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Inspiration Unfall in Ägypten
Abgesandt von Armin Registriertes Mitglied am 03.05.2006 - 12:24:

Am Wochenende des 23.4. starb Rob Davie, ein bekannter Inspiration Instructor Trainer, vielen bekannt als "BigJetDriver" bei einem Tauchgang auf einer Suedtour mit der Hurricane.

Man fand Ihn nach 4 Minuten auf 80Fuss mit 110bar Luft im Diulent-Tank und 160bar O2.
Er war IANTD Instructortrainer fuer das BI und wurde 59 jahre alt.
Naehere Informationen soll es mit dem offiziellen Bericht geben.



Antwort von pitcairn Registriertes Mitglied am 03.05.2006 - 13:27
Mehr Infos:
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Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 03.05.2006 - 18:43
Ohne jetzt Spekulationen anzuheizen, mal die generelle Frage:
Rob war 59 Jahre alt und damit in einem Alter, in dem ein signifikanter Anstieg nicht-tauchbedingter Todesfälle zu verzeichnen ist.

Ein langjähriger Freund und Kollege verstarb nach einem Tauchgang vor meinen Augen, Ursache war akutes Herzversagen, das nicht durch den Tauchgang bedingt war.

Warum werden eigentlich Todesfälle im Zusammenhang mit einem Tauchgang derart breitgetreten und diskutiert, wenn nicht wie in Hemmoor bei dem BI-Unfall eindeutiges Fehlverhalten, aus dem man etwas lernen kann, ursächlich war? (Golfer diskutieren auch nicht über jeden, der auf dem Green tot umfällt.)

Oder sollte eventuell das BI konstruktive Risiken aufweisen? Dann gehört die Diskussion ins Kreiselforum.
Antwort von peter die lunge Registriertes Mitglied am 03.05.2006 - 23:18
Hai D-32

I-spezifischer Unfall? Ich möchte sagen ja, wenn die Information "Unit turned off" korrekt ist.
Leider ein sehr sepzifischer I Fehler. Wenn die Elektronik ausgeschalten ist, kann das O2-Magnetventil nicht arbeiten und es wird kein O2 nachgeführt. Wenn man gleichzeitig die Handsets nicht kontrolliert kann es passieren, daß man an Hypoxie (Sauerstoffmagel) stirbt.
Ich tauche selbst ein Inspiration. Dieser Fehler ist nicht das erste mal aufgetreten und er ist tötlich, wenn er nicht rechtzeitig entdeckt wird.

Für nähere Info über das I mail mir direkt.

Meine aufrichtige Anteilnahme den Hinterbliebenen.

Peter die Lunge
Antwort von DTL Registriertes Mitglied am 04.05.2006 - 13:02
Da das ja nicht das erste mal passiert ist, ist es um so schlimmer. Es wäre so einfach, das Ding bei wasserkontakt einzuschalten. Warum wird das nicht umgesetzt?

Erstaunlich an den BI Unfällen ist, das Nicht-BI-Taucher immer einen Fehler am Gerät vermuten, die BI-Nutzer erst mal Bedienerfehler oder Herzinfarkt unterstellen.

Echte Informationen über die Ergebnisse der amtlichen Untersuchungen tauchen meistens nicht auf. Bis die fertig sind ist der Unfall schon wieder vergessen

Es ist schade um jeden Toten. Mein Beileid den Hinterbliebenen.
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 04.05.2006 - 14:00
@ DTL

Ich selbst bin kein BI-Taucher, aber was du da ansprichst, sollte wirklich, da es ja kein einmaliger Bedienfehler war, an den Hersteller als wichtiger Verbesserungsvorschlag mitgeteilt werden.

Vielleicht wäre dann auch ein nicht abschaltbarer deutlich wahrnehmbarer akustischer Alarm über zu geringen pO2 und über zu hohen pCO2 zu implementieren.
Antwort von Micha Waldbrenner Registriertes Mitglied am 05.05.2006 - 08:21
Selbst der Alarm hilft nicht immer. Es gab schon einen Fast-Unfall, (genauer gesagt sogar zwei) als ein Bi-Taucher sich an der Oberflaeche aufroedelte. Er liess sich eine Stage geben, atmete dabei aus dem geraet, der Summer war aber unter Wasser. Er wurde ohnmaechtig und dann vom Boot aus gerettet.
Man muss einfach akzeptieren, dass ALLE Rebreather gefaehrlich sein koennen.

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