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Foren - Tauchunfälle - TU Edersee 22.06.




  

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TU Edersee 22.06.
Abgesandt von Armin am 22.06.2003 - 22:52:

Folgende Info von Nex:

Heute so gegen 16:00 soll es einen tödlichen Tauchunfall in der Tauchzone II am Edersee gegeben haben. (Ich war zu dem Zeitpunkt an der Tauchzone I) Ein Tauchlehrer der gerade von der TZ II gekommen war berichtete mir das ein ca. 40 jähriger Mann (Solotaucher) tot zur Wasseroberfläche gekommen ist. Er soll mit Nitrox getaucht sein.

Hat jemand weitere Informationen?



Antwort von André Le Dosquet am 22.06.2003 - 23:23
Ja, es stimmt. - Leider - Es handelt sich bei dem verünglückten Taucher um einen guten Freud von mir, der als ausgebildeter Höhlentauicher und mit mehreren hundert tauchgängen allein im edersee als sehr erfahren einzustufen ist. was genau geschehen ist, kann aber zur Stunde nicht gesagt werden. Die Untersuchungen laufen wohl. Lasst uns bitte nicht in wilde Spekulationen verfallen. Mein Mitgefühl gilt seiner Freundin und seiner kleinen Tochter.
André
Antwort von kay wopersnow aus Hamburg am 23.06.2003 - 09:18
der Unfallgrund wäre für mich von größter Interesse und daher wenn möglich von mir erbeten
Antwort von Nexutron am 23.06.2003 - 10:00
Hier ein Link aus einer Örtlichen Hier klicken. wlz-fz.de/schlagzeilen.asp?ID=13834

Steht leider auch nicht viel mehr drin.

Gruß Nex

Antwort von Nexutron am 23.06.2003 - 10:01
Hups vertippt Hier klicken Tageszeitung

Antwort von Der Krümel am 23.06.2003 - 10:25
Habe den Tauchunfall gestern auch mitbekommen. Will hier auch keine wilden Spekulationen anzetteln, aber soweit ich das mitbekommen habe hat der Taucher wohl nur eine OFP von 8 Minuten gehabt. Schwimmer haben ihn bewusstlos aus dem Wasser gezogen und die Rettungskräfte verständigt.
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.
Der Krümel
Antwort von mayo am 23.06.2003 - 14:19
Hallo!!!!
Mein allergrösstes Beileid den Familienangehöhrigen und allen Freunden.
Gruss Mayo
Antwort von diveking am 23.06.2003 - 18:15
ich kriege jedes mal ne gänsehaut, wenn ich hier von einem neuen tödlichen tauchunfall lese,
und wenn man mal überlegt, wie schnell so etwas passiert


euch immer genug luft wünsch
Antwort von Diver Rhein-Main am 23.06.2003 - 18:41
Laut Radio Nachrichten, sei er zu schnell aus 25 Meter Tiefe raufgekommen. Mehr war leider nicht zu erfahren.

Mein Beilleid gilt den Angehörigen
Antwort von Harry am 23.06.2003 - 20:12
War an besagtem Tag auch am See, aber auch in der anderen Tauchbucht. Von "Hörensagen" nur so viel, dass es möglicherweise nicht direkt einem TU zu uzschreiben ist, sondern einem Herzanfall. Wie gesagt "Hörensagen". Genaueres bleibt abzuwarten, vielleicht weiß jemand mehr. Beileid den Angehörigen.
Immer gut Luft!!!
Antwort von Ingo Klausing am 23.06.2003 - 21:11
Hallo zusammen,

mein Mitgefühl gilt auch den Angehörigen. Mich würde aber auch der Grund des Unfalls interessieren.
Antwort von André Le Dosquet am 23.06.2003 - 21:12
Hallo zusammen.
Der aktuelle Stand ist der, dass Frank an einer Sauerstoffvergiftung in Verbindung mit einem wohl notaufstiegsbedingtem einseitigen Lungenriss verstorben ist. Die Info über die 8 min. OFP sind nicht korrekt, da es sein erster TG war. Sie stammen aber warschl. aus dem ausgelesenen Tauchcomputer, da Frank ca. 8 min. an der Oberfläche trieb, bis jemand aufmerksam wurde. Die Schwimmer dachten zunächst, dass der verunfallte Taucher wohl zu der zeitgleich am Ufer sattfindenden Übung des DLRG gehört - Bitter oder ? Eine Obduktion wird nicht vorgenommen, da die Todesursache eindeutig ist. Die Ausrüstung ist sichergestellt worden und auch seine private Füll- und Mischanlage soll wohl überprüft werden. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wenn ich fundierte Neuigkeiten habe. Danke für die lieben Emails die mich bislang erreicht haben.

traurig André
Antwort von Uwe am 24.06.2003 - 08:59
Bitte entschuldigt, wenn ich hier mal das tue, was ich eigentlich kritisieren will, nämlich ein posting zu schreiben, was eigentlich nicht zum Thema gehört. Aber mir platzt jetzt doch mal der Kragen...

@Diveking
"ich kriege jedes mal ne gänsehaut, wenn ich hier von einem neuen tödlichen tauchunfall lese,
und wenn man mal überlegt, wie schnell so etwas passiert"

Mann, mann, mann, du "Taucherkönig" - man hat den Eindruck, das du in vielen Threads nur postest, um IRGENDETWAS zu schreiben. Schau doch im Fernsehen die Nachrichten, dann kannst du jeden Abend eine "Gänsehaut" kriegen.
Ich denke, dass du einfach zuviel Zeit hast und vielleicht nicht mal Taucher bist... aber Hauptsache "reden".
Ach und überhaupt - TU passieren nicht einfach mal schnell - jedenfalls nicht schneller als andere Unfälle auch.

Und wenn du wirklich aus diesen Unfallforen lernen willst, dann schreib was zum Thema und nicht so`ne belanglosen Floskeln!

So das musste mal raus, ich hatte zwar keine "Gänsehaut", aber einen "dicken Hals" - auch wenn`s genauso wenig zum Thema passte wie der von mir kritisierte Beitrag.

Ich klinke mich wieder aus in der Hoffnung um Aufklärung der Unfallursache.

Gruß Uwe.

Antwort von Werni am 24.06.2003 - 09:57
Hallo André,

ist etwas bekannt über das von ihm verwendete Luft/Sauerstoff Gemisch? Wieviel % O2?

Gruß,

Werni
Antwort von Roland am 24.06.2003 - 10:37
Ich war am Sonntag in der Tauchzone. Es ist wohl mit einem 44%igem Gemisch getaucht.
gruß Roland
Antwort von andré am 24.06.2003 - 11:08
hi werni
nein, noch nicht´s genaues. wurde alles sichergestellt und untersucht. ich bin selber überrascht. wenn die sachen wiedwer freigegeben sind werde ich mir nochmal den tauchcomputer und die gasgemische ansehen. ich hab keine ahnung wie es gekommen sein kann. frank mischte sich sein nitrox und auch sein trimix selber. er soll am samstag abend noch gefüllt haben und dabei unterbrochen worden sein aber trotzdem hätte die analyse gestimmt. ich werde wie gesagt mitteilen, wenn es was genaues gibt. neben der tatsache, dass ich sehr bestürtzt über den verlust des freundes bin, habe ich auch grosses interesse an der klärung der unfallursache, da ich meine gase auch seit jahren selber mische.
Antwort von Rikki am 24.06.2003 - 14:02
So dramatisch das alles ist, feststellend ist, daß es auch erfahrene Solotaucher erwischt. Ich habe es aus dem Radio gehört und daß er wohl angeblich zu schnell aufgetaucht sein soll und dabei eine Embolie erlitten hat. Was auch immer tatsächlich passiert ist, man kann wirklich nur daraus lernen und festhalten, daß man als Solotaucher noch mehr in Gefahr ist, als wenn man einen Partner dabei hat. Sicherlich gibt es da auch noch genügend Unfälle, wie in jedem anderen Bereich auch. Tragisch ist es allemal vor allem für die Angehörigen. Was nun tatsächlich die Ursache war, kann man nur spekulieren, jeder weiß was, aber eben nichts genaues.

Schlimm ist es allemal.

Mein Beileid an die Angehörigen und vor allem an die Frau und das Kind.

Rikki
Antwort von Jacobsen am 24.06.2003 - 14:07
Es ist echt verdammt traurig wie hier über Tauchunfälle geschrieben wird!!Manche von Euch sollten echt bei einer großen deutschen Zeitung mit 4 Buchstaben arbeiten!!
Dieses Forum soll doch genutzt werden um sachliche Informationen zu Unfällen zu liefern, damit andere daraus lernen können und so Unfälle vermeiden!!
Ich finde es auch sehr taktlos den Angehörigen und Freunden von verunglückten Tauchern gegenber was hier geschrieben wird!!
Peer-Ole Jacobsen
PS: Denkt einfach mal darüber nach!!
Antwort von divewatcher am 24.06.2003 - 15:45
Mir tut es auch leid, daß es zu diesem schlimmen Unfall gekommen ist. Jedoch bestimmt jeder Sportler selbst die Anzahl der Risiken, die er bereit ist einzugehen.

Von dem Unfall habe ich über einen Freund erfahren, der erfahrener Tauchlehrer ist und dort mit dem Fahrrad vorbei gekommen ist zum Unfallzeitpunkt. Seiner Meinung nach kann es mindestens 3 Ursachen haben:
1. Er war nicht körperlich austrainiert, sonder
er fettleibig und somit konditionell und
vom Kreislauf daher nicht auf 100 %
(wurde hier noch nicht erwähnt, ist aber auch
wichtig)
2. Solotauchgänge (kommentar erübrigt sich)
3. Zu kurze Zeit zwischen 1 u. 2 Tauchgang
Hat wohl nur kurz die Flaschen getauscht und
ist dann gleich wieder runter.

Zusätzlich kommt in Betracht daß er bei warmen Wetter im Trocki unterwegs war, was zur Stabilisierung des Kreislaufes nicht gerade beiträgt.

Gerade am Edersee sollte es kein Problem sein, sich anderen Tauchern anzuschließen. Solotauchgänge müssen also nicht sein. Vor den von diesem Taucher gemachten Fehlern wird schon im CMAS Grundkurs hingewiesen. Auch hier erspare ich mir einen weiteren Kommentar, aber nur aus Pitätsgründen. Wäre der Unfall glimpflich verlaufen, würde ich kein Blatt vor den Mund nehmen.
Antwort von andré am 24.06.2003 - 16:01
@ divewatcher...
ein blatt vor den mund ist manchmal nicht genug, vorallem wenn man die fakten nicht kennt und einfach nachplappert was einem irgendjemand, der auf dem fahrrad vorbeikommt ins ohr säuselt. egal ob TL oder nicht... die hören sich eh oftmals nur gerne reden. die diskusion übers solotauchen ist nie mit ja oder nein zu beantworten. viele tauchen solo und wissen es üerhaupt nicht, weil ihr "buddy" in ernstfall sowieso überfordert wäre. fank war sicherlich nicht übermässig fettleibig und konditionell absolut fit - soviel kann ich an dieser stelle jedenfalls sicherstellen. man sollte sich hüten vorschnell über etwas zu urteilen, wenn man weder involviert noch sachkenntlich ist. sowas wird dann schnell zum überflüssigen gelaber und davon haben wir genug in den meisten groups.
lasst uns doch bei den fakten bleiben.
andré
Antwort von Uwe am 24.06.2003 - 17:26
@ andré

Stimme dir absolut zu:

1. zur Meinung des radfahrenden TL - nach dem Motto "ich habe was gehört, von einem der was gehört hat"

2. zum "solotauchenden" Buddy
Ich habe den Eindruck, dass einige der Meinung sind jeder Buddy ist jeder Situation gewachsen.

Und wenn der Verunglückte ausgebildeter Höhlentaucher war, dann war er auf`s Solotauchen trainiert.

Also wird ein gravierendes technisches oder körperliches Problem zum tragischen Unfall geführt haben, welches vermutlich auch kein Buddy behoben hätte.

Also hört auf immer gleich die Gründe in Sachen zu suchen (z.B. Solotauchen), die nicht in einschlägigen OWD-Kursen gelehrt werden.

Gruß Uwe.
Antwort von mayo am 24.06.2003 - 17:51
Hallo Divewatcher!!!!
1.) Es war sein 1. Tg also war noch keine Oberflächenpause angesagt.
2.) Weisst du wie oft ein Tl Solo taucht, wenn er andere ausbildet.
3.) Nen Trocki am Edersee bringt deinen Kreislauf nicht durcheinander.
Die 10 M bis ins Wasser machen dann mal gar nix aus.
4.) Ein Unfall läuft NIE gimpflich ab.
5.) Hättest du die anderen Berichte aufmerksamer gelesen würdest du hier nicht so einen Mist schreiben.
@ Andre.
Lass dich bitte nicht von solchen Quatschern entmutigen und halte uns auf dem laufenden.
Vielen Dank für die bisherigen Infos.
Gruss Mayo
Antwort von jimmy am 24.06.2003 - 18:05
@divewatcher
Bitte entschuldige das was jetzt kommt, aber wenn ein angeblicher TL so einen spekulativen Schwachsinn äußert, dann kommen mir die Tränen
Wenn dieser TL tatsächlich von dem überzeugt ist was er sagt, dann sind mindestens 2 Dinge passiert:
1. er ist unsensibel wie ein kaputter Kompressor
2. er hat selten am Unterricht zum TL teilgenommen oder die Ausbildung war schlecht.
Das ist doch absoluter Krampf, und das sagt jetzt jemand, der mit 25 Tauchgängen noch ein "Frischling" im Tauchsport ist.

Erstens: Taucher sind in den wenigsten Fällen druchtrainierte Sportler und auch korpulentere Menschen üben den Sport ohne Tauchunfälle aus. Man muss nicht austrainiert sein wie die Klitschkos!

Zweitens: Ein Solotauchgang ist keinesfalls das Synonym für Tauchunfälle. Es kommt auch auf den individuellen Ausbildungsstand und die Erfahrung an. Ich selbst bin kein Solotaucher. Aber ich hüte mich vor vorschnellen Verurteilungen. Jeder weiß selbst, was er tut. Sicherlich ist das Risiko theroetisch höher. Aber ich selbst habe bereits Tauchgänge mit Partnern gemacht, wo ich lieber solo getaucht wäre. Nicht jeder buddy ist ein Garant für Sicherheit. In mindestes genauso vielen Fällen ist sogar das Gegenteil der Fall. Außerdem muss man meiner Meinung nach schon recht viele Tauchgänge gemeinsam gemacht haben und ein eingespieltes Team sein, um im Zweifelsfall richtig zu handeln. Und selbst da weiß keiner vorher, ob der Partner auch richtig reagiert. Auch du nicht. Sofern du etwas anderes behauptest, ist das reine Maultaucherei.

Drittens: War der Fahrradfahrende TL dabei, als Frank nur kurz die Flasche gewechselt hat??? Wo kommt die story her?

Viertens: Wenn Dein TL nur diese 3 Ursachen für den Unfall kennt, sollte er sich nochmal ein Buch schnappen. Es gibt so viele Ursachen, dass man das Forum damit lahmlegen könnte. Wir waren nicht unten. Wir waren nicht dabei. Tausend Dinge könnten passiert sein. Der einzige, der das wirklich weiss ist Frank. Selbst die Experten werden die genaue Ursache noch nicht kennen!

Und nebenbei - es tauchen viele bei dem Wetter mit Trocki und so brütend heiß war es nicht. Außerdem hat er das sicher nicht das erste Mal gemacht.
Fazit: der Mensch gafft, spekuliert und erzählt gern. Frag 3 Leute und du bekommst 10 Geschichten. Außerdem waren von den dreien mindestens vier unmittelbar an den Rettungsmaßnahmen beteiligt.
Der Herr möge uns hüten vor Spekulationen und dem pseudo-professionellen Urteilsvermögen fahrradfahrender Tauchlehrer.

In diesem Sinne!:o
Antwort von diveking am 24.06.2003 - 18:14
herr s. aus sö......
antworte auf mein mail
Antwort von andré am 24.06.2003 - 18:36
@ uwe @ mayo @jimmy
Hi und danke für das schnelle einlenken in dieser diskusion.

Ich möchte persönlich nur sagen, dass es neben einer Zahl in einer Unfallstatistik vor allem um einen freund geht, den ich verloren habe und mit dem ich in den vergangenen jahren viele, z.T. anspruchsvolle tauchgänge gemacht habe und den ich als menschen sehr geschätzt habe. es fällt mir auch nicht unbedingt leicht die informationen, die ich aus erster hand (nicht vom fahrrad )bekomme, in der liste weiterzugeben. es ist im moment leider noch nicht viel mehr als das, was ich euch schon geschrieben habe. es ist mir aber trotzdem wichtig, den wirklichen grund für franks tötlichen unfall herauszufinden, soweit es möglich ist. einige von euch haben frank ja kennen gelernt, wie ich es einigen mails entnehmen konnte und all diese haben wohl bemerkt, dass er kein grosskotziger megataucher mit profilneurose war sondern ein mensch der spass an seinem hobby hatte, das er mit grossem aufwand betrieben hat und sein wissen und seine erfahrungen gern geteilt hat.
ich würde mich daher freuen, wenn es dieser runde (im vergleich zu den meisten) gelingen würde eine sachliche diskusion anhand von fakten zu führen und nicht einen erfahrenen taucher mit 08-15 parolen als unfähigen selbstmörder abzustempeln, nur weil es so gut in´s schema passt - es ist in diesem fall sicherlich anders.

immernoch traurig andré
Antwort von Uwe am 24.06.2003 - 18:55
OFF-TOPIC
@diveking
im Gegensatz zu dir poste ich unter meinem richtigem Namen und meiner richtigen mail-Adresse und habe keine Probleme damit.
Zur mail von dir - ich habe keine bekommen. Vielleicht hast du vergessen das ".abtrennen" einfach abzutrennen... Also versuchs nochmal, wenn`s dir ernst ist - ich stehe dir gerne Rede und Antwort.
Gruß Uwe.
Antwort von diveking am 24.06.2003 - 19:52
ich habe es dir ins geschäft gemailt, weiteres per mail
Antwort von Edgar Thorand am 24.06.2003 - 20:02
hallo !
erstmal möchte ich den Hinterbliebenen des verunfallten Tauchers mein Beileid aussprechen.
Zu dem Unfall selbst würden mich Fakten interessieren, da ich den Edersee als TL kenne und viele Ausbildungen und TG absolviert habe.
Spekulationen und Mutmaßungen helfen hier keinem !
Wir sollten als Tauchkollegen daran interessiert sein, anhand der Fakten mögliche weitere Unfälle zu vermeiden bzw. unseren Tauchschülern Vorabinfos über mögliche Gefahren zu geben.
Dieses Forum ist sehr gut, aber Vorverurteilung des Tauchers oder wilde Spekulationen sind hier Fehl am Platz.
Ich danke André, daß er uns allen diese Informationen überhaupt zur Verfügung stellt, meistens hört man doch nur eine Schlagzeile in der Zeitung und dann ist Schluß mit dem öffentlichen Interesse. Wir sollten auch daran denken, daß der Edersee eine der wenigen
öffentlichen Tauchzonen ist und uns allen sollte daran gelegen sein, dieses aufrechtzuerhalten.
Auch wenn ich seit Monaten in Fuerteventura lebe und arbeite ist es immer sehr wichtig, objektive Informationen über Tauchunfälle zu erfahren.
Danke André
Antwort von Hagen am 24.06.2003 - 23:36
Mein Mitgefühl gilt den Angehöhrigen, Freunden und Bekannten.
Ich war am Sonntag- Nachmittag am Edersee TPl.1 haben von dem Umfall am Montag im Radio erfahren. Seitdem verfolge ich dieses Forum und möchte mich spez. bei Andrè für die sachliche Berichterstattung bedanken.
Wir sollten einige der (doch sehr naiven) Kommentare Entschuldigen und darauf achten nicht auf ein Chat- Niveau abzusinken. Ich bitte Andrè und auch alle anderen bei bekanntwerden weiterer Informationen und Fakten uns diese mitzuteilen.

Danke an Andrè
Antwort von andré am 25.06.2003 - 00:16
Der vollständigkeit halber hier die Mitteilung aus der Oberhessischen Presse :

Tauch-Unfall
Mann aus Lahntal stirbt im Edersee

Lahntal. Beim Tauchen im Edersee starb am Sonntagnachmittag ein 36-jähriger Mann aus Lahntal. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern noch an.
von Heike Horst
Der Mann aus Lahntal galt als erfahrener Taucher und kam fast täglich an den Edersee, um den Sport auszuüben, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei gestern auf Anfrage der OP.
Derzeit richten sich die Ermittlungen auf den Inhalt seiner Atemluftflasche, die er selbst befüllte. Auch ein Defekt an seiner Taucherausrüstung wird nach Angaben der Wasserschutzpolizei überprüft.
Der Mann soll am Sonntag zwischen 14 und 15 Uhr in 25 Metern Tiefe getaucht haben und binnen Sekunden an die Wasseroberfläche geschossen sein.
Durch den hohen Druck unter Wasser müsse das Auftauchen allerdings langsam erfolgen, da sonst der eingeatmete Stickstoff in der Lunge ausperle und die Blutgefäße blockiere, erklärt Horst Schmalz, Betreiber einer Tauchschule am Edersee.
In der belebten Tauchzone unterhalb des Schlossberges in Waldeck wurde der bewusstlos auf dem Wasser treibende Mann relativ schnell entdeckt und ans Ufer gebracht. Dennoch kam für den 36-Jährigen jede Hilfe zu spät.
Antwort von Jacobsen am 25.06.2003 - 08:08
Hat den immer noch keiner dazugelernt???
Ich finde es echt traurig wie hier im Forum ein verunglückter Taucher immer wieder "an die Oberfläche geholt wird und dann erneut versenkt wird!!!""
Ich finde es zum Teil krank solche Spekulationen hier zu verbreiten!!
Laßt doch erstmal den Unfall sacken und wartet auf einen fundierten Unfallbericht!!
Genau wegen einigen Leuten wie Euch (ein paar ausgeschlossen!!) werden sich viele nicht trauen Unfälle zu melden, da Sie eh gleich von Euch, die ja irgendwoher Infos haben berichtigt werden!!
Das Tauchernet sollte sich mal echt Gedanken machen, ob das in Ihrem Sinne ist!!
Bitte laßt Verunglückte und Tote doch einfach ruhen und schreibt sachlich!!
Kenne selber Taucher die Ihr Leben gelassen haben...aus welchen Gründen auch immer!!
Reicht sowas dann nicht!!???
Jacobsen
Antwort von andré am 25.06.2003 - 18:23
Hallo
Es gibt erste Feststellungen über Ausrüstung und Atemgas. Frank ist am Sonnatg mit einem independent double gerät getaucht. Beide Flaschen enthielten eine EAN mischung die mit 44% und 46% gemessen wurde. Dies passt also zu der von ihm eingestellten 44% Mischung seines Rechners zur Tauchgangsberechnung. Die Ausrüstung kann als Fehlerquelle ausgeschlossen werden. Beide Flaschen hatten genügend Restdruck deutlich über 50 bar. (auch noch nach der Bergung) Automaten (Cyclon 5000 arbeiten einwandfrei) Der max. Ppo2 beim Tauchgang lag nicht höher als 1.5. Dies ist auch unter der Annahme, dass er die ganze Zeit über auf dieser Tiefe war eher unkritisch (Einzeldosis bei 1.5 ca. 120 min. - also deutlich unter der Tauchzeit ca. 55 min. auf 23 meter. Auch die Tatsache, dass Frank in der vergangenen Woche bereits 4 TG´s mit Nitrox (36er) im Edersee gemacht hatte, sollte hier nicht in´s Gewicht fallen, denke ich. Somit liegt die Vermutung nahe, dass es evtl. einen medizinischen Grund (Herzinfakt Hirnschlag etc..) gibt. Also einen Unfall beim Tauchen aber keinen Tauchunfall.
Mich hat es sehr verwundert, dass hier nicht zwingend eine Obduktion angeordnet wurde. Es handelt sich ja um einen nicht natürlichen Tod und ich dachte eigentlich, dass in diesen Fällen i.a.R. obduziert wird. Hier wäre es von grosser Wichtigkeit, wenn man den wirklichen Auslöser für den Unfall erfahren wollte.
André
Antwort von Stephan am 25.06.2003 - 18:25
Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden!

Vielen Dank das einige von euch dafür gesorgt haben, dass innerhalb dieses Forums wieder einigermassen sachlich diskutiert werden kann.

Es ist unglaublich wie weit sich einige "Experten" wagen aus dem Fenster zu lehnen. Man skrollt und skrollt diese Seite herunter und erst im letzten Teil des Forums kann man ernsthafte Statements lesen.

Es bringt nichts durch wilde Spekulationen unnötig Streit und Gerüchte zu streuen. Bleibt bei den Fakten und wartet in ruhe die Berichterstattung ab. Es ist mehr als loblich das sich ein trauernder Freund entschlossen hat seine fundierten Erkenntnisse den geneigten und interessierten Leser (Taucher) zur Prävention mitzuteilen.

Danke nochmals an diejenigen, die einen sinnvollen beitrag ins Forum gestellt haben. Und eine Bitte an die wilden Spekulanten - erst denken dann schreiben, ansonsten seit ihr in diesem fachlich und sachlichem Forum an der falschen Stelle. Durch eure Aktionen sterben die interessanten Taucherseiten aus.

Nochmals mein Beileid der Familie und den Freunden


Stephan

Antwort von Steffi am 25.06.2003 - 23:50
Zuerst einmal mein Beileid zu diesem tragischen Tod von Frank. Ich möchte eine Anmerkung machen, zu der Bemerkung, dass Solotaucher gefährdeter sind. Ich bin Anfänger CMAS* und fange nun den CMAS** an. Ich tauche nur mit Tauchlehrer und bin eher eine Gefahr für ihn, als dass ich ihm etwas nutze, wenn er ein Problem hat. Bei meinem derzeitigem Wissensstand und der praktischen Erfahrung mit gerade mal 10 Tauchgängen ist jeder Taucher, der alleine taucht besser dran, als wenn er mich schlecht tariert und relativ orientierungslos an seiner Seite hat
Viele Grüße, Steffi
Antwort von Gunther am 26.06.2003 - 10:45
Liebe Redaktion, hier mal einen Vorschlag,
ich fände es sinnvoll die similies etc. in diesem und dem int. Forum raus zu schmeißen. Ein Angebhöriger hat mir mal gesagt, dass es ziemlich traurig ist, etwas über den Tod Ihres Mannes zu lesen und dabei similies aller Formen
zu sehen, paßt nicht.

@ Steffi,
sag nal mit 10 TG fängst du ** an???
Welche Org. macht denn sowas......


Gruß
Gunther
Antwort von Clownfich am 26.06.2003 - 10:58
@ All,
Es ist doch immerwieder schön zu lesen, wie so manche "Radfahrende TL´s, Tauchkönige, und Hardcoretekdiver" aus einem sehr bedauerlichen Unfallbericht ein Possenspiel machen!!!!!!!!!!!!!
Man habt ihr den nichts anderes zu tun? Wenn nein dann schreibt doch die Postings in der Blödzeitung, da wird euch geholfen. Die zeiten wo sachlich im TN diskutiert wird sind wohl vorbei.
Ohne das wilde spekulationen verbreitet werden so a la ich habe da mal was um 3 Ecken vor 4 Tagen gehöhrt, das muß doch nicht sein, oder?
Gruß auch an den einen oder anderen Profilierungsneurotiker.


:do wn
Antwort von Nautilus am 26.06.2003 - 11:23
@andré

Zuerst mein aufrichtiges Mitgefühl, dir als Freund und Bekannter des Verunglückten und natürlich auch den Angehörigen!

Ich wollte diesen Treat nur als Leser verfolgen.

Ich habe aber gemerkt, das dich diese Sache mit der "nicht routinemäßigen Obduktion" etwas irritiert!

Von der rechtlichen Seite ist eine Obduktion nur dann angezeigt, wenn keine eindeutige Todesursache feststellbar ist, Gefahr in Verzug besteht (Ansteckungsgefahr) oder dem Tot ein Verbrechen zu Grunde liegt.

In der Regel werden Obduktionen von Verstorbenen die kein Gewaltverbrechen erlitten haben von Pathologen untersucht.

Stellt der Arzt der den Totenbeschau vornimmt keinen Antrag auf eine Obduktion, dann ist es von Seiten der Angehörigen sogut wie nicht mehr möglich eine Obdukzion zu veranlassen. (Genauso wenig wie sie ein Einspruchsrecht gegen eine Obduktion hätten)

Es besteht bei ausgefülltem Totenschein nur noch die Möglichkeit über die Staatanwaltschaft eine Obduktion zu erwirken. Hierbei muß jedoch der dringende Vedacht eines Gewaltverbrechens zu Grunde liegen. Der Leichnam wird dann auch nicht mehr vom Pathologen eines Instituts obduziert sondern von "Gerichtsmedizinern". Im schlimmsten Fall kommt es zu Exhumierungen von Leichen.

Ich hoffe diese Informationen helfen Dir etwas weiter!

grüße Nautilus
Antwort von Uwe am 26.06.2003 - 12:07
@andre
Danke für die sachliche (Fast)Aufklärung des TU.
Sollte es sich um medizinische Gründe handeln, dann kann man wenig im Vorfeld unternehmen, um einen solchen Unfall zu verhindern.

@Gunther
Gebe dir vollkommen recht - siehe posting vom Clownfich, auch wenn er inhaltlich recht hat...

@Nautilus
ich wusste nicht, dass es so schwierig ist, eine eindeutige Todesursache feststellen zu lassen.
Traurig auch für die Angehörigen, da ich mir denke, dass man wenigstens den Grund für dass unfassbare Geschehen wissen möchte, um damit abschließen zu können.
Aber deutsche Gesetze sind vielfach, für den juristisch Unbedarften, unverständlich.
Antwort von André Le Dosquet am 26.06.2003 - 13:42
Hallo Alle
Frank wird nun doch obduziert. Nachdem alles auf eine medizinische Indikation hinweist, wird Frank noch am Freitag morgen obduziert. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Herrn Dr. Barth von der Uni-Klinik in Marburg. Ich hoffe sehr, dass dann eine genauere Aussage zum Unfallhergang möglich sein wird.
André
Antwort von Jacobsen am 26.06.2003 - 16:51
Wollte nur nochmal danken, dass dieses Forum jetzt in einer Art und Weise geführt wird, dass es schon fast den Zweck erfüllt!!
Die Anregung Smilies und Symbole wegzulassen finde ich gut-schließlich sind wir in einem Forum von "Unfällen" und nicht auf einer Datingline!!
Ich werde weiter diese Seite lesen und für mich wichtige Infos nutzen!!
Allen Tauchern hier weiter gut Luft!!
See you!!
Antwort von André Le Dosquet am 27.06.2003 - 18:57
Hallo
Ich wollte nur mitteilen, dass Fank heute um 14:30 beigesetzt wurde. Danke an alle, die hier Mitgefühl gezeigt haben und die Sache nicht nur von der reinen Informationsseite her betrachten. Was die Obduktion an neuen Erkentnissen gebracht, hat entzieht sich derzeit noch meiner Kenntnis.
André
Antwort von divewatcher am 30.06.2003 - 18:34
Hallo, ich wollte mich noch mal entschuldigen mit eventuellen Vermutungen die ich geäußert habe, wollte niemanden beleidigen, aber es ist nun mal ein diskussionsforum und kein tatsachenforum, sinn ist schon, daß darüber diskutiert wird, damit wir alle sicherer tauchen und unsere erfahrungen austauschen. wie gesagt, es tut mir leid. Werde mich in zukunft mit spekulationen zurück halten, nur meine meinung oder vermutung werde ich nach wie vor äußern. Bei diskussionen hat noch nie der eine den anderen von dessen Meinung überzeugt und das ist auch gut so. Ich erwarte auch nicht daß andere meiner Meinung sind, aber ein bißchen mehr toleranz bezüglich anderer Meinungen wäre sinnvoll, anstatt jeden in der Luft zu zerfetzen, der etwas anderes vermutet als tatsachen die später erst bekannt werden.
Antwort von jimmy am 01.07.2003 - 12:15
@divewatcher
Ich finde es gut, dass Du hier Stärke beweist und zu Deinem obigen posting Stellung beziehst. Jeder macht Fehler und es war zumindest nicht meine Intention, Dich irgendwie zu zerreißen. Ich wollte Dich auch nicht persönlich angreifen, sondern eben nur vor diesen Spekulationen warnen, die außer Verwirrung nichts bewirken. Natürlich kann jeder seine Meinung äußern. Aber dann muss er auch damit rechnen, Emotionen hervorzurufen und kritisiert zu werden. Dass das nicht immer sachlich abläuft, ist wiederum bedauerlich. Wir sollten uns nur immer wieder bewusst machen, dass wir meistens bei solchen Unfällen nicht selbst dabei waren und es für jeden Vorfall theoretisch unzählige Ursachen gibt. Die Schuldfrage ist zudem fast immer bis zum Schluss ungeklärt. Meistens ist es doch so, dass die Untersuchungsergebnisse das zeigen, was niemand vermutet hätte.
Daher plädiere ich im Sinne der Opfer, der Freunde und der Angehörigen für Sachlichkeit, für die Vermeidung von Vorverurteilungen und für die Zurückhaltung waghalsiger Vermutungen Dritter. Denn wir alle sind im Grunde ebenso protentielle Opfer und wir würden auch nicht von Außenstehenden vorschnell abgeurteilt werden wollen.
Auch Dir viele weitere interessante und sichere Tauchgänge!
Gruß
jimmy
Antwort von Peter S. am 05.07.2003 - 06:21
Hat eventuell doch noch jemand Informationen, was bei der Obduktion herausgekommen ist?

Viele Grüße
Peter
Antwort von Martina am 06.08.2003 - 22:01
Bislang habe ich die Diskussion nur als Leser verfolgt. Allerdings interessiert mich auch, welches Ergebnis die Obduktion gebracht hat.

@Andrè: Hast Du Informationen erhalten? Oder wurden die Ergebnisse nicht kommuniziert?
Antwort von Raldiver Registriertes Mitglied am 01.12.2003 - 18:15
Leider erfuhr ich erst heute vom Tod Franks.
Ich hatte mich gewundert das unser Kontakt auf einmal abbrach.
Nachträglich mein aufrichtiges Beileid Deiner Familie.
Ich werde an Dich Denken wenn es in Mallorcas Höhlen weiter geht,die Du leider nicht mehr erleben konntest.
Raldiver

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TIPP:Wracktauchers Paradies. Die Solomonen. Taucht ein in Ollis Solomonen-Wrackführer.


09.07.2008 10:59 Taucher Online : 191
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