Dank ihrer weitgehend isolierten und strömungsreichen Lage zwischen
den Küsten Ägyptens und Saudi-Arabiens hat sich rund um die beiden
Brother Islands bis heute ein Unterwasserparadies erhalten, welches häufig
zu den 10 besten Tauchplätzen weltweit gezählt wird.
An den nur mittels einer mehrtägigen Tauchsafari erreichbaren Inseln
findet der Taucher dann auch alles vor, was das Rote Meer zu bieten hat:
Prächtige Hart- und Weichkorallen in einer schier unglaublicher Anzahl,
zwei wunderschön bewachsene Wracks sowie recht häufige Begegnungen
mit den großen Jägern des Roten Meeres.
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Aber wie so viele andere Paradiese weltweit sind auch die Brother Islands
mittlerweile weit davon entfernt, noch unentdeckt zu sein. An „guten schlechten
Tagen“ liegen bis zu 15 Boote mit rund 250 Tauchern an den Inseln vor Anker,
von denen bis zu 750 Tauchgänge täglich durchgeführt werden.
Vor allem Großfischbegegnungen sind dadurch, folgt man den Reiseberichten,
heute schon deutlich seltener geworden als noch vor ein paar Jahren. Wo einst
Hammerhaischulen durch das Blau zogen, wird jetzt hier und da noch ein Einzeltier
gesichtet. Riffhaie werden zwar noch häufiger angetroffen, die großen
pelagischen Räuber glänzen aber immer stärker durch ihre Abwesenheit.
Wir haben uns die Situation Mitte September 2006 vor Ort selbst angesehen,
haben Großfischbegegnungen dokumentiert, mit erfahrenen Guides gesprochen
und sind der Frage nachgegangen, in wieweit die individuelle Durchführung
der Tauchgänge Auswirkungen auf deren Qualität hat.
Alle angegebenen Daten und Prozente beziehen sich lediglich auf diese eine
Tour, mögen aber genügen, um zumindest eine Tendenz aufzuzeigen.
Brother Island - Eine Bestandsaufnahme.
Safariflotte bei Marsa Ghalib Click zum Vergrößern
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