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TEK-TU im Gardasee Abgesandt von Armin am 16.06.2003 - 21:34:
Am Samstag den 14. Juni um ca. 11.30 ist es am Gardasee (Tremosine - Provinz Brescia) zu einem tödlichen Tek- Tauchunfall gekommen. Dieser Tauchplatz, der sich unter Limone am Gardasee befindet, ist sehr bekannt, denn hier fällt die Steilwand bis in 300 Meter Tiefe ab. Zwei sehr erfahrene Taucher absolvierten dort einen Tauchgang bis in 120 Meter Tiefe. Beim Auftauchen, während der Deko Stops hatte Luigi Cattaneo, 38 Jahre aus Mailand (Mi) größere Probleme. Er löste sich von seinem Tauchpartner und tauchte in die entgegengesetzte Richtung wieder ab. Danilo Salomoni, 44 Jahre aus Lecco (Va) versuchte ihn zu beruhigen und ihn fest zu halten, dies war aber nicht möglich. So tauchte der erschütterte Salomoni so schnell er konnte auf, um Hilfe zu holen. Er wurde dann sofort in die Druckkammer nach Brescia geflogen, während die herbeigeholten Einsatzkräfte erfolglos nach Luigi Cattaneo suchten. Erst am nächsten Tag, am Sonntag, wurde er mit Hilfe eines Robot in 228 Meter Tiefe gesichtet und am späten Nachmittag geborgen.
Antwort von Deko 1 am 17.06.2003 - 10:59 Hallo Armin,
welche "Probleme" kann ein erfahrener Tekki bei einem Deko-Stop auf 38 Meter haben?
Wieso konnte der Buddy seinen absackenden Tauchpartner nicht halten ?
Jacket,Trocki, Ventile etc. defekt ??
Dies sollen keine Spekulationen sein, sondern mehr der Wunsch nach mehr Information.
Gruß
Deko 1
Antwort von fuzzy am 17.06.2003 - 12:46 Das habe ich in der Tageszeitung "L`Adige" gefunden. Vielleicht kann hier ja jemand italienisch. Viel mehr steht da aber wohl auch nicht drin.
"Drammatico invece il bilancio di un’immer-sione
nelle acque del Garda bresciano ieri nel-la
tarda mattinata. Due amici lombardi (Gior-gio
Cattaneo, 39 anni di Villasanta in provincia
di Milano, e S.D., 44 anni di Paderno d’Adda in
provincia di Lecco) sono scesi ad una profon-
dità di 109 metri nello specchio d’acqua della
zona del vecchio porto di Tremosine dove il
fondale arriva a circa 300 metri. Una profon-dità
notevole, con il supporto di sole bombole
d’ossigeno. Al momento di risalire, C.G. è sta-to
colto da un malore; quando il compagno d’im-mersione
si è voltato indietro non lo ha più vi-sto,
è ridisceso sino a 127 metri, ha cercato di
afferrarlo ma non c’è riuscito e a quel punto è
risalito per salvare almeno la sua vita. S.D. è
stato salvato in extremis, trasportato a Desen-zano
con l’elicottero e ricoverato in camera
iperbarica: le sue condizioni sono gravi ma non
è in pericolo di vita. Nel primo pomeriggio le
operazioni di recupero del corpo dell’altro sub
sono state supportate dall’arrivo della teleca-mera
del gruppo sommozzatori deii Volontari
del Garda che ha scandagliato il fondale sino
a 230 metri di profondità. Sul posto sono in-tervenuti
anche i carabinieri di Gargnano, i vi-gili
del fuoco di Salò, i colleghi di Riva del Gar-da
e nel tardo pomeriggio anche quelli di Tren-to.
Sino a tarda sera però del poveri resti del
sub milanese non vi era ancora traccia."
Antwort von fuzzy am 17.06.2003 - 12:53 Hier ist noch ein Artikel von gestern
"Giorgio Cattaneo di Milano è annegato nelle acque del Garda, sotto Limone
Recuperato ieri il corpo del sub
È stato recuperato dalle acque del Garda, nel-la
zona di Tremosine, ieri poco dopo mezzogior-no
il corpo di Giorgio Cattaneo, il sub di Villa-santa
in provincia di Milano che aveva perso la
vita nel corso di una im-mersione
effettuata as-sieme
ad un amico nel-la
tarda mattinata di sa-bato.
Le ricerche, iniziate
immediatamente dopo
la segnalazione del
dramma, avevano visti
impegnati i carabinieri
di Limone, sommozza-tori
del Nucleo di Mila-no,
le motovedette dei
carabinieri di Salò,
quella della Guardia co-stiera,
quella dei Vigili
del Fuoco di Milano,
quindi i sommozzatori del Nucleo di Venezia ed
i sommozzatori dei vigili del fuoco di Trento. Le
ricerche sono state effettuate con l’ausilio di una
speciale apparecchiatura "Proteo" dei Nucleo dei
Vigili del fuoco di Milano. Le ricerche che erano
state sospese sabato notte sono riprese ieri mat-tina.
"Proteo" verso le 9.30 ha avvistato il corpo
ed un primo tentativo di effettuare il recupero
con le braccia meccaniche non era riuscito. Ver-so
le 11.30 il pietoso
recupero. Alle ricer-che
ieri ha partecipa-to
anche un elicotte-ro
dei vigili del fuoco
di Trento. Il sub mi-lanese
si era immerso
con l’amico Daniele
Salomoni, 44 anni di
Paderno d’Adda, po-co
a nord di Campio-ne.
Arrivati ad 80 me-tri
di profondità i due
sub avevano iniziato
a risalire. Salomoni,
ad un certo punto, si
è girato e si è accorto
che il compagno non lo stava seguendo. Risalito
troppo velocemente, dopo l’allarme, il Salomoni
è stato ricoverato nella sala iperbarica dell’o-spedale
di Brescia. Ieri con il ritrovamento del
corpo di Cattaneo il pietoso epilogo del dramma."
Antwort von Daron am 17.06.2003 - 13:32 Es wäre sicherlich interessant zu wissen, was da unten wirklich geschehen ist. Alle Zeitungen und Fernsehberichte sagen nicht mehr aus, als im Bericht von Armin geschrieben steht. Auch die nächsten zwei italienischen Erläuterungen von Fuzzy schreiben das gleiche nur auf italienisch, nicht mehr und nicht weniger. Die italienischen Behörden geben keine anderen detaillierten Erklärungen ab. Fakt ist, daß es ein Tek Tauchgang auf ca. 120 Meter war, daß es beim Austieg Probleme gab, daß ein Taucher zu schnell an die Oberfläche kam und daß der andere am nächsten Tage in 228 Meter Tiefe gefunden wurde. Fakt ist auch, daß es dort schon öfters tödliche Tauchunfälle gegeben hat, so auch letztes Jahr. Sobald es genauere Infos zu diesem Tauchgang gibt, werde ich sie euch selbstverständlich mitteilen. Bis dann kann man nur darüber nachdenken oder spekulieren. Wer italienisch versteht, kann aber unter der Tageszeitung von Brescia den Unfall nachlesen oder weiterverfolgen. ( suchen unter quotidiano di Brescia )
Antwort von Daron am 17.06.2003 - 13:40 @ Deko 1
Vielleicht hast Du den Bericht nicht genau gelesen. Probleme hatten sie in ca. 90 Meter Tiefe und Salomoni tauchte Cattaneo erneut bis auf ca. 125 Meter nach und konnte ihn nicht festhalten. Es ist schon schwer genug einen Fun Diver mit einer Flasche fest zu halten,wenn dieser in Panik gerät, aber einen Tek Taucher mit Doppelbag und noch mehr Flaschen ist dies sicherlich kein einfaches Unternehmen. Vielleicht sollte dies jemand einmal versuchen..........
Antwort von Deko 1 am 17.06.2003 - 15:51 @ Daron,
Sorry aber von Deinen zitierten 90 > 125 Meter war bei Armin noch nicht die Rede Lediglich gelang es Danilo Salomoni nicht Luigi Cattaneo zu "beruhigen und an an einem abtauchen in entgegengesetzte Richtung zu hindern"!
1.)Wenn ich jemanden versuche zu beruhigen, bin ich nah genug dran Ihn festzuhalten.
2.)Mit einem Wing und Trocki sollte es kein Problem sein seinen Buddy abzufangen.Selbst bei Doppel,Stages usw.
Immerhin waren beide schon auf dem Rückweg, also bereits beim Füllen von Auftriebskörpern.
Um wieder abzusacken, muß ein Defekt vorliegen.
Oder
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