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TU Gosausee 31.8.
Abgesandt von Harry am 31.08.2003 - 15:33:

Die Taucher aus Tschechien waren im vorderen Gosausee im oberösterreichischen Salzkammergut getaucht.
In rund 48 Metern Tiefe dürfte der Lungenautomat eines Tauchers vereist sein.

Als der Taucher auf den Reseveautomaten wechseln wollte (oder beim schließen des Ventils?), geriet er in Panik und wollte in unkontrolliert zur Oberfläche.
Sein Kollege konnte ihn soweit beruhigen, dass beide einen kontrollierten Notaufstieg starten konnten.
Dabei wurde der Tscheche ohnmächtig.

Sein Taucherkollege konnte den Mann am Ufer wiederbeleben.
(Ohnmächtig/HLW??? Anm. der Red.)

Als der Notarzthubschrauber aus dem steirischen Niederöblarn eintraf, war er bereits wieder ansprechbar.
Er wurde in die Grazer Druckkammer geflogen und dürfte nach ersten Informationen einen Lungenriss erlitten haben.

Quelle ORF



Antwort von Pucher Gerhard am 31.08.2003 - 22:38
Tauchunfall im Gosausee
<<< Gosau >>>
31.08.2003 - 09:57 Uhr

In einer Tiefe von 47 m vereiste gestern im Gosausee der Lungenautomat des 29-jährigen Tschechen. Der Taucher geriet in Panik und wurde von Tauchkollegen an die Oberfläche gebracht, wobei Jaroslav N. einen Lungenriß erlitt. Nach Reanimation durch Tauchkollegen wurde er mit dem Hubschrauber in die Deko-Kammer des LKH Graz geflogen. Sein Zustand ist stabil.
Antwort von Ein lesender Taucher am 31.08.2003 - 23:32
Bravo!Sicherlich waren kompetente Taucher dabei,
die wussten was zu tun ist.Ein Leben ist gerettet.
Gute Genesung dem Verunfallten.
Antwort von Gunther am 01.09.2003 - 14:03
Hoffen wir das er durchkommt und HOCHACHTUNG vor den Tauchern die ihn wiederblebt haben
Gunther
Antwort von edheinz am 02.09.2003 - 17:37
Kann mir jemand sagen wie ein Taucher einen Lungenriß bekommt wenn der Taucher ohnmächtig ist.
Antwort von Sepp am 03.09.2003 - 07:27
@edheinz

passiert dann, wenn bei der Rettung der Kopf nicht nach hinten überstreckt wird und so die Luft nicht ungehindert aus der Lunge abströmen kann.
Antwort von edheinz am 04.09.2003 - 19:49
@sepp ich bin nicht deiner Meinung, denn wenn ein Taucher ohnmächtig (bewustlos) ist, so öffnen sich die Atemwege autom. und die Luft kann ausströmen. Ich denke in so manchen Zeitungen wird einfach aus unwissenheit irgend etwas geschrieben hauptsache es steht was. man kann nur hoffen, dass die leute auch dabei einmal was lernen.
Antwort von Jessica am 04.09.2003 - 20:44
noe, edheinz... sepp hat da durchaus recht!
Antwort von edheinz am 04.09.2003 - 22:26
@jessica
würde mich interessieren woher ihr diese meinung habt? einfach zu sgen "hat recht" ohne begründung ist sehr dürftig. bin für jede info dankbar wenn sie richtig ist.
Antwort von Jessica am 05.09.2003 - 05:09
nun, das wird in jedem Tauchkurs, in jedem Erste-Hilfe-Kurs gelehrt und steht auch in jedem Buch ueber`s Tauchen. Fakt ist, dass, wenn man den Kopf nach hinten ueberstreckt, sich die Epiglottis (Kehldeckel) oeffnet und die Luft ausstroemen laesst. Bleibt der Kopf vorn, bleibt die Epiglottis geschlossen und die Luft staut sich an dieser Stelle.
Antwort von Emanuel am 05.09.2003 - 06:37
@ Jessica:
...so wird es zumindest für die HLW gelehrt, wenn man beatmen will.
Fakt ist allerdings, dass normalerweise auch dann Luft aus der Lunge entweichen kann, wenn der Hals nicht überstreckt ist, denn sonst könnte man ja nur mit überstreckten Hals ausatmen. (Logisch, oder?)
Wie aber hier genau der Lungenriss entstanden ist, wird uns wahrscheinlich niemand sagen können, wenn es stimmt, dass der Taucher dabei bewußtlos war. Denkbar wäre ja auch ein Hustenkrampf und dass die Bewußtlosigkeit erst nach dem Entstehen des Risses auftrat. (Nicht jeder ist ja sofort bewußtlos, wenn er den Aufstieg einleitet.)
Antwort von Jessica am 05.09.2003 - 07:38
das ist soweit richtig, emanuel, die ueberstreckung des kopfes gewaehrleistet nur, dass die luft sicher ungehindert ausstroemt. Bei einem bewusstlosen menschen haengt die epiglottis automatisch herab und ist nicht gespannt, wie bei bei einem wachen - das darf man nicht vergessen. ich gebe zu, es kann durchaus trotzdem luft entweichen (durch den ueberdruck), jedoch gibt es ein gewisses restrisiko, das man bereits durch nur 20 grad kopfneigung bis auf ein minimum reduzieren kann.
Antwort von xxx am 08.09.2003 - 20:26
Hallo, fällt dann nicht trotzdem die Zunge nach hinten in den Hals(mal einfach ausgedrückt).??

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