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Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Erneut TU Attersee Abgesandt von Armin am 27.03.2005 - 20:08:
Zwei Tage nach dem Tod eines deutschen Tauchers im Attersee sind heute wieder zwei deutsche Wassersportler verunglückt. Ein Taucher wurde am Nachmittag nahe Weyregg tot aus dem See geborgen. Der zweite lebend aus dem See geholt. Der 20-Jährige musste vom Rettungshubschrauber ins bayrische Krankenhaus Traunstein geflogen werden. Er wird in der Druckkammer behandelt.
Antwort von Nemo am 29.03.2005 - 13:21 Hallo Tauchers,
Anbei noch ein paar Infos von heute ..
Attersee: Deutscher Taucher überlebte Notaufstieg nicht WEYREGG/ATTERSEE. Die Serie von tödlichen Tauchunfällen im Attersee reißt nicht ab.
Zwei Tage nach dem Tod eines deutschen Tauchers im Attersee ist am Ostersonntag erneut ein Wassersportler (21) aus Deutschland in Weyregg ums Leben gekommen. Ein zweiter konnte gerettet werden, musste aber mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Traunstein (Bayern) geflogen werden.
Der 21-jährige Mann aus Warthausen (Baden-Württemberg) bekam in einer Tiefe von 30 Metern Probleme und wagte gemeinsam mit seinem Freund einen Notaufstieg. Obwohl Notarzt und Rettung sofort an der Unglücksstelle waren, kam für den 21-Jährigen jede Hilfe zu spät.
Antwort von aquadive am 29.03.2005 - 20:27 Hallo,
ich war am Sonntag auch mit Tauchfreunden vor Ort und haben die suche nach dem vermissten Taucher gesehen. Lt einem Beteiligten der Feuerwehr handelt es sich bei dem nach Traunstein geflogenem um einen Tauchlehrer und bei dem Toten um seinen Schüler. Frage mich nur was ein Schüler auf 30m macht wenn es nicht gerade ein Fortgeschrittenen Kurs ist. Denke aber das viele dieser Tauchunfälle zur jetzigen Jahreszeit passieren weil viele "Schönwettertaucher" jetzt die Ausrüstungen wieder aus dem Winterschlaf wecken und sich dann einfach mit der Tiefe, der Sicht und vor allem der Kälte (Attersee hatte 4 Grad am WE) überschätzen. Will hier keine Prognosen abgeben nur vielleicht mal zum Nachdenken auffordern, vielleicht doch langsam zu machen und erst ein paar flache Tauchgänge zu machen.Traurig ist es in jedem Fall, wobei der Tauchunfall am Freitag ja wohl leichtsinn und Dummheit pur ist. Wie auch immer, ein Todesfall, ob Taucher oder nicht, ist immer tragisch, vor allem für die Hinterbliebenen.
Antwort von mai_tai am 29.03.2005 - 22:03 Ich finde es auch arg dass jetzt soviele Tauchunfälle passieren. Sind die alle leichtsinnig, verleiht das schöne Wetter zum Tauchen - aber nicht zum Aufpassen? Ich versteh das nicht. Was aber auffällt ist das es auch immer Leute dawischt die nicht von hier sind...
mfg Martina
Antwort von mai_tai am 30.03.2005 - 11:28 4 Tote bei Tauchunfällen: Deutsche bezeichnen Attersee als "Todes-See"
WEYREGG/ATTERSEE. Massive Selbstüberschätzung, Risikobereitschaft und mangelnde Erfahrung führen immer wieder zu Dramen um ertrunkene Taucher.
Erst kürzlich verloren zwei Wassersportler aus Deutschland ihr Leben im Attersee. Obwohl die Tauchsaison erst vor kurzem begonnen hat, kamen heuer bereits vier Menschen bei Tauchunfällen im Attersee und im Traunsee ums Leben. "Die jüngsten Zwischenfälle beschäftigen natürlich auch uns", sagt der Chef der Tauchschule "Austrian Divers" und der Sachverständige für Tauchwesen, Andreas Pacher.
Leider sei derzeit ein sehr Besorgnis erregender Trend im Kommen. "Manche überschreiten Vernunft- und technische Grenzen und wollen immer weiter nach unten. Das Risiko, dass man einen Tauchgang in so eine extreme Tiefe überlebt, wenn man noch dazu unerfahren ist, ist leider gering", sagt der Tauchexperte und spielt damit auf den Zwischenfall vom vergangenen Freitag in Weyregg an. Ein 46-jähriger Deutscher ging - obwohl er beim ersten Tauchgang Probleme hatte - mit der defekten Ausrüstung erneut ins Wasser. In einer Tiefe von 57 Metern dürfte er dann Probleme bekommen haben und wagte einen Notaufstieg. Diesen überlebte er nicht.
"Das hat mit Sporttauchen nichts mehr zu tun", kommentiert Pacher dazu.
"Berüchtigter Todessee"
Dass deutsche Medien den Attersee als "Todessee" bezeichnen, beschäftigt auch den Tourismusdirektor der Region Attersee, Christian Schierlbauer. "Jeder Unfall für sich ist eine Tragödie. Aber wir können den Leuten das Tauchen nicht verbieten. Ich kann nur an die Vernunft der Wassersportler appelieren", so Schierlbauer.
Ein schon des öfteren gefordertes Tauchverbot für den See im Salzkammergut wäre für die Tourismusregion eine Katastrophe. "Gerade in der Vor- und Nachsaison verdienen viele Betriebe ihr Geld mit den Tauchern", sagt der Tourismusdirektor. Derzeit plane man die Errichtung von so genannten Tauchkompetenzzentren, wo es auch Regeln geben soll. "Andere Maßnahmen gibt es nicht. Wir werden den Attersee weiterhin als einen See zum Tauchen bewerben", so Schirlbauer.
Das Stand heute in den Nachrichten...
mfg Martina
Antwort von Holger Berghäuser am 30.03.2005 - 15:02 Hallo Martina,
danke für den Bericht.
Ich kenne das noch vom Motorrad fahren. Dort wurden in den letzten Jahren viele schöne Strecken gesperrt da viele (auch tödliche) Unfälle passierten. Hat aber wenig gebracht, die Motorrad fahrer die auch noch den letzten mm an Kurvenneigung rausholen wollen machen dies halt nun auf einer anderen Strecke. Vergleichbar halt mit dem Tauchen noch 10meter tiefer. Gerade am Saisonstart hatten sich auch immer die Unfallraten beim Biken erhöht. Es nützt scheinbar auch nix das es z.B. beim ADAC auffrischungskurse gibt. Diese gibt es beim Tauchen auch, nur nimmt die hier auch keiner wahr. So tragisch wie (tödliche) Unfälle in der Freizeitgestaltung auch sind, verbote bringen wenig. Aufklärung in Zeitschriften, Vereinen und in den Tauchsportgeschäften zum Saisonstart könnten helfen (könnten wenn sie den Wahrgenommen werden).
Gruß
Holger
Antwort von skyray007 am 30.03.2005 - 16:33 Ich gehe mal davon aus, das hier im Tauchnet hauptsächlich Taucher involviert sind. Diese Taucher gehen mit einer mehr oder weniger guten Ausbildung und oft fragwürdigen Ausrüstung ins Wasser. Wasser ist zwar ein bedeutender Teil unseres Lebens, nur leider sind wir in dem Lebensraum unter Wasser nicht lebensfähig, selbst mit einer guten gepflegten Ausrüstung!! und selbst dann nicht wenn wir diese perfekt beherrschen. Das scheinen viele die eine Tauchschein haben zu vergessen und dann kommt es zu Unfällen die leider zu oft tödlich enden. Ich habe selbst einen Tauchpartner, der weder einen vereisungssicheren Automaten hat noch im Trocki seine Abgänge erreicht um die eventuell zu verschliessen. Nun taucht dieser alleine mit einer 15 Monoflasche im Winter auf über 50 meter im Bodensee herum. Auf mein Drängen er möge doch seine Ausrüstung wenigsten so verbessern das er eine Überlebenchance hat, bekomme ich dann zu Antwort, "Ach, da passiert schon nix, und mein Automat vereist eh nicht!!!???"
Tja was soll man da sagen??. So rede ich weiter auf ihn ein und hoffe das er weiterhin Glück hat. Doch gehe ich davon aus, irgendwann hier von ihm zu lesen. "Tauchunfall am Bodensee, keiner weiß warum". Es wird immer Menschen geben die durch
Leichtsinn ihr Leben lassen, so traurig das für die Verunglückten und deren Verwandte auch ist.
Herzliches Beileid den Hinterbliebenen.
skyray
Antwort von kandy3 am 30.03.2005 - 18:29 Hi
jedesmal wenn ich von so einer Tragödie lese kommen mir wieder meine eigenen schrecklichen Erlebnisse als Anfänger ins Bewusstsein. Jedesmal war es bei uns ein Versagen des Automaten im kalten Wasser. Ich weiss nicht ob es hier auch ein Versagen des Automaten war. Aber ich empfinde wirklich Wut im Bauch was da an teueren aber miserablen Automaten auf den Markt ist und wie diese als "uneingeschränkt kaltwassertauglich" angepriesen werden. Was immer da zugelassen wird oder wie auch immer diese Automaten zu diesen Vermerk kommen ist mir ein Rätsel. Nach eigenen Tests komme ich zu dem Ergebis das es offensichtlich nur wenige Automaten gibt die wirklich das Prädikat "kaltwasser geeignet" verdienen. Wenn wir damals beide den gleichen abblasenden Automaten Typ benutzt hätten ich glaube ich hätte damals wohl meinen Buddy nicht retten können.
Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen
K3
Antwort von leo am 30.03.2005 - 21:15 HI Leute
Zuerst einmal mein Beileid an die Angehörigen und an seine Freunde die bei diesem Unfall anwesend waren.
Ich würde gerne Sachen richtig stellen die aquadive nicht richtig wiedergegeben hat(Falsche Info Quelle)
Der Taucher der nach Traunstein geflogen wurde war nicht der Tauchlehrer sondern der Taucher der dem tötlich Verunfallten Taucher noch helfen wollte.
Das Problem spielte sich in einer Tiefe von etwa 25 - 28m ab, der tote Taucher zeigte seinem partner (per Lampe) ein Problem an. Dieser wollte im helfen und sie versuchten einen Aufstieg (ob es unter versuchter Wechselatmung erfolgte oder per Octopusregler konnte nicht genau hinterfragt werden. Bei diesem Aufstieg hatte er laut seinem Angaben einen "Vereiser",und im selben Moment hat er seine Maske verloren und dann ist er mit voll aufgeblasenem Jacket von ca.25m zur Oberfläche durchgeschossen.
Beide Taucher hatten keinen Computer nur der dritte Taucher der etwas tiefer tauchte (30m)hatte einen Tauchzeit ca.10 min
Zum Thema "Sachverständiger" möchte ich keine Worte verlieren dort sollten erst einmal die Hausaufgaben richtig gemacht werden.
Über Ausrüstung und die Ausbildung für solche Tauchgänge an solchen Seen kann man sicher stundenlange Reden.
Diese und weitere Angaben kann ich deshalb machen da ich vor Ort war und auch bei der Totenbergung dabei gewesen bin. Sollte noch jemand Fragen haben
einfach melden.
Antwort von seppu am 31.03.2005 - 00:08 hai
hab einiges mitbekommen auch über den unfall.problem eins,ostern ist diese jahr sehr früh, also ist das wasser sehr kalt.es geht nicht wirklich um welche automaten,sonderen allein der stress der verursacht wird mit nem nassanzug da reinzugehen.ein kleines problem noch dazu und es geht rund.problem zwei liest man die tauchzeitschriften könnte man meinen die seen hier wären mit palau zu vergleichen.also kommen "unterwasserwanderer"zum see und sind grausam überfordert.leute wir fahren sonntag zum attersee grillen tauchen und haben spass.es ist besseres training nicht mehr und nicht weniger.es steht momentan 4:0 fürn see jeder der das liest und schluckt weil er vorhat hier mal zu tauchen,sollte ans rote meer fahren is billiger und wärmer.es macht auch für euch keinen spass am sonntag alle 2 stunden das martinshorn zu hören und zu denken ich kann der nächste sein.
gruss sepp
Antwort von bd.tom am 31.03.2005 - 14:37 Immer wieder tragisch wenn Leute ihr Leben lassen müssen, vorallem wenn sie noch so jung sind.
Mein Beileid den Hinterbliebenen.
Ich möchte noch kurz etwas zu dem Kommentar von kandy3 sagen:
Moderne Regler, die als kaltwassertauglich ausgewiesen sind, sind im das im Normalfall auch. Eine schlechte bzw fehlende Wartung, unachtsamer Umgang oder einfach Schlampigkeit können jedoch dazu führen, dass auch kaltwassertaugliche Regler vereisen. Ich würd sagen es kommt immer drauf an wie man mit seinem Zeug umgeht.
Antwort von skyray007 am 31.03.2005 - 17:30 Bei der Diskussion über kaltwassergeschützte Automaten sollte man doch erstmal davon aus gehen, daß selbst diese bei falscher Konfiguration vereisen können. Des weiteren sollte jeder Taucher der in kaltem Gewässer taucht mit diesem Problem rechnen und muss in der Lage sein dieses "unter Wasser" zu beheben. Wozu einen doppelten Abgang wenn ich diesen nicht erreiche und zudrehen kann. Fehlende Übung und schlechte Ausrüstung sind leider immer der Grund für solche tragische Unfälle. Das Notfallprozedere eines abblasenden Automaten sollte genauso geübt werden wie z.b.Maske ausblasen.
Skyray
Antwort von Divegirl am 31.03.2005 - 23:38 Hallo skyray007
ich hatte mal einen TL gefragt, warum denn nicht die Situation einer Vereisung bei der Ausbildung geübt wird. Die (für mich) wenig zufriedenstellende Antwort war: "weil man mit *- od. **Ausbildung eh nur in einer Tiefe zu tauchen hat, wo ein problemloses, jederzeitiges (=ohne Deko) Aufsteigen möglich ist". Nun, wie man sieht... Deshalb übe ich mit mir neuen Tauchpartnern normalerweise das Flaschenzu- und aufdrehen. Im Übrigen, was hilft es, wenn man nicht die nötigen Nerven hat? Ich hatte vor kurzem auf 30m eine zeimlich unangenehme Situation, wo ich mir im selben Moment dachte "ok, so ist das also, wenn ES passiert". Und wenn man dann wenig Routine hat, ungeeignete Ausrüstung und schlechte Nerven, dann war ES das dann wohl wirklich! Und einfach nur so dahingestellt: gibt es den Taucher, dem niemals etwas passieren kann? ES geht nämlich soo schnell...!
Antwort von skyray007 am 01.04.2005 - 11:12 Hallo Divegirl, ich gehe immer ins Wasser mit dem Gedanken das etwas passieren kann, so bin ich dann etwas weniger überrascht wenn dann wirklich etwas passiert. Ich gehe oft mit Anfängern ins Wasser und da passiert in der Regel immer etwas. Ich bin der Meinung jeder Taucher sollte sich im KLaren sein, daß immer etwas falsch laufen kann. Wenn Du dann psychisch auf einen Notfall vorbereiten bist, hilft das deinen Nerven ungemein. Ich springe auch Fallschirm und da hast du nur Sekundenbruchteile um zu reagieren, kaum Zeit nachzudenken. Dagegen ist die Zeit zum reagieren beim tauchen eher gemütlich, egal was passiert ist. Das die Tauchlehrer das auf und zudrehen bei Vereisung nicht üben, ist genauso falsch, wie die Taucher die nicht an den Abgang herankommen. Wozu haben sie ihn dann???. Ich gehe oft alleine ins Wasser und für mich gehört es bei "jedem Tauchgang und jedem Equipment" einfach dazu die Ventile auf und zu zudrehen. Einfach nur zur Übung und da ich keine Lust habe, daß irgendjemand über mich in diesem Forum schreiben muss. LG Skyray
Antwort von kandy3 am 02.04.2005 - 12:00 Hi
@bd.tom
ist eine schöne nette Vorstellung das die Hersteller alles im Griff haben und wenn die Wartung regelmäßig gemacht wird dann ist alles gut.
Die Realität sieht eben doch anders aus.
Habe da meine Erfahrungen mit diesen neuen teuren Automaten gemacht. Nach einer Abblasorgie (möchte gar nicht Vereiser sagen weil das gar nicht so leicht feststellbar ist) haben wir das neue Korpus Delikti zweimal zur Revision bei verschiedenen Geschäften gegeben, geholfen hat es jeweils nicht.
Dabei wurden so ziemlich alle Innereien ausgewechselt. Die Hersteller selbst nehmen es nicht ernst, die reagieren nicht einmal auch nicht auf mehrmaliges anschreiben.
Habe diese Verhalten bei $pro MK20 und MK25 und bei Mares Proton Metall erlebt. Und wie in einen parallel Thread in Tek Forum zu lesen ist, ist sowas auch schon bei der ersten Serie des Poseidon Xstream aufgetreten. Draus kann wohl geschlossen werden das es bei neuen Automaten nicht unbedingt zu einer Rückrufaktion oder dergleichen kommt, die Hersteller nehmen diese Probleme wohl nicht ernst.
Und diese EN250, da hab ich mittlerweile erhebliche Zweifel, da ist wohl sehr viel Spielraum gegeben um diese Norm zu erfüllen.
Also ich teste mittlerweile die Automaten selbst, unter praxisnahen Bedingungen in echten kalten Wasser mit AMV 50 über mindestens 2 Minuten mit Testpumpe. Traue den Herstellern nicht mehr.
Grüße
K3
Antwort von Kaiserfisch am 02.04.2005 - 23:46 Hallo K3
Kannst du im Ausrüstungsforum deine von dir schon mehrmals erwähnte Testmethode genau erklären.
Ich glaube es werden gar nicht so viele schlechte Atemregler gebaut. Das Problem ist vielmehr die schlechte Wartung bzw. Einstellung der Atemregler durch die "Fachbetriebe".
Servus
Kaiserfisch
Antwort von kandy3 am 03.04.2005 - 17:01 Hi
@Kaiserfisch
habe dir eine email geschrieben in der die Testmethode im einzelnen und die Hintergründe dazu erklärt sind. Ich zögere noch diese hier jedermann zu empfehlen. Es ist schliesslich mit kräftiger körperlicher Arbeit im tiefen kalten Wasser verbunden, und deshalb nicht für jeden geeignet. Möchte nicht am nächsten Atterseeunfall verwickelt sein. Wenn jemand mit mir seinen Automat testen will können wir das gerne mal zusammen tun.
Grüße
K3
Antwort von leo am 05.04.2005 - 20:35 Hi
Ich finde es nicht in Ordnung wenn mann nach so einem Unfall über Atemregler diskutiert.
Wenn man bei diesem Unfall Anwesend war (suche und bergung) so wie ich,würde ich lieber über die Ausbildung reden und zwar nicht unbedingt über die OWD oder 1 Stern sondern über höherwertige Ausbildung.
Den Ich glaube das hier einiges schief gelaufen ist.
Grüße LEO
Antwort von skyray007 am 05.04.2005 - 22:12 Hallo leo,
da kann ich Dir nur bepflichten, möchte aber bezweifeln das die Ausbildung Unfälle wie diesen verhindern können. Oft ist es ja so, daß auch eine Weiterbildung den Leichtsinn fördert. Soll aber narürlich nicht bedeuten keine Weiterbildung zu machen. Ich denke nur Tauchausbilder sollten in ihren Kursen die Problematik von Kaltwassertauchgängen vertiefen, egal ob der Schüler den Kurs nur für den Urlaub macht. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt mit 30 oder 40 Urlaubstauchgängen, " so jetzt geh ich mal in den nächsten See, ich kann ja tauchen!!" und dann passieren leider solche Unfälle. Das denken Automaten wären "vereisungsfrei" sollte durch "vereisungsgeschützer" in den Köpfen getauscht werden. Vereisen kann jeder Automat!!
zuerst möchte ich hier einiges richtig stellen. bei den drei tauchern handelte es sich keineswegs um lehrer und schüler,sondern um drei freunde. und der verunglückte taucher war kein anfänger oder unerfahren. dies kann ich behaupten,da ich den verunglückten taucher sehr gut kannte. zudem wird jeder taucher zugeben müssen,dass eine tiefe von 25m und eine tauchzeit von 10min weder leichtsinnig noch lebensmüde ist. trotz der tatsache,dass ich selber nicht tauche, weiß ich,dass in jeder tiefe und selbst der erfahrenste taucher verunglücken kann. trotzdem würde mich interessieren, was deiner meinung (@leo) nach schief gelaufen ist. viele liebe grüße
Der dritte erfahrene Taucher hat uns gesagt das er, wie er gemerkt hat das die beiden nicht mehr hinter im sind auf der Tiefe in der er sich befand kurz entlang getaucht und wieder zurückgetaucht ist. Seine lt. Computer waren 31m.
Der verunfallte Taucher lag auf 33m und es war in dieser Tiefe eine Sichtweite von ca. 5m.???????????
Warum verliert der 2. nach oben kommende Taucher seine Brille?
Könnte es sein das durch den abblasenden Lungenautomaten die Wechselatmung probiert wurde die dann nicht funktioniert hat und dabei die Brille verloren wurde. Vieles spricht dafür.
Laut den Bilder, Gerätschaft und den Aussagen der einzelnen beteiligten Tauchern spricht einiges dafür.
Wie gesagt wir stellen auch nur Vermutungen auf aber wir haben bei uns am See sicherlich auch schon etwas Erfahrung mit verunfallten Tauchern.
Ich bin trotzdem der Meinung das ein Taucher mit gerade 40 TG (Angabe lt. Freunden)auf ca. 30m sich nicht befinden sollte.
Schöne Grüsse
Antwort von Paul.Fischer am 27.04.2005 - 23:40 Hallo Taucher, hier schreibt jeder unter einem anonymen Pseudonamen irgendeinen Quatsch welcher überhaupt nicht stimmt. Leo weiss zwar viel aber doch nicht alles und mit uns gesprochen hat er auch nicht! Ich war bei der Tauchgruppe dabei (zum Unfallzeitpunkt am Ufer). Es war kein Risikotauchgang, keine Strömung, keine Wellen und Sonnenschein, auf 20 m hatte man eine sehr gute Sicht. Die Taucher waren im 20-25 m Bereich. Alle waren gut ausgebildet und hatten eine ordentliche Ausrüstung. Wir alle sind heute noch sehr geschockt und erschüttert und können den Unfall immer noch nicht glauben. Vor allem bin ich erschüttert welchen Quatsch ihr schreibt, ohne Rücksicht auf die Angehörigen und der Tauchfreunde. Das Meiste sind nur Vermutungen und stimmen überhaupt nicht!!! Ich hoffe, dass ihr nicht auch mal in die gleiche Lage kommt wie wir und ein guter Tauchfreund verunglückt.
Paul Fischer
Tauchsportclub Biberach
Antwort von musher am 29.04.2005 - 10:56 Hallo Paul Fischer,
Beileid erst malfür den Verlust Deines Bekannten.
Könntest Du dann richtige Tatsachen als Bekannter und fast Beteiligter reinsetzen?
@Leo, ist Deine Ausbildung so gut?
Glaube nämlich kaum, daß der Verunglückte mit Brille getaucht ist. Und falls doch, hätte er davor schon längst einen anderen körperlichen Schaden und seinen Buddy nicht mehr gesehen.
Antwort von leo am 07.05.2005 - 15:52 Hallo Paul
Zuerst einmal möchte ich schon feststellen das ich bei meiner ersten Wortmeldung mein Beileid für die Angehörigen und seine Freunde ausgesprochen habe.
Ich glaube das wir beide am Tauchplatz gesprochen haben und ebenfalls habe ich auch mit dem Taucher der ohne Tauchermaske an die Wasseroberfläche gekommen ist und in die Druckkammer geflogen wurde über den Hergang des Tauchunfalles gesprochen. Weiters war ich bei der Anschliesenden suche und bei der Bergung dabei.
Meine Frage an dich, warum hat der "Tauchgangsführer" der den Tauchgang mit ihnen unternommen und geführt hat auf seinem Computer 33m?
Der Taucher der weggeflogen wurde hat mir gesagt das sie hinter ihm getaucht sind. Also müssen sie tiefer als 20 - 25m gewesen sein. Man konnte ja nicht genau feststellen wie tief sie wirklich waren den beide hatten ja keinen Computer und auch keinen Tiefenmesser.
Das sie gut Ausgebildet waren das glaube ich dir aber trotzdem ist etwas schief gelaufen und dieses Problem konnten sie in dieser Tiefe nicht bewältigen.
@ Zu Musher,
Ich glaube das meine Ausbildung gut ist, ich bin sicher nicht der beste (würde ich nie von mir behaupten), aber ich haben in 25 Jahren aktiven Tauchsport im Sporttauch-, Feuerwehr- und Berufstaucher Bereiche ca. 4800 Tauchgänge absolviert (Nachweislich). Möchte nicht Angeben aber ich glaube ich weise von was ich spreche.
Mit meinen Beiträgen wollte ich keine Unruhe hervorrufen sondern nur zum Nachdenken anregen.
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