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Erneuter TU am Starnberger See -HS- Abgesandt von Redaktion -HS- am 19.06.2011 - 16:00:
Am heutigen Sonntag (19.06.2011) kam in der Nähe der Seeburg bei Allmanshausen nur zwei Wochen nach dem letzten TU an derselben Stelle (Allmannshauser Steilwand) erneut ein Taucher ums Leben. Es handelt sich wohl um einen Tauchlehrer, der mit einem Schüler unterwegs, und nach ersten Erkenntnissen zu schnell aufgetaucht war.
Weitere Einzelheiten zum Unfall sind derzeit nicht bekannt – die Kripo Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zum Tauchunfall aufgenommen.
Bitte beachtet, beim Posten, dass nur folgende Postings freigegeben werden:
- neue Informationen zum Unfallhergang - neue Fragen die sich daraus ergeben - neue Lösungsansätze für das beschriebene Problem
Nicht freigegeben werden:
- reine Beileidsbekundungen - allgemeine Betrachtungen - ungesicherte Spekulationen über den Unfall - off Topic Beiträge - Fragen und Beiträge die schon vorliegen
Antwort von Harleydiver am 19.06.2011 - 21:16 noch eine Quelle samt Info über den ersten Tauchunfall an dieser Stelle
Antwort von musher am 19.06.2011 - 18:14 Ist zufällig bekannt, wie es nun dem Schüler geht?
Hier ist dies ja ganz und garnicht zu vernachlässigen
Antwort von Beluga am 19.06.2011 - 19:38 Leider lässt sich so zu dem Unfall gar nichts sagen. Da es sich ja lt. aktuellen Mitteilungen um einem Ausbildungstauchgang gehandelt hat bleibt nur zu hoffen, dass es sich bei diesem Ausbildungstauchgang um eine Trimixausbildung mit ensprechender Ausrüstung handelte. In diesem Fall wären weitere Informationen und Hintergründe zur Vermeidung von weiteren Unfällen hilfreich, ohne ein eventuelles Fehlverhalten bei diesem Unfall ankreiden zu wollen.
Hoffen wir mal, das auch dieser Unfall - sollte der Tauchgang rechtmässig durchgeführt worden sein - auch in Zukunft keine einschränkenden Konsequenzen für den Tauchsport am Starnberger See nach sich zieht.
Antwort von Euregiotaucher am 20.06.2011 - 00:39 Ich fasse mal zusammen:
Wie jetzt bekannt gegeben wurde, verunfallte am Sonntag Vormittag ein 42jähriger Tauchlehrer aus Weilheim im Starnberger See tödlich. Der Tauchlehrer stieg mit einem 29jährigen Tauchschüler auf eine Wassertiefe von 60 Meter hinab.
Wie die Polizei mitteilte, verloren die beiden Taucher den Sichtkontakt – der Grund hierfür ist unbekannt – vermutlich jedoch wegen dem dunklen und trüben Wasser in der großen Tiefe.
Warum es dazu kam gilt es nun zu klären. Während der Tauchschüler in der Tiefe blieb stieg der erfahrene Tauchlehrer wahrscheinlich zu schnell auf. Er wurde später zufällig von der Wasserwacht Wolfratshausen endeckt, an Land gebracht und eine Reanimation wurde durchgeführt – leider erfolglos. Jegliche Hilfe kam zu spät. In der Wassertiefe wurde der Tauchschüler – der dort wartete gefunden und sicher an die Wasseroberfläche geführt. Das Tauchgerät des Verunglückten wurde von der Polizei sichergestellt, die Leiche des Mannes soll obduziert werden um die Todesursache zu erfahren.
Alter Falter - da hat der Tauchschüler aber ein Schwein gehabt das er von den Einsatztauchern in der Tiefe rechtzeitig gefunden - und hochgeholt wurde
Da haben aber einige Schutzengel für den Schüler alles gegeben. TL rechtzeitig gefunden - den Schüler gesucht (60 m) und gefunden und hochgeholt ...
Anm:tlw. gekürzt -Red-
Antwort von cheesee am 20.06.2011 - 09:11 Bei merkur-online.de (erster Link oben) hört es sich allerdings, so an, als ob der Tauchschüler beim Absitzen der Deko angetroffen wurde (und nicht auf 60m Tiefe):
"ein Taucher der Wasserwacht fand den 29-Jährigen an einer Dekompressionstation im See und geleitete ihn sicher an die Oberfläche"
Antwort von Scapegoat am 20.06.2011 - 09:20 Hallo,
ich verstehe das etwas anders, Zitat aus dem ersten Bericht:
"ein Taucher der Wasserwacht fand den 29-Jährigen an einer Dekompressionstation im See und geleitete ihn sicher an die Oberfläche"
Demnach ist der Tauchschüler mehr oder weniger planmäßig aufgestiegen und war bei einem seiner Dekostops, als der Rettungstaucher in fand, und ist dann möglicherweise einfach nu bei ihm geblieben, bis die Deko beendet war.
Der Schüler wäre vermutlich also auch so gesund oben angekommen.
Den Tauchschüler hat man beim Auftauchen bei seinem letzten Dekostop auf ca. 5m gefunden. Das spricht meiner Meinung nach für einen "ordentlichen" Trimixtauchgang bzw. Trimixausbildungstauchgang.
Der Tauchschüler ist heil an der Oberfläche angekommen. (Denke, ihm wird es den Umständen entsprechend schlecht gehen)
Leider gibt es einiges was ganz und garnicht dafür spricht dass es sich um einen Trimixtauchgang handelte.
Erstens hatte der Verunfallte keine Trimixtauchausbildung in seiner Tauchschule angeboten. (Ich verlinke die Homepage jetzt nicht, wer sie finden will kann das dank der Blöd Zeitung problemlos tun)
Auch in der Bildergalerie auf der Homepage deutet nichts darauf hin dass er jemals mit dem technischen Tauchen in Berührung gekommen ist.
Dass der Schüler/Buddy seinen letzten Stop auf 5 Meter abgesessen hat, sagt in diesem Fall nichts aus. Am vergangenen Sonntag hatte der Starnberger einen Seegang, dass mein Buddy und ich unseren 3m Stop auch auf 4,5 Meter verlegt haben. 10min auf 3m hätt ich nicht ausgehalten, da hätt ich mich vermutlich übergeben müssen.
Gruß Tobi
Antwort von Hans_S am 21.06.2011 - 08:06 Ich hab das letzte posting freigeschaltet, da direkte Anwort auf ein Vorposting. Aber bitte keine Allgemeinbetrachtungen und Spekulationen mehr.
Antwort von Beluga am 21.06.2011 - 20:03 Nochmal, die Berichte im Merkur lassen noch nicht im Ansatz erahnen wie es zu dem Unfall gekommen ist, respektive mit welcher Ausrüstunger getaucht ist. Eins ist in jedem Fall sicher, Tauchern und Medizinern krempeln sich bei diesen Berichten die Fußnägel hoch. Man kann durch zu schnelles Aufsteigen nicht sterben, nur an den daraus resultieren Folgen. Auch wird werden wieder -fast wie immer- Begriffe wie Sauerstoffgemisch und Sauerstoffflaschen benutzt. Dann gehts weiter mit "spezieller Tieftauchausrüstung"
Also ich glaube gar nix mehr, was in der Zeitung steht. Fakt ist, es hat einen Unfall mit Todesfolge gegeben, der von entsprechenden Stellen untersucht wird. Und mehr ist an Fakten nicht bekannt, was leider sehr sehr schade ist. Denn durch Ergebnisse lassen sich vielleicht Folgeunfälle vermeiden.
Vermutungen habe ich viele und Ahnungen über den Tauchgangsverlauf habe ich auch. Aber die haben hier (zurecht) nichts zu suchen.
Antwort von vogelsgesang am 22.06.2011 - 12:29 Ein paar Erläuterungen zu den Vermutungen, da der Verunfallte aus meinem Freundeskreis stammt.
Es handelte sich um einen Ausbíldungstauchgang für das Tec-Tauchen. Der "Schüler" ist also auch ausgebildeter Taucher mit schon etlichen Tauchgängen, unter anderen auch in strömungsreichen Gewässern wie der Vercasca im Tesin oder auch auf auf den Malediven. Natürlich wurde nicht mit Sauerstoff(flaschen) getaucht, sondern mit den entsprechenden Gasmischungen (ich bin kein Tec). Auch hat der Tauchlehrer die Flaschen mangels eigener Möglichkeiten nicht selbst gefüllt, sondern hat sie fachgerecht füllen lassen. Die Ausrüstung beider Taucher war eine professionelle Tec-Ausrüstung.
Im Auftauchvorgang haben sich die beiden verloren. Wer den Tauchlehrer kannte weiß, dass ihm Sicherheit immer über alles ging. Allerdings ging ihm die Sicherheit für die Tauchpartner in diesem Fall über die eigene und so suchte er vermutlich den Partner und stieg dabei zu schnell auf. Details zum Unfall kann er uns ja leider nicht mehr nennen.
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