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Rebreather-TU Subic Bay,Phillipinen
Abgesandt von Oliver Redaktionsmitglied am 10.03.2004 - 21:52:

Gestern erst ist ein zusammen mit einem Tauchschüler tauchender TL bei Subic Bay während eines technischen Rebreathertauchgangs verunfallt. Beide wollten bis in maximal 54m Tiefe und nach einer Grundzeit von maximal 20 Minuten -den geplant insgesamt 60 Minuten dauernden Tauchgang- beenden. Nach knapp acht Minuten fast in der geplanten Maximaltiefe angekommen,blies der Schüler seine beschlagene Maske aus. Hiernach bemerkte er,daß der TL weiter entfernt über ihm schwebte. Er dachte sich nichts großes dabei und kehrte zur Ankerleine zurück um dort seinen TL zu erwarten. Nach zehn Minuten in der Grundzeit begann der Tauchschüler seinen Aufstieg und führte seine Dekostops aus. Nach 50 Minuten erreichte er die Obefläche und unterrichtete die Taucher an Bord des Speedbootes. Hier hoffte man den TL noch irgendwo an der Wasseroberfläche zu finden und hielt zunächst Ausschau, dann suchte das Boot in langsamen Suchschlägen die Gegend ab. Nach knapp 30 Minuten wurde die Rettungskette alarmiert und weitere Tauchausrüstung angefordert. Nach dem Eintreffen desselben stiegen zwei Taucher ins Wasser und begannen den Meeresboden abzusuchen.Hier wurde der TL dann auch tot gefunden. Beide Taucher brachten den Körper an die Wasseroberfläche. Eine Autopsie ergab die Todesursache: Herzanfall. Dem ersten Anschein nach war das Atemgas und der Rebreather in Ordnung.



Antwort von keepcool Registriertes Mitglied am 15.03.2004 - 07:45
so so, er dachte sich nichts dabei.
na ja, wundert mich auch nicht, das mit dem denken ist so eine sache.
wie heisst eine regel: tauche nie allein, oder anders, "bleib bei deinem buddy" sagt doch alles oder!
bis dann. . .
Antwort von MSDT Registriertes Mitglied am 19.03.2004 - 13:38
...meiner Ansicht zeigt dieser Unfall eher, dass Tauchschüler nur zu oft (fälschlicherweise) ein grenzenloses Vertrauen in den TL und seine Fähigkeiten haben...
Antwort von Chris25 Registriertes Mitglied am 20.03.2004 - 17:11
keepcool

tauche nie alleine! das ist der grösste schwachsinn. was denkst du den was jeder tL und diveguide macht?

glaubst du den ehrlich das ein schüler einen tl helfen kann? oder das gäste mit 10 oder 15 tauchgänge einen diveguide helfen können?

ich denke du hast noch nie auf einer basis gearbeitet denn da taucht jeder tl oder diveguide alleine.

MSDT
was soll den deiner meinung ein schüler zu seinen tl haben? kein vertrauen?
wenn du MSDT bei p... bist dann hätte ich mir von dir eine andere meinung gewünscht.oder schon wieder alles vergessen?
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 20.03.2004 - 17:26
Entschuldige mal, Chris.. das ist nicht der Punkt. Ein Rebreather-Tauchschueler auf 54m ist kein Tauchanfaenger! Er ist Rebreatheranfaenger, aber tauchen kann er sicher schon! Von daher finde ich das Verhalten dieses Schuelers auch reichlich merkwuerdig.
Antwort von Chris25 Registriertes Mitglied am 20.03.2004 - 18:11
jessica

ein rebreather-tauchschüler auf 54m ist kein anfänger? wer sagt das? was denkst du wieviel leute ich auf meiner basis habe die denken die können tauchen und wollen auf 50 und mehr meter tauchen? zb. leute mit 200 tg und das auf 10 jahren verteilt, oder auch tl mit 100 tg das sind in meinen augen urlaubstaucher die ich nicht mal auf 30 meter mitnehmen würde. woher willst du den wissen ob der schüler erfahrung hat oder nicht? und.....merke dir eines, ein schüler kann nie schuld sein, denn es heist ja " schüler"
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 21.03.2004 - 00:01
na, bleib doch mal bei den Tatsachen. Wenn jemand (TL) einen Schueler am Rebreather ausbildet, dann ist dieser doch sicher kein absoluter Anfaenger.
Dass das mit `normalen` Geraeten so ist, wie Du sagst, bezweifele ich garnicht. Ich weiss, dass das so ist. Aber wir sprechen hier immerhin vom technischen Tauchen.
Antwort von Chris25 Registriertes Mitglied am 21.03.2004 - 11:23
jessica

padi owd und ean diver oder äquivalent + 30 tg!
das sind die voraussetzungen für eine rebreather ausbildung. das ist KEIN absoluter anfänger?
naja, da gebe ich dir noch recht, aber nur um friedenswillen.! aber ANFÄNGER und SCHÜLER ist er.
und SCHÜLER bleibt SCHÜLER egal welche ausbildungsstufe er gerade macht.und SCHÜLER heist LERNEN.
und ein schüler kann nie schuld sein.
ich hoffe du verstehst das nun.
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 21.03.2004 - 11:35
Oh, Padi macht mittlerweile RB-Ausbildung? Krass. Ja, ich stimme Dir zu, mit 30 TG ist man Anfaenger. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die ordentlichen Tek-Verbaende mehr als 30 TG als Voraussetzung haben. Aber das jetzt auszudiskutieren wuerde in eine PADI vs. Tek-Verbaende ausarten. Das gehoert zu einem nicht hierher und zum anderen habe ich keine Lust, mich wieder ueber halbgare Padi-Programme (ja, auch der VDST hat die) aufzuregen.

In einem stimme ich Dir allerdings nur so halbherzig zu. "Ein Schueler kann niemals schuld sein" wuerde ich ein bisschen differenzieren. So grundsaetzlich kann ich diese Aussage nicht unterschreiben. Man sollte schon etwas unterscheiden, welche Art von Schueler man da vor sich hat. Einen (relativen) Anfaenger oder jemand, der vielleicht einen DM macht. Dieser sollte durchaus in der Lage sein, seinen Instructor mal zu retten, wenn der ein Problem haben sollte.

Aber im Grunde drehen wir uns mit dieser Diskussion hier im Kreis. Lassen wir es dabei. Gruss nach Lanzarote.
Antwort von Chris25 Registriertes Mitglied am 21.03.2004 - 11:45
jessica

du möchtest es nicht verstehen und wer sagt das padi eine rb-ausbildung macht?
also ich steige aus, denn es hat keinen sinn.
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 21.03.2004 - 13:24
Ich habe eher den Eindruck, dass Du mich nicht verstehen kannst oder willst.

>padi owd und ean diver oder äquivalent + 30 tg!

daraus schliesse ich, dass das die Voraussetzung einer Ausbildung bei PADI sind. Ansonsten nenn mir doch bitte den Verband, bei dem 30 TG reichen fuer ne RB-Ausbildung.
Antwort von fidschitime Registriertes Mitglied am 27.03.2004 - 16:24
Eure Diskusion ist schlimm!
Jessica überlege erstmal bevor du hier drauf los schreibst!.....

Leider haben immer weniger Taucher respekt vor dem Wasser!
In 54m hat man mit einem Tauchschüler erstmal nichts zu suchen!
Antwort von Michael Hechler Registriertes Mitglied am 31.03.2004 - 08:24
Hey ihr Spezialisten,

ihr fragt nicht mal nach den näheren Umständen und hackt gleich aufeinander los!

Was für Rebreather waren es? Um was für einen Kurs handelte es sich? Welche Gase wurden den geatmet?

Herzanfall? Das hört sich für mich an als wären das Inspiration gewesen. Die sterben irgendwie alle an Herzversagen. Liege ich da richtig?

Gruß

Michael
Antwort von Oliver Redaktionsmitglied am 31.03.2004 - 09:21
Nee Michael. Die Postkastler sterben laut offiziellem Bericht immer weil sie im 3. Jahr nach dem ersten Mal Schuheputzen keinen Milchreis gegessen haben. So liest man dös jedenfalls.
Antwort von fwt112 Registriertes Mitglied am 31.03.2004 - 10:46
Hallo Oliver,
was bringt jetzt diese Aussage? Welche offiziellen Berichte (Links??)?
Bitte Details und Infos oder Finger auf der Tastatur ruhig halten.
Warum nur die Postkastler, wobei hier noch keiner die Aussage traf was für Geräte wirklich verwendet wurde?
Etwas mehr Qualität als quantitatives Gelabbere bitte!
Gruss
fwt112
Antwort von Ein Haubentaucher Registriertes Mitglied am 31.03.2004 - 11:55
Zum Thema "Schüler": Ich war am WE mit einem TL unseres Vereines unterwegs, es war ein ganz normaler "Fun-TG" -- wenn da irgendetwas passiert wäre, hätte auch ich das Etikett "Schüler" in den Medien/Unfallmeldung umgehängt bekommen - mit der Frage "Was hat ein TL mit einem Schüler in der Tiefe verloren??". Ergo: Mit dem Begriff kann man alleine wenig anfangen.

Weiter zum Thema "Schüler": Ein krasser Anfänger dürfte sich eher an seinen TL halten, statt seelenruhig zum Ankerseil zurückschwimmen und seine Dekostops abzuarbeiten...
Ergo: Nach der Unfall-Beschreibung ist dem Schüler einerseits genug theoretischer Background und andererseits genug Praxis zu unterstellen, daß es ihm möglich gewesen wäre, dem TL zu helfen (bzw. - ok - wegen mir, ihn zumindest nicht zu verlieren).

Wo liegt nun der Fehler? Daß der Schüler den TL nicht verlassen hätte dürfen, liegt auf der Hand.
Hier zeigt sich ein Einstellungsproblem, daß m.E. nichts mit Schüler/Erfahren zu tun hat: Es gibt Taucher, egal welchen Ausbildungs- und Erfahrungsstandes, die kehren sich nicht um ihren Tauchpartner - sei es, daß sie der irrigen Meinung sind, der andere sei ein Tauchgott, dem nie was passieren kann, sei es, daß ihnen die Verantwortung für den anderen schnuppe ist.

Kann man solch einer Einstellung durch bessere Ausbildung begegnen? Mehr Ausbildung (durch Kurse oder Selbststudium) schadet nie - aber ich fürchte, das reicht nicht, denn es gibt genug Taucher mit einem Mehr an Ausbildung die sich dennoch genau so verhalten. Abhilfe? Keine Ahnung.

Bleibt nur: Vor dem TG abklären, wie der Partner drauf ist - und dann entweder den TG entsprechend anpassen oder den Partner wechseln. Daß dies für den TL etwas schwierig und mit Problemen verbunden ist, ist klar - aber es liegt letztlich in seiner Verantwortung (für sich *und* den Schüler), zu erkennen, daß der Schüler die faktischen Voraussetzungen nicht erfüllt, selbst wenn die Formalia klar zu sein scheinen.

Ich gebe allerdings zu: Ich war schon oft genug mit Tauchpartnern unterwegs, v.a. im Urlaub, die ich nicht kannte, bei denen ich mir nicht sicher bin, was wäre gewesen, wenn... und wo ich selbst vieles nicht im Briefing angesprochen habe.
Briefing... wann habt Ihr denn zum letzten Mal das Verhalten beim Partnerverlust (oder andere wichtige Dinge) angesprochen? Bei mir ne lange Weile her...

Grüße vom Haubentaucher
Antwort von Oliver Redaktionsmitglied am 31.03.2004 - 23:02
@fwt112:
Dies ist ein freies Forum mein Lieber.Redeverbote a la "Finger auf der Tastatur ruhig halten" muten da recht Oberlehrerhaft an. Ich habe auch ausdrücklich NICHT auf andere Postings/Inhalte als auf das/die von Michael geantwortet. Das dürfte jedem der die deutsche Sprache beherrscht deutlich geworden sein. Daraus ergibt sich auch alles weitere. Wenn Dich das Thema mit den gelben Büchsen interessiert, schau Dich im Net um dann brauche ich mir dazu nicht die Finger wund schreiben. Denn das müßte man schon machen das Thema in der Langversion zu beleuchten. Nur habe ich noch ein oder zwei andere Sachen zu tun heute
Antwort von fidschitime Registriertes Mitglied am 01.04.2004 - 01:22
ich verstehe nicht, dass ihr hier so abgeht! Hier ist ein Mensch gestorben Leute und ihr diskutiert weniger über die Fehler die gemacht wurden als über euren Wortschatz!

Wenn man als TL ins wasser geht, geht es zu 99% gut! Man kann viele Probleme im Vorfeld verhindern! Aber da gibt es Situationen da ist der Beste TL hilflos! In dieser Situation ist man auch als TL auf seinen Schüler angewiesen! Leider bleiben die wenigsten Buddyteams wirklich zusammen! Viele Taucher ( schreibe bewusst nicht alle oder die meisten) haben kein Respekt mehr vor dem was sie hier tun! Wenn man in eine Tiefe von 54m taucht, sollte man sich im klaren sein, was diese Tiefe bedeutet!
Mich als TL freut es ja, dass sich soviele Menschen dem Tauchsport anschließen, aber leider vergessen viele das, was sie in ihrem Grundschein gelernt haben ( sollten)!

Es wäre toll, wenn ihr nicht nur aufeinander los geht sondern auch mal Mögliche Fehler nennt und vorschläge bringt, wie man sich davor schützen kann!

Ich wünsche euch immer einen guten Buddy
Antwort von fwt112 Registriertes Mitglied am 01.04.2004 - 13:56
@oliver
leider immer noch keine konkreten Aussagen von Dir.
Ausserdem ist das kein Rede-/Schreibverbot sondern lediglich die Aufforderung konstruktiv zu sein. Zitat: "Die Postkastler sterben laut offiziellem Bericht immer weil sie im 3. Jahr nach dem ersten Mal Schuheputzen keinen Milchreis gegessen haben". Was verbirgt sich hinter der Aussage? Ausser dasz wirklich einige an Kreislauf/Herzproblem starben sind doch viele durch Fehlbedienung bzw. Grenzüberschreitung (Kalk, Tiefe) in Probleme bis zum bitteren Ende geraten. Bitte also nochmal: Welche offiziellen Berichte auf die Du Dich beziehst?
Ansonsten: Tauchen tun wir alle. Leider werden es hier immer mehr die nur sagen `die machen es schlechter`. Eine tendenziell negative Entwicklung unter den Tauchern, aber das werden wir auch nicht verhindern. Wir können es nur vormachen wie das taucher.net als Informationsquelle weiterhin Bestand hat und nicht zu einer Phrasen-Halde von Verbalattackierern wird.
@all
Weisz man nun schon mit welchem Gerät der Unfall geschah?

Gruss
fwt112
Antwort von Tambert Registriertes Mitglied am 08.04.2004 - 19:25
Hallo. Ich bin noch trocken hinter den Ohren, also Anfänger, und lese die Unfallforen zum trockenen, vorbereitenden "Mental-Training" (funktioniert zb. wie beim Motorradfahren).
In diesem Fall, wenn schon der geringste Verdachtsmoment da ist ("...dachte sich nichts großes dabei.."), schaue ich zumindest ob Luftblasen auftauchen, richtig? Wenn einer regungslos schwebt, könnte er ja gerade seinen Compi studieren oder so, oder?

Ich hoffe ich werde nie so fahrlässig wie der Schüler hier mit dem Partner umgehen. Bitte was denkt man sich dabei unterwegs seine Dekostopps zu machen und der Partner ist nirgendswo zu sein? Drei Minuten und mehr einfach da zu hängen und nichts tun? Ist das realistisch???? Laut Bericht hätte der Schüler ja noch bis zu 10 min Zeit gehabt zu warten oder zu suchen. WAS SOLLTE MAN DA TUN? Als praktischer Mensch hätte ich ein Licht an der Ankerleine befestigt und hätte bis zur letzten Sekunde gesucht, wäre das richtig gewesen?

In diesem Fall übrigens finde ich die Schüler/Lehrer Diskussionen als sinnlos, das waren zwei Menschen bzw. Taucher in einer `feindlichen` Umgebung. Berichtigungen willkommen.
Antwort von Tambert Registriertes Mitglied am 08.04.2004 - 19:31
PS: Ich weiß schon, bei PADI lerne ich "1 Minute am letzten Punkt warten, dann rauf" (gilt das eigentlich auch bei 54m???), aber naja, oben hätte ich mir nie verzeihen können NICHT gesucht zu haben...
Antwort von T-Diver Registriertes Mitglied am 18.05.2004 - 19:20
@Tambert
Ich will hier keine "Verbands-Diskussion" starten ! Nur zu deiner Aussage:
PADI lehrt nicht 1 Minute zu warten, sondern 1 Minute zu suchen - kleiner Unterschied !
Allerdings wird dir ein (guter) TL auch erklären, dass diese Zeit nicht in Stein gemeißelt ist. Je nach Bedingungen (Tiefe, Sichtweite, Gasreserven, etc.) kann die Suche länger oder kürzer erfolgen.
Außerdem darf man den "Stresspegel" nicht vergessen der sich einstellt, wenn man seinen Buddy verliert.

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