Lohenswerte Ziele zum Anschauen, Erkunden und Verweilen gibt es auf Mallorca
viele. Abseits der großen Touristenzentren erwarten den Besucher eine
fantastische Naturlandschaft, kleine romantische Dörfer, sakrale Bauwerke
und Klöster mit himmlischen Ausblicken.
In Folge eine kleine Auswahl der Highlights!
Sa Calobra, Torrent de Pareis
Sa Calobra – die Schlangenstraße ist eine kurvenreichen Straße,
die durch eine bizarre und karge Felslandschaft bis zum Cala de Sa Calobra
führt. 13 km lang, überwindet sie eine Luftlinie von nur vier km
und einen Höhenunterschied von 800 m. Besonders Spektakulär ist
der Nus de sa Corbata, der so genannte Krawattenknoten (angeblich kam
dem Ingenieur die Idee dazu beim Binden einer Krawatte). Hier wird die
Straße in einer starken Kurve unter sich selbst hindurch geführt.
Der Krawattenknoten links und Impressionen aus der Steinwelt (click
zum Vergrößern)
An der Küste angekommen – an einem riesigen Parkplatz für PKW und
Busse – geht man nach rechts Richtung Torrent de Pareis. Die zweitgrößte
Erosionsschlucht des Mittelmeerraumes ist eine wahre Naturschönheit.
Die Schlucht kann über einige Kilometer erwandert werden; es empfiehlt
sich feste Wanderschuhe zu tragen. Am der Ausgang der Bucht, der Meerseite,
befindet sich ein kleiner Steinstrand, der jedoch regelmäßig überfüllt
ist.
Man kann von hier auch eine Tour in die Berge starten, bis zum Bergsee "Gorg
Blau", das ist jedoch nur etwas für echte Könner und Klettererfahrung
ist dringend geboten. Im Frühjahr werden vom "Gorg Blau" bis in die
Schlucht von Sa Calobra auch Rafting Touren für erfahrene Rafter angeboten.
Torrent de Pareis
Dieser Ausflug sollte entweder früh morgens oder am späteren Nachmittag
unternommen werden um den Menschenmassen (im wahrsten Sinne des Wortes)
zu entkommen. Zwischen 11:00 und 12:00 Uhr treffen die Buskolonnen ein um
das Fassungsvermögen des riesigen Parkplatzes (100+ Busse) komplett
auszunutzen.
Die Schlucht von Torrent de Pareis
Lluc
Das Kloster Lluc ist der wichtigste Wallfahrts- und Ausflugsort der Insel.
Hierher kommen nicht nur die Touristen, sondern auch die Mallorquiner. Große
Rast- und Grillplätze laden zum Verweilen ein. Am Wochenende trifft
sich die mallorquinische Familie zum Piknicken in der großen Parkanlage
oder auch zum Essen im Klosterrestaurant.
Picknickplatz (re.) und der Kreuzweg mit den Betstationen von Antonio
Gaudi (li.)
Folgt man dem Kreuzweg in Richtung Kalvarienberg (bei der Schaffung der
fünf Stationen beriet Antonio
Gaudi den Bischof) hinauf bis zum Kreuz,...
Himmlische Momente am Kreuzweg...
... wird man an dessen Ende mit einem wunderschönen Ausblick über
die Klosteranlage und die Naturwelt der Tramuntana belohnt.
Die Naturwelt der Tramuntana und das Kloster Lluc
Auch eine Besichtigung des Klosters mit der schwarzen Madonnenskulptur, sollte
man nicht versäumen.
Cap Formentor
Ein absolutes Muss ist der Besuch der Naturschönheit von Cap de Formentor,
der nördlichsten Spitze Mallorcas. Von den verschiedenen Miradors hat
man sensationelle Ausblicke auf Meer, Felsen und Land.
Blick in die Bucht von Pollenca (li.) und Blickrichtung Nord vom Cap
de Formentor (re.)
Cap de Formentor
Die Straße zum Cap verläuft in mehreren Serpentinen und ist extrem
kurvenreich, aber sehr gut ausgebaut. Leider muss man "sie" mit vielen anderen
Autos und Bussen teilen. Geduld ist also gefragt. Die beste Besuchszeit dürfte
der frühe Morgen oder der später Nachmittag sein.
Eremita de Sant Salvador
Nahe der Stadt Felantix befindet sich das Castell de Santueri und die Eremita
de Sant Salvador. Man fährt die kurvenreiche steil nach oben gehende
Straße hinauf zu der ca. 500 m hohen Felsspitze auf der sich die Eremita
und das Monument del Crist Rei befindet.
Monument del Crist Rei und Eremita de San Salvador
Sowohl das Innere der Kirche als auch der atemberaubende Weitblick begeistern
den Besucher.
Puig de Randa
Nach dem Kloster Lluc die zweitwichtigste Wallfahrtstätte Mallorcas.
Der Ort Randa auf dem Weg zu den Kartausen des Puig de Randa
Auf dem Puig de Randa befinden sich drei Kartausen (Einsiedelein). Santuari
de Gracia, Santuari de Sant Honorat und Santuari de Nostra Senyora de Cura.
Das Portal von Nostra Senyora de Cura und die Kirche von Nostra Senyora
Man fährt durch das Dorf Randa, es folgen die Abzweigungen zu den ersten
beiden Einsiedelein um schließlich oben auf dem 542 m hohen Puig zu
Nostra Senyora de Cura und einem unbeschreiblichen Rundblick über ganz
Mallorca zu gelangen.
Ausblick über Mallorca vom Gipfel des Puig de Randa
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