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Dies ist das internationale Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Haiangriff auf Taucher Abgesandt von oli am 08.06.2004 - 01:34:
Eine Gruppe von acht Tauchern vor der Südküste Südafrikas hatten bei Pearly Beach gerade ihre Arbeit als Abalone-Taucher beendet und durchquerten mit ihrem Fang ein als Shark-Alley bekanntes Gebiet in dem Haie des öfteren Seehunde jagen,als ein Haiangriff stattfand. Die Taucher informierten die Polizei -zumal ein 21-jähriger Taucher abhanden gekommen war. Von diesem wurde später 15km entfernt bei Quoin Point ein verstümmelter Torso angetrieben. Gegenwärtig wird untersucht,ob für den Tod und die Verstümmelungen Haie in Frage kommen.
Antwort von Christof am 08.06.2004 - 10:21 Bei Stern online liest sich die ganze Geschichte folgendermaßen:
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07.06.2004 21:22 Uhr
Südafrika: Beim Versuch seltene Seeschnecken-Bänke zu plündern von Hai getötet
Bereits am vergangenen Mittwoch wurde ein junger Mann, beim Plündern von seltenen Seeschnecken-Bänken, vor der südafrikanischen Küste von einem Hai angegriffen und getötet.
Vor der mit Haien verseuchten Küste bei Gansbaai sammelte der junge Mann, der mit einer Gruppe Tauchern unterwegs war, die seltenen `Abalone`, die als eine der teuersten Meeresdelikatessen gelten.
Die Schalen der riesigen, ohrförmigen Schnecken werden zudem zur Herstellung von Perlmuttschmuck genutzt.
Quelle: www.spiegel.de
Antwort von Marky am 08.06.2004 - 11:50 Nanu?
Kann es sein, daß die Schnecken, egal jetzt ob legal oder illegal `dem Meer entnommen`, bei der `Ernte` verletzt werden? ...das würde dann den Angriff ja fast von alleine erklären...
Antwort von scuba_steffi am 08.06.2004 - 13:07 Selber schuld. Mit solchen Typen habe ich kein Mitgefühl.
Hier klicken
@ marky: ja ja der große böse Haifisch
@ scuba steffi: ich kann Dir nur zustimmen, und einen schönen Gruß an die ehemals Herrscher der Meere " fresst sie alle".
Aber sicherlich sind diese Leute ganz arme ehemalige Fischer die mit diesem Raubbau Ihre total verarmte Großfamilie gerade so am überleben halten. Aber auch die werden hoffentlich feststellen (wie schon beim Großen Weißen) das man mit lebenden Exemplaren auf die Dauer irgendwie mehr Geld verdienen kann.
in diesem Sinne
schönen Gruß
Antwort von nightdiver am 09.06.2004 - 13:05 sorry, aber der spiegel reporter hat sich in seinem artikel wohl etwas "ungeschickt" ausgedrückt: "Vor der mit Haien verseuchten Küste bei Gansbaai" Meiner Meinung nach ist kein Gewässer dieser Erde mit Haien "verseucht"!!! Schliesslich waren die Jungs lange vor uns da! Wenn überhaupt, ist die Welt doch von Menschen verseucht...
Ich glaube lakota hat recht mit seiner vermutung, dass sich diese leute auch nur "über wasser" halten wollen. dennoch hoffe sehr, dass diese attacke zumindest einige der Abalone-Taucher abschreckt.
lg...paul
Antwort von Bulette am 09.06.2004 - 14:50 Zwar bedauerlich, dass ein Mensch zu Tode gekommen ist, aber manchmal revanchiert sich die Natur eben sofort - Auge um Auge...
Aber ändern wird sich am Abalone-Raubbau nichts - das bringt doch richtig Kohle - aber nicht für die, die dort plündert - das sind nur die Typen, die ihren *rsch dafür hinhalten.
Grüße von Uwe
Antwort von Oliver am 09.06.2004 - 17:02 Hallo!
Es ist korrekt daß es sich beim zu Tode gekommenen um einen Einheimischen handelt. Er führte keinen leicht auszusprechenden europäischen Namen,sondern einen für europäische Zungen schwer auszusprechenden der farbigen Bevölkerung. Es ist auch korrekt,daß die Muscheln (Größe: kleiner Handkoffer) mit Schnitten von ihrem schmackhaften Muskel befreit werden. Der Geruch hat die Haie anscheinend angelockt.
Antwort von Speedy am 10.06.2004 - 20:20 Jo gescheit all den leuten recht! Wenn ich die Zähne hätte wie der hai würde ich die leute auch zerbeissen wenn man in mein zuhause eindringen würde! Muhahahaha kann ich nur lachen! schade das das nicht oft genug passiert!
Hört sich hart an aber ist nunmal so! Und nun fehlen noch die Vollidioten die anfangen die haie abzuschlachten, weil die bösen Tiere ja uns Menschen angreifen! Spackor sag ich da nur!
Gruß Speedy!
P.S. Trotzdem beileid an die Familie!
Antwort von smut am 11.06.2004 - 12:26 hey nightdiver
du hast vollkommen recht.wenn ich das schon höre (haifischverseuchtes gewässer)könnte ich kotzen.es ist doch zur zeit mode das die haie sinnlos abgeschlachtet werden, wobei sich auch viele haie in fischernetzen verfangen und qualvoll verenden.wir können froh sein wenn wir beim tauchen in den meeren ab und zu noch ein hai zu gesicht bekommen.ich verstehe es absoulut nicht, warum die menschen den hai immer als killer maschiene darstellen müssen.aber das wird sich warscheinlich nie ändern.leider.
Antwort von schwaderi am 11.06.2004 - 14:48 Hallo liebe Mittaucher
Bitte, reisst euch etwas zusammen! Immerhin hat hier ein Mensch sein leben gelassen.
Ansonsten hätten wir alle schon den Tod verdient. Wer von euch hat noch nie aquatisches Leben zerstört (irgendwie, irgendwo, irgendwas mal mit den Flossen berührt)? Etwas mehr Gefühl auch gegenüber dem Menschenleben könnte allgemein nicht schaden.
Allzeit gut Luft
Rolf
Antwort von nonhalema am 11.06.2004 - 21:46 Tschuldigung hätte da mal eine frage-bin noch nicht solange Taucherin aber was ist ein "Abalone-Taucher"????
greets
nonhalema
Antwort von scuba_steffi am 12.06.2004 - 00:07 @Nonhalema,
oben in meinem Beitrag "hier klicken" anklicken, da steht es
@schwaderi, es ist ein Unterschied, ob man was mit den Flossen berührt, oder bewussten Raubbau an seltenen, geschützten Lebewesen betreibt, das kann man wohl kaum vergleichen.
Das es tragisch ist, dass das Jemand mit seinem Leben bezahlt, sehe ich auch so. Aber vielleicht trägt es dazu bei, diese Art des Lebensunterhaltes zu überdenken.
Antwort von Bulette am 14.06.2004 - 09:06 @scuba_steffi
"Aber vielleicht trägt es dazu bei, diese Art des Lebensunterhaltes zu überdenken."
...das wird wohl eher ein frommer Wunsch bleiben... leider!
Wieviele Tierarten sind vom Aussterben bedroht, weil der Mensch nicht aufhört in irgendeiner Weise Hand anzulegen?
Gruß Uwe
Antwort von scuba_steffi am 14.06.2004 - 09:21 @bulette, bin halt ein frommer Mensch und gebe das Wünschen nie auf, die Hoffnung stirbt zuletzt
Antwort von malamut68 am 14.06.2004 - 13:43 Prinzipiell wünsche ich keinen Menschen einen so grauenhaften Tod, selbst wenn er tatsächlich Abalone illegal (das geht ja auch legal übrigens, egal wie Mensch dazu steht) fischt.
Bei einer für uns unvorstellbaren Arbeitslosigkeit kann ich es aber auch verstehen. In Südafrika bekam ich in einem Restaurant einmal Abalone angeboten, der Wirt wußte das wir vermögende Europäer sind. Eine Abalone hätte 280Rand, also 27Euro (damals) kosten sollen. Von diesem Geld kann ein Südafrikaner einen Monat leben...
Neben eurem Hass auf Fisch essende Menschen (den ich nicht teile), sollten wir TaucherInnen noch andere Gründe gegen die Jagd unter Zuhilfenahme von Preßluft-Tauchgerät und dem Besuch von großen Weißen mittels Tauchkäfigen haben.
Ich befürchte, daß Haie zunehmend ihre Scheu vor uns verlieren werden, wenn sie immer wieder solche Angriffe erfolgreich durchführen, bzw. von Touristen die in Tauchkäfigen mit großen Mengen Fleisch angelockte Haie beobachten, an diese gewöhnt werden.
Auch die Kaspereien selbsternannter Haiforscher sind in diesem Zusammenhang kritisch zu sehen.
Im Moment fühle ich mich beim Tauchen sehr sicher, weltweit arbeiten allerdings einige Menschen daran, Haie zu einer Bedrohung für TaucherInnen zu machen.
Antwort von scuba_steffi am 14.06.2004 - 17:48 @malamut68
wie kommst du darauf, dass ich Fisch essende Menschen hasse??? Ich glaube, hier ging es darum, dass Jemand unglücklich zu Tode gekommen ist, weil er ein (in diesem Fall) geschütztes Lebewesen geräubert hat. Und es ging ja hier nicht um Anfütterung von Weiss- oder anderen Haien, da teile ich deine Ansicht schon.
Gruß und haibissfreies Leben wünscht, Steffi
Antwort von malamut68 am 14.06.2004 - 21:09 @scuba_steffi:
speedys post gelesen?
Da schauderts mich schon ein bißchen!
Antwort von scuba_steffi am 14.06.2004 - 21:25 @malamut68
das habe ich gelesen und nach dem gruseln hab ich es direkt vergessen, sowas wird ignoriert :-/
Antwort von Wrackbarsch am 15.06.2004 - 09:49 Hallo!
Also ich muss mich da auch mal meinen Vorrednern anschliessen. Die initiale Losprügelei vieler Schreiber hier zeigt doch ein gewisses Maß an Menschenverachtung! ("Selber Schuld!" etc...).
Wie Malamut das bereits dargestellt hat: Wenn das (auch illegal) die EINZIGE Möglichkeit ist, an Geld für sich und die Familie zu kommen, dann bieten sich keine anderen Alternativen. Zeigt mir denjenigen der Betroffenen, der aufgrund der Bedrohung der Abalonen dort auf sein täglich Brot verzichtet! Das ist doch naiv!
Das Hauptproblem bei dieser Wilderei ist jedoch, dass diejenigen, die geschnappt werden, kleine Fische wie die Verunfallten sind - die ums finanzielle Überleben kämpfen. Die hinter diesen Maschenschaften steckenden Auftraggeber (die auch den Großteil des Geldes einstecken) schaffen es meistens, unbehelligt aus der Geschichte herauszugehen.
Diese Hasstiraden zeugen doch eher von unreflektierter Unkenntnis!
Just my 2C
Antwort von scuba_steffi am 15.06.2004 - 12:36 @wrackbarsch
"wenn das (auch illegal) die EINZIGE Möglichkeit ist, an Geld für sich und die Familie zu kommen, dann bieten sich keine anderen Alternativen. Zeigt mir denjenigen der Betroffenen, der aufgrund der Bedrohung der Abalonen dort auf sein täglich Brot verzichtet! Das ist doch naiv! "
Das mag naiv sein, aber was ist, wenn alle Abalone weggefischt sind? Das ist doch ein weltweites Problem mit allen Dingen, ob es um Regenwald oder um Gorillas oder um Muscheln geht. Irgendwann ist bei unkontrolliertem Raubbau das Ende erreicht und dann? Dann müssen andere Alternativen her. Warum also nicht schon vorher suchen?
"Das Hauptproblem bei dieser Wilderei ist jedoch, dass diejenigen, die geschnappt werden, kleine Fische wie die Verunfallten sind - die ums finanzielle Überleben kämpfen."
Das gilt auch für Drogendealer und soll man das deshalb gutheissen oder nicht mehr bestrafen?
Oder Haifischflossensuppe essen, bloss weil irgendein armer Fischer damit ein paar Kröten für seine Familie extra verdient? Man kann es auch mit der Hintergrundkenntnis durchaus verurteilen und bei manchen Dingen stelle ich nicht den Menschen über das Tier, so wie er sich aufführt, egal aus welchen Gründen. Und wenn er dann bei solchen Aktionen umkommt, hält sich mein Mitgefühl
eben in Grenzen, das hat aber nichts mit Menschenverachtend zu tun, das weise ich von mir. Wenn der Mensch die Natur nicht respektiert, dann muss er eben mit den daraus resultierenden
Konsequenzen leben, falls er es überlebt.
Antwort von volkili am 15.06.2004 - 20:32 Ganz tolle Diskussion um ein Thema von dem wir alle so viel verstehen wie kühe vom fliegen.
Aber trotzdem habe auch ich eine Meinung dazu.
1. Glaube nicht das ein 4 Tonnen schweres Tier das zwei Sinne und über 100 Zähne mehr hat als du erst die "Scheu"(hehe) vor Dir verlieren müßte um dir zu fressen.
2. Der Verblichene wußte das er nicht alleine mit Barschen und Karpfen in einem Baggersee war (tut Trotzdem WEH wenn es passiert)
3. Die Warscheinlichkeit das irgend Jemandem aus diesem Forum (oder auch nur einem den man kennt) ähnliches wiederfährt ist ähnlich der beim Scheißen vom Blitz getroffen zu werden.
4. Es gibt nicht genug Haie um alle Arschlöcher zu fressen (womit ich nicht sagen will das der Verblichene eins ist). Und zudem können viele Arschlöcher gar nicht schwimmen. So das der Umweltschutzaspekt dieser Geschichte auch zu kurz kommt.
5. Und außerdem ist auch überhaupt völlig egal oder???? Aber womit wollen wir sonst die viele Zeit ohne Tauchen totschlagen.
ciao
Antwort von Tobbe am 16.06.2004 - 13:56 Sehen wir es doch mal ganz `nüchtern` - da steigt einer (aus welche Gründen auch immer) in ein Gewässe wo alles `mit Haien verseuchten` ist.
Ist genauso als ob ich in Alaska auf dem Eis langrenne wo Eisbären sind oder mich mitten auf eine vielbefahrene Autobahn stelle. Da muß ich damit rechnen, daß meine überlebensaussichten nicht sonderlich groß sind.
Das ist `survival of the fittest` oder Nahrungskette und da stehen wir Menschen (ohne unsere ganzen Waffen etc.) nun mal nicht an oberster Stelle.
Ob da nun einer Muscheln wildert oder nur als Thrill `mit den großen Haien tauchen will` oder versehentlich ins Wasser fällt ist wurscht.
Die Haie gibt es seit millionen von Jahren - und wen nhalt was bei Ihnen vor der Haustür langschwimmt dann wird zumindest mal probiert.
Das Risiko sollte bekannt sein - und wer es eingeht (aus welchen Gründen auch immer) sollte sich dessen vorher bewußt sein...
Antwort von Sung am 16.06.2004 - 14:41 Bei einigen Ansichten hier, kommt mir das Gruseln. Ein Mensch kommt aus welchen Gründen auch immer, auf grausame Weise zu Tode und manche hier veranstalten daraufhin einen Veitstanz. Ich wünsch denjenigen schon mal nette Momente mit brutwütigen Drückern und innige Umarmungen mit spanischen Galeeren. Dieser Pseudomilitante-Schrift-Naturschutz ist wirklich lächerlich.
Antwort von lakotadiver am 16.06.2004 - 15:19 ich denke es geht nicht darum sich zu ergötzen das jemand ums Leben gekommen ist. Sondern vielmehr darum, das etwas getan werden muss. Die Vergangenheit hat es doch gezeigt, sonst würden wir heute einge Walarten, Elefanten mit Stosszähnen aus Elfenbein (einige kleine Bsp.)nur noch von Zeichnungen her kennen. Und ich denke das mit den Muscheln ist doch nur die Spitze des Eisberges wo in weiten Teilen der Welt Haie gefangen werden ihnen die Flossen abgeschnitten wird und der Rest zurück im Meer landet. Oder wieviele Schildkröten, Affen werden gefangen um ím Kochtopf zu landen.
Ich habe nichts dagegen wenn ein Eskimo sich seinen Wal für den Eigenverbrauch fängt und diesn bis zum letzten verwertet für den Eigengebrauch.
Wenn aber das fangen/ernten dazu führt das Arten von der Oberfläche verschwinden sollte was getan werden.
Und von Haiverseuchten Gebieten zu reden da kann ich mich nur meinen Vorrednern anschliessen, die waren (wie eigentlich alle anderen Tierchen) lange vor uns da, somit bitte Respekt.
Man kann die ganze Sache weiterführen in allen Belangen unserer Umwelt bís hin zum Regenwald und seinen Bewohnern. ´
bis dahin
erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Hirsch getötet und der letzte Fluss vergiftet ist, wird der Weiße Mann erkennen das man Geld nicht essen kann. (Weiss. d. Cree).
ist vielleicht ein bisschen Global betrachtet aber man sollte mal nachdenken, nicht mehr und nicht weniger.
Antwort von Trocki am 19.06.2004 - 23:16 Mensch Leute,
merkt ihr eigentlich gar nicht wo Eure Diskussion zu diesem Unfall hinführt???? Das ist wohl fast alles ein bischen daneben und gehört eher auf das Niveau der BILD - Zeitung
Antwort von lakotadiver am 21.06.2004 - 15:07 @Trocki,
Du hast denke ich vollkommen recht.
Was ist da eigentlich ein Tauchunfall, er war nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Hätte auch ein Surfer oder Schwimmer oder einen Igel der über die Strasse läuft und vom Auto gekillt wird treffen können.
Antwort von Olli-w am 07.07.2004 - 08:03 Ich bin der Meinung, dass die Diskussion doch sehr vom eigentlichem Thema abweicht.
Wenn ich lesen muss, dass es jemand verdient vom Hai gefressen zu werden wird mir doch mehr als schlecht.
Hey Leute, was ist mit Euch los?
In einem Land mit größter Armut ist es doch normal ins Wasser zu gehen und für die "weißen Reichen" Muscheln aus dem Wasser zu holen.
Wenn ich in diesem Land leben würde und durch diese Arbeit die Sicherheit meiner Familie herstellen könnte, dann würde ich es doch auch tun.
Verurteilt nicht die "Fischer" sondern diejenigen die die Muscheln essen. Und das sind nunmal leider die Touries in dem Land.
Antwort von in-depth-67 am 11.07.2004 - 11:06 Da ich gerade da war als ein Angriff mit Todesfolgen stattgefunden hat (denke das es der gleich Unfall war), möchte ich gerne ein paar Fakten richtig stellen, die man sich in den bisherigen Beiträgen nur aus den Fingern saugen könnte:
Abalone-Taucher!? Sind Schwimmer/Schnorchler ohne Gerät und meist ohne Neoporenanzug, aus der Schwarzen Bevölkerung die leider um das Nackte Überleben kämpfen müssen! Es ist nicht so als wüsten sie nicht um die Gefahr ihrer unterhalst Beschaffung.
Ich heiße es nicht gut das diese die in den Naturschutzpark eindringen und die unter Naturschutz stehenden Abalonemuscheln (Familie der Haliotidae) sammeln! Aber ich ziehe meinen Hut vor dem muht den diese beweisen, gleichzeitig zeigt es aber wie verzweifelt diese Leute sein müssen um die gefahren und Anstrengungen auf sich zu nehmen.
Man könnte es auch einfacher haben, einfach an die Straßenkreuzung stellen und den nächsten Autofahrer ausrauben (auch eine beliebte Methode in weiten teilen von SA) oder ich besorge mir eine Knarre und überfalle den nächsten Touristen auch gerne gesehen und bei weitem nicht so gefährlich. Für alles geht man in den Knast wenn man erwischt wird.
Hier ein Paar Fakten zum Unfallort:
Shark Alley befindet sich zwischen Dyer Island und Geyers Rock.
Dyer Island beherbergt ein Seehund Kolonie von rund 50 bis 60.000 Tieren
die ganz oben auf der Speisekarte des Großen Weisen stehen.
Geyers Rock beherbergt rund 26-29 Seevogel arten.
Das betreten den Inseln ist streng Verboten nur der Parkwächter und seine Frau sind auf der Insel.
Entfernung zum Nähesten Festland Punkt rund 4km,
rund 4m hohe Wellen, starke Winde und eine Wasser Temperatur von 14°C
Die Abalone-Schwimmer müssen bei Nacht raus schwimmen da sie bei Tage schnell von der Polizei gefasst würden!
In der Shark Alley wird von Kleinsbay aus das bekannte Cage-Diving zur Beobachtung der Tiere Angeboten, ob man es gut heißt oder nicht überlasse ich jedem von euch selbst. Man sollte aber bedenken das aus den Einnahmen eine ganze Kleinstadt mit weiser und schwarzer Bevölkerung lebt.
Simon
PS. Was jeder mal mit in seine evtl. Überlegungen mit ein beziehen sollte sind Zirkusse und Zoos zuhause vor Eurer Haustür.... oder gar euren armen Wellensittich oder die schönen Bunten Fische in euren Erbärmlichen Aquarien!
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