Am 12. Februar 1865 kollidierte das hölzerne Passagierschiff ?Jura? mit dem schweizerischen Schiff ?Stadt Zürich? und sank binnen weniger Minuten bei Bottighofen am Bodensee. Alle Passagiere wurde von der ?Stadt Zürich? gerettet, die nahezu keinen Schaden aufwies.
Grund für die Kollision war der dichte Nebel, der die Navigation extrem schwierig gestaltete ? vor allem ohne moderne Navigationsausrüstung. Die Jura war ein klassischer dampfbetriebenes Holzschiff mit Schaufelrädern an beiden Seiten, das Passagiere von Deutschland in die Schweiz transportiert hat.
Das Wrack ist gut erhalten, aber durch die steigende Popularität des Wracktauchens, verschwinden Jahr für Jahr immer mehr Details.
Aber nicht nur Vandalismus und Trophäenjäger fügen dem Schiff Schaden zu. Taucher, die in das Schiff eintauchen erzeugen mit ihren ausgeatmeten Gasen Schaden am Schiff, da das Holz dort erodiert. Auch Taucher mit eingeschränkten Tauchfähigkeiten erzeugen schaden, ebenso wie die Anker von Tauchbooten, die auf dem Wrack landen.
Fotos vom Anfang des Jahrhunderts zeigen ein anderes Wrack, als wir gesehen haben. Wir waren sehr vorsichtig, um diesem geschichtsträchtigen Schiff Tribut zu zollen.