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Dies ist das internationale Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
TU Hurghada 19.2. Abgesandt von Armin Strauß am 26.02.2006 - 22:19:
Hallo, Ich würde gerne über mein Erlebnis schreiben,damit ich es besser verarbeiten kann.Meine Frau und ich flogen am 18.02.06 nach Hurghada ins Jasmin Village( Hurghada),um bei der dort ansässigen Tauchschule(Jasmin Dive Center, Hurghada) zu tauchen.Als wir dort ankamen,gingen wir gleich zu der Chefin(Monika) und machten Tauchgänge klar.Zwischen dem Flug und dem ersten Tauchgang lagen 18 Stunden.Wir gingen also Tauchen,und bei einer Tiefe von 17 metern (nach 20 min.) merkte ich,dass ich ein seltsames kribbeln im rechten Arm spürte.Ich dachte mir zunächst nichts dabei,erst als ich das kribbeln in der ganzen rechten seite spürte wurde ich doch etwas nervös.Mittlerweile war in in einer tiefe von 9,0 Metern angekommen.Da dieser Schmerz immer schlimmer wurde,entschloss ich mich alles auf eine karte zu setzen,und tauchte ohne Hast und eile auf.Oben angekommen war der Schmerz so stark,dass ein Tauchkollege aus Leipzig(habe vergessen nach dem Namen zu fragen.Wenn er dies lesen sollte,bitte melde Dich bei mir)ins Wasser sprang,mich von hinten umschloss,und mich hochdrückte,während ein besatzungsmitglied des Bootes mich hochzog,denn mitlerweile konnte ich mich nicht mehr bewegen.Was soll ich sagen,Rescue wurde verständigt,und ich kam nach Hurghade ins Naval Hyperbaric Medical Center.Dort wurde meiner Frau erklärt,dass eine Behandlung(Druckkammer) 2500 Euro kosten würde.Wir haben zwar eine Versicherung,aber diese sagte uns am Telefon wir müßten in Vorlage treten.Nachdem meine Frau mit Monika von Jasmin Dive Center, telefoniert hatte,sagte sie dem behandelnden Artzt da Geld käme gleich(Monika legte es ganz unproblematisch vor). Ich kam also für 6 Stunden in die Druckkammer,anschließen blieb ich zur beobachtung über Nacht (was auch gut war),Die Nacht war für mich ein Alptraum,denn am Morgen war mir so schlecht,dass ich nocheinmal für 2 Stunden in die Kammer mußte.ich habe den Tauchunfall soweit körperlich überstanden.Allein deshalb möchte ich mich bei allen beteiligten(besonders Monika )nochmal herzlich bedanken. Nun noch eine andere Frage.Gibt es eigentlich eine Tauchversicherung (habe was gehört von (DAn oder so) bei der solche Unfälle auch abgesichert sind. Wer etwas darüber weiss,bitte mailt mich an.Würde mich sehr freuen.
Gruß Armin Strauß
Antwort von Jan_7 am 26.02.2006 - 22:48 Hi Armin,
erst mal schön zu hören das es dir wieder besser geht.
Habt ihr bei Monika eine zusatzversicherung für 6€ abgeschlossen? diese versicherung betreibt durch diese beiträge die kammern in der region.
Du kannst dich sonst mal bei Aqua Med erkundigen nach der entsprechenden Versicherung kostet 39€ im Jahr, kann aber nicht 100% sagen ob da das alles so ist wie du es dir wünschen würdest. Ruf am besten einfach mal an und frage sie aus.
Hier klicken
p.s.: hast glück gehabt das du bei einer sehr guten Tauchschule in Hurghada warst und es alles so reibungslos lief!
Antwort von henri am 26.02.2006 - 23:33 Es gibt verschiedene Versicherungen, die auch von den Kammern anerkannt werden. Ich bin bei Aquamed vesichert ( http:/www.aqua-med.de ).
Zum Glück hab ich sie noch nicht gebraucht. Der Umgang mit den Leuten ist aber sehr unkompliziert und nicht unbedingt versicherungs-like.
Insgesamt hört sich aber dein Unfall überhaupt nicht nach einem Tauchunfall an. 1. Tauchgang, 17 Meter, 20 Minuten? Da soll schon eine signifikante, gefährdende Sättigung vorliegen. Und ohne zu schnellen Aufstieg soll es ein Dekoproblem geben. Das halte ich für unwahrscheinlich.
Ich würde an deiner Stelle auch andere möglichen Ursachen (beim Kardiologen oder Neurologen) abchecken.
Grüße,
henri
Antwort von tauchbuddys am 27.02.2006 Klingt ziemlich trollig. Von Auswirkungen eines *vorherigen* Fluges hat die Welt noch nichts gehört. Und wie kann man denn auf 17m ein DCS bekommen!? Es sei denn, man war zuvor in (für Egypt eigentlich ausgeschlossenen) grossen Tiefen.
Antwort von Arthur am 27.02.2006 - 00:59 Hallo Armin,
ein interessanter Bericht, weil er die persönlichen Empfindungen bei einem Deko-Unfall beschreibt. Dass Tabellen oder Tauchcomputer nicht allgemeingültig sind und eine Unschärfe beinhalten, ist mir schon klar. Bei 17 Metern hast Du aber eine Nullzeit von mehr als 60 Minuten, und das bei einem Rechteckprofil, das Du sicherlich nicht getaucht bist. Der vorherige Flug hatte auch keinen negativen Einfluss auf die Kompression bzw. Dekompression bei dem Tauchgang.
Hast Du Dich schon gefragt, woran es bei Deinem Unfall gelegen haben könnte?
Gruß Arthur
Antwort von Scuba Dude am 27.02.2006 - 03:45 Hallo Armin!
Erstmal gute Besserung! Es gibt ein paar spezielle Tauchversicherungen die sowas abdecken, deine Behandlung ueberwachen, Evakuierung organisieren und fuer die anfallenden Kosten garantieren, so dass eine Bezahlung im Vorraus in der Regel nicht noetig ist. Anbieter sind zum Beispiel daneurope.org, aqua-med.de und dive-master.net.
Zu deinem Bericht stellen sich Fragen, deren Antwort interessant waeren, andere Taucher evtl. von Vorfaellen dieser Art zu bewahren oder zumindest nicht schlimmer wie in deinem Falle ausgehen zu lassen.
Nach der Beschreibung der Symptome und deines Profil deutet erstmal alles auf auf eine Lungenueberdehnung mit Luftembolie hin. Wie lautete die Diagnose im Krankenhaus? Was koennte zu diesem Tauchunfall gefuehrt haben?
Alles gute!
Antwort von michael59 am 27.02.2006 - 08:46 Hallo Armin,
ich freue mich das es dir wieder gut geht. Konnte über die Ursache der Probleme etwas herausgefunden werden? ich bin schon unmittelbar nach der ankunft tauchen gewesen und mir ist auch nicht bekannt das das problematisch ist.
versicherungen gibt es- ich nutze immer die möglichkeit vor ort für 6 euro die dekokammerversicherung abzuschließen und damit neben dem versicherungsschutz auch direkt die örtliche dekokammer zu unterstützen.
michael
Antwort von sub.peter am 27.02.2006 - 08:53 schau mal hier
Hier klicken gruß Peter
der immer mit Versicherung taucht
erstmal Glückwunsch, dass die Geschichte noch so gut für dich ausgegangen ist.
Hast Du eine Vorstellung, was der Auslöser war?? Was haben die Ärzte dazu gesagt??
Natürlich gibt es Tauchversicherungen, die Druckkammerbehandlungen mit einschliessen z.B. Aquamed Divecard, DAN, VDST (bin nicht ganz sicher, ob hier Druckkammer mit eingeschlossen ist).
Eigentlich kenn ich es allerdings auch so, dass man im Urlaub bei der Tauchbasis einen Betrag bezahlen muss, der eine evtl. Druckkammer-behandlung abdeckt. Ist das im Jasmin nicht so??
Liebe Grüsse
dugong + goldbär
Antwort von bubblemaker27 am 27.02.2006 - 11:58 Hallo Armin,
zunächst zu Deiner Frage:
Solche Versicherungen gibt es reichlich. DAN, Aquamed, Gerling (VDST) um nur einige zu nennen. Die Bedingungen sind bei allen ähnlich, und es kann wie Du ja leider erfahren hast durchaus sinnvoll sein so eine Versicherung abzuschließen.
Da Du hier schon wieder fleißig Tippst, hoffe ich das Du den Unfall ohne bleibende Schäden überstanden hast?
Möchtest bzw kannst Du dich zu den Ursachen des Unfalls äußern? Ich fände es schon spannend zu erfahren was Deine Probleme bereits unter Wasser ausgelöst hat. Nach meinem Verständniss der gängigen Decotheorien ist das für einen Sporttauchgang eher ungewöhnlich??
neugierige Grüße
bubble
Antwort von scuba_steffi am 27.02.2006 - 12:11 Hallo Armin,
also bei dem Tauchprofil und den Symptomen würde ich auf jeden Fall ein PFO (Peristierendes Foramen ovale) ausschließen lassen per Schluckecho (Transösophageale Echokardiographie).
Es ist egal, wie viel Zeit zwischen Hinflug und erstem TG liegen, da du beim Fliegen kein Stickstoff anreicherst. Es muss nur zwischen Tauchen und Rückflug eine Zeit beachtet werden.
Du kannst sowohl bei DAN eine Tauchversicherung abschließen, als auch bei AquaMed. Hat denn deine Versicherung die Druckkammerkosten übernommen?
Gruß, Steffi
Antwort von cliff am 27.02.2006 - 12:59 Hallo Armin,
zunächst einmal:
Scön, dass Du die Sache heil überstanden hast und Deinen Unfall hier gepostet hast.
Ich hätte nicht gedacht, dass ein Unfall mit Deinem geschilderten Profil möglich ist.
Zu Deiner Frage:
Spezielle Tauchunfallversicherungen gibt es bei DAN oder über den VDST.
Verschiedene private Unfallversicherungen schließen Tauchunfälle mit ein, das muss aber vorher abgeklärt werden bzw. es muss irgendwo in den Versicherungsunterlagen ´drinstehen.
Ich persönlich habe eine Unfallversicherung bei der LVM, die Tauchsportspezifische Erkrankungen mit einschließt. Der "Deutsche Herold" bietet auch so etwas an, schließt jedoch Motorradunfälle aus.
So ist also jede Versicherung anders. Genauso unterschiedlich ist die jeweilige Deckungssumme.
Weiterhin viele schöne Tauchgänge
Cliff
Antwort von hoellenqualen am 27.02.2006 - 13:20 Dann mußt du uns ja nur noch mal erklären, wie tief du in den 20min bevor das kribbeln einsetzte warst. Und wie lange warst du da so tief, bevor du dann warscheinlich viel zu schnell auf 17m zurückgekehrt bist? Das wäre dann ja eine Erklärung für deinen Unfall!
Ansonsten ist dein Körper ja ein Phänomen, wenn er unter erhöhtem Druck schon entsättigt und sich Gasblasen bilden.
Naja, ich denke in deiner Unfallschilderung fehlt ein wichtiger Umstand!?
Zu deiner Frage betreffend Versicherung:
www.daneurope.de oder
www.aquamed.de
Antwort von bufi516 am 27.02.2006 - 13:43 Hallo Armin,
schön zu lesen das es dir wieder gut geht.Ich kann dir leider auch nicht erklären woran das gelegen hat aber Ärzte müssen ja nicht von ungefähr so lange studieren um den menschlichen Körper einigermaßen zu verstehen Ich weis nicht bei welcher Versicherung du bist aber ich bin bei AQUA MEDund soweit ich weis läuft es da im Ernstfall unproblematisch ab. Laß dir doch einfach mal unverbindlich ein Angebot zuschicken und klär die wichtigen Punkte im Vorraus ab. kontakt@aqua-med.de Wünsch dir allzeit GUT LUFT und hoffe das ich dir weiter helfen konnte!
Gruß bufi516
Antwort von Bierteufel am 27.02.2006 - 17:17 Ersmal gute Genesungswünsche, gute Erholung von der Sache und baldmöglichst wieder Spass und Sicherheit beim tauchen.
Sorry wenn ich hier etwas irritiert Frage, aber was ist denn dir da genau passiert.
Deine Schilderung klingt so als ob du Symptome der Cassionkrankheit bekommen hast. Aber wenn Dir das bei 17 Meter passiert, und so wie ich das lese am tiefsten Punkt deines Tauchgangs, dann erscheint mir das eigentlich unmöglich. Wie soll da irgendetwas "Ausgasen" und zwar zu dem Zeitpunkt wenn die "wirkenden" Partialdrücke am Größten sind. Hattest du verunreinigte Luft im Tank? Was ist mit dir passiert?
Oder warst du viel tiefer und warst nach 20 Minuten bereits am Auf/Austauchen?
Antwort von SvenU am 28.02.2006 - 12:15 hallo armin,
toll, dass du dich entschlossen hast, dein erlebnis zu schildern.
wie schon angesprochen klingt dieser unfall sehr ungewöhnlich. kannst du bitte zum besseren verständnis das tg - profil weiter erläutern. wurden deine computerdaten ausgelesen? lassen weitere medizinische tests auf eine gesundheitliche unfallursache schließen?
gruß sven
Antwort von @ndreas am 01.03.2006 - 00:22 Hallo Armin,
gute Besserung! Auch ich finde es gut, dass ein Betroffener hier selbst berichtet, und ich freue mich über das ruhige und sachliche Diskussionsklima.
Die Ursache für Deinen Tauchunfall würde mich allerdings auch interessieren. Es sind ja schon einige Möglichkeiten genannt worden. M.E. kommt als Ursache auch Dehydrierung in Betracht. Die Luft im Flugzeug ist extrem trocken. Wenn Du an Bord wenig getrunken hast, kann dein Körper viel Wasser verloren haben. Deshalb wird auch empfohlen, jedenfalls bei längeren Flügen, nach dem Flug eine gewisse Wartezeit bis zum ersten Tauchgang einzuplanen. Wenn Du dann, in Ägypten angekommen, Dich viel in der Hitze bewegt hast, Koffer und Ausrüstung geschleppt hast usw. und immer noch nichts oder wenig getrunken hast, kommt ein weiterer Flüssigkeitsverlust hinzu. Auch bestimmte Getränke (Kaffee, Tee) können zur Dehydrierung führen. Kommen dann noch z.B. Stress vor oder während des Tauchgangs, größere Anstrengung, kleinere gesundheitliche Unpässlichkeiten (insbes. z.B. leichter Durchfall)etc., körperliche Fitnesmängel (die "normalerweise" kein Problem sind, ich habe selbst einiges an Speck) dazu, so wird der Dehydrierungs-Effekt noch gesteigtert. Dehydrierung bedeutet grob gesagt (Mediziner mögen mich da korrigieren), dass Dein Blut für einen hinreichenden Stickstoffabbau zu wenig flüssig ist. Auch die Gewebeflüssigkeit kann da eine Rolle spielen. Damit kann es auch bei ansonsten völlig unproblematischen Tauchprofilen zu einer DCS kommen - jedenfalls wird darüber z.B. in der DAN-Postille immer mal wieder berichtet.
Es wäre interessant zu wissen, ob bei Deinem Unfall einer oder mehrere der genannten Faktoren eine Rolle gespielt haben.
ohne genauere Angaben von Arnim ist es nutzlos, hier zu spekulieren. Wenn die 17m der tiefste Punkt war und auch sonst vorweg kein Jojoprofil getaucht wurde, glaube ich nicht an DCS und würde zu einer gründlichen ärztlichen Nachuntersuchung raten!
Antwort von Austernfischer am 01.03.2006 - 17:36 Hallo,
Ich möchte mich an dieser Stelle mal recht Herzlich bei all denen bedanken ,die mir gute Besserung und mir Mut zugesprochen haben.Andreas zu deiner frage,ich bin 184 cm groß habe 94 kilo,also nicht so viel übergewicht. Und zu Deiner Mail kwolf1406 dies war mein erster Tauchgang an diesem Tag.Die tiefste Stelle war 17 m.Aber was anderes ich war beim Kardiologen,und nach Ultraschall,Ruhe & Belastungs EKG hat mein Arzt den Verdacht,dass ich ein sogenanntes PFO (Loch im Herzen) habe, genauer
gesagt im oberen Bereich des Herzens.Dies wird die Untersuchung (Schlauch Schlucken) am Montag zeigen. Nochmals vielen Dank für die netten eMail.
gruß an alle,und immer genug Luft
Armin
Antwort von Michael Fisch am 01.03.2006 - 19:20 eine schöne, grosse, dauer offenes PFO wird einiges erklären. Frag dein Arzt auch noch über erhöhte Schlaganfalls Gefahr wegen PFO, und denk daran - PFOs sind reparierbar. Danach ist das Tauchtauglichkeit gegeben und der Schlaganfalls - anfälligkeit dramatisch reduziert.
Michael
Antwort von kwolf1406 am 01.03.2006 - 19:39 Hallo Armin,
natürlich freue ich mich, wenn es Dir wieder gut geht. Auch möchte ich keineswegs bestreiten, dass Du ein Problem hattest (oder vielleicht noch hast). Was hier nur unklar ist - aber auch höchst interessant - selbst ein PFO könnte imho keinen Tauchunfall erklären, wenn auf der tiefsten Stelle, ohne zwischenzeitliches Höhergehen, die Symptome beginnen. Der ganze Bereich von Bläschenbildung scheidet aus, da dies erst beim Höhergehen passieren kann. Hattest Du eigentlich Luft (kein Nitrox) in der Flasche? Schmeckte die Luft irgendwie komisch?
Grüße
Klaus
Antwort von Toaster am 02.03.2006 - 00:09 Hallo,
nur um die Behauptungen etwas zu entkräften, Armin hätte wichtige Details ausgelassen, wäre in Wirklichkeit tiefer gewesen als er angiebt usw.
Das DIVER´s Indoor Tauchsportzentrum in Aufkirchen bei Erding dürfte jedem ein Begriff sein. Einer der dortigen DM`s hat es geschafft sich einen Aufenthalt in eine Münchner Decokammer einzuhandeln, nachdem er dem Marzlinger Weiher entstiegen war! Für all diejenigen, die dieses Gewässer nicht kennen: der Tümpel hat einen Maximaltiefe von knapp 7 Metern!
Besagter DM war nur im Rahmen von Ausbildung zwei Tage (Samstag/Sonntag) hintereinander in eben jenem Weiher.
Gruß
Toaster
PS: Der Vorfall ist schon mehrere Jahre her!
Antwort von Cuthalion am 02.03.2006 - 10:47 Wir sind alle gespannt, ob sich das persistierende Foramen ovale bestätigt. Schon alleine, damit du weißt, woran du bist. Es würde nämlich auch andere Möglichkeiten geben, die unangenehmer wären, z.b. eine leichter Schlaganfall und ähnliches.
Ein PFO kann übrigens auch unabhängig vom tauchen symptomatisch werden, weshalb diese Schluck-Echo-Untersuchung bei Schlaganfall zum Standard gehören
CU
Antwort von tauchbuddys am 02.03.2006 - 10:50 @Toaster: Das mag stimmen - es kann sicherlich ungewöhnliche Umstände für eine DCS geben. Aber findest Du es nicht auch merkwürdig, dass er die DCS schon in 17m (!) Tiefe bekommen haben will!? War er nicht zuvor erheblich tiefer, kann dies kein Gesetz der Physik erklären. Bezeichnend ist auch, dass sich der Autor der Geschichte trotz weiterer Fragen hier im Forum nicht näher dazu äussert. Ich bleibe dabei: eine unterhaltsame Märchenstunde, mehr dürfte nicht dran sein.
Antwort von Scuba Dude am 02.03.2006 - 12:19 @ Toaster
Die Frage ist aber weshalb der genante DM behandelt wurde. Bei der genannten Tiefe des DMs und auch bei Armin`s Symptomen ist eine Luftembolie wohl wahrscheinlicher als DCS. Wobei bei Armin diese auch von Stickstoffblasen, die durch eine evtl. vorhandenes PFO in die Arterie gelangt sein koennten, verursacht worden sein koennte. Alles unter zehn Meter sowie schneller und dramatischer Einsatz vom ernsten Symptomen weckt bei Tauchmedizinern direkt den Verdacht auf Embolie.
Alle Aussagen sind rein hypothetischer Natur!
Antwort von aquanau am 02.03.2006 - 11:58 hi armin
hört sich nicht schön an, ist aber anscheinend nochmals gut gegangen. verstehe nicht warum hier jeder auf deko, profilen, usw. rumredet. bin selber druckkammerfahrer und habe eine tauchschule. von den 15 fällen welche ich selber in den letzen 3 jahren behandelt habe war nicht ein einziger richtiger dekotauchgang - falsches profil dabei. dafür war bei mehr als 50% dehydration der grund. natürlich macht fliegen vorher eigentlich nichts, aber trotzdem ist man mit einer 1 tägigen paus vor dem tauchen gut bedient. gerade wegen dehydration, reisestress, übermüdet, etc.
noch zur frage wegen der versicherung. eigentlich reicht schon eine adac reiseverischerung. bist du privat versichert könnte das auch reichen. die beiden marktführer ( meine persönliche meinung) sind sicher dan (weltweit) und aquamed für deutschland. dan ist teurer, dabei sollten wir uns aber bewusst sein, dass ein grosser teil des heutigen tauchmedizinischen wissens unter anderem aus der dan - forschung kommt. ist nicht "nur" versicherung. sich an deiner stelle mal auf ein offenes foram oval untersuchen zu lassen ist aber mit sicherheit nicht falsch.
gute besserung
kurt
Antwort von märkel am 03.03.2006 - 02:39 ich kann mich aquanau nur anschließen. wer die tu-beschreibungen in den publikationen von dan verfolgt, wird feststellen, daß ein erheblicher anteil aller tauchunfälle auf keinerlei fehler beim tauchprofil etc. zurückzuführen ist. sehr oft muß dagegen von dehydrierung als hauptursache ausgegangen werden. dazu kommt, daß trotz aller theorie der dekompression letztlich das, was im körper abläuft, eine ganz andere sache ist. deshalb finde ich es auch fatal, wenn im owd den schülern erzählt wird, daß überhaupt nichts passieren könne, wenn man innerhalb der tabelle taucht. man muß keine panik erzeugen, aber eine gewisse aufmerksamkeit gegenüber den signalen, die der körper aussendet, schadet sicher nicht.
auch der hinweis auf mögliche dehydrierung durch den hinflug ist völlig richtig. sicher ist die flugzeit nach ägypten nicht allzu lang, aber manchmal kommen eben viele kleine faktoren zusammen.
Antwort von Bierteufel am 02.03.2006 - 21:10 @ die letzte paar Poster.
Bitte lest doch mal alle Beiträge bis ihr rumspekuliert. Armin hat sich inzwischen nochmals hier gemeldet diesmal mit dem registrierten Account: Austernfischer
Für mich bleibt nur, daß ich Dir Armin gute Besserung wuensche und hoffe das nichts wirklich ganz schlimmes ist, dass du auf keinen Fall in Zukunft ganz aufs tauchen verzichten musst. Kopf hoch!!!
Antwort von Austernfischer am 05.03.2006 - 20:03 Hallo nochmal ich Armin derjenige der den T Unfall hatte.tauchbuddys schreibt am 02.03.2006 - 10:50 folgendes."""
@Toaster: Das mag stimmen - es kann sicherlich ungewöhnliche Umstände für eine DCS geben. Aber findest Du es nicht auch merkwürdig, dass er die DCS schon in 17m (!) Tiefe bekommen haben will!? War er nicht zuvor erheblich tiefer, kann dies kein Gesetz der Physik erklären. Bezeichnend ist auch, dass sich der Autor der Geschichte trotz weiterer Fragen hier im Forum nicht näher dazu äussert. Ich bleibe dabei: eine unterhaltsame Märchenstunde, mehr dürfte nicht dran sein."""2 wer es schwarz auf weiss haben möchte dem sende ich gerne den Original Arztbericht zu,damit er sieht,dass es keine MÄRCHENSTUNDE war.
Gruß
Armin
Antwort von Meerjungfraus Bester am 04.03.2006 - 21:15 @tauchbuddys: Wie von Bierteufel geschreiben hat sich Armin ja noch mal gemeldet und vom möglichen PFO geschrieben; Und in dem Fall schaut es mit dem Deco-Risiko ganz anderst aus!!!
@märkel: Im OWD erzählt auch keiner daß nix passieren kann, wenn man im Rahmen der Tabelle taucht; steht sogar fett im PADI OWD Manual...: Das es auch bei noch so konservativem Tauchprofil KEINE Garantie gibt!!
@all: Eine Druckkammerbehandlung nach einem Tauchunfall deckt in aller Regel jede stinknormale Auslandsreiseversicherung ab!! Für den reinen Hobby Taucher ist somit in der Regel keine extra Versicherung nötig!
Ich habe mir das von meiner Versicherung (UKV) schon vor Jahren schriftlich geben lassen; wurde bisher auch an alle Basen, die Versicherungsnachweis wollen akzeptiert...
M.B.
Antwort von Frankba am 05.03.2006 - 18:33 Hi,
schön dass du das ganze gut überstanden hast.
Es bleibt immer noch die Frage wie das Gas (egal welches)in den Kreislauf kam.
Bist du Raucher? Warst du erkältet? Musstet ihr euch beim Tauchen anstrengen (Strömung o.ä.)?
Ich war zur gleichen Zeit bei Safaga, da war es super sonnig mit viel Wind. Da merkt man nicht so die Austrocknung wie im Sommer ohne Wind. Habt Ihr genügend getrunken?
Wäre schön wenn du uns das verraten könntest.
Danke, Frank
Antwort von kwolf1406 am 06.03.2006 - 12:45 Hallo,
nochmal: Kann einer mal *irgend* eine Erklärung geben, wie ein TU passieren kann, bei dem Armin die Symptome am tiefsten Punkt auf 17m schon bekommt, ohne, dass voreher eine Aufwärtsbewegung im TG war??
PFO, Dehydration alle anderen Unwägbarkeiten wie ".. gibt es keine absolute Sicherheit..." kommen doch erst íns Spiel, wenn der Taucher wieder höher geht.
Ich meine, die Suche muss in andere Richtungen gehen. Auch wenn ein PFO diagnostiziert wurde: Damit würde ich mich nicht zufrieden geben.
Grüße
Klaus
Antwort von Scuba Dude am 07.03.2006 - 06:03 Muss kwolf1406 zustimmen. Erstens deuten diese Symptome, vor allem deren dramatischer Einsatz und Verschlechterung eher auf eine Embolie hin und zweitens laesst die sehr minimale Beschreibung des Tauchganges noch einige Fragen offen. Sollten die Symptome wirklich auf dem tiefsten Punkt des Tauchgangs aufgetreten sein, wuerde ich eine gruendliche Komplettuntersuchung nahelegen, da eine Dekompressionserkrankung doch eher unwahrscheinlich scheint.
Antwort von Cuthalion am 07.03.2006 - 08:54 @kwolff
@scuba dude
Dann laßt uns doch mal anwarten. Wir sind uns einig, daß ein Tauchgang mit diesem Profil trotz etwaiger Dehydratation keine Dekompressionskrankheit auslöst, vor allem nciht beim Abtauchen. Armin beschreibt den Tauchgang und die Symptome doch ziemlich gut, daran gibt es m.E. nix zu zweifeln
Deshalb denke ich, das ganze ist eher unabhängig vom tauchen zu sehen.
gestern war das Schluckecho geplant, bin gespannt was dabei rauskommt.
Antwort von Diving Balou am 13.03.2006 - 18:32 Hallo !
Soweit ich weiß DAN oder Aqua Med sind die Bekanntesten.
Wobei DAN in aller Munde ist.
Weiter kann man in Ägypten für 6 Euro eine Dekoversicherung abschliesen von D.E.C.O.
Darunter ist die Erstversorgung Versichert aber nachfolgende untersuchungen nicht bis zu 3 Wochen..
Gruß Diving Balou
Antwort von majowskaja am 13.07.2006 - 16:45 Hallo!
Ich möchte auch noch mal kurz was dazu sagen, dass es bei einem Tauchprofil wie beim Armin nicht zu einem DCS kommen kann...
War am 1. Tag in Ägypten tauchen. 1.TG 17m, 2.TG 13m, je knapp 60min. Normales Tauchprofil, keine Vorkommnisse. 1 Std. nach dem Tauchen Taucherflöhe, Ausschlag Rumpf, Taubheitsgefühl in Fingern, Sehstörungen, Benommenheit.
Sofort in Dekokammer für 2 Std. danach war alles weg, zum Glück. Der Arzt in Ägypten und eine mitgereiste Tauchärztin konnten es sich nicht erklären. Nach ein paar Tagen meinte die Ärztin, ich solle mich doch zu Hause auf ein PFO untersuchen lassen.
Gesagt, getan. Mit TEE (Schlauchschlucken) ließ sich nur zufällig ein ganz kleines Loch feststellen.
Es gibt also doch Tauchunfälle, die es eigentlich nicht geben sollte. Und bitte den Leuten nicht unterstellen, dass da noch was anderes gewesen sein muss. Es ist halt alles noch nicht richtig erforscht und jeder Körper und Tauchgang ist anders.
Liebe Grüße
Antwort von kwolf1406 am 15.07.2006 - 14:45 @ majowskaja
nach einem Tg oder nach dem Verlassen der größten Tiefe, ist es nie unmöglich, dass eine DCS auftritt. Was mich stutzig macht und weshalb ich rate, auch nach anderen Ursachen und Erkrankungen zu forschen ist, dass die Symptome offentichtlich ohne Vorsättigung unter dem höchsten Umgebungsdruck auftraten.
Grüße
Klaus
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