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Foren - Tauchunfälle - Eis-TU Schweriner See




  

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Eis-TU Schweriner See
Abgesandt von Armin am 23.02.2003 - 21:57:

Danke an die Tauchbasis Plau am See für die Info:

Nach informationen des Radiosenders Antenne MV geschah am heutigen Sonntag ein Tauchunfall beim Eistauchen im Schweriner See.
Der Unfall ist nicht ohne gewesen. Er forderte die 3 Taucher auf die Intensivstation des örtlichen Klinikums.
Nach Angaben war es so, das 5 Taucher zum Tauchen gingen und 3 Davon unter Eis waren. 2 waren Leinenführer was schon sehr Eigenartig ist.
Die 3 Taucher wurden nach noch nicht geklärter Zeit aus dem wasser gezogen wobei einer Reanimiert werden mußte.
Die örtliche Kriminalpolizei ermittelt, waren die letzten Angaben des Senders.



Antwort von Heiko am 23.02.2003 - 22:09
Gute Besserung den Verunfallten!
Wieder mal ein Eistauchunfall, bei dem wohl die Sicherheitsmassnahmen nicht eingehalten worden sind. Zum Glück ohne Todesopfer.
Beim nächsten mal werden sie wohl vorsichtiger sein.
Antwort von Stierchen am 24.02.2003 - 08:07
@ Heiko: Was weißt Du mehr ? Welche Sicherheitsregeln wurden denn Deiner geschätzten Meinung nach mißachtet ?
Antwort von Fördetaucher am 24.02.2003 - 08:36
Habe das auch gerade im Radio (NDR Info) gehört. Sehr merkwürdig für mich:
1. Es hieß im Radio,der Eis-TG wäre von der Tauchschule Rabensteinbach veranstaltet und direkt vor deren Tauchschulgebäude durchgeführt worden. Man sollte doch eigentlich erwarten, daß eine Tauchschule die inschlägigen Sicherheitsbestimmungen kennt und einhält, zumal der Chef der Tauchschule persönlich anwesend war.

2. Es hieß, bei drei der fünf Taucher habe der Atemregler versagt. Wäre interessant zu wissen, ob es sich um nicht kaltwassergeeignete Regler oder um innere Vereisung wegen feuchter Luft ursächlich handelt.

3. Es hieß, zunächst habe man einen Taucher herausgezogen und reanimieren können. Dann habe man weitere zwei Taucher, darunter eine 28-jährige Frau, vermißt und sie später auch geborgen.
Ich frage mich, wie man bei Anwendung der elementaren Sicherungen und Kenntnis/Absprache von Leinensignalen es fertigbringen kann, jemanden mit abblasendem Regler nicht zu bemerken (bzw. als Taucher nicht sofort dem Leinenführer das zu signalisieren) und später zu vermissen. Hat der Leinenführer ein Schläfchen eingelegt oder hatten die Taucher etwa gar keine Leinensicherung?

3. Im Bericht wurde von "schweren Verletzungen" der drei Taucher berichtet. Sind damit die Folgen der Hypoxie gemeint oder was sonst?

4. Mein Beileid den Angehörigen der mittlerweile verstorbenen Frau!
Antwort von taucher-edwin am 24.02.2003 - 11:57
an die pseudospezialisten und moralapostel (am liebsten die, die noch nie unter eis waren!): vielleicht warten wir mal auf echte informationen und erkenntnsse. die frau ist gestorben, einer liegt noch auf intensiv. das radio berichtet laufend.
Antwort von Heiko am 24.02.2003 - 12:18
@ Stierchen: Ich bin Bergungstaucher beim THW und wenn wir dort Eistauchgänge machen sitzt für den Taucher unter Wasser ein Taucher fertig angezogen (inkl. Flossen) auf dem Eis, um bei einem Notfall sofort helfen zu können. Der Taucher ist natürlich angeleint (das Seil ist fest mit einem Bergegurt verbunden). Das Seil wird max. nur zur Hälfte der sonst (ohne Eis) erlaubten Länge ausgeschwommen (25m statt 50m). Der Leinenführer trägt einen Überlebensanzug (fals das Eis bricht)und ist mit einem Seil an Land gesichert (Der zweite Taucher natürlich auch). Viel mehr kann man wohl nicht mehr machen.

Mein Beileid den Angehörigen der verstorbenen Frau.
Antwort von andreas am 24.02.2003 - 12:29
@Heiko: 25m?! HAHAHAHAHA!!! erlaubte Länge *brüll* Pass auf, dass Dein Sicherungstaucher nicht mit dem A* am Eis festfriert....
Antwort von LALLY am 24.02.2003 - 12:40
Mein Beileid den Angehörigen der Verunfallten !

Mir selbst liegt der offizelle dpa Bericht vor.
Warten wir doch ersteinmal ab; keiner von uns war dabei! Jeder der schoneinmal unter professioneller
Anleitung unter Eis war weis, dass zusätzlichen Sicherheitsstandards unabdingbar sind.
Vorurteilt doch bitte nicht so schnell. Ich selbst habe schon öfter an dieser Basis, noch als Amateur, Eistauchgänge durchgeführt und konnte keinerlei Sicherheitsdefizite feststellen.
Antwort von Heiko am 24.02.2003 - 12:42
@ andreas: Bei 25m kann der Leinenmann den Taucher im Notfall schnell genug zum Eisloch zurückziehen. Allerdings solltest Du auch bedenken, dass wir beim THW (und anderen Rettungsorganisationen) auch bei wiedrigsten Bedingungen (Null-Sicht, Strömung,...) ins Wasser gehen um z.B. eingebrochene Schlittschuhläaufer zu suchen. Das man beim Hobbytauchen bei besseren Beingungen auch noch etwas weiter unters Eis gehen kann ist mir auch klar. Aber je weiter man vom Loch entfernt ist, desto schlechter werden Leinensignale verstanden und umso länger dauert es im Notfall jemanden zum Loch zu ziehen.
(p.S.: Ich bin schon mal mit dem A* am Eis festgefroren ))
Antwort von ElTorro am 24.02.2003 - 13:00
Hier ein Bericht von NDR Info MV:

Frau stirbt nach Tauchunfall im Schweriner See

Nach dem schweren Tauchunfall im zugefrorenen Schweriner See am Sonntag ist eine Frau aus Hamburg in der Nacht gestorben. Ein 34-jähriger Taucher liege noch im Koma, teilte die Wasserschutzpolizei am Montag mit. Ein 28-Jähriger, der nach dem Unglück am Sonntagnachmittag von anderen Mitgliedern der Gruppe wiederbelebt werden konnte, liege im Krankenhaus, sei aber ansprechbar. Zwei weitere Taucher hatten sich selbst retten können. Die 28-jährige Frau hingegen war bewusstlos geborgen worden und nicht mehr aus dem Koma erwacht.

Ursache noch unklar

Zum Hergang des Unglücks machte die Wasserschutzpolizei zunächst keine Angaben. Medienberichte, wonach technische Probleme die Ursache gewesen sein sollen, wurden weder bestätigt noch dementiert. Die Ursache für das Unglück sei noch unklar, betonte ein Sprecher. Ein technisches Gutachten stehe noch aus, ebenso Vernehmungen der überlebenden Taucher. Die Ermittlungen würden nach dem Tod der Frau an die Kriminalpolizei in Schwerin abgegeben.

Mein Beileid für die Angehörigen der Betroffenen

Antwort von Ernest am 24.02.2003 - 13:13
Mein Beileid an die Angehörigen der verunfallten Taucherin.

Waren auch letztes Wochenende zum tauchen dort.
Antwort von Fördetaucher am 24.02.2003 - 14:36
Ich bekam gerade eine private Mail von jemand, der auch dort mal zum Eistauchen war. Was er schreibt klingt haarsträubend! Da private Mail, hier natürlich keine textliche Wiedergabe, habe ihn aber gefragt, ob ich seine Schilderung öffentlich posten darf. Wenn er zustimmt, oder es selbst macht (er liest hier mit), erfahren alle Interessierten weitere Details.
Antwort von Ralf Dorendorf am 24.02.2003 - 15:49
Hallo zusammen!

ich bin doch immer wieder erstaunt, was so zum Thema Eistauchen gepostet wird. *kopfschüttel*
Nunja, es ist immer wieder tragisch soetwas zu hören/lesen. Eistauchen ist ein ganz besonderes Erlebnis und es ist eben auch mit besonderen Gefahren verbunden und wie schnell ein Automat dicht ist, hab ich selbst als Sicherungstaucher vorletztes WE an unserem Baggersee erlebt. Leider war damit auch der TG meines Tauchers beendet

Mein beileid den Angehörigen der Verunfallten.

Grüße
Ralf

Hier klicken
Antwort von Frank Saß am 24.02.2003 - 15:58
Fahre schon lange dorthin zu tauchen, und kann nur sagen , dass die Sicherheit dort GROSS geschrieben wird. Leider wird es so etwas immer wieder geben. Schuldzuweisungen sind meines Erachtens fehl am Platz und nur dann gerechtfertigt wenn man tatsächlich weiss was passiert ist.
Antwort von Fördetaucher am 24.02.2003 - 16:04
So, nun kann ich den oben angesprochenen Erlebnisbericht posten:

"... wegen des Tauchunfalls in Schwerin / Raben-Steinfeld.

Auch ich hatte dort mal das zweifelhafte Vergnügen wegen fehlender
Sicherheit unter dem Eis gelandet zu sein.

Bei einem Kompasstauchwettbewerb im Dezember vor einigen Jahren bin ich als
letzter raus. Das Eis war mit einem Polizeiboot ca. 50m freigemacht worden.
Es gab eine Boje (Fender) mit ca. 20m Leine als Markierung, die an meiner
Ausrüstung festgemacht war. Ein Begleiter mit einem Ruderboot sollte
nebenher fahren und mich an der Leine rausziehen wenn ich am Ziel vorbei
bin. Es gab auch einen Sicherheitstaucher an Land.

Als ich eine Weile getaucht bin (ca. 5m tief), bemerkte ich einen leichten
Zug an der Leine und ich begann langsam aufzutauchen. Kurz unter der
Wasseroberfläche schlug ich gegen etwas Hartes. Ich dachte, das Boot wäre
genau über mir und drehte mich um. Wie Du schon vermutest, sah ich nur
grünliches Eis über mir. Irgendwie habe ich es dann trotz leicht
aufkommender innerer Unruhe das freie Wasser zu erreichen und an Lnd zu
kommen. Mein Glück war, dass sich die Boje an der Eiskante verhakt hatte und
so meinen Aufstieg verursachte.

An Land angekomen fragte ich den Begleiter was das denn für ein schlechter
Scherz wäre. Er sagte nur, dass er versucht hätte den Motor anzuwerfen - was
nicht klappte - und zum Rudern habe er keine Lust gehabt. Deshalb sei er
nicht mit rausgefahren. Auch der Sicherheitstaucher hatte seinen Job schon
vor einer Weile beendet und war an der Punschbude beschäftigt.

Das zu Raben-Steinfeld..."

Zitat Ende. Soviel zum Thema Sicherheit beim Eistauchen dort, zumindest damals!
Antwort von anonym am 24.02.2003 - 16:08
hallo liebe nutzer dieses forums,
es ist noch nichteinmal 24 std. her das ein junges mädchen bei einem tragischen tauchunfall ihr leben verloren hat und ein zweiter taucher im sterben liegt und schon wird die ganze angelegenheit von vielen "selbsternannten experten" zeredet und mit spekulationen zur klugscheißernummer ausgeschlachtet. es ist wohl an der zeit euch pheudoexperten die meinung zu sagen, dies gilt insbesondere für herrn fördetaucher, zitat:" ich habe eine mail bekommen, der da auch mal tauchen war", was für ein schwachsinn!!! viele menschen sind schon beim tauchen verunglückt und viele menschen "waren da auch schon mal zuvor tauchen". doch jeder einzelne tauchgang ist anders und jedesmal stellt sich tauchern an einem tauchplatz eine andere situation bzw. ist die ausgangssituation eine andere.
ich bin einer der fünf taucher und bitte nun alle taucher in diesm forum von weiteren spekulationen abstand zu nehmen. ihr werdet bestimmt keine informationen von mir zum hergang bekommen, schon aus rücksicht zu den hinterbliebenen, aber ich möchte alle bitten keine weitern idiotische vermutungen aufzustellen. es laufen zwar noch ermittlungen aber ich kann soviel sagen, dass es sich um einen tragischen unfall von erfahrenen tauchern handelt, der nicht durch eure supertollen tipps hätte vemieden werden können.
Antwort von Fördetaucher am 24.02.2003 - 16:16
So, nun kann ich den oben angesprochenen Erlebnisbericht posten:

"... wegen des Tauchunfalls in Schwerin / Raben-Steinfeld.

Auch ich hatte dort mal das zweifelhafte Vergnügen wegen fehlender
Sicherheit unter dem Eis gelandet zu sein.

Bei einem Kompasstauchwettbewerb im Dezember vor einigen Jahren bin ich als
letzter raus. Das Eis war mit einem Polizeiboot ca. 50m freigemacht worden.
Es gab eine Boje (Fender) mit ca. 20m Leine als Markierung, die an meiner
Ausrüstung festgemacht war. Ein Begleiter mit einem Ruderboot sollte
nebenher fahren und mich an der Leine rausziehen wenn ich am Ziel vorbei
bin. Es gab auch einen Sicherheitstaucher an Land.

Als ich eine Weile getaucht bin (ca. 5m tief), bemerkte ich einen leichten
Zug an der Leine und ich begann langsam aufzutauchen. Kurz unter der
Wasseroberfläche schlug ich gegen etwas Hartes. Ich dachte, das Boot wäre
genau über mir und drehte mich um. Wie Du schon vermutest, sah ich nur
grünliches Eis über mir. Irgendwie habe ich es dann trotz leicht
aufkommender innerer Unruhe das freie Wasser zu erreichen und an Lnd zu
kommen. Mein Glück war, dass sich die Boje an der Eiskante verhakt hatte und
so meinen Aufstieg verursachte.

An Land angekomen fragte ich den Begleiter was das denn für ein schlechter
Scherz wäre. Er sagte nur, dass er versucht hätte den Motor anzuwerfen - was
nicht klappte - und zum Rudern habe er keine Lust gehabt. Deshalb sei er
nicht mit rausgefahren. Auch der Sicherheitstaucher hatte seinen Job schon
vor einer Weile beendet und war an der Punschbude beschäftigt.

Das zu Raben-Steinfeld..."

Zitat Ende. Soviel zum Thema Sicherheit beim Eistauchen dort, zumindest damals!
Antwort von Tilly am 24.02.2003 - 16:23
@ anonym

ganz meine Meinung !!

mehr ist dazu nicht zu sagen....
Tilly
Antwort von Mark am 24.02.2003 - 16:26
Ich verstehe den Sinn dieses Forums darin, Unfallhergänge aufzuzeigen und zu diskutieren, um den Lesern des Forums Gefahren und deren hoffentlich mögliche Vermeidung aufzuzeigen. Unglücklicherweise liegt es nun mal in der Natur der Sache, daß bei Tauchunfällen Personen verletzt werden oder ums Leben kommen, und dementsprechend liegen oft die Nerven blank.
Mir sind da die Beiträge wie z.B. der von Fördetaucher (auch wenn es mit dem Unfall hier nur um Ecken herum zu tun hat, wenn überhaupt) deshalb viel lieber als Beiträge nach dem Motto "Ich weiß was, sag´s euch aber nicht, und überhaupt seid ihr alle Klugscheißer".
Antwort von Fördetaucher am 24.02.2003 - 16:33
@ an alle: Sorry wegen des Doppelpostings, war nicht gewollt, sondern Eigenmächtigkeit von Windoofs.

@ an anonym: Habe bezüglich deiner typischen orthographischen Probleme, die auch werbenderweise auf anderen Webseiten zu lesen sind, eine gewisse Vermutung deiner Identität ( R.B. aus P.a.S.) - lassen wir das, ist hier OT!

Hier werden konkrete Informationen erbeten und nicht "klugscheißernd" "spekuliert". Die junge Frau ist tot und irgendwas ist da bei der gesamten Organisation des TG beschissen gelaufen.

Nenn Fakten zu den u. a. von mir gestellten Fragen, nur daraus können alle lernen, daß sich so etwas nicht wiederholt - das ist der Sinn dieses Forums!

Noch mal die Fragen in Kürze:
Tauchten alle mit Leinensicherung?
Gab es einen Leinenmann pro Taucher?
Gab es Sicherungstaucher?
Waren Leinensignale eindeutig abgesprochen?
Warum gaben gleich drei Taucher mit abblasendem Regler kein Notsignal?
Wie kann man einen leinengesicherten Taucher unterm Eis so lange "vermissen", daß er nicht mehr erfolgreich reanimiert werden kann?
Antwort von Tümpeltaucherin am 24.02.2003 - 17:01
Lieber Joachim
ich erinnere mich da an einen Beitrag im Unfallforum, wo keine Informationen verbreitet werden sollten, weil das Untersuchungsverfahren lief. Ist das hier nicht genauso?
Bitte wartet doch ab, bis die Ursache geklärt ist.
Mein Beileid an die Betroffenen.
Antwort von anonym am 24.02.2003 - 17:11
@ fördetaucher. dein vermutung ist falsch. bin nicht von der basis p.a.s. vorsicht mit weiteren vermutungen, das würden die von dir vermuteten bestimmt nicht gerne sehen....

@mark. stimme dir voll und ganz zu, dass man unfallhergänge diskutieren sollte um daraus zu lerenen, doch leider liegt materialversagen oftmals nicht in unseren händen. darum hätte sich dieser unfall nur vermeiden lassen, wenn niemand getaucht hätte. ich werde nach wie vor hier keine informationen zum hergang machen, da es ein laufendes ermittlungsverfahren gibt! wenn dies abgeschlossen ist bin ich gerne bereit darüber zu schreiben aber das wird noch einige zeit in anspruch nehmen.
Antwort von andreas am 24.02.2003 - 17:15
@fördetaucher: nachdem Du eh` schon aufgelistet hast, was man beim Eistauchen (was Du drunter verstehst) berücksichtigen muss, erübrigt sich jedes weitere Gesabbel.
Du hast nur noch das beheizte Zelt und das anschliessende Besäufnis vergessen.
Antwort von musher am 24.02.2003 - 17:40
@Heiko
seit wann dürfen Rettungs-/Bergungstaucher von Hilfeleistungsunternehmen bei Strömung unter Eis?
Und was sol es bei Strömung unter Eis bringen?
Antwort von Natascha am 24.02.2003 - 17:53
Mann Fördetaucher, ist ja toll, was du schon so erlebt hast. Vielen Dank, dass Du uns an deinen Erfahrungen als toller Hecht so teilhaben läst und mit zahlreichen wertvollen Tips versorgst.
Viel besser noch aber finde ich, dass Du die "orthographischen Probleme" vernünftigdenkender Menschen so prima zu identifizieren weißt, anscheinend aber noch nie etwas davon gehört hast, dass unsere Sprache verschiedenen Zeitformen besitzt, die man auch sinnvoll einsetzen kann.
Ich denke, Deine Beileidsbekundungen hättest Du Dir auch sparen können, weil Du mit allen vorherigen Äußerungen den Verstand der Betroffenen in Frage stellst, ohne über konkrete Informationen zu verfügen.
Hut ab.
Antwort von Schleitaucher am 24.02.2003 - 18:05
Diese Seite ist so ziemlich das mieseste, was ich bislang zum Thema Tauchen im Internet gefunden habe! Ich habe hier, zumindest im "Diskussionsbereich" noch <b>NIE</b> etwas gefunden, was nicht entweder reine Sensationsgeierei, die schiere Klugschwätzerei oder Spekulation auf Grund völlig irrelevanter Daten gewesen wäre! Die meisten hier betreiben dieses Forum in einer Art, dagegen ist die BILD Zeitung noch das reinste Kirchenblättchen! Einigen sabbert offenbar das Maul, wenn sie das Wort Unfall hören und sie müssen sich in einer Art und Weise hier produzieren, die dem (traurigen!) Anlaß absolut unangemessen ist! Dann nützt auch am Ende das Beileidsgesülze nichts..... wenn ich noch nicht einmal weiß, wem ich hier eigentlich mein Bei- und Mitleid bekunde...

Ihr widert mich an!

Volker
Antwort von Ostseediver am 24.02.2003 - 18:15
Ich stimme voll und ganz dem zu was @anonym geschrieben hat.Denn man kann wirklich erst über etwas diskutieren und klugscheißen wenn es Fackten über diesen Unfall gibt.Es denkt meines erachtens nach keiner von euch daran wie es den Angehörigen geht, wenn sie solche haltlosen Spekulationen lesen. Ich spreche da aus Erfahrung denn ich bin ein Angehörigen des Eistauchunfalls vom 28.12.02 (Zechliner See).

Mein aufrichtiges Beileid am die Betroffenen und
gute Besserung an die Taucher im Krankenhaus
Antwort von Matthias Voß am 24.02.2003 - 18:19
@ anonym: >doch leider liegt materialversagen oftmals nicht in unseren händen. darum hätte sich dieser unfall nur vermeiden lassen, wenn niemand getaucht hätte. ich werde nach wie vor hier keine informationen zum hergang machen, da es ein laufendes ermittlungsverfahren gibt!

Das lässt evtl. auf eine ganz bestimmte Ursache schließen, die eigentlich leicht nachzuweisen ist, und wahrscheinlich nicht mal in böser Absicht bewirkt wurde.
Matthias
Antwort von Stierchen am 24.02.2003 - 19:18
Danke Volker.
Antwort von dirk f. am 24.02.2003 - 20:03
@anonym
natuerlich interessiert hier alle das geschehene. wenn du z.z. nichts aeussern kannst - gut, akzeptiert. trotzdem wirft es viele fragen auf. gleichzeitiges versagen technischer dinge bei 3 tauchern? da kann sich der hersteller dann ja wohl vor klagen nicht retten. oder waren es doch andere dinge? ich finde, dass man schon kritische fragen stellen darf, besonders, wenn man wie foerdetaucher negative handlungsweisen kennengelernt hat. nachfragen duerfen nicht nur, sondern muessen hier erlaubt sein. uebrigens: meine mailadresse ist echt , man koennte also auch per mail nachfragen und diskutieren, was bei dir nicht geht
Antwort von Uwe am 24.02.2003 - 21:12
Hi,

leider sind die wirklich interessanten Punkte immer noch niocht herausgekommen:

- Wie sah die Leinensicherung aus?

- Wie sah die Sichherung über Wasser (Reservetaucher, Notfallversorgung, ...) aus?

Interessierte Grüße aus Osnabrück,
Uwe
Antwort von Rob am 24.02.2003 - 22:17
Hab gerade HEUTE mein Ice diver speciality p.i.c bekommen und dann von das unfall gehört... Mir wird schlecht wenn Ich an ein schweriges problem unter ice denke! My sympathy to the relatives and friends.
Antwort von Fördetaucher am 24.02.2003 - 22:39
@ Natascha:
Danke für die außerordentlich hilfreiche germanistisch fundierte Aufklärung!

@ alle:
Hoffe, daß irgendwann mal jemand, wie es auch Uwe nochmals anführt, ungeklärte Fragen beantwortet.
In den 17.10-Regional-Nachrichten auf NDR Info hieß es, es wäre eine Gruppe von Hamburger Tauchern gewesen, die sich vorher nicht kannte und aufgrund von Internet-Werbung der Schweriner Basis zum Eistauchen dorthin kam.
Also nehme ich die Vermutung zu R. B. bedauernd zurück.
Antwort von Heiko am 25.02.2003 - 00:11
@musher:
Mit Strömung meinte ich natürlich nicht solche Strömung, die man aus z.b. Gl. Albo kennt sondern eine Strömung, die entsteht, wenn durch einen See ein Fluß führt. Dann weiß man sogar in welcher Richtung die verunfallte Person zu Suchen ist.
Antwort von musher am 25.02.2003 - 03:58
Tja, Heiko, aber es heißt klipp und klar, daß Strömungstauchgänge unter Eis verboten sind, also ich inerhalb von Flüssen.
Antwort von Andreas aus Hamburg am 25.02.2003 - 06:15
Erstmal mein Beileid für die Angehörigen.
In der Hamburger Morgenpost ist mit der Heutigen Ausgabe ein Bericht zu dem Unfall, zu lesen unter www.mopo.de.
Dort werden auch Namen genannt, aber zur Unfallursache wird nichts Spekuliert.
Dort heißt es aber das es sich um erfahrene Eistaucher handeln soll.
Bitte wartet ab bis der Unfallbericht herauskommt.
Antwort von dddffg am 25.02.2003 - 08:39
dddddddddddddd
Antwort von monika am 25.02.2003 - 08:40
Ich finde es sehr erschreckend, wie sich alle bei solchen Tauchunfällen das Maul zerreissen. Ich kann nur hoffen, das niemandem von euch, die alles besser wissen, soetwas passiert, denn dann seid ihr diejenigen, denen hinterher mangelnde Kenntnis nachgesagt wird. Ich denke niemand ist vor einem Tauchunfall sicher und ich glaube, es gibt genügend Taucher, die nicht ALLE Sicherungsvorkehrungen treffen um einen Tauchgang durchzuführen. Wenn nichts passiert ist gut, und alle freuen sich, aber wehe , wenn das Ganze in die Hose geht!!!
Manchmal habe ich das Gefühl, das alle Besserwisser die Tauchgötter schlechthin sind. Passt auf, das ihr nicht mal irgendwann die gearschten seid.

Auch mein Beileid an die Angehörigen.
Antwort von Matthias Voß am 25.02.2003 - 08:50
Monika,
Sinn diese Forums ist , dass Leuten vorher!! die Einsicht ihrer mangelnden Kenntnis kommt. Oder anderer Unfallursachen, an die sie vielleicht nicht gedacht haben. Dazu gehört aber nun mal die Analyse von Unfällen. Das wird bei der Verkehrspolizei zur Ermittlung von Unfallschwerpunkten genauso gemacht, nur nicht so öffentlich. Das hat aber nichts mit schutzwürdigen Interessen zu tun, sondern eher mit den Kommunikationsmöglichkeiten bzw. der Meinung, alles im eigenen Haus erledigen zu wollen.
Daneben sind auch Erkenntnisse gefragt, ob es personelle/ organisatorische Komponenten gibt, die bei der Entstehungsgeschichte von Unfällen beteiligt sind, und ob/ wie man diese abstellen kann.
Gruß
Matthias
Antwort von Fördetaucher am 25.02.2003 - 09:03
Hallo Andreas,

danke für den Link zur Morgenpost. So wie ich das lese, war die Gruppe offensichtlich ohne Leinensicherung unter dem Eis.

Verwunderlich, daß der Basisleiter das toleriert hat, wenn es so war.

Auch bei der anschließenden Suchaktion waren offensichtlich zwei Taucher nur mit einer Leine gesichert unterm Eis.

Hoffen wir auf konkrete Berichte, wenn sie veröffentlicht werden können.
Antwort von Monika am 25.02.2003 - 09:16
Matthias, du hast sicherlich Recht, aber wenn ich mir die Beiträge (auch in anderen Foren) (schreibe übrigens zum ersten Mal in so einem Forum)so anschaue, werd ich das Gefühl nicht los, das es immer wieder besserwissende Menschen gibt, die nach so einem Tauchunfall den Kopf schütteln und denken "wie kann man nur so unvorsichtig sein, oder was haben die denn da wieder falsch gemacht" und es selber genauso machen. Aber solange nichts passiert, merkt das ja keiner, das man selbst "unfähig" ist.
Wieviele Taucher sagen sich " ach komm, scheiß was auf ne Sicherungsleine und das sind wahrscheinlich die, die am lautesten schreien. Ist reine Spekulation, ich weiß.
Antwort von Ralf am 25.02.2003 - 09:20
Wenn ich die super schlauen Kommentare vom Fördertaucher lese wird mir echt schlecht. Eigentlich ist es schade das ich den Bericht hier eingefügt habe, wenn man das so ließt.
Hut ab vor denen die mal bei Andreas gelernt haben und sich neutral verhalten .
Nach Angaben von Andreas Lohse war das eine Selbständig tauchende Gruppe, denen er lediglich gestattet hat sein Loch und die Leiter zu nutzen. Und wenn diese Taucher keine Ahnung von Absicherung , Eistauchen ect. ist die Schuld bestimmt nicht in Rabensteinfeld zu suchen.
Aber vorerst fände ich es auch besser wenn man abwartet, dafür gibt es einen Ermittlungsdienst und nicht uns. Es wäre schön wenn man hier über eigenen Erfahrungen diskutieren würde aber nicht ungelegte Eier klären will.

PS: Fördertaucher kannst wieder deiner Lieblingsbeschäftigung nach gehen und korrigieeerrrreeeennn. Was anderes kannst du ja wohl nicht.
Antwort von Mark am 25.02.2003 - 09:39
Hallo Monika,
ein Effekt dieses Forums ist es eben, daß klar gezeigt wird, was passieren kann, wenn man sich über notwendige Vorbereitungs-/Sicherungsmaßnahmen nicht im Klaren ist oder sie zu lax handhabt. Im Straßenverkehr fahren auch Leute zu schnell, gehen bei Rot über die Ampel etc. Meistens gehts ja auch gut, aber in Unfallberichten sind eben naturgemäß die Fälle aufgeführt, in denen es schief ging.
Mein Tip: Zieh dir die Infos aus den Berichten, von denen du was dazulernen kannst und überlies den ganzen Quatsch mit den persönlichen Angriffen und Selbstprofilierungen. Wenn du dich im Forum auch noch über diese Leute ausläßt, bestätigst du sie nur noch in ihrem Wahn, Tauchgötter zu sein!
Antwort von Monika am 25.02.2003 - 10:00
Wohl wahr, aber ich mußte das trotzdem mal los werden.
Es ist aber oft so, das keiner wirklich weiß, was passiert ist und alle anfangen zu spekulieren. Die Opfer (sei es mal dahin gestellt, ob bei diesem Unfall Leichtsinn mit im Spiel war oder nicht; das weiß ich ja nicht.) werden so mies gemacht und die sind ja wohl schon genug gestraft. Da halte ich die Schuldzuweisungen für nicht angebracht. Jeder reitet dann auf diesen Spekulationen rum, keiner weiß was genaues, aber alle wissen es besser.
Dann kann man wirklich nur sagen: Besser nicht tauchen!
Hätte der Hund nicht geschissen, hätt er nen Hasen gefangen. Ist doch so!
Sicherlich wollen wir alle aus solchen Vorgängen lernen. Aber doch nicht auf Kosten andedrer. Jeder Tauchunfall und sei er noch so klein und auch wenn ALLES vorschriftsmäßig abgelaufen ist, wird durch den Dreck gezogen. Da wird dann aus nem Mückenstich ein Haibiss. (Ich weiß, das es hier schlimm genug war und das das kein Mückenstich war! Aber generell läuft das ja so ab).


Antwort von Ralf am 25.02.2003 - 10:05
Antwort an Monika

Recht hast du und das ist wirklich schade.
Gruß
Ralf
Antwort von Matthias am 25.02.2003 - 10:39
@ Fördetaucher und andere Weichgehirne:
Wer die Informationen aus einem Bericht der Hamburger Morgenpost ernst nimmt, kann sich auch gleich noch die BILD-Zeitung kaufen (die komischerweise die Gelegenheit - noch? -nicht ausgenützt hat, um ihren Dreck zu verbreiten).

Bitte, liebe Leute: Hört damit auf etwas zu zerreden, was anderen nur Leid bereitet. Wenn ihr seriös diskutieren wollt, wartet auf sichere Fakten und nehmt nicht jeden Schrott zum Anlass.
Antwort von anonym am 25.02.2003 - 10:47
@ alle

also nochmal. alle von euch geäußerten vermutungen und auch schilderungen in der presse sind vollkommen falsch!!!

es ist richtig das das hier ein forum ist über das diskutiert werden soll um unfälle zu vermeiden. aber nochmal für ALLE: dieser unfall ist durch das versagen von equipment zustande gekommen und alle eure unqualifizierten vermutungen und spekulationen sind an den haaren herbeigezogen. es laufen ermittlungen und wie es monika gut erkannt hat müssen diese erst abgeschlossen sein bevor ich mich hier zum unfallhergang äußere. obwohl ich darüber nachdenke das nicht zu tun weil es hier in diesem forum anscheinend mehr spinner gibt als leute die wirklich daran interesse haben etwas zu lernen.

@ fördetaucher. lass dir gesagt sein das du ein riesengroßes Ar......! bist. wir kennen uns persönlich schon lange zeit sehr gut und du wirst schon merken wer sich in der nächsten zeit von dir abwendet. habe nie was zu dir gesagt bezüglich deiner überheblichkeit, aber alle die sich ein bild vom fördetaucher machen wollen schaut einfach auf seine homepage unter:
Hier klicken
und dann unter der rubrik "über mich". dann wissen alle um was für einen tollen menschen es sich handelt. wenn ihr die seite gelesen habt fragt ihr euch bestimmt wo die weihräucherstäbchen sind bei soviel eigenlob. ich habe einen eimer unter meinen pc gestellt um den aus meinen pc laufenden schleim aufzufangen!

@ nochmal an alle normalen in diesem forum, ich meine die mit verstand und und nicht die unfallnotgeilen. ich werde mich bald zu erkennen geben sobald die ermittlungen abeschlossen sind und allen die hier vernünftig und besonnen waren werde ich gerne den hergang schildern eure emailadressen hab ich ja, sofern ihr sie richtig angegeben habt.

nur nochmal für alle besserwisser. es handelte sich um einen oder besser gesagt mehrfachen materialfehler und so ungeheuerlich wie es klingt, es sind trotz vereisungssicherer automaten fünf erste stufen der verunglückten taucher vereist. und ich weiß was jetzt schon wieder von den ohne gehirn in diesem forum kommt: waren die denn gewartet, oder hatten sie ein leck, oder oder oder......
nur soviel alle automaten und erste stufen sind high end produkte die im besten zustand waren!
Antwort von anonym am 25.02.2003 - 10:49
@ DANKE MATTHIAS
mein reden
Antwort von Tümpeltaucherin am 25.02.2003 - 10:53
@anonym: da ich den tauchplatz auch sehr gut kenne, würde ich mich freuen, wenn du mir deine hergangsschilderungen auch zukommen lassen könntest. Danke.
Antwort von Mark am 25.02.2003 - 11:14
@ anonym
Da bin ich auch mal gespannt auf die Infos zu den Materialfehlern. Wäre nett, wenn du mich auf deinen Mailverteiler setzt, meine Mailadresse ist authentisch.
Antwort von Fördetaucher am 25.02.2003 - 11:17
@ anonym:
Jetzt reicht es! Lieber Gerald, vermeide lieber weitere infamen Postings in dieser Art.

@ an alle:
Wir sollten doch jetzt wirklich erstmal warten auf Fakten und dann diese analysieren, um ähnliche schreckliche Ereignisse zukünftig zu vermeiden.
Diese Diskussion zeigt weine Menge unschöner Züge.

Gruß

Joachim
Antwort von anonym am 25.02.2003 - 11:25
@ alle: die ist meine letzte nachricht in diesem forum. ich habe in der letzten nachricht alles gesagt was zu sagen ist.

@ fördetaucher: hahahah schon wieder ein beschuldigung der unwahren art. wer gerald auch immer sein mag, den bist du wohl auch als bekannten los! und jetzt tust du plötzlich auf besonnen " wir müssen jetzt abwarten" alle die dieses forum verfolgt haben, wissen dich einzuschätzen, da hilft auch deine letzte nachricht nichts daran zu ändern..... nur soviel sämtlichen unschönen züge entstammen deinen geistigen eigentum ( wobei ich starken zweifel daran habe ob es da überhaupt eigentum gibt)
Antwort von René am 25.02.2003 - 11:45
Mann o Mann, warum wird das Unfall-Forum nicht einfach abgeschafft? Jedes Mal die gleichen sinnlosen Diskussionen ohne Fakten, aber mit vielen Beleidigungen.
Schade finde ich, dass die, die auf Einhalten von Sicherheitsstandard wert legen als Besserwisser hingestellt werden. Was soll das?? @anonym: warum äußerst Du Dich hier, wenn Du eh keine Fakten nennen möchtest? Immer zu erklären, dass die veröffentlichten Infos falsch sind, bringt uns hier nicht weiter und hilft auch nicht, Unfälle zu vermeiden. Dabei sollte das doch der Sinn des Formus sein, oder?
Antwort von Armin am 25.02.2003 - 11:50
Wir werden in Zukunft eine Möglichkeit einbauen dass bei von uns markierten Threads ein Posten nur noch mit password und verifizierter Email-Adresse moeglich ist - um solche Ausfälle wie hier zu vermeiden.

An dieser Stelle wurde der Thread von einem Taucher.Net Moderator geschlossen. Es sind keine weiteren Kommentare mehr möglich (und wahrscheinlich auch nicht nötig)!

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