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Seawolf - Diving - Safari - Center

 Geschrieben von Martin
Seawolf - Safari Diving Center( ab 02.2002 auch Nitroxtouren)

Der neue Stern unterm ägyptischen Safari-Himmel

© 2001 Martin Rubner

Email: SEAWOLF - Diving Safari Red Sea

In Hurghada sind die Wölfe besonders fleißig. Davon konnte ich mich vom 17. bis zum 25. März 2001 vor Ort überzeugen.

Die Crew der "Seawolf" sticht je nach Route mit sechs verschiedenen Schiffen in See: Mit der im September 2000 vom Stapel gelaufenen 23m-Yacht Seawolf werden die Nord-Tour und Safaga angefahren. Für die Südtour und die Brother Islands greift die Basis Happy Home auf gleichwertige Schiffe wie "Abu Mosleh", "Naktarius", "Legend","Springland" oder "Seafari" zurück.

Die Nordtour war die Route, welche wir gefahren bzw. betaucht haben. Mehr zu der Tour gibt's in unserem Sinai Führer von Oliver Meise und später auch in einem separaten Bericht mit aktuellen Tauchplatzkarten. Hier soll es zunächst nur um das Schiff bzw. die Crew der Seawolf gehen.

Schiffsdaten:

Das Boot ist heute ca. ein Jahr alt, hat eine Länge von 23 und eine Breite von sechs Metern. Es verfügt über:

· Maschine: Scania mit 385 PS
· Generator
· Kompressor (Coltri Sub MHC 16)

· 12- und 15-Liter-Aluminium- und Stahl-Tauchflaschen
· sechs Doppelkabinen


·zwei Bäder mit WC + Dusche
· ein separates WC

· einen großen Salon mit TV und Video

· ein großes Sonnendeck (ausgelegt mit Teppichboden)

· ein großes Tauchdeck

· zwölf Chaiselongues zum Sonnen und Schlafen auf dem Deck

· Süßwasserduschen
· Funk/Navigation/Safety/Mobilfunk/Handy
· Strom 220 V/24 V
· Rettungswesten, Medikamente, Sauerstoff...

Und selbstverständlich ist ein Zodiac im Schlepptau.

Rettungsinseln sollen im Laufe des Jahres angeschafft werden. Über Nitrox wird mittelfristig nachgedacht - nach Bedarf.

Die Tauchsafaris beginnen damit, dass die Gäste am Flughafen empfangen und zur "Seawolf" im Hafen des nahe gelegenen Hotels gefahren werden.
Dort angekommen, kann jeder nach einem Begrüßungscocktail erst einmal in Ruhe einchecken. Auch besteht vor oder nach dem Abendessen die Möglichkeit, noch etwas "Proviant" einzukaufen.

In See gestochen zum ersten Tauchplatz wird dann am nächsten Morgen. In den folgenden fünf Tagen fährt die "Seawolf" grundsätzlich immer wieder verschiedene Tauchplätze an. Die Routenabläufe der Safaris sind durch die Crew festgelegt, werden aber individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Taucher abgestimmt.

Am Nachmittag des sechsten Tages trifft die "Seawolf" wieder im Hafen ein, und jeder Gast hat die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden, ein Restaurant aufzusuchen oder oder oder...

Am letzten Tag bringt die Crew ihre Gäste wieder zum Flughafen oder zu ihrem Anschlusshotel in Hurghada.

Auch werden Safaris von nur zwei, drei, vier oder fünf Tagen Dauer angeboten.

Die Preise sind fair und korrekt berechnet und sind natürlich abhängig von der Teilnehmerzahl.

Im Preis enthalten sind folgende Leistungen:
· Transfer vom Flughafen zum Boot
· Vollpension:
- Frühstück, Mittag, Kaffee/Kuchen, Abendessen
- Softdrinks wie Wasser, Kaffee, Tee; Getränke wie Cola (3 Pfund), Fanta (3 Pfund), Bier (8 Pfund) nicht incl.
- Snacks und Obst stehen tagsüber für jeden Gast bereit
· drei bis vier Tauchgänge pro Tag
· Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel

Die Tage auf hoher See

Als wir den Hafen verlassen und unseren ersten Tauchplatz angefahren bzw. geankert hatten, zeigten sich schnell die Qualitäten der Crew: gut eingespielt, Ruhe ausstrahlend und bewahrend, beharrlich. Nach einem ausführlichen Briefing (die Crew hatte sich bereits am Vorabend alle Brevets sowie die Logbücher der Teilnehmer angeschaut und sich mit jedem über seine taucherischen Fähigkeiten unterhalten) wurden die Gruppen zum Checkdive in einer max. Tiefe von 17 m eingeteilt. Anschließend machten sich die Gruppen langsam und gemütlich, ohne Stress und Drängeleien seitens der Crew, fertig, und schon waren wir im Wasser. Nach dem Tauchgang wieder an der "Seawolf" angekommen, standen immer zwei Crewmitglieder an der Treppe und nahmen einem sofort Flossen, Flaschen, Lampen, Photoapparate ab und brachten sie in Sicherheit.

Ein paar Bilder zur Dokumentation der Hilfsbereitschaft der Crew:




Dies wiederholte sich bei jedem Tauchgang, ob vom Boot oder mit dem Zodiac. Gleichzeitig hatte die Crew immer ein Auge auf die Wasseroberfläche bzw. wusste immer, wo sich die Taucher gerade befanden. Dies zeigte sich, als Xenia und ich (wir waren nur zu zweit unterwegs) bei einem Drop off in eine Unterwasserströmung kamen und abgetrieben wurden. Nach dem Auftauchen bei sechs Meter hohen Wellen hatte uns Hamada (hier nochmals herzlichen Dank dafür) innerhalb von 15 Minuten aus dem Wasser. Dies sehe ich als absolute Spitzenleistung an, da wir nach dem Einsteigen ins Zodiac ca. zwölf Minuten brauchten, um zum Rest der Gruppe zu gelangen, bei der das Zodiac vorher gewartet hatte. Dies zeigt, wie aufmerksam diese Crew ist.

Die beiden Dive-Guides Christiane und Hamada waren immer je nach Leistungsstärke der Taucher mit Ruhe beim Tauchen dabei und machten zu keiner Zeit Stress oder drängelten wie manch andere von nahe liegenden Booten.

Bei tieferen bzw. schwierigeren Tauchgängen wird eine 12-Liter-Flasche an die 5-m-Leine gehängt. Somit ist die Versorgung der Taucher beim Sicherheitsstopp gewährleistet, wenn die Luft mal knapp werden sollte.

Erwähnenswert ist auch die Sauberkeit, welche auf dem Schiff herrschte. Die Bäder wurden zwei- bis dreimal täglich gereinigt, die Fenster bzw. der Salon und der Rest des Bootes ebenfalls regelmäßig.

Ein ganz besonderer Dank gebührt Mohammed, dem Koch!

Er schaffte es jeden Tag, in seinem kleinen Reich Speisen für 20 Leute zu zaubern, die abwechslungsreich, schmackhaft, ja, einfach genial waren. Wer allerdings Filetsteaks erwartet, kommt hier nicht auf seine Kosten. Trotzdem würde ich Mohammeds Speisen jederzeit jeder Schickimicki-Küche vorziehen. Selbst auf Vorschläge wie frische Langusten oder Tintenfische (Calamares) ging er sofort ein und besorgte sich die nötigen Zutaten fangfrisch von Fischerbooten in der Nähe.

Am letzten See-Abend übertraf er sich selbst und servierte uns am späten Abend eine Torte mit der Aufschrift: "Dankeschön für die schöne Woche"!

Daraufhin stieg die Party der Woche, die am einfachsten mit ein paar Bildern zu beschreiben ist:

Zum Schluss möchte ich hier noch einmal der erstklassigen Crew danken: Ihr wart - vom Kapitän bis zum Sailer - allererste Sahne!

Hier noch ein paar Bilder von der Crew:

Danke auch an die anderen Safari-Teilnehmer. Solch eine Offenheit und Harmonie habe ich bei einander zunächst fremden Menschen noch nie erlebt. Man kann sagen: Die meisten von uns haben die "Seawolf" als Freunde verlassen. Ein besonderer Dank gilt Kerstin, einem der liebsten und nettesten Menschen, die ich in meinem Leben kennen lernen durfte.

Wieder an Land angekommen, kann ich nur folgendes Urteil zu Leistung und Service der Tauchbasis Seawolf - Safri Diving Center abgeben: Die Basis um Christiane (Cici) ist einfach Spitze.


Infos

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