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Momentan in den Foren unterwegs: Bibe, JochenG, koelle76, metzgermatt, Neptun, sunshineblub, ZyanCarlos, °°steffi°° und 37 Gäste Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
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 | Glimpfliches Ende zweier Tauchunfaelle am Edersee Abgesandt von Jessica am 22.05.2002 :
Wie die Frankfurter Rundschau meldet, haben zwei Tauchunfaelle ueber Pfingsten am nordhessischen Edersee ein glimpfliches Ende genommen. Nach einem Notaufstieg aus 30 Metern Tiefe seien drei Taucher per Hubschrauber in das Druckkammerzentrum nach Duisburg geflogen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Alle Taucher haetten die Klinik nach einem Tag ohne bleibende Schaeden wieder verlassen. |
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 | Antwort von Scarlett am 22.05.2002 - 20:55 Zu 1 Tauchunfall mit zwei beteiligten Tauchern möchte ich nur folgendes anmerken.
Die zwei Taucher tauchten ziemlich weit hinter der Abgrenzung der Tauchzonen auf
weshalb Taucher am Ufer aufmerksam wurden. Die Versuche wieder abzutauchen schlugen fehl und die Taucher schnorchelten zum Ausgeng an der Treppe Tauchzone Sitte). Da sie ziemlich erschöpft waren und keine klaren Angaben über ihren TG und das Geschehen machen konnten, wurde sofort die Rettungskette eingeleitet ud mit Sauerstoffbeatmung begonnen (Der Computer zeigte eine Tiefe von über 30m und eine Zeit von ca 30 min) Das in der Kürze der Hergang,
Was mich nur besonders aufregt ist folgende Tatsache. Am Pfingstmontag trffe ich einen der Verunfallten in der Tauchzone Berich und werde Zeuge eines Gespräches, was er mit einem befreundeten Taucher führt: Es sei ja alles nur aufgebauscht worden, er hätte die ganze Hektik nicht verstanden und dann nach Duisburg, da hätten sie ja auch nur zur Sicherheit eine 18m Fahrt gemacht etc.
Ich bin dann mit meinem Tauchpartner tauchen gegangen und habe noch gesehen, dass er sich auch zum Tauchen fertigmachte. Nach Beendigung unseres Tauchganges, sehe ich wieder einen Taucher diesmal innerhalb der Tauchzone, aber wieder einmal über dem 32 m Bereich etwas entfernt von der Brücke schnorchelnderweise die Tauchzone überqueren und ich traute meinen Augen nicht.
es war der besagte Verunfallte.Sein Partner nicht der gleiche wie am Sa. tauchte naß und kam blaugefroren raus. Sie hatten es auch nicht nötig zusammen zurückzuschnorcheln. Ich frage mich nur, was in solchen Menschen vorgeht angeblich besitzt dieser Taucher 20 jährige Taucherfahrung, aber mit der Orientierung hapert es wohl etwas und die war an diesem Wochende im Edersee wahrlich gefragt.
Hoffentlich machen solche Beispiele nicht Schule. P.S. für das Tauchen hatte er grünes Licht aus Duisbug, aber ich glaube nicht, dass wieder mal ein 30iger mit Schnorcheleinlage gemeint war. |
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  | Antwort von Carsten am 22.05.2002 - 21:00 Vielleicht hatte er seinen Bleigurt verloren und wollte ihn nur schnell suchen gehen |
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  | Antwort von Scarlett am 22.05.2002 - 21:26 Dann war er aber am Montag in de rfalschen Tauchzone |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 22.05.2002 - 21:45 @Scarlett:
Ist schon merkwürdig was Du da beschreibst.
Ihr konntet doch nichts über das Profil der beiden Taucher wissen. Vom Computer konntet ihr nur die Tauchzeit und die max. Tauchtiefe ablesen und, ob evtl. die Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten wurde.
Daraus zu schließen, daß es sich um einen Tauchgang von 30min in 30m gehandelt hat finde ich ehrlich gesagt ein bisserl drastisch.
Worin besteht denn der Tauchunfall? Mir kommt die Sache eher so vor als würdet ihr am Edersee so hilfsbereit sein, daß ihr jede Oma über die Straße bringt, auch wenn sie gar nicht will.
Hat der Computer denn irgendwas angezeigt über überhöhte Aufstiegsgeschwindigkeit etc.? Im SOS Modus waren die Computer ja offensichtlich nicht, sonst hättet ihr nicht in Erfahrung bringen können wie lange und wie tief die beiden waren.
Was allerdings verwunderlich ist, das ist die Tatsache, daß beide Taucher tatsächlich mit in die Druckkammer gegangen sind.
Das stimmt nachdenklich. Ganz astrein war das Ganze wohl nicht. Die haben sich bestimmt vertaucht und einen unglimpflichen Aufstieg gemacht.
Manche Taucher sind extrem naiv und wollen die Gefahren des Tauchsport einfach nicht sehen. Ich kenne auch solche Kandidaten, die ein potenzielles Risiko für sich selbst und andere darstellen, zumal einige dieser Leute immer die Meinungsführerschaft über die konservativeren Taucher bekommen und sich mit ihrer lockeren Art auch so darstellen als hätten sie es drauf.
Taucher die Vorbehalte äußern, über Gefahren nachdenken werden einfach als ängstlich eingestuft und sind minderwertige Tauchpartner.
Die mutigen Taucher erinnern mich immer so ein bischen an einige Fixer, die in dem Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" beschrieben werden, die von sich sagen, daß sie mit dem Stoff entspannt umgehen können und auf diese Weise andere anregen es ihnen gleich zu tun.
Das Ergebnis ist in den meisten Fällen dramatisch!
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  | Antwort von Maximilian am 23.05.2002 - 08:05 Am Tauchplatz Sitte suchen ja viele nach der alten Brücke oder den Resten der alten Straße.Da passiert es schon das man darüber hinwegtaucht und weitersucht.Hat man das Zeitgefühl noch nicht oder taucht sogar ohne navigieren zu können ist man schnell aus der Tauchzone raus.Mir ist auch schon passiert das ich darüber war,aber dann halt mit Rückwärtskurs zurücktauchte.Vermute die beiden tauchten halt hoch um sich zu orientieren,die Luft reichte nicht oder es haperte mit der Navigation unter Wasser und so mußten sie halt schnorcheln.Der Edersee hat ja mal Supersicht und dann wieder O-Sicht,je nach Wasserstand,Jahreszeit und Wetterlage.Das ist auch,außer dem Diemelsee der einzige See mit einem Schild am Ufer:"Achtung!Bei Tauchtätigkeit ist unverzüglich das Angeln einzustellen!"Wo gibtes das sonst?Die dortige Tauchbasis gibt auch jedem gute Tips.Also wird alles getan was man sich als Taucher wünscht.Darum verstehe ich nicht das immer wieder solche sachen passieren.
Auch 30min auf 30m sagt nichts aus,denn die reine Grundzeit auf 30m wäre interressant.Es geht ja schräg runter und dauert ja doch einige Zeit bis man auf 30m ist.Hängt auch vom derzeitigen Wasserstand ab.Muß Schnorcheltaucher recht geben,auf`s Profil kommt`s an.
Nochmal zum Schild.Falls es noch wo solche gibt,würde ich freuen dies zu erfahren. |
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  | Antwort von Halben am 23.05.2002 - 09:02 @scarlett
Im Prinzip bin ich Deiner Meinung, aber wenn es Taucher gibt, die "tief" gehen wollen, dann soll es so sein. Und wenn ich bewusst mal einen tiefen Tauchgang mache, kann es auch bei mir mal vorkommen, dass ich zunächst zu einer bestimmten Stelle hin schnorchel und was auch passieren kann, ist, dass wenn ich recht lange, recht tief bin, um was bestimmtes zu sehen, ich die Strecke dann auch wieder zurück schnorchel. Nichts desto trotz bin ich mal wieder froh, dass den verunfallten Tauchern nicht mehr passiert ist.
Jeder, der Tauchen geht, sollte wisssen, was er tut. DENN TAUCHEN KANN AUCH TÖDLICH SEIN!!!!!!!!!!
Immer gut Luft....
Micha |
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  | Antwort von Gunther am 23.05.2002 - 11:22 Hallo,
alles kann tödlich sein. Aber es gibt in 99% der Fälle Möglichkeiten sich durch Ausbildung Traning und Ausrüstung vor diesen Unfällen zu schützen.
30 Meter ist nun auch keine unbeherschbare Tiefe,
ein 30 min. Tauchgang, würde selbst nach Tabelle
1min auf 6m und 5 min auf 3m Deko bedeuten, was ja kein Problem seien sollte, Voraussetzung die o.g. Punkte Ausbildung etc. sind für sowas ausreichend. Ich stimme Halben zu, dass es Sinn macht erst über einem Objekt abzutauchen um Luft zu sparen, jedoch würde ich normalerweise die Dekozeiten in den Rückweg unter Wasser einbauen.
Aber jeder JEck ist anders. Allerdings halte ich mich an die freigegebenen Tauchzonen, sollte ansich jeder machen der noch länger in D tauchen möchte
Gruß
Gunther |
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  | Antwort von Maximilian am 23.05.2002 - 12:10 Das ist so eine Sache:Tabelle oder Computer.Früher wurde vor dem TG gerechnet,die Zeit lief ab dem Abtauchen.Ich weiß,wir hatten längere Tauchzeiten,bzw.tauchten nach Tabelle auf.Egal ob U.S.Navy,Padi odere andere.Jetzt wird ja durch die Computer die Grundzeit länger.Die meisten aktivieren sich erst ab 1 oder 1,5m rechnen hoch und runter.Da ist man zwangsweise auch manchmal ausgereizt.Auch mit den Wiederholungstauchgängen haut es nicht so 100%tig hin.Man braucht nur einen TG mit Nitrox machen und anschließend sieht man den Unterschied zwischen Tabelle und Computer.Ich persönlich finde man sollte grundsätzlich einen Sicherheitsstop machen und eine möglichst lange Austauchphase so um die 3-4 Meter.Bei tiefen Tauchgängen soll man in dieser Hinsicht besonders konsequent sein.Ich selbst tauche auch gerne tief,aber unter Beachtung aller Regeln die zur Sicherheit beitragen. |
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  | Antwort von Nexutron am 24.05.2002 - 02:35 Hi
@Maximilian
Von der Sitte aus findet man keine Brücke.
Du verwechselt gerade die Tauchgebiete "Sitte" und "Berich" ( einstieg Eiche oder Denkmal)
Der Tauchlehrer von Action Sport in Kassel der auch an dem Tag da war (Ausbildung) hat den TU mitbekommen und mir folgendermasen geschildert.
Die verünglückten Taucher sind WEIT hinter den Bojen auserhalb der Tauchzone aufgetaucht.
Sie schwammen zum Ufer und sind so erschöpft gewesen, das einer der Taucher sogar wieder rückwärts die ins Wasser führende Treppe zurück gefallen ist.
Das haben andere Taucher mitbekommen und dan natürlich sofort hilfe geleistet. Ausrüstung der Taucher abgelegt und mit dem PKW zur DLRG Station gefahren die ca. 3-4km von da ist. Da die Taucher schon Kreidebleich waren und das Zittern angefangen haben, haben auch die vom DLRG nicht lang rumgemacht sondern gleich die Taucher mit dem Hubschrauber abholen lassen.
Soviel zu den "Fakten" vom höherem sagen.
Wenn dem so ist.
Ist das entweder dümmste absicht da rumzukriechen.
( da verläuft die Fahrrinne der Ausflugsschiffe im Edersee) und unten gibt es nur Schlamm vom alten Flussbett zu sehen. Oder absolute inkompetenz beim Navigieren.
Ohne wenn und aber.
Wer das Tauchgebiet kennt, weis was ich meine.
Für die, die den Edersee noch nicht betaucht haben, die "Sitte" ist an der Stelle eine absolut gerader Uferabschnitt. Durch die Begrenzung der Bojen und der natürlichen Beschaffenheit der Böschung der Tauchstelle kann man sich nicht verirren. Auch ohne Kompass nicht möglich. Wer es doch schafft sich zu verirren, hat mein tiefstes mitgefühl und mitleid.
Aber wie dem auch sei. Es ist wenigstens so verlaufen das wir noch über die lebenden Taucher reden bzw. schimpfen können. Und nicht zu Grabe tragen müssen.
Mensch Leute passt doch ein bishen besser auf.
Der Tauchsport ist gefählich genug. durch solche Aktionen wie es die 2 Taucher da gemacht haben steigt das Risiko enorm an. Das Leben ist so schön so kurz, verschenkt es nicht.
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  | Antwort von Halben am 24.05.2002 - 08:55 @Nexutron
Danke, besonders für Deine letzten Sätze, die Du in diesem Forum gepostet hast.
Ich kann Dir nur zustimmen.
Wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende & sichere & schöne Tauchgänge.
Micha |
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  | Antwort von Maximilian am 24.05.2002 - 08:59 Habe was verwechselt,das passiert wenn man nicht genau liest.Irren ist menschlich, sprach der Igel und stieg von der Kleiderbürste.Habe an der Stelle auch besonders oft NTG gemacht und das von mir gepriesene Schild steht dort. |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 24.05.2002 - 17:41 @nexutron:
Ich finde, daß immer noch nicht klar ist, worin der Tauchunfall denn nun besteht?
Also, daß jemand nach 30 Minuten Tauchen Mitte Mai, in vielleicht einem Naß- oder Halbtrockenanzug, einem evtl. schwierigem freiem aber offenbar geglücktem Aufstieg aus 30 Meter und evtl. noch einem 30 minütigem Zurückschwimmens zum Ufer derart abgekühlt ist, daß die Muskeln nicht mehr ordentlich funktionieren weil der Körper vollkommen ausgekühlt, wenn nicht sogar unterkühlt ist, das ist verständlich.
Und daß dann jemand von der Leiter kippt kommt vor!
Allerdings habe ich solche Situationen auch schon erlebt, daß Taucher Bootsleitern nicht hochkamen, wieder ins Wasser zurückfielen und "schweinemäßig" froren! Nur wäre ich bisher nicht auf die Idee gekommen deshalb gleich den Hubi zu rufen.
Allein, daß die beiden die weite Strecke zurückschwimmen konnten zeigt doch, daß sie keine DCI hatten und das Ganze doch eher "harmlos" war.
Mir ist natürlich auch klar, daß man sich beim Schwimmen auch mit Unterkühlung in große Gefahr bringen kann und daß das Ganze offenbar wg. Unterkühlung hätte problematisch werden können
Ich jedoch würde anders und vor allem entspannter auf sowas reagieren:
Ich nehme demjenigen die Asrüstung schnellstmöglich ab, helfe ihm schnellstmöglich aus seinen naßkalten Klamotten in warme Kleidung und besorge warme Decken und warme Getränke.
Ein Tauchunfall ist das aus meiner Sicht nicht gewesen. Allerdings können beide von Glück reden mit einem blaugefrorenem Auge davon gekommen zu sein!
Derartige Dinge passieren in Deutschland/Europa wahrscheinlich hunderte Male pro Woche, ohne daß jemand darüber ein Wort verliert.
Ich meine, daß der Vorfall von einigen überdramatisiert wurde.
Die in Deutschland eher selten gewordenen Rettungshubschrauber und die damit verbundenen Kosten sollte man nur dann in Anspruch nehmen, wenn es wirklich unumgänglich nötig ist.
Um jemanden mit einer Unterkühlung zu helfen gibt es andere Methoden. Ich vermute auch, daß die anwesenden DLRG`ler durch die anwesenden Taucher beeinflúßt wurden.
Es wird gelehrt, daß man als Taucher nach einem Unfall nicht seine Meinung zu irgendetwas bei den professionellen Rettungskräften abgeben soll sondern nur die Fakten schildern und sich ansonsten raushalten soll.
Der Grund dafür wird durch diesen Vorgang m.E. deutlich.
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  | Antwort von Hartmut Schaumburg am 24.05.2002 - 22:11 TAUCHUNFALL SO WAR ES WIKLICH
Ich bin einer der "verunfallten" Taucher, allerdings nicht der, der am Montag wieder tauchen war. Um die Sache aufzuklären, hier die "real Story"
Während des Anlegens der Ausrüstung stellte mein Partner fest, dass er seine Lampe vergessen hatte. Wir verabredeten einen Tauchgang über Grund bis maximal 40 Meter. Einleitung des Aufstiegs spätestens bei 80 BAR. Meine Ausrüstung: 7 mm Camaro Semi-Dry, 15 Liter Stahlflasche mit 206 BAR, SEAC-Sub Pro200 Jacket mit 8 Kilo Blei, Lampe, Mares Abyss mit Octopus und Suunto-Cobra, ABC-Ausrüstung. Ausrüstung meines Partners, Trocki, 10 Lietr Stahl, Gewicht nicht bekannt, älterer Tauchcomputer ohne Analysefunktion.
Einstieg ins Wasser, dabei festgestellt, dass ich anscheinend etwas unterbleit war, da ich Probleme hatte runter zu kommen. Beim zweiten Versuch klappte es dann. Beginn des Tauchgangs. Runter über Grund auf 15 Meter, dann auf 27, dann 33, dann runter auf 36 Meter. Dort waren wir nach 18 Minuten angekommen und 4 Minuten geblieben. Anzeige einer Dekopause durch den Tauchcomputer auf 3 Meter erfolgte nach 3 Minuten auf 36 Meter. Beginn des Aufstiegs in 36 Meter Tiefe mit 78 BAR durch Wendung in Richtung Ufer über Grund. Wegen Sedimentaufwirbelung sind wir auf 30 Meter aufgetaucht und haben weiterhin den Rückweg zum Ufer angetreten. Während des Rückweges weiteres Auftauchen auf 28 Meter. Dort habe ich tariert. Damit nahm das Unheil seinen Lauf. Aus mir bislang nicht nachvollziehbaren Gründen ging ich nach oben ab. Ich versuchte, Luft aus dem Jacket über den Inflator abzulassen, was aber nicht gelang. Ich hatte den Eindruck, das Jacket füllte sich immer noch. Noch ehe ich richtig realisierte, was eigentlich los war und bevor ich den Schnellablass ziehen konnte, sah ich es hell werden. Da war mir klar, dass es nichts mehr zu halten gab. Also hab ich mich darauf konzentriert, meinen Kopf zu schützen und schwupp, war ich auch schon oben. Mein Jacket war zu diesem Zeitpunkt ziemlich voll mit Luft. Mein Partner stand in Ermangelung einer eigenen Lampe somit im Dunkeln. Er entschied sich, mangels Alternativen, ebenfalls aufzutauchen und erschien ca. 1 Minute später an der Oberfläche. Nach Abfrage des Zustandes des anderen beruhigten wir uns an der Wasseroberfläche, orientierten uns und entschieden in Anbetracht der unklaren Situation, an der Oberfläche in Rückenlage schwimmend, und nicht wie angegeben schnorchelnd, zum Ufer zurückzukehren. Dort angekommen entschied mein Partner, den Kopf noch mal unter Wasser zu halten. Das tat er dann auch. Allerdings so, dass bis auf die Unterschenkel und die Flossen alles im Wasser war. Ich verliess den See über die Treppe. Zu diesem Zeitpunkt sassen 2 Leute am Ufer und sahen uns zu. Nach einer Zeit bin ich dann wieder zu meinem Partner ins Wasser, habe ihn gedreht und aufgefordert, ebenfalls auf dem Wasser zu kommen. Der wollte aber noch nicht. Also hat er wieder den Ententaucher gemacht. Alles im Wasser bis auf die Unterschenkel und die Flossen. Ich gebe zu, das sah schon ziemlich bescheuert aus, zumal das direkt an dem Busch am Ufer war und er nun auch noch mit den Flossen wackelte. Ich hab mir das noch ein paar Minuten angesehen und bin dann, nachdem ich von einem Tauchpartner zusammengeschissen wurde, weil wir verdammt weit (angeblich 40 Meter) hinter der Tauchuzone hochgekommen sein sollen, noch mal ins Wasser -immer noch in voller Montur- hab ihn gedreht und aufgefordert, rauszukommen. Das tat er dann auch. Allerdings kam er auf der rechten Seite der Treppe ans Ufer und nicht an der anderen Seite, wo das Geländer war. Er stand also da und zog sich seine Handschuhe aus. Mittlerweile waren 3 Leute gekommen und fragten was los war, weil die die wackelnden Flossen meines Partners gesehen hatten, oder davon erzählt bekommen hatten. Die fragten dann, was los sei. Und damit nahm dann alles seinen Lauf.
Ich erklärte kurz was passiert war. Mein Partner war währenddessen gerade dabei, sich die Flossen auszuziehen und rutschte auf dem unebenen Untergrund, so dass er sich an der Uferwand festhielt. Ich stand nun schon ca. 5 Minuten in voller Montur am Ufer. Die herbeigekommenen entschieden sich dazu, meinem Partner aus dem Wasser zu helfen. Ich wurde aufgefordert, meine Ausrüstung abzulegen. Plötzlich erschallte der Ruf SAUERSTOFF. Mein Partner war gerade aus dem Wasser, da hatte er schon die Maske auf der Nase und sass am Ufer und guckte ziemlich hilflos. Ich ging zum Auto, und zog mich um. Schon während ich dies tat, hatte ich eine Maske auf der Nase, kurz danach stand da ein Stuhl in den ich mich setzten sollte. Das tat ich dann auch. Hier wurde mir dann Sauerstoff verabreicht. Zu diesem Zeitpunkt ging es uns beiden, wie wir -völlig subjektiv- meinen, gut. Keine ähmungserscheinungen, nichts. Einige herbeigeeilte Taucher mit medizinischer Ausbildung fragten den Hergang ab. Meinen Computer hat niemand analysiert. Es wurde entschieden, dass wir zur DLRG-Station fahren. Da gings dann richtig ab. Wieder Sauerstoff, Blutdruck messen, ein Arzt. Plötzlich das Heulen von Sirenen, da war schon für jeden ein Notarztwagen da. Aufstehen durften wir nicht mehr. Schwupps lagen wir im Notarztwagen mit zwei Infusionen versehen. Der Hubschrauber war schon unterwegs. Mein Einwand, mir gehts gut, ich will weder mit dem Notarztwagen noch mit dem Hubschrauber irgendwohin, wurde abgelehnt. Dann gings ab auf eine grosse Wiese. Da standen die Hubschrauber. Hier unterhielten sich zwei Ärzte, wobei der eine feststellte dass der Aufwand nicht nötig sei, da wir beide neurologisch unauffällig, ansprechbar und kreilaufmässig stabil seien. Gleichwohl wurde meine Ablehnung des Transports nach Duisburg abgelehnt. 40 Minuten später war ich dann in Duisburg im Tauchmedizinischem Zentrum. Der dortige Arzt nahm die Daten von uns auf und zweifelte nach der anschliessenden gründlichen Untersuchung an der zwingenden Notwendigkeit des Druckkammerbesuchs. Da wir aber nun schon da waren, haben wir eine 2stündige Fahrt gemacht. Anschliessend haben wir dort übernachtet und wurden am Sonntag mit der schriftlichen Bestätigung entlassen, dass der Transport nach Duisburg nicht nötig zwingend gewesen wäre.
Fazit:
Woran es lag, warum ich fix nach oben ging, kann ich noch nicht sagen, ich werde dieses Wochenende meine Ausrüstung einem Check in meinem Fachgeschäft in Kassel unterziehen lassen.
Tauchgänge mit einem Partner ohne Lampe mache ich nie wieder.
Eine Buddy-Leine hätte sicher geholfen, zukünftig werde ich eine solche nutzen.
Panik hat zu keiner Zeit vorgelegen, mir ist der ganze Virgang völlig schleierhaft.
Die ersten Rechnungen von der DLRG, vom Roten Kreutz und dem Krankenhaus sind schon da. Bislang sind es schon 1.753 €. Die Rechnung vom Hubschrauber und die Druckkammerfahrt fehlen noch.
Vielleicht war alles wirklich nicht nötig, vielleicht habe ich auch nur grosses Glück gehabt. Wer weiss das schon. Ich möchte mich trotz des ganzen Stresses bei allen bedanken, die uns geholfen haben. Allerdings auch verbunden mit der Bitte, das nächste Mal die Situation der Betroffenen nicht ausser Acht zu lassen. Ich hatte z. B kein Geld dabei, mein Partner keine Schuhe...
Ein Goodie am Rande:
Mein Partner hat am Montag schon wieder getaucht. Damit er schneller runter kam, hat er einen Stein mitgenommen und sich diesen vor den Bauch gehalten. Sein Tauchpartner vom Montag war schon unter ihm, als er den Stein fallen liess. Er traf seinen Partner zum Glück nur an der Schulter... Zum Glück hat es keiner mitbekommen.
Irgendwie war das ein Scheiss-Wochenende und scheiss teuer obendrein.
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  | Antwort von Jessica am 24.05.2002 - 22:21 >Allein, daß die beiden die weite Strecke >zurückschwimmen konnten zeigt doch, daß sie >keine DCI hatten und das Ganze doch >eher "harmlos" war
Also naja... ich bin nach einer vermuteten leichten DCS auch mal 400m weit auf dem Ruecken geschwommen... ich erinner mich nicht mehr wirklich daran - hab da nen Filmriss. Aber meine Buddies versicherten mir glaubhaft, ich habe mich nicht schleppen lassen wollen...
Von daher kann das schon sein, dass die da noch geschwommen sind.
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  | Antwort von Nexutron am 24.05.2002 - 23:13 @Hartmut
Du scheinst ja gemerkt zu haben wieviel glück du gehabt hast.
Wenn ich dein Goodie lese, frage ich mich ob dein Tauchpartner als er den Ententaucher gemacht hat den Lungi vergessen hat in den Mund zu nehmen.
DER GEHÖRT AUS DEM VERKEHR GEZOGEN.
Cu Nex
Wenn der mit einem Anfänger ins Wasser geht können wir |
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  | Antwort von Steffen am 25.05.2002 - 10:16 Harmut !!! Wieviel Tauchgänge habt ihr denn ? und wie weit ist eure Ausbildung ?? Wenn du mit deiner 15L Flasche nach 22 Minuten 78 bar hattest wieviel hatte den dein Partner mit seiner 10L Flasche ?? Das sich das Jacket durch einen Defekt von selbst aufbläst kann (ist mir auch schon passiert) vorkommen. aber ich finde eure Taugangsvorbereitung und euren Trainingszustand nicht nicht in Ordnung ! MFG Steffen |
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  | Antwort von Maximilian am 25.05.2002 - 11:48 Das was Hartmut widerfahren kann schon mal passieren.Es kann schon mal sein,das man schneller oben ist wie man reagieren kann.Überhaupt wenn der Inflator klemmt,was ich vermute.Mehr Gedanken macht mir das komische Verhalten seines Partners.Das am Montag mit dem Stein gehört eigentlich in die Sparte "Taucherwitze",wenn es nicht so unglaublich doof wäre.Die Helfer haben vielleicht überreagiert.Aber die meinten es sicher gut,handelten auch richtig.Die Rettungskette hat ja prima funktioniert.Aus Eurem Verhalten kann man ja nicht klug werden.Das kannst Du Hartmut,hauptsächlich Deinem Superbuddy verdanken.Der hätte nur seine Birne aus dem Wasser heben sollen um klarzustellen,das alles OK ist.Eine Frage am Rande.Hast Du mit dem schon viele TG absolviert und hast Du vor mit Ihm als Buddy so weiterzutauchen?Dann würde ich zumindestens Tauchplätze bevorzugen wo keine Felsbrocken rumliegen. |
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  | Antwort von gast am 25.05.2002 - 15:04 Geht ins Schwimmbad tauchen da lebt ihr länger!!! |
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  | Antwort von Michael am 26.05.2002 - 11:55 War das dort wo nicht der Max Hahn verunglückte?
Dort hat doch auch das DLRG alle Taucher davon gejagt, und erst andere Retter verständigt da sie ja nur bis 25m können (oder dürfen?).
Das sind doch auch die, die an denn Baggerseen aufpassen, und mit ihrem Motorbot darüber jagen egal ob dort Taucher ins Wasser gehen oder auftauchen.
Noch zu denn anderen zwei.
Bei einer 15L Flasche sind die reduzierung des Flachendrucks auf 78 Bar ein Gewichtsverlust von ca. 2 Kg. Da er sowieso zu wenig Blei hatte ist es kein wunder das er nicht runter kam.
Im Lehrbuch steht mit fast leerer Flasche soll man noch sicher auf 3 m Tarieren können.
Das war nicht der fall.
Soviel dazu.
Noch einen Schönen Sonntag.
Michael |
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  | Antwort von Maximilian am 26.05.2002 - 13:36 Dr.Max Hahn ist zu Pfingsten am Biggesee an der Tauchstelle "Kraghammer Sattel" verunglückt.Waren gerade dort als das passierte.Machten auch viele Gerüchte die Runde,bis rauskam das der Atemkalk der Grund war.Das Ganze passierte vor 2 Jahren wenn ich micht recht errinere.Es wollten einige ins Wasser um zu helfen,wirklich auch viele erfahrene alte Hasen.Aber die DLRG hat auf ihr Rettungsmonopol bestanden.Anschließend gab man bekannt,(habe die Zeitng aus Olpe heute noch)ab 25m ist für die DLRG Schluß mit Preßluft.Hat keiner verstanden warum die dann keinen anderen ran lassen.Einige sagten es wäre Wichtigtuerei,einige meinten nur die haben das Recht einzugreifen.Ich werde daraus nicht schlau. |
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  | Antwort von Uwe am 27.05.2002 - 11:37 Hallo zusammen,
also wenn ich mir die Beschreibung des verunfallten Tauchers durchlese, dann ist mir einiges unklar.
Wenn ich aus ca. 30m "durchschieße" und mein Partner dann ebenfalls zu schnell hinterher kommt, dann muss ich doch von einem Tauchunfall und eventuell daraus resultierenden körperlichen Schäden ausgehen. In diesem Fall sollte ich doch auch auf präventive Maßnahmen der Rettungskräfte eingehen.
Um persönlich sicher zu gehen, dass alles okay ist, würde ich mich anschließend von einem entsprechend ausgebildeten Arzt untersuchen lassen und gegebenfalls auch eine vorbeugende Druckkammerfahrt akzeptieren. Die Kosten sind zwar die eine Seite, aber gelähmt bleibt gelähmt... und das wünscht sich keiner.
Auch die "Entenaktion" des anderen Tauchers ist mir suspekt. Bei einer eventuell auftretenden Ohnmacht wäre dieser vielleicht noch im flachen Wasser ertrunken und keiner hätte es bemerkt. Die Sache mit dem Stein am Montag darauf, sagt wohl alles... Vielleicht sollte man bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung einen Mindest-IQ-Test mit einführen !
Das die Rettungskräfte überzogen reagiert haben, kann schon passieren, denn die entsprechende Rettungskette einzuleiten, macht man ja auch nicht jeden Tag (zum Glück). Aber lieber überreagiert, als ein Menschenleben auf`s Spiel gesetzt. Taucher sind auch nur Menschen und nicht jeder ist in der Lage im Notfall, die Maßnahmen richtig zu koordinieren. Auch hier ist eine Auffrischung der Kenntnisse wünschenswert.
Noch eine Bemerkung zur DLRG.
Die DLRG setzt sich aus FREIWILLIGEN Kräften zusammen, die in ihrer Freizeit Gewässer betreuen. Diese werden immer wieder geschult, um im Ernstfall die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Aber es sind salopp gesagt Leute wie "Du und ich", die in erster Linie helfen wollen. Das bei Rettungseinsätzen nicht alles glatt geht, ist normal.
Und ein "Rettungsmonopol" gibt es schon garnicht. Ich denke, im Vordergrund steht die Lebensrettung - da ist es zweitrangig, wer hilft.
Ich bin selbst in der DLRG tätig (aha wird es jetzt heißen, da muss er ja so reden...) und habe auch schon einige Einsätze mitgemacht, wo im Ernstfall alles nach Plan lief. Aber Fehler machen wir auch. Da kann man nicht die Rettungskräfte verantwortlich machen, wenn mal nicht alles wie am Schnürchen läuft. Wichtig ist, dass geholfen wird und einer die Koordination übernimmt.Übereifer schadet dem Ziel - also bei Rettungseinsätzen Ruhe bewahren.
Da ich die beschriebenen Vorfälle (Biggesee) nicht kenne, erlaube ich mir kein Urteil dazu, aber bitte keine Stimmungsmache gegen die DLRG (@ Michael - von wegen Motorboot und drüberjagen - so im Stile alle Pathologen sind Alkoholiker). Schwarze Schafe gibt es überall... |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 27.05.2002 - 14:03 @Michael:
DLRG
Durch
Leichen
Reich
Geworden
die Motrobbotpraxis der DLRG finde ich auch immer toll. Wenn ich die schon ihre Schlauboote auspacken sehe wird mir angst und bange.
Aber auch für die DLRG gilt was für alle anderen gilt:
Ein paar schwarze Schafe bringen die ganze Herde in Verruf! |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 27.05.2002 - 14:17 @Hartmut:
Ich finde es gut, daß Du diesen Bericht hier eingestellt hast. Von Deinem Tauchpartner solltest Du Dich vielleicht trennen.
Wenn der Inflator hängt, dann solltest Du sofort den Mitteldruckschlauch entfernen und das Jacket von Hand bedienen.
Wenn Du nicht überbleit tauchst, dann sollte dies kein Problem sein, da Du das Jacket während des Aufstiegs sowieso nur entleeren mußt.
Weiterhin kann man den Aufstieg bremsen, indem man dem Aufstieg durch seine Lage im Wasser (möglichst horizontal und nicht vertikal, ausgestreckte Arme und Beine) den denkbar größten Widerstand entgegen bringt.
Im Gegensatz zu allen anderen kann auch ich den Tauchunfall hier nicht erkennen und die Kosten werden für Dich wahrscheinlich gewaltig sein.
Mit derartigen Aktionen kann man seine Mitmenschen finanziell in den Ruin treiben.
Ich empfehle eine DAN Mitgliedschaft. Die kostet nicht viel und spart Dir eine Menge Ärger!
Trotzdem:
Du hast viel Glück gehabt. Das hätte auch deutlich schlimmer ausgehen können! |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 27.05.2002 - 14:28 Wg. Inflatorschlauch abmachen:
Der Schuß kann aber auch nach hinten losgehen, weil evtl. die im Jacket befindliche Luft komplett entweicht wenn das ventil nicht mehr schließt.
Daher wäre dies eine echt interessante Diskussion, wenn ihr mal schreiben würdet, wie man in einer solchen Situation richtig reagiert?
Den Schlauch abmachen bringt es das wirklich wenn man sich in freiem Wasser befindet, nirgendwo festhalten kann etc.?
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  | Antwort von benni am 27.05.2002 - 15:14 Klar, wenn ich alle Luft aus dem Jacket verlier` tarier ich mit dem Trocki und schmeiss bei Bedarf meine Lampe ab. besser als auftauchen wenn ich Dekopflichtig bin. |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 27.05.2002 - 17:42 @benni:
Gut, das ist eine Lösung des Problem mit einer über das Sporttauchen hinausgehenden Ausrüstung.
Das meinte ich nicht.
Ich wollte eher wissen, wie man sich sinnvoll verhält, wenn man eine Sportausrüstung an hat und das Jacket "undicht" wird, weil der Inflator klemmt.
Damit kämen wir dann zwangsläufig zu einem interessantem Punkt:
Wenn das Jacket nicht irgendwie zu flicken ist muß man Blei abwerfen aber gleich den ganzen Gurt?
Dann geht es u.U. auch ziemlich schnell aufwärts.
Und was macht man, wenn man dekopflichtig ist?
Da kommen wir dann zu dem nächsten Punkt: Nämlich wie wichtig bei Dekotauchgängen redundante Ausrüstung ist.
So könnte aus der Diskussion doch noch eine interessante Diskussion werden.
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  | Antwort von Ralf am 27.05.2002 - 18:12 "Runter über Grund auf 15 Meter, dann auf 27, dann 33, dann runter auf 36 Meter. Dort waren wir nach 18 Minuten angekommen und 4 Minuten geblieben. Anzeige einer Dekopause durch den Tauchcomputer auf 3 Meter erfolgte nach 3 Minuten auf 36 Meter.", "weiteres Auftauchen auf 28 Meter. Dort habe ich tariert. Damit nahm das Unheil seinen Lauf...hab ich mich darauf konzentriert, meinen Kopf zu schützen und schwupp, war ich auch schon oben." Zitat aus dem Bericht des Verunfallten Hartmut. Wenn das kein Tauchunfall ist, was dann? Muss einer Bewustlos oder halb gelähmt aus dem Wasser kommen? Alleine aufgrund dieser Beschreibung war ein Transport zur nächsten Dekokammer gerechtfertigt. Ob die Helfer überreagiert haben kann ich nicht sagen, da ich nicht dabei war und somit den genauen Verlauf nicht kenne.
Viele Tipps möchte ich hier auch nicht geben, da ich nicht weiss wie erfahren die beiden sind, wie fit sie im Wasser sind usw. Aber Hartmut, ein solcher Tauchpartner hätte dir auch nicht mehr genutzt wenn er eine Lampe dabei gehabt hätte und eine Buddy-Leine verhindert soeinen Unfall auch nicht.
Zur Kostenfrage: es muss keine DAN-Versicherung sein, eine andere Alternative ist Mitglied im VDST zu werden. Hier kannst du dann entweder im Verein mittrainieren, was bis jetzt auch keinem geschadet hat, oder, wenn du es mit einem Verein nicht so hast, werde Einzelmitglied (infos unter www.vdst.de) |
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  | Antwort von Ralf am 27.05.2002 - 18:12 "Runter über Grund auf 15 Meter, dann auf 27, dann 33, dann runter auf 36 Meter. Dort waren wir nach 18 Minuten angekommen und 4 Minuten geblieben. Anzeige einer Dekopause durch den Tauchcomputer auf 3 Meter erfolgte nach 3 Minuten auf 36 Meter.", "weiteres Auftauchen auf 28 Meter. Dort habe ich tariert. Damit nahm das Unheil seinen Lauf...hab ich mich darauf konzentriert, meinen Kopf zu schützen und schwupp, war ich auch schon oben." Zitat aus dem Bericht des Verunfallten Hartmut. Wenn das kein Tauchunfall ist, was dann? Muss einer Bewustlos oder halb gelähmt aus dem Wasser kommen? Alleine aufgrund dieser Beschreibung war ein Transport zur nächsten Dekokammer gerechtfertigt. Ob die Helfer überreagiert haben kann ich nicht sagen, da ich nicht dabei war und somit den genauen Verlauf nicht kenne.
Viele Tipps möchte ich hier auch nicht geben, da ich nicht weiss wie erfahren die beiden sind, wie fit sie im Wasser sind usw. Aber Hartmut, ein solcher Tauchpartner hätte dir auch nicht mehr genutzt wenn er eine Lampe dabei gehabt hätte und eine Buddy-Leine verhindert soeinen Unfall auch nicht.
Zur Kostenfrage: es muss keine DAN-Versicherung sein, eine andere Alternative ist Mitglied im VDST zu werden. Hier kannst du dann entweder im Verein mittrainieren, was bis jetzt auch keinem geschadet hat, oder, wenn du es mit einem Verein nicht so hast, werde Einzelmitglied (infos unter www.vdst.de) |
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  | Antwort von benni am 27.05.2002 - 18:16 hmm. Ein Trocki gehört doch eigentlich schon zur Ausrüstung eines Sporttauchers.
Gut nehmen wir an wir haben keinen. Da wäre erst mal mein Buddy. Ein Taucher kann einen anderen schon halten (Sporttauchausrüstung) selbst wenn dieser total negativ tariert ist. Ein bleiintegriertes Jacket denke ich ist auch sehr hilfreich. Man kann z.B. nur eine Tasche abschmeissen, bzw. bekommt man einzelne Bleistücke auch sehr schnell herraus.
Als letztes fällt mir noch ein Hebesack ein an den ich mich hängen kann und selbst Urlaubstaucher sollten doch zumindestens eine Signalboje haben die einen ebenso hält.
Aber wie gesagt alles nur mit Urlaubsausrüstung. |
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  | Antwort von Ralf am 27.05.2002 - 18:33 Ob ein Trocki wirklich zur Ausrüstung gehören muß? Ich habe selber Jahrelang (ca. 10) vor allem in unseren Breiten ohne Trocki überlebt und ich kenne auch Taucher die das heute noch tun (z.B. ein hochdekorierter TL, der seit fast vierzig Jahren auf einen Trocki verzichtet). Vorallem sollte man mit seiner Ausrüstung vertraut sein und auch Tarieren können bevor man darauf umsteigt.
Andere Frage: wie kann ich mit einem Hebesack oder einer Notfallboje das durchschießen verhindern?? |
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  | Antwort von Benni am 27.05.2002 - 19:13 Es ging darum was ich machen kann wenn mein Jacket alle Luft verliert.
Bleiabwerfen hilft auch nicht gegen durchschiessen |
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  | Antwort von Jojo-FNOT am 27.05.2002 - 21:37 Hallo Leute,
in diesem Fall wurde das Jackett aufgeblasen.
Ist mir im Mittelmeer auf 18m passiert, beim
abtauchen.
1 Anfaenger und 1 aelterer sportkollege als
Buddys. Beim ersten Mal , bei 5m durch ablassen
am Ventil gestoppt. Wieder runter, nochmal hoch.
Diesmal den Fehler erkannt,Inflatorschlauch
getrennt und mit dem Mund "normal" weiter
tariert.
Alles passierte so schnell, die Buddys hatten
keine Chance.
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  | Antwort von GegenTümpeltaucher am 27.05.2002 - 21:50 Na ja anscheinend lauter Norddeutsche Tümpeltaucher. Sollten halt keinen Joint unter Wasser rauchen... ein altgedienter bayrischer Taucher |
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  | Antwort von Maximilian am 27.05.2002 - 23:39 Ooooooh!Da sind ja welche vom Taucherkindergarten online.Hebesack?Willst Du den mit der Öffnung nach oben halten und mit Wasser füllen damit es Dich nicht hochtreibt?Wer ist denn schon in heimischen Gewässern Urlaubstaucher und führt eine Signalboje mit?Der andere meint das Jacket ist undicht wenn es sich aufbläst.Ich denke da ist eher das Gegenteil der Fall.Man kann ein Jacket auch schlecht flicken wärend eines rasanten Aufstieges.(Der Kleber trocknet unter Wasser so schlecht.)Was für eine Ausrüstung soll ein Sportaucher denn haben?Das Beste ist nun mal gerade gut genug,wenn es auch teurer ist als Billigware.Ein LA um die 1000 DM oder jetzt 500EURO ist eben besser als Nuckel die nicht mal die Hälfte kosten und ein Trocki hält nicht nur trocken sondern auch warm.Außerdem muß man sein Equipment auch pflegen.Habe zum Beispiel das Scupapro Masterjacket mit über 1000TG,war damals eines der teueren und habe nie bereut,es gekauft zu haben.Hat mich auch nie im Stich gelassen.Schwöre auch auf zweischalige Jackets.Sind zwar ein bischen umständlicher anzuziehen aber dafür umso komfortabler zu tarieren,weil die Luftblase auch um die Arme vorne rumgeht.Wenn ich da manche zerfetzte Dinger mit vielleicht einem Auftriebsvolumen von einem Fußball sehe wundert mich gar nichts.Wer an der Ausrüstung spart geht schon das erste Risiko ein. |
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  | Antwort von Elke am 28.05.2002 - 01:33
Schade, das hier das ein oder andere ins lächerliche gezogen wird, bzw. "besserwisserische" Kommentare abgegebn werden !!!
Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen Tauchunfall!
(Was ist doch gleich die max. Aufstiegsgeschwindigkeit ??????)
(ich war am Tag des Unfalls an der "Sitte" und habe die beiden Taucher, an Land gesehen)!
Wer war vor Ort:
Neben "normalen Tauchern", einigen Tauchschulen mit TL und höher brevetiert, war auch eine Tauchärztin vor Ort. Aufgrund Ihrer Ausbildung und Berufstandes hat sie die Leitung übernommen.
Anhand der Aussagen der beiden Taucher und Auslesung eines Computers (am Rande bemerkt: es gibt heutzutage sehrwohl Computer, mit denen man sofort sein Tauchprofil auslesen kann!), hat sie entschieden, dass beide zur DLRG gefahren werden.
Ab diesem Zeitpunkt lag es im Ermessen des DLRG und der dort dienstverrichtenden Ärzte weitere Schritte einzuleiten.
Generell ist festzustellen, dass die Taucher, TL, TL-Ärztin vor Ort, sprich an der "Sitte", genau das Richtige getan haben! Nämlich, aufgrund der Umstände den Notfallplan einzuleiten!
Die "Deko-Krankheit" kommt nicht immer von "Jetzt auf Gleich" !!!
Überreagiert hat vor Ort mit Sicherheit auch keiner, denn vom "Unfall" (Taucher an Land und mit Sauerstoff versorgt) bis zum Transport zur DLRG vergingen bewußt ca. 20 Minuten!!!
Und, die Tauchärztin vor Ort ("Sitte") hat sehr sorgfälltig abgewägt, was mit den "Beiden" passieren soll !!!
Ob die DLRG und deren Tauchärzte vorschnell gehandelt haben, kann ich nicht beurteilen! Sie hatten sicherlich Ihre Gründe für die weiteren eingeleiteten Maßnahmen!
Für all die vielen Besserwisser: Wie hättet Ihr Euch verhalten???
Was wäre gewesen, wenn keiner den Notfallplan eingeleitet hätte und es wäre tatsächlich zu ernsthaften Konsequenzen gekommen ???
Warscheinlich würden dann alle vor Ort anwesenden Taucher, Schulen, TL, Ärzte... usw. wegen unterlassener Hilfeleistung von "Euch" angeprangert??? !!!
Es ist niemals vorhersehbar, welche körperliche Konsequenzen solch ein "Notaufstieg" hat.
Deshalb: Vorsicht ist besser als Nachsicht!!!
Ach ja: eine Tauchsportversicherung kostet auch nicht die Welt - jeder Taucher sollte sie haben!
2 Wochenenden mal zu Hause verbraucht und schon hat mat solch eine Versicherung bezahlt!!!!
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  | Antwort von Halben am 28.05.2002 - 08:55 @Schnorcheltaucher
Zitat:
"Gut, das ist eine Lösung des Problem mit einer über das Sporttauchen hinausgehenden Ausrüstung....Und was macht man, wenn man dekopflichtig ist?
Da kommen wir dann zu dem nächsten Punkt: Nämlich wie wichtig bei Dekotauchgängen redundante Ausrüstung ist..."
Ich weiss nicht, was Du für einen Ausbildungsstand hast & nach welchen Ausbildungsstandards Du ausgebildet worden bist, aber man muss mal ganz klar sagen, DASS ES KEINE DEKO-PFLICHTIGEN TAUCHGÄNGE beim Sporttauchen gibt!!!!
Das solltest Du eigentlich gelernt haben....
Und wer unbedingt Deko-TG machen will, der hat auch das entsprechende Equipment.
Und noch ein Tip....
Sollte Dein Jacket aus irgendeinem Grund mal nicht mehr genug Auftrieb haben... Wozu hast Du einen Buddy???? Er hat mit Sicherheit ein funktionierendes Jacket. Und wenn das nicht reicht... Dann solltest Du für Deinen nächsten Tauchgang ein bisschen weniger Blei nehmen, vielleicht....
Ansonsten könnt ich Dir einen guten Tauchkurs empfehlen... Z.B. VDST 1 Stern oder PADI OWD...
Wünsch Euch allen trotzdem wunderschöne & vor allem sichere Tauchgänge...
Gruß,
Micha
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  | Antwort von Ralph am 28.05.2002 - 09:21 @Elke
Super Elke - Endlich hat jemand mal gesagt wie es aussieht. Nachdem ich mir die ganzen (zum Teil schwachsinnigen) Kommentare durchgelesen habe dachte ich es gibt NUR super-erfahrene Taucher in Deutschland. Ich glaube die wenigsten waren schon einmal in so einer Situation und wissen wie sie reagieren würden. Im nachhinein ist es einfach zu sagen dies oder jenes wurde falsch gemacht.
Aus meiner Sicht (auch wenn ich nicht dabei war)wurde hier absolut richtig gehandelt.
Viele Grüße,
Ralph |
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  | Antwort von Uwe am 28.05.2002 - 09:37 @Elke
*Zustimmung* - bin der gleichen Meinung zur Hilfeleistung - lieber zuviel als garnicht !
Noch `ne Bemerkung zum Unfall:
Er ist doch Augenscheinlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Es lässt sich warscheinlich im Nachhinein keine Ursache feststellen. Da reicht ein Sandkorn im Ventilsitz oder ähnliches. Das kann jedem passieren, unabhängig vom verwendeten Jacketmodell.
Minimiert werden kann sowas schon, wenn man seine Ausrüstung ein wenig pflegt. Die LA`en bringen wir zum Check - aber wer bringt schon seine Auftriebshilfe zur Durchsicht ??? Für den Zustand seiner Ausrüstung (ohne jetzt den Verunfallten zu nahe zu treten) ist jeder selbst zuständig - alles andere können wir nicht beeinflussen.
Und in der beschriebenen Situation richtig zu reagieren ist bestimmt auch nicht leicht, den 30m sind schnell überwunden. Wer bekommt schon in Windeseile mit Handschuhen den Inflatorschlauch vom Jacket ab. Dass Hartmut den Schnellablass nicht betätigt hat, zeugt meiner Meinung nach von einem mangelnden Ausbildungsstand. Ich "trichtere" schon meinem Sohn (15 Jahre) beim Tauchen ein, dass beim Aufstieg immer die eine Hand am Schnellablass ist, um reagieren zu können.
Die Bemerkungen mit dem Hebesack und den Signalbojen muss man zwar nicht kommentieren - nur soviel zu benni - versuch mal eine Signalboje im Freiwasser aufzublassen, wenn dein Jacket die Luft verliert. Mit der Nummer bist du dann Zirkusreif...
Gruß Uwe |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 10:03 @Maximilian:
Du bist ein richtig kluger was?
Also, ein Jacket ist undicht, wenn das Einlaßventil nicht schließt. Das merkst Du spätestens dann, wenn Du die Dinge umsetzt, die Dir für solche Vorfälle so manch TL mit auf den Weg gibt.
Also, wenn Du den mitteldruck Schlauch abmachst, dann wird ein sich selbst aufblasendes Jacket plötzlich undicht, weil es durch eben jenes Ventil, durch das Luft einströmt plötzlich Luft ausströmt.
"Flicken" war mehr oder minder abstrakt gemeint. Flicken meint im Falle eines defekten Inflatorventil den Knopf des Inflator herauszuziehen.
Daß Du da nicht von allein drauf kommst ist klar....erst lesen, dann denken und dann antworten. Du könntest 10 Millionen Tauchgänge haben. Mit Deiner geringen Denkfähigkeit bist Du etwa ein so gefährlicher Taucher wie der Kamerad von Hartmut Schaumburg.
Die Fa. Scupapro kenne ich gar nicht. ist die neu am Markt für "Equipment"?
Aber ich kenne aus der Asterix Reihe einen römischen Tripun, der kauft auch m.E. auch bei Scupapro.
@Halben:
PADI OWD wäre wirklich gut. Was ist das? hat das was mit Tauchen zu tun?
Im Übrigen gibt es viele Sporttaucher, die sich Tecdiver nennen, die durchaus Dekotauchgänge machen, ohne daß sie Berufstaucher sind. Da es m.E. kein Zwischending zwischen Berufstaucher und Sporttaucher gibt und da die Tecdiver ja auch nur einem Hobby nachgehen, sind Tecdiver auch Sporttaucher.
CMAS/VDST publiziert übrigens Dekotabellen und lehrt auch den Umgang damit. Wozu?
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  | Antwort von Halben am 28.05.2002 - 10:12 Ich glaub, Ihr versteht benni nicht....
Er sagte:
Als letztes fällt mir noch ein Hebesack ein an den ich mich hängen
kann und selbst Urlaubstaucher sollten doch zumindestens eine
Signalboje haben die einen ebenso hält.
Ich glaub er meint, dass man diese Möglichkeit gegen ein weiteres absacken & somit tiefer gehen nutzt. Ich finde es eine gute Idee, denn wenn der Inflatorschlauch vom Jacket getrennt ist & das Jacket wg. undichtigkeit keine Luft mehr hält, hat man halt nur noch seinen Buddy oder halt einen dementsprechenden Auftriebskörper.... Also ist die Idee gar nicht so verkehrt... Vielleicht nur ein bisschen unglücklich ausgedrückt.... |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 10:24 @Ralf:
Schön, daß Du Deinen Beitrag gleich zweimal gepostet hast.
Das war ein unglimpflicher Aufstieg aus 36 Metern. Mit einer Dekopflicht von 3 Minuten.
Du solltest Dich mal mit so manchen Tauchern darüber unterhalten, wie die so manches Mal ihre Deko abkürzen müssen, weil irgendein Defekt vorlag o.ä..
Weiterhin wissen wir überhaupt nicht, wie lange "schwupps und da war ich oben" denn nun war.
Tatsache ist wohl, daß der Suunto Computer zwei Stops kennt:
1. Den empfohlenenen Sicherheitsstop
2. Den geforderten Sicherheitsstop
Wäre der geforderte Sicherheitsstop nicht eingehalten worden, dann wäre der Computer im Erromodus gewesen und man hätte ihn 46h nicht bedienen können.
Offensichtlich war er das aber nicht. Keiner der Beteiligten schreibt was darüber.
Ich würde DAN in jedem Fall der VDST Versicherung vorziehen, da DAN jeden Tauchunfall mit Gerät abdeckt und man auch seine Tauchpartner mitversichern kann.
Eine Mitgliedschaft in einem Tauchverein kann eine gute Sache sein. In jedem Fall kann man seinen Trainingszustand erheblich verbessern. Ausdauertraining sollte eine Selbstverständlichkeit für Sporttaucher sein.
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 10:34 @Halben:
Ich verstehe Benni voll und ganz. Mann kann einen Hebesack durchaus als Tariermittel verwenden. Zumindest läßt sich damit leicht negative Tarierung herstellen, so daß man z.B. DeepStops freischwebend am Hebesack machen kann.
Da sich die Luft im Hebesack jedoch beim Aufsteigen immer weiter ausdehnt steigt auch der Auftrieb und damit die Aufstiegsgeschwindigkeit.
Eine stabile Signalboje sollte jeder Taucher, ebenso wie eine Tabelle, immer mit sich führen.
Mit der Kombination kann man evtl. auch einen flachen Dekostop nachholen.
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  | Antwort von Oliver am 28.05.2002 - 10:48 @Halben
Du weißt aber schon, wovon du redest????
".....daß es keine dekopflichtigen Tauchgänge beim Sporttauchen gibt....." (das auch noch in Großbuchstaben).
Mit dieser Aussage lehnst du dich ziemlich weit aus dem Fenster.
Nur weil eine amerikanische Firma alles negiert, was in ihrem Ausbildungsprogramm nicht vorkommt, kannst du doch nicht einfach behaupten, daß es das auch nicht gibt oder funktioniert das "Sytem" so gut, daß du wirklich überzeugt von dem bist, was du da geschrieben hast???
Im Übrigen ist es Teil der Ausbildung zu CMAS * Tauchgänge zu planen und auch Dekozeiten zu berechnen und zwar einschließlich Lufverbrauch, soll heißen, "Ist der Tauchgang, den ich da vorhabe mit Flasche von xxx Volumen überhaupt möglich oder muß ich Tauchzeit bzw. Tauchtiefe anpassen bzw. eine größere Flasche verwenden"
Dein Körper beginnt sich mit den verschiedenen Gasen aus der Atemluft zu sättigen, sobald du den Kopf unter Wasser hältst und den TAuchgang beginnst, denn bereits zu diesem Zeitpunkt beginnst du damit, Gase mit höherem Als Oberflächendruck zu atmen.
Wie schnell die Verscheidenen Gewebe weiviel aufnehmen ist von diversen Faktoren abhängig, unter anderem vom Druck, also von der Tiefe (Druckzunahme--> Kompression).
Sobald du nun den tiuefsten Punkt deines Tauchgangs erreicht hast und beginnst, die Tiefe zu verringern (völlig egal, ob du senkrecht nach oben gehst oder der Grundlinie zurück ins flache folgst) läßt der Umgebungsdruck nach (Druckabnahme--> Dekompression) und dein Körper beginnt, das für den nun geringer werdenden Umgebungsdruck "zu viel" vorhandene Gas wieder abzugeben. Nullzeit bedeutet nix anderes, als daß dein Körper in der Lage ist, das bis zu diesem Zeitpunkt aufgenommene Gas während eines nicht zu schnellen Aufstieges abzugeben bzw. die verbleibende Restmenge zu speichern und nach dem Tauchgang langsam abzugeben...aber du bewegst dich da an einer Grenze entlang. Sobald etwas nicht so läuft, wie es für die Nullzeitangabe vorberechnet wurde (Anstrengung, Kälte, Stress, Körperfülle, usw. usw.) kann es trotzdem zu Problemen kommen.
Deko-Stopps einzulegen bedeutet nix anderes, als daß die Gasmenge eben nicht mehr während eines langsamen Aufstiegs abgegeben werden kann, sondern daß der Körper etwas mehr Zeit benötigt, das "zu viel" an Gas über die Lunge wegzubringen. Um ihm diese Zeit zu geben, macht man eben das entprechende Päuschen. Das ist alles. Das ist keine Krankheit -- das ist kein Unfall, das ist normal!!
Auch wenn es bei der amerikanischen Firma heißt, daß ein Dekostopp ein Notfallverfahren ist.
Es gibt ganz hervorragende Literatur, die weit über die Manuals mit den schönen Bildern und auch weit über die bunten Videos mit den ständig grinsenden Menschen hinausgeht. Der wesentliche Unterschied ist, daß es in diesen Büchern ums Tauchen geht.
Oliver
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  | Antwort von Oliver am 28.05.2002 - 10:54 ooooops....Sorry wegen der Tippfehler, aber da waren ein paar Mal die Finger schneller als das Hirn.....es wird doch wohl nicht am Stickstoff liegen
Oliver |
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  | Antwort von Halben am 28.05.2002 - 10:59 @Oliver
Schön, dass Du eine andere Ansicht hast, als einige andere Menschen, die diesen Sport betreiben.
Ich denke, dass ich sehr wohl weiss, wovon ich rede...
Das, was Du beschrieben hast ist vollkommen richtig. Aber ich denke, dass genau das der Punkt ist, warum sich so viele Anfänger in unnötige Gefahr bringen. Deshalb ist es gar nicht so verkehrt, bestimmte Grenzen einzuhalten. Zumindest als Anfänger. Ich mit meinen 100 Tauchgängen zähle mich übrigends auch noch zu den Anfängern....
Sicherheit geht halt eben vor...
Und deshalb sollte es als "Sporttaucher" auch keine Deko-Pflichtigen Tauchgänge geben.
Das soll nicht heissen, dass ein Sicherheitsstop immer gemacht werden soll....
Gruß,
Micha |
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  | Antwort von Detlev am 28.05.2002 - 11:01 @ Hartmut
Du hast in deinem Bericht über den Hergang geschrieben:
"Aus mir bislang nicht nachvollziehbaren Gründen ging ich nach oben ab. Ich versuchte, Luft aus dem Jacket über den Inflator abzulassen, was aber nicht gelang."
Bei einem meiner Bronze-Prüfungstauchgängen habe ich beim Abtauchen (also Luft per Inflator aus dem Jacket lassen) aus Versehen gleichzeitig den Lufteinlaßknopf gedrückt. Es wurde mehr Luft ins Jacket gepumpt, als über den Auslaß rauskonnte. Ich hab´ das so schnell gar nicht mitbekommen, warum mein Jacket bis zum Anschlag aufgepumpt war, obwohl ich doch den Auslaß gedrückt hatte. Mein Tauchlehrer hat mich auf den Fehler aufmerksam gemacht. Vielleicht ist dir das so ähnlich gegangen, als du die Luft aus dem Jacket lassen wolltest? |
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 11:15 @Elke:
Wenn mir zwei mündige Bürger, älter als 18 Jahre erklären, daß es ihnen gut geht und sie nicht per Hubschrauber in ein tauchmedizinisches Institut gebracht werden wollen, dann sehe ich nicht, wo hier das Recht besteht, zwei Erwachsene und offensichtlich noch geistig auf der Höhe befindliche Personen in ein Krankenhaus zu verfrachten.
Da kann man wohl nicht von unterlassener Hilfeleistung sprechend, wenn die Hilfeleistung angeboten aber abgelehnt wurde. Zwangsmaßnahmen dürfen nur dann druchgeführt werden, wenn die Person nicht im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten ist und Lebensgefahr besteht.
Ansonsten ging es den beiden gut und offensichtlich sah keiner der beiden eine Veranlassung sich aus freien Stücken in ein Krhs. zu begeben.
Wäre ich einer der Beteiligten und hätte ich keine Versicherung, dann würde ich versuchen die entstanden Kosten über einen Anwalt von DLRG, beteiligten Ärzten und/ oder den beteiligten Tauchlehrern zurückerstattet zu bekommen.
Obendrein stellt sich die Frage inwiefern hier gegen das Recht der freien Aufenthaltsbestimmung verstoßen wurde und evtl. sogar Körperverletzung (zwangsweise Zuführung von O2, Stichwort freie Radikale und Krebs) vorliegt.
Begin Zitat:
Mein Partner war gerade aus dem Wasser, da hatte er schon die Maske auf der Nase und sass am Ufer und guckte ziemlich hilflos. Ich ging zum Auto, und zog mich um. Schon während ich dies tat, hatte ich eine Maske auf der Nase, kurz danach stand da ein Stuhl in den ich mich setzten sollte. Das tat ich dann auch. Hier wurde mir dann Sauerstoff verabreicht. Zu diesem Zeitpunkt ging es uns beiden, wie wir -völlig subjektiv- meinen, gut.
Zitat Ende.
Also, wo ihr den Unfall seht weiß ich nicht aber weltweit passieren so unglimpfliche Aufstiege täglich wahrscheinlich mehrere tausend Male.
Allein wenn ich nur an die vielen PADI OWD`ler denke, die ihren Notaufstieg aus 10 Meter machen und von denen dies kaum jemand am Anfang in den geplanten 35-40 Sekunden sondern die Meisten in 10 Sekunden machen.
Ich glaube, daß sich hier einige verbissen an ihre Entscheidung klammern, so wie der Dr. der versehentlich das falsche Bein amputiert hat.
Natürlich lag, unbestritten, eine Art Tauchunfall vor. Schließlich war ja das Jacket kaputt und schließlich haben sich die beiden Partner verloren.
Alles in allem bleibe ich bei meiner Auffassung, daß das kein Tauchunfall war sondern ein beinahe Unfall und, daß die beiden Taucher großes Glück gehabt haben, daß sie mit einem blauen Auge davon gekommen sind.
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 12:09 @Halben:
Gefährlich ist das was man nicht kennt.
Gefährlich war es im Mittelalter ein bestimmtes Cap in Afrika zum umschiffen, weil dahinter wilde Bestien lauerten. Gefährlich war es mit der ersten Dampflock zu fahren, weil die enorm hohe Geschwindigkeit von 16km/h, so die damalige Ärzteelite, schwachsinnig machen würde und so weiter und so heiter.
Dekotauchgänge sind für die meisten Taucher eine normale und selbstverständliche Sache und in den meisten Fällen problemlos zu handhaben.
Riskant wird es für die 30% Taucher, die ein foramen ovale haben und damit ein erhöhtes DCI Risiko. Aber diese haben auch schon so beim Tauchen erhebliche gesundheitliche Nachteile, selbst wenn sie nur flach tauchen und selbst, wenn sie weit innerhalb der Grenzen tauchen!
Wie gesagt, das sollte man m.E. jedem Taucher sagen.
Ich wundere mich darüber, daß PADI sowas nicht macht! Ich stelle mir vor, daß in den USA mal einer entdeckt, daß sein Gehirn durch das Tauchen geschädigt wurde und dann PADI verklagt.
Immerhin vermittelt PADI ja den Eindruck, daß das Tauchen gesundheitsförderlich ist (Recreational Diving).
Sterben werden sie daran nicht. Berufsmaler- und Lackierer litten früher auch an Schrumpfhirn und von daher ist das kein großes Problem, wenn man nicht Berufstaucher werden will, wenn man ein foramen ovale haben sollte!
Jedenfalls sollte man mit Deko- und Dekopflicht entspannt umgehen. Es kann leicht passieren, daß man mal in die Verlegenheit gerät.
Weiterhin läßt sich manches Tauchgebiet ohne Deko gar nicht erkunden. Alles was jenseits der 35 Meter liegt und Wiederholungstauchgänge benötigt, um vernünftig betaucht zu werden könnte so mit Pressluft gar nicht betaucht werden.
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  | Antwort von Halben am 28.05.2002 - 12:34 @Schnorcheltaucher
Ich sage ja nur immer wieder....
Jeder so wie er es mag.
Ich für meinen Teil bin auch schon in die Situation einer Dekopflicht nach einem 55 Meter TG gekommen. Aber da ich mich selbst eigentlich als vernünftigen Taucher einschätze, versuche ich für meinen Teil so etwas zu vermeiden. Und ich wollte nicht den Eindruck vermitteln, dass PADI "DIE" Ausbildungsorganisation ist....
Es gibt sehr viele, die eine besser, die andere schlechter... Aber da sollte jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln....
Ich wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, dass sich auch jeder Anfänger, der diese Zeilen hier ließt (Was durchaus denkbar ist), sich es gut überlegen sollte, solche TG zu machen. Jeder der es tut, sollte wenigstens dafür Ausgebildet sein....
Gruß,
Micha |
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  | Antwort von Elke am 28.05.2002 - 13:19 An Schnorcheltaucher:
Warst Du vor Ort und hast den "Tauchunfall" live mitbekommen, deren Verhalten im und am Wasser beobachtet, und sie an Land gesehen?
Würde mich mal "brennend" interessieren!
Das beide mündige Bürger sind steht außer Frage. Das beide mit Sauerstoff versorgt wurden ist bekannt. Wenn beide den Sauerstoff nicht gewollt hätten, hätten sie sich die Maske von Mund und Nase nehmen können und hätten es beiseite gelegt!
(hier ist zu erwähnen, das Hartmut seine Sauerstoffmaske selbst festhielt, da das Halteband der Maske fehlte. Ich glaube kaum, das man hier von "Körperverletzung" sprechen kann.
Das Beide in die Druckkammer geflogen wurden war eine Entscheidung des Tauch-, bzw. Notfallarztes der DLRG!
Da ich davon ausgehe, dass die DLRG geschultes und qualiviziertes Personal hat, wussten die was sie taten, als sie die Hubschrauber anforderten.
Im Nachhinein kann man leicht sagen, dass hätte nicht sein müssen. Das ganze hätte aber auch durchaus anders ausgehen können.
Zum Computer:
Der Cobra (ich habe selbst einen) lässt sich sehr wohl im Errormodus auslesen! Das kannst Du mir glauben, da ich diese Erfahrung leider mal gemacht habe. Du kannst dir alles anschauen: Tauchprovil, letzte Tauchgänge usw. Als Tiefenmesser, Uhr usw. ist er dann noch sehr gut zu gebrauchen, er plant dann nur nicht deine nächsten Tauchgänge und zeigt keinen Druck an.
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  | Antwort von Schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 14:43 @Elke:
Ich war nicht dabei. Das ist auch unrelevant. Weder ein Anwalt, noch ein Richter oder gar der Staatsanwalt müssen dabei gewesen sein, um sich eine Meinung über diesen oder einen beliebigen anderen Vorfall bilden zu können.
Was ist das für eine Argumentationskette? Ich glaube auch, daß die Erde rund ist ohne, daß ich sie aus dem Weltall mit eigenen Augen betrachtet habe.
Und ich glaube auch, was der Verunfallte zu diesem Topic gepostet hat.
Das sind Fakten.
Alle anderen bringen Meinungen, ihre individuelle Wahrnehmung und vielleicht ihre eigenen Ängste zum Ausdruck. Das gilt natürlich auch für mich!
Was den Viper anbelangt:
Wie hast Du Dir das Tauchprofil denn nun angeschaut? War der Computer im ERROR Modus? Ja oder Nein? Ich hätte gerne eine einfache, direkte und klare Antwort und keine von der eigentlichen Problematik abweichende rhetorische Ausführung die von der eigentlichen Frage ablenken soll.
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  | Antwort von Micha am 28.05.2002 - 15:48 @Schnorcheltaucher
So wie es der Verunfallte selbst beschrieben hat, sind meiner Meinung nach alle Voraussetzungen für einen Deko-Unfall erfüllt:
Dekopflichtig in 36 m, von 28 m an "schwups" nach oben. Ich glaube nicht, dass der Schwups 6 min (Aufstig aus 28 m mit 10 m/min + 3 min Deco) gedauert hat.
Ob tatsächlich ein Deko-Unfall vorlag, kann eigendlich nur der Arzt an der Druckkammer anhand der Tauchprofile und weiterer Untersuchungen (neurologischer Check, Doppler etc.) beurteilen.
Was ich aber gar nicht verstehe:
Was soll an der O2-Gabe als Inhalation falsch sein. ("freie Radikale... Krebs ..."???)
Mein Studium ist zwar schon eine Weile her, aber mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Patient durch eine O2-Inhalation von 20 min Dauer geschädigt worden wäre.
Im Gegenteil, jedem Ersthelfer - egal ob Rettungs-Assistent, Feuerwehr oder andere - und auch jedem Taucher wird entsprechenden Kursen(z.B. DAN)immer wieder O2 als Erstmassnahme bei TU genannt.
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  | Antwort von schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 16:21 @Micha:
O2 und freie Radikale gelten als krebserregend.
Durch die Gabe von freiem Sauerstoff steigt auch die Zahl der freien Radikalen im Körper.
Weitere Dokumente dazu unter google.de, wenn Du nach "freie radikale krebs" suchst. Evtl. auch Suche auf english.
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  | Antwort von Halben am 28.05.2002 - 16:28 @ schnorcheltaucher
Nikotin & Sonne gelten auch als Krebserregend...
Denk mal drüber nach... |
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  | Antwort von Micha am 28.05.2002 - 16:35 @Schnorcheltaucher
Deine gedankliche Verbindung zwischen O2 und freien Radikalen ist falsch.
Freie Radikale entstehen in den Zellen durch die Einwirkung von Nikotin, Umweltgiften etc..
Molekularer Sauerstoff (O2) kann diese Wirkung nicht haben.
Am Rande:
Eine Inhalation mit reinen Sauerstoff (100,0%) ist nicht möglich. Dazu müsste der Patient zu mindest intubiert werden. |
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  | Antwort von schnorcheltaucher am 28.05.2002 - 16:56 @Halben:
Denk mal drüber nach:
Alle Menschen müssen irgendwann mal sterben. Warum also Mörder bestrafen?
Was Nikotin und Sonne anbelangt:
Es ist ein Unterschied ob man sich selbst Nikotin und/oder Sonne aussetzt oder ob man dazu gezwungen wird.
Denke an rauchfreie Arbeitsplätze, Restaurants, Flugzeuge etc..
Im Übrigen wende ich mich nur gegen die zwangsweise Verabreichung von O2 ohne, daß eine Notwendigkeit erkennbar war.
Mir geht es hier nur um die Art und Weise, wie die Leute am Edersee nach meinem Empfinden zwei Taucher gegen ihren Willen verarztet haben bzw. sie derat überrumpelt haben, daß sie gar nicht wußten wie ihnen geschah und daß die beiden dafür jetzt auch noch saftige Rechnungen von diversen Organisationen bekommen....
Hlfsbereitschaft und Vorsicht ist ein Ding. Blinder Aktionismus und Geld- Energieverschwendung ein anderes!
Und der betroffene Taucher, der hier mitliest ist offensichtlich auch der Meinung, daß das Ganze nicht in seinem Sinne geschah. Wenn er gewußt hätte, was da finanziell auf ihn zukommt, dann wäre er dem "Medizinmann" von der "Bahre" gesprungen.
Denn, nur rein zur Sicherheit, mal eben, vom Edersee nach Duisburg zu fliegen macht man ja gerne mal mit, wenn es nix kostet. Wenn dann aber die satte Rechnung von geschätzten 7.000€ bekannt gewesen wäre, dann hätten die beiden sich plötzlich ziemlich fit gefühlt!
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  | Antwort von Micha am 28.05.2002 - 17:56 @Schnorcheltaucher
und wenn nach 3 od. 4 Stunden die ersten Symptome aufgetreten wären ? Symtome eines Deko-Erkrankung können Stunden nach dem Tauchen plötzlich auftreten und fangen nicht immer harmlos an (je nach Lokalisation der Embolie) ! Wer von den Ersthelfern soll die Verantwortung übernehmen ?
@Hartmut Schaumburg
schön, dass nichts Folgenschweres passiert ist. Ich denke, Ihr habt eine grosse Portion Glück gehabt und hoffe, dass Ihr die finanzielle Seite noch geregelt bekommt.
@an alle
es ist schade dass, die Diskussion in den Unfallforen öfter ausartet. Dabei könnten alle von den - an sich tragischen - Vorfällen profitieren, wenn man die TU-Foren als Anregung zum Nachdenken versteht.
In diesem Sinne, allzeit gut Luft und kommt wieder hoch !
Micha
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  | Antwort von Maximilian am 28.05.2002 - 18:35 Also Schnorcheltaucher Dir fehlen wohl die Argumente weil Du Dich an einem Flüchtigkeitsfehler aufhängst.Deine vielen Fehler zählen wohl nicht?Du beherrschst die Groß- und Kleinschreibung nicht,Erromodus kenne ich auch nicht.Habe mindestens 50 Fehler auf dieser Seite bei Dir entdeckt,aber nicht beachtet.Wenn Du so primitiv rreagierst,werde ich nun zu zählen beginnen.Es ist zwar kindisch und dumm.Aber Du willst es ja nicht anders.
Nun zum Einlaßventil!Das gibt es beim Trocki aber beim Jacket habe ich noch keines gefunden.Nur AUSLASSVENTILE.Zum Einlassen der Luft verwende ich einen INFLATOR!Dort drin befindet sich das sogenannte EINLASSVENTIL und nicht am Jacket.Darum die Bezeichnung INFLATOR!Man könnte auch DEFLATOR sagen,kommt darauf an auf welches Knöpfchen man gerade drückt.Hat aber nichts mit DEFLORIEREN zu tun,das gehört in die Abteilung Aufklärung.Die brauchst Du ja nur in taucherischer Hinsicht.Wie willst Du das mit dem Hebesack machen?Nach einem Tieftauchgang?Mit der linken Hand den Sack festhalten und mit der Rechten fixierst Du Dich dann selbst.Oder bindest Du ihn in 50m Tiefe fest und holst das Ding nach dem Sicherheitsstop.Aber stimmt ja,50m ist für mich noch kein Tieftauchgang.Wir haben ja schon viel Tauchergarn gesponnen aber meine Kumpels hier haben einen Lachkrampf bekommen wie sie den Mist gelesen haben.Nun Die Berichtigung meines Fehlers:SCUBAPRO!!!Du kannst ja jetzt bei mir wieder Fehler suchen.Viel Spaß! |
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  | Antwort von Micha am 28.05.2002 - 19:14 @Redaktion
EOT
!!! Bitte !!!
PS: Oder nehmt mich wenigstens von der Mailing-Liste |
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  | Antwort von Elke am 28.05.2002 - 20:04 Hallo Schnorcheltaucher! Ich wollte Dir direkt auf Deinen Kommentar, bzw. Fragen antworten, leider ist meine Mail an Dich unzustellbar.
taucher.net schrieb mir:
Sorry .. diese email-adresse wird von jemanden illegalerweise benutzt -
sie existiert bei uns nicht. der echte "schnorcheltaucher" bleibt wohl
unerkannt.
Teil mir doch bitte eine email-Adresse von Dir mit.
Gruß Elke
Jetleg01@aol.com wrote: |
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  | Antwort von Maximilian am 28.05.2002 - 20:21 Also Leute!Wundert Ihr Euch das der Superschnorchler solchen Mist verzapft?Er ist sogar zu feige seine Adresse zu nennen.Hat ja sowieso von nichts `ne Ahnung.Da dreht sich jedem gestandenen Taucher der Magen um.Ein Appell an die jungen Taucher:Glaubt solchen Leuten nichts,sie sind nur Schaumschläger.Macht so weiter wie Eure Ausbildung es vorschreibt,die Erfahrung kommt mit der Zeit und den Tauchgängen. |
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  | Antwort von Stefan am 28.05.2002 - 20:26 @Maximilian
Ich weiss nicht, mit was für Equipment Du tauchst und ob überhaupt. Wenn ich mein Jacket aufblase, zum Beispiel zum Trocknen, da kann ich nach 14 Tagen danach sehen und die Luft ist immer noch drinn.
So einen Fall mit defektem Inflator hatte schon mal ein Tauchpartner von mir, nach entfernen des „Rentnerliftes“ führten wir den Tauchgang ohne Probleme zu Ende – na ja – wir trainieren bzw. wurden mit „Mundtarrierung“ ausgebildet.
Die Innereien dieses Ventils sind mit dem eines Fahrrades verwand. Da geht auch die Luft aus dem Reifen, wenn die Pumpe nicht mehr draufsteckt. Entschuldige, ist wohl doch etwas sehr ironisch.
* Zu den Aussagen von Silke und Ralf gibt es nichts hinzuzufügen! *
Wenn es nicht den gesamten Tauchsport, gerade bei uns sowieso überreglementiert, in Verruf bringen würde und der Staat dann schnell der Meinung ist, dass man die tauchenden Bürger vor sich selbst schützen muß würde ich sagen: „Kümmert Euch nicht drum, durch NATÜRLICHE AUSLESE bleiben die vernünftigen Taucher übrig“.
Zu Schnorcheltaucher: „O2 und freie Radikale gelten als krebserregend“ Was O2 betrifft ist dies mal wieder eine der so oft verbreiteten Halbwahrheiten. O2 an sich ist ein GIFTIGES GAS, ohne das wir nicht leben können. Einfach wieder so eine Pauschale. Schon mal was von Partialdruck und Einwirkzeit gehört? Wollen nicht näher auf das Thema eingehen, die Informationsadressen kennst Du ja.
So, zum Schluß will ich mich für meine evtl. gemachten Rechtschreibfehler entschuldigen, weil man hier auf der Seite gleich Rund gemacht wird, wenn jemandem die Argumente ausgehen und man sonst seinen Diskussionspartner nicht packen kann.
Euch allen - auch mir - wünsche ich viele schöne unfallfreie und risikolose Tauchgänge |
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