TU Hemmoor 18.6. Abgesandt von Redaktion am 18.06.2006 - 22:25:
Zu diesem Tauchunfall haben wir drei Berichte von anwesenden Tauchern bekommen:
1.)
Gerade hat sich am Einstieg 2 in Hemmoor ein Tauchunfall ereignet. Alarmiert durch Hilferufe wurde der verunfallte Taucher durch ein Boot aus dem Wasser gezogen und an Einstieg 2 an Land gebracht. Angeblich (!) hat der Taucher in ca. 40m Tiefe versehentlich reinen Sauerstoff geatmet und hat dadurch entsprechende Probleme bekommen.
RTW und Notarzt waren schnell vor Ort. Der Verunfallte wurde anschliessend im Hubschrauber ausgeflogen.
2.)
Heute ereignete sich gegen 12 Uhr ein TU am Einstieg 2. Die Gerüchte sagten folgendes: Der Verunfallte soll in 20 m Tiefe seinen Automaten verloren haben und griff wohl bei einsetzender Panik den falschen Automaten, welcher an der O2 Stage hing. Unter Krämpfen erfolgte der Notaufstieg. Angeblich mussten die zahlreich anwesenden Rettungskräfte auf den TU durch Passanten aufmerksam gemacht werden. Auch andere Taucher und am Ufer stehende Gäste haben wohl auf die Hilferufe der Buddys NICHT reagiert!!! Rettungswagen und Hubschrauber waren im Einsatz.
Vielen Dank an diejenigen ?Taucher? die mit der Kamera bewaffnet das ganze dokumentieren mussten! Echt peinlich!!!
3.)
TU Hemmoor 18.06.2006 um ca. 11:20 Uhr Heute gab es ein Taucvhunfall mit einem Tec-Diver. Bei der Rettung war ich Dabei, ich kenne nur grob den Hergang. Ein Tec-Diver hat die Flasche verwechselt und aus der 0² Flasche geatmet. Somit kam es zur 0² Vergiftung und einem Notaufstieg. Abtransport in eine Dekokammer. Genauere Angaben zur Medizinschen Seite möchte und will ich hier nicht geben. und mich nicht an die Gerüchteküche beteiligen!
Antwort von Dive-Station am 18.06.2006 - 23:13 Richtig ist:
Der Taucher verwechselte beim regulären Gaswechsel auf 18 m die Flasche (sie hing außen statt innen) und atmete 4 min lang O2 statt 50% - bis Krämpfe einsetzten.
Sein Buddy sorgte vorbildlich für die Einleitung der Rettung und beendete vernünftigerweise den TG nach seiner Dekoverpflichtung.
Der verunglückte Taucher machte eine Kammerfahrt. Es geht ihm gut, er hat keinerlei Verletzungen erlitten (weder Deko noch Lunge).
Grüße aus Hemmmoor
Antwort von Tanjef am 19.06.2006 - 09:32 Der Gaswechsel war auf 21m, EAN 50 für 5min. Bei erreichen des 18m Stops gingen die Krämpfe los.
Dem Taucher geht es mitlerweile wieder sehr gut.
Ich möchte mich noch bei den 3 Tauchern bedanken die mich wärend meiner Rest-Deko per Wetnotes mit Informationen versorgt haben, habt Ihr echt klasse gemacht.
Gruß, der Buddy des Verunfallten
Antwort von TaEL am 19.06.2006 - 09:51 Ich war bei besagtem Tauchunfall vor Ort. Hatte Hemmoor schon einige Male betaucht, konnte jedoch wegen plötzlicher Zahnschmerzen dieses Mal leider nicht selbst ins Wasser. Ich stand neben dem Container des Wachdienstes (vor dem Anlege-Steg) direkt am Seeufer neben Einstieg 1, als kurz hintereinander 2 Taucher mit den Händen auf das Wasser schlugen und laut und deutlich "Tauchunfall!" riefen. Reaktion der mindestens 25 (!) an der Wasseroberfläche treibenden/schwimmenden/redenden Taucher: KEINE ! Reaktion der etwa 10 um mich herumstehenden Personen (teilweise Taucher): KEINE ! Einige fingen an, zu mutmaßen: "Das ist bestimmt eine Übung" ! Ich bin dann (als einziger) zu den Johanniter-Rettungskräften, die einige Meter hinter mir in einem PKW saßen, hingeeilt, um sie auf den Unfall aufmerksam zu machen. Danach nahm alles seinen Gang und die Rettungsmaßnahmen wurden entsprechend eingeleitet (weitere Kommentierungen hierzu will ich an dieser Stelle nicht abgeben). Ich fand es nur äußerst erschreckend, dass selbst auf das - vor allem unter ausgebildeten Tauchern - allgemein bekannte Notsignal "auf das Wasser schlagen" und das zweimalige laute Rufen des Wortes "Tauchunfall" niemand (außer meiner Wenigkeit) auf die Idee kam, die Rettungskräfte zu alarmieren. Statt dessen wurde stets interessiert vom Ufer auf den See geschaut, was denn da so alles passiert - stets kommentiert mit der These, dass das alles bestimmt eine Übung sei ! Andere hatten nichts besseres zu tun, als fleißig Fotos zu machen und zu filmen ! Schlicht unfassbar !!!
Gruß aus dem Sauerland
Michael
Antwort von scabbi am 19.06.2006 - 09:53 Liebe Leser,
zu 2. der gesendeten Nachrichten möchte ich mal ganz klar sagen, dass mal wieder alle über einen Kamm geschnitten werden! Wir haben auf dem Platz ca. 20m vor dem Einstieg 2 gestanden und wollten Tauchen gehen, als wir die Hilferufe hörten, sind wir sofort losgelaufen, mit Sauerstoffkoffer, den wir dabei hatten, die Rettungskräfte von den Maltesern sind sehr schnell da gewesen!
Bitte nicht schreiben, niemand hätte reagiert!!!
Des Weiteren stimmt es, dass der Taucher auf 20m reinen Sauaerstoff geatmet hat, weil er die Automaten verwechselt hat, sein Buddy hat dann noch versucht, ihn zu halten, jedoch ist er dann ab 18m nach oben durchgeschossen. @ Dive-Station: vielen Dank für die Info, es freut uns als "Ersthelfer" zu höhren, dass es ihm gut geht!
Viele Grüße
Antwort von Silberflosse am 19.06.2006 - 11:58 Hallo Tanjef,
du schreibst, es war der 21m Gaswechsel, EAN 50 für 5 min.
Das dieGase verwechselt wurden, das ist aber tatsächlich der Fall gewesen?
Viele Grüsse
Antwort von Tanjef am 19.06.2006 - 13:37 Er hat den Sauerstoff außen hängen gehabt, und dadurch den falschen Regler gehabt. Er hat also 100% O2 geatmet.
Antwort von michael59 am 19.06.2006 - 20:49 gute reaktion des buddys ordentliche hilfe durch die hier vertretenen helfer
keine bleibenden schäden und
sachliche infos aus denen man was lernen kann ( ich denke an einen beitrag in dem geschildert wurde das ein poseidon für sauerstoff an der stage verwendet wird um hier die verwechselungsgefahr zu minimieren. bootom mit apex)
was will man mehr
micha
außer unfallfrei bleiben
Antwort von Silberflosse am 19.06.2006 - 21:48 Dummer Fehler,
möchte nicht klug daher reden, aber eine eindeutige Regleridentifikation z.B. durch ein unverwechselbares Mundstück, hätte den Unfall verhindern können.
Die Geschichte mit dem Buddy, der den Gaswechsel überwachen sollte, die möchte ich jetzt auch nicht erzählen, weil das eh in 95% "nicht" funktioniert. Entweder sind die Leute auf Grund gerínger Erfahrung mit sich selbst zu sehr beschäftigt, oder auf Grund sehr grosser Erfahrung nicht mehr dazu geneigt, den Gaswechsel des Partners zu überprüfen.
FG
Antwort von Tanjef am 20.06.2006 - 09:38 Der Gaswechsel wurde insoweit überwacht das ich klar sehen konnte, dass der Regler von der äußeren Flasche kamm, dort wo sich das EAN 50 normalerweise befindet. Flaschen waren weiter nicht einsehbar, da Aufgrund der besseren " Buddy-Überwachung" front in front getaucht wurde. Außerdem ist er auch nicht aus 18m durchgeschossen, sondern wurde von mir bis 12m gebracht und dann ganz langsam nach oben geschickt ( Bewustlos). Hinterher ist man immer schlauer und andere die nicht mit dabei waren wissen es sowieso immer besser.
Tanjef
Antwort von Micha Waldbrenner am 20.06.2006 - 13:41 Die Reihenfolge der Stages ist eigentlich Wurst. Man sollte von Anfang an NUR auf die MOD achten (Anm.Red: Die MOD wird auf der Stageseite groß aufgetragen damit es der TP sehen kann; und am Flaschenhals für die eigene Kontrolle), damit so etwas eben NICHT passiert. Wie soll denn die Reihenfolge aussehen, wenn einmal sehr viele Stages mitgefuehrt werden muessen ?
Und dann nimmt man 5 Regler und merkt sich welcher an welchem gas war ? Total unrealistisch und weltfremd.
Aber ein gutes Diskussionsthema und Danke an alle Helfer !
Antwort von Silberflosse am 20.06.2006 - 15:33 Hallo Tanjef,
sorry, wollte dich damit nicht angreifen.
Ich weiss wovon ich rede und weiss auch, dass es wie bereits erwähnt, in 95% nicht funktioniert.
Wahrscheinlich wäre es mir in der gleichen Situation auch nicht aufgefallen.
Mit Sicherheit nicht beim Gaswechsel, dann eher beim Tauchgang vorher, aber auch nicht sicher.
Verantwortlich ist in jedem Fall der Taucher selbst. Nun ist es hier zum Glück nicht dramatisch ausgegangen.
Freundliche Grüsse
Antwort von Silberflosse am 20.06.2006 - 22:23 @ Micha Waldbrenner
Hast Du wohl Recht, bei mehr als drei Stages wird man sich nicht mehr merken können, welcher Regler/Mündstück zu welchem Gas gehört.
Ich denke jedoch, dass sehr viele Leute jier mit max drei Stages auskommen. somit macht es dann schon wieder einen Sinn.
Ich habe "nur" meinen Regler vom O2 ganz klar mit einem anderen Mündstück versehen. Gut, nun kann es natürlich auch sein, dass man auf Tiefe die anderen Gase verwechseln kann. Wie Du bereíts geschrieben hast: aufpassen
Antwort von gerneTaucher am 20.06.2006 - 19:45 Ich habe heute bei meinem Händler für meine Apeks-Automaten verschiedenfarbige Abdeckungen bestellt. Ich hoffe meine Buddys übernehmen dies, wenn sie das sehen. Wenn alle das gleiche Farbsystem für die Stage-Automaten haben, dürfte es jedem leichter fallen den falschen Regler beim Buddy zu erkennen. Gibt es da keine DIR- GUE- oder sonstige Norm???
gut Luft
Antwort von Micha Waldbrenner am 21.06.2006 - 06:31 Nein, denn Farben gibt es nicht fuer jeden Regler und viele Maenner sind FArbenblind, Farben verschwinden mit Tiefe etc.
MOD ist das einzig wahre, das immer funktioniert, wenn man lesen kann
Antwort von mic am 21.06.2006 - 01:24 doch mod checken und eindeutig prüfen!
gut nacht
den tauchern, gute besserung und schwein gehabt das hätt ja auch ins aug gehen können1
just my 2 cents
michael
Antwort von Pilar am 21.06.2006 - 00:41 Verschiedenfarbige Abdeckungen? Aha. Und was machst Du, wenn Du keine Sicht hast? Scheint mir keine wirklich sinnvolle Lösung, ausser das es das Portemonnaie Deines Händlers freut.
Antwort von CarstenR am 21.06.2006 - 09:15 @Pilar: wie machst du des wenn du keine Sicht hast? Ne Farbe und ne MOD sehen da irgendwie gleich aus...
(man koennte ja diese Mundstueckpariser mit verschieden Geschmacksrichtungen nehmen )
@Micha: hatte die WKPP nicht mal ein Farbsystem, welches dann aus leicht ersichtlichen Gruenden verschwand?
Normalerweise laeuft des bei mir und wohl auch vielen anderen so:
-Auf Flasche schaun (MOD)
-Regler nehmen
-Ventil aufdrehen (wenn ich atmen kann dann gut)
-nochmal schaun
-Buddy`s ok holen
Aber Fehler passieren, klasse wenn alles noch gut ausgeht....
Carsten
Antwort von gerneTaucher am 21.06.2006 - 10:19 @Micha Waldbrenner
Bei einem farbenblinden Buddy hilft das natürlich nicht. Da ich die Abdeckungen mal mit ins Wasser nehme, werde ich ja sehen ob man die Farben unterscheiden kann. Sonst muss eine Beschriftung auf den Deckel.
@Pilar
Die Farbe ist bei Sicht eine sichtbare Unterstützung für den Buddy. Jeder Taucher ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich und hat selbst darauf zu achten, dass er mit seiner Ausrüstung 100% klar kommt, auch bei null Sicht. Die Kontrolle durch den Buddy sollte so leicht wie möglich gemacht werden und dient nur als zusätzliche Sicherheit. Dies ist aber nicht garantiert, da dieser aus irgend welchen Gründen unter Stress stehen kann und den Buddy dann nur oberflächlich prüft (äußere Stage, somit richtige Stage). Verschiedene Farben auf dem Regler den man dann vor seinem Gesicht hat, sind auch oberflächliche Kennzeichnungen die der Buddy sofort erkennt.
Die MOD auf der Flasche kann der Buddy bei "keine Sicht" auch nicht erkennen.
Es ist davon auszugehen, dass der Verunfallte nicht mit Absicht die falsche Stage genommen hat. Daher handelt es sich um einen Unfall! Jeder der behauptet ihm würde derartiges niemals passieren, er/sie würde nie einen Unfall haben, da er seinen Buddy 100% überwacht, muss schon ein gottartiger Taucher sein.
gut Luft
Antwort von Micha Waldbrenner am 22.06.2006 - 16:32 Ok, ich versuchs mal deutlicher:
Die MOD wird IMMER direkt beim fuellen des Gases angebracht und der gemessene Wert dann nochmals auf dem Aufkleber markiert.
Eventuelle Automaten koennen vor dem Tauchgang beim Aufroedeln schnell mal vertauscht werden. Im schlimmsten Fall auch mal unter Wasser getauscht werden wenn was kaputt ist.
Wieviele Farbkombinationen oder Automatendeckelvarianten wollt Ihr denn in einem Team zulassen ?
Jeder (hoeffentlich) kann doch lesen.
Und wenn auf eine Flasche "21" steht, dann weiss jeder im technischen tauchen, dass es ein Gas ist welches ich bei diesem TG flacher als 21m atmen kann.
Also mal Butter bei die Fische in diesem Fall:
Wie waren denn die Flaschen markiert, von dem "Aufhaengeort" mal abgesehen ?
Antwort von gerneTaucher am 22.06.2006 - 18:07 @Micha Waldbrenner
jetzt muss ich deinetwegen wieder einen Beitrag hinzufügen.
Ich nutzt immer den gleichen Regler für die gleiche Stage. Die MOD steht immer drauf. Ein Aufkleber wird mit Fülldatum und Inhalt immer aufgeklebt.
Sicher kann man mal den Atemregler vertauschen. Man kann sich aber auch sagen, den Aufkleber mache ich später drauf, jetzt habe ich keine Kleberolle mit oder man will zuhaus mit seinen eigenen Geräten messen oder ich hänge jetzt auf die Schnelle meine Stage ein und tausch sie auf dem Weg nach unten usw.
Und genau hier fängt es an, dass man wegen "schnell mal" Fehler macht und somit Unfälle passieren können. Man macht diese Unfälle ja nicht mit Absicht, sondern weil man mal latschig war oder unter Stress stand. Wenn wir alle perfekt wären, würden es keine Unfälle geben, keine Hunger- oder Finanznöte auf der Welt geben usw. Also keinen Stress beim Anrödeln, früh genug anfangen!!!
Natürlich sollten alle die gleiche Farbkombination haben, wenn sie es denn wollen. Wenn sie es genau wie du sehen werde ich sie nicht dazu zwingen. Die Aufschrift der MOD ist eine Markierung des Flascheninhaltes genauso wie eine bestimmte Farbe eine Markierung sein kann. So soll ja das M26/2 Flaschenventil eine Eindeutige Markierung für Nitrox-Flaschen sein. Einer Verwechslungen mit nicht O2-Reinen-Flaschen soll so vorgebeut werden. Zu dem weisen verschiedene Flaschenfarben auf den Inhalt hin.
Hier klicken Ich habe hier nichts neues erfunden.
gut Luft
Antwort von Dive-Station am 22.06.2006 - 17:35 Die Flaschen wren 100% korrekt markiert:
Inhaltsangabe nach Analyse, große "6" bzw "21" Aufkleber schwarz auf weißem Grund sowie schwarz-rot-goldenes Nylonseil zwschen oberen und unteren Edelstahl-Karabiner.
Gruß
Michael
Antwort von scuba-p-r-o am 22.06.2006 - 17:24 Kein Thema, Beschriftung muss sein. Hilft aber auch nichts wenn im Worst Case die MOD nicht mehr abgelesen werden kann. Dagegen helfen nur Standards im Team, z.B. 80er oder 100er mit overhead Ventil und Travelgas mit sidemount Ventil. Sowas kann auch ein Blinder ertasten. Auch ein Stück Spiralschlauch um den Schlauch hilft. Bei einem 80er und 100er habe ich immer noch ein Stück S-Tube um den Automaten/Mundstück, wenn manden Automaten verwechselt merkt man das spätestens wenn man zusätzlich noch das Stück Tube im Mund hat.
PS: Das ist nur ein Beispiel von mir. Jeder kann natürlich seine eigenen funktionierenden Standards entwickeln.
Antwort von CarstenR am 23.06.2006 - 11:21 Bei Null Sicht kann ich aber auch meinen TC nicht ablesen und daher gar nicht wissen ob ich jetzt wechseln muss oder nicht. Das waer der Worst Case.
Da warte ich dann halt bis ich wieder was sehen kann. Die Farbmarkiererei ist ja ne ganz nette Sache wird aber bei mehreren Stages nicht mehr praktikabel. Oder muss ich dann beie 6 Stages 6 verscchiedene Automatendeckel holen? Eine schriftliche markierung am Regler hab ich auch praktiziert bin aber davon weg. Siehe Michas positng. Bei bis zu vier Stages kann man die Flaschen gut von innen nach aussen Staffeln und dann von aussen nach innen abarbeiten, des ist aber wie der Unfall zeigt keine Identifikationsmethode sondern nur aus Bequemlichkeitsgruendedn ganz nett. (Ersetzt damit nicht die Kontrolle)
Farbkennzeichung erfordert einen weiteren Rechenschritt zu dem jeder in der Lage ist, unter Stress moechte ich des aber nicht behaupten. Eine Zahl ist da viel einfacher weil ich da nicht den Umweg ueber eine Kodierung gehen muss!!
Zwei Gedankengaenge fuer Farbe und nicht Farbe:
if(depth==21)
{
decogas.use(21);
decogas.color(21); //gibt mir die Dekofarbe
decogas.switch(decogas.color(21));
}
Bei der Variante ohne Farbe entfaellt die decogas.color() Funktion die bei einer hohen Systembelastung zu Fehlern fuehren kann.
Andere Varianten sind ja auch Indi-Dubble eine Regler von rechts einer von links und dann weis ich welches Gas ich atme, hmnnnnn. Oder O2 rechts 50er links, hmnnnn. Muss jeder selber Wissen, aber mit einer einfachen Zahl auf der Flasche ist das Leben sehr angenehm und klar. Ohne irgendwelchen, sorry ich habe meinen gruenen Regler grad nicht dabei, dann ist halt heute blau Sauerstoff...
Carsten
Antwort von scuba-p-r-o am 23.06.2006 - 20:04 "Null Sicht" --> Hebesack schiessen (mit Knoten an der Leine auf 4,5m,6m,9m....)-->aufstieg beginnen bis zum erstem Dekostop (den Knoten fühlt man auch mit Handschuhen)--> Dekozeit absitzen und weiter zu den nächstem Knoten--> TG Sicher beendet!
Dazu muss man natürlich seine Dekostops und Zeiten im Kopf haben und wissen auf welcher Tiefe der erste Knoten sitzt. Die Zeiten kann man durch zählen (21,22,23...) ungefähr bestimmen, ist nicht genau aber besser als gar kein Gefühl für die Zeit zu haben. Sowas kann/muss man vorher üben. Mit Partner zum absichern auf 30-40m absteigen, Maske runter und dann aufsteigen mit simulierten Dekostufen.
Nichts ist unmöglich!
PS: Zu den einfachen Zahlen auf der Flasche, die "6" ist multifunktional für ein 100er is es die 6 und für ein 80er einfach umgedreht ablesen die 9. ;)
Antwort von CarstenR am 24.06.2006 - 12:46 @scuba-p-r-o
klar, des mit den Knoten ist ne Moeglichkeit, funktioniert aber nur bei kurzen TGs.
80er tauch ich nicht daher entfaellt die Verwechselunggefahr 6/9. Des waer aber bei nem kurzen 9m Stop auch nicht wild....
Hier kommt dann auch der Sinn der Markierung "Oksuegaen" auf der 6m Stage zu tragen....
Fuer lange Dekos kannst du des mit den Knoten m.E. vergessen.
so, muss noch mischen,
Carsten
Antwort von Muge am 29.06.2006 - 02:05 Hallo liebe Tauchgemeinde,
Ich war bei dem beschriebenen Unfall selbst im Wasser, TZ ca. 45Min in einer Tiefe von max 10m, Richtung Fischernetze und zurück um aller feinstes Tauchequipment zu testen.
Als wir abtauchen gab es keinerlei Anzeichen eines Unfalls und als wir auftauchten sahen wir eine riesige Menge Leute vor Ort, welche alle auf den Einstieg 2 schauten.
Als wir den starren Blick unseres Basischefs sahen, und ihn fragten was geschehen war sagte er nur sehr Wortkarg, Tauchunfall!!!!!!!!!
Hemmoor, hat mal wieder seine gefährliche Seite gezeigt, doch zum Glück kam uns als wir aus dem Wasser kamen das Rettungsboot entgegen, mit der Botschaft " der Taucher ist wieder bei Bewustsein, er soll nur zur Überwachung mit ins Krankenhaus".
Des weiteren war gerade eine Gruppe junger Taucher auf der Plattform welche wir bei unserem Rückweg gesehen haben, ich hoffe sie sind weiterhin so vorsichtig wie sie es gelernt haben.
Ich empfehle dringenst keine Experimente mit Sauerstoff zu machen, ob Rein oder als Mischung, so Ihr nicht über die richtige Ausbildung als auch Erfahrung verfügt.
Liebe Grüsse an aller Helfer vor Ort, gut zu wissen dass es Euch gibt.
Liebe Grüsse
Instructor Muge
Antwort von TimoKiel am 19.07.2006 - 12:40 Schön, daß es gut ausgegangen ist. Ich ging kurz nach dem Unfall an der Füllstation vorbei, wo ich Gesprächsfetzen aufschnappte. Dort sagte jemand, der Taucher hätte 8 Atemzüge reinen Sauerstoff "sehr tief" eingeatmet.
Schon interessant, wie genau die Leute informiert sind, die alles nur oben von der Wiese aus beobachtet haben.
Ich habe hier nur mel reingeschaut, weil ich wissen wollte, was wirklich war und wie es ausgegangen ist.
Ich freue mich, daß nichts schlimmeres passiert ist.
Lanzarote, Puerto del Carmen (03.09.2008) Wir waren im August 2008 auf Lanzarote am kleineren Nachbarstrand zur Playa del Carmen, genannt Playa De Los Pocillos. Sehr zu empfehlen, da hier weit weniger touristischer Trubel ist (Buden mit (mehr) Pulau Hantu (02.09.2008) Habe über die Jahre hinweg einige Male bei Pulau Hantu in der Nähe der Shell Rafinerie getaucht. Man kann mit einem der ´Bumboats´ dorthin gelangen und einen faulen Tag verleben mit Grillen und (mehr) Steinbruch bei Pielitz / am .. (01.09.2008) Ein sehr schönes Tauchgewässer, mit einer ungefähren Tiefe von 28 m. Betreut von einem außerordentlich netten Basisleiter, Falk Sauer. Die Sicht entspricht den hier einheimischen, betauchten (mehr)
Aktueller Tauchlink: Online Cave Database Welcome to the Online Cave Database. In the coming weeks, you will be able to download digital cave data for use in GIS applications. Downloadable maps will also available to authorized users. In the future, the cave database will be accessible via the Wo Ein "Sponsored Link": Schöner Tauchen Wir sind der Spezialist für Tauchreisen auf die Philippinen. Neben Tauchkreuzfahrten bieten wir ausgesuchte Tauchressorts und Landprogramme an. Bei uns arbeiten viele Taucher und Tauchlehrer die das Land gut kennen und Sie entsprechend beraten können. und einer unserer Toplinks: atlantis berlin onlineshop onlineshop mit riesiger Auswahl zu sensationellen Preisen
Condor (01.09.2008) Wir sind bereits mehrmals mit Condor auf Langstrecken mit Tauchgepäck geflogen. Bisher sehr kullant mit Anmeldung und kostenfrei. Unsere Tauchtrolleys (Aqua Lung) reichen uns für das (mehr) LTU (26.08.2008) Flug Düsseldorf - Male - Düsseldorf 09.08. - 24.08.2008 positiv: wirklich nette und hilfsbereite Flugbegleiter Essen auf Rückweg gut Hinweg pünktlich auf Rückweg eine Stunde verspätet los, haben (mehr) Condor (23.08.2008) Ich flog am Donnerstag den 7.7.08 mit Condor von Frankfurt nach Marsa Alam. Unser Flug wurde von 6:25 Uhr auf 13:30 Uhr verschoben. Es gab ein kostenloses Frühstück im Steigenberger Airport Hotel, (mehr)