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Assistant Instructor erleidet Dekompressionsunfall Abgesandt von Redaktion -Gunther- am 15.12.2006 - 09:49:
Ein in Juan Dolio angestellter dominikanischer Assistant Instructor wurde bei einem Tauchunfall verletzt. Der Assistant Instructor führte einen Tauchgang bei den Wracks von La Caleta. Ein US-amerikanischer Taucher verweigerte bei extrem knappem Luftvorrat an der El Limon die alternative Luftversorgung des Guides, der daraufhin einen Notaufstieg einleitete. Nach einem zweiten Tauchgang an der Hickory klagte der Dominikaner über Kopfschmerzen und Benommenheit. Die Beschwerden nahmen bis zum nächsten Tag weiter zu, so dass eine Dekompressionskrankheit vermutet wurde, was sich bestätigte. Nach fünf Druckkammerfahrten in der Dekokammer von Santo Domingo ist der Kollege wieder auf den Beinen. Er soll keine bleibenden Schäden haben, darf aber momentan nicht tauchen.
Danke an Jan für die Informationen.
Antwort von phx am 15.12.2006 - 11:40 Hab ich das richtig verstanden? Der AI macht einen Notaufstieg und geht dann am selben Tag weiter tauchen? Verrückt!
Wäre der TG vernünftig geplant und ausgeführt worden hätte der Ami genügend Luft für den AI gehabt.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Was war denn das ursprüngliche Problem? Der AI muss ja irgendwie in Luftnot geraten sein...
Antwort von Jan_1975 am 15.12.2006 - 14:24 Der AI war nicht in Luftnot sondern der Taucher und der hat wiederum die alternative Luftversorgung des AI verweigert. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Taucher manchmal ganz schön schnell ihre Luft leerhecheln können. Ich würde also nicht sagen, dass das die Schuld des AI ist. Bei mir hat neulich einer 80 Bar in etwas mehr als 5 Minuten geschafft. Da hilft keine noch so vernünftige Planung.
Notaufstiege sind für einen Instructor auch nichts so ungewöhnliches. Im Open Water Kurs ist der CESA bei PADI fester Bestandteil und muss mit jeden Schüler einzeln durchgeführt werden. Wir machen also häufig 4, 5 oder noch mehr CESAs pro Tag.
Vielleicht hätte der AI den Taucher nicht nach oben begleiten sollen und sich dabei selbst Gefahr bringen. Auf jeden Fall ist ihm aber hoch anzurechnen, dass er seinen Taucher nicht alleine gelassen hat, obwohl er sich in Gefahr gebracht hat.
Unangenehm ist allerdings, dass die Guides bei ##### (Name gelöscht die Red.) häufig irgendeinen Computer aus dem Pool bekommen, die dann den Reststickstoff nicht kennen, falls sie keinen eigenen Computer haben.
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