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Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Rebreather-TU Plansee Abgesandt von Mike am 21.01.2002 :
Innsbruck - Glimpflich endete ein Eis-Tauchgang für einen 33-jährigen Deutschen im Plansee. Auf Grund eines defekten Tauchgerätes wurde der Mann unter Wasser bewusstlos. Das erklärte die Gendarmerie am Sonntag.
Kalkbehälter war schadhaft
Der 33-Jährige hatte am Samstag seine Tauchlehrer am Plansee getroffen. Er konnte einem Kollegen mittels Sicherungsleine gerade noch rechtzeigig signalisieren, dass ihm übel war, er wurde sofort zur Einstiegsstelle geborgen. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt wurde er ins Krankenhaus Reutte gebracht. Dort wurden keine Verletzungen beziehungsweise Gesundheitsschädigungen festgestellt. Ein schadhafter Kalkbehälter wurde als Auslöser des Unfalls ermittelt.
Antwort von Heiko am 21.01.2002 - 11:45 Zum Glück ist man bei Eistauchgängen angeleint. Bei einem "normalen" TG hätte es bös ausgehen können, da man dann nicht so schnell und einfach an die Oberfläche gebracht werden kann. Man sieht aber auch, dass die Rebrather-Technik noch nicht optimal ist. Eine Anzeige des Zustandes der Kalkpatronen, die auch währende des TG´s funktioniert, wäre wünschenswert.
Antwort von Micha am 21.01.2002 - 11:48 Was fuer ein Rebreather ?
Antwort von Simon am 21.01.2002 - 13:26 Ist eigentlich das Steigen des CO2 anteils schon gefährlich oder nur der daraus resultierende abfall des O2 Anteils?
Antwort von Micha am 21.01.2002 - 14:28 @heiko, CO2 zu messen bei hohem Druck und Wasserdampfanteil ist nicht trivial, ich bin da eher ein Gegner v Elektronik, aber man muss es trotzdem merken, wenn der Scrubber ein Problem hat.
@Simon:
Im Normalfall merkt man den Co2-Anstieg und wechselt dann auf das Bailout-System. Das Problem ist, dass viele beim sogenannten "Alpinisten-Aproach" kein Bailout einplanen.
Zum Problem der Hypoxie muesste man wissen, was f ein Rebreather es war
Antwort von Kasimir am 21.01.2002 - 15:10 Wenn es mir beim Kreislauftauchen übel wird, dann wechsle ich auf das Bailoutsystem und beende den Tauchgang.
Was für ein "Zustand" der Kalkpatrone soll denn angezeigt werden? Wassereinbruch, hört man! Risse oder Löcher sieht man oder bemerkt sie beim Über- oder Unterdrucktest! Und die CO2-Sättigung des Kalks kennt man, weil man ihn selbst eingefüllt hat und weiß wie lange man schon damit getaucht ist. Sinnvoll und leicht machbar ist allenfalls die Überwachung des Sauerstoffanteils bzw. - partialdrucks.
Antwort von Frank Goetze am 21.01.2002 - 15:42 Genau meine Meinung.
Bleibt die Frage, war überhaupt eine Sauerstoffpartialdruckanzeige dabei (OXY2 oder Oxygauge) bzw. was für ein Rebreather war es. Wurden die Richtwerte der Standzeit für Atemkalk eingehalten???
Antwort von Micha am 21.01.2002 - 15:59 Ein Problem ist auch, dass Hyperknapie wohl nur in wenigen Ausbildungen vermittelt wird
Antwort von poul b-h am 22.01.2002 - 02:48 In welcher weise war der kalbehälter "schadhaft" ?
Antwort von mike am 22.01.2002 - 14:39 hallo leute.
ich habe diesen artikel nur aus der zeitung und weiss leider nicht mehr als ihr -
also keine ahnung welcher rebreather es war, ob standzeiten eingehalten wurden oder was am kalkbehälter nicht in ordnung war...
sorry,
mike.
Antwort von Lucas am 22.01.2002 - 19:14 Wenn es ein Ray war gibt es überhaupt keine O2p Anzeige. Kostet dafür auch gegen nix. Funktioniert mit EAN1 und EAN2. Vieleicht war die falsche Düse drinn.
Antwort von Frank Götze am 22.01.2002 - 19:33 Auch beim Ray gibt es die Möglichkeit das Oxygauge anzuschließen und damit den O2-Partialdruck des Einatemgases anzuzeigen (sogar mit akkustischem Alarm bei kritischer Unterschreitung).
Antwort von Kasimir am 23.01.2002 - 07:20 Eben, und das Bailout-System ist beim Ray auch eingebaut. Jetzt kann man sämtliche Kreisel vermutmaßen, aber was soll das für einen Sinn haben?
Antwort von Micha am 25.01.2002 - 08:01 @kasimir:
Meiner Meinung nach ist z.B. das Bailout beim Ray doch schwer eingeschraenkt, zum Beispiel vom gasvorrat her, oder anders gesagt: Das Ding positioniert sich fuer den Hobbybereich und Eistauchen sehe ich da schon als grenzwertige Anwendung. Hat zwar jetzt nichts mit dem TU zu tun... hoffen wir, dass sich ein Beteiligter hier direkt zu Wort meldet, war ja schon oefter der Fall.
Antwort von Reinhard am 27.01.2002 - 19:18 Nun ist ja von einigen Tauchern schon spekuliert worden woran ein defektes KTG erkannt werden kann. Ich denke das auch dieser TU vermeidbar gewesen wäre, wenn vor dem TG eine sorgsame Trocken und Naßdichtigkeitsprobe gemacht worden wäre.Spätestens hier wäre ein defekt erkennbar gewesen.Aber jeder Taucher sollte sein Gerät ja am besten kennen.Kreislauftauchen erfordert nun mal eine noch bessere TG Vorbereitung.Wenn der verunfallte Taucher eine Lizenz im Kreislauftauchen besitzt, sollte er dies ja wissen.
Antwort von Heubo am 28.01.2002 - 19:02 Hallo Mike,
ich weis nicht woher du deine Info hast. Ich muß dich in einigen Details berichtigen da ich der Buddy von X war.
Wir waren 6Min auf ca. 6m alles ganz normaler Eis Fun Dive. Wir fragten noch OK ab und kurz danach zeigte X wild gestikulierend Richtung Ausstieg. Er schoss ohne irgend ein Unterwasserzeichen Richtung Ausstieg...und ich hinterher (blieb mir auch nichts anderes übrig, da ich an der Buddyleine war). Direkt unter dem Ausstieg verlor er dann das Bewußtsein und sackte ab (er hatte da bereits seinen Automaten verloren). Laut Aussage des Seilführers wurde von X keine Leinenzeichen gegeben. Durch sein schnelles Zurückschwimmen war dann die Sicherungsleine nicht mehr straff, so dass meine Leinenzeichen nicht ankamen.
Eine im Wasser am Ausstieg wartende Taucherin hat die Gefahr erkannt und wir brachten X mit vereinten Kräften nach oben.....was nicht gerade einfach war, da sich durch den verlorenen Automaten Wasser in seinem Gerät befand und er dadurch ein enormes Gewicht hatte. Oben wurde er dann von erfahrenen Tauchern übernommen und vorbildlich versorgt.
Ein Lob an alle für ihre schnelle Hilfe...es hätte auch anders ausgehen können.
Eine Frage hätte ich dann doch noch... es gibt ganz tolle Unterwasserzeichen wie etwa "irgend was stimmt nicht" oder "ich hab keine Luft mehr"...usw..... braucht man die beim Rebrather-Tauchen nicht? Ich hab nähmlich keins davon gesehen(nur noch seine Flossen von hinten). Hätte er mir irgendwas angezeigt, hätte er meinen Zweitautomat gekriegt und wir wären dann schön gemütlich ausgetaucht.
Mein Fazit: Das Gerät hatte sicher einen Fehler...das gibt jedoch noch keinen Tauchunfall . Der Tauchunfall kam nur durch menschliches Versagen in einer Notsituation zustande. Können wir es besser???? Keine Ahnung!!!
Antwort von Micha am 28.01.2002 - 23:09 Danke Heubo fuer die Infos !
Was fuer ne Kiste war es ?
Antwort von Heubo am 29.01.2002 - 07:31 Hallo Micha,
keine Ahnung, ich kenne mich mit den Dingern nicht aus....und dabei wirds auch bleiben (sind mir zu gefährlich). Aber vielleicht meldet sich ja noch einer...es waren ja genug Profis dabei.
Antwort von Kasimir am 31.01.2002 - 06:25 Heubo wenn Du Dir nicht zutraust, vor dem Tauchgang ein paar einfache Checks von knapp fünfminütiger Dauer diszipliniert durchzuziehen, dann liegst Du mit Deiner Einstellung (zu gefährlich) richtig.
Antwort von Adam am 04.02.2002 - 12:25 Ich denke Das man bei diesen Tauchunglück nicht die Schuld auf das Kreisel schieben sollte. Es war nach Aussage des Buddys eindeutig menschliches Versagen !!!
@Heubo
Wenn du sagst das du keine Ahnung vom Kreisel hast dann kannst du auch nicht sagen das die Dinger gefährlich sind.
Genau auf diese weise werden die "Dinger" in den falschen Topf geworfen.
Wenn du dich erkundigst oder sogar den Kurs belegst, dann wirst du sehen das Kreislauftauchen viel schöner und "gesünder" ist !
Natürlich erfordert es auch etwas mehr Vorbereitund die sich aber auf jeden Fall lohnt !!!
Antwort von Heubo am 04.02.2002 - 12:44 Hallo Kasimir und Adam,
Es ist meine persönliche Meinung dass die Geräte durch das mehr an Technik auch einfach "gefährlicher" sind.
Wenn sich X (TL2)richtig verhalten hätte ( lernt man schon in der Grundausbildung) wäre der Tauchunfall nicht passiert.
Immer gut Luft
Heubo
Antwort von Kasimir am 05.02.2002 - 14:58 Das ein mehr an Technik automatisch zu größerer Gefahr führt, ist natürlich Unsinn. Sonst hätten sich moderne balancierte Lungenautomaten oder 2. Stufen mit Pilotventil nicht gegen den einstufigen Zweischlauchautomaten durchsetzen können.
Übrigens: Dem "mehr an Technik", das sich bei SCR`s sehr in Grenzen hält, haben Kreisel praktisch absolute Vereisungssicherheit entgegenzusetzen. In unseren Breiten und vor allem beim Eistauchen ein dickes Plus, das eventuelle "Mehr-an-Technik-Gefahren" locker ausgleichen kann. Von Komfortgewinn durch angenehm warme und angenehm feuchte Atemluft,
Risikominimierung durch völlige Sinnlosigkeit von Sparatmung und/oder Luftanhalten und atmungsunabhängiger Tarierung ganz zu schweigen.
Aber um das zu wissen bräuchte man ja Fachkenntnis.
Antwort von Günni am 05.02.2002 - 19:52 Ich will dir mit meiner Meinung nicht auf den Schlips treten.
Ich weis, dazu braucht man Fachkenntnis die ich nicht habe. Ich frag mich nur wieso sehr erfahrene Taucher dann mit diesen Geräten zum Teil tödlich verunglücken.
Für die Antwort auf deine Frage braucht man keine Fachkenntnisse.
Die Aussage das sich Menschen damit umbringen stimmt. Es ist aber ein nur Bruchteil im Verhältniss zu den Tauchern die offen tauchen!
Dann wird sofort mit dem Finger auf dem Kreiseltaucher gezeig und gesagt das Kreislauftauchen viele Opfer fordert.
Das Problem bei der ganzen Sache ist das diese Menschen die so was sagen noch nie ein Kreisel von innen gesehen, angefasst haben, geschweige denn wissen wie es fonktioniert.
Das ist genauso wie mit den Motorradunfällen. Wenn sich ein Mopedfahren zu tode Fährt dann steht es gleich auf der ersten Seite in der Bild. Aber das sich am gleichen Tag 10 Auotfahrer todgefahren haben interesiert keinen !
Antwort von Kasimir am 06.02.2002 - 06:26 Für die Antwort auf diese Frage braucht man wirklich keine Fachkenntnisse:
Aus den gleichen Gründen, aus denen erfahrene Taucher mit offenen Systemen zum Teil tödlich verunglücken. In den allermeisten Fällen ist es Leichtsinn vor und/oder während dem Tauchgang, der dann zu einer Verkettung von Umständen führt welche dann wiederum zum Unfall führen.
Antwort von Micha am 06.02.2002 - 07:45 Also ich tauche mit Kreisel und ich wuerde sagen, dass Sie schon gefaehrlicher als OC sind !
Antwort von Kasimir am 06.02.2002 - 07:58 Wie wärs mit einer Begründung? Oder sogar Beweisen?
Antwort von Micha am 06.02.2002 - 08:28 Weil man z.B. bei OC hoechstens bei einem gaswechsel hypoxisch werden kann ? Weil man Kreisel vermeintlich "atmen" kann, wenn man es nicht sollte. Weil Hyperkapnie beim Kreiseln vorkommt, aber bei "normalem" OC nicht, etc.
Wie gesagt ich tauche TROTZDEM damit, aber eben viel vorsichtiger
Antwort von Adam am 06.02.2002 - 12:13 Bein Kreisel hast du doch ein Oxy, ! oder nicht ?
Dadurch kannst du jederzeit dein Ppo2 ablesen. Fals der zu stark ab oder rauf fallen sollte dann kriegst du das optisch und akustisch mit !
Beim offenem System kannst du auch beim Gas wechsel versehentlich den falschen Regler greiffen und das falsche Gas in der falschen Tiefe einatmen, was unter Umständen tödlich sein kann.
Dabei bekommst du kein Warnsinal !!!
Man kann sich jetzt drüber streiten was sicher ist und was nicht.
Man muss selber für sich entscheiden was man tauchen will. Wenn man die Sache vernünftig angeht, sind beide Arten sicher genug, um damit schöne und sichere TG´s zu machen.
Antwort von Kasimir am 06.02.2002 - 12:51 Na ja Micha, das ist ja genau was aus meinen Postings schon herausklingt: Es gibt andere Risiken als bei offenen Systemen, es ist mehr Sorgfalt bei der Vorbereitung und auch beim Tauchgang erforderlich. Aber andrerseits fallen auch Risiken weg!!!
Man kann sagen Kreisel bergen andere Risiken, man kann auch sagen, daß sie höhere Aufmerksamkeit und Sorgfalt fordern. Aber nicht, daß sie per se "gefährlicher" sind.
Nehmen wir Dein Beispiel Hyperkapnie: Kann beim Kreisel auftreten, wenn man die Standzeit des Kalks überschreitet. Ein extrem leichtsinniges Verhalten, das leicht vermieden werden kann. Aber beim OC kann es auch vorkommen, z.B. durch Sparatmung, ein extrem leichtsinniges Verhalten, das leicht vermieden werden kann (aber trotzdem immer wieder betrieben wird).
Hypoxie tritt auch bei offenem System immer wieder auf. Nämlich weil die Taucher ihre Finis nicht beachten und ihre Flaschen leer saugen. Ein grob fahrlässiges Verhalten, ungefähr vergleichbar mit dem Verwenden der falschen Düse beim Dolphin.
Antwort von Micha am 06.02.2002 - 13:03 Ich tauche inzwischen ohne Oxygauge, da es nicht lange genug durchhaelt
Antwort von Murphy am 07.02.2002 - 05:19 >Nehmen wir Dein Beispiel Hyperkapnie: Kann beim >Kreisel auftreten, wenn man die Standzeit des >Kalks überschreitet. Ein extrem leichtsinniges >Verhalten, das leicht vermieden werden kann.
gratulation an dich KASIMIR das wusste Max Hahn
wohl nicht. DU bist der Allerschlauste.
Hoffentlich bist du auch der Allerbeste.
Antwort von Kasimir am 07.02.2002 - 08:44 Man darf also Dein sinnfreies Posting so interpretieren, daß Dir Fakten zu den Unfallursachen von Max Hahn vorliegen????? Dann solltest Du die Allgemeinheit dran teilhaben lassen! Ich kenne nur Gerüchte, die besagen, daß er es wahrscheinlich wußte, aber ignoriert hat.
Ich habe aus erster Hand erfahren das das viele Sachen ignoriert worden sind.
Man sollte aber Max Hahn hier nicht als Beispiel nehmen !
Max Hahn wusste von den Gefahren die sich hinter seinen Berechnung und der Inspiration verbergen. Er hat damit auch viele Sachen ausprobiert und berechnet wovon jetzt viele Taucher ihren Nutzen haben.
viel mehr geht es hier um Taucher die keine Ahnung haben und behaupten das das Kreislauftauchen gefährlicher ist.
Wenn Kreisleltaucher ohne ppo2 Kontrolle ins Wasser gehen dann könnte es gefährlich werden.
Wenn sich der Taucher mit dem Krisel beschäftigt und nicht über die Grenzen geht dann ist das Genuss pur !
Das müsstest du doch aber wissen, oder ???
Antwort von Micha am 07.02.2002 - 12:04 Eine ppO2 Kontrolle selbst bringt NULL. Es gibt genug Unfaelle, wo leute mit abgeschalteten Computern ins Wasser gehuepft sind, oder den Breather auf Offboard-Oxygen hatten und keine Flasche geplugged..
Antwort von Adam am 07.02.2002 - 16:41 Dann sind die selbst schuld !!!
Wir reden hier von TU und nicht von die Blödheit der Menschen !
Ein Rebreahter setzt Kentniss,Kontrolle, Disziplin und eine gewisse Vorbereitung voraus.
Wer dies nicht mitbringt der sollte es sein lassen !!!
Und das eine ppo2 Kontrolle NULL bringt ist der größte Unsinn den ich gehört habe !!!
Bevor du hier Sachen erzählst die nicht stimmen, erkundige dich erst mal.
Antwort von Micha am 07.02.2002 - 18:51 Hallo Adam,
danke fuer die rote Bombe , aber lerne erst mal lesen. Ich schrieb eine ppO2 Kontrolle "selbst", also die Einrichtung derselbigen per se !!!
Man muss schon draufgucken, oder ? Und genau DA versagt der Mensch.
Aber danke fuer den Tip zum Rebreathereinsatz, ich werde es mir merken.
Ach ja, wenn ich gerade einen Experten da habe: Hattest Du nach 17 Stunden Tauchzeit bei 12 Grad keine Probleme mit den O2-Sensoren ? Gib mir da bitte mal ein Tip !
Antwort von Markus am 07.02.2002 - 21:55 Adam,
lass Dich von Micha nicht veraeppeln, er weiss mehr als er zugibt:
www.tekdyk.dk/doux
Antwort von Herbert am 07.02.2002 - 22:09 mmh - veräppeln ?? Nein, das war "triefender Sarkasmus" - und das nicht ganz zu unrecht ) Übrigens auch hier unter Redaktionsausgabe 12 nachzulesen was Michas Erfahrungen mit Rebreathern betrifft Hier klicken
Antwort von Adam am 07.02.2002 - 22:25 hmmm... was soll ich dazu sagen... so kann man sich auch mal mit dem falschen anlegen ;O)
Antwort von Kasimir am 08.02.2002 - 11:46 Wenn jemand seine Informationen so sparsam ausstreut, wie Micha in diesem Thread, der darf sich auch nicht wundern.
Zum Glück ist er ja nun vorgestellt worden und wir können ihm die erforderliche Ehrfurcht entgegenbringen.
Bei mir hält sie sich allerdings in Grenzen. Denn mag die Erkenntnis wahr sein, daß O2-Sensoren nach 17 Stunden Dauereinsatz den Geist aufgeben, so erkenne ich doch keinerlei Relevanz dieser Information für den normalen Sporttaucher. Genauso gut könnte man sagen, daß Porsche nichts taugt. Nach intensiver Nachfrage schiebt man dann nach: weil er immer ausfällt wenn man mit ihm 30 Tonnen Stahl nach Spanien tranportieren will.
Die Aussage "Eine ppO2 Kontrolle selbst bringt NULL" ist nach wie vor totaler Unsinn. Wenn schon das Wörtchen "selbst" auf die Goldwaage legen will, dann hätte er auch "Messung" statt "Kontrolle" schreiben müssen. Denn eine Kontrolle enthält neben der Erfassung eben auch schon die Überwachung der Daten. Wenn also schon Haare gespalten werden sollen, dann aber richtig!
Antwort von Micha am 10.02.2002 - 19:46 1:0 fuer Kasimir !
Antwort von Neptuns Tochter am 20.02.2002 - 23:13 So, jetzt habe ich mir das ja schon ne ganze lange Zeit angeschaut, wie ihr Heubo in der Luft zerreisst, bloss weil der ja keine Ahnung vom Rebreather-Tauchen hat.
1.War ich diejenige, welche auch dabei war und
2. finde ich das ja echt kirre, wie ihr "Tek-Diver" da mit Fachausdrücken um euch schmeisst.
3. muss ja nicht jeder, der den Tauchsport ausübt so ein hochgebildeter Taucher sein, dennTauchen macht ja auch mal nur Spass, selbst wenn man nur ** und *** Sterne an der Flasche hat wie wir, so erwarten wir doch Antworten mit denen wir etwas anfangen können.
4. kommt mir das so vor, wie wenn das ein Grund wäre sich zu schämen und nicht mal Danke zu sagen für die Rettungsaktion weil man ja über diesen Tauchern steht. Dazu fehlt mir echt der Draht!!
5. hat mir dieser TG gezeigt, dass bei aller Liebe zu der Technik zu oft der Mensch als allergrösster Risikofaktor vergessen wird.
In diesem Falle wäre wirklich der einzige richtige Weg(meiner Meinung nach) der Weg zum Tauchpartner gewesen, wie es von Anfang an jeder Bronzetaucher lernt.
5.Je weiter man in seiner Ausbildung fortschreitet und sogenannter TEK-Diver wird, umso weniger zählt doch der Buddy. Ich habe mir sagen lassen dass in diesem Bereich jeder für sich selber taucht und das beste Beisspiel ist dieser TG!!!
Wäre Heubo nicht so gut gewesen ich weiss nicht wie das ausgegangen wäre.
Oxy-Auge hin ppO2 Kontrolle her, die Luft vom eigenen Buddy wäre 20mal mehr wert gewesen so und jetzt kommt ihr bitt reine Fremdsprache vermeiden ich würde das gerne mal von der Sicht eines "Normal-Verbrauch-Taucher´s sehen"
Antwort von Kasimir am 21.02.2002 - 06:47 Kein Mensch hat Heubo zerrissen, schon gar nicht weil er keine Ahnung von Rebreathern hat. Kritisiert wurde die Haltung "Ich habe keine Ahnung, aber bin total dagegen". Und das halte ich auch nach Deinen Einlassungen einfach für Quatsch, weil um etwas gut oder schlecht zu finden, muss man es kennen.
zu 2. halte ich es für normal in einem Tauchforum Fachbegriffe aus der Taucherei zu verwenden.
zu 3. wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich einfach nach. Letztlich ist der Zweck dieses Forums, etwas dazuzulernen, warum nicht auch ein paar neue Fachbegriffe?
zu 4. den ganzen Satz verstehe ich nicht. Wer soll sich für was schämen und bei wem entschuldigen und bei wem bedanken?
zu 5.1. Richtig, der Mensch ist der größte Risikofaktor. In diesem Fall wäre aber der einzig richtige Weg gewesen, sein Equipment vernünftig zu checken und mit Redundanz (das ist u. a. eine unabhängige alternative Luftversorgung) zu tauchen. Der Weg zum Buddy ist immer höchstens der Zweitbeste.
zu 5.2. Das ist natürlich totaler Unsinn. Nur wird ein Teckie seinen Buddy nicht als Grund vorschieben, seine Redundanz und seine Checks zu vernachlässigen.
Den Zwischenfall im Vorfeld zu vermeiden wäre noch zwanzigmal mehr wert gewesen als die Luft vom Buddy.
Und hier die Fachwörter, die Du selbst verwendet hast:
Rebreather
kirre
Tek-Diver
** und ***
TG
Buddy
Oxy-Gauge
ppO2
Du möchtest also gar nicht alle Fachwörter vermieden haben, sondern nur die, die Du nicht kennst? Oder wie?
Antwort von Adam am 21.02.2002 - 07:32 Hier wird keiner zerrissen !
Nu ich frage mich wie ein Mensch hier ein Urteil abgeben kann wenn er keine Ahnung hat.
Ich sage doch auch nicht das Fallschirmspringen gefährlich ist obwohl ich das noch nie gemacht habe oder mich informiert habe !
Und was sollte der Taucher beim Partner ?????
Er hatte doch ein getrente Luftversorgung !
Wenn man sich unter das Eis begibt, gelten meiner Meinnung nach, andere Gesetze.
Ich tauche immer solo, mit oder ohne Partner, und ich würde mich NIE auf meinen Buddy verlassen.
Klar ist :
Wenn er sofort gewechselt hätte, wäre es nicht so weit gekommen. Er wär dann zurück zum Ausstig getaucht und man könnte dann den technischen Fehler untersuchen...
Den " Buddy " hätte er in keiner Sekunde gebraucht !
Das Buddy System wird immer so schön gesprochen.
Wieso eigentlich ?
Du musst doch beim tauche selber klar kommen.
Wenn ich ein Problem habe dann wechsel ich doch auf MEINE andere Luftversorgung und nicht auf die von meien Partner, oder ?
Auf diese Art und weise bringe ich andere Menschen in Gefahr !
Antwort von Micha am 21.02.2002 - 08:28 @Adam:
Ich bin ein grosser Verfechter des Buddy-Systems auch beim technischen tauchen. 4 Haende, 4 Augen, 2 Hirne (meistens)
Antwort von Kasimir am 21.02.2002 - 09:05 Was mir beim nochmaligen Durchlesen gerade auffällt:
Ist beim Buddysytem nicht Grundvorraussetzung, daß man sich mit der Ausrüstung des Tauchpartners auskennt? Ist ein Buddycheck nicht obligatorisch? Überzeugt man sich dabei nicht von der Funktionsfähigkeit der alternativen Luftversorgung, oder wenigstens ob überhaupt eine vorhanden ist?
Müßte man nicht einen Kreislaufgerätetaucher konsequenterweise als Partner ablehnen wenn man sich mit dessen Ausrüstung nach eigenen Bekunden nicht auskennt und obendrein Kreisel als gefährlich einstuft?
Für wen hat jetzt das Buddysytem wenig gezählt?
Antwort von Heubo am 21.02.2002 - 09:39 Danke Micha,
freut mich, dass es auch Tek-Taucher gibt die der Meinung sind man sollte nicht solo tauchen und mit ihrem Buddy bei Schwierigkeiten was anzufangen wissen.
Hallo Kasimir,
Du hast vollkommen recht. Es ist normalerweise Grundvoraussetzung dass ein Buddycheck durchgeführt wird.
Das ist mein Lerneffekt aus diesem TU: Trau keinem auch wenn er noch soviele Sterne hat und obendrein noch der Mega Ausbilder ist.
Ich werde in Zukunft auch nicht mehr mit einem tauchen der ein Kreislaufgerät hat, da ich mich als Normal-Taucher auf die meisten TEK-Taucher eh nicht verlassen kann da sie ja auch als Buddy System SOLO tauchen.
Antwort von Kasimir am 21.02.2002 - 11:12 Jetzt hätten wir beinahe eine schöne Übereinstimmung erzielt und dann kommst Du mit Pauschalurteilen.
Buddy-System hat riesige Vorteile: Gut.
Buddy-Check ist obligatorisch und unabhängig von der Ausbildungsstufe: Gut.
Nicht mit Kreiseltauchern verpartnern wenn man sich nicht auskennt und Kreisel ablehnt: Gut.
Gemachte Fehler eingestehen und daraus lernen: Sehr gut.
Aber weder ist ein Kreislaufgerät ein Zeichen dafür, daß man sich auf den Benutzer nicht verlassen kann, noch ist ein offenes System ein Indiz, daß man sich auf den Benutzer verlassen kann. Die Aussage, daß man sich auf die meisten Teckies nicht verlassen kann ist ungefähr so wahr oder falsch wie die Aussage, daß man sich auf die meisten Taucher nicht verlassen kann.
Ich kann locker damit leben, daß Du mich als Kreiseltaucher als unverläßlich vorverurteilst. Aber ich warne vor dem Umkehrschluß Offenes System und quietschbunte Ausrüstung gleich verläßlicher Taucher.
Übrigens: Als Eistaucher bist Du auch ein TEK-Diver. Sporttaucher haben kein Overheadenvironment über sich. Weder real noch virtuell.
Antwort von Adam am 21.02.2002 - 12:14 @Micha
4 Haende, 4 Augen, 2 Hirne hört sich ja gut an. Aber wo viel Sonne scheint ist auch viel Schatten.
Manchmal ist weniger mehr ;O)
@Heubo
Ich würde nie einen Partner ausschliesen oder ihn sagen das ich der absolute solotaucher bin.
Ich würde jederzeit für ihn da sein wenn er hilfe braucht.
Ich tauche für mich solo und nicht für meinen Buddy ;O)
Auserdem :
Wenn man keine Ahnung von Kreisel hat und mit einem Kreiseltaucher tauchen will, dann kann man vorher besprechen was zu tun ist wenn etwas nicht stimmt, oder sehe ich das falsch ?
Ich habe sehr schöne TG´s mit Tektauchern und mit Tauchern, die erst 10 TG´s haben, gamacht.
Man kann mit jedem tauchen man muss nur seine Grenzen kennen und sich an manchmal etwas anpassen können.
Antwort von Micha am 21.02.2002 - 13:41 Wenn ich mit dem Kreisel kreisle, weiss mein Buddy darueber Bescheid. Ich wuerde z.B. nicht mit einem Inspiration-taucher tauchen, da ich von dem Geraet zu wenig weiss. Also Buddy braucht man da zumindest eien Einweisung in die Anzeigen,Fehlermodi, Bailoutszenarien, etc.
So und jetzt fahr ich erst mal nach Frankreich zum Kreiseln
Antwort von Heubo am 21.02.2002 - 18:31 Hallo Kasimir und Adam,
das hört sich doch alles schon viel besser an.
Ich werde mir das mit den Kreiseltauchern nochmals überlegen.
Ich würde noch gerne von Euch noch wissen wie Ihr reagieren würdet wenn Ihr mit mir unterwegs wärt und dann bei Euch Schwierigkeiten auftreten? Würdet Ihr auch wie von der Tarantel gestochen davondüsen und versuchen den ca. 25m entfernten Ausstieg zu erreichen oder würdet Ihr euch an Euern Buddy erinnern (der noch mit einer Buddy-Leine mit Euch verbunden ist)und bei ihm Hilfe anfordern?
Kasimir: Kannst Du mir Deinen letzten Satz in normal Deutsch übersetzten?
Antwort von Adam am 21.02.2002 - 19:04 Ich würde auf mein offenes System wechseln und das dann dem Buddy anzeigen das es richtung Ausstieg geht.
Ich bin nicht umsonst zum Solotaucher geworden.
Ich war mal mit nen Buddy unterwegs und wir befanden uns im Abstieg. Er war ca 4 Meter unter mir. Bei 45 Meter wollte das aber mein Regler nicht mehr mitmachen.
Ich konnte meinen Buddy nicht erreichen obwohl ich mich auf ihn verlassen konnte.
Nun ja... danach stand für mich klar das ich allein klar kommen muss !
Mann kann jetzt sagen :
wieso hast ihn nicht mit der Lampe angeleuchtet oder wieso seit ihr nicht nebeneinander abgetaucht.
Das Problem ist das ein Unglück meistens in einen ungünstigem Zeitpunkt passiert.
Antwort von Heubo am 21.02.2002 - 19:47 Adam, kann es sein, dass er gar kein solches offenes System gehabt hat? Das Ding hat ausgesehen als ob es schon 5 Jahre bei der Bunderwehr in einer Ecke gelegen hat oder aus ehemaligen DDR Beständen war. Es war ne Orange Rote Blechkiste. Ich hab mich auch ein wenig informiert wie die Dinger aktuell aussehen aber das Ding hatte mit nichts eine Ähnlichkeit.
Antwort von Adam am 21.02.2002 - 20:26 Normalerweise hat man z.B. eine 3 Liter Flasche mit Pressluft dabei.
Falls das Kreisel versagen sollte kann man sofort auf das offene System umsteigen.
Manche habe auch noch einen Atemregler an die Flasche angeschlosen wovon das Kreisel betrieben wird.
Aber wenn du sagst das das Ding ziemmlich alt war und orange/rot, dann kann ich mir vorstelen das er keine andere Möglichkeit hatte auf irgendwas umzusteigen. Er war also auf den Partner angewiesen.
Ich denke mal, als er gemerkt hat das irgendwas nicht stimmt, machte er sich sofort auf dem Weg zun Ausstieg. Er konnte ja nur aus dem Kreisel atmen :O(
Antwort von Kasimir am 23.02.2002 - 11:27 Die gwünschte Übersetzung:
Sobald Du etwas(Environment) über dem Kopf(overhead) hast, was Dich am direkten Auftauchen hindert, bist Du kein Sporttaucher mehr, jedenfalls nach weitverbreiteter Definition. Etwas über dem Kopf kan etwas reelles sein, z.B. eine Höhler oder eine Eisdecke. Es kann aber auch etwas virtuelles sein, z.B. eine Dekopflicht.
Wenn Du jetzt auch noch angeleint bist, dann hast Du ganz klar selber den Schritt zum Tek-Taucher vollzogen. Das hatte ich gemeint.
Wenn ein Kreisel keine Luft mehr gibt, was mir übrigens aus Leichtsinn auch schon passiert ist, dann wechselt man auf das offene System, das beim Kreiseltauchen obligatorisch ist. Im Idealfall ist das eine eigene 3- oder 5-Literflasche mit Preßluft und einem ganz normalen offenen System. Ich fülle auch meinen Trocki und das Jacket aus diesem System. Es kann aber auch, wie beim Dräger Ray ein offenes System sein, daß an der Nitrox-Flasche des Kreisels hängt. Das ist wegen der fehlenden eigenen Flasche zwar nicht 100% unabhängig aber in dem von Dir geschilderten Fall völlig ausreichend gewesen.
Ich würde beim Kreiseln mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit keine Luft vom Buddy brauchen. Es wäre mir aber wichtig, daß der Buddy, wie Micha schon schrieb, sich mit dem Kreisel allermindestens soweit auskennt, daß er meine alternative Luftversorgung findet falls er sie braucht und daß er mir beim 3-Meter-Check behilflich sein kann.
Antwort von Heubo am 23.02.2002 - 15:17 Danke für die Info....sowas, dann bin ich also auch ein TEK-Diver. Wahnsinn!!!!!
Aber trotzdem, die Sache wird für mich nicht klarer.
Wenn jeder Kreisel ein offenes System hat, wie kann es dann passieren, dass er merkt dass etwas mit seiner Luft nicht stimmt und dann davondüst? Er hätte dann auf sein offenes System wechseln können um dann ohne Probleme auszutauchen. Wäre mir viel lieber gewesen als ihn mit blauem Gesicht nach oben zu bringen.
Man merkt es wenn der Kalkbehälter mit Wasser volläuft !
Der Kalk sieht aus wie Katzenstreu. Wenn der nass wird dann wird er klumpig. d.h. es bildet sich eine masse. Dadurch erhöht sich erheblich der Atemwiederstand und man hört ein Blubbern in dem Gerät.
Ich habe mich mal auf die Suchen begeben nach einem rotem Kreisel.
Zufälig habe ich etwas in der Unterwasser gefunden. Hier der Ausschnitt :
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Roter Rebreather
Ich bin auf der Suche nach einem funktionstüchtigen Kreislaufgerät der NVA. Wo kann ich so ein Gerät bekommen
Jörg Neisser : Kreislaufgeräte aus DDR-Beständen werden häufig im Kleinanzeigenteil von Unterwasser angeboten.Mit der Funktionstüchtigkeit hapert es aber in vielen Fällen, denn die nötigen Ersatzteile sind inzwischen selten geworden. Funktionsfähige Geräte, Austauschteile und Zubehör gibt es z.B. im Internetshop www.nva-militaria.de
Antwort von Thomas am 23.02.2002 - 20:51 Hallo Ihr alle!
Kann mir eventuell jemand bis morgen Abend (24.2) helfen. Ich fliege am Montag früh für 2 Wochen zum Kreisltauchen. Ich habe zwar schon viele Tauchgänge mit Dräger Kreislaufgeräten, aber bis jetzt ohne PO2 Kontrolle. Heute habe ich ein Dräger Oxygauge erworben. Es ist neu und von Privat – Leider ohne Beschreibung. Kann mir jemand sagen wie man das Gerät eicht und den Alarm verstellt? Noch besser währe natürlich die entsprechenden Seiten der Anleitung eingescannt und an mich gesendet. Es währe ein erhebliches Sicherheitsplus, denn ich mache mind. 25TG in den nächsten Wochen. Vielleicht macht’s ja jemand möglich, dass ich mit Partialdrucküberwachung entspannter tauchen kann ))
Antwort von Kasimir am 25.02.2002 - 10:40 Heubo es erscheint mir ziemlich offensichtlich, daß Dein Buddy kein Bailout-System hatte. D.h. daß er vermutlich mit einem maroden Kreisel und ohne Redundanz (außer Dir) unter Eis ging!
Erstaunlich, daß er noch lebt.
Antwort von Gunther am 25.02.2002 - 16:20 Ich habe mir als Anfänger und nicht Kreiseltaucher (und auch leider keine Ahnung von den Dingern) zwei Sachen (aus dieser Diskussion)gemerkt: 1. Ich bin für ein Kreiseltaucher gefährlich, da ich ihn nicht checken kann, er kann jedoch mich überprüfen -hoffe ich-
2. Es sind doch immer mehrere Faktoren die zum Unfall führen, und meistens ist der Mensch und nicht die Technik der entscheidene Faktor. Nur 9% der Unfälle haben technische Pobleme als Ursache und fast keine Unfälle sind ohne menschliches Versagen vorgekommen. Panik ist und bleibt das Risiko Nr. 1, unabhängig von der Art des Tauchgangs.
Antwort von Gerhard am 05.03.2002 - 13:38 Meiner Meinung nach sollte die Diskussion über diesen Unfall abgebrochen werden. Denn:
1.) Es werden keine Details mehr zum Unfall hinzugefügt. Der Verunfallte und die anderen Beteiligten wollen (scheinbar) nicht über den Unfall sprechen.
2.) Die Diskussion ist zu sehr in die emotionale Ebene abgerutscht.
3.) Die Art und Weise wie über das Kreislauftauchen diskutiert wird ist hier fehl am Platz. Vielleicht kann (und sollte) Taucher.net ein extra Forum für Rebreather- und Tec-Themen aufmachen.
Antwort von Herbert am 05.03.2002 - 23:45 Gerhard,
das Forum für den Bereich Tek existiert bereits und Rebreather-Themen sind natürlich dort auch willkommen: Hier klicken
Herbert
Redaktion Taucher.Net
Antwort von Kasimir am 07.03.2002 - 06:46 Gehard:
Wenn die Diskussion Deiner Meinung nach beendet werden sollte, dann frage ich Dich warum Du sie 9 Tage nach dem letzten Posting wiederbelebst?
1. Das letzte Posting eines Beteiligten steht gerad mal fünf Positionen über Deinem. Auch wenn es keine Fakten mehr geben mag, so kann es immer noch neue Erkenntnisse geben
2. Kann ich gerade gar nicht viel Emotionales erkennen.
3. Woher weißt Du, was hier wie diskutiert werden soll? Ich bin der völlig gegenteiligen Auffassung.
Mit Deinem exakten Wissen was wann wo diskutiert werden darf und wann eine Diskussion beendet sein muss, solltest Du vielleicht die Papstlaufbahn anstreben.
Antwort von Adam am 07.03.2002 - 10:10 Kann mich Kasimeir nur anschleisen.
Je tiefer man auf die Ursachen eingeht, desto mehr kann man es nachvolziehen was pasiert ist.
Man kann davon doch nur lehrnen.
Antwort von Andreas Frahm am 20.03.2002 - 12:21 Rebreather:
In letzter Zeit habe ich von vielen Bekanten gehört, das es Rebreather- Geräte sehr günstig aus NVA DDR Beständen gibt. Selber habe ich so ein Gerät gesehen, als ein Student in der Ausbildung im letzten Jahr damit tauchen wollte. Spätestens bei der Frage nach dem Alter des Atemkalkes wurde gegrübelt (geschweige Geräteaufbau).
Sagt mal sind wir nur noch von selbstmordsüchtigen Leuten umgeben, selbst erfahrene Taucher können bei 250,-DM nicht mehr wiederstehen.
Wenn Geld keine Rolle spielt, kauft was Neues, ansonsten ist Preßluft immer vernünftiger.
Andy
Antwort von Micha am 20.03.2002 - 12:50 Du meinst die Panzerretter, da gebe ich Dir recht.
Selbst mit frischem Kalk ist eine Hyperkapnie bei diesem Modell oft zu bemerken. Die Dinger sind einfach nur zum fluechten aus nem abgesoffenen Panzer und nicht zum tauchen gebaut.
In Berlin baut einer nachfuellbare Kalkbehaelter dafuer. Habe auch so ein Ding, aber richtig tauchen damit ??? Neeeee, eher Sammlerstueck ohne praktischen Wert.
Antwort von Holger am 15.04.2002 - 13:12 Mal ne ganz andere Frage: Hat jemand Erfahrung mit anderen Atemkalken als dem Dräger DiveSorb im Atlantis/Dolphin/Ray. Es gibt ja z.B. Spherasorb von Intersurgical, der ist um einiges billiger und angeblich sogar besser !?!
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