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Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
TU Hohenwarte-Stausee (Saalfeld-Rudolstadt) Abgesandt von Armin am 26.08.2003 - 10:24:
Danke an Norbert für die Info:
Saalfeld - Ein Taucher aus Bayern ist am Samstagabend im Hohenwarte-Stausee (Saalfeld-Rudolstadt) ums Leben gekommen. Der Mann wollte seine Taucherausrüstung testen, teilte die Polizei in Saalfeld am Sonntag mit. Zeugen sahen, wie nach dem vierten Tauchgang der leblose Körper an der Oberfläche trieb. Sie versuchten erfolglos, den Mann wiederzubeleben. Die Unglücksursache sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Der 1966 geborene Mann sei ein erfahrener Höhlentaucher gewesen. Er stammte aus dem bayerischen Lauf (Pegnitz).
Antwort von Niko am 26.08.2003 - 13:00 Meine persönlichen Informationen sind:
Ausgangspunkt war die Tauchbasis in der Alterbucht am Hohenwartestausee, wobei das Basispersonal/-leitung keinerlei Erfahrung mit Keislauftauchgeräten besitzt.
Der Verunfallte tauchte mit einem Kreislaufgerät. Dieses teste er dabei zum vierten Mal. Der Tauchgang fand am Abend, mit einer max. Tiefe von 20m und allein statt.
Anlieger/Angler bobachteten, daß die eingeschaltete Taucherlampe sich in einer
geringen Wassertiefe nicht mehr bewegte. Hilfeersuchen in der Basis wurden mit der Bemerkung: "Es ist alles in Ordnung...." abgetan. Die Rettungskette wurde von andere Zeltplatzanwesenden eingeleitet.
Hier stellt sich mir nun die Frage,da jetzt nach dem tödlichen Tauchunfall im März (Unfall 221) des zweiten Basisleiters und desse Buddys nun ein dritter Toder zu beklagen ist, ob es nicht an der Zeit wäre, genau Untersuchungen über die
Verantwortungen, Zuständigkeiten und Qualifikationen in der Basis durchzuführen?
Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen.
Antwort von Gunther am 26.08.2003 - 13:18 Traurige Geschichte....
Niko,
ich hoffe für Dich, dass Du die o.g. Bemerkung
" Es ist alles....." beweisen kannst
Gruß
Gunther
Antwort von MEX am 26.08.2003 - 13:39 Auch ich habe die selben Informationen wie Du Niko. Ich kenne den Basisleiter schon längere Zeit. Ich habe aus gutem Grund schon einige Jahre nicht mehr mit ihm und bei ihm in der Basis getaucht. Auch die Bedingungen und Umstände in der Basis sind bei den in der Gegend wohnenden Tauchern bekannt. Das war nicht immer so. Aber leider hat sich da vieles zum schlechten entwickelt. Sehr traurig das es dazu kommen mußte (wie schon gesagt nicht nur einmal). Und ich gebe dir Recht Niko, das sowas mal genauer untersucht werden muß. Mir sellt sich nicht nur die Frage nach der Verantwortung, Zuständigkeiten und Qualifikationen in des Basisleiters, sondern auch nach der psychologischen Eignung. Es ist nicht ausreichend mit der Taucherei nur Geld verdienen zu wollen, man sollte auch ein hohes Maß an Sicherheitsdenken und Verantwortungsbewustsein für andere haben. Leider können sich den Mangel an diesen Eigeschaften einige auf ihre Fahnen schreiben.
Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen.
Antwort von fee am 26.08.2003 - 14:54 ich war schon etliche male dort tauchen, auch in der Alter Bucht und kann mich über die dortige basis und das personal in keinster weise beschweren. im gegenteil, man wird sehr aufmerksam behandelt und ist sehr hilfsbereit. solange man nichts genaues weiss, sollte man mit anschuldigungen eher vorsichtig sein.
ich sehe auch keinen zusammenhang mit dem erwähnten unfall im frühjahr.
hoffentlich lassen sich die genauen umstände klären.
mein beileid an die hinterbliebenen
Antwort von TauchBommel am 26.08.2003 - 16:23 @Nico und MEX:
Der Tauchunfall im März steht ja nun wirklich in kaum einen Zusammenhang mit dem Unfall vom letzten Wochenende.
Fast schon etwas frech sind Eure persönlichen Vorwürfe gegenüber dem Basisleiter. Was heißt frech - anmaßend trifft es wohl eher.
[Zitat]
"Untersuchungen durchführen... Frage nach der Verantwortung, Zuständigkeiten und Qualifikationen in des Basisleiters".[/Zitat]
Demnach dürfte es beispielsweise am Attersee nur Deppen und unqualifiziertes Personal auf den Basen geben!? Ich bitte Euch, dass kann es ja wohl nicht sein.
Auch die Behauptung die Basis hätte sich zum Negativen entwickelt, ist völlig haltlos. Ich tauche hier auch seit 4 Jahren und habe die durchweg positive Entwicklung mitverfolgt. Allein was die Infrastruktur betrifft, hat sich enorm viel getan. Ich spreche hier die sanitären Anlagen oder die Übernachtungsmöglichkeiten an. Auch der Ausbau der anderen Wassersportmöglichkeiten spricht für die Basis. Dass Mario verucht seine Brötchen auf diese Art und Weise zu verdienen, kann man ihm ja wohl schlecht vorwerfen.
Und bis die Ursachen für diesen Unfall nicht geklärt sind, ist es höchst verantwortungslos mit dem Finger auf vermeindlich Schuldige zu zeigen. Schämt Euch!
Den Hinterbliebenen mein Beileid! Mario, nimm Dir solche Kommentare nur nicht zu Herzen!
So long,
Torsten
Antwort von diver am 26.08.2003 - 16:25 Ich habe genau die Informationen von Niko und MEX.
Der Basisleiter ist PADI-Tauchlehrer. Warum werden die Sicherheitsstandards nicht eingehalten? Der verunglückte Taucher war Rescue Diver. Warum läßt man Ihn mit neuer Spezialausrüstung allein Tauchen? Und das nach der Erfahrung im Frühjahr, als schon einmal zwei Taucher starben. Ich habe dafür kein Verständnis. Und dann erfolgte keine Hilfeleistung. Besorgte Leute wurden in der Basis fast verspottet, als sie um Hilfe fragen wollten und auf den regungslosen Taucher aufmerksam machten.
Das Personal verfügt nach meinen Kenntnissen nicht über entsprechende Qualifikationen, um einen Tauchbasisbetrieb zu führen. Oftmals agieren diese Amateure sogar in der Tauchausbildung. Freunde von mir haben deshalb bei PADI bereits Anzeige erstattet. Ich bin wütend. Solche Ereignisse und dieses gewissenlose Handeln verunglimpfen unsere Taucherei.
Mein Beileid den Angehörigen und seiner Ehefrau, die sich ebenfalls in der Basis aufhielt.
Antwort von Ralf am 26.08.2003 - 17:04 Ist bekannt, welches Kreislaufgerät benützt wurde?
Antwort von Ina am 26.08.2003 - 17:32 Warum regt sich Torsten so auf? Es gibt Regeln. Sie lauten: Tauche mit Partner. Die Tauchcompany hat dies offenbar nicht durchgesetzt. Ein Tauchpartner hätte den offenbar bewußtlosen Taucher bestimmt an die Oberfläche bringen können. Vielleicht hätte er gerettet werden können. Mit Durchhalteparolen kann man Fehler nicht abstellen. Bin aus der Gegend und habe auch von dem anderen Unglück gehört. Doch komisch. So kurz hintereinander drei tote Taucher. Und alles in Ordnung? Wirklich? Nicht im Ernst!
Schreibste mir hier nach dem Unfall 3xx hier wieder??????
Und das Du Toiletten und Übernachtungsmöglichkeiten als
sicherheitsrelevante Details beim Tauchen ins Feld führst finde
ich schon komisch...diese Zunahme meint niemand!
Ich meine die Zunahme von Besuchern der Neidenbergaer
Brücke mit fehlender Taucherfahrung, die Zunahme von
Tieftauchgängen ohne fundiertes Wissen und Eistauchgänge
im Faschingskostüm..... und damit meine ich nicht BC in
Tarnfarbe, sondern:
Geschehenes kann man nicht mehr ungeschehen machen...
Es geht nicht um die Suche nach einem Schuldigen,
es geht Gedanken für die Zukunft.... Gedanken zum
Verantwortungsbewußtsein .... Gedanken zum Vermeiden von
Trauerfällen....
Aber ich glaube, daß hier nicht der richtige Platz ist, um das weiter zu diskutieren...
Gruß NIco
Antwort von TauchBommel am 26.08.2003 - 17:41 Ina, soll am Einstieg ständig jemand darauf aufpassen, dass man sich an das Buddy-System hält? Nicht wirklich, oder? Ausserdem ist dazu niemand verpflichtet.
Drei tote Taucher sind natürlich drei zuviel. Aber andere Gewässer/Basen haben da unrühmlichere Bilanzen und da wird nicht so hart diskutiert. Sorry, ich will hier absolut nichts verharmlosen!!! Aber nur die Basis dafür verantwortlich zu machen, ist mir zu einfach.
So long,
Torsten
Antwort von Widerporst am 26.08.2003 - 19:47 Ein Solotaucher mit Kreisel stirbt. Das ist sehr schlimm!
Genau so schlimm ist es, die Basis dafür verantwortlich zu machen!
Wenn ICH allein tauche, bin ICH ALLEIN für mich verantwortlich! Wenn ICH bei einem von MIR gewollten Solotauchgang den Löffel abgebe, wer ist dann schuld? ICH allein, niemand sonst!
Offen gesagt, finde ich es zum kotzen, wenn für eigenes Verhalten immer jemand anderes den Kopf hinhalten soll.
Mich persönlich kotzen gängelnde Basen im In- oder im Ausland an! Wenn ICH der Meinung bin, beispielsweise vier 60m Solo-Deko-TG pro Tag machen zu müssen, bin einzig ICH für MICH verantwortlich. Da ich jedoch in der glücklichen Lage bin, Hirn zu besitzen und auch selbiges benutzen kann, weiß ich, daß das schlecht für mich wäre, also laß ich das.
Arg anzweifeln muß ich, daß der Taucher noch zu retten gewesen wäre, wenn jemand von der Basis sofort (was der einzige Vorwurf ist, den man der Basis berechtigt machen muß) reagiert hätte, da die Lampe bestimmt schon eine geraume Weile an ein und dem selben Ort war, bevor dieses jemandem auffiel.
Die Basis kann ich bzw. die Staatsanwaltschaft nur dann zur Verantwortung ziehen, wenn mir die Basis beispielsweise CO-haltige Luft verkauft hat. So einfach ist das.
Der Widerporst
PS: Ich weiß, wovon ich rede, da ich schonmal -aus eigenem Verschulden- einen fast tödlichen Unfall mit viel "Zufall" und noch mehr Glück überlebte. Verantwortlich gemacht habe ich für den Unfall einzig und allein nur mich und keinen anderen!
Denkt mal darüber nach, bevor Ihr mich jetzt gleich beschimpft!
Antwort von flossenschlag am 26.08.2003 - 20:44 immer feste drauf, oder.
Antwort von hans am 26.08.2003 - 22:49 hallo bommel
warum am attersee
immer gute luft hans
Antwort von kaiserfisch am 26.08.2003 - 23:13 Warum macht ihr die Tauchbasis für den Unfall verantwortlich????
-Hat die Basis das Kreisel zur Verfügung gestellt??
-War dies ein Ausbildungstauchgang der Basis???
Wahrscheinlich "Nein". Also warum ist dann die Basis für den Unfall verantwortlich?
Soll sie mich vielleicht an einem Solo-TG hindern?
Wozu sie übrigens nie und nimmer berechtigt ist!
Es sollte jedem bewust sein, daß nicht die anderen für sein Leben verantwortlich sind, sondern er selbst!!!!!
In diesem Sinn plane den TG so, daß Du alleine deine Probleme lösen kanst und keinen Buddy brauchst.
Grüße vom Solotauchenden
Kaiserfisch
Antwort von Tagfalter am 26.08.2003 - 23:40 Nico, driver und MEX
Es ist schon erstaunlich, woher ihr euer "Wissen" habt:o
"Ausgangspunkt war die Tauchbasis ..."
"Hilfeersuchen in der Basis wurde ... abgetan"
"seiner Ehefrau, ... in der Basis aufhielt"
"besorgte Leute ... verspottet"
Da muten solche Worte wie "Gedanken für die Zukunft ... Gedanken zum Verantwortungsbewußtsein ... Gedanken zum vermeiden von Taucherunfällen ..."
wie Hohn an.
Ich frag mich, interessieren euch hier die wirklichen Umstände, die zu den Unfällen führten, oder wollt ihr nur mit Dreck um euch werfen.
Ich kann euch nur so viel sagen, dieser Tauchunfall wird genaustens untersucht, mit dem Ziel die wirklichen Gründe herauszubekommen, damit einen anderem nicht das gleiche Schicksal ereilt. Solange aber diese Untersuchungen nicht abgeschlossen sind, ist es mehr als anmasend, die Basis (die nach meinem Kenntnisstand und der geht bei weitem über das hier geschriebene hinaus) keinerlei Verantwortung für das Unglück trifft.
Nein Nico, du kannst hier nicht weiter diskutieren, weil du weder Ahnung noch gesicherte Kenntnise über die Vorfälle hast.
Ich wünsche allen Tauchern, dass sie nach jedem Tauchgang mit glänzenden Augen und erfüllten Herzen wieder auftauchen werden.
Antwort von Flusstaucherin am 27.08.2003 - 00:36 an Widerborst.
Ok, Du übernimmst für Dich selber Verantwortung. Wenn Dir was passiert (was ich Dir nie und nimmer wünsche): übernimmst Du auch die Verantwortung für die Retter, die u.U. IHR Leben einsetzen, um Deines zu retten? Denk` mal drüber nach. Ganz abgesehen von den Kosten einer Rettung - übernimmst Du die dann auch? (Im Testament dafür vorsorgen..)Nichts für ungut - aber NIEMAND ist so auf sich selbst gestellt - oder nur sich selbst Rechenschaft schuldig, wie wir alle (oder manche von uns)das gern hätten.
Antwort von Emanuel am 27.08.2003 - 07:12 Hier zunächst auch mein Mitgefühl den Freunden und Hinterbliebenen des verunglückten Tauchers.
Ich sehe das genauso:
Für sein Equippment ist jeder Taucher selber verantwortlich. Teste ich was neues, wo ich nicht genau sagen kann, welche Umstände/Probleme dabei auftreten können, aber mein Leben davon abhängt, dann ist es nicht nur ganz nützlich, vorher Erfahrungs-Berichte einzuholen, sondern vielleicht auch einen Buddy mitzunehmen, der Erfahrungen mit so einem Ding hat und der möglicherweise bei meinen Problemen damit helfen kann. Und das geht gerade bei "neuen" Keislauftauchgeräten schon beim Zusammenbau los...
Denn die mögliche Unfallursache ist sicherlich nicht die (mangelhafte?) Rettungskette!
Wenn die dann allerdings nicht gut funktioniert, dann kann man schon mal beim Basisleiter nachfragen, wo dran es denn wohl liegen mag. Da mag sich jeder selbst ein Bild verschaffen.
Ich finde es nicht nur richtig sondern auch wichtig, an einem neuen Platz, wo ich zum ersten Mal tauche, nach den Rettungsmöglichkeiten zu fragen. Und wen frage ich denn da, wenn nicht den Basisleiter? Da muss dann jeder selbst entscheiden, ob und unter welchem Risiko er dann (noch) tauchen gehen will.
Für mich gilt beim Tauchen: Safety first!
In diesem Sinne finde ich hier auch die immer wieder öffentlich ausgetragenen Streitdebatten um die "vermeintlichen Vorzüge" des Solotauchens eher deplaziert. (Da gibt es doch eine eigene Seite, wenn es schon sein muss...) Damit verunsichert ihr nur Leute, denen man gerade im Kurs klargemacht hat, dass Tauchen im Buddy-System stattfindet. Für mich liest sich gerade dieser Unfallbericht doch so, als hätte hier ein Buddy doch vielleicht noch das schlimmste verhindern können. Zumindest einer mit einer Rescue-Ausbildung. Den kann auch ein noch so guter Basisleiter am Ufer nicht ersetzen.
Leider können wir den Toten nicht mehr fragen, ob er nicht lieber doch einen Buddy dabei gehabt hätte...
Antwort von Ina am 27.08.2003 - 07:34 Das ist ja alles sehr interessant. Selbstverständlich ist jeder Taucher für sich verantwortlich. Was ist aber die Aufgabe einer Tauchbasis? Schließt Ihr Service nicht auch Sicherheit mit ein? Und Bommel: Vielleicht hätte man es in der Basis ja schon bei der Vorbereitung der Ausrüstung merken können, daß der verunglückte Taucher allein zu tauchen beabsichtigt. Wenn bereits tödliche Unfälle dort passiert sind, dann wundert es doch, daß hier seitens der Basis nicht mehr aufgepaßt wurde. Wozu wird in der Tauchausbildung das Partnersystem erlernt, wenn es dann in der Praxis nicht angewendet wird. Gibt es in der Basis keine Tauchschüler oder junge Taucher? Was denken die, wenn die "alten Hasen" sich nicht an die Regeln halten und die Basis es nichts angeht? Das muß doch auch die Tauchlehrer in der Basis ärgern, wenn sich niemand an das hält, was sie ständig predigen. Das ist mir unverständlich. Ich erlebe das auch manchmal im Urlaub. Manchmal frage ich mich, ob wirklich alle wissen, was sie so erzählen. Fakt ist, jeder Unfall ist zuviel. Meist hätte er nicht geschehen müssen. Der Taucher ist tot. Auf ihm sollte man deshalb nicht herumhacken. Aber wir haben schon die Pflicht, ernsthaft nachzudenken. Und die Frage nach dem Umfeld ist da schon richtig. In der Öffentlichkeit wird auch diskutiert. Und die will gefährliche Sachen immer am liebsten verbieten. Ich will aber tauchen. Deshalb regt mich die Uneinsichtigkeit und der Egoismus Einzelner auf.
Antwort von TauchBommel am 27.08.2003 - 07:37 @Hans
Zum Glück ist es dieses Jahr etwas ruhiger am Attersee, aber ich kann mich an Jahre erinnern, da verging kaum ein Monat ohne (zum Teil) tödlich ausgegangenen Unfall. Ich habe den Vergleich nur benutzt, da in diesen Fällen die Diskussionen nicht so schräg gegen irgendwelche Basen verliefen. Ansonsten mag ich den Attersee sehr!!!
So long,
Torsten
Antwort von TauchBommel am 27.08.2003 - 07:43 @Ina. Wie kaiserfisch schon richtig sagt, ist keine Basis berechtigt, Dich am solo tauchen zu hindern. Warum auch!? Aber das gehört nicht hier hin.
Und wie bereits erwähnt, hat der Unfall vom März in keiner Weise mit diesem hier zu tun. Falls Du (und offensichtlich einige andere) es nicht wissen sollten. Im März ist der Co-Basisleiter in einem Wehr bei einem Rettungsversuch ertrunken!
Bitte immer erst denken bzw. informieren und schreiben!!!
Antwort von Niko am 27.08.2003 - 09:04 @Tauchbommel
Das war ein Rettungsversuch?
Und Du schreibst: "Bitte immer erst denken bzw. informieren und schreiben!!!"???
Wäre das nicht an einer früheren Stelle nötig gewesen..
Na egal....Aber das DENKEN habe wir ja gelesen ist die Sache von
@ Widerpost
weil der glücklich über sein Hirn ist, daß ihm nur durch Glück und Zufall heute hier noch wichtige Solotauchphilosopien schreiben läßt. Aber wenn der Basisleiter das Tauchen als "Extremsportart" bezeichnet (OTZ vom 26.08.03) . Dann scheint es ja wahrlich heldenhaft und übermenschlich zu sein nach einem Tauchgang die Sonne wieder zu sehen.... Aber die glänzenden Augen wünscht ja
@tagfalter
Warum muten Dir solche gedanken wie Hohn an? Ließ die OTZ von heute, den Beitrag des Basisleiters über das "sichere" Tauchen... Hohn finde ich, daß zB nichts von einer Rettungskette zu lesen steht, die man beim Tauchen bedenken sollte... Herzlichen Glückwunsch, wir haben wieder aus dem Wochenende gelernt!
Antwort von Ina am 27.08.2003 - 09:22 Nein, Tauchbommel. Der Co-Basisleiter war zuerst allein im Wasser und kam nicht zurück. Dann ging der andere Taucher ins Wasser, um ihn zu retten. Als der auch nicht wieder herauskam, versuchte eine Schnorchlerin zu helfen, die mit Glück überlebte. Auch so ein Beispiel für verantwortungsvolles Solotauchen. Die Überlebenden müssen mit dem Schrecken leben.
Antwort von Mark am 27.08.2003 - 09:56 Meine Meinung dazu:
Der Basis wird (nach den wenigen Informationen, die ich aus den Beiträgen rauslesen kann) wohl kaum ein Vorwurf zu machen sein, daß (!) es zu diesem Unfall kam.
Falls die Vorwürfe von Nico und MEX stimmen und ihre Informationen "belastbar" sind, muß man aber den Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung machen. In diesem Fall sollten sie unbedingt Anzeige erstatten.
Falls die Vorwürfe aber doch nicht so "belastbar" sind, ist es natürlich einfacher, sich im Forum auszutoben .....
Antwort von diver am 27.08.2003 - 10:05 Ich wurde kritisiert für meinen Beitrag. Es tut mir leid, aber es war nun einmal so traurig, wie es war. Die anwesenden Nichttaucher am Unglücksort, das waren ja auch die Einzigen, die eine Rettung versuchten, sind sehr erzürnt und meinten, das war schon unterlassene Hilfeleistung, was da seitens der Basis gelaufen ist. Und das Unglück haben viele Leute mitbekommen.
Antwort von Uwe am 27.08.2003 - 10:10 Naja - da sind wir ja wieder dort, wo die meisten TU-Diskussionen hinführen - Spekulationen, Schuldzuweisungen und, und, und...
Dazu kein Kommentar weiter von mir - es ist mir zu nervig.
Aber eine Frage an die technisch "Ahnungsvollen":
Ich selbst hab keine große Ahnung von Kreislaufgeräten und bin auch noch nie mit einem solchen getaucht. Wo liegen die Gefahrenquellen bei diesen Geräten?
Ich hoffe die Analyse des Gerätes gibt Aufschluss über die Unfallursache.
Und eventuelle Unzulänglichkeiten im Umfeld des Tauchplatzes werden sicherlich in den Ermittlungen mit betrachtet.
Aber - ohne den Verunglückten hier zu denunzieren - im Endeffekt ist jeder für sein Tun selbst verantwortlich.
Ich hoffe nur, dass irgendjemand aus seinem Umfeld (Familie oder Freunde) nach abgeschlossenen Ermittlungen mal den Mut oder die Kraft findet und die näheren Umstände hier darstellt. Damit könnten viele Spekulationen ad absurdum geführt werden.
Tut mir persönlich leid, dass viele Unfalldiskussionen zur Schlammschlacht herabgewürdigt werden.
Gruß Uwe
Antwort von Rechtsanwalt Hennersdorf am 27.08.2003 - 11:00 Sehr geehrte Angehörige des Verstorbenen; sehr geehrte Teilnehmer und Tauchfreunde,
auch von mir zunächst herzliches Beileid an die Hinterbliebenen.
Mit meinem Beitrag werde ich keine Stellung zu Schuldfragen hinsichtlich des Tauchunfalles nehmen. Mir geht es vorliegend um "Schuld" unter vorgeblich besorgten Chatteilnehmern. Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied zwischen freier Meinungsäußerung und Vorverurteilung/ Rufschädigung, auch wenn die Grenzen manchmal fließend sind.
Die Grenzen eindeutig überschritten haben "Niko" und "MEX". Ein rechtlicher Hinweis also an Euch: Verleumdung ist strafbar und zivilrechtlich mit der Unterlassungsklage als unerlaubte Handlung verfolgbar. Im Falle einer solchen Klage wäre aus gutem Grund derjenige für die Wahrheit seiner Behauptungen beweisbelastet, der diese aufgestellt hat. Völlig zutreffend also die Anmerkung von "Gunther". Ich will Euch jetzt keine Angst machen, das kann ich ja auch nicht, da Ihr, die Ihr fordert andere zur Verantwortung zu ziehen, Euch hinter Nicknamen versteckt, um selbst nicht für Euer Handeln einstehen zu müssen. Nur soviel, wer sagt Euch eigentlich, dass eine Untersuchung -die Ihr fordert- nicht stattfindet. Da Ihr so gute Informationen besitzt müsstet Ihr wissen, das dies von Amts wegen bei unnatürlicher Todesursache regelmäßig der Fall ist. Euer Schreiben ist daher nicht auf Aufklärung gerichtet, sondern auf Vorverurteilung einer bestimmten Person die Ihr bereits jetzt an den Pranger stellen wollt. Diese Diskussion gefällt mir überhaupt nicht und hat auch überhaupt gar nichts mit Beileid für das Opfer zu tun.
Ich darf Euch mitteilen, das nach unserer Verfassung in aller Regel jeder solange als unschuldig gilt, bis er rechtskräftig verurteilt ist. Das hat ebenfalls gute Gründe und muß erst Recht in einem Fall gelten, in dem jemand als erfahrener Taucher allein taucht.
Wenn Ihr tatsächlich aus der Region stammt, werdet Ihr mich kennen, da ich selbst Taucher im Rudolstädter TC bin. Ihr könnt das gern sachlich diskutieren, wenn es Euch wirklich auf Meinungsäußerung ankommt. Ihr findet mich unter www.rechtsanwalt-saalfeld.de.
Allerdings müßt Ihr Euch dann zu erkennen geben, weil ich mich an anonymer Diskussion -mit dieser einmalige Ausnahme hier- nicht beteilige. Das wird meiner Meinung nach aber nicht geschehen, weshalb ich erhebliche Zweifel habe, dass Ihr an einer sachlichen Diskussion interessiert seid. Dann spart Euch aber bitte auch jedes Urteil über andere, erst Recht wenn es allein aus unlauterer privater Motivation heraus darauf angelegt ist, diese Personen in Ihrem Ruf zu schädigen und schiebt nicht für Eure Zwecke einen verunglückten Taucher vor. Danke an alle, die sich trotz solcher Stimmungsmache eine realistische Meinung und Objektivität bewahrt haben.
Hennersdorf
Rechtsanwalt
Antwort von Sven am 27.08.2003 - 11:25 Als PADI-Tauchlehrer und Betreiber einer Tauchschule der Region stimmen mich das Tauchunglück vom Wochenende und die diesbezüglichen Diskussionen sehr nachdenklich.
Die Tauchunfälle am Saalewehr in Uhlstädt sowie am Hohenwartestausee, bei denen drei Menschen tödlich verunglückten, werden von einigen Diskussionsteilnehmern in Zusammenhang gebracht, was jeweils Pro und Contra auslöst. Für mich besteht ein Zusammenhang.
Alle drei Taucher waren durch Sporttauchbrevets ausgewiesen. Mit ihrer Sporttauchausbildung erwarben sie sich entsprechende theoretische und praktische Sporttauchfertigkeiten. Mit Ihrer Unterschrift verpflichteten sie sich im Rahmen ihrer Ausbildung, Sporttauchgänge entsprechend ihres Trainings sowie der Standardverfahren für sicheres Tauchen durchzuführen.
Alle drei Taucher starben jedoch bei Tauchaktivitäten, die außerhalb des genannten Bereiches lagen. Diesbezügliche Regeln, wie das Tauchen mit einem Buddy, Auswahl des geeigneten Tauchplatzes (Saalewehr in Uhlstädt), Notfallplanung, Notfallmanagement, Bereitstellung von Notfallequipment, u.a. wurden mißachtet. Alle drei Taucher bezahlten den höchsten Preis. Laßt Ihnen Frieden.
Wie viele andere Taucher stand ich am Grab von Micha, den ich selbst gut kannte, und Matthias, der manchmal schon vergessen scheint. Man war sich einig, das vermeidbare Unglück nicht wieder geschehen zu lassen.
In der Öffentlichkeit werden die Tauchunfälle lebhaft diskutiert. Die Frage nach dem Umfeld und den Rahmenbedingungen muß gestattet sein.
Neben ihren geschäftlichen Verpflichtungen im Rahmen der Ausbildung, der Durchführung von Tauchaktivitäten und dem Ausrüstungsverkauf übernehmen Tauchlehrer auch moralische Verpflichtungen.
Seitens der Basisleitung hätte in beiden Fällen ein energisches Machtwort die Tauchgänge, die nicht im Ausbildungsbereich der Taucher lagen, und damit die Unglücke verhindern können. Wozu bestehen Ausbildungssysteme, wenn sie von ihren Repräsentanten nicht durchgesetzt werden. Kenntnis bestand.
Neben zu diskutierenden Sicherheitsvorkehrungen und Rettungsmaßnahmen zeigen mir diese Unglücke nachhaltig: die Notwendigkeit von Ausbildungssystemen und ihre Anwendung. Scheinbare Erfahrungen ersetzen fundierte Ausbildung nicht. Es hätte dieser tragischen Beweise nicht bedurft.
Sven Roesler
IDC Staff Instructor
PADI 948267
Antwort von DML am 27.08.2003 - 11:32 Als erstes mein Beileid den Hinterbliebenen.
Wer das eine oder andere Mal die Tauchbasis in der Alterbucht besucht hat und vielleicht auch schon einmal andere Tauchbasen kennen gelernt hat, wird wohl zu der Feststellung kommen müssen, dass auf dieser Basis Heldentum groß geschrieben wird.
Ich zitiere von Niko „Dann scheint es ja wahrlich heldenhaft und übermenschlich zu sein nach einem Tauchgang die Sonne wieder zu sehen....“. Das reflektiert den Geist der Tauchbasis. (TIEFER, LÄNGER, DUNKLER, KÄLTER halt EXTREMER als die Anderen)
Verletzungen der Standards für sicheres Tauchen (und ich rede hier über Sporttauchen) und der Ausbildungsstandards sind an der Tagesordnung. Und in sofern steht das Unglück von Uhlstädt sehrwohl im Zusammenhang mit Diesem. So kommt es zum Beispiel vor, dass DiveMaster oder RescueDiver OWD und AOWD Ausbildungstauchgänge selbständig durchführen. Nebenbei wird das noch ein Nachspiel haben.
Durch das Verhalten der Basismitarbeiter und Dauergäste wird den Tauchschüler von Anfang an Fehlverhalten und außeracht lassen von Sicherheitsstandards vorgelebt.
Glückwunsch und vielen Dank. Das sind sichere Methoden um einen schönen und eigentlich sicheren Sport in Verruf zu bringen.
Antwort von Michael Hechler am 27.08.2003 - 11:41 Gefahren bei Kreislaufgeräten:
- Ausfall der Injektoren/verstopfen der Düsen:
Das führt dazu, daß im Kreis geatmet wird ohne das neues Gas zuströmen kann. Der O2 Gehalt sinkt, der Taucher wird ohnmächtig und stirbt.
- Falsche Gaswahl:
Constant Volume: Das gewählte Gas ist für die angestrebte Tiefe ungeeignet. Durch den Drop im Kreislaufgerät wird es hypoxisch.
Constan Flow: Das Gas passt nicht zur gewählten Düse/Düseneinstellung und wird hypoxisch.
- Scrubber verbraucht:
Der Atemkalk kann das CO2 nicht mehr binden. Es folgt eine CO2-Vergifftung.
CCR werden von Höhlentauchern eher selten eingesetz weswegen ich nicht darauf eingehe.
Gruß Michael
Antwort von Andreas am 27.08.2003 - 12:11 Danke für den sachlichen Beitrag an Sven.
Dem gibt es nicht hinzuzufügen.
Andreas Ludwig
VDST F-ÜL #2.5532
PADI DM #942855
Antwort von stephan am 27.08.2003 - 12:22 Dieses Taucherforum, sollte dazu dienen anderen Tauchern zu helfen zukünftige Tauchgänge besser zu planen und sicherer zu gestalten.
Ich finde, soweit die Aussagen wahr sind, dass Verhalten der Basis auch äußerst verwerflich, jedoch ohne belegbare Beweise, sollte man sich von Vorurteilen distanzieren. Des weiteren sind die Umstände des Unfalls zur Vermeidung zukünftiger Unfälle die Wirklich interessanten Fakten und nicht etliche Schuldzuweisungen und andere Seen die zur Zeit nicht so stark von Unfällen frequentiert sind.
In diesem Forum sollte man sich von den alltäglich bekannten Klatschblättern abwenden und aufhören polemisch zu argumentieren. Das hilft wirklich niemanden.
Sollte noch jemand echte Fakten zu den tragischen Unfall berichten können, so kann er sie mir ja zukommen lassen.
Mein aufrichtiges Beileid gild den Hinterbliebenen und Freunden.
Stephan
Antwort von Uwe am 27.08.2003 - 13:13 @Michael Hechler
Danke für die Erläuterungen - das hat meinen Horizont ein wenig erweitert. Es sind ja augenscheinlich doch eine Menge Dinge, die da schief gehen können.
Wie ist denn bei Kreislaufgeräten die regelmäßige Überprüfung geregelt und kann eine Überprüfung solche technischen Defekte überhaupt verhindern? Ich meine das so - bei einem Auto kann einem trotz TÜV auch unverhofft ein Reifen platzen. Da ist man ebenfalls machtlos.
Andererseits kann eine Ohnmacht (wenn es eine war) unterwasser ja auch bei TG`en mit normalen Pressluft-TG passieren (aus welchen Gründen auch immer) und dann ist das Problem das gleiche.
Die Frage ist in beiden Fällen: Hätte ein Buddy schlimmeres verhindert? Ja? - Alles reine Spekulation!
Um irgendwelche Grundsatzdiskussionen zu unterbinden - ich tauche im Buddysystem und auch solo.
Ich hoffe das die Begutachtung des Gerätes Aufschlüsse über einen eventuellen Defekt und damit Rückschlüsse auf die Unfallursache gibt.
Gruß Uwe.
Antwort von Ina am 27.08.2003 - 14:29 Es geht hier um etwas Grundsätzliches. Um die Einstellung zum Tauchen. Um das Einhalten von Regeln. Ich meine, die Regeln sind sinnvoll. Wieso glauben immer wieder einige, schlauer als die Regeln seien zu müssen?
Antwort von Michael Hechler am 27.08.2003 - 16:03 @ Uwe:
Ich persönlich bin der Meinung daß gerade bei einem Tauchgang zum Testen des Kreislaufgerätes ein Buddy sehr hilfreich gewesen wäre. Es ist davon auszugehen daß der Taucher erst ohnmächtig wurde und dann gestorben ist (an was auch immer). Ein Buddy hätte das bemerken können und den Taucher rechtzeitig hoch bringen oder bereits unter Wasser eine Gasspende durchführen können. Die Chancen zu überleben wären exorbitant höher gewesen, denn alleine hatte er keine.
Daher finde ich das Geschwätz der Solotaucher (Solokompetenz, alles alleine lösen können, etc.) auch dumm, unwissend oder ignorant.
Was das Einhalten von Regeln angeht: Davon halte ich wenig. Im Buddyteam zu tauchen nur weil es eine Regel vorschreibt wäre für mich kein Grund. Im Team zu tauchen weil es mich absichert und mir das Leben retten kann dagegen schon.
Abschließend lässt sich wohl sagen, daß der Taucher noch leben könnte, wäre ein kompetenter Buddy dabei gewesen. Der Tauchbasis kann man da keinen Vorwurf machen.
Gruß Michael
Antwort von Michael Hechler am 27.08.2003 - 16:12 Hab noch was zur Überprüfung der Geräte vergessen:
Viele Kreislaufgeräte in der Höhlenszene sind homebuild. Da gibt es kaum welche mit CE oder gar etwas TÜV ähnlichem.
Allerdings werden die Geräte vor jedem Tauchgang Tests unterzogen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
Gegen eine falsche Gaswahl oder verbrauchten Scrubber hilft das aber nicht. So ist beispielsweise auch der Unfall von Max Hahn wahrscheinlich auf den Scrubber zurückzuführen.
Gruß Michael
Antwort von Uwe am 27.08.2003 - 16:23 @Michael Hechler
Was du sagst macht Sinn.
Warten wir also das Untersuchungsergebnis ab, wenn wir es hier überhaupt erfahren sollten. Alles weitere sind eben nur Spekulationen.
Zum Thema Solotauchen - ich bin kein Verfechter der Solotheorie auf Teufel komm raus. Ich tauche gerne mit Buddy, weil man dann auch was zu erzählen hat nach dem TG und das Gesehene auswerten kann.
Aber ich finde es auch reizvoll, ab und an mal alleine abzuschalten und auf keinen achten zu müssen (wohl wissend um die eine oder andere Unwägbarkeit beim Solotauchen).
Aber nach solchen Unfällen macht man sich eben doch Gedanken, was wäre wenn...
Gruß Uwe
Antwort von Uwe am 27.08.2003 - 16:30 @Michael Hechler
ups - da haben sich unsere postings leicht überschnitten. Mein Kommentar bezog sich auf dein vorletztes posting.
Zum Selbstbau von Kreislaufgeräten kann ich nichts sagen, weil ich davon keine Ahnung habe. Wer sich das zutraut und die entsprechende Sachkenntnis hat soll es tun.
Ich wäre sicherlich vorsichtig mit derlei Sachen.
Also nix für ungut und Gruß.
Antwort von dagmar am 27.08.2003 - 16:56 weiss jemand von euch welches kreislaufgeraet verwendet worden ist?
Antwort von Karsten am 27.08.2003 - 17:30 Leider wie häufig lauter Vermutungen u. Anschuldigungen! Ich hoffe es gibt Infos über die genaue Unfallursache und Verhalten der Anwesenden. Viele Faktoren wären möglich. Es muß nicht unbedingt der Kreisel gewesen sein! Sollte jedoch bei einer Untersuchung eine Fehler, Nutzer od. Gerät, festgestellt werden wäre es von Interesse dies zu erfahren um Probleme zu umgehen und Unfälle zu vermeiden. Und genau darum sollte es gehen! Also SCR od. CCR, Hersteller, Typ, evtl. Fehler, und wurde mit Bailout u. Sauerstoffmonitoring getaucht und Umbauten vorgenommen.
Antwort von Peter Frese am 27.08.2003 - 19:26 Auch ich finde den Beitrag von Sven hier am sachlichsten. Es ist immer schwer als "Nicht-Dabeigewesener" irgendwelche Schlußfolgerungen zu ziehen. ...
Es bleibt vielleicht noch der Hinweis, das der Rudolstädter Tauchshop ein eingetragenes PADI-Divecenter ist, damit dem PADI-Qualitätsmanagement verpflichtet und hier (auf Antrag) eine Überprüfung durchgeführt werden kann.
Antwort von Waldi am 27.08.2003 - 20:19 @Peter Frese
Meines Wissens hat die Rudolstädter Tauchschule ihre Basis in Droschkau und nicht an der Alterbucht, d.h. Du meinst sicherlich ein anderes "PADI-Tauchcenter".
Aber vielleicht äußert sich mal hier ein Vertreter der ortsansässigen Basis ?
Antwort von Jessica am 27.08.2003 - 22:57 Wie ich soeben hoere, hat der Basenleiter diesen Link zu sehen bekommen. mal schau`n, ob er was dazu sagen moechte. Bis dahin moechte ich, dass die Spekulationen hier aufhoeren, ansonsten schliesse ich diesen Thread (mal wieder)!
Mario, Du kannst mich auch gern per PM kontaktieren.
Antwort von Franzi am 28.08.2003 - 01:43 Betrifft die antworten und aussagen von Nico und Mex.... He jungs woher habt ihr eure persönlichen Informationen?????? Wenn diese so persönlich sind warum dann unter Nicknamen?????
Ihr urteilt meiner Meinung nach über Sachverhalte und Personen die ihr nur vom hören kennt.
Ich bin seit gut 9 Monaten ständiger Gast der Basis am Alter und kann mich in keiner Weise beklagen im Gegenteil ich kann die Basisleitung und Mitarbeiter nur bewundern.Freue mich schon wieder auf die nächsten TG,s am 12.09.03
Aber nur zu eurer info falls euch der Stoff hier ausgehen sollte am gleichen Samstag hat auch ein Taucher in Östereich sein Leben gelassen wie wäre es wenn ihr da mal schaut wer oder was daran schuld war!?
Antwort von Michael am 29.08.2003 - 10:13 Hi,
zu dem TU gibt es was neues: Das Kreislaufgerät mit dem der Taucher verunglückt ist war ein Constant Volume Gerät. Er hatte es eine Woche zuvor gekauft und ofenbar keine Schulung für dieses Gerät.
Antwort von Herbert am 02.09.2003 - 13:57 Bezüglich der möglichen Unfallursache, hier der Link zu dem Pressebericht des LKA Thüringen Hier klicken . Siehe dazu auch Taucher.Net Nachrichten: Hier klicken
Antwort von Jessica am 05.09.2003 - 05:13 Hier noch die Stellungnahme der Basis am See. Danke an die Leitung!:
Der verunglückte Taucher, hatte schon im letzten jahr bei uns getaucht mit Spezialausrüstung, checkte zusammen mit seiner Freundin am Samstag bei zum Übernachten mit Tauchoption am Sonntag ein. Er legte sein Höhlentauchbrevet vor inkl. Versicherung. Hierbei unterschrieb er den Haftungsausschluß und das er den § 58 der Stauseeordnung bzgl. Regelung des Tauchens in der Hohenwarte eingesehen bzw. zur Kenntnis genommen hat. Dieser regelt die Tauchtiefe bis max. 20m und das Tauchen im Team mit Buddyleine und Boje setzen. (Ausnahme für Tauchen tiefer 20m ohne Leine ist nur in Begleitung durch unsere Basis möglich.) Gegen Mittag unternahm er zusammen mit seiner Freundin den ersten Tauchgang an diesen Tag bei uns auf der Basis. Danach bereitete er sein Gerät für einen erneuten TG vor. Seine Freundin war dabei immer anwesend. Nach unseren Kenntnisstand begab er sich dann zusammen mit seiner Freundin gegen 19.00 wieder zum Tauchen ans Wasser. Er führte den TG dann allein durch, da seine Freundin auf ihn am Ufer wartete. Zu keinem Zeitpunkt des Tages nutzte er ein Gerät oder Luft von uns und war durch uns als erfahrener Taucher (über 500 TG) einzustufen.
Da es sich bei seinem Gerät um ein uns unbekanntes handelte, ließen wir es uns von ihm erklären. Da wir allesamt Laien auf dem Rebreather-Gebiet sind, verließen wir uns darauf, da es ja ein Kaufgerät war, daß das Gerät funktioniert. Dies wurde uns durch den TG am Mittag ja auch bestätigt. Wir sahen daher keinen Handlungsbedarf gegen die Nutzung des Gerätes unsererseits vorzugehen. Da dies zudem einer rechtlichen Grundlage entbehrt und wir weder verpflichtet noch ermächtigt sind, so etwas tun zu können. Von unserer Seite können und werden die bei uns gemeldeten Taucher immer wieder zum Einhalten der Verfahren für sicheres Tauchen angehalten. Da unser See jedoch noch frei ist zum Tauchen liegt es daher nicht in unserer Hand wer wie wann und wo zu Tauchen hat, solange er sich in diesem Bezug an die geltende Regelung hält.
Wie und wodurch sich der Unfall genau ereignete möchten wir den ermittelten Behörden überlassen. Uns steht in diesem Fall kein Urteil zu. An dieser Stelle möchten wir auf die Info?s zum EDO04 hier im Tauchernet hinweisen.
Wir möchten an dieser Stelle Sabine und Wolfgangs Familie nochmals unser tiefstes Mitgefühl aussprechen.
Die Tauchbasis Hohenwarte des WSZ-Hohenwarte
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Du suchst Infos zu einem ganz bestimmten Tauchequipment-Hersteller? Schau mal in unsere Hersteller-Datenbank, hier sind Kontaktdaten ebenso hinterlegt wie aktuelle Produkte, Erfahrungsberichte und einen Auszug aus dem Forum.
Similan Islands (01.12.2008) Hallo, nachdem wir 2006 Anfang Dezember bereits ein 4 Tages liveaboard auf den Similans, Surin und Richelieu Rock gemacht haben und uns die Tauchplätze extrem begeistert haben, da wir bis auf einen (mehr) Groene Heuvels, Wijchen bei .. (01.12.2008) Leider hat der Zugang zu den Parkplätzen eine neue Schrankenanlage und man kommt mit Fahrzeugen länger als 6 m nicht mehr auf die Parkplätze. Wir waren am Samstag mit dem Wohnmobil (6,10 m) dort und (mehr) Santa Catalina (29.11.2008) Santa Catalina, Region Veraguas, Zentral-Panama ScubaCoiba (www.scubacoiba.com) Santa Catalina ist ein kleiner Ort am Pazifik, bekannt für exzellente Surf- und Tauchbedingungen. Ich war dort für (mehr)
Aktuelle Basenberichte:
SAMsDIVING, Goch (01.12.2008) Am Samstag sind wir eher zufällig bei SamsDiving gelandet, eigentlich wollten wir ja in die Groene Heuvels...... aber das ist eine andere Geschichte. Schon am Telefon sagte uns der Baseninhaber, dass (mehr) Bajo Dive Club, Labuanbajo (01.12.2008) Tauchbasen in Padangbai, Bali, und Flores, Labuhan Bajo Tauchen Aufgrund der ziemlich intakten Riff- und Korallenwelt (sicher gibt’s, v. a. in Bali auch in paar zerstörte Korallen, auch bei Flores (mehr) Optik Heydenreich, München (01.12.2008) Die vielen positiven Berichte kann ich nur bestätigen. Meine Maske habe ich zu Uli geschickt und die Daten des Brillenpasses beigefügt. Innerhalb einer Woche hat er mir Gläser für Nah- und Fernsicht (mehr)
Forum Rebreather
Auszug aus diesem Forum:
Test, Übersicht Rebreather vom 22.11.2008 : Bin auf der Suche nach einer aktuellen (Test-)Übersicht von Rebreathern. Wer kann mir weiterhelfen?
Gruss, ... [mehr] Buddy Evolution vom 21.11.2008 : Hallo,
ich überlege den Umstieg auf ein Evolution. Da es bislang über dieses Gerät wenig zu lesen gibt, hier die Frage nach ... [mehr] Buddy Inspiration vom 21.11.2008 : Hallo zusammen
kann mir jemand sagen wer in Deutschland(bevorzugt im Norden) Inspi. vertreibt?
... [mehr]
Akt. Restaurantberichte:
Langbathsee - Gasthof in der.. (26.10.2008) Nach dem Tauchen im Langhbathsee hat man nicht sehr viele Möglichkeiten etwas zu Essen oder Trinken. Nur ca 1km vom See entfernt, neben der Straße gibt es das Gasthaus in der Kreh. Eine schöne (mehr) Safety Stop, Tulamben, Bali (10.10.2008) Waren Ende August für 10 Tage in Tulamben und haben dort am Abend auch öfter bei Ralf in seinem Restaurant ´Safety Stop´. Können uns den Vorgängern anschließen, dass es dort leckeres Essen, nette (mehr) El Joker, Hurghada (10.10.2008) Wer mal echt gut Ägyptisch und billig Fisch essen will, ohne Angst zu haben sich zu vergiften :) Sollte mal das Joker in Sikalla besuchen. Das Restaurant liegt am Ende der Einkaufsstrasse. Nähe dem (mehr)