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Pech ohne Ende
Abgesandt von oli am 04.10.2002 - 22:04:

Am letzten Wochenende wurden die Rettungshubschrauber der britischen Küstenwache in der Humbermündung richtig in Trab gehalten. Zunächst verunfallten zwei ca. 30-jährige von einem Tauchboot einen Wracktauchgang absolvierende männliche Taucher weil sie ein auf 45m Tiefe liegendes Wrack besuchten und in Luftnot kamen -weshalb sie dann ca. eine halbe Stunde Deko nicht einhalten konnten. Nachdem diese beiden Delinquenten weggeflogen wurden, kam wenig später ein weiterer Patient vom gleichen Tauchboot wie ein Phönix aus der Tiefe. Offensichtlich handelte es sich um ein militärisches Wrack mit Munition an Bord, da der gute Mann offensichtlich Phospor angefaßt hatte und bei erreichen der Wasseroberfläche zu brennen anfing. Hierzu sei bemerkt,daß Phosphor unter Wasser neutral ist.Über Wasser gelangt es jedoch in Kontakt mit Sauerstoff und fängt an zu brennen. Phosphor ist in Leuchtspurgeschossen oder Leuchtgranaten enthalten.



Antwort von Oliver am 04.10.2002 - 22:21
Ich hoffe, daß es den dreien wieder gut geht....
Ansonsten hört sich das verdammt nach einem vorderen Platz beim Wettbewerb um den Darwin-Award an...
Also sich um die Luftmenge für ca. 30 min Deko zu verhauen ist irgendwie heftig....Munition anzugrapschen ohne zu wissen, was es ist ...auch heftig...

Oliver
*kopfschüttel*
Antwort von Jürgen am 04.10.2002 - 22:30
Manchmal wünschte ich mir, Korallen und andere lebende Organismen würden auch Phosphor absondern...
Würde das grapschen vielleicht reduzieren!!!

Trotzdem gute Besserung den Verunfallten...
Antwort von marco am 05.10.2002 - 09:32
hm, wieso hing unter dem boot keine dekoflasche?
Antwort von "PINKY the navigator" am 05.10.2002 - 18:02
Der dritte Taucher sollte eigentlich noch zusätzlich eine Geldstrafe zahlen! Sorry, aber das ist ja wohl ein kompletter Depp, (wo ich sonst niemanden beleidige) wenn wegen diesem Vogel wichtige Zeit für einen "echten" Rettungseinsatz draufgeht. Andererseits, müsste die Munition nicht schon längst vom Militär geborgen sein?
@Oliver
Was ist der Darwin-Award?
Antwort von Oliver am 05.10.2002 - 18:38
@Pinky

Wie du sicher weißt, war Charles Darwin der, der das mit der Evolution entdeckt hat.
Ganz einfach ausgedrückt, daß nur die Tiere, die "geeignet" sind, überleben, die anderen sterben früher oder später und somit sind deren Gene nicht mehrim Genpool vorhanden, gelangen nicht zur Fortpflanzung und somit werden "ungeeignete" Gene nicht weiterverebt.
Die drei haben gute Chancen, ihre Gene früher oder später (wenn sie so weitermachen wahrscheinlich eher früher) aus dem Genpool zu entfernen....also den Darwin Award zu gewinnen....
Alles klar???
"Nur die harten komm`n in Garten"
Oliver
Antwort von Jürg am 06.10.2002 - 07:32
@Pinky und Oliver:
Schade das dieses Forum immer wieder mit euren scannigen Besserwisserkommentaren ohne jeden Gehalt kontaminiert wird!!!!!!!!!
Jürg
Antwort von Reiko am 06.10.2002 - 09:51
Jürg,
was soll man bei diesem Unfallhergang auch anderes schreiben? Ich meine jeder ist für sich selber verantwortlich und diese drei Taucher,so sie nichts daraus gelernt haben,sind nun mal akut gefährdet wenn sie so weiter tauchen.
Nicht immer gleich so angriffslustig....
Antwort von Oliver am 06.10.2002 - 10:56
@Jürg
---wie würdest DU deren Verhalten denn bezeichnen???

@Reiko
Danke, wenigstens einer der es versteht

ansonsten wird hier desöfteren über den "Darwin-Award" im Zusammenhang mit wirklich selten hohlen Aktionen geredet...Pinky wollte eine Erklärung---er hat sie bekommen. Was ist jetzt daran so schlimm???

Oliver
Antwort von "PINKY the navigator" am 06.10.2002 - 12:46
@thx reiko (auch wenn ich den anderen post von dir nicht so aufgenommen habe) ;)
@jürg
ich hab durchaus verständinis für dein post, du wolltest halt auch mal was schreiben, gell. Und wenn´s in diesem Fall ... eigentlich nix is!
Aber Gegenfrage, was macht so ein genialer Taucher wie du bei beschriebener Sachlage?
Du hast eine Bergesack dabei, stimmt´s?!

Antwort von Michael Tetling am 06.10.2002 - 13:54
Es ist doch bei diesen Diskussionen immer wieder das gleiche Problem: Jeder hat das Gefühl, er müsse sich zum Thema auslassen, aber keiner hinterfragt die tatsächlichen Fakten.Wir können aus der Unfallschilderung von Oli lediglich als
Tatsache den Umstand herausfiltern, dass es drei verunfallte Taucher gegeben hat. Alles andere ist rein Spekulativ.
Marko und Jürg wiederum haben mit ihrem Kommentar den einzigen konstruktiven Beitrag geleistet.
Und falls es sich nun tatsächlich und nicht nur eventuell um ein militärisches Wrack handelt, das nicht nur wahrscheinlich , sondern tatsächlich phosphorhaltige Stoffe enthält, (Munition ist auch hier nur eine Vermutung)so weiss doch jeder, der sich mal in ein Wrack begeben hat, dass man auch ohne Anfassen irgendwelcher Gegenstände mit allem möglichen in Kontakt geraten kann.(Haben denn die Hände des dritten Mannes gebrannt?)
Was ich mir aber eigentlich wünsche sind präzisere Berichte mit entsprechenden Fakten, die dann zu wirklich guten Diskussionen führen können.

Antwort von alex am 06.10.2002 - 14:17
bei manchen kommentaren wäre ein lachsack angebracht
Antwort von oliver am 06.10.2002 - 15:24
zum thema dekoflasche:
in gb und einigen anderen ländern ist der tauchausflug vollkommen anders strukturiert&angeboten wie wir es kennen. wir sind gewöhnt ab dem moment wo der hilfswillige am ägyptischen kai uns die buddel abnimmt bis zu de zeitpunkt wo wir sie nach dem tauchgang am kai wieder in empfang nehmen keinen handschlag zu tun (naja.allenfalls ein wenig tauchen), und alles so zu betrachtendaß das alles rund ums boot zu den obliegenheiten des anbieters gehört. das ist in einigen ländern wie gb zB. nicht so. das tauchboot versteht sich dort als eine art wassertaxi,wo lediglich eingestiegen und ausgestiegen wird und fertig. irgendwo ne dekoflasche abhängen, die flosse reichen oä. ist nicht das bier des käptens.

zum thema "hätte das nicht geborgen...": zu deiner information...am grunde der meere liegen ganze gebirge von munition aller art.nuklearwaffen inklusive. diese wracks sind zT. knapp 100 jahre ALT ! (1.WK). nach dem untergang hatten die menschen was anderes zu tun als sich um den untergegangenen schrott (damalige sichtweise) zu kümmern.
Antwort von Stephan K. am 06.10.2002 - 20:01
@Pinky
Hier klicken

Den Darwin Award erhalten Leute posthum, die auf dämliche Art gestorben sind.
Unterschieden wird in Legenden (können, aber müssen nicht stimmen) und in amtlich bestätigte Fälle.
Immer mal lesenswert.

Mein "Liebling" ist die Legende vom Taucher.
Zumindest mal ein "orgineller" Tauchunfall.

So you think you`re having a bad day? In California, wildfires are part of the natural cycle of the forest. They are caused by lightning, by arson, by acts of God. Brave firefighters earn their livings extingiushing these ravenous blazes.

Recently, Fire Marshals found a corpse in a rural section of California while they were assessing the damage done by a recent forest fire. The deceased male was dressed in diving gear consisting of a recently-melted wetsuit, a dive tank, flippers, and facemask. Apparently the man had been participating in recreational diving fairly recently.

A post-mortem examination attributed death not to burns, but to massive internal injuries. Salt water was found in his stomach. Dental records provided a positive identification of a man who had been reported missing a week before, and the next-of-kin were notified. Investigators then set about determining how a fully clad diver ended up in the middle of a forest fire.

It was discovered that, on the day of the fire, the deceased had set out on diving trip in the Pacific Ocean. His third dive was 20 kilometers away from the location of a large brush fire which which was threatening the saftey of a nearby town.

Firefighters, seeking to control the conflagration as quickly as possible, had called in a fleet of helicopters to saturate the area with water. The helicopters towed large buckets, which were dropped into the ocean for rapid filling, then flown to the fire and emptied.


You guessed it! One minute our diver was marveling at the fish species of the Pacific, and in the next breath, he found himself in a fire bucket 300 meters in the air. He experienced rapid decompression caused by the altitude change, suddenly followed by a plummet into burning trees.

As a consolation to bereaved relatives, investigators calculate that the man extinguished roughly 1.78 square meters of the fire, approximately the area covered by a splattered human body. Bereaved are also consoled by the knowledge that he had enjoyed two rewarding dives preceeding his fatal third dive.

Divers and pilots alike are being warned to remain on the alert. Divers are encouraged to remain calm if scooped from the water, and to hang onto the bucket when the water is dumped on the fire. Decompression chambers will be available immediately upon landing.


Classified Urban Legend 17 October 1997

The sister of the deceased in Scuba Divers and Forest Fires shows us his last email message to her in Bad Day at the Office.
Antwort von "PINKY the navigator" am 07.10.2002 - 08:51
Ich bin mir nicht sicher ob manche Leut´s genug Feinsinn besitzen, tatsächlich zwischen den Zeilen zu lesen.
Aber egal, es war glaube ich in der ersten Klasse Grundschule, in der man uns darauf aufmerksam machte Blindgänger, und/oder gefundene Munition weder anzufassen, noch wegzutragen, und mit nach hause zu nehmen! Markieren, und die Polizei benachrichtigen, bzw. die Eltern, die dann die Polizei benachrichtigen sollten.
@alex
das er den Sack nicht mit den Füssen füllt ist ja wohl klar, die Aussage bestand darin, warum er überhaupt und was will er überhaupt da rumfummeln? Da gibt´s wesentlich besser Orte dafür, die Gefahr ist fast genauso gross, da du auch hier eine gescheuert kriegen kannst, das dir noch ein Tag lang die Backen brennen.
Also sorry, der Taucher ist ein "leuchtendes" Beispiel der Dummheit.
@Michael Tetling
Gerne stimme ich mit dir überein, dass ich es toll fände, korrekte Unfallhergangsberichte zu lesen. Nicht aus Sensationsgier, sonderen als "Lernmaterial" WAS alles passieren kann, und wenn man schon mal davon gehört hat, ist man ja vielleicht mit einer Winzigkeit im Vorteil, weil so eine Situation so oder ähnlich irgendwo schon mal beschrieben wurde. Daraus resultiert jedoch, dass es eigentlich egal ist, was das für eine Situation ist, da ma eh nicht auf Alles gefasst sein kann. Ergo jeder Bericht, und wenn er auch nicht in allen Details stimmt kann anderen Tauchern helfen "unfallfreier" oder "vorbereitet" zu sein. Es sollte aber mehr sein, zum drüber diskutieren, als:"verunfallter Taucher aus See geborgen".
Antwort von Hoschi am 07.10.2002 - 13:31
Oh Mann!
Das nervt hier mal wieder!
Macht doch den Post einfach zu und dann is ruh!
Hm! Reimt sich! Nich schlecht!
Antwort von "PINKY the navigator" am 07.10.2002 - 17:11
@Hoschi
Das sind die Posts, die noch am wenigsten zu irgendetwas beitragen.
Wenn dir sonst nix einfällt lass es einfach!
Antwort von Wolf am 17.11.2002 - 17:06
Ich halte es mit Jürgen und würde mir an den Riffen auch mehr Phospor wünschen. Im Gegensatz zur Meinung der überwiegenden Teilnehmern hier ist es aus meiner Erfahrung mit der Vorsicht bevor man Rumgrapscht nicht weit her; und das ist leider leider ausbildungsunabhängig (habe auch schon TL respektlos erlebt).
Andererseits besteht beim Eintauchen in Wracks, wenn es eng wird immer die Gefahr des unabsichtlichen Berühren mit Luken, Schoten, Maschinenteilen. Ohne mich an der Reeling der Thistlegorm gegen die Stömung entlang zu hangeln, hätte ich die nächste Luke wohl nie erreicht.
Ich schreib das nur um zu verdeutlichen, das die Suche nach Munitionstrophäen nicht die einzige Erklärung wäre. Handschuhe beim Wracktauchen sind meines Erachtens eine Empfehlung, auch wenn sie hier sicher nichts genützt hätten.

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