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Ausflüge Mallorca, Teil 2
Palma de Mallorca
Was soll man über Palma sagen? Viel beschrieben und hoch gelobt; unsere
Kurzform für die Inselmetropole: "eine wahre Perle des Mittelmeers".
Der Blick auf die Kathedrale „La Seu“ (Mallorquin für „das Licht“)
ist durch Literatur und Reiseführer wohl jedem bekannt. Diese, eine der schönsten Kathedralen im gotischen Stil, spiegelt sich selbst
im Wasser des an der ehemaligen Festungsmauer liegenden künstlichen
Sees wieder. Das allein ist schon ein unvergesslicher Anblick. Das Innere der Kathedrale
mit den farbenprächtigen Rosetten fasziniert durch ein gekonntes Spiel mit dem Licht.
La Seu, Palma de Mallorca
Direkt neben La Seu liegt der Palau de s’Almudaina, heute Militärkommandantur
und Sitz des spanischen Königs bei einem Aufenthalt auf Mallorca
*).
Links neben La Seu, der Palast s'Almudaina
*) Fast unfreiwillig wurde Spaniens König Juan Carlos zum edelsten
Werbeträger Mallorcas. Weitsichtige Geschäftsfreunde machten ihn
„abhängig“, als sie vor mehr als 25 Jahren dem damals „armen“ Kronprinzen
den prächtig renovierten Maurenpalast zur Nutzung überließen.
Nun gibt Juan Carlos jedes Jahr im Juli/August in seiner Sommerresidenz Marivent
(mallorquin-katalanisch für „Meer und Wind“) große Fiestas und
fährt mit seiner Yacht Fortuna von Palmas Königlichem Yachtclub
aus am liebsten die gesamte 450 Kilometer lange Inselküste ab.
Um sich von Palma ein umfassendes Bild zu machen, löst man am Besten
ein Ticket bei „Palma City Sightseeing“ Die roten Doppeldeckerbusse fahren
13 Stationen an – man kann an jedem Haltepunkt aus- und zusteigen um den
Ortsteil näher zu Fuß zu erkunden. Das Ticket gilt 24-Std.
Ob der Kathedralenbezirk (Sa Portella), die Handelsbörse (Llotja), die
Unterstadt (Vila de Baix) und die Oberstadt (Vila de Dalt) oder der Hafen
(um hier nur einige zu nennen) - die Ciutat (wie sie von ihren
Bewohnern genannt wird) muss man gesehen haben. Und man benötigt auch
einiges an Zeit; mindestens ein ganzer Tag sollte bei Interesse an der Stadt eingeplant
werden.
Deià
Fährt man von Andratx Richtung Küste und weiter entlang der Küstenstraße
in Richtung Deia im Nordwesten, wird man durch eine beeindruckende Naturlandschaft
belohnt. Auf der einen Seite die Wälder und Berge der Serra de Tramuntana,
auf der anderen Seite gewaltige Steilwände und das tosende Meer.
Entlang der Küste der Serra de Tramuntana
Auf halbem Wege erreich man das Dorf Banyalbufar. Es liegt an einem steilen
Hang und bietet einen außergewöhnlich hübschen Anblick über
die von den Mauren angelegten Terrassengärten.
Die maurischen Terrassengärten von Banyalbufar
Wenn man dann Deià erreicht, hat man das Gefühl die Zeit ist
still gestanden. Malerische Gassen und Häuser. Der Fußweg zur
höchsten Stelle des Ortes, zur Kirche Sant Joan Bapista und zum Friedhof
des Dorfes, führt durch malerische Gassen und entlang liebevoll restaurierter
Häuser.
Das ehemalige Künstlerdorf Deià
Deià war schon immer ein großer Anziehungspunkt
für die Menschen. Einst Künstlerdorf und Geheimtipp ist es
heute eine viel besuchte Touristenattraktion und zweite Heimat für zahlungskräftige
Ausländer. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert.
Wenn man entlang der malerischen Bergstraßen Mallorcas unterwegs
ist und plötzlich einem Tross an Polizeimotorrädern mit Blaulicht
und Sirene entgegenfährt, die aufgeregt den Verkehr auf die Randstreifen
bzw. jedes verfügbare Plätzchen abseits der recht schmalen Bergstraßen „scheuchen“,
dieses Schauspiel mehrmals wiederholt wird, heißt es Ruhe bewahren….
….willkürlich denkt man an einen Besuch der Königsfamilie oder
ähnlich hochgestellter Persönlichkeiten, für die die Straße
geräumt wird. Nach kurzer Wartezeit klärt sich das ganze auf –
Mallorca ist ein beliebtes Pflaster für hochklassige Radrennen, bis
hin zum Europacup. Genau dies ist uns passiert und wir waren Zeugen eines
packenden Verfolgungsrennens für das wir gerne eine halbe Stunde (zwangsweise)
pausierten.
Die Spanier lieben den Radsport
Mallorca ist ein beliebtes "Pflaster" für Straßenrennen
Port de Sóller
Der Hafen der Stadt Sóller ist die einzige Anlaufstelle für die
Schiffe an der Serra de Tramuntana. Viele Restaurants und Cafes an der Strandpromenade
und das bunte Hafentreiben verleiten zum Verbleiben und Beobachten der Aktivitäten...
Eine Attraktion von Sóller und Port de Sóller ist der „rote
Blitz“. Dieser nostalgische Zug (ähnlich einer Straßenbahn) fährt
die Strecke von Palma nach Sóller und weiter nach Port de Sóller,
jeweils in beide Richtungen.
Der "rote Blitz" von Sóller
Fährt man weiter mit dem Auto von Sóller Richtung Palma durch
den Straßentunnel (mautpflichtig!) so kann man an dessen Ende
die linkerhand gelegen Jardins d’Alfàbia besuchen. Den Besucher erwarten
hier verwunschene Gärten, Wasserspiele und ein sensationelles Grün,
das eine meditative Ruhe ausstrahlt. Auch das dazugehörige Gutshaus
erzählt eine interessante Geschichte der ehemals Mächtigen von
Mallorca.
Die "Jardins d’Alfàbia"
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TIPP: | Schon wieder eine Abkürzung mit der Du nichts anfangen kannst? Schau mal in diese Datenbank! |
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09.07.2008 06:56 Taucher Online : 67 Heute 1420, ges. 27405473 Besucher
 
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