Erneut TU Attersee Abgesandt von Armin am 15.05.2005 - 21:52:
Nach dem gestrigen tödlichen Tauchunfall kann es auch heute erneut zu einem Zwischenfall am Attersee. Ein 32jähriger Taucher aus Deutschland klagte nach einem Tauchgang über gesundheitliche Probleme. Seine Kollegen starteten daraufhin sofort die Rettungskette. Nach Erstversorgung wurde der Taucher vom Hubschrauber Martin 3 in die Druckkammer nach München geflogen.
Antwort von Heli am 16.05.2005 - 11:11 Zwei Deutsche beim Tauchen verunglückt!
Ein 42-jähriger Taucher aus Glashütten (Deutschland) und ein 32-jähriger Froschmann aus Waischenfeld (ebenfalls Deutschland) sind am Sonntag beim Tauchen im Attersee verunglückt.
Lungenautomat vereist!
Die beiden Männer waren Sonntagmittag mit einer Gruppe Deutscher tauchen. In einer Tiefe von etwa 40 Metern vereiste einem 31-jährigen Taucher aus Speichersdorf (Deutschland) der Lungenautomat. Sein 42-jähriger Kollege aus Glashütten kam ihm zu Hilfe und gab ihm sein Mundstück.
Zu schnell aufgetaucht!
Beim Auftauchen gerieten jedoch beide Taucher in Panik. Der 42-Jährige blies zu viel Luft in sein Jacket und stieg dadurch viel zu schnell auf, berichtete die Sicherheitsdirektion.
Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ins Unfallkrankenhaus Salzburg eingeliefert. Dem 31-Jährigen gelang es, langsamer aufzusteigen, er kam unverletzt davon.
Weitere Taucher zu schnell aufgestiegen!
Ein weiterer 32-jähriger Taucher der Gruppe dürfte zur selben Zeit ebenfalls zu schnell aufgestiegen sein. Da er danach über akute gesundheitliche Beschwerden klagte, wurde er wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Dekompressionskammer nach Schwabing in Deutschland geflogen.
Antwort von Harry am 16.05.2005 - 14:01 anm. der red.: wegen schwierigkeiten bei der freigabe muss ich den text von pucher so posten: Hier die Presseaussendung von der Gendarmerie
Tauchunfall [16.05.2005 08:01 Uhr]
GP Unterach
Ein 42-jähriger Maleraus Glashütten (BRD), Thomas O., und ein 31-jähriger Elektroinstallateur aus Speichersdorf (BRD), Heiko P., unternahmen am 15.05.2005 um ca 11.30 Uhr bei der sogenannten "Schwarzen Brücke" im Gemeindegebiet von Steinbach a.A. einen Tauchgang im Attersee.
Um ca 11.55 Uhr vereiste P. in einer Tiefe von ca 40 Metern der Lungenautomat. sein Kollege kam ihm zu Hilfe, gab ihm sein Mundstück und unterstützte ihn weiter beim Auftauchen. Nachdem beide Taucher etwas in Panik geraten waren, blies sich O. zuviel Luft in sein Jacket und stieg viel zu schnell aus der Tiefe auf. P. konnte unter Einhaltung der Dekozeit auftauchen.
O. wurde unbestimmten Grades verletzt und nach ärztlicher Erstversorgung zur Beobachtung mit der Rettung in das UKH nach Salzburg gebracht.
Ein weiterer Taucher der Gruppe, der 32-jährige Kfz-Meister Michael S. aus Waischenfeld (BRD), der offensichtlich auch bei dem Tauchgang beteiligt war und ebenfalls nicht unter Einhaltung der Dekozeit aufgetaucht ist, suchte wegen akuter Beschwerden um ca 15.45 Uhr den Arzt auf und wurde schließlich mit dem Rettungshubschrauber Martin 3 in die Dekokammer nach Schwabing geflogen.
Hier der Ofizielle Gendarmeriebericht
Tauchunfall [16.05.2005 08:01 Uhr]
GP Unterach
Ein 42-jähriger Maleraus Glashütten (BRD), Thomas O., und ein 31-jähriger Elektroinstallateur aus Speichersdorf (BRD), Heiko P., unternahmen am 15.05.2005 um ca 11.30 Uhr bei der sogenannten "Schwarzen Brücke" im Gemeindegebiet von Steinbach a.A. einen Tauchgang im Attersee.
Um ca 11.55 Uhr vereiste P. in einer Tiefe von ca 40 Metern der Lungenautomat. sein Kollege kam ihm zu Hilfe, gab ihm sein Mundstück und unterstützte ihn weiter beim Auftauchen. Nachdem beide Taucher etwas in Panik geraten waren, blies sich O. zuviel Luft in sein Jacket und stieg viel zu schnell aus der Tiefe auf. P. konnte unter Einhaltung der Dekozeit auftauchen.
O. wurde unbestimmten Grades verletzt und nach ärztlicher Erstversorgung zur Beobachtung mit der Rettung in das UKH nach Salzburg gebracht.
Ein weiterer Taucher der Gruppe, der 32-jährige Kfz-Meister Michael S. aus Waischenfeld (BRD), der offensichtlich auch bei dem Tauchgang beteiligt war und ebenfalls nicht unter Einhaltung der Dekozeit aufgetaucht ist, suchte wegen akuter Beschwerden um ca 15.45 Uhr den Arzt auf und wurde schließlich mit dem Rettungshubschrauber Martin 3 in die Dekokammer nach Schwabing geflogen.
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