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Hai tötet Amerikaner Abgesandt von oli am 18.08.2004 - 10:47:
Danke an Michael Sendelbach und Olaf-NL für die Nachricht:
Am letzten Sonntag tauchte ein aus zwei Personen bestehendes Team von Abalone-Tauchern an der nordkalifornischen US-Küste in der Region von Mendocino. Einer der beiden, ein 50-jähriger Taucher wurde ganz in der Nähe des Tauchbootes, nur 50m vom Ufer entfernt, von einem Hai angegriffen und gebissen. Sein Buddy hatte einen großen Fisch gesehen und sich dann recht beeilt aus dem Wasser zu kommen.Dies färbte sich schon kurze Zeit später rot. Nach Beobachtern auf dem Tauchboot war der angreifende Hai zwischen fünf und fünfeinhalb Meter lang gewesen. Es wird vermutet,daß es sich um einen weißen Hai gehandelt hat. Der angegriffene Taucher wurde gestern ohne Kopf von der US-Küstenwache geborgen.
Antwort von MSDT am 19.08.2004 - 08:15 Da muss man ja schon sagen: Irgendwie wiederholt sich diese Geschichte anscheinend schon fast in regelmäßigen Abständen...
Die Mengen von Blut, die beim "Abalone-Tauchen" - oder sollte man besser sagen, beim "Abalone-Killen" - freigesetzt werden, reichen anscheinend immer aus, um einen Hai. der sich zufällig in der Nähe befindet, anzulocken. Und dann passiert schon mal das fast unvermeidliche: Der Hai probiert herauszufinden, ob es sich bei dieser optisch-neuen Spezies, die sich ja unmittelbar neben oder an der von ihm ausgemachten Quelle des Duftes nach Delikatesse nicht selbst um die Delikatesse handelt...
Dass er dabei soweit geht, sogar einem Amerikaner, der gerade dabei ist, selbst die Delikatessen zu ernten, den Kopf abzubeissen, liegt daran, dass der Hai noch nicht weiß, dass der Amerikaner sich selbst als Krone der Schöpfung wähnt und in seiner Leichtsinnigkeit in Bereiche vordringt, in denen der Hai nunmal seit Hunderten Millionen von Jahren und - bis zum Eintreffen des Amerikaners immer noch - eigentlich der Boss, oder das obere Ende der Nahrungskette ist. Hier kommt es dann in einer für die Dimensionen der Evolution des Hais relativ kurzen Periode von nicht einmal 100 Jahren zu ein paar denkwürdiegen Begegnungen, die der Hai zwar manchmal unbeabsichtigt gewinnt, aber letztendlich mit der Ausrottung seiner gesamten Spezies bezahlen muss. Hat doch der Amerikaner inzwischen aufgrund seiner kommunikativen Fähigkeiten, technische Möglichkeiten entwickelt, der andauernden Bedrohung "seines" Lebensraumes durch Haie ein endgültiges Ende zu setzen!
Dies geschieht in der Tat so rasant und oft, dass die einzelne Tötung eines Hais durch einen Menschen nirgends mehr Erwähnung findet und man ihn oder besser gesagt seine Flossen allenthalben noch auf der Menukarte des Menschen findet...
Antwort von Scott am 19.08.2004 - 11:31 Wenn das der Herr Bush hört, wird er hoffentlich bald etwas gegen diese "Unterwasserterroristen" unternehmen.
schöner hätte ich mich nicht auszudrücken vermocht.
Doris
Antwort von Guggi am 24.08.2004 - 15:26 Ich war im Februar an versch. Stränden in der Nähe von Mendocino - und siehe da...an vielen stehen Schilder, die auf Jagdreviere des Weißen Hais hinweisen - es gibt dort auch viele Kolonien wilder Seelöwen etc. - Beutetiere der gr. Weißen. Da die Schilder in engl. Sprach sind, gehe ich davon aus, daß auch Ami`s diese lesen können. Wenn man dann in diesen Gebieten unbedingt zur Unterwasserjagd muß.....tja, Pech gehabt wenn ein größerer Jäger durch den Gerunch von gutem Fressen angelockt wird. No Risk no Fun - dies gilt auch für Ami`s. Da braucht man sich hinterher auch nicht zu wundern.
Antwort von Mondfisch am 26.08.2004 - 16:58 Aber das geht wohl nicht nur den Amerikanern so.
In Südafrika (Abalone - Seelöwen)gibts die selbigen Vorkommnisse ebenso häufig.
Grüssle
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