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TU Attersee
Abgesandt von Armin am 13.05.2002 :

Ein 24-jähriger Mann aus Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) bekam gestern Mittag im Attersee in einer Tiefe von 30 Metern Probleme und verlor das
Bewusstsein. Seine beiden Tauchkollegen schafften es, ihn nach oben zu bringen. Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen am Ufer wurde der Mann in eine Spezialklinik nach München geflogen.

Die beiden Retter wurden zur Beobachtung auch nach München gebracht. Sie waren vom raschen Aufstieg ebenfalls mitgenommen.



Antwort von jackass am 13.05.2002 - 11:58
Wie ist es möglich, dass man plötzlich das
Bewusstsein verliert ?????????????????????
Wem sowas passiert, der sollte nicht tauchen!
Und schon garnicht in solchen Wahnsinnstiefen!
Antwort von Bubblemaker am 13.05.2002 - 13:08
@Jackass schonmal drüber nachgedacht was der Begriff Unfall aussagt hätte der Verunfallte voraussehen können das er auf 30 m bewusstlos wird dann wäre er bestimmt an Land geblieben. Nur Unfälle passieren leider meistens dann wenn keiner damit rechnet und es muß nicht unbedingt eine Vorgeschichte geben also beim nächsten Kommentar deinerseits wäre es nett erst zu überlegen und dann in die Tasten zu hauen.
EinTiefenrausch z.B. kann wenn er den Mittauchern nicht auffällt und sich der Betroffene nicht unbedingt auffällig verhält im Endstadium zur Bewusstlosigkeit führen (der Tiefenrausch wird auch als Stickstoffnarkose bezeichnet) und ist der betroffene ersteinmal bewusstlos dann hilft auch kein aufsteigen in geringere Tiefen mehr. Deshalb meine Empfehlung bei größeren Tauchtiefen ruhig öfter anhalten sich gegenseitig ibn die Augen sehen und ein Ok-Zeichen austauschen auch der ein oder andere Test zur Bewusstseinsüberprüfung kann bei tieferen Tauchgängen nicht schaden ( z.B. der neuner Test).
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 13:36
@jackass
30 meter=Wahnsinnstiefe??????????????
Entschuldige aber was ist für dich eigentlich ein normaler Tauchgang????
Antwort von jackass am 13.05.2002 - 13:49
Wats is där "NEUNER-TEST" ???

@ Oliwer: "18-meter-sind-genug!"
Antwort von 1 Gast am 13.05.2002 - 14:09
Oooh, ein PADI OWD!
Antwort von Sebastian am 13.05.2002 - 14:13
Hey Leute

In Mönchengladbach gibt es einen neuen Indoor Pool 4 m tief, das dürfte ja vollausreichend sein.

Bedenkt bei der Tiefe kann auch sehr viel passieren ))
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 14:34
@jackass
laß es einfach, mitzureden bei Themen, die du offensichtlich nicht verstehen kannst.
Jeder weitere Kommentar zu deinem Geschreibsel erübrigt sich für mich....ach ja.....soll die zweite Hälfte deines Pseudonyms irgendwass über dich aussagen????? ".....ass"
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 14:37
@jackass
...ach ja, hatte ich ganz vergessen.....
vhs=volkshochschule
"Die Rechtschreibung für Anfänger"
Es kann sich ja wohl kaum um Tippfehler handeln wenn die Buchstaben so weit auseinanderliegen....
Antwort von jackass am 13.05.2002 - 14:41
Ja! Toll, was ihr so schreibt und meint über mich, aber könnt ihr Schlaumeier auch meine Frage beantworten oder nicht ???
"Was ist ein NEUNER-TEST ???"
(Das zu beantworten wäre ein sinnvollerer Beitrag von Euch, gell?)
Antwort von oliver am 13.05.2002 - 14:46
liebe leute....zurück zum unfall statt zu gegenseitigen beschimpfungen,hm?
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 14:51
@jackass
Ich schreibe, was ich denke und was ich über dich denke, ist schlicht das Ergebnis dessen, was du hier von dir gibst.
30 meter als Wahnsinnstiefe zu bezeichnen ist nicht gerade ein sinnvoller Beitrag, aber belassen wir es dabei.
Was ich denke wird unter anderem auch beeinflusst von dem, was man gemeinhin ersten Eindruck nennt und wie der bei dem von dir gewählten Pseudonym ist, kannst du dir vielleicht denken.
Aber wie gesagt, belassen wir es dabei.
Antwort von jackass am 13.05.2002 - 14:54
Lieber Oliver, bitte weiche doch nicht immer wieder meiner Frage aus : "WAS IST DER NEUNER-TEST ?"
Offentsichtlich scheint der mit dem Unfall in Zusammenhang zu stehen, den hätte man ihn gemacht, dann hätte der Unfall vermieden werden können ... ach warte mal ... Du weisst das wohl selber nicht ??
Also lieber BlubbMacker, du hast ihn "auf-den-Markt-geschmissen" : erkläre mir und Oliver doch einmal bitteschön den "NEUNER-TEST" ... na, wie wär`s ???
Antwort von jackass am 13.05.2002 - 15:09
@ Also OLI ?
Wo bleibt dein sinnvoller Beitrag ???
(Damit meine ich bzgl.: "NEUNER-TEST")
Oder gibst du dich mit einem PADI-OWD nicht ab, ist das unter deinem Niveau, du SuperSportTauchFachmann ?
Antwort von Robert am 13.05.2002 - 15:11
Ich glaube etwas mehr Sachlichkeit zum TU am Sonntag kann nicht schaden.
Laut Pressebericht der Berufsfeuerwehr München hatte einer von drei Tauchern bei einer Tiefe von 30m eine Vereisung seines Atemreglers. In Panik führte er einen Notaufstieg durch, bei dem er sich einen Lungenriss zuzog. Seine beiden Begleiter zeigten Symptome einer Dekompressionserkrankung. Alle drei wurden mit einem Hubschrauber zur Feuerwache 5 in München Ramersdorf geflogen, und in die dortige Druckkammer gebracht. Nach ca. zweistündiger Behandlung konnten die beiden Mittaucher beschwerdefrei die Kammer verlassen. Der Schwerverletzte Patient wurde zur weiteren Behandlung auf die Intensivstation einer Münchner Klinik verlegt. Sein Zustand ist kritisch.
Antwort von jackass am 13.05.2002 - 15:19
Ich wünsch dem Schwerverletzten wieder vollste Genesung.
Um welchen Atemregler hat es sich dabei gehandelt, ein ScubaPro-Regulator ? MK-20 oder ... ?
Antwort von jackass am 13.05.2002 - 15:30
Hat er keinen Zwieten Regler gehabt ??? (Regel im Kaltwasser: zwei komplette erste & zweite Stufen!)
Zu wenig Taucherfahrung um auf Octopus der Buddies umzusteigen ? Immerhin hat er ja zwei Buddies gehabt, und drei gute Taucher sollten eigentlich gut zurechtkommen, wenn ein einziger Automat abbläst, prinzipiell doch kein grösseres Problem ???
Oder Panikattacke (Selbstüberschätzung, Gruppenzwang, mangelnde Erfahrung auf dieser Tiefe !!!). Schliesslich ist es im Attersee kalt und dunkel und dann sind 30-meter verdammt tief unter Umständen!!!
Wieviele Tauchgänge hat der Schwerverunglückte? Wieviele TGs haben seine beiden Buddies?
(Er hätte beim Aufsteigen doch nur den Mund ein wenig öffnen und nicht die Luft anhalten müssen,REGEL-NR-EINS, leicht gesagt bei Panik, aber das lernt und übt man doch schon beim PADI-OWD, wenn man einen guten TL hat)
Antwort von silberfisch am 13.05.2002 - 15:42
Der Beitrag von Robert ist schon aufschlußreicher. Einen Notaufstieg bei einem Vereiser durchzuführen ist ja absolut überflüssig, wenn man vernünftig ausgebildet und ausgestattet ist.

Es bleiben in Bezug auf den Taucher mit dem Lungenriss folgende Fragen zu klären.

Hatte er getrennt absperrbare Flaschenventile?

Hatte er zwei komplett getrennte Reglersysteme dabei?

Was für ein Brevet hatte der Taucher?

Wie lange taucht er bereits?

Wieviele TG hatte er geloggt?

War Kaltwassererfahrung vorhanden?

Die beiden Buddys scheinen ja unter Einsatz ihres eigenen Lebens das Leben ihres Begleiters gerettet zu haben. Hierzu erstmal meinen Glückwunsch und volle Hochachtung.

Wenn man solche Szenarien nie geübt hat, weiß man selber nicht wie man bei einem solchen Problem selber reagieren würde. Ich hatte mal ein ähnliches Problem (abblasender Regler in ca. 20 Meter Tiefe) und mein Partner hat ganz ruhig das betreffende Ventil zugedreht, während ich aus meinem Zweitsystem atmete. Das passierte alles im austarierten Zustand also in der Schwebe. Wie konnten ganz ruhig unseren Tauchgang beenden. So ein Erlebnis gibt selbsvertrauen. Die Frage ist nur, ob das alles auch hätte anders laufen können? Daher habe ich mir jetzt die Fähigkeit antrainiert das betreffende Ventil auch selber zudrehen zu können.
Antwort von Gunther am 13.05.2002 - 16:16
Hallo,
es übrigens durchaus möglich aus 30m mit einer "Lungevoll" Luft einen Notaufstieg
ohne Dekopausen durchzuführen. Die sich ausdehnende Luft birgt genügend O2 umd 2-3 Minuten
auszukommen. Ein leichtes ausatmen ist natürlich
notwendig. Dies lernt man übrigens bei dem einen oder anderen Verband immer noch. Ich möchte jedoch betonen, dass nicht nur das Ausbilungssystem sondern auch der Ausbilder hinter der Ausbildung stehen müssen. Da Lob ich meinen TL der zwar manchmal echt nerven kann, aber am Ende sind wir Stress resistenter...

Bliebe noch den so oft disskutierten Buddys ein Lob auszusprechen und allen gute Besserung

Gunther
Antwort von stefan am 13.05.2002 - 16:55
@Gunther

Wenn Du bereits länger getaucht bist kann ein solcher Notaufstieg aus 30 Metern trotzdem tödlich oder mit schweren Verletzungen enden. Das ist auch der Grund warum selbst die CMAS solche Aufstiege nicht mehr übt.

Folgende Gefahren ergeben sich aus solch einem Aufstieg:

1. DCS weil das Stickstoff sich nicht schell genug aus den Geweben entfernen kann.

2. Schädigung durch verstärktes auftreten von Mikroblasen (Langfristig neurologische Ausfälle).

3. Übertreten von vermehrten Gasblasen über ein offenes Foramen ovale bei ca. 30 % der Taucher. Als folge können Embolien auftreten mit schnellen neurologischen Ausfällen wie Lähmungen etc.

4. Airtrapping mit paritalen Lungenriß. Hierbei kann entweder ein Pneumothorax oder ein Mediastinal- oder Hautemphysen entstehen. Gasansammlungen im Lungengewebe können schon bei leichter Verschleimung (beginnende Erkältung die merkt man nicht unbedingt) eingeschlossen bleiben und beim Ausdehnen das Gewebe zerreissen.

5. Weitere verschiedene Barothraumen in den Nebenhölen oder im Verdauungssystem.

Deshalb plädiere ich dafür solche kleinen Probleme wie Reglervereisung unter Wasser zu beheben und auf gar keinen Fall einen Notaufstieg zu unternehmen. Dieser Aufstieg ist wirklich das letzte und zwar das allerletzte Mittel um einer Gefahr auszuweichen.
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 16:59
@Gunther
....solange noch gut innerhalb der Nullzeit, kein Problem, da gebe ich dir recht, das setzt aber voraus, daß gewisse Fähigkeiten in der Ausbildung gelehrt, trainiert und auch geprüft werden....nicht zuletzt auch wegen des Selbstvertrauens das daraus resultiert.....
wenn ich weiß, daß ich in Ruhe am Beckenrand zweieinhalb Minuten die Luft anhalten kann und 15 oder 20 m tief tauchen kann (Apnoe) dann, so hoffe ich zumindest, werde ich mich in einer Notfallsituation sicher etwas anders verhalten, wie wenn ich es noch niemals "ohne Luft" unterwegs war.
Das sind aber vermutlich völlig antiquierte Ideen, die nicht ins Bild des Fun-Diving passen.
Panik kommt aus dem Gefühl, die Situation nicht im Griff zu haben und da ist die Entscheidung so schnell wie möglich zur "rettenden" Oberfläche nicht weit. Eine vernünftige Ausbildung mit entsprechenden Inhalten kann da zumindest die Grundlagen schaffen, ohne Panik aus der Einen oder Anderen Situation herauszukommen. Auch wenn der Automat vereist kann man durchaus noch draus atmen um aus 30 m aufzusteigen. dafür reicht die Luft allemal allerdings sollte man es schonmal probiert haben (gehört auch zur einen oder anderen Ausbildung dazu......)
Ist allerdings nicht nötig, wenn nur bei der Tauchbasis "Schöne Kleine Insel" getaucht wird.
denn bei "warmesklareswasserbuntefischegucke" vereisen Lungenautomaten in der Regel nicht.
Antwort von Fifi am 13.05.2002 - 17:07
@Oliver
ich wüßte schon gerne, was der weiter oben erwähnte Neunertest ist?
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 17:08
@Stefan
Du hast absolut recht, Probleme beim Tauchen sollten dort gelöst werden wo sie auftreten, unter Wasser.
Der Notaufstieg war ja wohl auch nicht das, was der Verunfallte als Lösung des Problems in Betracht gezogen hat. Das Problem wird wohl gewesen sein, daß er nicht damit umgehen konnte und dadurch in Panik geriet.
"Damit umgehen zu können" setzt aber voraus, daß man sich bei entsprechenden Tauchgängen im Vorfeld gedanklich damit auseinandersetzt und für sich selbst einen Ablaufplan "was mache ich wenn" zurechtlegt. Wenn es dann zum Fall der Fälle kommt, sollte es kein größeres Problem sein, aus dem abblasenden Automaten weiterzuatmen (wenn es schonmal gemacht wurde und man damit weiß, daß es geht) zum Buddy zu schwimmen, es anzuzeigen und dann kontrolliert aufzutauchen.
Wenn dies nicht geschieht, dann setzt die "Gedankenkette" erst ein, um das akute Problem zu lössen...dann überwiegt der Gedanke "30m tief, Automat versagt SCH...... nix wie weg=hoch"
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 17:12
@fifi (und auch@jackass)
Fragt doch bitte den, der von einem "Neuner Test" angefangen hat, also Bubblemaker und nicht dauernd mich!
Ich weiß nicht, was er meint und ich brauche ihn für mich nicht.
Antwort von Fifi am 13.05.2002 - 17:15
@Oliver
sorry, wollte nicht lästig sein
hab mich verschaut und gedacht, Du warst das...
Antwort von poseidon am 13.05.2002 - 17:18
jack@ass.com hat eine eigene Homepage
www.ass.com
Antwort von mq am 13.05.2002 - 17:59
tja was soll man dazu viel sagen?
vielleicht würde es helfen 2 getrennte system fest vorzuschreiben.
was ich nicht verstehen wie er sich einen lungenriss zuziehen konnte, er hätte doch nur ausatmen müssen.
dann weiter: wenn 2 Buddies dabei waren warum keiner von ihnen das problem erkannt und ihm den octupus gereicht?
interesant wäre noch zu wissen mit welchem automat der verunfallte getaucht ist.
der attersee hat im moment auf 30m tiefe gerade mal 5°C. Da ohne 2. 1. Stufe zu tauchen ist unverantwortlich.
Ich wünsche dem verunglücken jedenfalls eine gute genesung.
Antwort von Oliver am 13.05.2002 - 18:20
@mq
wenn ein Automat vereist liegt es viel mehr an dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft als an dem Automaten selbst. Mit einer "entsprechenden" Luftfeuchtigkeit und einem hohen Atemminutenvolumen kriegst du jeden Automaten früher oder später zum vereisen, mit trockener Luft und einer normalen Atmung fast keinen...
Nochmal: Ich bin davon überzeugt, daß es nicht das zufrieren an sich war, sondern das nicht damit umgehen zu können.
Selbst wenn alle 3 Taucher mit nur einer ersten Stufe unterwegs waren, (was nicht so sein sollte, aber nur mal angenommen) dann muß es doch möglich sein, zu dritt mit den zwei verbleidenden Reglern aus gerade mal 30 Metern kontrolliert aufzutauchen.
Außerdem sind in kaltem Wasser (das ist Süßwasser unterhalb der Sprungschicht eigentlich immer) 2 getrennte Systeme vorgeschrieben, und zwar vom gesunden Menschenverstand!!!!!!
Das setzt aber wiederum voraus, daß die Gegebenheiten realistisch eingeschätzt werden, was wiederum nur durch Auseinandersetzen mit den "Was wäre wenn" Szenarien möglich ist.
Wenn aber das zufrieren seines Reglers den Verunfallten dazu brachte, einen Notaufstieg zu machen, dann würde er auch nicht zu dem Ersatzregler greifen ob der nun da ist oder nicht. Ansonsten hätte er(falls er selbst tatsächlich keinen zweiten hatte) zumindest einen Atemzug aus seinem "abblasenden" genommen und wäre dann mit Hilfe eines seiner Buddies kontrolliert aufgestiegen.
Ich glaube, daß Panik der Auslöser war, wie leider so häufig.
Wir sollten alle mal auf Holz klopfen und hoffen, daß wir in einer ähnlichen Situation eben nicht austicken und falls ja, daß unser Schutzengel nicht gerade frei hat.

Antwort von Thomas M. am 13.05.2002 - 18:31
Leider beobachte ich immer wieder, das viele mit nur einer 1. Stufe sich in den Attersee >(als auch Wolfgangsee, etc.) "wagen"....

Es gibt offensichtlich immer noch genug Leute die denken: "Für was 2 1. Stufen" --> Kostet doch viel zu viel Geld!

Gute Genesung an den Verunfallten.
Antwort von Bubblemaker am 13.05.2002 - 19:37
Wer wissen will wie der Neuner-Test funktioniert kann unter Diverses gucken da hab ich ihn erklärt.
Antwort von Kerstin am 13.05.2002 - 20:43
Jawohl, kann Thomas nur beipflichten.
Gehen regelmäßig in den Atter- oder Wolfgangsee und erleben vor Ort leider immer wieder Selbstmordtaucher mit einer 1. Stufe !
Die ganz harten natürlich noch mit Trocki.
Und wenn die Kandidaten rauskommen, hört man
sehr oft "Boah, 50 Meter, Sicht 10-15 Meter!"
Einfach Klasse (vorallem das sie noch von alleine aus dem Wasser kommen) !!!
Es soll aber auch schon viele Automaten an zwei 1. gegeben haben, die abblasen und da wär´s super, wenn man selbst zudrehen kann, oder sich beim Check die Systeme der Tauchpartner genau ansieht, welch Stufe man schlussendlich abdreht.

Allen Beteiligten beste Genesung und ein großes Lob an die Buddys, die solch Situation "in natura und nicht in gestellten Übungen" gemeistert haben.

Antwort von gerald am 13.05.2002 - 21:31
Also, es ist schon sehr seltsam, was einige wenige hier von sich geben ("wenn man SO TIEF taucht, wenn man das Bewustsein verliert)!
Ich kannte mal einen, der wurde im Büro bewustlos, wäre er bloß nicht an diesen gefährlichen Platz gegangen!
Wichtig ist doch, daß die Rettungskette offenbar sehr gut funktionierte! Dank und Anerkennung an die Buddies!
Antwort von Maximilian am 13.05.2002 - 22:37
Hallo Kerstin!Warst Du schon mal in einer Notsituation beim Tauchen?Da sieht alles nämlich ganz anders aus als in der Theorie.
Antwort von Gunther am 14.05.2002 - 08:34
@oliver - Stefan
Klar ist das die letzte Option (aufstieg ohne Luft), ich gehe immer mit 2 ersten und zweiten Stufen tauchen. Übrigens meist auch mit einem doppel 7er mit getrennten Absperrventilen, so dass ich mit beiden 1ten Stufen auf jede Flasche zurückgreifen kann und alternative eine Flasche oder eine erste Stufe isolieren kann.
Ich würde mich auch weigern mit einem Buddy zu tauchen, der nicht 2 erste Stufen mit hat in unseren Gewässern.
Auf dass wir alle immer genug Luft und einen Buddy in Reichweite haben.

Bis dann
Gunther
Antwort von Kerstin am 14.05.2002 - 08:39
@Maximilian
danke, der Aufklärung !
Bin doch nicht etwa jemanden mit einer 1. Stufe im Kaltwasser auf den Schlips getreten ?
Ansonsten versteh ich den Kommentar nicht ganz zu diesem Tauchunfall (vorher konnte man von dir darüber noch nichts lesen).
Das sich Praxis von Theorie unterscheidet, widerfährt leider auch manchmal Taucher"innen" !

Aus unseren schlauen Lehrbüchern lässt sich´s immer leicht plaudern.
Ob nun eine Stufe, zwei oder vier, ob Vereiser, Panik oder mit welch Reglern auch immer getaucht wurde.
Der Verunfallte ist angeblich ohnmächtig geworden und ist rauf gebracht worden,
und zwar mit Lungenriss !
Kann es vielleicht ein Stimmritzenkrampf gewesen sein (der sich noch nicht gelöst hatte) ?

Ach ja, ich hatte noch keinen Stimmritzenkrampf und hab auch noch nie jemanden mit Stimmritzenkrampf geborgen
Die Theoretikerin ))
Antwort von Kerstin am 14.05.2002 - 08:55
@Maximilian
bin eben auf der Page etwas rumgeschnurkt.
Zu den einer 1. Stufe Tauchern gehörst du sicherlich nicht ! Vergiss das oben !
Kerstin
Antwort von Rolf am 14.05.2002 - 09:01
Um nun mal etwas mit der Verwirrung dieses "neuner-Tests" aufzuräumen, werde ich hier eine kurze Erklärung dazu geben. Dieser Test dient dazu, beim Tauchpartner die intensität einer Stickstoffnarkose zu überprüfen (jeder Taucher leidet ab einer gewissen Tiefe unter dem Einfluss von Stickstoff). Beim Neuner-Test wird dem Tauchpartner ein ok-Zeichen gegeben, gefolgt von einer unbestimmten Anzahl aufgestreckter Finger. Der Tauchpartner muss nun das ok retournieren und eine entsprechende Anzahl Finger zeigen, welche die Gesammtzahl neun ergibt. Als Beispiel: Taucher A gibt ok und zeigt vier Finger. Taucher B retourniert ok und zeigt fünf Finger. Vier und fünf = neun = Beide sind noch "geistig ok".
Dies ist alles, was hinter der neuner, achter, siebner oder was auch immer für eine Regel steht. Wichtig ist lediglich, auf welche Summe jeweils ergänzt werden muss. Dies wird mit Vorteil vor dem TG bestimmen
Antwort von jackass am 14.05.2002 - 09:16
Hier wird ja mal wieder ohne Ende spekuliert, alle wissen es ganz genau und besser.
Was war nun wirklich: war der Vereiser der Grund und wurde nur mit einer ersten-Stufe getaucht ???

Der einzige Grund, der einen Notaufstieg plausibel macht, ist ein eventueller Stimmritzenkrampf, der beim Vereisen möglich ist, da man Luft "mitziehen" könnte.

Ansonsten ist der Unfall auf mangelnde Ausrüstung, unzureichende Tauch-Erfahrung mit Selbstüberschätzung oder Fehlverhalten der Buddies zurückzuführen. Um das jedoch eindeutig festzustellen fehlen hier weitere Informationen
Antwort von Harty am 14.05.2002 - 12:06
Die 2 sachlichen Infos zum Unfall kamen von Armin und Robert. Armin sprach von Bewusstlosigkeit und das ist wichtig. Wie bekommt man solch einen zum Atmen der Luftblasen oder dem Oktopus usw. Somit schein mir der Notaufstieg plausibel und Hut ab vor den Buddies. Robert verschweigt die Bewusstlosigkeit. Warum ?
Ich selbst hatte mal einen "Abblaser" in 20m, komischerweise auch beim Oktopus. Ich hatte noch genug Luft in der Flasche, sodass ich mit offenem Mund aus der abblasenden 2.Stufe relativ langsam nach oben kam.Es war übrigens im Sommer in Spanien!Übrigens, schade, dass so viel Gemeinheiten ausgetauscht werden, anstatt sachlich zu bleiben. Das würde uns allen dienen.
Antwort von jackass am 14.05.2002 - 13:38
@Harty:
Dein "Abblasen" lag vermutlich nicht am Einfrieren der ersten Stufe, da du ja im Warm-Wasser tauchen warst????
Vielleicht war der Mitteldruck nicht richtig eingestellt? Wann zuvor hattest du den Regler das letzte Mal zur Revision? Um was für einen Regler handelt es sich hierbei, Type?
Antwort von Steffen am 14.05.2002 - 16:47
Hier wird bei JEDEM Forum der selbe Mist gelabert wie bei den anderen Foren Siehe Tauchunfall Überlingen Diese Ausartungen die hier immer von statten gegeben werden müssten doch jeden nicht Taucher zu der Überlegung bringen: SIND TAUCHER ALLE SO BESCHÄUERT ????? oder lasse ich das Tauchen lieber weil hier der Größte teil der Schreiber auf dem Ego-Trip sind finde ich eh keinen Buddy zum Tauchen
Passieren dürfte mir ja eigentl. nix weil hier nur perfektionisten Schreiben die ja alles anders gemacht hätten und denen so was nicht passiert !
Antwort von Maximilian am 14.05.2002 - 17:53
Leute!Ich glaube nicht das ich jetzt irgendetwas ungutes geschrieben habe.Also was soll diese Beleidigung von Kerstin?
Antwort von Markus Müller am 14.05.2002 - 18:04
@jackass,
schau dir bitte nie wieder diese seite an, geschweige denn schreib irgendwas.
als nichttaucher (sonst würdest du nicht in einer tour so einen schwachsinn verzapfen) brauchst du auch nicht mitreden. das hilft keinem. TROLL dich!!!!
und gib ne vernünftige e-mail an, damit man nicht den rest belästigen muss um mit dir mal die meinung zu mailen.
Antwort von Thomas M. am 14.05.2002 - 18:13
@maximilian

1. du hast Kerstin´s Aussage offensichtlich nicht richtig gedeutet (daher wohl deine Antwort)!

2. hat sich Kerstin dafür bei dir auch wieder entschuldigt!

Ich wünsche dir trotzdem GUT LUFT
Tom
Antwort von Maximilian am 14.05.2002 - 18:32
Habe wohl etwas falsch verstanden.Pardon!Aber tauche mein Leben lang mit 2 Systemen.Bin immerhin schon 55 geworden .Meine TG sind jenseits der 1000 und mir ist ein einzigiges Mal ein LA vereist.Am Walchensee an der Galerie beim Ford.Wurde vom Buddy in Stich gelassen,er bekam die Panik nicht ich.Habe aus dem abblasenden Automaten weitergeatmet.Damit nicht mehr Luft verloren geht.Klappte prima hatte trotz zwei Sicherheitsstops noch 40bar in der Flasche.Das meinte ich mit Theorie oder Praxis.Du selbst mußt Ruhe bewahren.Auf Buddys ist nicht immer Verlaß.Die PDA bietet einen Self-Rescue Kurs an.Sowas kann auch nützlich sein.Es gibt ein altes 300 Jahre Sprichwort:Wissen ist ein Tropfen,Nichtwissen ein Ozean!ich denke das betrifft jeden.
Antwort von Unbekanter am 14.05.2002 - 19:23
Hi an allen mal.
Beim lesen habe ich schon wieder lauter beleidigungen besserwisserrein gelesen.
Der Erste mit finde ich wie sich einige darüber aufregen wen einer sagt daß 30m tief ist.Muß selber dazu sagen das es in den Seen 30m bei einer sicht unter 4m sehr Tief werden kann.
Ich finde aber auch daß mann in den Seen unter bestimmten berücksichtigung wie z.B. geringe Tiefe nur eine 1.Stufe hernemen.Besser wäre wen manche schrotfirmen ihre Wahre nichtmehr Verkaufen würden.
Muß sagen das die Beiden Tauchpartner sich sehr um Ihrem Partner gekümmert haben und daß alles nur so gut abgelaufen ist den Partner zu verdienen haben.Wüßter nicht wie ICH reagieren würde.Am PC ist es gut sagen wie man reagiert.Da würde ich euch genau sagen können wie sowas abläft im idialen fall. bei so einen Unfall muß man in wenigeren Sec.reagieren und das noch mit einwirkung des Stiktsoffes und das RICHTIGE auch noch entscheiden.
Antwort von Peter am 14.05.2002 - 19:38
hi maximilian - auf deine mal wieder provokante frage haste mal wieder ne passende antwort bekommen,die wenn ich richtig lese besänftigt wurde,oder? von deinen dümmlichen bemerkungen und entschuldigungen so wie im intern.tauchforum bei sv.marina-labin kannste ein für allemal ablassen,auch wennste 98 alt wärst und 5000 tauchgänge hättst.
Antwort von Oliver am 14.05.2002 - 21:22
@unbekannter (und jackass) und alle ähnlichen "*******"
....ist es eigentlich so schwer, sich mit Namen und vernünftiger (gültiger!!!!) mail-adresse anzumelden bevor ihr hier irgendwelchen Schwachsinn von euch gebt????
@unbekannter was meinst du denn mit "Schrotfirmen die ihre Wahre" nicht mehr verkaufen sollen????
....dann würde mich noch interessieren, welcher See im Moment eine Sichtweite von mehr als 4 Metern hat????
ich habe mal davon gehört, daß es Menschen gibt, die tiefer als 18m tauchen obwohl es nicht das Hausriff mit "vielebuntefische", "warmesklareswasser" der TAuchbasis "schönekleineinsel" mit den Tauchguides die sooo erfahren sind und einen immer an der Hand halten ist. Obwohl es schon fast nicht mehr zu verstehen ist, tun die das gerne.
30m sind immer 30 mal ein meter, egal wie gut oder schlecht die Sicht ist, das Problem entsteht im Kopf!!!
****Hypothese ein:
Wenn man in seiner Ausbildung aber immer vorgetragen bekam, wie gefährlich das tiefe tauchen ist, daß man eine Spezialausbildung braucht, um tief zu tauchen (die man natürlich gegen einen kleinen Obulus im Anschluß machen kann) usw. usw. usw. dann ist man wahrscheinlich mental dieser Tiefe nicht gewachsen, dann sind 30m schon fast der Mariannengraben. Wenn dann das kleinste schief geht, ist die Panik vorprogrammiert.
******Hypothese aus
wie gesagt, vernünftige Namen und "echte" mail-Adressen verleihen dem, was ihr schreibt zumindest den Anschein, daß es so was ähnliches wie eine Meinung sein könnte.
Antwort von Maximilian am 14.05.2002 - 22:20
Kann nicht mal endlich Schluß sein mit der Stänkerei?
Antwort von Olaf am 14.05.2002 - 22:44
Einfach nur schade, daß die Unfall-Diskussionen immer diesen Weg nehmen...


Gruß,
Olaf
Antwort von Maximilian am 14.05.2002 - 23:01
Mir tut es auch leid.Aber es gibt halt welche die geben nie Ruhe.Sind auch nicht besser wie ich.Sie tun genau das was sie mir ankreiden.
Antwort von Uwe am 15.05.2002 - 08:51
@Olaf

Weil der Mensch eben bloß ein Mensch ist...

Übersteigertes Selbstbewußtsein und Mitteilungsbedürfnis (wie ich jetzt auch ), Besserwisserei und Ego(isten)-Bestätigung anstatt sachlicher Analyse.

Ich kann auch dem Oliver zustimmen - wer hier ernst genommen werden will, sollte unter einem vernünftigen Namen (und nicht etwa "1 Unbekannter", "1 Taucher" o.ä.) und einer realen email-Adresse hier posten.

In diesem Sinne und in der Hoffnung der Unfallherleitung - Gruß Uwe (ist glatt mein richtiger Vorname ;-o ).
Antwort von riki mountain am 15.05.2002 - 09:31
@ oliver...
mehr als 4m sichtweite hat dzt. der grüne see! an die 100m würd ich sagen, genialst...
(ich weiss, des war nur a rein rethorische frage, aber wurscht...)

@ jackass --> schleich di! du hast in so einem forum nichts verloren, ausser vielleicht lesen und lernen

weiss man schon mehr`??? any details?
Antwort von Unbekanter am 15.05.2002 - 12:04
@Oliver.Da haste recht daß 30meter 30 mal 1meter ergibt. Aber ich finde es einfach trozdem sinvoll wenn man tiefer geht eine speziale Ausbieldung brauchst. Das ist das selbe wen ein "Flachlandjodlere" mit Sandalen und schlapen auf den Watzmann geht. Dann brachen beide irgendwann den Selben Hubschrauber und das selbe Krankenhaus. Die meisten Unfällen basieren ja in diesen tifen zu 90% dur unwissenheit unerfahrung falsche Ausrüstung.Und wenn man dazu keien Kurs macht wird man dies ja auch nie lernen.
Zum nächsten Punkt. Ich würde ja sowieso darauf drängen das der Namen und die eMail adresse nur freiwilliger basies hir angegeben werden sollte.
-Schrottfirmen sind solche Firmen wo die automatren beser nach dem motto kaufst: Kaufen-Heimgehn-Mülltonne auf-Automat rein-Mülltonne zu.
Ich stehe drozdem dazu was ich schreibe hir!!!!!
Antwort von hari hill am 15.05.2002 - 12:55
@riki mountain
war das eh niemand von uns???
hari hill
Antwort von gerald am 15.05.2002 - 13:19
Um auf das wesentliche zurückzukommen, wie geht´s denn dem Verunfallten? Wer weiß näheres?
@unbekannter: man braucht auch eine:"speziale Ausbieldung" um richtig zu schreiben!
Antwort von riki mountain am 15.05.2002 - 15:32
hallo unbekannter... du stehst wirklich zu dem was du hier schreibst??? mutig!!! *applausapplaus*

@ hari hill:
nein war keiner von uns!
wünsch dir viel spass in kroatien! brav bleiben!


mfischigeng..
riki mountain
(vom berühmten country duo hari hill & riki mountain)
Antwort von Oliver am 15.05.2002 - 19:08
@unbekannter
.....ACH WAS ...... schreiben nennst du das......
Antwort von Christine Henninger am 15.05.2002 - 21:47
Sollte jemand noch nähere Details erfahren, bitte um Info. Bin selbst vom Attersee, und war schon bei einigen Bergeaktionen verunfallter Taucher, egal ob Profi oder nicht, dabei.

Grüße Christine
Antwort von benni am 16.05.2002 - 09:42
Also die Sueddeutsche hat von einer abblasenden 1.Stufe berichtet, worauf in Panik ein Notaufstieg erfolgte. Von plötzlicher Ohnmacht o.ä. war nicht die Rede. Die 2 Buddys sind dann beim Versuch dem 1.Taucher zu helfen selbst durchgeschossen. Der Lungenriss also wohl tatsächlich durch Luftanhalten...

cu benni
Antwort von Schnorcheltaucher am 16.05.2002 - 11:34

Den Begriff Notaufstieg gibt es m.E. nicht. Es heißt offiziell bei allen Verbänden "kontrollierter Notaufstieg" als ein Aufstieg mit einer Aufstiegsgeschwindigkeit von 10-18m/min.

Wer hier schreibt, daß Notaufstiege gefährlich sind macht sich m.E. schon fast strafbar indem er nämlich jenen hier einen Panikbarriere in den Kopf schiebt die sie nicht brauchen können und ihnen damit das Tauchen erschwert!

Ein Notaufstieg, so wie der Begriff hier im Forum verwendet wird, ist nichts anderes als ein unkontrollierter Aufstieg und da eben Übungen zu kontrollierten Notaufstiegen meist in unkontrollierbaren Notaufstiegen endeten.


Kontrollierte Notaufstiege sind, wenn man sie hinreichend geübt hat, ungefährlich! Problematisch ist eher, daß das Üben mit Anfängern dazu führt, daß die kontrollierten Notaufstiege eher in unkontrollierten Aufstiegen enden.

Wer kontrolliuert schon ob ein OWD/*/Bronze Schüler seinen kontrollierten Notaufstieg aus 10 Metern tatsächlich in etwa 30-60 Sekunden durchgeführt hat?

Ob man diese Übung tatsächlich mit Anfängern so durchführen sollte ist m.E. fraglich. Das Üben von kontrollierten Notaufstiegen und das Beherrschen von freien Ab- und Aufstiegen in unsichtigem Wasser gehört zum ABC eines Tauchers und wer angst davor hat, der sollte es üben oder mit dem Tauchen aufhören!

Aber Vorsicht: Es muß eben mit Bedacht geübt werden und nicht nach dem 10. Tauchgang versuchen aus 20 Metern in Wasser mit 50cm Sichtweite einen freien Notaufstieg zu machen!

Was das Thema Lungenverletzung anbelangt:
Die Lunge ist im Allgemeinen nicht so empfindlich. Schließlich kann man mit ihr auch Luftballons aufblasen und da kommen oft ziemliche Drücke zustanden. Insbesondere in der Anfangsphase des Aufblasens.

Ernst zu nehmende Lungenexperten halten i.d.R. das was von manchen Tauchverbänden hierzu zum Besten gegeben wird allenfalls als eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme insbesondere für jene Kandidaten, die eben auf Grund von Rauchen, Asthma, Erkältung etc. Risikokandidaten sind.

Ansonsten wird man aber schon ausatmen wenn der Druck steigt und man einen kontrollierten Notaufstieg macht!

Um mal aus eigener Erfahrung zu sprechen:

Früher wurde mir bei dem Gedanken an freie Ab- und Aufstiege angst und bange. Heute ist es mir einerlei ob und wann ich wo unter welchen Bedingungen ab- bzw. aufsteigen soll. Wenn man erstmal die Tarierung beherrscht und sich an die ersten freien Aufstiege bei unsichtigem Wasser gewöhnt hat und feststellt, daß das eine relaxte Sache ist, dann wird man auch keine Probleme bekommen.

Wer dies nicht beherrscht sollte dies mit jemandem üben, den er als guten Taucher akzeptiert und der dies auch perfekt beherrscht und man sollte es erst in der Nähe eines Seils üben, um sich notfalls festhalten zu können!
Antwort von Schnorcheltaucher am 16.05.2002 - 11:56
@Steffen:

Zitat:
"SIND TAUCHER ALLE SO BESCHÄUERT ?????"

Jepp.

@Unbekannter:

Lege Dir einen anderen Alias zu, wie wäre es mit "Harun al Pussah",, Beherrsche der Gläubigen oder "Legastheniker" unter der Sonne oder "Analphabet".

Was Du schreibst kann man ungesehen in die Tonne kloppen. Ich schließe mich den anderen an:

schleich di...

@Oliver:

Zu Deiner Hypothese: Ich finde die ist richtig. Allerdings gibt es auch hinreichend Taucher, die psychologische Barrieren aufbauen, indem sie einfache Dinge, wie z.B. einen Notaufstieg übertrieben gefährlich darstellen.

Statt auf Gefahren hinzuweisen sollte man besser auf die Möglichkeiten hinweisen, die man in den verschiedenen möglichen Not-Situationen hat.
Antwort von benni am 16.05.2002 - 12:20
hhmmm die korrekte Anwendung des Begriffes Notaufstieg... oh weh und ich dachte es geht um ... naja lassen wir dass.
Antwort von Unbekanter am 16.05.2002 - 15:54
Ich dachte auch hir gehts um einen Tauchunfall aber ich glaube beim lesen daß das Thema heißt : Wie kann ích Hir blöd und unsachlich und beleidigent Komentare schreiben.Die Paar Komentare wo sachlich sind sind in Ortnung aber der Rest schmeißt wech oder schließt diese Seite! ist bald besser.
Antwort von Schnorcheltaucher am 16.05.2002 - 16:21
@benni:

Natürlich ist eine korrekte Defintion von Begriffen wichtig! Wenn hier einige von Notaufstieg sprechen und irgendwelche Reporter ihr vorzügliches Tauchwissen in irgendwelchen Artikeln dem deutschen Volke zum Besten geben und damit Meinung machen und zwar Meinung gegen alles und jeden, dann glaube ich schon, daß man bevor man über irgendetwas spricht tatsächlich erstmal eine klare Defintion der Begriffe braucht, die man verwendet, um über ein und die selbe Sache zu reden.

Diese drei Taucher haben offensichtlich keinen kontrollierten Notaufstieg sondern einen unkontrollierten Panikaufstieg gemacht.

Denn bei einem kontrolliertem Notaufstieg kann nichts von dem was diesen Leuten passiert ist passieren!

Diese drei Taucher waren, so wie sich das Ganze darstellt, offenbar nicht der Situation gewachsen und haben sich wider besseren Wissens in Gefahr begeben.

Welche Standardverstöße liegen bei diesen Taucher vor?

Galt nach CMAS die 5 Sterne Regel und wurde diese auch angewendet?

Oder galt nach PADI evtl. daß man sich nicht in ein fremdes Tauchgebiet begibt, ohne erfahrene Begleitung?

Irgendeine Form eines Verstoßes gegen irgendwelche Standards liegen mit Sicherheit vor.

Allein wenn man zu dritt taucht ist das ein klarer Standardverstoß! Es heißt Buddyprinzip! Da tauchen 2 miteinander, da gibt es ein Team von 2 Tauchern die sich gegenseitig helfen sollen und wie das in einem Dreierteam funktionieren soll wurde schon oft und hinreichend in diesem Forum von den verschiedensten Leuten beleuchtet.

Im Zweifellsfall steht im Dreierteam einer allein da oder jeder für sich.

Antwort von Schnorcheltaucher am 16.05.2002 - 16:32
@unbekannter:

Was ist daran beleidigend, wenn man über die Realität schreibt?

Jemand, der so eklatante Rechtschreibfehler macht wie Du, der die primitivsten Wörter nicht richtig schreiben kann, der kann durchaus ein genialer Denker sein aber bei Dir ist nichts davon zu erkennen.

Was Du schreibst ist nicht nur schwer lesbar sondern obendrein auch noch Nonsens, der es nicht wert, daß man darüber nachdenkt.

Das ist keine Beleidigung sondern die Feststellung einer Tatsache.

Wenn dann noch jemand die schauerliche Frage stellt ob Taucher "beschäuert" sind, dann frage ich mich ernsthaft ob das Tauchen nicht wirklich wenigstens 30% der Taucher bescheuert macht und man nicht vielleicht doch die eine oder andere Zwangsuntersuchung einführen sollte, um so manchen davor zu bewahren die verbliebenen Gehirnzellen mittels Stickstoff in eine schwammige Masse zu überführen!

Antwort von Fundiver am 16.05.2002 - 22:06
hey schnorcheltaucher,

hie wird soviel müll geredet, das wir es nicht auch noch nötig únseren müll dazu zu geben
Antwort von Fundiver am 16.05.2002 - 22:07
sorry "hier"
Antwort von Fundiver am 16.05.2002 - 22:10
warum tipp ich mit so viel schreibfehlern ... so ne sch....
Antwort von Oliver am 16.05.2002 - 23:55
@schnorcheltaucher
...nur mal so `ne Frage.
CMAS 5 Sterne Regel???????????
Hat sich da was geändert?????
Ich dachte immer, bisher waren es 4.......
Antwort von mq am 17.05.2002 - 00:08
wahrscheinlich hat sich Schnorcheltaucher nur vertippt.
Mal meine Meinung zur 4-Sterneregel

Die Regel klingt zwar in der Theorie ganz verständlich, diese lässt sich aber leider in Praxis kaum Anwenden. Es gibt viel mehr Bronzetaucher als Gold- und Silbertaucher zusammen. Schaut euch doch nur mal an den Wochenenden an den Baggerseen um. Die meisten sind Bronzetaucher und ihr Buddy hat auch nur Bronze.
Antwort von riki mountain am 17.05.2002 - 07:42
mal ganz was anderes! weiss man schon mehr von den crash-divern???
aloha, e
Antwort von Toerti am 17.05.2002 - 09:16
Klärt mich jemand bitte über die 4*-Regel auf???
Antwort von Gunther am 17.05.2002 - 09:33
Hi,
Bronze : 1 Stern, Silber 2, Gold 3
Die Idee ist, dass man Bronze und Gold oder 2x Silber kombiniert und somit jeweils 4 Sterne zusammen hat. Soll eine Richtlinie für die kombination der Buddys sein. Hinkt jedoch, da die Ausbilungen unterschiedlich sind und die Erfahrung eines Bronze Tauchers, die eines 3Sterne
Tauchers auch schon mal kräftig in den Schatten stellen kann. Aber ist ja auch nur eine Richtschnur und kein Gesetz. Ich sag nur, lieber ein 1Stern mit viel Erfahrung im Kalrwasser als ein DMaster mit wenig Erfahrung und die im Roten Meer.
Gruß
Gunther
Antwort von Toerti am 17.05.2002 - 09:47
Danke!!! Nun, es macht auf jeden Fall Sinn, wenn man öfter mal mit erfahreneren Tauchern taucht, man kann ja nur dabei lernen.

Gut Luft,
Thorsten
Antwort von jackass am 17.05.2002 - 11:14
Herzlichen Glückwunsch !!!
Ihr seid nun endlich da angekommen, wo ich schon am 13.05. und am 14.05. mit meinen statements gewesen bin.
Antwort von Toerti am 17.05.2002 - 11:27
Tja....es könnte daran liegen, dass ich mittlerweile Deine Kommentare überlese....*g*
Antwort von Schnorcheltaucher am 17.05.2002 - 12:02
@Gunther:

Was Du schreibst ist nicht ganz richtig!

Nach CMAS wird das Tauchen in drei Tiefenbereiche eingeteilt. 0-6 m, 6-20m,20-40m. Das Limit liegt bei 60 Meter, die CMAS Tabellen reichen bis knapp 60 Meter.

6-20m CMAS * in Begleitung mind. eines *** CMAS Tauchers oder 2 CMAS ** Taucher.

Im Bereich von 20-40 Metern gilt die ***** (5) Sterne Regel. Ein CMAS * Taucher kann dort gar nicht mehr tauchen und CMAS ** (2) Sterne Taucher dürfen dort nur in Begleitung eines CMAS *** (3) Sterne Taucher tauchen. TL haben keine weiteren Befugnisse. Nur CMAS *** Sterne Taucher dürfen tiefer als 40 Meter tauchen.

Tauchgänge und Übungen im Bereich von 40 Metern müssen von einem TL ***(3) begleitet werden!


Das zu den CMAS Regeln.


Bei PADI gilt OWD darf 18 Meter tief tauchen. Mit AOWD wird maximal 30 Meter getaucht in seltenen Ausnahmen tiefer. Die absolute Grenze für jeden PADI Taucher liegt bei exakt 40 Metern ohne Ausnahme.

Weiterhin gilt bei PADI, das man nur in seinen Grenzen tauchen sollte und diese nur überschreiten darf in Begleitung eines für das jeweilige Tauchgebiet erfahrenen Taucher!


Was ergibt sich daraus?

Die meisten Unfälle sind also eine logische Konsequenz von Verstößen gegen die geltenden Standards.

Soweit die Theorie.

Im Allgemeinen wird angenommen, das pro 100 Tauchgänge praktische Erfahrung von etwa einer höheren Brevetstufe vorliegt.

d.h. ein * Taucher mit 100 Tauchgängen kann im Grunde weitestgehend wie ein ** Taucher behandelt werden und natürlich muß *** Taucher nicht unbedingt gleichbedeutend mit "zwangsläufig guter Taucher" sein.

Insbesondere sollte man immer wissen, wie lange seine Zertifizierung her ist und vor allem wie oft derjenige tauchen geht. Ein *** Taucher, der 2-5 mal pro Woche tauchen geht und noch 1-2 mal in der Woche zum Hallentraining im Verein geht sollte eigentlich recht fit sein.

Der Padi Divemaster macht kaum irgendwelche weiterführende praktische Ausbildung, jedenfalls im Vergleich zum *** Taucher.

Im Grunde muß man leider sagen, daß die DM Ausbildung in der Hauptsache eine sehr gute Theorieausbildung ist und leider etwas zu wenig praktische Erfahrung mitgebracht werden muß. PADI Divemaster kann man mit 20 Tauchgängen beginnen und mit dem 60`igsten Tauchgang abschließen.

Von daher muß nicht jeder PADI DM zwangsläufig ein guter Taucher sein aber er kann es mal genau so gewesen sein wie ein CMAS***(3)(Gold) Taucher.

Wie gut ein Taucher wirklich ist merkt man erst, wenn man mit ihm mehrmals (!!!) im Wasser war und auch mal Notsituationen erlebt hat.

Schnacken tun sie, so wie wir hier alle, gut.


Antwort von Schnorcheltaucher am 17.05.2002 - 12:28
@fundiver:
Ich gebe Dir zu 100% recht. Ehrlich gesagt interessiere ich mich für Rechtschreibung gar nicht und Tippfehler kann ich ganz gut von Rechtschreibfehlern unterscheiden. Normal sind fehlende Buchstaben, verdrehte Buchstabenfolgen oder aber auch versehentlich quasi gleichzeitiges Anschlagen von Tasten, die nebeinander liegen. Das passietr (natürlich passiert!).

Wenn aber jemand seinen Gedanken, daß er glaubt, daß die Hersteller minderwertige Qualität auf den Markt bringen, in einer Art Rundumschlag als Begründung für alle Tauchunfälle dieser Welt zum Besten gibt, dann komme ich arg ins Grübeln.

Es ist nie das Equipement schuld, sondern immer der Taucher der es benutzt (Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann ist die Badehose schuld...heißt es).


Antwort von Oliver am 17.05.2002 - 12:49
@Schnorcheltaucher
Könnte es sein, daß das was du über die "erlaubte" Tiefe der jeweiligen CMAS Stufe geschrieben hast aus der gesetzlichen Regelung Frankreichs stammt (das meines Wissens einzige Land, das Tauchen in einem Gesetz oder einer gesetzesähnlichen Verordnung regelt)??????
Ansonsten wäre mir nämlich, außer der Empfehlung der 40m, nix bekannt.
Die Tiefenregelung von Padi macht durchaus Sinn, denn sonst müsste ja in einem OWD Kurs schon richtiges tauchen gelehrt werden
Für alles was nicht in die PADI Welt passt (dass es "ein überleben auch unterhalb von 40m gibt") gibt es ja jetzt die PADI Tochter "Tec-Rec" die machen dann Tauchgänge tiefer als 40 m und verwenden dazu Luft.
Ist nicht wirklich ein Problem, mit Lufz auf 50m zu tauchen, allerdings ist es schon seltsam, wenn eine Firma in der einen Abteilung die Devise ausgibt:---sehr vereinfacht--- Nur in der Nullzeit, Dekostopps sind ein Notfallverfahren und ab 40m bist du bereits beim Sensenmann,Sicherheit über alles, dein Guide weiß was für dich gut ist solange du ihn ordentlich bezahlst, während die andere Abteilung extra Kurse dafür verkauft, in die doch so gefährlichen Tiefen vorzudringen und dann auch noch das Sicherheitsfanatische Denken ad absurdum führt und nicht die maximale Sicherheit--> Trimix anbietet.
Vermutlich weil man ja dafür wiederum was richtiges vermitteln müsste.
Also ich wundere mich immer wieder darüber, wie kritiklos manche Menschen dazu zu bewegen sind, Geld auszugeben und dann auch noch der Überzeugung sind, was ordentliches zu können, weil sie doch auch ordentlich Geld dafür bezahlt haben.
Nix für ungut, ich weiß, daß es auch gute PADI TAucher gibt, aber es ging hier nicht um Personen, sondern um die Marketingphilosophie einer Firma.
Oliver
Antwort von Schnorcheltaucher am 17.05.2002 - 13:06
@Oliver:

Das ist korrekt! Aber Frankreich ist ja die Mutter von CMAS oder. In Deutschland gilt:

Kaufe Dir irgendeine Ausrüstung und tauche wie Du willst ohne irgendwelche Ausbildung.

Allerdings während meiner CMAS Ausbildung bin ich sowohl auf die vier als auch die fünf Sterne Regel hingewiesen worden.

Von daher wird diese auch gelehrt und in den gängigen von CMAS empfohlenen Lehrbüchern erörtert.

Ich gehe davon aus, daß dies auch in Deutschland eigentlich bindend ist. Genaugenommen habe ich dies bisher auch noch nie anders gehört. Also in meinem Umfeld wird dies so angewendet.

Naja, nicht ganz so strikt. Natürlich gibt es auch Bronzetaucher mit einigen tausend Tauchgängen. Wenn man denen erzählen würde sie dürften nur 18 Meter tief tauchen, dann bekämen die wohl einen Lachkrampf!

Von daher gibt es schon Abweichungen je nach Erfahrungsgrad.

Antwort von Schnorcheltaucher am 17.05.2002 - 13:27
@Oliver:


Die tec-rec Ausbildung erscheint mir an sich äußerst gut! Auch wenn man darüber streiten kann ob man mit Pressluft nun 50 Meter tauchen sollte oder nicht! Dies sollte wohl eher die Ausnahme sein und nicht zur Regel werden. Diese Ausbildung stellt m.E. eine echte Qualifikationsmaßnahme in Richtung Trimix dar und ist m.E. für jeden Taucher empfehlenswert.

Besser die Taucher machen in einem entsprechendem Umfeld mit enstprechender Ausrüstung ihre Erfahrung in 50 Metern als allein im Selbstversuch.

Abgesehen davon stellt tec-rec doch eine echte praktische Herausforderung dar, da man eben lernt mit erweiterter Ausrüstung umzugehen etc.

Besser wäre, wenn man dies auf lange 40 Meter Dekotauchgänge begrenzen würde, um sie auf Trimix vorzubereiten. Von den 50 Metern mit Pressluft bin ich auch nicht wirklich überzeugt.

Das Ganze läuft unter Deep Air und Deep Air verzeichnet hohe Unfallzahlen.

Nur wer 50 Meter erlaubt, der muß sich nicht wundern, wenn die Taucher dann 60 Meter tauchen.

In jedem Fall finde ich, daß tec-rec gar keine schlechte Sache ist, weil dort fundiertes theoretisches und praktisches Wissen über das Tieftauchen vermittelt wird und der Umgang mit dem komplexen Gerät, Gaswechseln etc. auf Trimix Tauchen vorbereitet.

Dafür bekommt PADI von mir eher ein fettes Sternchen.....

Antwort von Oliver am 17.05.2002 - 13:38
@Schnorcheltaucher
Ich wollte ja nur mal "mahnend" den Finger heben:
Einiges an unseren Problemen bereiten wir uns selbst. Da gibt es "Empfehlungen" die werden, wenn oft genug und von genügender Anzahl zitiert und immer wieder rezitiert dann zu "Vorschriften", wenn mal wieder einer durch fast immer vermeidbare Fehler zu Tode kommt, durch die, die es schon immer besser wussten zu "Verstößen" hochgejuxt, dann sind irgendwann echte Restriktionen nicht weit, denn was soll denn auch jemand machen, der die Verantwortung für einen See hat (firma oder Kommune) der ständig hört, was gut ist und was nicht, der wird doch schnell mit entsprechenden Vorschriften bei der HAnd sein, um sich keinen Ärger einzuhandeln.
Nochmals, ich bin SEHR FROH DRAÜBER, daß ich in Deutschland lebe, wo es nunmal keine gesetzliche Regelung für das Tauchens gibt, weiter, daß ich in Baden Württemberg bin, wo Tauchen unter den Begriff Gemeingebrauch fällt und damit überall dort erlaubt ist, wo auch BAden erlaubt ist, es sei denn, es ist ausdrücklich verboten.
Ich hoffe, daß das noch sehr lange so bleibt und gehe davon aus, daß die Tauchschulen aus angrenzenden Bundeländern zur vernunft finden oder dicht machen, und die, die tauchen gehen, so vernünftig sind, keinen Grund für Restriktionen zu geben.
Das beginnt mit dem schwachsinnigen ausblasen von Ventilen und hört mit pinkeln in den Vorgarten noch nicht auf.
Kleines Beispiel: Parkhaus Post in Überlingen, Parken im UG wird geduldet (Druckbehälterverordnung und es wird darum gebeten, in den anderen Decks nicht zu parken (als TAucher natürlich, sonst schon).
Beim letzten Tauchgang dort, einige Autos auch im ersten Deck. Ich habe die Leute angesprochen (sog. "Touristentaucher, also keine aus der Umgegend), zunächst war ich sehr nett und habe sie darauf aufmerksam gemacht. Ich war allerdings etwas sprachlos, als ich zu r Antwort bekam "Wissen wir doch, aber vom UG ist es ja einige Treppen mehr und ich habe keinen Bock, die schwere Ausrüstung mehr als unbedingt notwendig zu tragen.
Volltreffer, wenn noch mehr solche Schwachmaten genauso handeln, brauchen wir alle unsere schweren Ausrüstungen nicht mehr durch das Treppenhaus wuchten. Solche A************ braucht kein Mensch
Ich denke, wir tun uns alle einen Gefallen, wenn wir etwas bedächtiger mit "Vorschriften" "Verordnungen" und "Gesetzen" umgehen.
Oliver
Antwort von Harry am 17.05.2002 - 13:44
ich sags mal so:
*allgemeiner* saisonstart am attersee...

traurig& auch zynisch, aber leider wahr !

harry
more to come (
Antwort von Schnorcheltaucher am 17.05.2002 - 13:52
@Oliver:

Ooooopppsss.....hoffe, daß das nicht falsch angekommen ist. Ich bin keine Paragraphenreiter.

Was ich zum Ausdruck bringen wollte war nur, daß nicht das Tauchen an sich gefährlich ist sondern es eben genau so ist wie Du in Deinem letzten Beitrag auch auf andere Bereiche übertragen hast:

Die Leute handeln einfach total unvernünftig und nicht in einem gerade noch tolerierbarem Rahmen.

Ist wie auf der Landstraße:
80% unterschreiten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, 19% wollen so fahren wie es erlaubt ist und überholen die Schleicher und 1% kennt gar keine Verkehrsregeln und genau das eine Prozent macht allen zu schaffen!

Ich bin der letzte, der nach Vorschriften ruft oder gar giert! Nur es ist leid so, daß das in den Tauchvereinen oft eben genau so restriktiv gehandhabt wird und es sehr schwer ist Anschlußausbildung zu bekommen und was ist das Ergebnis?

Mancher macht blauäugig als *,Bronze, OWD wie auch immer, seinen ersten Presslufttauchgang auf 70 Meter mit irgendeinem Kumpel und wundert sich, daß die 7 Liter Flasche eine Delle bekommt.

Die Regeln haben doch einen gewissen Sinn. Es sind doch ganz sicher keine Schwachköpfe gewesen, die diese aufgestellt haben und sie wurden doch nicht nur aus Schikane oder Profitgeilheit aufgestellt sondern, weil es in den verschiedenen Tiefenbereichen auch verschiedene Schwierigkeiten gibt und genau das wollen viele nicht einsehen und meist sehen sie es erst dann ein, wenn es zu spät ist!
Antwort von Christine Henninger am 19.05.2002 - 10:42
Es wird wohl immer zu solchen Unfällen kommen, solange sich nicht alle an die Regeln halten. Oder wir stellen an jeden Tauchplatz um den Attersee einen Gendarmen od. ähnlichen der die Brevets kontrolliert!!!!!!
Antwort von Oliver am 19.05.2002 - 12:57
@Christine
Das Problem ist nicht das beachten irgendwelcher Vorschriften (welche Vorschriften meinst du eigentlich??? Das tauchen ist meines Wissens noch frei von Vorschriften und Regelungen---Außer in Frankreich--- und das ist auch gut so und bleibt auch hoffentlich noch lange so)
Das Problem ist, daß es zu viele mit zu "flacher" Ausbildung gibt, sie sich im Wasser versenken.
Eine Vorschrift könnte nur eine allgemein gültige Regelung für ganz bestimmte Umstände sein, und würde meistens eh nicht zutreffen. Wenn sich dann die, die ihr Können und die momentanen Umstände eh schon nicht einschätzen und beurteilen können, sich dann auch noch im Korsett einr Vorschrift sicher und geborgen fühlen, wird noch mehr passieren.
Soll heißen: Wenn an einer Kurve ein Schild steht, das die erlaubte Geschwindigkeit auf 80 km/h festlegt, dann heißt das, daß es möglich ist, "normalerweise" mit 80 km/h ganz gut, mit einiger Sicherheitsreserve durch diese Kurve zu fahren. Nun kommt der Knackpunkt: wenn du beim einsteigen in dein Auto schon fast auf die Nase fällst, weil es Glatteis hat, dann wird wohl keine halbwegs vernünftiger Mensch den Versuch mit 80 km/h wagen.
Deshalb können alle Vorschriften dieser Welt nicht helfen, wenn das Hirn nicht dabei ist.
Der Mensch, um den es hier geht kam in eine Situation, die er nicht mehr handeln konnte weshalb es zu einem panikartigen Aufstieg kam. Es wurde schon verschiedentlich dargestellt, wie es nicht hätte dazu kommen müssen. Das erfordert aber eine entsprechende Ausbildung, einen entsprechenden Trainingszustand und eine entsprechende mental Stärke. Wenn es an einem dieser Faktoren mangelt, dann muß eben der Tauchgang dem angepasst werden, notfalls den Tauchgang ausfallen lassen. Wenn es grundsätzlich mangelt, dann eben bei "schönekleineinsel" und "warmesklareswasser" bleiben, so hart das auch klingen mag.Wenn die Voraussetzungen da sind, dann kann es ja auch in "dunkleskalteswasser" gehen.
Außerdem: angeblich ist es in 30m Tiefe passiert, also noch deutlich innerhalb der EMPFEHLUNGEN der seriösen Verbände, und auch noch innerhalb (entsprechende Investitionen in Spezialkurse vorausgesetzt) der Vorschriften der Firma aus Übersee.
Also sollten wir nicht dauernd von Vorschriften einhalten reden, sonst reden wir sie uns noch herbei. Wir sollten froh sein, daß es noch keine bindenden Regelungen gibt.
Just my 2c

Oliver
Antwort von alex am 19.05.2002 - 15:35
ich möchte mal wissen wie der schlaumeier mit seinem "neuner test" verhindern will das jemand bewußtlos wird?