mal 5 Asylsuchende
auf der Insel. Früher gab es viele, die von Java mit großen Booten
rüber gekommen sind, heute verkehren viele Patrouillenboote der Marine
vor deren Küste und fangen unzählige Boote ab. Geplant ist die Fertigstellung
für Weihnachten, die Insider sprechen eher von Ostern. Man darf gespannt
sein.
Mit meist australischer Staatsbürgerschaft leben
überwiegend Chinesen, Australier / Europäer und Malayeni auf CI.
Da die Insel multikulturell ist, gibt es viele Feiertage. Vermutlich mehr
als sonst wo auf der Welt. Ob New Year, Australia Day, Chinese New Year,
Mooncake-Festival – die Liste ist lang, und sie feiern wohl gerne.
TIPP:
Was ist so schön am Sinai? Nur das Tauchen? Oder auch mehr? Unser Sinai-Führer gibt Auskunft.
Libyen (29.05.2008) (mehr) Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr) Österreich (19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt
2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an
die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr)
Lagona Travel wächst (06.07.2008)
Zuwachs bei den Lagonas
Bei dem Mintrachinger Tauchreiseveranstalter ist seit
01. Juli 2008 Alexandra Kohlhofer für Marketing, Kommunikation und PR
des Unternehmens (mehr) Tauchen in den Fjorden von M.. (06.07.2008)
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Bereits die Anreise per Auto oder Flugzeug beeindruckt jeden Besucher der
Halbinsel und Exklave Musandam/Oman!
Die Landschaft, aufgrund tief in die Berge (mehr) Neues Taucher-Wrack auf Ibiz.. (04.07.2008)
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das 142 Meter lange Wrack unangefochten der spektakulärste Tauchplatz
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