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Dies ist das internationale Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Haiangriff in Sharm ? Abgesandt von Armin am 01.05.2002 :
Folgende Nachricht erreichte uns (ohne Gewähr):
Am 29.04.2002 wurden am Tower in Sharm El Sheikh zwei Taucher von einem 6m langen Hai angegriffen.Einer wurde mit einer Bißwunde wegeschafft,der ander vermißt.Der vermißte Taucher hatte lange ein Tauchshop im Raum SNH.Die Ägypter halten sich bedeckt um Irem Geschäft nicht zu schaden.Wer war zur Zeit des Unglücks in Sharm El Sheikh und kann mehr berichten?Die Sache stimmt !Wir haben mit der Ehefrau des Verunglückten gesprochen. Traurig aber wahr.
Antwort von Maximilian am 01.05.2002 - 23:06 Der Verufallte Deutsche war ein Freund,TL ***,CMAS/IDA und Mitinhaber einer Tauchbasis in Sharm El Sheikh.Auch hatte er lange ein Tauchshop im Sinsheimer Raum.Seine Frau weiß noch nichts genaues,wurde nur von der Polizei informiert.Die Ägypter sind wie immer ruhig, um ihrem Geschäft nicht zu schaden.
Antwort von Eric am 02.05.2002 - 01:32 wer weiss genaueres über den Haiunfall?
Ich glaube der Vermisste Taucher war ein Sehr guter Bekannter und Tauchlehrerkollege von mir.Ich bin entsetzt über dieses furchtbare Unglück.Bitte dringend Infos.Danke
Antwort von Oliver am 02.05.2002 - 01:41 Hm...was denn...hier wird von einem Verunfallten geredet. genaugenommen sind das aber doch wohl zwei? der verschwundene und der gebissene. Wer ist hier wer? Und wo ist der gebissene abgeblieben? Im ägyptischen schwarzen Loch des Nicht-wissens? In Sharm gibts mehrere Krankenhäuser. Er dürfte in dem modernen pyramidenartigen sein. Oder schon per Learjet irgendwo anders?? Weiß vielleicht die VDST-Hotline was?
Antwort von wrack-uli am 02.05.2002 - 13:08 Soeben bekam ich folgende Mail aus Sharm:
Hallo Uli,
wie das so ist mit den Gerüchten. Eigentlich weiss man hier wirklich nichts genaues. Aber Du weisst ja, wie das ist. Da geht es ja alleine schon um Versicherungsfragen. Aber ich versuche Dir mal die Dinge soweit zu beschreiben, wie sie sich hier herumgesprochen haben.
Es sind beide Taucher verünglückt. Einer wurde bereits gefunden, der andere wird vermisst. Einer der Taucher war Inhaber eines Dive Centers in SSH, der andere Hotelmanager. Der gefundene Computer wies angeblich eine Tiefe von 124m auf. Ich denke also, da haben wieder zwei Taucher ihre persönliche Grenzen gefunden.
Die Haie waren auf jedenfall absolut unschuldig (abgesehen davon, das es hier höchstens 6m lange Walhaie gibt, und die fressen nun einmal keine Taucher).
So, alles was hier steht ist natürlich auch nur Gerücht. Aber zu mindest ist es näher dran.
Alles Gute
Mike Ennulat
SINAI DIVE CLUB
c/o Hilton Fayrouz
Sharm el Sheikh
South Sinai, Egypt
Tel: 0020 69 600 136, ext. 173/174
Mobile: 0020 12 281 52 10
Fax: 0020 69 601 040, attn. Dive Club
Email: info@dive-club.com www.dive-club.com
Antwort von Bingo-Bongo am 02.05.2002 - 14:41 Es gibt aber auch 6-meter Tigersharks, oder etwa nicht ???
Antwort von wrack-uli am 02.05.2002 - 14:45 Stimmt,
es wurde aber noch keiner in Sharm gesehen.
Antwort von Martin am 02.05.2002 - 15:04 interessant wäre wo die 124 m auf dem Computer herkommen. Wie waren die Taucher unterwegs? Monogerät oder Doppelgerät? Luft oder Trimix?
Antwort von Bingo-Bongo am 02.05.2002 - 15:10 Ihr / Du meinst also, dass die Leute zu tief getaucht sind und aus versicherungstechnischen Gründen den Haien die Schuld in die Schuhe (Flossen?) geschoben werden soll ???
Ganz oben war aber eindeutig die Rede davon, dass der eine Taucher Bisswunden hat (das kommt doch nicht vom Tieftauchen ??).
Kann es auch sein, dass es tatsächlich eine "Haiattacke" gewesen ist; Und das von den Haien abgelenkt werden soll, um nicht andere Touristen zu verschrecken ?????????????????
Schliesslich ist der Tourismus in Sharm ja schon rückläufig wegen dem Islam-Terror ..... und Haiunfälle wurde noch mehr Touristen abschrecken, Sharm wäre dann "richtig-out" ....
Also: Haiunfall oder "nur-dumme-Taucher" ????
Das müsste doch rauszufinden sein ??? nach drei / vier Tagen.
Was soll hier "vertuscht" werden ????????????????
Antwort von Eric am 02.05.2002 - 15:47 richtig hier soll was vertuscht werden.
Soweit ich weiß,schalten die gängigen Tauchcomputer ab einer Tiefe von 99 Metern sowieso wieder auf Null und gehen nicht bis 124....
Die Ägypter verhalten sich da genauso wie die Malediver.leugnen,nicht wahr haben wollen,letztendlich aber doch zugeben müssen...naja so sind sie halt
Antwort von Martin am 02.05.2002 - 15:51 mit den Computern muss ich Dir wiedersprechen, Mares und Suunto gehen auf 150 m. Gehört aber nicht hierher
Antwort von Michael am 02.05.2002 - 18:06 Um gleich den Gerüchten den Boden zu nehmen,
der Tauchlehrer um des hier geht, würde niemals mit einem andern auf soll eine Tiefe gehen.
Zweitens würde er niemals einen Tauchpartner im Stich lassen.
Und ausserdem würde keiner 2 Tag vor Heimflug sowas unternehmen.
Und ausserdem soll der Tauchcomputer des gefunden ein Profil aufzeigen in dem es ständig hoh und runter geht.
Ich war selber schon viel mit ihm zusammen und weiss das er beim Tauchen sehr vernünftig ist.
Wenn es was zu vertuschen gibt dann die Story mit dem Hai.
Antwort von Maximilian am 02.05.2002 - 18:07 Angeblich hat der anwesende Arzt(Druckkammerarzt)die Bißwunde als Haibiß identizifiert.Vielleicht soll was verschleiert werden?Der geborgene Taucher war nämlich Ägypter!Er wurde ruck zuck abtransportiert.M.hätte gestern nach Hause kommen sollen,vielleicht kann ein anderer Rückkeherer Klarheit schaffen.Das Rumrätseln bringt ja sowieso nichts.Das Ergebnis sind nur Gerüchte.....!
Antwort von Martin am 02.05.2002 - 19:22 Hallo Michael, lange nichts mehr gehört von Dir. Hast Du nähere Infos. Kommt der Taucher aus der Ecke wo Du das Tauchen gelernt hast??
Viele Grüße
Martin
Antwort von Patrik Bock am 02.05.2002 - 19:44 Ich weiss nicht so viel mehr als jede anderen, aber arbeite in SSH und kenne einige Freunde den verungluekten Taucher...
Erstens, die zwei Taucher waren wie ihr schon weisst, ein Hotel Manager und ein egypter Tauchelehrer. Der letzte, ca. 45 Jahre alt, hatte 125 Tauchgaenge in die letzten 12 Monaten und nur ein Paar von die in einer Tiefe von 47 und 50 Meter, alle anderen hoeher den 30 Meter!
Der andere Taucher hatte der vorhige Tag eine Tauchgang in Shark&Yolanda Reef in 116 Meter gemacht!!!... und war "beruehmt" in SSH... nicht als vorsichtige Taucher!
Der erfundete Taucher hatte ein Tauchprofil von 6 Minuten Abstieg bis max 125 meter. Etwa 480 minuten in der Tiefe und nach einige andere Minuten Aufstieg bis an der Oberflaeche! Ich kann mir vorstellen dass die beiden haben irgend welches Problem waehrend der Abstieg gehabt und sind "zu Tief" gefallen... der unerfundete Taucher war mit einem 18 Liter Stahlflasche und darum ist er nicht mehr aufgetaucht. Der Zweite ist sehr warscheilinch von einem Tiger Shark "attakiert" worden und wegen der Auftrieb wieder aufgetaucht.
Tiger Sharks sind schon mehrmals gesehen worden in SSH. Die Maximale Groesse weiss ich nicht, aber auch ein "kleines" (2,5 - 3 Meter) kann sicher schon etwas machen!?!?! Ein von etwa zwei und ein halb Meter ist in Far Garden gesehen worden von ca. 3 Wochen von ein egypter Divemaster in ungefaehr 25 Meter Tiefe!!!
Dieses Jahr sind bis jetzt viele Haie gesehen worden und ich habe persoenlich in die letzten 10 Tagen mehrmals graue, hammer, und weiss-spitzen haie mit meiner Kamera aufgenommen...
Alles was ich erzhaelt habe ist mir an die Ohren gekommen von Freunde oder Leute die ich kenne, und ich kann selbstverstaendlich nicht garantieren dass alles genau stimmt, wie es immer ist bei Tauchunfaelle!!!
Viele Gruesse aus Egypten. Patrik.
Antwort von Maximilian am 02.05.2002 - 23:32 Der "andere"Taucher hat die tieferen Tauchgänge immer allein gemacht , (wie es bei uns so Sitte ist,um keinen anderen zu gefährden)denn Tieftauchen hat nichts mit Leichtsinn zu tun.Man muß nur wissen wann es reicht.M.hat nämlich sehr viele Taucher ausgebildet und keiner ist bisher zu Schaden gekommen.Egal ob Sporttaucher oder Tauchleherer.Man soll nchts über einen Menschen sagen,wenn man ihn nicht kennt.Wir haben jahrelang viele gemeinsame Tauchgänge gemacht und kennen M.als guten Freund und korrekten TL.Schade das es so gekommen ist.Jetzt werden sicher einige maulen :zu tief usw....aber das muß jedem selbst überlassen werden.Von Erfahrung kann man mit 100 TG auch nicht sprechen.Ich denke das müßten schon 5x so viel sein.Und nicht nur in irgend welchen klaren warmen Gewässern.
Antwort von barbara am 03.05.2002 - 13:57 nun möchte ich mich mal zu worte melden, als erst frau bei eurer diskusion. auch ich habe den vermissten taucher sehr gut und schon seit einigen jahren gekannt. wir, sprich mein mann und unsere beiden töchter (damals 14 u. 15 Jahre) haben bei ihm tauchen gelernt - und richtig tauchen, nicht nur für den urlaub! er war in dieser beziehung sehr genau und verantwortungsbewusst, sonst hätten wir ihm bestimmt nicht unsere kinder bei TG im baggersee und auch im meer anvertraut. er hatte, wie jeder mensch seine eigenart und manchmal auch etwas chaotisches--aber NIEMALS beim tauchen.seine ruhige, professionelle art im elemt wasser wusste jeder, der ihn näher kannte zu schätzen.
keiner wird je wissen was für ein drama sich dort unten abgespielt hat, aber eines ist sicher: wenn er nur den funken einer chance zum überleben gehabt hätte, dann hätte ER auch überlebt!!
Antwort von Blubber-Bär am 03.05.2002 - 15:41 Ohne den verunfallten wie andere hier persönlich zu kennen, glaube ich durchaus, dass er ein verantwortungsvoller Tauchlehrer war.
Beim Tauchen ohne Schüler oder "Anvertraute" werden aber oftmals die Grenzen außer acht gelassen.
Meiner Meinung nach birgt Tieftauchen immer ein Risiko, egal, ob jemand 100 oder 1000 Tauchgänge hat. Wir bewegen uns dort in einer Feindlichen Umgebung, unser Körper spielt verrückt, uns werden die merkwürdigsten Bilder vor unseren Augen gezeichnet. Davor sind auch Profis nicht gewappnet.
So schlimm das einzelne Ereignis jeweils auch ist, jeder muß sein Limit kennen und ggf. die Konsequnezen dafür tragen, trotzdem mein Bedauern an die Hinterbliebeben.
Sollte aber wirklich "nur" ein Hai an dem Unfall schuld haben, ist hier wohl keinem die Schuld zu geben. Dies ist ein Restrisiko, dessen sich Tief- und Flachtaucher wohl immer aussetzen müssen.
Ich wünsche allen, die jetzt in Urlaub fahren, Unfallfreie Tauchgänge
Antwort von Sunset am 03.05.2002 - 18:28 Als ich die bestürzende Nachricht dieses Tauch-
unfalles hörte, war ich wie vom Blitz getroffen.
Ich kenne den Verunglückten M. gut.
M. war sicher manchmal ein Chaot aber er kannte
seine Grenzen und Sicherheit ging vor. Wir
selbst haben öfters mit M. getaucht. Was die
Sicherheit angeht haben wir gerade durch ihn
viel, viel gelernt. Seine Worte: Wenn so tief,dann
nur alleine.Niemals hätte er jemand anderes mit
auf 124 Meter genommen, niemals, schon gar nicht
einen Tag vor dem Abflug. M. wußte immer was zu
tun ist. Nicht nur, dass er unserer Meinung nach
einer der besten, sichersten und routiniertesten
Taucher der W e l t war, er war auch sorgfältig,
gewissenhaft was die Unterrichtung an seine Tauchschüler und an seine Schützlinge betraf die mit ihm auf dem Boot waren. Nein, es war kein
Tiefenrausch, die Menschen die M. wirklich kennen,
wissen um seine Sicherheit. Er hätte niemals
einen anderen Taucher gefährdet. Spekulationen
über Spekulationen. Was nun wirklich stimmt?
Keiner wird es erfahren. Nur vermuten, glauben
oder nicht glauben. Aber eines weiß ich ganz ge-
wiss, M. war ein Mensch vor dem ich damals als
Tauchanfängerin, dann als Fortgeschrittete und
jetzt als Forum - Teilnehmerin
meinen Respekt zolle. Ich bin mit M. schon am
Tower getaucht, werde niemals das Bild vergessen,
als er in 10 Meter den Dekostopp durchführte und
seine "Herde" beobachtete. Schade um diesen
hervorragenden Taucher. Seine Worte waren immer:
wenn ich sterbe dann in Ägypten im Meer.
Diese Worte sind wohl jetzt zur grausamen Wahrheit geworden.
Antwort von Mendel am 03.05.2002 - 22:34 Darwin hat wieder zugeschlagen
Antwort von Fritzi am 04.05.2002 - 02:15 Manche kommentare hier sind echt beschissen. Der vermisste tauchklehrer hier (M.) hat auch mich als taucher ausgebildet. er war ein sehr sehr guter tauchlehrer mit ihm habe ich viele tauchgänge gemacht . Ich habe immer gewusst wenn etwas unterwasser ist ,er ist da ,ihm habe ich immer blind vertraut.Seine tiefen tauchgänge machte er immer alleine , er würde nie wirklich nie jemanden in soeine tiefe mitnehmen. Fakt ist sein tauchpartner wurde mit HAIBISSEN gefunden.Ich habe e-mails an ägyptische tauchschulen geschickt und wollte wissen was es mit dieser angeblichen Haiwarnung aufsich hat. Es kam nur zurück es gäbe keine Haie in Sharm.Es wäre alles nur ein gerücht. Ich finde die wollen alles nur vertuschen keiner wagt es die wahrheit zu sagen.
Antwort von Maximilian am 04.05.2002 - 08:12 Fritzi hat wieder mal ins Schwarze getroffen.Das mit dem Hai stimmt 100%tig.Vom Geborgenen war nämlich mehr oder weniger nur mehr der Torso übrig.Das Jacket fehlte ganz und in der Lunge war auch kein Wasser.Also Ertrinken Und Tauchunfall scheiden aus.Wer Hat Interesse hier was totzuschweigen?Denkt niemand an die Trauer der Angehörigen?
Antwort von Maximilian am 04.05.2002 - 16:03 Von den Ägyptern hört man gar nichts mehr!Mir schwant was!!!!
Antwort von Armin am 04.05.2002 - 19:44 Dieses Statement wurde mir eben zugespielt:
From the South Sinai Association for Diving and Watersports (SSADW)
In response to many questions and rumors surrounding a diving accident that occurred on the 29th of April in Sharm el Sheikh, we would like to get the facts straight:
A group of four divers - 3 Germans among them a diving instructor and an Egyptian Divemaster/ Architect - went shore diving in the “Tower” dive site. They dove in two separate groups and the two German divers went into the water 20min before the Egyptian DM and the German instructor entered the water. They were spotted descending by the first team, which was getting ready to end the dive, at a depth of 30 msw. They continued their descent. When they failed to resurface, they were reported missing to the authorities and the Recompression Chamber. The SAR (Search and Rescue) boat was immediately dispatched and searched the surface and followed the prevailing currents for three hours. Beach spotters combed all the adjacent possible exit areas. No one was found. At 18:25 a dive boat spotted a body floating in the area of search and reported that. The deceased was the missing Egyptian DM. The body was examined and did show two bites caused by large fish. After examining the profile of the dive using the Suunto Viper dive computer of the deceased, it seems that the bites happened after 365 minutes of immersion at a depth of 125msw and as the Egyptian DM was using a weight integrated BC that was taken off him as a result of the bite, this caused the body to float to the surface.
Two trimix dives to 120 msw and 110 msw were performed on the 30th of April 2002 to search and recover the body of the missing German Instructor, but were unsuccessful in locating the body.
Our sympathies go to the families of both divers.
We strongly regret the insistence of some divers to perform deep air dives as these are nothing but “accidents in the making”.
Antwort von Fritzi am 04.05.2002 - 21:36 Ich glaub manche Tauchbasen in Ägypten wissen nicht wie ein Hai aussieht. Sollte ich ihnen vielleicht mal ein buch über haie und andere GROßE fische schenken , damit die angeblichen tauchlehrer auch mal sehen wie ein Hai aussieht.Ich find es eine bodenlose unverschämtheit das die Ägypter alles veruchen diesen unfall zu vertuschen.
Antwort von Oliver am 04.05.2002 - 22:07 Der Biß soll passiert sein nach 365 min in 125m Tiefe? So n Unfug! wieviel Buddeln hatte der denn zum Atmen mit? Das passt doch rechnerisch schon garnicht!
Antwort von Armin am 04.05.2002 - 23:39 Hat doch keiner gesagt dass der zu diesem Zeitpunkt noch am leben war oder ?
Antwort von Timo am 05.05.2002 - 15:02 Man kann viel spekulieren über diesen Unfall, Unvorsichtigkeit, zu tief, wie auch immer.
Fakt ist, der Ägypter wurde mit Bissen (von großen Fischen), gefunden. Große Fische: na ja, ....- Warum nennt man den Fisch nicht beim Namen? Klar, der Tourismus geht den Ägyptern vor.
Ich kenne den vermissten Taucher M. schon seit vielen, vielen Jahren. Mit ihm habe ich zig schöne und abenteuerliche Tauchgänge unternommen. Sicherheit stand IMMER an erster Stelle!
Als ich am 1. Mai diese schreckliche Nachricht erfuhr war ich zutiefst erschüttert. Meine Gedanken kreisen immer nur um ihn und das was da wohl geschehen ist. Vergangene Bilder tauchen in meiner Erinnerung immer wieder auf und wollen mich nicht glauben lassen, dass M. nicht mehr da ist. Ich kenne ihn als einen s e h r
e r f a h r e n e n TL*** der schon einigen Tauchern aus brenzligen Situationen herausgeholfen hat. Sein zweites Zuhause war schon immer das Rote Meer. Hier fühlte er sich wohl und kannte sich aus.
Was wohl wirklich passiert ist weiß nur
~ der Wind und das Rote Meer ~
Antwort von deepnitrogen am 05.05.2002 - 19:48 @Oliver @all
Das niemand 365 min auf 125m mit einer 12 oder auch 18 Literflasche taucht sollte eigentlich klar sein.
Es hat sich ein Tauchunfall ergeben sei es durch Material, Herzinfarkt, oder auch einen Hai - vielleicht in 10m in 40m oder 60m darauf hin sind die Verunglückten auf 125m abgesunken, weil dort eben der Grund ist. Nach einigen Std. hat sich ein "großer Fisch" an dem Verunfallten zu schaffen gemacht -daher die Bissspuren- und dabei löste sich beim einem Verunfallten das Blei wodurch er zur Oberfläche aufgetrieben und gefunden wurde. So verstehe ich zumindest die Aussagen die man zu den Vorgängen mitbekommt. An den Hai der sich 2 Taucher schnappt und mit in die Tiefe reißt möchte ich genausowenig glauben wie an die Theorie das ein, wie man hier im lesen kann von Leuten die Ihn gekannt haben, erfarener TL kurz vor seiner Abreise noch mal einen "richtig tiefen" macht.
Antwort von Maximilian am 05.05.2002 - 20:05 Leute!Fakt ist :Haie haben zugebissen und sind nachweislich da.Fakt ist:Es ist unverantwortlich nur um des Geschäftes Willen dies alles abzustreiten nur weil man Angst hat die Touristen bleiben aus.Ich denke die Boulevardpresse würde sich dafür auch interresieren.Aber das wollen wir bei Gott nicht!Ehrlich währt am längsten.Mir reicht`s.Großer Fisch!Was dümmeres und primitiveres habe ich noch nie gehört.
Antwort von Fritzi am 05.05.2002 - 22:53 Ich finde die reaktionen und statements der Ägyptischen Tauchbasen einfach zum Kotzen. Habe mich selbst an eine Basis per E-Mail gewant, und wollte wissen ob es eine Haiwarnung in Sharm gegeben hat. Ich schrieb dazu das ich den vermissten TL*** selbst gekannt habe. Zur Antwort bekam ich nur es würde keine Haie in Sharm geben,und es hätte auch keine Haiattacke gegeben. Die haben alles aufs tief tauchen geschoben. Ich fliege am 13.05 für eine woche nach Sharm habe mich eigentlich schon riesig aufs tauchen gefreut, aber mit solchen Tauchbasen die nur versuchen alles zu vertuschen, und anscheinent nicht einmal wissen wie ein Hai aussieht geschwiege den wie man Hai schreibt (große Fische von ihnen genannt) habe ich keinen Bock zu tauchen.
Antwort von deepnitrogen am 05.05.2002 - 23:26 @Maximilian
Jetzt verstehe ich Dich aber nicht ganz. Selbstverständlich gibt es Haie im Roten Meer, das ist doch einer der Gründe warum man da taucht. Für mich stellt sich nur die Frage ob es einen Angriff auf die taucher gab oder ob die Haibisse Stunden nach einem Tauchunfall erfolgt sind.
Für mich sprechen die wenigen Aussagen die man so hört (wie z.B das beschriebene Tauchprofil) für die zweite Variante was nüchtern betrachtet eine ganz natürlicher Vorgang wäre. Dann wäre zu klären was der eigentliche Tauchunfall war.
Selbstvertändlich ist mir bewußt das es hier um zwei Menschenleben geht und ich möchte mich dafür entschuldigen falls jemand meine Worte als zu sachlich emfindet.
Antwort von wioletta am 06.05.2002 - 01:22 Ich möchte zu allen Kommentaren etwas sagen!
Ich schreibe hier im Nmen des Bruders des vermissten TL M.!! Es kann sich wohl niemand vorstellen wie schlimm es ist wenn man die wahrheit über dieses grauenvolle ereignis erfahren möchte und nur Vermutungen zu hören bekommt. Das Ägypten nicht gerade einen Haiunfall an die grosse Glocke hängen möchte ist uns schon klar, aber jetzt die taucher als verabtwortliche zu sehen, werden wir nicht akzeptieren! Dazu war M. viel zu vernünftig und seine Erfahrung und sein Verantwortungsbewusstsein zu hoch. Als Familienmitglied möchte man natürlich so viel wie möglich erfahren, denn wenn jemand vermisst ist und soviel Unklarheit herrscht, dann kann man die ganze Sache nicht verarbeiten und ist nur am grübeln, vorallem wenn man selbst kein taucher ist und sich wenig auskennt.
Ich bitte darum, dass uns Theorien oder irgendwelche Erenntnisse mitgeteilt werden, wenn sie plausibel und nachvollziehbar sind. Jeder der M. kannte weiss, dass er nie unbedacht oder kopflos gehandelt hat wenn es ums tauchen ging.
Ich weiss nicht, ob man jemals die wahrheit erfahren wird, da umso mehr Zeit vergeht es immer schwieriger wird und auch manche Dinge inVergessenheit geraten, aber trotzdem sollte man einen gewissen Respekt und Rücksichtnahme walten lassen bei einigen Kommentaren. Ein oder zwei tage nach dem Unfall sass ich stundenlang im Internet und habe einen Chat gesucht, indem sich Leute befinden, die sich mit Tauchen auskennen um mir vielleicht Erklärungen zu geben, da wir selbst wirklich nicht viel wussten, doch ich merkte gleich, dass ich nicht ernst genommen wurde allein mein Unwissen wurde belächelt und es wurden dumme Kommentare abgegeben. Klar werden jetzt einige denken, was soll das ist doch logisch dass man das erst mal garnicht glaubt und im chat schon garnicht, aber in diesem Moment war mir das nicht bewusst, wenn man trauert und 1000 Fragen hat, versucht man alles mögliche.
Ich habe eine große Bitte!! Wenn jemand Informationen hat dann sendet sie uns an diese eMail adresse, wir haben schon sehr viel getan, aber uns kommt es so vor wie wenn es noch lange nicht genug wäre.
Antwort von Oliver am 06.05.2002 - 02:39 Weiter oben wrde gesagt,daß man den haiangriff genau festmachen kann nach 400-und minuten auf 125m anhand der computerdaten. die geben aber doch nur tiefe und zeit an. also weshalb bitte kann man das so genau wissen? wäre mal hilfreich hier das pic des tauchprofils vom tauchcomputer zu sehen.
Antwort von barbara am 06.05.2002 - 11:04 seltsamer weise hat der arzt bei dem toten taucher festgestellt, dass er nicht durch ertrinken starb, sondern auf grund seiner bissverletzungen. also, nach fast 400 minuten auf ca. 140m taucht er in richtung waseroberfläche mit noch genügend luft in der lunge und wird dann von einem hai oder "grossen fisch" angegriffen? in welcher märchenstunde sind wir denn hier gelandet??? warum soll es so unwahrscheinlich sein, dass auch ein hai im roten meer mal zuschlägt? ach, sicher-- hätte ich fast vergessen, nur keine panik, der tauchtourismus muss weiter gehen, ohne wenn und aber..........
trotzdem finde ich es unfair zwei toten tauchern, die ja leider gottes sich nicht mehr äussern können, leichtsinn in die schuhe schieben zu wollen, bevor man auch mal wieder über ein unkalkulierbares rest-risiko aufmerksam macht!!!!!!!!
Antwort von Gunther am 06.05.2002 - 15:01 Hallo Oliver,
im Bericht sthet, dass der Hai die Pb-integrierte Weste zerstört oder abgerissen hat, das würde zu einem Pop-Up führen, somit kann der Hai-Biss unmittelbar vor dem Auftauchen festgelegt werden.
Die Frage ist nur, ob der Hai mgl.Weise in 30M gebissen hat, und dann mit seiner Beute sich in die tiefe begeben hat um den Taucher dann in 124M loszulassen.
Wie schon so oft, wir wissen nicht ob die Taucher üerhaupt auf diese Tiefe wollten, oder ob der Unfall deutlich höher wenn auch zeitnah zu der erreichten max. Tiefe stattgefunden hat.
Das Profil würde hier nützen, auch eine Aussage über die Mengen an verschiedenen Gasen. Vieleicht
haben sie ja nur 40M wollen und sin mit Luft runter....
Ohne Daten sind alle Theorien leider nur sehr sehr ungenau.
Antwort von Maximilian am 06.05.2002 - 18:53 Hallo deepnitrogen!Es ist mir klar das es Haie gibt.Aber einige behaupten,es gäbe keine in Sharm im besagten Tauchgebiet,andere berichten dieses Jahr gäbe es viele und er hätte schon genug vor der Kamera gehabt.Aber darum geht es nicht.Es geht um den Haiangriff!Und er wird seltsamerweise demmentiert.Gründe dafür sind hinlänglich bekannt.Die Frechheit ist es,die Schuld auf das Tieftauchen zu schieben,ohne daran zu denken das dadurch die Hinterbliebenen in Mitleidenschaft gezogen werden.M.hinterläßt eine Frau und zwei kleine Kinder und durch die sture,stupide,unverfrorene Behauptung die Taucher wären beim Tieftauchen, (Wahrscheinlich greifen Haie erst ab 120m an und so kann bei einem Limit von 30-40m nichts passieren.)vom Hai angegriffen worden,kann so eine Familie schon in Bedrängnis kommen.Darum geht`s.Wir wollen einem Freund,bzw.dessen Hinterbliebenen beistehen.Du wirst wahrscheinlich auch froh sein,einen Hai vor die Kamera zu bekommen wie ich auch.Mir hat noch keiner was getan.Aber denk daran,das viele Haiangriffe im Flachen,von unten nach oben erfolgen,weil die Surfer,Schwimmer etc. von den Viechern mit Robben oderen anderen Beutetieren verwechselt werden.Für mich bleibt Sharm El Sheikh trotzdem eines der schönsten Tauchgebiete auf unserem Planeten und ich habe auch keinerlei Bedenken dort zu tauchen.Haie gibt es in allen Meeren und Ozeanen.Ich hoffe jetzt hat jeder gemerkt um was es geht.
Antwort von suse am 07.05.2002 - 13:07 Hallo zusammen!
Zunächst erst einmal mein echtes Beileid an die Hinterbliebenen der verunglückten Taucher.
Dann zu wioletta:
Entschuldige unsere dämlichen Kommentare bei Deinen Besuchen in dem von Dir genannten Chat, ich gehörte auch dazu ... Aber es klang einfach zu unglaubwürdig und die Tatsache, eine solche Tragik in einem (Freizeit-)Chat zu diskutieren, erschien den meisten von uns doch zu absurd.
Für mich ist die Angelegenheit im ersten Gedanken relativ simpel: UNFÄLLE PASSIEREN, egal ob beim Tauchen, beim Reiten, Autofahren oder sonstwo: ein Restrisiko ist trotz aller Ausbildungsnachweise, Erfahrenheiten und Sicherheiten niemals auszuschließen.
Am ehesten scheint mir die Theorie von deepnitrogen plausibel: "Haikontakt" in vertretbarer Tiefe, abgesunken auf die 125m, nächster "Haikontakt" dort unten und dann durch das Lösen des bleiintegrierten Jackets hochgeploppt. Die Anzahl der Minuten auf dem Compi ist ja die insgesamt verbrachte Zeit unter Wasser - WAS sich WANN auf WELCHER Tiefe unter Wasser abgespielt hat, ist wohl kaum mehr nachzuvollziehen und jede Spekulation darüber ist meines Erachtens hinfällig.
Haie gibt es natürlich im Roten Meer und an den Riffen in Sharm-El-Sheik (habe sie selber dort auch schon gesehen) und mein Eindruck ist, dass die meisten Haiarten eigentlich selber "mehr Schiss als Vaterlandsliebe" haben und von sich aus nicht sooo gerne an die Taucher heranschwimmen, es sei denn, sie fühlen sich bedroht und gehen in die Verteidigungsoffensive. Weswegen was auch immer. Angriffe von Haien haben immer einen Grund. Darüber zu schreiben möchte ich aber lieber den kompetenten Fachspezialisten überlassen und möchte mir hier keine Klugschei...erei anmaßen ...
Ich denke, so tragisch und "überflüssig" dieses Ereignis auch ist - es wird (immer) wieder vorkommen: Weil WIR arroganten Menschen (mich inklusive) uns NIEMALS sicher sein können, durch unser vermeintliches Wissen über Technik die Natur und das Schicksal unter Kontrolle zu haben.
Antwort von wrack-uli am 07.05.2002 - 14:19 Die Rede war von einem 6m langen Hai.
So einen, weiß, schwarz oder gepunktet und kein Plankonfresser, hat noch keiner gesehen.
Der größte von mir gesichtete Hai war ein Leopardenhai und lag am Jolanda Riff auf Sand um 6.00 Uhr früh. Er war ca 3m lang.
Das soll aber nicht heissen, dass ausser unserer Sicht in den Tiefen nicht größere Haie rumschwimmen.
Antwort von Oliver am 07.05.2002 - 15:11 Hmmmm..also nach der Angriffstaktik der hier warhscheinlichen Haiarten (Tiger oder Großer Weißer) passiert doch immer folgendes: Objekt wird von hinten unten her mit Mordstempo gepackt,durchgeschüttelt und schwer verletzt. hai haut ab und läßt Opfer verbluten damit er sich nicht in einem Kampf mglw. selbst verletzt. Opfer sinkt herab. Wenn es dann nach mehrmaligem umkreisen endgültig als ungefährlich angesehen wird kommt der Hai heran und-da mag sich dann die Weste gelöst haben. Deshalb meine Frage nach der Tauchgrafik aus dem Computer. Da könnte man doch ggfs. dran sehen wann und wo ein erster Angriff stattgefunden hat.
Antwort von René am 07.05.2002 - 15:46 Also wenn ich richtig mitgelesen habe, war die Grundzeit 365 Minuten. Wenn die Info stimmt. Das sieht dann eher nach einem "normalen" wenn auch tragischen Unfall aus. Die Variante, dass sich ein Hai den toten Taucher geschnappt hat, leutet mir zumindest daher eher ein.
Sorry, aber da der Taucher wohl schon öfter solche Tiefen aufgesucht hat, fällt es mir einfach schwer von einem Haiangriff auszugehen.
Unfälle passieren leider. Die Schuld einem Hai anzuhängen mag aus versicherungstechnischen Gründen für die Hinterbliebenen Sinn machen. Zumal sich vor einigen Wochen eine andere Haiwarnung ja wohl als Ente herausgestellt hat, oder was kam beim damals beendeten Thread noch raus?
Antwort von Martin am 07.05.2002 - 16:12 Tja Rene, warum hat er dann aber kein Wasser in der Lunge??
Antwort von jackass am 07.05.2002 - 16:35 Moin Wrack-Ulrich:
ich habe schon Tigerhai im Roten-Meer gesehen, der hatte ca.4 metr. ; das war schon spannend ; dichtester Abstand war ca. 10-15 metr. ???
Antwort von René am 07.05.2002 - 16:36 Hm, ist ein Argument. Aber gab es eine Autopsie? Und mal ganz dumm gefragt: Ist die Todesursache bei einem Tauchunfall in der Tiefe immer ertrinken? Oder ist auch denkbar, dass kein Wasser in die Lunge kommt, wenn der Regler im Mund bleibt?
Antwort von wrack-uli am 07.05.2002 - 16:44 @jackass,
war das in Sharm, oder im Sudan?
Antwort von Maximilian am 07.05.2002 - 18:32 Leute!Oben steht,der geborgene tote Taucher war noch nie tiefer als 50m,warum soll er jetzt ausgerechnet auf Grund dieses tragischen Ereignises tiefer getaucht sein als sonst.Der vermißte TL war sehr erfahren,achtete immer auf Sicherheit,(Auftauchen ohne Sicherheitsstops gabs bei ihm nie!)was passiert wenn man kurz vor dem Flug einen so tiefen TG macht konnte er sich auch ausrechnen.Wer ihn kannte dem ist klar,man kann nicht auf einer Seite seinen Tauchschülern etwas einbleuen und sich auf der anderen selbst darüber hinwegsetzen.Das mit dem Chaoten sei auch dahingestellt,er sagte halt jedem ins Gesicht wenn ihm was nicht passte und debattierte halt gerne.Das hat er auch mit uns gemacht,aber wer ihn kannte wußte das er ein lieber ehrlicher Kerl war.Rauhe Schale-weicher Kern!
Antwort von wolfgang am 07.05.2002 - 18:49 Mein aufrichtiges Beileid gilt den Hinterbliebenen.
Es drängt mich den Hinterbliebenen mein tiefes Mitgefühl auszusprechen, ich wäre froh wenn ich mein Mitgefühl auf irgend eine nützliche Weise ausdrücken könnte.
Wir haben alle gemeinsam ein nicht ungefährliches Hobby.
Haie sind in allen Meeren zu sehen, so auch in Sharm el Sheikh. Jackfishallay Ras Mohamed 5 ca 3m lange Weisspitzenhaie auf 17m am 14.11.00 um 15:28 und Ras Chaty Local divespot 1 Weisspitzenhaie auf 15m am 5.11.00 um 15:03 so der Log-Eintrag.
Also Haie sind präsent.
Am 7.7.99 um 10:00 Uhr auf der Fahrt zum kleinen Muränen-Riff auf Fuerteventura umkreiste ein etwa 2m großer Hammerhai ca.20m vom Ufer entfernt unser Boot.
Vom Tauchgang zurück, habe ich den Vorfall dem Hotelmanager berichtet. Der Spanier hat sich genauso verhalten wie die Ägypter. Ein Hai ist am Strand unerwünscht, deshalb wird auch seine Existenz verschwiegen. Es wurde keine Warnung herausgegeben, obwohl so ein Hammerhai planschenden Kleinkindern am Strand schon gefährlich werden kann.
Antwort von jackass am 08.05.2002 - 08:56 @W.-Ulrich: das war in der Nähe der "Brothers"
@Wolfgong: Weiss-Spitzen-Riff-Hai oder Weiss-Spitzen-Hochsee-Hai ??? (Die Weiss-Spitzen-Riffhaie gelten doch als harmlos?) - Und einen Hammerhai im Flachwasser (-?-) das ist aber ungewöhnlich ("Zweifel?")!!!
Antwort von wolfgang am 08.05.2002 - 09:31 @jackass,
Weiss-Spitzen-Riff und-Hochsee-Haie, sind bekanntlich Räuber und leben nicht im Streichelzoo. Wie Gefährlich sie letztendlich sind hängt von der Situation ab.
Hammerhai im Flachwasser, darfst du ohne weiteres annehmen, ich war genauso überrascht.
Vielleicht bestätigt jemand dieses Ereignis in Fuerteventura.
Antwort von carcharodon am 08.05.2002 - 16:35 Auch mein herzliches Beileid,
aber diese Hai-Phobie und -Panik in diesem Thread ist ja furchtbar!
Es gibt Internet-Berichte über nachweisliche Weißhaisichtungen am Sinai, aber auch welche aus fast allen anderen Meeren. Attacken sind im Roten Meer jedoch sehr unwahrscheinlich. Mit tatsächlich 6 Metern, was für einen Weißen schon sehr viel ist, kann praktisch jede andere gefährliche Haiart ausgeschlossen werden (kein Tiger).
Beides halte ich jedoch für subjektiv gefärbte, übertriebene Berichte, sowohl den mystischen 6-Meter-Hai als auch utopische Tiefen. Auch wenn die Ägypter vor Ort etwas verschweigen mögen, Spekulationen, die Panik schüren, Haie zunehmend, i.d.R. unrechtmäßig, verteufeln und tatsächliche Fakten überspielen sind noch weniger dienlich.
Wenn etwas Unerklärliches im Meer passiert, kommt die Hai-Ursache natürlich wie gerufen.
Es sind zumindest zuvor andere Probleme, die technischer oder (wie hier wohl nicht) Kompetenz-technischer Natur waren, im öffentlichen Interesse völlig zurückgedrängt, wenn das Wort "Hai" oder besser noch "Weißhai", den wir ja alle aus dem "Dokumentarfilm" von Spielberg in Erinnerung haben, fällt.
Ohne dieses Schlagwort, das unbegründet Ängste schürt (sonst dürfte ich keine Straße mehr überqueren oder bei Blitzen das Haus verlassen), wäre dieser Thread nie so lange geworden!!!!!
Was die Angehörigen und Freunde betrifft, und das kann ich als als einziges verstehen, ist die Qual der Ungewißheit, was geschah, schon zermürbend. Auf dass noch Klarheit entstehe und nicht bei Faktenlosigkeit der Hai wieder her muss.
Natürlich ist eine Attacke furchtbar, aber nehmen wir sie als Lebewesen im "falschen Element" Wasser nicht genauso in Kauf wie im Flugzeug im "falschen Element" Luft den Absturz. Bald werden wir diese vermeintliche Gefahr ohnehin ausgerottet haben, und es werden lediglich noch die unterschiedlichsten Algen die Meere "schmücken".
Nochmals mein aufrichtiges Beileid für das Mysterium des Todes eines lieben Freundes und Verwandten!
Antwort von jackass am 08.05.2002 - 16:55 Das war garantiert ein 4-meter-Barracuda (unter Wasser erscheint alles 1/3 grösser: also 6 meters minus eindrittel gleich ca. 4 meters; logo )
Diese Viecher sollen gefährlicher als Haie sein ?!
Die Zähne sind sehr lang und scharf, denkt da dran!
Antwort von jackass am 08.05.2002 - 16:56 Haie dagegen tuen meistens nichts.
Antwort von Michael am 08.05.2002 - 17:11 Ja leider waren es die Bisswunden,
die von einem Hai stamten der etwa 5-6m groß
sein soll.
Und die wurden über Wasser begutachtet.
Noch Fragen?
Antwort von René am 08.05.2002 - 17:21 Es bezweifelt auch niemand, dass der Hai den schon toten Taucher geschnappt hat. Aber bei aller Hysterie: Äpyptische Autopsien werden als Beweis angeführt, aber ansonsten lügen die Araber?
Ich war auch schon einige Male um Roten Meer, auch am Tower. Haie haben sich, wenn man sie zu Gesicht bekam, meist als Feiglinge entpuppt. Blubberbläschen mögen sie scheinbar nicht. Zum Thema "Wasser in der Lunge" warte ich immer noch auf eine Antwort.
Antwort von Michael am 08.05.2002 - 17:32 Hallo Renè,
wenn einer in der Tiefe verunglückt, dann geht doch mal die Luft aus. Und dann?
Und kann ein Bewusstloser noch einen Automaten im Mund halten?
Antwort von René am 08.05.2002 - 17:40 Hallo Michael,
ist es nicht denkbar, dass der Taucher stirbt, bevor die Luft alle ist? Außerdem gibt es ja einige Mundstücke, die quasi von selbst im Mund bleiben, ohne dass man draufbeißen muss. Ich hab mich nie damit befasst, was für körperliche Prozesse in über 100 Metern Tiefe ablaufen. Aber das läuft doch auf eine Sauerstoffvergiftung raus, oder? Die Folge ist zunächst eine Ohnmacht, aber dann?
Antwort von Hans Jürgen Rühl am 08.05.2002 - 18:23 Hallo Leute, mangels Zeit beteilige ich mich normalerweise nicht an unsinnigen Debatten. Ich kannte M recht gut, er hat bei mir seine Tauchausbildung bis zum Assistentenabsolviert, und auch als solcher bei uns mitgearbeitet bevor er den Weg zum eigenen Tauchschop wählte. Auch später habe ich M im Auge behalten. Schon von Beginn seiner taucherischen Laufbahn hat M das Risiko gesucht. Tiefe war für Ihn kein Hinderniss. Oft gab es zwischen uns entsprechende Diskusionen, die aber nicht fruchteten, da M kein Auge für die Gefahr hatte. Tiefgänge ohne Ende waren für Ihn das Tauchen schlecht hin. Das war jedenfalls in den Jahren, unsere Zusammenarbeit. Zum Unfall selbst werde ich mich erst äußern, nachdem fundierte Tatsachen aufgedeckt sind. Ob das jemals stattfinden wird, bezweilfle ich auch gerade deshalb, weil ich ägyptische Behörden kenne und wir für dier lediglich touristische, ungläubige Melkkühe darstellen, die nichts bedeuten, nichts wert sind auch nicht eine Recherche nach einem Totesfall. Das haben diverse Unfäller in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. Tarnen, täuschen, abkassieren was anderes haben die ungläubigen Touris nicht verdient. Sollte sich das in diesem Falle anderst verhalten, wäre ich possitiv überrascht.
Egal wie sich der tragische Unfall ereignet hat, trauern wir um zwei Tauchkameraden.
Wir erinnern uns an die schönen Stunden die wir gemeinsam verbracht haben und so
werden wir M und seinen für uns unbekannten Mittaucher in Erinnerung behalten.
Zur Aufklärung könnten sich die Verbände egal welcher sicher auch mal bewegen und hier mal direkt und schnell zur Aufklärung beitragen, schließlich kassierten und kassieren die auch genügend ab.
Ein Tip von mir an die Angehörigen, nehmen Sie sich einen guten Rechtsanwalt und erstatten Strafanzeige gegen unbekannt wegen Tötungsdelikt,da muß jeder Staatsanwalt ermitteln.
Dies ist meine Meinung nach dem heutigen Stand meiner spärlichen Informationen. Sollte ich helfen können,anrufen oder vorbeikommen.
Hans Jürgen Rühl tauche seit 32 Jahren etwas über 6.000 Tauchgänge, TL diverser Verbände
Antwort von Hans Jürgen Rühl am 08.05.2002 - 20:09 Zu meinem Kommentar möchte ich ergänzen, daß die Schreibfehler ekin Test sein sollen, sondern in der Eile des live-runterschreibens unabsichtlich reingerutscht sind.
Hans Jürgen Rühl
Antwort von Oliver am 08.05.2002 - 20:47 Na...da scheinen einige Skeptiker zu sein von wegen haiangriff potentiell unmöglich,große haie,usw. gibts da nicht,alles ungefährlich suw.pp.
Ich könnte mir ja das maul hier fusslig reden.statt dessen lest mal das folgende - übrigens....wenn man zum ras mohammed von sharm aus will,kommt man IMMER an mersa bereika vorbei......
Hier klicken
Antwort von René am 08.05.2002 - 20:57 Keiner hat bezweifelt, dass es vereinzelt Haiangriffe gibt. Nur in diesem Fall waren eben Zweifel angebracht. Und der oben zitierte Fall handelt von einem Schwimmer, nicht von einem Taucher. Hört endlich auf, in bester BILD-Zeitungsmanier, den ach so bösen Haien an allem die Schuld zu geben. Seien wir froh, dass es noch einige gibt. Die Spezies Mensch hat ja nichts eiligeres zu tun, als sie auszurotten. Bisher dachte ich immer, dass zumindest Taucher hier pro Hai Stellung beziehen wollen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte nur im Pool tauchen. Im Meer gibt`s noch mehr Tiere, die gefährlich werden können.
Antwort von Maximilian am 08.05.2002 - 21:55 Vermute Rene(mit Apostroph!)ist saumäßig voreingenommen,darum seine saublöden Kommetare.Wie kann er so sicher behaupten ,die Taucher warehn tot als sie angefressen wurden?Ich würde mir nie anmaßen irgendwelche Statements abzugeben die nicht fundiert sind.(Außer ich bin Politiker und werde dafür bezahlt,oder ich müßte um meinen Posten fürchten.)Also nun beende ich die Debatte, denn für Leute die sich für irgendwas revanchieren wollen (aus HN)oder sich auf andere Weise profilieren wollen ist das nicht die richtige Diskussionsgrundlage.Das hat M.Nicht verdient und wir lassen uns sein Andenken nicht in den Dreck ziehen.VON NIEMANDEM!
Gruß Max!
Antwort von Oliver am 08.05.2002 - 22:28 rene.....von bildzeitungsniveau sind wir hier sicherlich weit entfernt. und was den nicht-"bösen" hai angeht.tscha.die hier betroffenen taucher oder auch sogar du selbst haben in der theorie wahrscheinlich haie zum schmatzen gern gehabt.nur wenn man dann mit den zähnen PERSÖNLICHE bekanntschaft macht,sieht das immer anders aus. und was soll das mit dem schwimmer? wir wissen immer noch nicht WO die haie das erste mal attackiert haben. irgendwo zwischen 1mm über dem wasser und dem grund wird es sich abgepielt haben.also durchaus vergleichbar zumal es sich um objekte (menschen) handelt die ein hai in der regel noch nie gesehen hat und so gut kennt wie die fische die er jeden tag sieht.
Antwort von Steffen am 08.05.2002 - 22:50 Ich weis das Michael ein sehr erfahrener Tauchlehrer war.Auch ich kannte ihn viele Jahre und habe das Tauchen bei ihm gelehrnt.So viele Tauchreisen mit ihm unternommen und richtige Abenteuer erlebt. Sei es Eistauchen oder Wracktauchen oder mit ihm im Roten Meer getaucht.
Er war absolut Profi in seinem Element weil er einfach für das Wasser geboren wurde.
Sicherheit ging bei ihm mit seinen Schützlingen vor allem.Auch weis ich das er machmal Tiefer getaucht ist wie es in den Lehrbüchern steht.
Doch bei einem bin ich mir absolut sicher, daß er nie mit einem der so wennige Tauchgänge gehabt hatte so Tief getaucht hätte.Wenn er mal tiefer war als üblich dann nur wenn er alleine war.
Er hätte niemals jemand in Gefahr gebracht.
Wenn er eine Chance gehabt hätte wäre er noch am Leben.
Ich werde ihn vermissen doch eines bin ich mir sicher er ist da wo er immer sein wollte wenn er
nicht mehr Lebt will er ihm Roten Meer seine letzte Ruhe finden.
Wir haben einen Freund verloren
Antwort von René am 08.05.2002 - 23:03 Ich stütze mich auf die Aussage zum Tauchprofil aus dem gefundenen Computer. Wenn der Abstieg in sechs Minuten auf 124 Meter war, dann eine Grundzeit von 480 Minuten. Was folgert Ihr denn daraus??? OK, ist ja alles eine Lüge, um zu vertuschen. Ich stütze mich auf die Infos, die ich hier gelesen habe, Mehr nicht! Mir fällt in diesem Forum nur immer wieder auf, dass grundsätzlich den Taucher keine Schuld trifft, egal was er macht. Lest doch mal das Statement von Hans Jürgen Rühl. Oder ist das auch ein Fake? Außerdem denke ich in meinen Posts belegt zu haben, wie ich zu meiner Einschätzung komme. Ich denke nicht, dass ich voreingenommen bin. Auf meine weiter oben gestellten Fragen gab es bisher keine Antworten. Schade eigentlich. Immerhin seif ihr, Oliver und Maximilan aber sicher, dass die Ägypter alles vertuschen. Das ist also nicht voreingenommen?? Da Ihr den Taucher offensichtlich kennt: Scheinbar wisst Ihr, dass er öfter Tieftauchgänge unternommen hat. Wenn das mit einschlägigen Gemischen war OK. Das lese ich hier nicht heraus. Bei der Lektüre gewinne ich eher den Eindruck, er hat das mit Pressluft gemacht. Das halte ich persönlich für ein ziemliches Risiko, aber so tief war ich eben noch nicht, da fehlt mir einfach die Erfahrung.
Antwort von Maximilian am 09.05.2002 - 00:37 Das ist doch ganz normal!Wenn ich mit Pressluft tief runter will muß das schnell sein !Runter und hoch!Wichtig ist das Austauchen!Da ist es wurscht ob 50m oder 100m!Ab 50m langsam und dann nach Vorschrift.Das Profil muß stimmen.Bin mittlerweile bald 55 und lebe immer noch.Anfangs hat man noch mit Hirn getaucht,ohne Computer!Bedenkt wie alt Hans Hass schon ist,der würde lachen über den ganzen Scheiß den wir hier verzapfen.Hoffentlich ist er nicht Online.
Logbuch,Brevet???Keine Sau hat sich sich früher darüber Gedanken gemacht.Im Moment zählt nur der Kommerz und das ist bedenklich.Bin Österreicher und mir stinken die Halbschuhtouristen in unseren Bergen genauso wie die sogenannten Taucher die meinen nur sie machen alles richtig.Nobody is perfect,NET AMOL I!
Antwort von Maximilian am 09.05.2002 - 00:47 Hallo Rene(Mit Apostroph)Wir haben wahrscheinlich mit Pressluft getaucht(Nur mit Pressluft!)da hast Du wahrscheinlich noch in die HOSEN GESCHISSEN!
Antwort von Oliver am 09.05.2002 - 02:16 rene...also lese mal genauer was ich so sage.du unterstellst mir sachen die i9ch nicht gesagt habe.ich könnte ja jetzt anbringen,daß DAS bildzeitungsmethoden sind, aber lassen wirs...nach wie vor wäre es sehr hilfreich das tauchprofil in der computergrafik zu sehen ib dort irgendwo verdächtige dellen drin sind die für einen kampf mit einem hai sprechen oder nicht.
Antwort von Hans Jürgen Rühl am 09.05.2002 - 10:21 Hallo Max, ich darchte Du wolltest die Debatte beenden, das wäre nach meiner Meinung besser, bevor die Diskusionen am Thema vorbei und unter die Gürtellinie gehen. Ich habe es sicher nicht nötig mich zu revanchieren oder zu provilieren,
mir das zu unterstellen fehlt Dir anscheinend die Qualität. Ich könnte über M Tatsachen berichten, da fällt der normale Mensch ( Taucher) in Ohnmacht.
Wenn behauptet wird, daß M niemals mit unerfahrenen Tauchern Risiko- Tieftauchgänge gemacht hätte, dann muß ich betonen, das das falsch vorgetragen ist,und jedenfalls in seiner Zeit bei uns dazu führte, daß wir uns von Ihm trennten.
Ich bilde seit 24 Jahren Taucher aus, bin seit her als Hauptberufl. Tauchlehrer weltweit tätig, und seit 15 jahren in Heilbronn ansässig.
Ich habe in meiner Laufbahn Gott sei Dank, noch keinen Taucher verloren ( keine tödlichen Unfälle ), ob das mit Michael auch so geblieben wäre wage ich zu bezweifeln.
Weiter möchte ich mich öffentlich nicht dazu äußern, ich bin jedoch bereit mit jedem
über dieses Thema eine persönliche Diskusion zu führen.
Nach meiner Meinung hat ein Taucher, der zu dem noch Vorbild ( sollte er als TL)
sein möchte, mit Pressluft in den diskutierten Tiefen nichts zu suchen.
Ich würde( wenn ich dazu in der Lage wäre, was ich leider nicht bin ) jedem der
solche Tauchgänge über die Grenzen des Presslufttauchens hinaus geht die
TL Lizens entziehen. Wer solche Risiken vorlebt, hat als Representant einer Sportart versagt.
Wenn Tiefe, dann mit dem entsprechenden Equipment und dem entsprechenden Know Whow, dazu benötigt man aber auch eine Portion Hirn, die ist bei Manchem ( vieleicht durch entsprechende Stickstoffbelastung ) nicht mehr vorhanden.
Antwort von René am 09.05.2002 - 11:00 Hallo Oliver,
sorry, ich wollte Dir nichts unterstellen. War gestern abend zu schnell. Beim Tauchprofil schließe ich mich Dir. Ohne diese Daten lassen sich nur schwer Schlüsse ziehen.
Max: Ja, da habe ich wohl noch in die Hose geschissen. Bin halt nicht so ein harter Mann wie Du und mit rd 100 TG halte ich mich halt an die Regeln. Täte ich es nicht, wäre ich doch ein Tourist mit Halbschuhe im Gebirge, oder? Mal im ernst: Ich denke, es gibt viele Anfänger und Urlaubstaucher, die dieses Forum nutzen. Und gerade wer wenig Erfahrung hat schlackert manchmal mit den Ohren, wenn er liest, welche Tiefen mit Pressluft erreicht werden.
Antwort von Sharky am 09.05.2002 - 14:53 ??? Hallo everybody...
I`m writing in english cause it`s easier then german for me to express myself.
I did already write an e-mail one of the first day after the accident happend cause somebody contacted me from germany asking me to tell what I was knowing.
I was reading just now few of the e-mails and I`m quiet surprised of the amount of "bullshits" some people are writing... I don`t want to attack anybody, but the facts where told from the South Sinai Association for Diving and Watersports (SSADW)and from the moment they are the authority in this case, I don`t understand why everybody is trying to invent or propose his personal story...
An accident happend and these poor two persons died. That`s a fact.
In the first days, the voices I got on my ears were that the computer was showing a profile with max depth 125 meters for more or less 480 minutes and that after 500 minutes it came back to the surface. After that, somebody told me that in fact the profile was showing a descent till 45/47 meters and then a drop down in few seconds till 124... What I honestly think is that these two divers had actually a problem, and most probably long before reaching 125 meters, but that because of this problem, that nobody will probably never say what, they both unfortunately died and fell down till the bottom. After, the rest everybody knowit. And if was said a big fish, or a shark, I don`t really think these could change the idea of people... that diver was "attacked" and part of his body token apart from something underwater. I apologise to the people who know the two disappeared divers.
Now, that sharks are existing in the red sea I think is the most normal think that any diver can know... I`m woking here since almost 4 years and I`ve seen in the last few weeks `a lot` of sharks... I say a lot referring to the red sea, in other places this would be simply irrilevant.
I filmed hammer-heads (deep, even if few times they have been seen very shallow as well!) and 7 grey-reef sharks in a couple of days. And another 3 or 4 white tip reef sharks...
I was reading dimensions that I have never read in any book!!!! Barracudas of 4 meters?!?!?!?!?
White-tips of more then 3 meters...???
Please, everybody should first read some fish book and get some infos before appering a bit `ridiculous` in front of others!
And I heard, just heard, about the presence of a tiger shark, but this I cannot confirm by myself, cause till now I never had the luck to film it, or unluck to meet it...?!?!?
Greetings to everybody.
Antwort von Michael am 09.05.2002 - 15:01 Und was ist mit dem Taucher der im Mittelmeer regelmäßig mit mehr als 2x12L Flaschen,mit Pressluft gefüllt also kein entsprechenden Equipment, auf über 120m geht und dabei Korallen erntet?
Der möchte ja damit Geld verdienen und nicht sich selbst opfern oder.
Die Grenzen des Presslufttauchens muss jeder für sich selber festlegen.
Denn mancher ist schon nach einer Flasche voll,
der andere braucht einen Kasten.
Und was ist eigentlich Know Whow?
Bei mir ist mit 800Tg noch nicht genug Stickstoff im Hirn um das zu verstehen.
Antwort von Maximilian am 09.05.2002 - 18:18 Hallo Hans Jürgen!Das Du es nicht nötig hast Dich zu profilieren ist mir klar.Das Du ein guter korrekter Tauchlehrer bist ist mir ebenfalls bekannt.Das über jeden gemault wird auch.Alles ist ist nicht ernst gemeint,sollte nur zum Nachdenken anregen.Micht stimmt nur nachdenklich weil man über einen herzieht der sich nicht mehr wehren kann.Michael hat auch einiges über Euch erzählt,aber das gehört nicht hierher.Im Grunde werden hier viele Vermutungen geäußert die keiner nachweisen oder bestätigen kann.Da schließe ich mich natürlich ein.Was man man aber mit manchen Aussagen anrichten kann,ist einigen nicht klar.Langsam ufert das Ganze aus und ich gebe mir da auch Mitschuld.Tut mir leid.Hat mich halt mitgenommen das Ünglück.
Gruß Max.
Antwort von Fritzi am 09.05.2002 - 18:23 Lieber Hans Jürgen Rühl.
Über jemand der sich nichtmehr wehren kann , kann man schön herziehen und lästern. M. hat in seiner laufbahn als TL*** CMAS noch nie einen Taucher bei einem Tauchunfall verlohren . Es geht hier auch nicht um geschichten die während seiner ausbildung bei dir passiert sind sondern um diesen unfall der sich letzte woche in sharm ereignet hat. Wenn du M. so wie du sagst im auge behalten hättest wüsstest du das er immer alleine in diesen tiefen war , und ob er das nun mit Pressluft tut oder anderen gemischen kann dir ja wohl egal sein. Denke mal genau über deinen Satz mit der Stickstoffbelastung nach . So wie du hier schreibst mußt du wohl der ultimative Tauchlehrer sein ( Mister Perfect) der wohl von uns allen noch am meisten Grips hat. Wie sage ich immer so schön Tauchen macht Blöd und gleichgültig Nichtwahr Hans-Jürgen Rühl
Antwort von Maximilian am 09.05.2002 - 18:44 Na Rene`.
Sei bitte nicht sauer.Michael war halt ein Tauchkumpel und als ich die Anschuldigungen las ist mir der Kamm geschwollen.Will Dir keine Kompetenz als Taucher absprechen,das steht mir gar nicht zu.Auch die 50-100m Sache nimm nicht so ernst.Sollte nur zum Nachdenken anregen,damit mancher merkt,wie wenig man eigentlich beweisen kann.Was da passiert ist werden wir nie erfahren.Warum dann die Anschuldigungen?Ich selbst bin kein harter Mann,bin auch älter geworden und habe mein persönliches Limit auf etwa 50m gesetzt.Aber es ist nachgewiesen,das sich der Körper auch bei regelmäßigen tiefern Tauchgängen auch daran in Grenzen gewöhnt.Außerdem kenne ich genug Taucher welche schon lange die sogenannten "tiefen" machen.Mit Preßluft.Mit der Taucherei haben sich halt auch die Wissenschaftler befasst un jeder seine These aufgestellt.Aber ich denke,die Praxis lehrt uns auch einiges.Die Tauchorganisationen bekriegen sich auch.Die eine macht die andere schlecht.Geh als PADI-Taucher nach Frankreich,da hast Du schlechte Karten.Warum?Verstehe ich auch nicht!Entweder man kann tauchen oder man kann es nicht.Da müßte es doch egal sein wer das Brevet ausgestellt hat.
Gruß Max
Antwort von René am 09.05.2002 - 19:41 Hallo Max,
keine Sorge, so schnell bin ich nicht sauer. Ich hab einige andere Kommentare von Dir gelesen und mir so ein Bild gemacht, das Du nun (positiv) bestätigst. Jeder Tauchunfall ist einer zu viel. Egal was passiert. Die Gefahr durch Haie versucht man vielleicht ein wenig zu verdrängen. Da wir am 10. Juni Richtung Sharm starten, versuche ich eben nur, mir den Unfall zu erklären ohne dort mit mulmigen Gefühl ins Wasser zu gehen. Dass die meisten Hai-Unfälle mit Tauchern durch Weißspitzen-Riffhaie passieren, die den Taucher beißen, weil er ihr Revier verletzt oder sie stört, ist eine Tatsache (zumindest hab ich das mal gelesen). Vollkommen ausschließen kann man es also nicht.
Und was die Tiefe angeht: Ich war bisher auf max. 42 Meter. Habe aber mal ne Druckkammerfahrt auf 50 Meter mitgemacht. Das gab mir dann zu denken, da ich so ab 32 Metern erste Heiterkeitsanfälle und Konzentrationsschwächen feststellte. Das gab mir dann doch zu denken...
Ich denke aber, dass die Limits (v.a, bei PADI) eher einen gegenteiligen Effekt haben. Mein erster brevetierter Tauchgang war auf 34, ohne Probleme. Was natürlich dazu führte, dass ich die Tiefenlimits nicht mehr so ernst nahm.
Dass ich es wieder mache, liegt zum Teil an der Druckkammerfahrt. Wenn ich mir nur manchmal "erfahrene" Taucher ansehe, die man so im Urlaub trifft (70 TG, Brevet seit zehn Jahren) und mitbekomme, wie leicht sie alle Sicherheitsregeln über Bord werfen, wird mir eben ganz anders. Zumal ich mich mit 100 TG noch immer wie ein Anfänger fühle.
Ich wollte auch nicht die Fachkenntnis Deines Bekannten anzweifeln. Denkbar wäre ja auch, dass er beim Versuch, seinem Buddy zu helfen, verunglückt ist.
Wir werden es wohl nie erfahren.
Ich hoffe aber, dass Diskussionen wie diese dazu führen, dass vielleicht der eine oder andere Unfall verhindert werden kann.
Antwort von Sven am 09.05.2002 - 19:42 Ich habe hier sehr viele Diskussionen gelesen.
Von denjenigen die Michael kennen, die nicht wahr
haben möchten, dass auch ihm einmal etwas passiert.
Ihm, dem nie was passierte, auch nach 124 Meter
Tauchgängen nicht, der immer raufkam,immer...
immer....immer. Bis zu diesem Tag, dem Tag den
seine Freunde nicht verstehen können, nicht
begreifen, können nicht fassen können. Warum
er? ER? Ich verstehe seine Freunde, die ihn
als guten Taucher schätzen, viele Zeit mit
ihm verbracht haben und auch einfach nicht wahr-
haben wollen, dass gerade ER ein Risiko einging.
Der Hai war schuld. Einfach gesagt. Ich habe
erlebt, wie M. eine Anfängerin in enorme Tiefen
mitgenommen hat. Wenn dies herausgekommen wäre
hätte man ihm die Lizenz entzogen. Mache ich
mir jetzt hier viele Feinde, wenn ich die
Wahrheit sage? Kommen jetzt böse Kommentare?
Bitte nicht, denn es war tatsächlich so. Und
es kann mir niemand klarmachen, das jemand kein
Risiko eingeht wenn er einen Tauchanfänger auf
über 50 Meter mitnimmt. Wird man mit der Erfahrung nachlässiger? Vielleicht risikobereiter?
Diesen Text den ich nun hier eintrage schreibe
ich nicht um einen Beweis zu liefern, oder zu
behaupten, das es ein Tiefenrausch (vielleicht auch weil er dem Anderen helfen wollte) und kein
Haiangriff war, nein, ich möchte meine Erfahrungen
mit M. darlegen, die real sind. Natürlich habe
ich trotz diesen Erfahrungen auch gute Erfahrungen mit diese hervorragenden Taucher gemacht und sehr große Achtung vor Michael.
Ich wünsche seiner Familie,seinen Frau, seinen
Kindern viel, viel Kraft.
Antwort von Maximilian am 09.05.2002 - 21:13 Einen Tiefenrausch kannst Du ab 30m bekommen,oder Anzeichen dafür.Dann ist es möglich abzusacken.Wie tief?Auch 124m oder mehr.Da läßt es sich am Computer bzw. Tiefenleser nicht ablesen wann,warum und wie es geschah.Vielleicht am Profil,je nach Aufzeichnungsrate.Habe mal meine Kontaklinse in 40m Tiefe verloren.Da konnte ich am Profil erkennen wann es geschah.Das Problem war,ich konnte kein Instrument ablesen.Seitdem Habe ich auch immer die Optische Taucherbrille dabei.Einige sind der Meinung der Unfall geschah wegen eines Tief-TG,andere die ihn die letzten Jahre kannten, (Wir waren jahrelang in seinem Club)trauen ihm sowas nicht zu.
Antwort von Maximilian am 09.05.2002 - 21:30 Hab mich verschrieben.Wollte Tiefenmesser schreiben,nicht Tiefenleser.Sorry.
Antwort von barbara am 10.05.2002 - 10:48 hallo leute!!!
vielleicht sollte mal wieder etwas normalität in diese runde einkehren. Was michael für ein mensch war und was er jedem einzelnen bedeutete, sollte jeder der ihn kannte selbst für sich entscheiden--und die, die ihn nicht persönlich kannten, können zu seiner person sowieso nichts objektives sagen.
und ob einer der diskusionsteilnehmer hier schon viele tauchgänge hat, oder jahrelang tauchlehrer ausbildet usw., sagt auch nichts über dessen intelligenz, charakter und dessen feingefühl aus......
Fak