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Honduras

Honduras ist ein demokratischer Staat in Mittelamerika. Die Hauptstadt ist Tegucigalpa, weitere wichtige Städte sind La Ceiba und San Pedro Sula. Das Land grenzt an Nicaragua, Guatemala und El Salvador, seine Nordküste liegt an der Karibischen See, die Südküste grenzt an den Nordpazifik. Der Name Honduras ist abgeleitet von dem spanischen Wort hondura, welches Tiefe bedeutet.

Über 80 Prozent der Landfläche sind gebirgig und von vielen Flüssen durchzogen. Das Land hat rund sieben Millionen Einwohner, Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren stellen dabei mit gut 40 Prozent einen außergewöhnlich hohen Anteil. Amtssprache ist Spanisch, seitdem das Land 1523 von der spanischen Krone in Besitz genommen wurde. Heute gehören knapp 90 Prozent der Bevölkerung dem christlich-katholischem Glauben an. Zu den größten Touristenattraktionen gehören die Prunkbauten der Mayas, insbesondere die Region rund um das Städtchen Copan Ruinas, unweit der Grenze zu Guatemala. Die Ruinenstätte wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts erforscht und gehört seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wie der historische Name der Stadt lautete, ist noch nicht vollständig geklärt.

Die Stadt Copan Ruinas selbst, nahe der Ausgrabungsstätte Copan (siehe Bild links), ist ein wunderschönes Kolonialstädtchen, welches noch nicht vom Tourismus überlaufen ist. Wer hier hin reist (meist mittels einer Kombinationsreise, die danach zu den in der Karibik liegenden Inseln führt), kann sich noch ein wenig wie Indiana Jones fühlen: gut erhaltene Tempeln, kunstvolle Fresken, Statuen und eine einzigartige Natur erwarten ihn.

Überhaupt ist Honduras ein Naturparadies mit unzähligen exotischen Vogelarten, Reptilien und Säugetieren. Knapp die Hälfte des Landes ist mit Wald bedeckt. Selbst die stark bedrohten Jaguare kommen in den zahlreichen Naturparks noch in nennenswertem Ausmaß vor, in den höheren Lagen stößt man häufig auf Pumas, oft auch „Berglöwen“ genannt. Krokodile, Schildkröten und viele Schlangenarten sind abseits der größeren menschlichen Besiedlungen ebenfalls noch anzutreffen. In Honduras liegt der größte zusammenhängende Regenwald Zentralamerikas, das der Karibikküste vorgelagerte Korallenriff ist das zweitgrößte der Welt.

Die Anreise von Deutschland aus erfolgt häufig via Direktflug aus Spanien oder führt über die USA (meist Houston oder Miami). Bei einer Reisedauer unter 90 Tagen ist für EU-Bürger kein Visum erforderlich; es genügt ein Reisepass, der über Reiseende hinaus noch sechs Monate gültig sein muss.

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Zum Thema Tauchen in Honduras gibt es bei uns die folgenden Informationen:
24 Basen/Shops, 57 Berichte  (18.05.2012)
1 Safariboot, 0 Berichte
14 Tauchplätze, 15 Berichte (11.05.2011)
2 Reiseveranstalter, 2 Berichte (10.03.2011)
5 Fotoserien, 87 Fotos (14.09.2008)
2 Videos (02.04.2012)
4 Sichtweiten von 2 Tauchplätzen (12.08.2011)
2 Dekokammern
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27.05.2012 03:34 Taucher Online : 58
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