Momentan in den Foren unterwegs: DiverDeife, klecks, koelle76, Mistkaefer, Stefan Wabnitz, Tobleronebrevetverteilerin, Weltverbandsseniorenbeauftragte, xymanuel und 47 Gäste
Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Schnorchelunfall in Bitterfeld Abgesandt von Armin am 12.08.2004 - 10:41:
Beim Goitzsche-Badestrand bei Bitterfeld ist ein 18 Jahre alter Mann vermutlich beim Tauchen ertrunken. Suchtrupps hatten die Leiche bis Mittwochabend noch nicht gefunden, sagte ein Sprecher der Polizei Dessau. Der junge Mann war mit seinem Vater auf einem Schnorchelausflug im Wasser.
hier mal die letzte Meldung aus der Zeitung der Region:
Bitterfeld/MZ. Der seit Dienstagabend vermisste 18-Jährige aus Holzweißig ist tot. Die Leiche des jungen Mannes wurde am Freitagmorgen aus dem Goitzsche-See in Höhe des Bitterfelder Fritz-Heinrich-Stadions geborgen. Feuerwehrleute hatten den leblosen Körper im Wasser etwa 20 Meter vom Ufer entfernt entdeckt.
"Der Mann wurde eindeutig als der Vermisste identifiziert", sagte Bitterfelds Polizeisprecher Klaus Wolf. Der Holzweißiger war am Dienstag beim Schwimmen mit seinem Vater plötzlich verschwunden. Woran er gestorben ist, ist noch unklar. Wolf sagte, vermutlich habe er sich in den üppig wachsenden Algen verfangen. Die genaue Todesursache müsse aber noch ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft Dessau ordnete eine Obduktion an. Bei Todesfällen dieser Art sei das üblich, erklärte Sprecher Christian Preissner.
Polizei und Feuerwehr vermuten, dass der Tote durch das infolge des starken Windes in der Nacht unruhige Wasser an die Oberfläche getrieben worden war. "Drei Männer von uns haben bei ihrem Streifengang kurz nach 8 Uhr etwas auf dem See entdeckt, konnten aber noch nicht ausmachen, um was es sich handelt", sagte Bitterfelds Feuerwehrchef Uwe Wagner. Der Einsatz eines Bootes brachte dann endgültig Gewissheit. Polizeisprecher Wolf betonte, dass die Suche - entgegen einer Meldung vom Vortag - nie komplett eingestellt worden sei. "Nur der Einsatz von Tauchern war zu gefährlich." Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei hätten aber weiter gesucht, sowohl am Strand als auch auf dem Wasser."
Unklar ist mir aber immernoch, ob die 2 dort nur schwimmen oder doch schnorcheln bzw. gar tauchen waren.
Ich staune sowieso, dass ein altes Tagebaurestloch, welches zwar zur Flutung vorbereitet wurde aber dann unfreiwillig beim großen Hochwasser als Auffangbecken herhalten musste, schon so schnell für den Freizeitbetrieb freigegeben wurde. Die Flutung sollte ursprünglich Jahre dauern... Muss sich die Uferbefestigung nicht erstmal verfestigen?? Kann nicht jederzeit unterwasser die Böschung abrutschen und somit gefährliche Situationen entstehen? Ich hoffe, dass die Ursache für diesen leider tötlichen Unfall genau aufgeklärt wird und entsprechende Konsequenzen gezogen werden.