TU Hemmoor 25.3. ? Abgesandt von Armin am 26.03.2003 - 14:31:
Danke an Manfred für die Info :
Laut Radio Niedersachsen gab es gestern in Hemmoor einen Tauchunfall mit einem 60 jährigen Taucher, der mit seinem Buddy in 50 m getaucht war. Beim Auftauchen merkte der Buddy ein "komisches" Verhalten und tauchte auf. Es wurde angedeutet der betroffene Taucher sei tot. Weiss jemand mehr?
Antwort von ElTorro am 27.03.2003 - 12:56 Am Di meinst du? Nee hab nix davon gehört...allerdings gabs am we 22./23.03. davor einen kleinen Zwischenfall, bei dem der Rettungsdienst alamiert wurde. Ist allerdings zum Glück nix passiert.
Antwort von Michael K. am 27.03.2003 - 14:00 Aus NORDSEE-ZEITUNG vom 27.03.03:
Hemmoor. Ein 66-Jähriger aus Hannover-Laatzen ist beim Tauchen im Kreidesee von Hemmoor ums Leben gekommen. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Der Laatzener galt als erfahrener Taucher. Seit 1994 sind in dem bis zu 60 Meter tiefen See bereits sechs Menschen beim Tauchen ums Leben gekommen. Der 66-jährige war nach Mitteilung der Polizei am Dienstag um 14 Uhr zusammen mit seinem langjährigen Begleiter in den vier Grad kalten Kreidesee abgetaucht. Aus 50 Metern Tiefe stiegen sie wieder auf. Auf halber Strecke bemerkte der Begleiter, dass sein Tauchpartner ins Taumeln geriet und das Mundstück des Atemreglers nicht mehr im Mund hielt. Der Begleiter versorgte ihn mit Sauerstoff aus seiner eigenen Flasche, und sie kehrten unverzüglich zur Oberfläche zurück.
Antwort von Bert Rudeck am 27.03.2003 - 15:33 Unabhängig von dem hier vorliegenden Fall, wundert mich, dass - wie es heißt - seit 1994 dort sechs Menschen beim Tauchen ums Leben gekommen sind.
Ich kenne den Kreidesee Hemmoor nur vom hörensagen, aber wahrscheinlich gerade deshalb hatte ich bisher den Eindruck gewonnen, dort sterben fast jedes 2. Wochenende Taucher.
Bert
Antwort von Manfred am 27.03.2003 - 16:09 Hallo Bert,
also das Bild ist völlig falsch. Du solltest Dir den See wirklich einmal ansehen. Ein schöneres Gewässer gibt´s im Norddeutschen Raum nicht. in der Regel sehr gute Sicht und auch etliches zu sehen.
In jedem See kann ein Unfall passieren. In Hemmoor "häufen" sich die Unfälle weil der See einmal sehr tief ist und einige Taucher sich nicht an die Begrenzung halten und es dort auch viele Taucher gibt. Das Gerede vom "Mordsee" usw. ist einfach Quatsch.
Antwort von Geli Beckemeier am 27.03.2003 - 18:07 Hallo, Manfred,
Hallo, Bert,
Manfred, ich kann Dir nur Recht geben. Hemmoor ist zum Tauchen wunderschön und wenn man gewisse (allgemein übliche) Sicherheitsbestimmungen beachtet, auch sicher! Der Kreidesee ist natürlich auch ein sehr stark frequentierter See und man muss dem Kreidesee-Team ein grosses Lob aussprechen, wie sicher Hemmoor geworden ist!
Bert, Du solltest Dich wirklich nicht von irgendwelcher Panikmache bezüglich des Tauchens in Hemmor abschrecken lassen!
Antwort von Michael Deckert am 27.03.2003 - 20:52 Das Problem ist sicherlich nicht der See sondern es sind die Taucher!
Speziell die, die immer noch nicht begriffen haben, dass es gewisse Tiefengrenzen gibt.
Insbesondere wenn sie mit Luft unterwegs sind.
Oder die nicht rechnen können, sondern sich auf ihre TC`s verlassen.
Gruss aus Hemmoor
Michael
Antwort von Jörg am 28.03.2003 - 01:13 Hallo Michael
kann Dir hier nur zustimmen. Der aktuelle Vorfall ist sicher wieder ein trauriger in der Geschichte des See`s aber es ist halt passiert. Leider. Dennoch wundere ich mich bei meinen Tauchgängen dort immer wieder über die Unvernuft der meisten Taucher. Zwei Syteme kennen ja die meisten, aber wie soll man diese Aufteilen? Ausrüstungen für den Sommerurlaub! Ich hoffe nur das die meisten Taucher dort endlich vernünftiger werden.Der See ist sehr schön aber kein Spielplatz für Urlaubstaucher.Das dort so wenig passiert liegt sicher auch an der Arbeit der Tauchbasis am Kreidesse und den freiwilligen Helfern.
Deshalb von hier aus schöne Grüße an die Tauchbasis am Kreidesee (Hoger Schmoldt) und Diego Ahrens von der DiveStation. See you next time in HEMMOOR.
Grüsse aus dem Ruhrpott
Jörg
Antwort von indronil am 28.03.2003 - 01:16 pietäts alle kommentare! es ist ein mensch verstorben! ich drücke den hintebliebenen hiermit mein herzlichstes beileid aus. an das redaktisteam bitte schließ da alles gesagt wurde was es zu sagen gab!
Antwort von Michael Deckert am 28.03.2003 - 09:52 Nun wissen wir etwas mehr:
Die Taucher waren in der Tat mit Luft in nicht erlaubter Tiefe unterwegs.
Das Profil sieht normal aus, keine schnellen Aufstiege. Ein Herzinfarkt ist nicht auszuschliessen. Eine Obduktion wird nicht vorgenommen. Unklar ist nur noch, wieso extrem viel Zeit zwischen dem Unfall um 14.20 Uhr und der Notfallmeldung um 15.00 verging.
Auch mein Beileid den Hinterbliebenen.
Antwort von alex am 28.03.2003 - 10:38 schon wieder so ein blödsinns kommentar. "mit Luft in nicht eerlaubter tiefe." seit wann sind 50meter nicht erlaubt?
Antwort von chris am 28.03.2003 - 11:58 mit luft sollte die absolute tiefe 20-25m sein. am besten gar nicht mehr mit luft tauchen. es gibt genug alternativen, die allesamt besser sind, es gibt m.e. absoult keine grund mehr nit pressluft zu tauchen. mein beileid den angehoerigen.
Wenn Du irgendwo in der Ostsee tauchst, kräht kein Hahn danach, wie tief Du mit Pressluft warst.
Beim Kreidesee hat der Betreiber allerdings aus Sicherheitsgründen eigene Seevorschriften geschaffen und wer sich nicht dran hält muss mit einem Verbot rechnen-ist halt sein See...
Antwort von Bert Rudeck am 28.03.2003 - 12:38 @Chris
Vermutlich hast Du gerade Dein NITROX-Brevet gemacht und Geld in die entsprechende Ausrüstung gesteckt. Du bist jetzt natürlich überzeugt von der Überlegenheit das NITROX-Tauchens. Trotzdem - musst Du gleich wieder in die Richtung "was ich mache ist richtig und alles andere ist falsch" argumentieren? Ich tauche regelmäßig mit Luft im 30 - 40 m Tiefenbereich und hatte noch nie Probleme, bin mir aber natürlich bewußt, dass es Risiken gibt.
Bert
Antwort von chris am 28.03.2003 - 13:20 von meinen 150 tauchgaengen habe ich exakt 23 mit luft getaucht. notgedrungen, da es nichts anderes gab. einen nitroxschein besitze ich schon seit langem, fast von anfang an, genauer gesagt nach meine 30 tauchgang der allerdings auf mix war. ich habe kein interesse daran, manch dem schema `was mache ich richtig, was machen die andere falsch` zu argumentieren. allerdings muss ich was in diesem zudsammanhang loswerden: nach allen tauchgaegen mit luft war ich muede bis sehr muede, niedergesclagen etc. dasselbe aber etwas abgemildert empfand ich nach nitrox tauchgaengen. bei mix tritt dieses phaenomen nicht auf. daher schliesse ich darauf dass es etwas mit dem verwendeted gas zu tun ahben muss (ich koennte jetzt mit der microbubble-theorie anfangen, aber das kann man in der einschlaegigen literatur nachlesen). da man allerdings nichts ueber die tatsechliche todesursache weiss, waere das nur spekulation. jedenfass ist hemmoor kein see den man mit luft und nasstauchausruestung betauchen sollte. und schon gar nicht was fuer leute welche das tauchen im urlaub gelernt haben.
uebrigen: die grenze von 20-25m gilt auch fuer nitrox. ich jedenfalls habe mich in 60m mit mix genauso gefuehlt wie in 20m mit luft. ich konnte beim besten willen vom empfinden her keinen unterschied festellen. allerdings hatte ich einen hit in 37m mit nitrox32, und mir war gar nicht wohl bei der sache. wie muss es dann also tiefer und mit luft aussehen? will ich eigentlich gar nicht wissen.
geld in meine ausruestung habe ich gesteckt. aber kein tauchshop hat an dabei wegen dem `nitrox hype` auch nur ein pfennig extra verdient, und das ist auch gut so.
Antwort von chris am 28.03.2003 - 13:24 udn noch was: viele tauchunfaelle koennten vermieden werden und viele taucher koennten heute noch leben wenn mannfrau sich vor dem tacuhen ueberhaupt sehr sehr gut vorbereiten wuerde. das bedeutet aber leider ein abschied vom spelerischen `easy way`, welcher m.e. in der taucherei eigentlich nichts verloren hat.
Antwort von Michael am 28.03.2003 - 13:44 In Hemmoor gibt es - nach einigen Unfälle in der vergangenheit - ein Anordnung der GEMEINDE nur bis 40 m zu tauche. Der Pächter muss diese umsetzten. Bei wiederholten Verstössen droht ggf. eine Schliessung des Sees!!!
Jeder, der sich am See anmeldet, muss diese Regeln persönlich unterschreiben. Es zeugt nicht von übergrossem Verantwortungsbewustsein wenn man dann wenige Minuten später diese Regeln bricht.
Im übrigen kann ich Cris nur voll zustimmen.
Antwort von Sharky am 28.03.2003 - 13:53 Hallo Chris !
Ich möchte hier erstmal den angehörigen mein Beileid aussprechen!!!!!!!!!!!!!!!!
Habe deinen komentar gelesen und schon in der ersten Zeile die Stirn gerunzelt!!!!
exat 23 Tg mit Luft, aber erst sei dem 30. TG mit mix bzw nitrox
Frage: 7TG mit Lust und Liebe?!
Tauchen ist ein Breitensport geworden und daher ist es wichtig, das es in erster Linie Spaß machen soll.
Ich gebe dir Recht in Bezug auf Ausrüstung und Kenntnisstand der Taucher wenn es um Hemmor geht, aber wir brauchen wirklich keine "Kampfschweine" aus Taucher.
Ich sage dies aus Überzeugung und der Erfahrung von ca. 1800 Tg und einer 6 jäjhrigen Tätigkeit als TL.
Antwort von Siggi am 28.03.2003 - 14:21 Oh mann, Leute!
Da ist jemand während eines Tauchgangs ums Leben gekommen, eventuell durch Herzinfarkt, aber genaue Informationen über Todesursache und Hergang des Zwischenfalls fehlen weitestgehend. Herzliches Beileid an die Angehörigen auch von mir.
Und nun kommt ein profilierungssüchtig/selbstdarstellerischer Tekk-Missionar daher mit seiner sagenhaften Erfahrung von 150 TGs und predigt daß hohe Lied vom Nitrox- und Mischgastauchen, ohne das man bei mehr als 20m Tauchtiefe in Teufels Küche kommt.
Ich muß jetzt erst mal ´ne Runde kotzen gehen ....
Antwort von chris am 28.03.2003 - 15:02 es ist immer wieder frappierend festzustellen, dass es immer die pressluftfraktion ist die sich ueber alle masse aufregt, wenn jemand behauptet dass pressluft nichts fuers tauchen ist.
was spricht denn dagegen so schnell wie moeglich mit nitrox zu tauchen (im idealfall schon waehrend der ausbildung)?
ich betrachte die mischgastaucherei als eine erhebliche steigerung meiner sicherheit, und nicht als profilierung/selbstdarstellung.
aber- es passierte wie erwartet:
es regen sich sofort einige fuerchterlich auf wenn man erzaehlt dass man auf pressluft eigentlich gaenzlich verzichten kann, und es auch tut.
kann mir denn einer von euch eigentlich einen trifftigen grund nennen warum manfrau nicht mit nitrox von anfang an tauchen sollte?
und kann mir denn einer von euch sagen warum ihr euch denn so aufregt wenn ich ungeschriebene (!)regeln -pressluft fuer anfaenger- breche, aber wenn jemand tiefenlimits in hemmoor missachtet, darueber kein wort verliert?
und hoert auf mich mit `kampfschwein und missionar` zu betiteln, ich bin beides nicht.
Antwort von Jörg am 28.03.2003 - 15:07 Hallo Sigi. Darf ich mit Kotzen? Die wilden sind eh am schlimmsten und wenn das so weiter geht und sich noch mehr Anfänger und Urlaubstaucher dadurch anstecken lassen, dann war es das bald mit HEMMOOR.
Also Leute: Denk an alle die dort gerne, sicher und nach den Vorschriften tauchen. Tieftauchen in kalten Gewässern sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und dadurch sich und andere gefährden.
Von hier aus auch nochmal mein Beileid an die Angehörigen.
Gruß aus dem Ruhrpott.
Jörg
Antwort von Jörg am 28.03.2003 - 15:13 Hallo Chris
Es spricht garnix dagegen. Außer der Preis und die deutschen Vorschriften. Warum wird denn in unserem tollen Land das von Vorschriften und Normen nur so voll gepackt ist ein 36er Gemisch immer noch als 100% reinst Sauerstoff behandelt??
Wenn das nicht mehr der Fall wäre könnte eigentlich jeder mit Nitrox sicherer Tauchen. Weg mit dem Stickstoff!
Jörg
Antwort von chris am 28.03.2003 - 15:18 die aufzaehlung mit welchem gas bei welchem tg sollte auch nur zeigen dass keine pressluftpflicht besteht, wenn man fuer vergleichsweise geringes geld etwas sichereres haben kann. da es damit leider auch gewisse grenzen hat ist in diesem falle irrelevant, da das sporttauchen ja bei max. 30m in extremen faellen bei 40m aufhoeren sollte. das ist das was ich gelernt habe. diese bereiche sind alle mit nirox machbar wenn man die maximale grenze des ppo2 von 1,6 bar beachtet. mit trimix sind andere regeln gueltig, aber die kann man auch erlernen.
ich wuerde es jedem taucher empfehlen einen nitrox kurs zu machen. das wuerde das physikalisch-medizinische verstaendniss ueber das tauchen erheblich verbessern.
Antwort von chris am 28.03.2003 - 15:26 joerg: nitrox ist nicht wirklich teuer, und vorschriften gewisse vorschriften kann man auch ignorieren (ventilnormen). oder auch nicht, je nach gewissen. sauerstoffreinheit herzustellen, wenn man es denn als noetig betrachtet, ist nicht wirklich ein problem, und auch nicht teuer.
Antwort von Siggi am 28.03.2003 - 15:29 Erklärt mir doch mal bitte jemand, wie dieser Vorfall (falls es sich tatsächlich um einen Herzinfarkt handeln sollte, mag ich den Begriff "Tauchunfall" nicht so sehr) durch Verwenden von Nitrox oder Mischgas zu verhindern gewesen wäre. Ob der TG nun noch in dem für entsprechend erfahrene und ausgebildete Taucher erlaubten Bereich bis 45m oder verbotenerweise bis 50m runtergegangen ist, laß ich mal dahingestellt sein.
Ansonsten macht doch bitte einen separaten Thread über "Nitrox schon in der Ausbildung" auf, das hat nämlich mit diesem Vorfall/Unfall oder auch mit dem Tauchgewässer Hemmoor nun wirklich nichts zu tun.
Antwort von Jörg am 28.03.2003 - 15:31 Also so eine Antwort hätte ich hier nicht erwartet! Das weis ich alles selber auch wenn ich nur PADI Master Scuba Diver Trainer bin. Aber Ventilnormen in Deutschland in Deutsschland zu ignorieren ist das letzte Mittel. Wir sind doch hier nicht in Ägypten. Außerdem füllt Dir hier keine seriöse Füllstation Nitrox in ein normales PTG.
Antwort von chris am 28.03.2003 - 15:40 joerg: bemueh` mal bitte die suchmachine, dann wirst du sehen was hier alles ignoriert wird, wenn es kein sinn macht oder gar kontraproduktiv bis gfaehrlich ist (buddyleine).
Antwort von MTH am 28.03.2003 - 15:51 @chris
Ventilnormen wurden zur eigenen Sicherheit geschaffen.
Weil bei man bei google Seiten findet, wo auch gegen Vorschriften verstoßen wird muss man es ja nicht selber auch tun!!! Ich habe da sogar noch ein Häppchen für Dich: Ich bin großer Verfechter des Tauchens mit Buddyleine!:o
Antwort von chris am 28.03.2003 - 15:59 eigene sicherheit faengt im kopf an, und nicht bei den ventilen. wie soll diese denn beim tauchen gegeben sein, nur durch die ventile?
buddyleine: schick mal 2 anfaenger mit buddyleine los und du hast sie u.u. auf dem gewissen. schwachsinn.
Antwort von Siggi am 28.03.2003 - 16:08 So Chris,
nun, da du ja aller Welt gezeigt hast, was du für ein superdupertoller Taucher bist, der mit seinen 150 TGs so supersicher taucht, daß er sich schon aussucht, welche Sicherheitsregeln er anderen Tauchern vorhalten muß und welche er selber ignorieren kann. Kläre uns doch mal bitte auf, wie denn der Gebrauch von Nitrox- bzw. Mischgas bei diesem TG diesen Vorfall (wir befinden uns immer noch im Tauchunfallforum) verhndert hätte, damit der dumme Rest der Welt was draus lernen kann.
Ich komm hier aus dem Kotzen gar nicht mehr raus ...
Antwort von chris am 28.03.2003 - 16:10 siggi: da man ja nicht weiss wie der unfall passiert ist, kann man nur spekulieren. allerdings pressluft in 50m tiefe, hat ein sehr hohes narkosepotential. dieses kann u.u. auch zur uebelkeit fuehren. waere bei trimix z.b. nicht passiert. nitrox ist in solche tiefen nichts. bei dem mix den ich fuer eine solche tiefe verwenden wuerde, waere die aequivalente narkosetiefe 23m, also von der narkose her, aequivalent einem tauchgang auf 23m. ist ein unterschied.
Antwort von Siggi am 28.03.2003 - 16:20 Halten wir uns doch mal an die spärlichen Informationen:
"Aus 50 Metern Tiefe stiegen sie wieder auf. Auf halber Strecke bemerkte der Begleiter, dass sein Tauchpartner ins Taumeln ..."
Also, der Vorfall ereignete sich demzufolge in ca. 25m Tiefe.
Also Chris, versuchs noch mal ...
Antwort von chris am 28.03.2003 - 16:31 siggi: ich glaube mir dir hat das kein sinn. du bist vermutlich neuerungen gegenueber resistent.
nochmal da capo: da wir nicht genau wissen was passiert ist, kann man nur spekulieren. vielleicht war es aber der sauerstoff mit dem sie lt bericht getaucht sind:
"Der Begleiter versorgte ihn mit Sauerstoff aus seiner eigenen Flasche"
au, au! ein tauchgang auf 50m mit sauerstofff!! boese sache!!
Antwort von Siggi am 28.03.2003 - 16:39 Jau, das wars ..... für mich ist dieser Thread beendet. Muß jetzt erst mal ´nen Trimixkurs belegen, bevor ich das nächste Mal nach Hemmoor fahr.
Antwort von Samira am 28.03.2003 - 17:26 Also, Chris, bei allem Respekt vor Deinem umfassenden Wissen: Wenn die Taucher wirklich reinen Sauerstoff verwendet hätten, wären sie nicht sehr weit gekommen, geschweige denn auf 50m... (nachdem Sauerstoff schon bei einem Partialdruck von ca. 1,6 bar höchst toxisch wirkt, was einer Wassertiefe von etwa 6 Metern entspricht).
Hier darf man wohl davon ausgehen, dass die Presse (wie leider so oft) nicht im Bilde darüber ist, dass Taucher gewöhnlich Pressluft verwenden und deshalb leichtfertig von "Sauerstoff" schreibt...
Antwort von chris am 28.03.2003 - 17:50 samira: das war auch ironisch an siggis adresse gedacht. ich weiss sehr wohl dass sauerstoff ab ppo2 1,6 giftig ist.
Antwort von Manfred am 28.03.2003 - 18:09 Schade,irgendwie ist das alles ziemlich aus dem Ruder gelaufen. Eigendlich wollte ich nur wissen, ob jemand die Ursache für den Unfall kennt, damit man daraus lernen kann. Das hat noch nie jemandem geschadet, egal wieviele TG er hat.
Ich würde vorschlagen den Beitrag zu beenden, denn offenbar weiß niemand die Ursache und wir sollten es fertigbekommen den Anlaß, nämlich einen toten Taucher, angemessen zu behandeln.
Antwort von chris am 28.03.2003 - 18:21 ich habe auch nur versucht ueber moeglichen ursachen zu spekulieren, und bei unfaellen, faneg ich immmer mit der tauchsicherheit an, die oft das problem ist. diese besteht aus 2 teilen: ausruestung uns atemgase einerseits, und die inner einstellung andererseits. den umstand so tief, in so einem kalten see, moeglicherweise noch nass, birgt unkarkulierbare risiken. aber die meissten sehen das nicht ein. ich war in hemmoor im januar, wir waren mit 3 unterzieher und argon im wasser (aussentemperatur -18 grad), und zwei nasen waren ganz stolz auf ihre nassanzuege, ihren klodeckel, und ihren schnorchel. eine leine empfanden sie als ueberfluessig, obwohl eis auf dem see war. ich denke solange es leute gibt die sich keine gedanke darueber machen was sie da eigentlich tun, werden leider immer wieder unfaelle gescheen.
ich stege jetzt ebenfalls aus, ich hoffe wemnigstens einige ziehen aus dem thread die richtigen schluesse.
nochmals mein beileid an die angehoerigen.
Antwort von Sören am 28.03.2003 - 21:22 Hi Chris,
Deine SHIFT-Taste ist kaputt! Außerdem, wieso 1,6 bar ppO2? In kaltem H2O sind IMHO nur ca. 1,4 bar ppO2 sicher. Kürzlich beim Nitrox-Kurs gelernt. Also Chris, nochmal in das Buch schauen, sonst bist Du irgendwann O2 vergiftet. Sören
Antwort von olli33 am 29.03.2003 - 01:21 @ Sören
Dann frag mal warum man in den USA mit1,6 bar ppO2
taucht!!!!
Und was hat die Kälte mit dem Partialdruck von Sauerstoff zu tun?? Ist vielleicht schon zu spät für diese Frage..........
Antwort von ts am 29.03.2003 - 12:29 STOP alle weiteren beiträge zu thema nitrox und kram bitte unter diverses, hab extra neuen thread aufgemacht....
Antwort von ts am 29.03.2003 - 15:18 danke jessica....
Antwort von Dive Non o2 am 29.03.2003 - 18:29 Mein aufrichtiges mitgefühl den Angehörigen
@all
Wenn ich das hier so lese kann ich schon erste Wetten annehmen, Wann Holger den Kreide See schließen kann. Selbst wenn der Kreide See noch 50
Meter tiefer währe, würden einige Hippy´s dorthin Tauchen (mit Hippy´s meine ich die Nitrox und Timix Fraktion). Es nutzt auch nichts, das Kontrollen der Computer, und der Ausrüstung gemacht werden. Hemmoor ist nunmal ein kaltes Loch
und nichts für Urlaubs Automaten, und TIEFENGEILE an selbstüberschätzung leidende Tauchen!!!!!!!!!!!
Und was die Sichtweiten betrifft, es gibt schönere gewässer, den in Hemmoor kann man eh nur Mitwochs oder Donnerstags oder im Winter tauchen gehen, wenn sich die Aufwirbelungen vom Wochenende gelegt haben.
Aber allle Taucher sind Ja soooo toll und haben Perfeckt Tarieren gelernt, und irgendwo gehöhrt, das mann mit seinen Flossen nicht den grund Aufwühlen soll, Oder?
I Wish @ all Happy Deep Dive`s Over 40 Meters.
P.S. Jessica
Gute idee von dir die Mischgasgeschädigten umzuleiten. Was die so von sich geben hat wirklich nichts mehr mit dem TU zu tun.
Antwort von Jessica am 29.03.2003 - 20:31 danke, aber das war ich nicht ich hab nur den link noch hinzugefuegt...
Antwort von Gunter Bornstedt am 30.03.2003 - 00:36 Traurig,
wie jede/r hier anlässlich eines Todesfalles sein Süppchen kocht. Ich bin z.Zt. Vorsitzender des Tauchclubs in Cuxhaven mit über 100 Mitglieder,die schon lange vor Beginn des gewerbsmäßigen Tauchens in Hemmoor mit PTG ohne jeden Tauchunfall tagein tagaus in Hemmor tauchen.
Irgendein Lokalreporter scheint einen Hass auf Hemmoor zu haben, denn wo ich auch hinkomme heißt es: "schon wieder ein Toter in Hemmoor". Die Relation ist, dass es in den letzten 8 Jahren 6 tödliche Tauchunfälle gegeben haben soll. Ich vermag nicht abzuschätzen, wie viele Tauchgänge pro Tag im Jahresschnitt in Hemmoor stattfinden. Die Quote der Verunfallten bewegt sich aber im Promillebereich.(Im Gegensatz zu den Toten im Straßenverkehr und denjenigen, die sich zu Tode saufen). Zudem haben die Bemühungen der Betreiber zur Unfallverhütung Früchte getragen.
Unser Verein ist Mitglied im VDST und in meinem Logbuch steht auf jeder Seite: "Unter 40 m nie!"
Im Zeitungsbericht steht aber: "50m Tiefe bei 4° Grad Wassertemperatur". Also: entweder tauche ich nicht so tief, oder ich erzähle es nicht(Versicherungsschutz).
Zum anderen: der verunfallte Taucher soll nach Angaben der Lokalzeitung 2000 Tauchgänge gehabt haben.Wie viele von euch Schreiberlingen hat so viele? (ich nicht!) Der begleitende Taucher hat laut Zeitung bemerkt, dass "der Taucher seinen Atemregler verloren hatte und taumelte" Er habe ihm dann "den Zweitautomaten gegeben und sei kontrolliert an die Wasseroberfläche aufgetaucht" und habe die Rettungskette ausgelöst.Die ärztlichen Bemühungen, hatten keinerlei Erfolg, sodass wieder ein Todesopfer zu beklagen ist.
PS.: Am gleichen Tag stand in der CN(Cuxhavener Nachrichten) dass ein 70 Jähriger am Steuer seines PKW eine Schwächeanfall erlitten hat, gegen einen Baum gefahren ist und verstarb.
Bisher hat keinerlei Diskussion darüber stattgefunden ob er in einem Mercedes,Opel oder VW gesessen hat, der mit Benzin, Diesel oder Erdgas betrieben wurde.
Will damit sagen: kommt mal auf den Boden zurück, taucht nach den Vorschriften in Hemmoor und haltet euch mit vorschnellen Kommentaren, Schuldzuweisungen und Glaubensbekenntnissen(PTG-Nitrox) zurück.
Euch allen allzeit schöne Tauchgänge( auch - gerade- in Hemmoor!!
Gunter Bornstedt
Antwort von alex am 30.03.2003 - 01:01 danke gunter. der erste vernünftige bericht auf dieser seite
Antwort von ICE DIVER am 30.03.2003 - 11:40 Hallo Gunter,
Ich kenne Hemmoor aus den Anfängen, wo Christa im Sommer in ihrer Holzbaracke, und im Winter im HGM Haus gesessen hat, wo die Sichtweiten auch am Wochenende noch sehr gut waren, und vor allem wo nicht jedes Jahr ein oder mehrere Tote zu beklagen waren.
@ all
Sind wir nicht alle für unser tun selbst verantwortlich, wer in Hemmoor Taucht sollte sich der dortigen Risiken (Kälte,Tiefe) bewust sein.
Es fährt ja auch keiner mit einem Cabrio und Slik`s im tiefsten Winter mit 180 über die Verschneite Autobahn, ODER ? Und Holger hat sich die Regeln bestimmt nicht aus Jux und Dollerei ausgedacht, denn sie dienen alllen von uns, und wie wollen doch noch länger in Hemmoor Tauchen!
Antwort von Blub am 30.03.2003 - 11:54 @ Gunter
das ist genau der Punkt
Wenn man die Todes opfer des Bergsports oder des Strassenverkehrs vergleicht ,wird einem schnell bewusst das Nichttaucher einfach angst vor dem Ertrinken haben.
rein die Reaktionen auf "Du tauchst ","ist das nicht gefährlich"
und beim Autofahren wird noch nicht einmal so reagiert wenn einer alkoholisiert ins Auto steigt.
Grüässli Blub
Antwort von DeepAir am 30.03.2003 - 13:41 @ICE DIVER zu Deinen Auslegungen stimme ich Dir voll zu, ich kenne diese Zeit auch noch.. doch man muß dazu sagen das wir zur der Zeit auch lange nicht so viele Taucher am See waren! Wenn man sich die Zahlen anschaut werden heute in der Saison fast 10-15 mal soviele Tauchgänge pro WE gemacht wie noch vor 10 Jahren. Die Anzahl der Taucher steigt, und letztendlich natürlich dann auch die Unfälle. Wobei meiner Meinung nach besonders schlechte Ausbildung, Ausrüstung und selbstüberschätzung beitragen. Zu den Regeln, Regeln muß es nur dann geben, wenn der normale Menschenverstand nicht ausreicht um eine Situation zu beurteilen. Ich vermisse die Zeit auch, als wir noch wild am See campen durften, Lagerfeuer machen konnten und es keine Toten gab... doch wenn man einen See so extrem kommerzialisiert, muß man auch mit Folgen rechnen..
Antwort von Heimo am 30.03.2003 - 21:11 Oh man, die meisten Kommentare sollte mann echt überlesen. Natürlich wenn mehr Leute in einem See tauchen, steigt auch das Unfallpotenzial. Ich glaube, das mann die Sicherheit in Hemmor nicht mehr von Seiten des Betreibers erhöhen kann, außer jeder Taucher bekommt einen Guide. Aber was wißt Ihr eigentlich von dem Unfall. Mit 60 ist doch ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall durchaus nicht ausgeschlossen. Da es keine Obduktion geben wird, werden wir es auch nicht erfahren. Aber einige wissen, es liegt an der schlechten Ausbildung-Ausrüstung. Wie steht es denn mit den Lottozahlen für Samstag?
Leider werden die Diskusionen immer unsachlicher. Warum eigentlich? Müßt Ihr Eure Profilneurosen hier zur Schau stellen. , Wir betreiben nunmal eine Sportart, bei der man in einem für uns unüblichen Lebensraum taucht. Im Wasser ertrinkt man einfach wenn man einen Herzinfarkt oder ähnliches erleidet. In so manchem Fußballstadion hat es Herzinfarkte, verschluckte Zungen, Schlaganfälle und ähnliches gegeben. Sollte mann diese Mörderstadien nicht auch anprangern? So wie es mit dem Kreidesee passiert? Am schlimmsten finde ich, das diese Dummschwätzer aus unseren eigenen Reihen kommen.
Habt Ihr eigentlich auch darüber gesprochen, das der Wachdienst in Hemmor zwei Taucher beim Eistauchen das Leben gerettet haben? Lest die Regeln bei der Anmeldung in Hemmo und haltet Euch daran, dann minimiert Ihr auch das Risiko. Sorry Leute, ich wollte gar nicht so böse schimpfen aber das mußte einfach mal gesagt werden.
Ich wünsche Euch allen weiterhin schöne Tauchgänge in Hemmor und überall, immer mit 10 bar mehr als Ihr braucht.
Heimo
Antwort von Katrin am 30.03.2003 - 21:18 Oh menno, ich dachte schon, die Fehl-Diskussion hört nie auf!
Danke Gunter für Deinen ausführlichen Kommentar!!!
Schade, dass das Vorurteil gegen den See in Hemmoor nie abgelegt wird.
Leider haben aber auch unsere größten Tauchmagazine (trotz ewiger Versprechen) noch nicht begriffen, dass ein ausführlicher Bericht über diesen Kreidessee für unsere -vor Angst- noch nicht in Hemmoor abgetauchten Leser wichtiger denn je ist. Stattdessen wird bei auftretenden Unfällen spekuliert und große Angstmache betrieben.
Hemmoor ist tief, Hemmoor ist kalt, Hemmoor ist aber genauso sicher wie jedes andere Baggerloch, wenn man sich an die Sicherheitsregeln hält!!!!
Antwort von Heimo am 30.03.2003 - 21:41 @Katrin
Du hast noch was vergessen. Hemmoor ist schön.
Auch neben dem Tauchen ist Hemmoor nicht so schlecht, nachmittags ein Stückchen Schwarzwälder Kirsch bei Fritsche, abends Schlachtplatte bei Ohl´s. Ich möchte am liebsten direkt losfahren.
Antwort von Katrin am 30.03.2003 - 21:59 @Heimo
Oh ja, da hast Du recht. Obwohl ich neben dem Tauchen in Hemmoor auch gern in Otterndorf bei Brünings Eis essen gehe, hmm lecker...
Oder wenn einem so richtig kalt nach dem Tauchen ist, ab ins Freizeitbad Wingst mit allem Drum & Dran...
Und die Wasserskianlage ist auch nicht weit...
Egal, rings um Hemmoor kann man seine Oberflächenpausen schon gut gestalten...
Antwort von Punter am 31.03.2003 - 19:22 Erst einmal mein herliches Beiled an die Angehörigen.
Was in diesem Forum abläuft hat mit Ursachenermittlung nichts zu tun. Es käsen sich immer wieder Rambotaucher aus, die den Tauchsport womöglich mit Ihren Bemerkungen in veruf bringen. Ich wollte in diesem Forum eigentlich erfahren was wirklich passiert ist um evtl aus den leider oft tötlichen Fehler zu lernen, damit mir soetwas nicht passiert. Wasser ist eben ein Elemet, wo sich der Mensch mit seiner Technik umsichtig verhalten muss. Deshalb ist es um so wichtiger zu erfahren, wo die Gefahren meiner Technik stecken, um ggf vorzubeugen.
Wenn es wirklich ein Herzinfarkt war, das kann jeden passieren beim Autofahren, Arbeiten oder sonst wo. Da interessiert mich wenig ob jemand mit Luft oder Nitox oder sonst welchen Gemischen taucht. Die verhindern nähmlich kein Herzinfarkt.
Antwort von joky am 01.04.2003 - 11:36 schliesse mich @Punter voll an
mögliche ursachen sind hier gefragt!
Frage 1. mit 66 Jahren und und viel erfahrung
wie sah es mit der gesundheit des Verunfallten aus, wan war die letzte untersuchung!
Frage 2 Warum 50 m?
BEILEIT AN DIE HINTERBLIEBENEN
Antwort von ICE DIVER am 01.04.2003 - 12:26 @ Heimo,
Warum braucht man eigendlich einen Wachdienst? Es sind doch alle so dizipliniert. Da gehen zwei Taucher im Winter bei Einstieg 5 ins Wasser, und tauchen zum Wohnwagen. Soweit sogut. Aber auf einmal kommt doch so eine Heimtückische Eisscholle um die Ecke, und verspeert dem weg nach oben, und weil beide irgendwie keine Kiemen haben, und die Luftversorgung auch zur neige geht haben beide das große "P" in den Augen.
Obwohl sie vom Wachdienst ermahnt wurden nur mit Leine zu tauchen, aber was soll`s, sind halt super taucher, wie mach anderer in Hemmoor auch.
Mein kompliment an den Wachdienst, die Jungs und Mädels machen ihren Job großartig, und verhindern damit das der See dichtgemacht wird.baeh
Antwort von Heimo am 01.04.2003 - 12:48 @ICE DIVER
Ich habe ja nie gesagt, das alle Taucher in Hemmoor verantwortungsvoll und diszipliniert mit der Taucherei umgehen. LEIDER!!! Der Wachdienst kontrolliert ja nicht nur Taucher und Tauchgenehmigungen sowie die Brevets und die damit erlaubte sowie die getauchte Tiefe, sondern sie kontrollieren auch die Notfalltelefone auf ordnungsgemäßen Zustand. Desweiteren kommen Sie bei Tauchunfällen zum Einsatz. Sie leiten die Rettungskette ein und übernehmen zum Teil auch die Erstversorgung ( z.B. Sauerstoffgabe usw.).
Der Wachdienst wird leider oft recht blöde von der Seite angemacht wenn er um den Computer bittet. Warum eigentlich? Die machen Ihren Job und den machen Sie gut. Ich tauche gerne und viel in Hemmoor und kann über manche Taucher nur den Kopf schütteln. Aber viel mehr schüttel ich meinen Kopf wenn ich so manche Kommentare hier lese. Vieleicht hast Du meinen Kommentar nicht richtig verstanden, ich bin froh das es einen Wachdienst gibt, denn nur das garantiert uns die Erhaltung dieses schönen Tauchplatzes.
Antwort von GWM04 am 02.04.2003 - 08:25 Was hier für ein Schwachsinn losgelassen wird ist die wahre Pracht!!!
In diesem Forum geht es um Tauchunfälle und wie wir Sie vermeiden können. Für andere Themen gibt es andere Foren. Schade das man hier fast ausschließlich geistigen Dünnschiß anstatt wichtiger Informationen findet. Ich finde dieses Forum eigentlich sehr nützlich und wichtig. Aber so wie es hier einige Idioten für die Verbreitung persönlicher Interessen und Meinungen nutzen sollte man darüber nachdenken die Beiträge über eine Redaktion einstellen zu lassen.
Antwort von Uwe am 02.04.2003 - 11:08 @GWM04
...aber solche Beschimpfungen bringen uns auch nicht weiter, oder?
Es gibt da so ein Zauberwort... TOLERANZ...
In einem Forum wird immer viel vom Stapel gelassen und da verliert man schnell den eigentlichen Kern des Threads aus den Augen. Deswegen kann man doch fair miteinander umgehen.
In der Hoffnung um Aufklärung der Unfallursache - Grüße von Uwe
PS:Mein Beileid den Hinterbliebenen des verunfallten Tauchers.
Antwort von Bert Rudeck am 02.04.2003 - 12:22 @GWM04
Sich hier einfach nur mal anonym auszukotzen hebt das Niveau auch nicht gerade.
Antwort von Burkhard Scheffler am 02.04.2003 - 13:00 Ich finde den See zum tauchen einfach Klasse und so lange keiner etwas Genaues über diesen tragischen Tot oder Unfall weiß, lohnt es sich auch nicht weiter darüber zu diskutieren.
Ich glaube fest daran, das solange man etwas vernünftig ist, sich an die dort geltenden Regeln hält und sich selbst dabei nicht überschätzt ist es ein sicherer und besonders schöner See zum tauchen.
Antwort von Gunter Bornstedt am 02.04.2003 - 15:13 Zum Thema Sachlichkeit:
neuer Tauchunfall in Hemmoor(CN vom 2.4.) 2 spaltig!
Erneuter Tauchunfall
"Ein taucherfahrener Mann stieg Dienstag bei einem Tauchgang in Hemmoorer Kreidesee zu schnell auf......Der 50 jährige Hobbytaucher aus Eutin tauchte gestern mit seinen beiden 24 und 26 Jahre alten Begleitern in den kalten Kreidesee ab. In 32 Metern Tiefe stieg er plötzlich ohne erkennbaren Grund viel zu schnell in Richtung Wasseroberfläche auf. Dort angekommen wurde er sofort vom anwesenden Taucharzt und einem herbeigerufenen Notarzt versorgt. Es war zwar nicht erforderlich ihn in die Dekompressionskammer zu legen, dennoch hielten es die Ärzte für notwenig, den Taucher mit einem Rettungshubschrauber in ein Bremer Krankenhaus zu fliegen.... Der 50 jährige hatte alle erforderlichen Lehrgänge für seine Tauchgänge absolviert und viele weitere zusätzliche Qualifikationen erworben. Er trug sich ordnungsgemäß im Tauchbuch des Kreidesees ein und war über die Sicherheitsbestimmungen in Kenntnis gesetzt. Sein Tauchgerät entsprach den Erfordernissen zum Kaltwassertauchen und war laut polizeilichen Ermittlungen in einwandfreiem Zustand......
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Risiken beim Kaltwassertauchen hin und wird mit den Gefahrenabwehrbehörden Gespräche über den Kreidesee anstrengen"
Gunter Bornstedt
Antwort von Sir Frolic am 02.04.2003 - 16:59 Also Leute,
jetzt macht mich mal nicht bange hier. Ich bin einer, welcher in eure erlesene Gesellschaft vorstossen möchte. Mein Erfahrung ist ungeschlagen niedrig. Zweites Modul Oktopus und Wechselatmung kann ich schon. Ist ja auch egal. Mir ist eine Parallele zum Biker aufgefallen. Kaum kommt ein Taucher zu Tode, was natürlich schrecklich ist, wird es sofort gepusht. Jeden Tag, gibt es hunderte von Autounfällen, nach denen kein Hahn kräht. Fährt sich allerdings ein Biker das Genick ab, sind die Raser wieder unterwegs. Alle Mopedfahrer etc. sind scheisse und und und... Ist das nicht schrecklich??? Ich bin mittlerweile über 150000 KM Motorrad gefahren und es kotzt mich immer noch an, mich ständig gegen solche Klischees verteidigen zu müssen.
Diese Klischees gibt es wohl überall. Schade.
Ich werde sie ignorieren und freue mich schon wahnsinnig darauf, irgendwann mit euch zu tauchen Und sagen zu können. Okay, mein Tauchlehrer war zwar knüppelhart, aber er hat mich so weit ausgebildet, das Risiko so niedrig wie möglich zu halten. Und dafür, bin ich Ihm dankbar.
Das Risiko, welches besteht, wenn ich beim Brötchen holen vom Bus überfahren werde, das bleibt natürlich, aber das wird niemals jemand ausschliessen können. In diesem Sinne werde ich weiter tapfer die Fahne hochhalten.
Antwort von Blubber-Bär am 02.04.2003 - 18:00 Zum Ursprungsfall:
da nichts genaueres bekannt ist, macht es vielleicht Sinn, ihn als tragischen Unfall beim Tauchen und nicht als Tauchunfall zu den Akten zu legen. Ich habe keine Anzeichen dafür gefünden, die auf einen echten, hier zu dieskutierenden Tauchunfall schließen lassen.
Es gibt leider, wie schon von vielen Vorrednern ebenfalls angeführt, Ereingisse im Leben, die sich auch bei noch so großer Vorsicht nicht vermeiden lassen.
Falls es ein Herzinfarkt war und er Ihn auf der Heimfahrt erlitten hätte, wäre das alles kein Thema mehr.
Allzeit schönes uns sicheres Tauchen
blubber_baer
Antwort von Klaus am 03.04.2003 - 00:03 sagt mal habt ihr sie noch alle???
Die aussagen der Polizei scheinen ja wirklich ernst zu nehmen zu sein.
Heute Nachmittag kam ein Beitrag auf NDR Info zur überragenden Gefahr des tauchens in Hemmoor.
Scheinbar sieht mal wieder jemand die Chance sich damit zu profilieren den See zu schließen und der Menschheit eine Dienst zu erweisen.
Die nicht durchgeführte Obduktion die nach deutschem recht vorschrift bei ungeklährten todesfällen ist (Staatsanwaltschaft: könnte ja sein, das der Tauchpartner ihn aus bestimmten Gründen um die Ecke gebracht hat) ist da sicher sehr hilfreich.
Währet den anfängen...
mfG
Michael Ohlhorst
P.S. Mein Beileid den Angehörigen.
Antwort von Fördetaucher am 03.04.2003 - 02:08 @ chris 28.03.03 16.10
Sag mal, was hast du eigentlich während deiner Ausbildung zum Sport- und Nitroxtaucher gelernt!
Lies dir diesen von dir stammenden Text noch mal gaaanz sorgfältig durch:
"siggi: da man ja nicht weiss wie der unfall passiert ist, kann man nur spekulieren. allerdings pressluft in 50m tiefe, hat ein sehr hohes narkosepotential. dieses kann u.u. auch zur uebelkeit fuehren. waere bei trimix z.b. nicht passiert. nitrox ist in solche tiefen nichts. bei dem mix den ich fuer eine solche tiefe verwenden wuerde, waere die aequivalente narkosetiefe 23m, also von der narkose her, aequivalent einem tauchgang auf 23m. ist ein unterschied."
Merkst du, daß das nicht nur saumäßig schlechtes Deutsch ist, sondern vor allem auch tauchphysiologischer Blödsinn???
@ alle Mitleser:
Wenn ein 66-jähriger Taucher, gegen sämtliche Hemmoor-Regeln verstoßend, auf 50 m geht und verunfallt, wäre es mal interessant zu wissen:
- Hatte er eine gültige TT-Untersuchung?
- Hatte er eine TTU nach dem vollen GTÜM-Programm mit Belastungs-EKG etc. oder nur ein "Gefälligkeitsattest" von seinem Hausdoc?
Joachim
Antwort von Michael Scharrer am 03.04.2003 - 04:25 Auf Grund eines Postings einer anderen NG verirrte ich mich hierhin...
Hier wird gelabert ohne zu wissen, was wirklich passiert ist...
Da lese ich:
Der Begleiter versorgte ihn mit Sauerstoff aus seiner eigenen Flasche
mit luft sollte die absolute tiefe 20-25m sein.
allerdings pressluft in 50m tiefe, hat ein sehr hohes narkosepotential. dieses kann u.u. auch zur uebelkeit fuehren.
Bei solchen Postings könnte ich einen Schreikrampf bekommen...
Anfänger labern hier über Dinge, über die sie keine Ahnung haben...
Siggis und Jo`s Posting unterstützend verlasse ich diesen Kindergarten Ich weiss schon, warum ich mich hier nicht tummel...
Kinder, die sich über das Autofahren unterhalten
Da kaufen sich PAID`s nen Schein und glauben, hier ihr Gehirnwäsche-Wissen breit treten zu müssen.
Mit einem kopfschüttelnden auf Wiederssehen/ hören/ lesen...
Michael
P.S. Schon mal darüber nachgedacht, dass es vielleicht gar kein Tauchunfall war?
Was auch immer wirklich passiert ist, mir tut es leid
Antwort von Sir Frolic am 03.04.2003 - 08:22 Wow, dann wird sich das "Kind" mal vor so viel Intelligenz verneigen. Ich könnte mir vorstellen, das so ein erfahrener Taucher nicht freiwillig, mit Pressluft, auf solche Tiefen geht. Da war doch was anderes im Spiel. Kreislaufkollaps, Infarkt oder irgendetwas unvorhersehbares. Aber wie oben schon öfter erwähnt. Man weiss ja nichts genaues. Also sollte man lieber darüber schweigen, und es nicht weiter breittreten. Ähhh, Mompl, wozu ist dann dieses Forum da??? Und wenn es nur hilft, einen Unfall,durch diese breittreterei zu verhindern, hat es sich doch schon bewährt. Oder??? Interessanter Ansatz wie ich finde.
Antwort von Peter Rachow am 03.04.2003 - 13:59 Hallo Michael,
hier in dem Forum kannst Du ziemlich gut lesen,
wie die neue PAID-Diver-Generation denkt. Oder
eben besser "meint" zu denken. Da tritt einer
mit der sagenhaften Erfahrung von ganzen 150 TG
(und wahrscheinlich 1,5 Jahren Tauchsport) auf
und verkündet ex kathedra wie man zu tauchen hat.
Klar, wer seinen 30. TG schon mit Trimix gemacht hat, der muss echt Fachkompetenz haben. Und das ganze unnütze Gerede nur, weil er von einem ebenso blinden und unswissen Anweiser irgendeiner amerik. Org eben selbiges vorgebetet bekommen hat. Es ist ein Trauerspiel, was hier abläuft, sowohl inhaltlich als auch von der Darstellung her.
Meine Herren Neutaucher, nur kurz für`s Stammbuch und zum Darübernachdeken:
Tieftauchen mit Luft findet seit ca. 50 Jahren in großem Umfange statt. Warum auch nicht? Bei N2-Narkose besteht ein gewisses individuelles Adaptionsvermögen, weiterhin sind Erfahrung, Umsicht, Theoriewissen und praktische Handlungsfertigkeiten elementare Voraussetzung von dieser Art zu tauchen. Sind diese Vorbedingungen erfüllt und außerdem die Ausrüstung der jeweiligen Umgebung und dem Tauchvorhaben angepasst, ist Tieftauchen mit
Luft völlig unproblematisch.
Das, was man Euch in Eurer PADI-Ausbildung und dem Bla-Bla der neuen "Techverände" erzählt ist pures Marketing um Euch das Geld für unnützen Kurskram und Ausrüstung aus der Tasche zu ziehen.
So, das war`s, der Diskussionsstil auf taucher.net hatmich mal wieder überzeugt, dass ich hier nicht unbedingt mitzulesen brauche. Ich schalte wieder um nun um zu de.rec.sport.tauchen
mfg
Peter
Antwort von Jessica am 03.04.2003 - 16:56 Na, das ist jetzt zwar sehr OT, aber das kann ich mir wahrlich nicht verkneifen.
Entschuldige, Peter. Ich habe sehr lange in DRST mitgelesen und ne Zeitlang auch mal aktiv mitgschrieben. Seit sicher 1.5 Jahren bin ich da raus und les nur noch sporadisch mit. Du willst doch nicht sagen, dass das Niveau in DRST hoeher ist, als hier?! (ich geb ja zu, dass das Unfallforum ne Ausnahme ist). Da wird zum Teil auch ein bloedsinn gelabert, dass sich die Balken biegen und sich mir die Fussnaegel kraeuseln.
Was mich am meisten aufregt, und das adressier ich unter anderem ganz klar an Deine Adresse, ist dieses ewige genoergel ueber PADI. Ich selbst bin VDST-Ausbilderin, aber meine Guete, die PADI`s tauchen auch nur mit Wasser. Und nur schlechte Ausbildung machen die nun auch nicht. Das haengt ja wohl schwer vom Instructor ab. Und auf CMAS-Urlaubsbasen wird sicher auch nicht gruendlicher Ausgebildet.
Ich will hier keine Lanze brechen, es gibt auch bei PADI dinge, die mich ungemein stoeren, die gibt es bei der CMAS aber auch.
Und im uebrigen zum Thema "Neutaucher" - diese Aussage hat doch auch mal wieder bewiesen, dass Newbies, Deiner Meinung nach, nie ne Ahnung von irgendwas haben und dass das, was IMMER gut war auch immer gut bleiben muss..... *gaehn*. Bloss keine Neuerungen, igitt...
Nur der Vollstaendigkeit halber: Ich mach auch Tieftauchen mit Pressluft, aber mir geht es hier um`s Prinzip. Hier wird alles und jeder gleich niedergemacht, nur weil er PADI ist.
Wobei in einem muss ich Dir recht geben: Das Prinzip Hirnwaesche funktioniert ganz gut. Erst gestern hab ich mir von nem angehenden DM (der uebrigens super tauchen kann - obwohl er PADI ist....) anhoeren muessen: "Meine Frau, nee, die kommt nicht mit. Die darf doch noch keine Nacht-TG machen, sie hat noch keinen Advanced."
*Darf* ... oh mann.....
Antwort von joky am 04.04.2003 - 08:05 @ an ALLE
Kommt doch endlich mal wieder zur sache oder habt ihr vergessen um was es hier geht.
Tauchunfall oder Tauchtiefen oder wer kann was, weis was.
Hier geht es um einen Unfall oder etwa nicht.
Streitet euch doch unter dieverse aber nicht hier FALSCHES FORUM dafür.
@ Joachim ich teilke deine vermudung das es hier um ein Gesundheitsaspekt ging und nicht unbedingt um einen Tauchunfall.
Einen Herzinfakt kann mann Überall bekommen.
Oder ist jemanden bekannt das durch Tauchen auf 50 M das Infakt Risiko Steikt.
Antwort von Oliver am 04.04.2003 - 12:23 Zunächst möchte ich mein Mitgefühl für die Angehörigen des Verstorbenen zum Ausdruck bringen!!
Ich verstehe eines nicht so ganz...aus den nicht sooo zahlreichen sachbezogenen Beiträgen geht hervor, daß es wohl kein Obduktion geben wird.
So wie der Hergang geschildert wurde steht nicht so ganz fest, was eigentlich passiert ist.
Wie kann ein Arzt eine Todesursache in den Totenschein eintragen??? Irgendein Arzt hat ja wohl den Tod festgestellt. Da gehört ZWINGEND die Angabe der Ursache dazu...es war kein natürlicher Tod, da er ja wohl nicht "sanft entschlafen" ist...damit, wie bereits von Michale geschrieben, wäre eine Obduktion an sich zwingend...(ich glaube nicht, daß es da so gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt, denn es soll ja dadurch die Mitwirkung/Einwirkung Dritter festgestellt oder ausgeschlossen werden)
Weiß da jemand näheres drüber????Also WARUM es keine Obduktion gab bzw. was die "offizielle" Todesursache war???
BTW: Hemmoor ist "gerade mal" gut 60m tief und jeder redet von wie tief und wie kalt und wie dunkel und was weiß ich noch....Es gibt Gewässer die sind tiefer, genauso kalt und genauso dunkel...Ich denke, die Problematik in Hemmoor ist, daß es eines der wenigen Gewässer im Norden ist, wo ziemlich einfach "mal ein 50m TG für`s Logbuch" gemacht werden kann und sich da vielleicht der eine oder andere mit "relativ flacher" Erfahrung mitreissen lässt, über seine Verhältnisse zu gehen...Im Bodensee gibt es keine Kontrolle, keine Vorschriften und es passiert keinesfalls mehr, als in Hemmoor, obwohl es dort tiefer ist...also kann es daran nicht liegen...
Oliver
Antwort von Jessica am 04.04.2003 - 13:31 seit wann ist hemmoor dunkel? idR kann man von der oberflaeche den grund sehen, wenn`s nicht grad hochsommer ist und es von neoprenfischen wimmelt. das ist auch genau der grund, warum da die leute so tief gehen, die keine ahnung haben... ist doch alles so easy, wie im urlaub...
geb ich dir unumwunden ohne jegliche Einschränkung recht.....ich finde auch nicht kalt und nicht tief...ich gab nur wieder, was oft angeführt wird....
Im Bodensee kannst du im Winter an guten Tagen auf 50m ohne Lampe deine Instrumente ablesen....
Wie gesgt..ging mir um das, was in Hemmoor angeblich so "gefährlich" ist..ich verstehe es ja auch nicht...
Oliver
Antwort von Jessica am 04.04.2003 - 15:22 ne, Oliver, kalt und tief isses schon ich sagte nur, dass die leute meinen, dass dadurch, dass die sicht wie im roten meer ist,auch das tauchen so sei....
Antwort von Froschmann Rehlein am 11.04.2003 - 10:04 wenn wir da waren, in den Polo gekrabbelt und die olle Röhre getaucht sind, unser Zelt wieder abgebaut ist unseren Unterwassermarsch von der Übungsplattform bis zum Rüttler hinter uns haben, dann ist es dunkel
Antwort von ostsee-taucher am 23.04.2003 - 11:42 Sind alle Taucher solche Labertaschen?????
Antwort von Sarah am 23.04.2003 - 13:31 Salut TaucherInnen
Bin eben - nach meinem 2-wöchigen Tauchurlaub am Roten Meer - zurückgekommen und bin am Quersurfen. Ein Taucher hat eine Geschichte erzählt von einem erfahrenen Taucher (über 1000 Tauchgänge), der ebenfalls beim Aufsteigen von einem ganz normalen Tauchgang (nicht zu tief, nicht zu lang, kein Deko) kurz vorm Erreichen der Wasseroberfläche bewusstlos wurde. Der Mann ist heute vom Hals an abwärts gelähmt. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass der Mann einen Dekounfall hatte und zwar wegen einem OFFENEN FORAMEN OVALE. Der Taucher hatte aber Jahrzehntelang ohne Probleme getaucht. Und eine Archäologin aus Zürich verstarb kürzlich bei einem Tauchgang auf 3 Meter! Eine Untersuchung hat eine Herz- und Kreislaufschwäche feststellen lassen. Also: Es ist vieles möglich, manches muss gar nichts mit dem Tauchen zu tun haben und manchmal ist dann vielleicht plötzlich das Alter oder die Tagesform ausschlaggebend. Übrigens: Einer Obduktion müssen IMMER die Angehörigen zustimmen. Es gibt Leute, die noch sehr religiös sind und deshalb einem Aufschneiden des Körpers nicht zustimmen wollen.
Allgemein finde ich, dass es beim Tauchen in erster Linie um eine sehr hohe Eigenverantwortung geht. Ich tauche mit Luft und ich tauche mit Nitrox (bis 40%). Ich persönlich finde Nitrox gefährlicher oder sagen wir mal ansprungsvoller, weil ich dort die max. mögliche Tauchtiefe auf keinen Fall überschreiten sollte (Sauerstofftoxizität)! Das Risikopotential ist dabei meines Erachtens viel höher! Ich bin CMAS*** und darf bis 40m tauchen und tue das auch immer wieder mal (wenns was zu sehen gibt dort unten) und finde, dass das mit Luft absolut kein problem ist! Die Tagesform muss stimmen und in gewissen Masse kann man sich ja auch an die Tiefe gewöhnen (sagen wir mal, wenn man in den Ferien jeden Morgen einen TG auf 40m macht). Nach zwei Tagen nichttauchen beginnt der Gewöhnungsprozess dann aber wieder von vorne.
Gruss, SARAH
Antwort von Oliver am 24.04.2003 - 09:01 Hallo Sarah....
Sorry...aber das ist die falsche Stelle für deine Meinung zum tauchen .....
Nur soviel dazu:
-Bei einem NICHT-natürlichen Todesfall entscheiden das Thema Obduktion NICHT die Angehörigen sondern die Staatsanwaltschaft, die allerdings nach Prüfung auch darauf verzichten kann...
-die Tauchtiefe einhalten sollte dir (Ich bin CMAS ***) keine Probleme bereiten....
-Du DARFST so tief tauchen, wie du es für richtig und angemessen hältst....
Falls du diskutieren möchtest, gerne, aber ich denke hier ist wie gesagt die falsche Stelle dafür...
Oliver
Antwort von Dietmar am 15.05.2003 - 22:46 Frage:
Ist bekannt, welche(r) Atemreglertypen beteiligt war(en)?
Würde mich interessieren!
Antwort von oligluck am 20.05.2003 - 10:23 Hmm, dieser Thread scheint wirklich etwas aus dem Ruder gelaufen zu sein. Zumindest, was die Fakten zu dem Ausschlag gebenden Tauchunfall angeht, die so spärlich sind, dass viel Platz zu Spekulationen bleibt. Vielleicht war´s ja auch `nur` ein Unfall BEIM Tauchen? Schlimm ist auch das, ohne Frage!
Letzten Donnerstag wollte ich nach Hemmoor, habe aber aus Döspaddeligkeit schon beim Einladen ins Auto einen Fuß umgeknickt und verstaucht.
Bin also zuhause geblieben und habe niemandem davon erzählt: Nicht auszudenken, welch gefundenes Fressen für die örtliche Presse in Hemmoor dieser TAUCHUNFALL gewesen wäre!!!
Aber im Ernst: im Zusammenhang mit Unfällen beim Tauchen halte ich eine sachliche Diskussion, gerne auch für und wider VDST, CMAS oder PADI, Pressluft oder Mischgas, Tauglichkeit von Gerät, immer für sinnvoll:
Ob nun PAID-Jodeldiplom aus Hurghada oder VDST-TL mit Rettungsschwimmer- und Blutspendeausbildung oder sonstwas, manches vergisst jeder nach einer Weile, wenn der ständige Austauch/selbst gewollte Weiterbildung nicht wäre:
wer von uns kann denn - ganz ehrlich - aus dem Stehgreif den Partialdruck eines Gases in einer bestimmten Tiefe noch berechnen?
Und wann war die letzte Revision der Automaten?
Öhhh, weiß nich......
Ich muss gestehen, dass ich den abgelaufenen TÜV meiner Buddel neulich erst beim Füllenlassen bemerkte...
Und les´ deshalb gern hier mit, weil ich Informationen über Tauchunfälle/Gefahren für ziemlich wichtig halte. Und wer weiß: vielleicht entwickel ich ja irgendwann mal soviel Eigendisziplin, dass ich ein gaaanz sicherer Taucher bin? Dann, aber erst dann, brauche ich keine Kontrollinstanz mehr, die mich nach einem Blick auf den Computer hinweist, dass für mich bei 25m Schluss ist...
Wenn jemand bereit ist, sich für andere hinzustellen und notfalls ins Wasser zu springen, um einen havarierten Hobbytaucher (das bin ich und will es bleiben, solange mir das Tauchen Spaß macht) zu bergen, hab` ich da Hochachtung vor.
Dank also auch an Holger und die Crew vom See!
Antwort von Holger am 10.06.2003 - 15:47 ??? Tauchen nach Infarkt eines kleinen Herzkranzgefäss ???
wer weis etwas über Taucher die nach einem Herzinfakt ( kleinerem) wieder fit sind und Tauchen ??
würde mich brennend interesieren !
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