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Royal Navy Taucher tot Abgesandt von Oli am 17.09.2001 - 22:17:
Bei einer Übung vor der westschottischen Küste hat ein Bergetaucher der Royal Navy in 82m Tiefe mit seinem Carleton Mk16-Rebreather Probleme bekommen. Er schaltete zwar noch um auf den offenen Gaskreislauf und begann mit seinem Buddy den Aufstieg, jedoch machte er nicht wie vorgesehen am Notatemgerät auf 42m halt, sondern stieg weiter zur Oberfläche auf. Nachdem sein Buddy endlich weiter aufsteigen konnte, fand er ihn bereits tot unter dem Tauchfahrzeug verhakt. Eine erste Untersuchung ergab, daß der Gasvorrat des offenen Notsystems am Tauchgerät bereits leergeatmet war.
Der Tauchgang sollte ua. dazu dienen, Tauchtabellen zu erproben.
Eine Untersuchung des Todesfalles ist noch am laufen.
Antwort von Der Diveraider am 07.10.2001 - 22:32 Auch wenn es konservativ klingt:
Immer beim Tauchpartner bleiben und gemeinsam aufsteigen. Der Tauchpartner hatte vielleicht noch Luft in der Flasche und hätte ihm unter dem Tauchboot aus der Klemme helfen können.
Aber hatte und hätte helfen ihm leider auch nicht mehr. Vielleicht aber andere...
Antwort von Reinhard am 09.10.2001 - 21:43 Wer im Bereich Kreislauftauchen ausgebildet ist,weiß das hier unterschiedliche Faktoren zu Unfällen führen können. Nun sind ja die Jungs von der Royal Navy keine Amateure und schon garnicht die ,die jenseits der 40 mtr.Unternehmungen starten.Wer das MK 16 oder ähnliches Gerät kennt,weiß das z.B. Stromausfall die Elektronik lahmlegen kann sodas sie O2 Sensoren nichts mehr anzeigen oder ein Wassereinbruch im Atemkalk in 80 mtr tiefe dann auch nicht mehr witzig ist.Die Bailoutsysteme sind ebend nur für den Notaufstieg gedacht.Da kommt dann eins zum anderen.Ein Unfall ist ebend die Verkettung von unglücklichen Umständen. Ob die Jungs in der Tiefe und dem Stress dann noch zu Wechselatmung fähig gewesen wären ist eine Frage der Ausbildung.Ebenso die Sicherstellung der Notsysteme oder Rettungstaucher muß bei solchen Aktionen funktionieren,wovon ich hier ausgehe.
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