Nacht-TU Wörthersee Abgesandt von Armin am 28.05.2003 - 10:38:
Danke an Mario für die Info:
Beim Tauchen tödlich verunglückt Ein deutscher Pensionist ist in der Nacht auf Mittwoch im Wörthersee tödlich verunglückt. Der Mann erlitt vermutlich beim Tauchen einen Herzinfarkt.
Tauchgang um Mitternacht Der Deutsche war mit einem Freund gegen Mitternacht zu einem Tauchgang in der Nähe von Pritschitz aufgebrochen. Während des Tauchgangs bemerkte der zweite Taucher, dass sein Partner nicht mehr am Sicherungsseil hing. Als er auftauchte, sah er den Tauchkollegen bereits leblos an der Wasseroberfläche treiben. Der Pensionist erlitt vermutlich einen Herzinfarkt.
Antwort von Harry am 29.05.2003 - 17:39 @BergungsundRettungstaucher
dem gibt es nichts mehr hinzu zu fügen.
Beileid den Angehörigen, auch wenn dieser Unfall vielleicht nicht primär als Tauchunfall zu bewerten ist.
Antwort von Jessica am 31.05.2003 - 04:16 Hatte er unter Wasser einen Herzinfarkt? Ein 61 Jahre alter Hamburger ist beim Tauchen im österreichischen Wörthersee ums Leben gekommen. Nikolai G. (61) war mit einem gleichaltrigen Bekannten in der Nacht zu Mittwoch in das 16 Kilometer lange Kärntner Gewässer gestiegen. Der Sportlehrer aus Hausbruch galt als erfahrener Taucher.
Der Wörthersee, die "österreichische Riviera", 16 Kilometer lang, etwa einen Kilometer breit und bis zu 84 Meter tief. Unklar ist, was dort genau in der Nacht zu Mittwoch in etwa 15 Meter Tiefe passiert. Kurz nach Mitternacht steigen die beiden Taucher am Nordufer nahe Pörtschach in das 22 Grad warme Wasser. Die Haderer-Bucht bei Pritschitz gilt unter Tauchern als eine der besten Einstiegsstellen in den klaren See mit seiner bis zu 15 Meter weiten Unterwassersicht.
Der Tauchgang verläuft zunächst ohne Probleme. Doch gegen ein Uhr nachts der Zwischenfall: Nikolai G. klinkt sich unter Wasser aus der Sicherheitsleine aus und versucht mit der Rettungsweste einen Notaufstieg - wegen "plötzlich einsetzender Gesundheitsprobleme", sagt die Polizei offiziell. Sein Begleiter bemerkt, was passiert, und steigt ebenfalls schnell auf. Doch er kann den 61-Jährigen nur noch leblos an der Wasseroberfläche treibend finden. Er schleppt seinen Bekannten ans Ufer und versucht ihn zu reanimieren - vergeblich.
Doch Nikolai G.`s Begleiter gibt nicht auf und rennt zu einem 200 Meter entfernten Anwesen, wo noch Licht brennt. Polizei und Feuerwehr werden alarmiert. Tragisch: Die Beamten müssen erst eine Suchaktion einleiten, denn der ortsunkundige 61-Jährige kann nur ungenau beschreiben, wo der Bewusstlose liegt. Zudem kommen die Retter wegen der vielen Privatgrundstücke nur schwer an das Seeufer. Kostbare 20 Minuten verrinnen. Zwei Ärzte stellen bei ihrer Ankunft nur noch den Tod von Nikolai G. fest.
Die genaue Todesursache, vermutet wird ein Herzinfarkt, soll jetzt eine Obduktion klären. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden am Tod des Tauchers derzeit aus.
Nikolai G., so heißt es, tauchte seit mehr als zehn Jahren. "Es ist so schrecklich. Wir können uns das alles nicht erklären", sagte seine Tochter. Der 61 Jahre alte Diplom-Sportlehrer trainierte unter anderem seit Jahrzehnten Nachwuchs-Leichtathleten bei der LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek (HNF). Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
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