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Schnorchler von Krokodil in Australien getötet Abgesandt von Harry am 30.09.2005 - 19:06:
Am 28. September 2005 wurde in Northern Territory, Australien, der 37-jährige R.H., ein britischer Minenmanager von einem etwa 4 m langen Krokodil getötet. H. war erst vor 5 Monaten berufsbedingt nach Australien gezogen. Zum Unfall kam es plötzlich und unerwartet. R. H. wurde blitzschnell unter Wasser gezogen, so dass weder die amerikanische Ehefrau des Getöteten noch sein 33-jähriger Freund den Unfall bemerkten. Erst zwei Stunden nach seinem Verschwinden wurde eine Suche gestartet.
Boote und Flugzeuge suchten einen 60-Meilen Küstenabschnitt ab. Erst nach 18 Stunden wurden die Überreste von R. H. bei Eight Mile Creek gefunden -etwa eine Meile vom Unfallort Groote Eylandt entfernt. Dieser Ort ist (war) bei Touristen ein sehr beliebter Küstenabschnitt.
Die Behörden bestätigten, dass die Leiche eindeutige Spuren von Krokodilzähnen trug und mahnten zur besonderen Vorsicht. Krokodile werden als potentielle Gefahr für Schwimmer, Schnorchler und Taucher (vorallem in Australien) weniger ernst genommen als Haie. Doch diese Gegend des Indopazifiks ist die Heimat des Leistenkrokodils (Crocodylus porosus) - mit mehr als 6 m Länge die größte Krokodilart der Erde. Wie groß es tatsächlich werden kann, ist schwer zu sagen. Es gibt Gerüchte von Tieren, die 9 oder gar 10 Meter lang sein sollen. Das größte Tier, das jemals vermessen wurde, war ein 6,2 Meter langes Männchen aus Papua-Neuguinea. Das Tier hatte sich in einem Fischernetz verfangen und war ertrunken.