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Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Eis-TU Lütsche-Stausee Abgesandt von Armin am 01.03.2004 - 10:26:
Danke an Norbert für die Info:
Artikel aus der Thüringer Allgemeine vom 01. März 2004 : Hier klicken
Tragödie im eiskalten Stausee Für ein Ehepaar aus dem Wartburgkreis wurde das eiskalte Wasser im Lütsche-Stausee gestern zum tödlichen Element. Die beiden erfahrenen Tauchsportler waren am Mittag nach einem ersten Eistauchgang nicht wieder aus dem Wasser aufgetaucht. Sie hatten sich zuvor einen Einstiegsloch an der Lütsche freigehackt, die Sportler der Tauchschule sicherten sie mit dem Seil. Als das Ehepaar nicht wieder auftauchte, wurden die Sportler am Ufer unruhig, zogen sie sofort mit der Sicherungsleine aus dem Wasser heraus, wie Bernd Trautmann von der Polizeidirektion Gotha schilderte. Beide waren bewusstlos. Der Rettungsdienst versuchte, die 40-jährige Frau und ihren 41-jährigen Mann sofort zu reanimieren, wies sie in unterschiedliche Krankenhäuser ein. Der Mann verstarb bereits am frühen Nachmittag im Kreiskrankenhaus Arnstadt, die Frau war mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Suhl geflogen worden, wo sie gestern Abend verstarb. Das Ehepaar hinterlässt drei Kinder. "Die Ursache für diesen tragischen Unfall ist noch nicht bekannt", sagte Trautmann. Die Kriminalpolizei ermittelt. Der Leiter der Tauchschule stand gestern Abend noch wie unter Schock. Die beiden Sportler waren höchstens ein bis zwei Meter in der Tiefe hinabgetaucht. Auch er könne sich die Ursache für diesen Unfall nicht erklären.
Antwort von Doc am 01.03.2004 - 11:52 Moin, gab es denn keine Leinensignale zwischen Tauchern und Sicherungskräften. 2 Taucher werden in 2 Meter Tiefe nicht einfach bewußtlos ohne ein Signal zu geben.
Bei 2 Meter Tauchtiefe und vorhandener Leinensicherung ist so ein Unfall(??) schon mehr als ungewöhnlich.
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 01.03.2004 - 12:46 hier würde mich die Aufklärung des Unfallgrundes wirklich interessieren, denn
-erfahrene Taucher
-leinengesichert
-2 Meter Tauchtiefe
-BEIDE verunfallt ???? und Ohnmächtig geborgen
Für mich vermute ich: Fehler im Gasgemisch bzw diese durch Füllung ?!!
Antwort von Doris am 01.03.2004 - 12:55 Was durchaus auch interessant wäre: hatten die Beiden auch Eistaucherfahrung?
Antwort von narmer am 01.03.2004 - 18:42 wie sieht es denn mit der Ausrüstung aus?
Regler kaltewassertauglich?
beide identische Modelle? und und und?
Antwort von baracuda am 02.03.2004 - 01:06 Was hatten sie Mittag gegessen und getrunken?
Und wie kay schreibt die Flaschnfüllung wäre auch
sehr Interessant.
mfg.baracuda
Antwort von Norber am 02.03.2004 - 07:13 Thüringer Allgemeine am 02.03.
auch im Internet
Tragödie im eiskalten Stausee
ILM-KREIS. Für ein Ehepaar aus dem Wartburgkreis wurde das eiskalte Wasser im Lütsche-Stausee gestern zum tödlichen Element. Die beiden erfahrenen Tauchsportler waren am Mittag nach einem ersten Tauchgang nicht wieder aus dem Wasser hochgekommen. Sie hatten sich zuvor einen Eisgraben an der Lütsche freigehackt, die Sportler der Tauchschule sicherten sie mit dem Seil.
Als das Ehepaar nicht wieder auftauchte, wurden die Sportler am Ufer unruhig, zogen sie sofort aus dem Wasser heraus, wie Bernd Trautmann von der Polizeidirektion Gotha schilderte. Beide waren bewusstlos. Der Rettungsdienst versuchte, die 40-jährige Frau und ihren 41-jährigen Mann sofort zu reanimieren, wies sie in unterschiedliche Krankenhäuser ein. Der Mann verstarb bereits am frühen Nachmittag im Kreiskrankenhaus Arnstadt, die Frau war mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Suhl geflogen worden, wo sie gestern Abend verstarb. Das Ehepaar hinterlässt drei Kinder. "Die Ursache für diesen tragischen Unfall ist noch nicht bekannt", sagte Trautmann. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Detlef Korsten, der Leiter der Tauchschule, stand gestern Abend noch wie unter Schock. Die beiden Sportler waren höchstens ein bis zwei Meter in der Tiefe hinabgetaucht. Auch er könne sich die Ursache für diesen Unfall nicht erklären.
Antwort von Bert Rudeck am 02.03.2004 - 07:26 "Als das Ehepaar nicht wieder auftauchte, wurden die Sportler am Ufer unruhig, zogen sie sofort mit der Sicherungsleine aus dem Wasser heraus"
Der erste Teil des Satzes hört sich so an, als sei eine Zeit gewartet worten, bis die Verunglückten an der Leine herausgezogen wurden, der letzte Halbsatz enthält die Formulierung "sofort ... aus dem Wasser heraus". Ja, was denn nun? Wurde (möglicherweise zu lange) gezögert oder sofort gehandelt?
Was hat das Herausziehen veranlasst? Ein Leinensignal oder war die verabredete Tauchzeit um?
Antwort von gunther am 02.03.2004 - 08:31 Hey Bert,
das sind Zeitungsmenschen, keine Ausgebildeten Eistaucher, da darfst Du nicht erwarten, dass sie so genau formulieren, dass Du entsprechend abgrenzen kannst.
Warten wir doch mal ab, ob die beiden sich hier melden, wäre schon lehrreich.
Gunther
Antwort von Norber am 02.03.2004 - 10:29 Entschuldigung, hatte aus versehen heute morgen den alten Artikel von gestern eingegeben. Es stehen noch beide Artikel im Internet der Zeitung.
Thüringer Allgemeine
Mysteriöser Tod
Die Hintergründe für den tragischen Tauchgang eines Ehepaares aus dem Wartburgkreis, der am Sonntag tödlich endete, erscheinen immer mysteriöser. Die Ermittlungen haben bis gestern noch keine Erkenntnisse zur Ursache des Unglücksfalls an der Lütsche-Talsperre gebracht.
Die beiden erfahrenen Tauchsportler waren mit einer Leine gesichert in die Fluten hinabgestiegen. Als Detlef Korsten, Leiter der Tauchschule, bemerkte, dass keine Luftblasen mehr zu sehen waren, zog er die beiden zu dieser Zeit bereits bewusstlosen Taucher heraus. "Sie waren höchstens dreieinhalb Minuten unter dem Eis", sagte er gestern, "können auch nur in einer Tiefe bis knapp anderthalb Metern im Wasser gewesen sein, denn der Computer hatte noch nichts anzeigt. Der reagiert erst bei knapp zwei Meter Tiefe." Dass die Zusammensetzung der Atemluft nicht den Vorschriften entsprach, schließe er aus, denn die übrigen Sportler seien ebenfalls getaucht und denen sei nichts passiert.
Bei dem Ehepaar handelt es sich um sehr gut trainierte Sportler, die seit acht Jahren zum Kreis der Tauchschule in Eisenach gehören. Sie hinterlassen drei Kinder, der 15-jährige Sohn saß am Ufer und erlebte das Unglück mit.
Die Kriminalpolizei konzentrierte sich gestern auf die Untersuchung der Technik, wie Sprecher Detlef Kasch sagte. Nach seinen Angaben war gestern Morgen die Staatsanwaltschaft noch nicht informiert. "Die Papiere liegen noch hier", sagte er. Die Nachrichten über den Unglücksfall seien doch erst am Vorabend eingegangen. "Die Staatsanwaltschaft ermittelt", hieß es von deren Pressesprecher Michael Heß. Wann die Nachricht über die Todesfälle eingegangen sei, wollte er nicht beantworten: "Das ist intern." Heute findet die Obduktion statt, so der Kommissariatsleiter der Kriminalpolizei Gotha, Emil Brockmann. "Die Todesursache muss erst einmal geklärt werden."
Wiederbelebungsversuche bei den beiden bewusstlosen Tauchern hatte u. a. Oberarzt Dr. Hagen Kranhold vom Kreiskrankenhaus Arnstadt sofort am Ufer der Lütsche-Talsperre vorgenommen. "Wir haben uns redlich bemüht", drückte Dr. Kranhold sein Bedauern aus.
Seit über zehn Jahren organisiert die Tauchschule aqua-fun in Erfurt Eistauchveranstaltungen. Deren Leiter Ralf Hauschild nennt das Risiko beim Eistauchen gering, wenn man die Sicherheitsvorkehrungen beachtet. "Dazu gehören Sicherheits-Ausstiegslöcher alle 25 Meter, Verbindungs- und Sicherheitsleinen, kaltwassergeeignete Atemregler und ein erfahrenes Team", so der Tauchprofi. Erfahrung sollten nicht nur die Taucher, sondern auch die Leinensignalführer mitbringen, die den Kontakt zum Taucher halten und im Ernstfall die Sicherheitsleine einholen. Wie es zu dem Unglück gekommen sein könnte, darüber wollte Ralf Hauschild nicht spekulieren. Er räumte aber ein, dass eine Ohnmacht u. a. durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in Folge eines zu hohen Anteils in der Atemluft möglich sei, "und wenn man unter Wasser bewusstlos wird, hat das das Ertrinken zur Folge". Die größte Gefahr beim Eistauchen sei, dass der direkte Weg an die Luft versperrt ist. "Deshalb ist es in erster Linie ein Kopfproblem. Höhlentauchen halte ich für viel gefährlicher", so Hauschild. Die Ursachenforschung bewegt auch die Tauchergemeinschaft. In Internet-Foren wird die Vermutung einer fehlerhaften Befüllung geäußert.
Es ist nicht der erste tödliche Taucherunfall in Thüringen. Im Jahr 2001 wurde ein 37-Jähriger beim Höhlentauchen in der Nähe von Sonneberg in einer Felsspalte eingeklemmt und starb. Erst im September 2003 ertrank ein Taucher im Hohenwarte-Stausee. Trotzdem erfreut sich der Tauchsport auch in Thüringen einer ständig zunehmenden Beliebtheit.
01.03.2004 Von Marlis KIESEWALTER
und Thomas BECKER
Antwort von dab am 02.03.2004 - 16:07 Um das Ganze noch mysteriöser zu machen: Die beiden Verunfallten sollen laut Basisleiter keine Regler mehr im Mund gehabt haben, als sie rausgezogen wurden. Wenn nicht der 15jährige Sohn des Ehepaars draußen auf seine Eltern gewartet hätte, würde ich ja meinen, das deutet auf Selbstmord hin.
Antwort von gunther am 02.03.2004 - 16:31 @ dab,
nu mach mal ganz langsam mit solchen andeutungen, die können tierische folgen haben. Außerdem so etwas hier zu äußern, wo es gut möglich ist,dass die Kinder mitlesen ist es schon außerhalb von gut udn böse oder?
Außerdem, wenn ich Dich mit nem seil unter der Eisfläche langziehe, ist es doch wohl eher glücksache ob das Mundstück noch drin ist oder nicht??
Den Kindern mein Beileid
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 02.03.2004 - 16:38 auch ich denke, daß die 2. Stufe wohl eher durch die Ohnmacht oder das Herausziehen "verloren" gegangen ist.
Aufgrund der hier gegebenen Informationen gehe ich für mich immer noch vom falschen Gasgemisch / fehlerhafter Füllung aus.
Vieleicht war die Füllung auch nicht von der örtlichen Basis ausgeführt worden (wenn andere keine Probleme hatten) ?
Antwort von Doris am 02.03.2004 - 16:48 Ich kann mich Kay nur anschließen, nach so kurzer Zeit tippe ich auf CO. Aber wie um Himmels Willen kommt das in Flaschen? Und wenn doch mal ein Kompressor den Ansaugschlauch am Auspuff hat, dann wären doch sicherlich mehr Tote zu beklagen
Antwort von Bert Rudeck am 02.03.2004 - 16:53 Ich würde auch vermuten, dass der Umstand, dass die Verunfallten keine Automaten im Mund hatten, wohl eher Folge der Bewußtlosigkeit oder der Bergung ist, als ein Hinweis auf die Ursache des Todes. Ich halte es für abwegig anzunehmen, jemand würde sich unter Wasser bewußt den Automaten aus dem Mund nehmen um sich umzubringen.
Mysteriös klingt es aber schon, wenn man die Faktenlage rekapituliert: Höchstens 3,5 Minuten unter Eis, quasi direkt unter der Oberfläche geblieben, sofort geborgen und trotz der kurzen Zeit unter Wasser keine reanimation mehr möglich (nicht einmal kurzzeitig). Und das alles passiert gleich zwei Menschen gleichzeitig. Es drängt sich die Vermutung einer gemeinsamen Ursache auf. Ich würde als erstes das Atemgas überprüfen.
Antwort von Jessica am 02.03.2004 - 18:17 >Warten wir doch mal ab, ob die beiden sich hier melden, wäre schon lehrreich.
Wohl schwer, denn sie sind ja tot...
>das deutet auf Selbstmord hin.
erstens ist das ziemlich Pietaetlos, die Angehoerigen und Freunde koennten hier schliesslich mitlesen und zweitens ist das bei einer Ohnmacht wohl nichts besonderes...
Was mich allerdings wundert, ist, dass die Leinensignale wohl etwas vernachlaessigt wurden. Wenn man schon so lange bewusstlos ist, dass man nicht mehr reanimierbar ist (bzw. der Tod dann doch noch Eintritt), dann muessen die mE schon laenger bewusstlos gewesen sein und munter Wasser gezogen haben.
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 02.03.2004 - 20:53 mit der Wiederbelebung ist das so eine Sache. Wie ich mir habe sagen lassen und auch gerade dazu einen Bericht im Radio hören konnte:
Grundsätzlich -Wiederbelebung durchführen !-
aber die Erfolgsaussicht das der verunfallte während der Wiederbelebung selbständig zurück findet ist bei 100 Fällen einer (also wenn ich das noch so recht erinnere!) !!!
Trotzdem -Wiederbelebung durchführen !-
auch wenn aus den vergangenen Fällen bekannt ist, daß bei 7 von 10 wiederbelebten Personen bleibende Schäden zurück blieben !!
Macht auch Sinn, wenn man sich einmal die Atem- und Herzfrequenz im normalen Zustand anschaut und diese dann mit Atem- und Herzfrequenz bei einer Wiederbelebung nach Einhelfermethode vergleicht. Wer jetzt meint "heeee, ich kann doch mit Zweihelfermethode....", der muß sich mal fragen wie gut das Training der zwei Helfer sein muß, wenn selbst ausgebildete aber nicht aufeinander abgestimmte Ersthelfer und sogar Rettungssanitäter dies nicht wirklich schaffen (so die Sinngemäße Wiedergabe meines Ersthelferausbilders).
Der Anreiz eine "Wiederbelebung" durchzuführen und womöglich Erfolg zu haben ist natürlich ansprechender als eine "minimale Kreislauferhaltung" mit entsprechenden Erfolgsaussichten.
Aber laßt uns hier keine Diskussion darüber führen, wer möchte, der eröffne doch ein neues Thema.
Auch glaube ich nicht an eine Vernachlässigung der Leinensignale, zumal ja nach Ausbleiben der Luftblasen die Taucher zurück gezogen wurden.
Allerdings kenne ich es auch so, sollte der Zug auf die Leine nachlassen (kann ja sein bei einer örtlichen Betrachtung durch die Taucher) empfiehlt sich ein sanfter Zug auf die Leine oder eine wirkliches Frage-Antwort-Signal.
Aber mal ehrlich: Wer geht gleich bei einer Tauchzeit von knapp 5 Minuten vom Schlimmsten aus ???
Ich hör schon die Kritiker "ein Eistauchgang ist ein Extremtauchgang, da muß man....";
Also ich tauche UNTER dem Eis wo das Wasser bei ca. 4-6 Grad noch flüssig ist, sehr kalt, aber flüssig!
Für oder wegen dem sehr kalten sollte man eben einen entsprechend geeigneten Automaten haben. Wäre das bei den Verunfallten nun nicht der Fall gewesen, so hätte selbst bei Vereisen und entsprechenden sichtbaren Luftabgang (wir Erinnern: nach ca. 5 Minuten keine Blasen mehr!) ein Rücktauchgang noch möglich sein müssen.
Panik ? Darf nicht sein !
Und nun etwas wirklich wichtiges:
Kinder die Ihr Eure Eltern auf diese tragische Weise verloren habt, Eure Eltern haben dies sicher nicht gewollt. Für Eltern gibt es viele schlimme Gedanken, einer davon ist seine Kinder unbehütet zu Wissen. So hoffe ich für Euch als Vater von zwei Kindern, daß Ihr in der Obhut von Euch liebenden Verwandten wohl aufgehoben seid.
Besonders Dir, der Du das Unglück hast miterleben müssen......
Seid auch nicht wütend auf Eure Eltern oder deren Sport, denn von beiden war es so sicherlich nicht gewollt
Antwort von baracuda am 03.03.2004 - 03:00 Ich habe einen Artikel im Unterwasser.de gefunden,
unter Ausgabe März 2004-Medizin (Unfallanalyse"Gefährliche Kälte").
Ich weis jedoch nicht ob es hiermit zusammenhängt!
(Habe kein Unterwasser Abo.)
mfg.baracuda
Antwort von Doris am 03.03.2004 - 06:50 @jessica
Sollten die beiden das falsche Gas in der Flasche gehabt haben ist es durchaus möglich, daß sie ohne es zu merken bewußtlos geworden sind. Und ein Gas wie Kohlenmonoxid läßt sich nicht einfach herausreanimieren, da es die Bindung von Sauerstoff im Blut verhindert indem es sich "vordrängt". Wenn man dem Verunfallten Sauerstoff zuführt, kommt dieser zwar in die Lunge, bis er allerdings in ausreichendem Maß via Blut in die Zellen gelangt dauert es. Und zwar zu lange.
Antwort von gunther am 03.03.2004 - 09:29 Hm,
also CO2, hier klappt das reanimieren ansich recht gut, bei CO ist ohne hyperbare Behandlung fast nichts zu machen wenn das HG aufgesättigt ist.
@ Doris
nicht ganz richtig, wenn nur eine Teilsättigung vorliegt, würde es funktionieren, vorausgesetzt ich kann reines O2 PEEP beatmen und habe genügend freies HG verfügbar für die O2 Bindung, außerdem eine Behandlung in der Druckkammer könnte über erhöten pO2 noch Chancen haben auch die kleinsten freien Kapazitäten des HG zu erreichen. Allerdings dürfte es in diesem Fall, wenn es CO war unmöglich sein rechtzeitig zu handeln.
Aber wenn es stimmt, dass andere Taucher die gleiche Luftversorgung hatten (Füllstation Füllzeitraum) dann wird es wohl eher nicht sein.
Allerdings, dass beide Ohnmächtig/Bewußtlos wurden, innerhalb kürzester Zeit, ist mehr als auffällig. Die sichergestellte ausrüstung sollte per Gasanalyse wohl auskunft geben können.
Möglich wären auch Tauchunspezifische Vorfälle, aber auch hier ist es nicht einsichtig, dass es gleichzeitig zu einer fatalen Reaktion gekommen ist.
Also warten wir mal den Bericht der analyse ab.
Antwort von Doris am 03.03.2004 - 09:37 @gunther
Ich bin schon davon ausgegangen, daß die Reanimation vor Ort und mit Zeitverzögerung stattgefunden hat, denn niemand stelt bei einem normalen Eistauchgang ein Beatmungsgerät oder gar eine Druckkammer neben das Loch.
Antwort von Jessica am 03.03.2004 - 09:39 >und habe genügend freies HG verfügbar für die O2 Bindung
HG? Quecksilber???
Antwort von Doris am 03.03.2004 - 09:42 Hämoglobin
Antwort von Jessica am 03.03.2004 - 09:43 ja.. ist mir dann auch eingefallen.. aber gefaehrlich, wenn man von CO und CO2 und N2 redet, was ja nun Chemische Bezeichnungen sind, genau, wie HG
Never mind...
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 03.03.2004 - 09:45 ähm Doris,
ich und auch unser Verein schon!
Natürlich keine Druckkammer, aber manuelles Beatmungsgerät (also ohne Tubus!) eigentlich immer wenn vorhanden. Voraussetzung natürlich: Jemand kann es Bedienen !
Antwort von Doris am 03.03.2004 - 09:53 @kay
aber das steht doch nicht neben dem Loch ???
Wenn überhaupt dabei dann werden solch teuere Geräte in der Regel im Auto/der Basis gelassen und bei Bedarf sprintet jemand los und holt.
Das Gehirn beginnt aber nach drei Minuten bereits Schaden zu nehmen, unter Eis dauerts eventuell länger.
Die relevante Zeit hat aber noch unter Wasser begonnen zu laufen und da hat sich bestimmt noch niemand in Bewegung gesetzt (ich will niemandem Unrecht tun, ich war nicht dabei, aber das ist der Regelfall)
Antwort von Sepp am 03.03.2004 - 10:18 Interessanter als die Diskussion, wie welche Notfallgeräte parat stehen sollen/müssen dürfte die Frage sein, was tatsächlich passiert ist.
Hauptfrage dabei: welche Gründe können zu gleichzeitiger Bewustlosigkeit von mehreren Personen führen?
Spontan fallen mir dabei nur drei Möglichkeiten ein: "Schlechtes" Gas, Elektroschock, Druckwelle.
Es wäre auf alle Fälle sehr interessant zu erfahren, was die Ursache war.
Antwort von DocGrover am 03.03.2004 - 11:10 Wenn man sich diesen Fall anschaut, kommen für diesen Unfall eigentlich nur sehr wenige Ursachen in Frage. Tatsache ist - nur sehr kurze Zeit unter Wasser, nur sehr geringe Tauchtiefe, nämlich max. 3 m, keinerlei Leinensignale...die einzige mir erklärliche Möglichkeit ist hier, dass die beiden unter Wasser UNBEMERKT bewusstlos geworden sind. Das kann eigenltich nur der Fall bei einem in welcher Form auch immer verunreinigten Atemgasgemisch der Fall sein, bei dem man mit steigender Konzentration langsam aber sicher eintrübt. Ich würde hier auch an CO denken, dafür spricht auch, dass die Reanimation schon mehr oder minder erfolglos war. Pat., die aufgrund eines Sauestoffmangels den Herzstillstand erleiden, bekommt man bei suffizienten Reanimationsbemühungen gerade nach so kurzer Zeit in der Regel erfolgreich reanimiert, gerade wenn es gesunde, ´jüngere Menschen sind. Die Maßnahmen in diesem Fall sind vorbildlich gelaufen, mit Basismaßnahmen wurde sofrt begonnen, und der Rettungshubschrauber war auch schnell am Notfallort. Probleme bekommt man nur, wenn der Sauerstoff, den man unter Reanimation zuführt, nicht zu den Zellen im Körper gelangt, und da kommt das CO ins Spiel (200mal stärkere Bindung an Hämoglobin als O2...).
Kay - die von Dir angesprochenen manuellen Beatmungsgeräte beruhigen zwar der Gewissen, kann man in dem Fall komplett in die Tonne kloppen, denn in der Regel hat man bei denen keinerlei Möglichkeit, Sauerstoff mit einem ausreichend hohen Partialdruck dem Körper zuzuführen. Das geht ideal nur in einer Druckkammer, bzw. überbrückend suboptimal nach Intubation und Beatmung mit einem hohen PEEP.
Vielleicht sollte man mal schauen, wo die beiden Ihre Flaschen befüllt haben.
Sicher ein tragischer Unfall, besonders für die hinterbliebenen Kinder, aber wie bei den allermeisten tödlichen Tauchunfällen wird auch hier mit großer Wahrscheinlichkeit die Ursache beim Faktor Mensch finden lassen.
Nach Lage der Dinge ist der Mann nach dem ersten gerichtsmedizinischen Gutachten in Folge eines "plötzlichen Herztod" gesstorben. Die Frau nach der Inspiration großer Mengen Wasser an einem Flüssigkeitsschock und daraus resultierendem Herz-Kreislaufversagen.
Der Baseninhaber hatte das seit 8 Jahren tauchende und gut kaltwassererfahrene Ehepaar persönlich an der Leine. Nach ca. 5` konnte er keine Blasen mehr aufsteigen sehen und hat die beiden Taucher aus etwa 10m Entfernung vom Eisloch auf die Eisfläche gezogen. Bei der Frau sind schwache Vitalfunktionen noch nachweisbar gewesen. Sie starb jedoch im Krankenhaus.
Beide hinterlassen 3 Kinder!
Vermutlich hat die Frau Panik bekommen als sie merkte, dass ihr Mann nicht mehr reagiert.
Antwort von und 26 Gäste am 03.03.2004 - 14:59 @Relek:
du kannst die Quelle ruhig angeben: Hier klicken
Antwort von gunther am 03.03.2004 - 15:43 an alle,
die diskussion über die möglichkeiten / erfolge de Reanimation ist sehr lehrreich, ich werde eine Diskussion im Medizin Forum anstoßen, da es sich wohl hier um einen anders gelagerten Fall handelt.
Grunther
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 03.03.2004 - 15:58 Hallo Relek
danke für die aufklärende Info. Diese Möglichkeit hatte ich überhaupt nicht erwartet obwohl mir nicht unbekannt.
Ohne sarkastisch klingen zu wollen zeigt es erneut
"Panik ? Darf nicht sein ! " !
Wir müssen uns beim Tauchen mit Partner auch auf solche Situation gedanklich vorbereiten und ihr entsprechend gegenüber treten.
Antwort von dab am 03.03.2004 - 16:03 Die neueste Information der Staatsanwaltschaft Efurt ist übrigens, dass 1. die Frau ertrunken ist und 2. die genaue Todesursache noch nicht festgestellt werden konnte. Die Untersuchungen gehen also weiter. Der zuständige Staatsanwalt meinte, dass " ein Unfalltod des Mannes nicht ausgeschlossen werden kann".
Antwort von dab am 03.03.2004 - 16:04 Die neueste Information der Staatsanwaltschaft Efurt ist übrigens, dass 1. die Frau ertrunken ist und 2. die genaue Todesursache noch nicht festgestellt werden konnte. Die Untersuchungen gehen also weiter. Der zuständige Staatsanwalt meinte, dass " ein Unfalltod des Mannes nicht ausgeschlossen werden kann".
Antwort von dab am 03.03.2004 - 18:52 Ergänzung: die genaue Todesursache des Mannes steht noch nicht fest.
Antwort von Norber am 04.03.2004 - 07:19 Thüringer Allgemeine vom 4.3.
Keine Straftat bei Tauchertod
...Die bisherigen Obduktionsergebnisse ließen keine Rückschlüsse auf Fremdverschulden zu...
bei der 40jährigen frau wurden typische Merkmale für einen Ertrinkungstod festgestellt. Die genaue Todesursache des 41jährigen mannes stehe noch nicht fest. Es werde geprüft, ob der Mann wegen gesundheitlicher Probleme gestorben sei.
Ein thür. Radiosender berichtete gestern abend, daß der Mann eventuell einen Herzinfarkt bekommen hatte und die Frau dadurch in Panik geraten und ertrunken sei.
Antwort von Androsch am 04.03.2004 - 11:44 Ich möchte allen Beteiligten mein tiefes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Den Verunglückten Taucher habe ich seit Jahren gekannt und ich werde ihn als einen anständigen und angenehmen Menschen in Erinnerung behalten...
Antwort von joschka am 07.03.2004 - 11:04 Ein Tauchunfall mit so einem Ausgang ist immer eine sehr tragische Sache. Mein Beileid den Kindern und Verwanten und Freunden.
Auch unser verein veranstaltet unter anderem Eistauchen.Wir versuchen die Sicherheit immer groß zu schreiben, aber der Tauchclub hat meiner Meinung nach nichts falsch gemacht.
Ob das Atemgad o.k. wird die Untersuchung ergeben.
Mittel zur Reanimation sind zwar vor Ort, aber überlegt mal, bei Ausentemperaturen unter dem Gefrierpunkt ist ein Beatmunggerät bzw. Inhalationgerät im warmen Auto besser gelagert, als die ganze Zeit vor Ort, wenn es dann gebraucht wird kann auch da der Druckminderer eigefrieren.
Es ist sicher für alle Taucher sehr wichtig welche Umstände zu diesem tragischen Unfall geführt haben aufzuklären.
Wenn es den beiden auch nichts mehr nützt, kann es hoffentlich andere vor einem ähnlichen Unfall bewaren. Grüße joschka
Antwort von Androsch am 10.03.2004 - 16:43 Gibt es zu diesem tragischen Unfall neue Erkenntnisse?
Antwort von Peter Gaertner am 11.03.2004 - 17:33 Neue Erkenntnisse zwar nicht, aber eine andere Idee, wie es abgelaufen sein könnte (da wohl beide mehr oder weniger gleichzeitig bewustlos wurden, das ist aber nur eine Interpretation):
Kann es sein, daß die Flaschen abgedreht waren? Schließlich lernt man ja beim Eistauchen, den Regler erst unter Wasser zu testen. Und dann kann es eben zu spät sein (wenn die Flaschen vorher schon einmal aufgedreht waren, sind ja so 3-5 Atemzüge im Schlauch).
Insgesamt sehe ich es für mich als nicht unproblematisch an, mit meiner Partnerin tauchen zu gehen. Ich denke, wenn Sie neben mir ein ernsteres Problem hätte, wäre ich sicher wesentlich aufgeregter als bei einem "fremden" Buddy und könnte nicht so gut reagieren.
Trotz, daß mir die Personen nicht bekannt sind, trifft mich der Unfall. Ich hoffe, nie so eine Situation (auch nur am Ufer) miterleben zu müssen.
Peter
Antwort von gadoog am 11.03.2004 - 19:30 Die Ursache und warum beide "verunglückten" werden wir warscheinlich nie wissen. Das "geheimnis" über den hergang hat das Ehepaar mit sich in den Tod genommen. Ich weiss nicht, ob unsere Gerichtsmediziner heute schon alle geschehnisse unter Wasser nachweisen können????
Auch in der realen Welt gibt es zufälle, welche sich alle X-tausend Jahre wiederholen.
Wusste jemand genau was passiert ist, dann wird dieser auch keine Aussage machen, da er sich strafbahr machen könnte! (nicht hilfe leisten usw.)
Eines ist sicher: Stimmen die Tiefen und Zeiten sowie Wassertemparatur, mussten die Wiederbelebungsversuche erfolgreich verlaufen!!!
mfg Michel
Antwort von gadoog am 11.03.2004 - 20:33 Die Ursache und warum beide "verunglückten" werden wir warscheinlich nie wissen. Das "geheimnis" über den hergang hat das Ehepaar mit sich in den Tod genommen. Ich weiss nicht, ob unsere Gerichtsmediziner heute schon alle geschehnisse unter Wasser nachweisen können????
Auch in der realen Welt gibt es zufälle, welche sich alle X-tausend Jahre wiederholen.
Wusste jemand genau was passiert ist, dann wird dieser auch keine Aussage machen, da er sich strafbahr machen könnte! (nicht hilfe leisten usw.)
Eines ist sicher: Stimmen die Tiefen und Zeiten sowie Wassertemparatur, mussten die Wiederbelebungsversuche erfolgreich verlaufen!!!
mfg Michel
auf kay´s frage hätt ich auch gerne eine Antwort.
Hast Du überhaupt schon mal Wiederbelebt?
Es gibt verschiedene Todesursachen, die mit einer CPR nicht zu beheben sind! Und dann solltest Du Dir auch noch mal nachlesen, was beim Ertrinken im Süßwasser in den Zellen speziell in der Lunge los ist usw. usw. usw...
Sorry, ich hab noch keinen Kaffee gehabt. Ich werde gleich ruhiger
*g*
Doris
Antwort von dab am 12.03.2004 - 12:19 Also, die Unfallursache ist laut Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft klar. Der Mann, wohl etwas übergewichtig, hat unter Wasser einen Herzinfarkt erlitten. Seine Frau ist ertrunken. Wahrscheinlich ist sie panisch geworden, als sie sah, dass er Probleme hatte. Da sie an ihn angeleint war und er die Sicherungsleine umhatte, war es ihr wahrscheinlich nicht möglich, das Notzeichen abzugeben. Es ist also alles sehr unglücklich gelaufen. Die Tauchbasis an der Lütsche trifft keine Schuld. Alle Sicherheitsvorkehrungen für den Eistauchgang waren perfekt.
Antwort von Spike am 14.03.2004 - 20:44 Nun scheint es amtlich, ein tragischer Unfall, wie oben beschrieben. Aber musten erst die wildestens Spekulationen und Hypothesen aufgestellt werden. Ich fänd es toll wenn man mit seiner Meinung etwas vorsichtiger umgeht und wir jetzt aus dem Unfall lernen .
so long Spike
Antwort von Bert Rudeck am 15.03.2004 - 07:22 @Spike
In einem solchen Forum wird über Unfälle auf Grundlage der jeweils bekannten Faktenlage diskutiert und es kann m. E. auch spekuliert werden, solange man sich hierbei an den Fakten orientiert. Bis auf die Selbstmordtheorie lief diese Diskussion durchaus im vernünftigen Rahmen ab.
Ziel ist es ja schließlich über _mögliche_ Unfallursachen und ihre zukünftige Verhinderung zu sprechen, bzw. interessante Randaspekte (wie z.B. die Aussichten einer Wiederbelebung) zu beleuchten. Die wirklichen Hintergründe eines diskutierten Unfalls werden hier häufig gar nicht bekannt.
Gruß,
Bert
Antwort von robbidoc am 19.03.2004 - 09:41 Nachdem über Tage nur spekuliert wurde, jetzt eine Ursache klar zu sein scheint, bricht die Diskussion ab. Schade, denn erst wenn Fakten vorliegen sollte die Diskussion beginnen, um aus Unfällen zu lernen.
Ein 41- jähriger Mann bekommt einen Herzinfarkt beim Eintauchen ins kalte Wasser.
Frage? Ist dies dem Obduktionsbefund zu entnehmen?-
Wenn ja frischer Thrombus oder ältere Stenose ? (Zur Info: 80 % aller Herzinfarkte entstehen durch das Aufbrechen eine fettreichen Plaque= Auflagerung eines Herzkranzgefässes. Dies geschieht plötzlich. Der Infarkt entwickelt sich durch einen Thrombus = Blutgerinnsel an dieser Stelle innerhalb von Wochen ((dann hätte er Symptome vorher haben müssen)) oder Minuten ((wäre schon ein seltsamer Zufall)). Selten entstehen Infarkte an vorbestehenden Stenosen = Engstellen, dies wäre durch Kälte auslösbar).
Die Beantwortung dieser Fragen wäre wichtig:
> im Falle eines durch Kälte ausgelösten Infarktes bei vorher bestehender Engstelle des Herzkranzgefässes, hätte ein Belastungsekg auffällig sein müssen.
Folgt die nächste Frage: Wann war die letzte Tauchtauglichkeit? - Wurde diese mit Belastungsekg durchgeführt? Wurde das Belastungsekg korrekt durchgeführt? (Ausbelastung = Herzfrequenz 220 minus Alter erreicht?)- Die Beantwortung dieser Fragen ist in 2 facher Hinsicht wichtig?
1. Das Belastungsekg wurde von der GTUEM aus den Anforderungen der Tauchtauglichkeit gestrichen. (Halte ich für absolut falsch!!!!). Um die Diskussion innerhalb der GTUEM erneut zu führen sind Fakten notwendig.
2. Wenn eine Tauchtauglichkeit attestiert wurde und die Untersuchung nicht korrekt erfolgte oder wenn der Arzt keine Ahnung von Tauchmedizin hatte und attestiert dennoch eine Tauglichkeit, so wären hieraus Haftungsansprüche für die hinterbliebenen Kinder denkbar.
Desweiteren wären diese Informationen wichtig, um beim Thema Tauchtauglichkeit Argumente für eine verpflichtende Qualifikation von Tauchmedizinern zu erreichen.
Wenn neue Sachkenntnisse vorliegen, bitte ich diese mitzuteilen.
Gruss Robbidoc
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 19.03.2004 - 10:29 Hallo Robbidoc (der mit dem Fli-Wa-Tüt )
kannst Du denn Fakten besorgen ?
Ich betrachte es recht einfach:
Der erste Tote = Herzinfarkt = Pech
Deine Fragen sind aber berechtigt und sehr interessant, besonders wenn -erkannte !!!- Vorzeichen vorhanden waren. Das ist aber auch schon das Problem, denn wer erkennt die Vorzeichen eines Herzinfarktes wenn selbst bei entsprechenden Anzeichen fachlich ausgebildete diese falsch bewerten können ???
Der zweite Tote = Panik = selbst schuld
Sicherlich eine, von der breiten Masse, anzuzweifelnde Feststellung, aber:
-wäre es auch passiert bei entsprechender Vorbereitung auf solch Situation ?
-war dem sichernden (!) Tauchpertner der tatsächliche Gesundheitszustand bekannt (sagen wir der Frau wirklich ALLE gesundheitlichen Auffälligkeiten -ich nicht-) ?
-welche taucherische Ausbildung / Befähigung hatte der zweite Verunglückte (hier die Frau)
Antwort von Androsch am 19.03.2004 - 10:36 @kay wopersnow aus hamburg
es geht hier um zwei Menschenleben, da finde ich die Ausdrücke Pech/selber Schuld mehr als taktlos. Vielleicht sollte man(n) auch mal daran denken, dass Betroffene sprich: Hinterbliebene hier lesen.
Mich erschüttert diese Sprache jedenfalls - sorry
Antwort von Bert Rudeck am 19.03.2004 - 11:10 @robbidoc
Das sind in der Tat zwei sehr interessante Aspekte: Wäre die mögliche gesundheitliche Vorschädigung bei einer korrekt durchgeführten TTU entdeckt worden und hätte diese Vorschädigung zu eine Untauglichkeit geführt? Wie steht es mit der Verantwortlichkeit eines Arztes, der die Tauchtauglichkeit attestiert, obwohl eine nur sehr oberflächliche Untersuchung stattgefunden hat?
@Androsch
Die Formulierung mag taktlos sein. Jedenfalls wird deutlich, was gemeint ist, nämlich in einem Fall etwas, was nicht zu verhindern war und im anderen Fall mangelhafte Erfahrung/Ausbildung.
Die Suche nach den Ursachen ist oft schmerzhaft, da am Ende vielleicht die Erkenntnis steht, das die Verunfallten ihren Unfall selbst zu verantworten haben. Wenn man aus Pietät das nicht mehr aussprechen darf, erübrigt sich jede Diskussion von vorne herein.
Antwort von blue-xx am 19.03.2004 - 12:28 Hallo,
Als erstes einmal mein Beileid an die Angehörigen der beiden.
Ich persönlich kannte die 2 Taucher und kenne den Tauchplatz. Beide waren erfahren Taucher: sowohl als Buddyteam, als auch beim Eistauchen. Es ist ein sehr tragischer Unfall; hervorgerufen durch einem Herzinfakt bei dem männlichen Taucher. Das ganze hätte auch eine Stunde später auf der Landstraße Richtung Gotha passieren können. Dann wäre tragischerweise der Sohn eventuell auch nicht mehr am Leben.
Leider passiert so etwas Menschen immer wieder. Es gibt dafür keine Schuldigen, sondern immer nur Opfer.
In diesem Falle sind das die Kinder, Freunde und die, die dabei waren und es auch erstmal verarbeiten müssen.
Und an die sollten wir jetzt eher denken, finde ich.
Gruß Chris
Antwort von Luk am 19.03.2004 - 15:36 Hallo.
Anscheinend hat Androsch recht.
Ich bin der sohn der am Unfaltag mit an der Lütsch war.Ich danke für euer Mitleid.
Meine Eltern waren sehr erfahrene Taucher und hatten auch mit Eistauchen schon Erfahrungen gesammelt.
Mein Vati hatte auf keinen fall einen Herzinfarkt das ist nachgewiesen wurden ,allerdings ist er auch nicht ertrunken.
Meine Mutti ist allerdings ertrunken, warscheinlich aus Panik.
Zu kay wopersnow aus hamburg
,,Der zweite Tote = Panik = selbst schuld"
Ich weis nicht wie du in dieser Situation gehandelt hätest, aber ich kann mir auch nicht vorstellen das du schon Jemals in so einer Situation gewesen bist. Wenn ich unrecht habe dann Entschuldigung.Es war auch kein Selbstmort. Es gab nähmlich keinerlei Probleme in unserer Familie und mein Vater wollte sich gerade Selbstständig machen.Auserdem hätten sie nie gewollt,dass meine Brüder und ich ohne Eltern erwachsen werden.
Zu Bert Rudeck:
Wir zogen sie sofort aus dem wasser als wie merkten das keine Blasen mehr aufstiegen. Es gin alles sehr schnell.
Die Tauchgeräte waren alle fürs Eistauche geeignet.
Es ist für mich unerklährlich wie soetwas geschehen konnte.
Ich danke den Rettungskräften die inerhalb 3 min nach Benachritigung am Unfallort waren.
Ich kann einfach nicht glauben, dass Eure Mutti aus Panik ertrank. Das sind alles nur Vermutungen, denn niemand war dabei.
Laßt Euer Andenken nicht durch Klatsch und Tratsch beschmutzen!
Ich wünsche Euch Kraft für die Zukunft!
Anke
Antwort von robbidoc am 19.03.2004 - 19:01 Hallo Luk,
Dir und Deinen Brüdern wünsche ich ganz viel Kraft für die Zukunft und hoffe, dass Ihr viel Hilfe von Außen bekommt. Ich weiß nicht, ob ich einen Beitrag unter diesen Unfall geschrieben hätte, wenn ich daran gedacht hätte, dass du und evtl. Deine Geschwister mitlesen könnten. Die tagelangen Spekulationen ohne Hintergrundwissen nerven mich. Und jetzt scheine auch ich einer Falschinformation aufgesessen zu sein.
Die Diskussion in diesem Net sollte dazu dienen Ursachen von Unfällen zu finden, damit weniger Unfälle passieren, damit wir alle Fehlern, Material oder Gesundheitsproblemen lernen.
Wenn Du möchtest, dass wir in diesem Sinne weiterdiskutieren, wenn Du gar weitere Informationen hast, so teile diese gerne mit.Ich denke es ist an Dir und Deinen Geschwistern die Diskussion an dieser Stelle fortzuführen,wenn Ihr das wollt, wenn es Euch hilft Eure Trauer zu verarbeiten. Ansonsten schlage ich vor die Diskussion zu beenden.
wie Du an meinem "Nenn-Namen" sehen kannst verstecke ich mich nicht und was viel wichtiger ist; ich sage stets meine Meinung
Dies bringt mir natürlich auch Probleme, z.B. habe ich diesbezüglich wegen meiner Einstellung zum Solotauchen eine entsprechende Abmahnung erhalten (und bekomme hinter vorgehaltener Hand Zuspruch zu meiner Einstellung !!?! -ich hasse falsche und heuchelnde Menschen!- )
Hinsichtlich meiner Erfahrung:
Ich habe sie gemacht, glücklicherweise nie verbunden mit Todesfolge sondern bisher stets mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Welche Erfahrungen sind hier unwichtig, hier geht es um das Unglück Deiner Eltern welches bedauerlich, tragisch und sinnlos ist.
Ich verstehe auch Deine Reaktion auf meine Äußerung.
Aber versuche auch mich zu verstehen, denn ich habe keinerlei persönliche Bindung zu Euch gehabt und sehe es daher sehr gefühlslos. Mir geht es um die Ursache - den Fehler - den Lerneffekt, eben nach meinem Verständnis dem Grund für dieses Forum.
Weiter oben habe ich es bereits geschrieben
".....So hoffe ich für Euch als Vater von zwei Kindern, daß Ihr in der Obhut von Euch liebenden Verwandten wohl aufgehoben seid.
Besonders Dir, der Du das Unglück hast miterleben müssen...... "
Ich kann mich nicht in Deine Situation versetzen und hoffe, das es auch meine Kinder nicht tun müssen. Doch vermute ich einen tonnenschweren Kloß in Dir und wünsche Dir, aber auch Deinen Geschwistern, nochmals an dieser Stelle alle Kraft und Unterstützung die Ihr brauchen werdet dieses Unglück zu Verarbeiten.
Antwort von Bert Rudeck am 20.03.2004 - 07:27 Nachdem sich ja nun auch Bekannte und Angehörige zu Wort gemeldet haben, sei mir eine Rückkehr zur Thematik des Forums erlaubt.
Luk gibt an, sein Vater erlitt nachweislich _keinen_ Herzinfarkt und er sei auch nicht ertrunken. Seine Eltern waren erfahrene Eistaucher und auch die Ausrüstung war geeignet.
Desweiteren wird aus den Schilderungen deutlich, dass die Sicherungsmaßnahmen vorbildlich waren und die Rettungskräfte binnen weniger Minuten vor Ort eintrafen.
Gibt es denn mittlerweile _Erkenntnisse_, was den Unfall ursächlich herbeigeführt hat.
Antwort von Luk am 20.03.2004 - 12:38 Es gibt bislang keine Erkentnisse was den Unfall verursacht hat. Dies wird auch noch 2 bis 3 Wochen dauern.
Ich sehe follkommen ein das jeder eine eigene Meinung zu diesen Unfall hat und sie auch schreibt.
Ich hoffe auch kay wopersnow aus hamburg das deine Kinder soetwas niemals erleben werden. Natürlich hoffe ich das nimand soetwas erleben muss.Soetwas geschieht nunmal und man kann es leider nicht endern und ich will ja auch selber wissen woran es gelegen hat.
Danke nochmal für eurer Mitleid.
Antwort von Armin am 15.04.2004 - 14:28 Artikel aus Thüringer Allgemeine vom 15.04.2004:
Ende Februar starben ein Taucher und seine Ehefrau in der Lütsche-Talsperre bei Oberhof. Beide waren dort mit weiteren Sportlern zum Eistauchen. Das Paar konnte damals nach etwa drei Minuten nur noch ohnmächtig aus dem Wasser gezogen werden, die Wiederbelebung scheiterte. Staatsanwaltschaft und Polizei versuchen seither, den Tauchunfall zu rekonstruieren. Nach bisherigen Erkenntnissen war Leichtsinn aller Beteiligten ein Grund.
Die genaue Todesursache des 41-jährigen Tauchers, der am 29. Februar in der Lütsche-Talsperre starb, ist weiter unklar.
Die Rechtsmedizin stellt derzeit neue Detailuntersuchungen an, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt. Der Mann war gemeinsam mit seiner 40-jährigen Ehefrau beim Eistauchen in der Lütsche ums Leben gekommen. Als Todesursache der Frau wird Ertrinken angegeben. Es wird vermutet, dass ihr Mann kurz nach dem Einsteigen unter Wasser einen tödlichen Anfall hatte.
Unterkühlung scheidet als Todesursache aus. Beide Sportler waren nach TA-Recherchen mit Trockenanzügen in den zugefrorenen See gestiegen, so dass die Wärme-Isolation reichte.
Sachverständige gehen vielmehr davon aus, dass der leichtsinnige Umgang mit der lebenswichtigen Signalleine zwischen den beiden Tauchern und einem Verantwortlichen außerhalb des Wassers Ursache für das Unglück sein könnte.
Der Mann sollte über diese Leine Kontakt mit dem Ufer halten, wo ein erfahrener Taucher saß. Doch dieser bemerkte offenbar nicht, dass unter Wasser etwas nicht stimmte. Er reagierte erst, als keine Luftblasen mehr unter dem Eis aufstiegen. Die beiden Taucher wurden dann sofort aus dem Wasser gezogen. Warum dies nicht früher geschah, ist noch immer offen.
Laut Vorschrift ist die Signalleine an der Hüfte der Taucher zu befestigen, damit sie auch im trüben Wasser schnell wieder ergriffen werden kann, wenn sie aus den Händen gleitet. Die bisherigen Ermittlungen ergaben aber, dass die Signalleine an der Luftflasche des Tauchers befestigt war. Damit hatte der Mann während des vermuteten Anfalls kaum eine Chance, die entglittene Leine wieder zu greifen, und der Signalmann konnte die Notsituation nicht gleich erkennen, denn die Leine hing straff an der Flasche. Er merkte aber offenbar auch nicht rechtzeitig , dass eine Gegenreaktion der Taucher fehlte.
Auch die zweite Leine zwischen den beiden Tauchern war nur an den Ösen der Ausrüstung befestigt und nicht am Körper. Sollte die Frau von den Problemen ihres Mannes etwas bemerkt und Panik bekommen haben, hatte auch sie kaum eine Chance, bei ihm die rettende Leine nach oben zu finden. Denn sie war nicht wie trainiert am Körper, sondern an der Flasche auf dessen Rücken befestigt. Wahrscheinlich hat sie deshalb im trüben Wasser vergeblich nach der Leine gesucht.
Der 15-jährige Sohn der Toten musste das Unglück am Ufer miterleben. In einem Internetforum schilderte er später seine Eltern als erfahrene Taucher, die nicht zum ersten Mal Eis tauchen waren. Nach seinen Angaben war die Ausrüstung für die Bedingungen geeignet.
Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen beide Taucher nicht viel länger als drei Minuten unter Wasser gewesen sein und nicht tiefer als zwei Meter.
Der gemeinsame Tod beider in so kurzer Zeit hatte zu reichlich Spekulationen geführt. Eine Verunreinigung des Atemgases hält die Staatsanwaltschaft Erfurt aber inzwischen für unwahrscheinlich. Am Unglückstag seien auch die Atemflaschen der anderen Taucher mit dem gleichen Kompressor gefüllt worden, ohne dass es Probleme gegeben hätte, hieß es. Ein Gutachter wurde jetzt beauftragt, den Zustand der Tauchausrüstung genau zu untersuchen und auch das Atemgas zu analysieren.
Antwort von joschka am 16.04.2004 - 08:49 Nach vielen Wortmeldungen,Spekulationen,Schuldzuweisungen und sinnigen sowie unsinnigen Kommentaren glaube ich an einen Unfall, der leider wahrscheinlich nie zu 100 % aufgeklärt wird. Aus den vielen Meinungen und Ratschlägen wird sich hoffentlich jeder das für sich nützlichste für die tägliche Tachpraxis ableiten.
Mein Mitgefühl mit den Hinterbliebenen und Freunden.
Leider wird es immer Unfälle geben, ob nun beim Tauchen oder im Straßenverkehr, auf Arbeit etc.
Allen eine gute Tauchsaison und immer genügend Restdruck.
joschka
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 16.04.2004 - 12:07 "Leichtsinn" als Unfallursache zu behaupten ist schon mehr als frech. Unwissenheit oder schlechte Ausbildung mögen hier vieleicht Ursache für fehlerhaftes Verhalten gewesen sein, aber Leichtsinn ???
Luk, ich für mein Teil kann nicht glauben das Deine Eltern leichtsinnig gehandelt haben -ohne sie gekannt zu haben-. Nehme Dir diese Presseaussage nicht zu sehr zu Herzen
Gruß Kay
Antwort von Luk am 16.04.2004 - 22:35 Hallo!
Zu diesen zeitungs artikel kann ich nur sagen:
Müll!!!
Dieser Artikel sagt garnichts aus und ist dazu noch Fehlerhaft.
Antwort von Oliver2 am 16.04.2004 - 22:49 @Luk.....
...wie wäre es denn, wenn du im Gegensatz zu dem Zeitungsbericht, der "Müll" ist und "fehlerhaft" die, deiner Meinung nach, wahren Umstände beschreiben würdest???
Oliver
Antwort von Luk am 17.04.2004 - 10:39 zu Oliver2...
Ich sage jetzt nichts zu den Fehlern weil
diese informationen wieder von der Zeitung benutzen werden könnten.
Meine Brüder und ich wollen erstmal was anders gegen diesen Artikel unternehmen.
Danach werde ich erst den Artikel Berichtigen und die wahren Umstände beschreiben.
Ich bitte darum um Verständnis.
Lu.T.
Antwort von Jessica am 17.04.2004 - 13:40 Was willst Du gegen den Journalisten unternehmen? Dieser Artikel ist ziemlich Sachlich verfasst, es ist sogar NICHT die Rede von Sauerstoffflaschen und im BILD-Stil ist er auch nicht.
Ich verstehe, dass Du aufgewuehlt bist und unbedingt etwas tun moechtest, aber das wird doch nichts bringen.
Interessant faende ich es zu wissen, ob es stimmt, dass die Leine nicht am Koerper befestigt war, sondern am Flaschenventil.
Wenn dem tatsaechlich so war, hat der Journalist doch ein klares Bild des Unfalls aufgezeigt und ich wuesste nicht, was es dagegen "vorzugehen" gibt.
..klar habe ich da Verständnis für....trotzdem würde mich, und sicher auch einige andere hier, interessieren, was denn an dem Bericht fehlerhaft war bzw. wie Jessica ja auch schrieb, daß, WENN es sich so zugetragen hat, wie geschildert, der Bericht sogar "erfreulich" sachlich formuliert war.
Da gibt es ganz andere Presseberichte über Tauchunfälle....
Also, wäre echt ok, wenn du zu gegebener Zeit den Hergang aus deiner Sicht bzw. mit deinem Hintergrundwissen darstellen würdest, damit zumindest Lehren für die Zukunft daraus gezogen werden können.
Danke
Oliver
Also ich sage nun meine Meinung zu diesen Artikel.
1:Die ausage ,, Nach bisherigen Erkenntnissen war Leichtsinn aller Beteiligten ein Grund." ist falsch.Die Polizei hat uns nun auch bestätigt das dieser Faktor föllig auszuschliesen ist.
2:Der Teil:,,Sachverständige gehen vielmehr davon aus, dass der leichtsinnige Umgang mit der lebenswichtigen Signalleine zwischen den beiden Tauchern und einem Verantwortlichen außerhalb des Wassers Ursache für das Unglück sein könnte.
Der Mann sollte über diese Leine Kontakt mit dem Ufer halten, wo ein erfahrener Taucher saß. Doch dieser bemerkte offenbar nicht, dass unter Wasser etwas nicht stimmte. Er reagierte erst, als keine Luftblasen mehr unter dem Eis aufstiegen. Die beiden Taucher wurden dann sofort aus dem Wasser gezogen. Warum dies nicht früher geschah, ist noch immer offen." Ist so falsch. Der Kontakt zwischen Taucher und dem Mann am Ufer war gegeben und for dem Tauchgang wurde alles nocheinmal gründlich besprochen.Außerdem höte plötzlich die Reaktion und Blasenbildung auf. Der Tauchlehrer D.K. zog darauf beide tauche as dem Wasser.Die Hauptleine war an der Flasche befestigt.Aus meiner sicht hat dies aber nichts zu bedeuten, da die Leine trotzdem schnell wieder ergriffen werden konnte. Außerdem wäre meine Mutti schneller an die Hauptleine gekommen als wenn sie um den Körper gebunden wäre. Beide haben gewust, dass die Leine an der Flasche befestigt war und die Leine sollte mein Vater immer in der Hand halten.Dies wurde vor dem Tauchgang öfters wieder holt. Ich gehe eher davon aus, das mein Vater nicht in der Lage gewesen ist die leine zu ziehen, obwohl sie in seiner Hand gewesen ist. Meine Mutti hat die Leine, warscheinlich weil sie in Panik war und mein Vater helfen wollt, vergessen.Ich betone nochmals das man 100% sagen kan das ihm die Leine aus der hand geglitten ist.Ich weis es nicht.
3: zu ,,Auch die zweite Leine zwischen den beiden Tauchern war nur an den Ösen der Ausrüstung befestigt und nicht am Körper" ,ist falsch, da ich selber gesehen habe das die Bodyleine am Körper meiner Elter befestigt wurde.
4:Zu ,,Denn sie war nicht wie trainiert am Körper, sondern an der Flasche auf dessen Rücken befestigt" ist falsch, da sie wuste das die Leine an der Flasche befestigt war.
Dies ist die schilderung aus meiner Sicht.
Die Polizei hat uns bestätigt, dass die Tauchsache foll in Takt waren und leichtsinn ausgesclossen wird.
Auch sagten sie das sie sich sicher sind das meine Mutti ertrunken ist.
Bei mein Vater ist es noch weiterhin Unklar. Sollte sich etwas heraus weiteres zur Todesursache meines Vater herausstellen, so werde ich dies auf dem Forum bekannt geben.
Zum Scluss:
Ich weis nicht was dort unterwasser pasiert ist. Ich glaube auch nicht mehr daran, dass die Todes Ursache meines Vaters gefunden wird.
Lu.T.
Antwort von Jessica am 05.05.2004 - 16:48 Hm... Danke Luk.
Zu all dem nur eine Anmerkung: Leinen sollten weder an der Flasche, noch am Koerper (Taille), noch an sonstigen Ausruestungsgegenstaenden befestigt sein.
Leinen gehoeren immer und in jedem Fall ans Handgelenk. Nur so ist gewaehrleistet, dass im Falle eines Falles (auch in Panik) die Leine sofort gefunden wird. Zugegeben, Deiner Mutter haette eine Buddyleine am Handgelenk wenig genutzt, aber sie haette vielleicht die Hauptleine am HG Deines Vaters schneller finden koennen....
Ich wuensche Dir viel Kraft fuer die naechste Zeit.
Antwort von MaFra am 12.05.2004 - 14:40 Eigentlich bin ich hier nur immer Mitleser, aber dieser Beitrag trifft mich doch sehr. Habe selber 2 Kinder von denen auch einer taucht und manchmal auch nur mitkommt um am Ufer zu gucken.... Sch...
@LUK
Meine herzlichstes Beileid an dich und deine Geschwister. Ich wünsche Euch viel Kraft und hoffe, Ihr seid gut aufgehoben.
@Jessica
...Leinen gehoeren immer und in jedem Fall ans Handgelenk...
dem stimme ich nicht unbedingt zu.
1. Als ich mit dem Tauchen angefangen habe wurde nur mit Sicherungsleine getaucht. Nicht nur beim Suchen und Bergen und beim Eistauchen. Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass das Befestigen der Leine am Handgelenk, nicht besonders glücklich ist. Zeichen wurden oft Missverstanden oder es wurden Zeichen erkannt, die nie gegeben wurden, nur weil man auf Gegenstände gedeutet hat.
Oder der Sicherungstaucher hat Signale gegeben, wenn man gerade versucht hat die Brille auszublasen etc.
2. Finde ich es persönlich nicht wichtig, wo das Ende der Leine befestigt ist. Beide Taucher waren erfahrene Eistaucher und ich kann nicht glauben, dass die Beiden die Leine zum ersten Mal an der Flasche befestigt haben. Das bedeutet, Luk´s Mutti hat gewußt wo die Leine ist und hätte sie in keinem Fall woanders gesucht. Bei einem eingespielten Team, wie den Beiden spielt es, so glaube ich, keine Rolle wo das Gerödel hängt. Wichtig ist nur, dass es immer (!) an der Stelle ist.
Nochmals mein herzlichstes Beileid!
Antwort von Luk am 14.05.2004 - 14:17 Hallo
Ich kann versicher,dass meine Mutti wusste wo die Leine befestigt war und die Leine wurde bis jetzt auch immer dort befestigt.
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