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Foren - int. Tauchunfälle - TU Hurghada 22.12. ??




  

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TU Hurghada 22.12. ??
Abgesandt von Armin am 23.12.2002 - 22:57:

Hallo.

Unbestätigten Angaben zu folge hat sich am 22.12. ein TU in Hurghada ereignet, bei dem ein Deutscher aus dem Raum Stuttgart ums Leben kam.

Hat jemand weitere Informationen?



Antwort von Peter am 27.12.2002 - 08:58
Ergänzungsfrage zu Armin: in Hurghada sind offenbar im Zeitraum August/September 2002 über 60 Taucher ums Leben gekommen. Bei allen wurde als Todesursache Herzversagen festgestellt. Dieses Thema ist in der Tauchbranche in Hurghada, wen wunderts, nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert worden. Frage: wer war in dem o.g. Zeitraum auf einer Basis in oder um Hurghada, hat unmittelbar einen solchen Unglücksfall miterlebt und kann genauere Informationen liefern.
Achtung: Bitte keine Spekulationen, Halbwarheiten oder "...habe gehört dass..". Hilft keinem von uns weiter. Vielleicht entsteht ja so mal eine Liste von Tauchbasen, bei denen sich Unfälle ereignet haben, die dann mangels Sicherheitsvorkehrungen auf den Index kommen, bzw. anhand der jeder von uns entscheiden kann, ob er dort tauchen gehen will oder nicht. Oder gibt es bereits eine solche Liste? Hab sie bislang jedenfalls nicht gefunden.
Antwort von Taucher-Jörg am 27.12.2002 - 12:13
@Peter
Du willst keine Spekulationen in den Antworten, spekulierst aber selber mit 60 Todesfällen innerhalb von 2 Monaten in H. Das paßt nicht zusammen. Wenn Du soetwas schreibst, dann bitte fundierte Informationen!
Antwort von Peter am 27.12.2002 - 17:51
Antwort auf Taucher-Jörg:
1.Spekuliere ich nicht, was die 60 Toten angeht. Ich berufe mich da auf persönliche Gespräche mit mehreren Basen-Inhabern in Hurghada, die nicht genannt werden wollen. Trotz der Gespräche bin ich vorsichtig, was solche Informationen angeht. Daher habe ich geschrieben "...sind offenbar..ums Leben gekommen....".
2.Habe ich mit einem ägyptischen Arzt gesprochen, der, wie er mir sagte, bei einer solchen Untersuchung mit dabei gewesen ist (spekulier ich jetzt schon wieder, ob ich bei dem Gespräch dabei gewesen bin? Hmmm?). Bekam ich von einem anderen Arzt bestätigt. Nähere Informationen über die wahre Todesursache wollten beide mir nicht geben.
und
3.Wenn ich selbst einen solchen Todesfall an Bord oder im Wasser miterlebt hätte, dann, Taucher-Jörg, wärst Du der Erste gewesen, den ich informiert hätte.
Schöne Grüße
Antwort von wolfgang am 27.12.2002 - 18:59
Ich finde @ Peters Idee gut, ein paar Fakten zu TU zusammenzutragen und dann zu veröffentlichen.
Was kann da falsch sein.
Bei TU wird m.E. ganz schön gemauert.
Bitte jetzt nicht mit Rechtlichen und Versicherungskram begründen.
Antwort von Peter am 27.12.2002 - 20:06
Klasse, ein Mitstreiter (Wolfgang). Vielleicht finden sich ja noch mehr Leute, mit denen wir gemeinsam Daten sammeln und entsprechend aufbereiten können. Ich denke, hierfür ist es notwendig, dass die Informationen über den jeweiligen TU so genau wie möglich sind. Mobilisiert Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, die eventuell etwas darüber wissen und sei das Detail auch noch so klein. Ich denke, die Zeit des Vertuschens von TUs oder wie es dazu kommen konnte (seitens von Behörden, Basen, etc.) sollte bei der doch sehr großen Zahl von Tauchern endlich mal zuende sein. Die Basen, bei denen alles sauber läuft, unter den größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen, die werden am Tag X selbst größtes Interesse haben, die sogenannten schwarzen Schafe zu outen (selbst wenn das zum jetzigen Zeitpunkt sich noch unrealistisch anhört). Aber irgendwann sollten wir, und da appelliere ich an ALLE, an einem Strang ziehen und uns nicht gegenseitig, wie es ja in einigen Foren zu lesen war und ist in die Pfanne hauen. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang: es dürfen keine Namen von Tauchbasen veröffentlicht werden, denen nicht hieb- und stichfest (justiziabel) nachgewiesen werden kann, dass sie die Verantwortung für den Tod eines Tauchers tragen. Sonst kommen wir in Teufels Küche. In diesem Punkt sollten wir mit den Leuten von Tauchernet.de oder einem RA, der auch tauchen geht, zusammenarbeiten. Ich denke, eine solche Liste, wo, wann welcher TU stattgefunden hat und wie er zustande gekommen ist bringt uns alle nur weiter. Denn es geht ja, bei aller Vorsicht und Einhaltung der Standarts, um das Leben jedes Einzelnen von uns. Und das bischen Zivilcourage sollte einem dann doch wert sein, oder? Was meint ihr dazu ???
Antwort von Taucher-Jörg am 28.12.2002 - 12:46
@Peter
Deine Idee finde ich eigentlich gut. Deshalb gibt es ja auch dieses Forum.
Jedoch Deine unbestätigten Angaben von Zahlen zu Tauchunfällen finde ich unseriös. das erinnert mich an einen Anrufer vor ein paar Wochen, der mir einen Check über 2.000,- € vorbeibringen wollte. Ist genauseo unseriös.
Antwort von Peter am 28.12.2002 - 13:17
@Taucher-Jörg
Ein letzter Versuch, Taucher-Jörg. Ich spekuliere nicht! Und ich werde mich auch nicht an Spekulationen beteiligen. Ich hoffe, dass Dir das jetzt endlich klar wird. Wie ich ja bereits geschrieben habe, gab es mehrere Gespräche (siehe Mail vom 27.12.02), die alle in die gleich Richtung gelaufen sind. Punkt. Wenn ich diese Gespräche Bewerten würde, könnte man mir Spekulation vorhalten. Ich denke aber, statt hier andere Leute der Spekulkation zu bezichtigen, sollten wir uns doch bemühen (damit meine ich auch Dich, Taucher-Jörg!) so viel Infos wie möglich zu sammeln, damit wir so ne Liste auf die Beine bekommen. Wenn Du allerdings einer der notorischen Nörgler bist, dann klinkt Dich doch einfach aus diesem Forum aus (ist nicht böse gemeint) O.K.?
Schöne Grüße
Antwort von Taucher-Jörg am 28.12.2002 - 13:48
@Peter
Auch wenn Du hier agressiv wirst: Deine Annahmen basieren auf Gespräche! Jeder kann viel erzählen!
Antwort von Peter am 28.12.2002 - 15:33
@Taucher-Jörg
Hey, hey, hey, bin weit davon entfernt in irgendeiner Weise auch nur ansatzweise agressiv zu sein. Klar, kann ich nur weitergeben, was in den Gesprächen gefallen ist. Klar kann viel erzählt werden, wenn der Tag lang ist. Aber wenn mehrere Leute, unabhängig von einander auf die TUs hinweisen, dann ist das sicher nicht aus der Luft gegriffen, oder? Wenn einer dummes Zeug erzählt, o.k. Aber es werden sich ja nicht 5 Leute, übrigens alle OWSI aufwärts und zwei Ärzte verabredet haben, "....so jetzt erzählen wir mal irgend etwas über TUs, vielleicht fällt einer drauf rein...". Ich betone nochmal: es handelt sich hier nicht um Annahmen oder Spekulationen meinerseits. O.K.? So, ich denke, jetzt sollten sich auch mal Leute in dieses Forum einschalten, die möglicherweise einen oder eventuell mehrere TUs in Hurghada im Zeitraum August/September 02 selbst miterlebt haben oder auf der jeweiligen Basis waren... Taucher-Jörg: "Kriegs- bzw. Argumentationsbeil" begraben und mithelfen, was auf die Beine zu stellen. Schöne Grüße
Antwort von Oliver am 28.12.2002 - 16:17
Hallo Peter

......ohne dich der Spekulation bezichtigen zu wollen....*lächel*

"... in Hurghada sind offenbar im Zeitraum August/September 2002 über 60 Taucher ums Leben gekommen. Bei allen wurde als Todesursache Herzversagen festgestellt..."

das wäre dann mindestens 1 Todesfall pro Tag, alle an Herzversagen...
Du bist noch schuldig auch nur irgendwas kundzutun, was deine Behauptung auch nur ansatzweise bestätigt oder auch nur ein wenig stützt...
Fakten zusammentragen wäre ja noch ganz ok, aber außer deiner Aussage, daß es "über 60" waren taucht in keinem Tauchforum, Unfallforum, Taucherseite oder was auch immer auch nur ein Fitzelchen darüber auf, daß im August/September JEDEN TAG mindestens eine Person abgeamselt sein soll.....
Bin ja mal gespannt...

Oliver

Ach ja, könmntest du mir mal DEINE Definition von Spekulation, Tratsch, Gerüchten usw. kundtun?????
Danke
Antwort von Soni am 28.12.2002 - 17:31
Peter,

irgendwie komisch. da sitzen 5 Owsi`s zusammen und zwei Ärzte und keiner von den sieben kann auch nur EINEN toten Namen benennen? Wie sollen wir das denn?

Was du hier betreiben willst ist sowohl moralisch als auch juristisch bedenklich.

Ausserdem, worauf willst du hinaus? Mit deiner komischen Liste machst du das Tauchen in Hurghada nicht sicherer.

Und du glaubst doch wohl nicht im ernst, dass auch nur einer der hier mitlesenden Urlaubstaucher einen Unfall annähernd richtig bewerten kann.

Ich traue mir nicht zu, aus der Distanz zwischen Herzversagen und z.B. Schock zu unterscheiden.

August/September, die heisseste Zeit in Hurghada. Wenn ich mir teilweise das saufende, fettleibige, dehydrierte tauchende Pack so anschaue, wundert mich gar nix mehr.
Antwort von Peter am 28.12.2002 - 17:35
Hi Oli! Auch ich stehe der Zahl sehr skeptisch gegenüber, hat mich ebenfalls stutzig gemacht. Nachprüfen konnte ich sie nicht, weil keiner meiner Gesprächspartner Basis, Datum und Ort des jeweiligen TU mir genannt hat oder vielleicht auch nennen wollte, um sich nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Ich hatte bei den Gesprächen nicht den Eindruck, dass es sich um Spinner oder Wichtigtuer handelt, zumal sich die Aussagen weitgehend gedeckt haben. Da ich in Hurghada nicht weitergekommen bin, habe ich hier, in diesem Forum darum gebeten, über Taucher, die eventuell was miterlebt haben, nähere Informationen darüber zu erhalten. Aber offensichtlich war in diesem Zeitraum keiner in H. oder hat sich noch nicht getraut, hier was reinzustellen.
Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass diese Todesfälle in diesem Umfang stattgefunden haben. Mit weiteren Belegen kann ich meine Aussagen nicht stützen, weil mir leider weitere Einzelheiten fehlen. Sorry. Auch ich habe in anderen Foren gestöbert, um Infos zu finden. Fehlanzeige, wie Du schon schreibst, Oli. Heißt das aber gleichzeitig, dass in H. nix passiert ist? Selbst wenn nur ein Taucher ums Leben gekommen ist, wäre das sehr tragisch und für uns gleichzeitig wichtig zu wissen, was da genau passiert ist.

Meine Definition von Gerüchte, Tratsch, Spekulation: wenn ich mich bei meinen Angaben auf hören-sagen unter dem Motto: einer hat mir erzählt, der gehört hat, dass sich zwei unterhalten haben... verlassen hätte, würden die Begriffe Tratsch, Gerüchte, Spekulation zutreffen. Ich habe jedoch, wie schon erwähnt, diese Gespräche selbst geführt, auch mit den beiden Ärzten.
So: geht diese Inquisition (grins, nicht böse gemeint, find es ja gut, dass wir uns austauschen) jetzt weiter? Leute, ich weiss um das Problem mit der Verifizierung, würde gerne mehr erhellendes hier einbringen, geht aber leider nicht. Sorry. Daher auch das Einstellen in dieses öffentlich Forum, auch auf die Gefahr hin, dass es verbal Prügel gibt. Schöne Grüße...
Antwort von wolfgang am 28.12.2002 - 17:52
@ Soni
das was du schreibst ist das blödeste was ich seit langem gelesen habe.
Mit der komischen Liste sollte sie zustande kommen, würden komische Tauchschulen schon mal herausgefiltert.
Deiner Meinung nach sind Urlaubstaucher zum Denken nicht fähig ,sollten nur ihr Geld bei den Tauchhaien abliefern und gefälligst sich keine Gedanken machen über einen Tauchunfall wozu sie ja ohnehin nicht fähig sind. Du solltest dich schämen und deine Finger von der Tastatur lassen.
Das saufende, fettleibige, dehydrierte tauchende Pack wie du es beschreibst sind die ersten Unfallopfer, welche von einer guten seriösen Akkurat arbeitenden Tauchschule, aus Sicherheitsgründen nicht angenommen werden.
Schau mal den Vorgang Tauchunfall in Dessau? Hier klicken an. Schon irgendwie seltsam wie dort die Leute heruntergemacht werden welche leidige Fragen stellen.
Antwort von Oliver am 28.12.2002 - 17:53
Hallo "Pete" (du scheinst ja die Kurzform zu bevorzugen!!!)

Da du KEINERLEI näheren Informationen , außer "daß du Gespräche geführt hast" vorweisen kannst ist es, zumindest für mich, nix als Tratsch und Klatsch und Wichtigmacherei....
Viel SPaß noch beim aussaugen der Fingerspitzen *lächel*

Ach ja...ich habe nicht behauptet, daß in H. NIX passiert ist, aber nix aber auch gar nix deutet darauf hin, daß es im August/September zu signifikant mehr Unfällen gekommen sein soll (schon gar nicht mindestens einen Toten pro Tag!!!)
Ansonsten kann ich (leider) nur Soni zustimmen...Murphy und sein Kumpel Darwin sind begeisterte Taucher......und es gibt genügend Bewerber für die Darwin Awards, die oft aufgrund ihrer gründlichen Ausbildung und sonstigen Fähigkeiten/Kenntnissen nicht einmal wissen, in welch aussichtsreicher Position sie sich im Wettberweb um den Award befinden....

Ach ja...was sind denn OWSI ????

Oliver
Antwort von Peter am 28.12.2002 - 18:04
Hi Soni! Stimme Dir zu, mit einer solchen Liste wird das Tauchen in Hurghada nicht sicherer. Aber ich denke, jeder Taucher kann anhand der Informationen selbst entscheiden, wo er tauchen gehen will. Ich würde auch nicht auf einer Basis tauchen wollen, wo die Sicherheitsstandarts gegen Null gehen. Du sicherlich auch nicht. Was die rechtliche Seite angeht, steht es völlig außer Frage, in irgend einer Form diese oder jene Tauchbasis namentlich an den Pranger zu stellen. Da hat man ruckzuck eine Klage wegen Geschäftsschädigung am Hals. Ich bin doch nicht lebensmüde und jeder andere auch nicht.
Ich denke hier geht es nicht darum, aus der Ferne Diagnosen über TUs zu stellen bzw. irgend jemanden hier zu verleiten, eine Einschätzung abzugeben, was bei einem Tauchgang, der zu einem TU geführt hat, falsch gelaufen ist. Stimme Dir zu, auch ich kann aus der Ferne nicht zwischen Schock und Herzversagen unterscheiden.
Ich denke, so lange bei einigen Tauchschulen nachgemachte Brevets und Dollars mehr Wert sind als echte Brevets, Gesundheitszeugnisse und Logbücher, um Tauchen zu gehen (Bericht in VOX letztes Jahr, kann von jedem über die Pressestelle von VOX nachrecherhiert werden), stimmt doch was nicht, oder. Übrigens: die Sache mit den Dollars statt Brevet hab ich selbst erlebt - in Hurghada.
Antwort von Oliver am 28.12.2002 - 18:17
@wolfgang
...in dem anderen Thread wurde niemand "heruntergemacht" weil Fragen gestellt wurden.....Für mich sah das so aus, wie wenn jemand "abklopfen" wollte, was denn der "allgemeine" Informationsstand ist....
aber das gehört ja nicht hierher sondern dorthin...
Nochmal...ich kann Soni in einigen Punkten nur zustimmen....wenn verantwortungsbewußt Taucher ausbildet werden würde, dann dürften einige nicht an viele Tauchspots dieser Welt stehen sondern vielleicht Golfurlaub machen...Giolf ist auch schön, kostet nicht mehr und es geht bei einem Fehler nicht sofort primär ums Überleben.....wäre ja auchmal eine Überlegung wert, die aber zugegebenermaßen nicht in das "Alles Easy.... alle sind happy...... laß uns zusammen grinsen" Taucher-Weltbild passen.
Tauchen wird durch eine "Einweisung in die Bedienung" (Ausbildung scheint mir nicht das richtige Wort für einiges zu sein) keinesfalls sicherer...

Oliver
Antwort von Oliver am 28.12.2002 - 18:29
@Peter
hmmmmmm schöner Ansatz.....
aber ist denn nicht jeder für sich selbst verantwortlich???
Jeder der nach Hurghada zum tauchen fliegt, hat einen Schein und sollte daher beurteilen können ob das mit der Sicherheit SEINEM Bedürfnis genügt oder nicht um dann SELBST ein Entscheidung zu treffen.....Diejenigen, die es dort erst "lernen", würden deine Liste eh nicht lesen, da sie ja noch nicht wissen, daß sie bald "Taucher" sein werden....
Auch wer sich durch ein gefälschtes Brevet, durch Bestechung durch Bakschsisch oder womit auch immer den Zugang zu einer Tauchausrüstung ermöglicht, wird kein blutiger Anfänger sein, denn der könnte ja auch nix damit anfangen.....
Also wo ist bitte der praktische Nutzen einer schwarzen Liste??? auf der besrten Basis, auf dem besten Schiff kann durch was auch immer die O² Flasche gerade leer sein...damit ist die dann um keinen Deut besser, als die Basis/Schiff, die gar keine O² Flasche dabei hat....also nochmals: Wer erstellt so eine Liste??? (juristisch haltbar???) wer kontrolliert und aktualisiert???
Nu werd mal konkret, denn einerseits willst du so eine Liste erstellen, aber selbst dann doch nicht, weil nicht "lebensmüde"....

Es scheint wie so oft zu sein...Viel Gerede um nix, was genaues weißt du nicht, aber immerhin hast du ja gehört und das auch noch selbst.....
hmmmm
Tratsch, Geschwätz und Gerüchte.....

Oliver
Antwort von Peter am 28.12.2002 - 19:13
@Oliver
Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht bereit bin eine solche Liste zu erstellen (bei genauem lesen wäre Dir das sicher aufgefallen). Ich habe nur geltend gemacht, dass die V e r ö f f e n t l i c h u n g einer solchen Liste (damit ist "an den Pranger stellen" gemeint) für niemanden in Frage kommt. Würde die Liste natürlich immer auf dem neuesten Stand halten. Wie eine wirkungsvolle Kontrolle der aufgelisteten Mängel stattfinden könnte, müsste noch ein Modus gefunden werden. In wie weit das Ganze juristisch haltbar ist, kläre ich ab. Alle anderen Details könnten im Vorfeld geklärt werden. Beispiel: wie oder welche internationale Institution verfolgt Mängel (erhöht den Druck auf die jeweilige Basis), wie läuft das mit dem Datenschutz (von den Namen der Basen angefangen bis hin zu den Leuten die Infos liefern, etc. Klar: bestimmte Dinge fallen durch den Rost (von Dir genanntes Beispiel mit den Sauerstoff-Flasche). Aber je kleiner die Fehlerquote, desto größer ist die Sicherheit für die Taucher bzw. die Möglichkeit, sich zu informieren, wo, was, wie läuft. Das Restrisiko Taucher bleibt leider Gottes. Falls Du an der Erstellung einer solchen Liste ebenfalls interessiert sein solltest, laß es mich wissen. Aber so rege, wie hier jetzt Details zu TUs in Hurghada eingegangen sind, erübrigt sich eine solche Liste wohl, da ich bis auf Wolfgang noch kein so rechtes Interesse bei den Anderen wahrgenommen habe. Sollte ich mich da täuschen?
Gruß Peter
Antwort von Soni am 28.12.2002 - 19:52
ähm, sorry ich stehe etwas auf der Leitung.

Peter, du bist also durch Hurghada "gegangen" um "Gespräche" mit Tauchbasen zu halten?

Wer macht denn sowas? Und, wer hat einen Nutzen davon, wenn du eine Liste unter, sagen wir, "Verschluss" hälst?

Wann lernen wir Deutschen *ENDLICH*, dass wir für unser Tun SELBST verantwortlich sind? Ich kann doch auf eine Basis gehen, und wenn ich ein ungutes Gefühl habe, wieder umdrehen. GERADE in Hurghada gibts Basen wie Sand am Roten Meer!

Ich habe zu oft (gerade in Hurghada) erlebt, dass besagter deutsche fettleibige Tauchtourist an die Basis kommt zum einchecken und das Maul SOO weit auf hat. Der Basisleiter kaum was sagen kann, weil er/sie sich anhören müssen, was für tolle OWD Taucher da ankommen, und wie sie alles besser wissen und können.

DAS, mein Lieber, sind die Fälle von denen man hinterher im TU Forum lesen muss.
Mein Mitleid ist begrenzt.

Was hat die Basis (primär) mit meiner Sicherheit zu tun? Wenn ich mich aufs Boot begebe weiss ich doch VORHER, dass die näxte Druckkammer vermutlich zu weit weg ist. Wenn kein O2 an Bord, tja, dann wars das, fahre ich nicht mit. Wenn der Diveguide schon so "rumzappelt" und mich mit dummem Tauchverbandszeug vollabert und nich imstande ist, im Briefing einen vollständigen Satz über die Lippen zu bringen ... tja, dann wird nicht getaucht (oder eben selbstständig).

Alles schon erlebt, kein Problem.

Ausserdem ... Was ist schon Hurghada
Antwort von Florian am 28.12.2002 - 20:39
Ja. Und was zum Teufel sind jetzt OWSI ??
Antwort von Argonaut am 28.12.2002 - 21:38
@Florian
Ein OWSI ist ein PADI Open Water Scuba Instructor, die erste Stufe der PADI Tauchleher
Antwort von Argonaut am 28.12.2002 - 21:43
Diese Tauchunfalldiskusionen werden immer unsäglicher. Hier gibt es nur vage oder wilde Spekulationen. Der Informationsgehalt der Beiträge ist praktisch gleich null. Das einzige was hier verbreitet wird sind Gerüchte.
Antwort von Cressi am 29.12.2002 - 07:00
Na ja. In einem Punkt muss ich Soni schon zustimmen.
Es gibt Taucher, der Verband ist nun wirklich egal, die mit 2,5 Promille ins Wasser hüpfen.
Meistens haben die Deutschen die größte Klappe!
Das Tauchen ein Sport ist versteht sich von selbst und wenn so manche Urlaubsalkis und vom Weihnachtsfest von Mutter angefütterte Jungs/ Mädels ins Wasser hüpfen müssen sind sie halt selbst schuld wenns passiert.
Ein bisserl Sport (man muss es ja nicht übertreiben), hin und wieder mal in ein Lehrbuch schauen bringt mehr Sicherheit!

Antwort von Oliver am 29.12.2002 - 10:11
@Peter

...also wenn der Tratsch dieser OWSI ähnlichen Tiefgang hat, wie das System, das sie anwenden, dann bleibt von den "...mindestens 60 Toten im August/September...alle an Herzversagen gestorben..." Wahrscheinlich bei näherer Betrachtung übrig, daß es ein paar von denen, die Soni so treffend beschrieben hat, auf dem Boot schlecht geworden war.
Peter, ziehe doch mal in Betracht, daß die sich mal ein wenig wichtig machen wollten, was sie doch für einen aufregenden, interessanten und auch gefährlichen Job haben. Wenn dann noch ein paar Mädels in der Nähe waren, hört es sich auch sehr nach Balzverhalten an.....
Wenn es nicht zu mehr als zu einen Systemanwender der Franchisefirma gereicht hat, gibt es vielleicht ein kleines Defizit...irgendwo....


Oliver
Antwort von Longimanus am 29.12.2002 - 13:37
also als informatives forum kann ich so einer gerüchteküche nur den rücken zu drehen.60 tauchtode in so kurzer zeit und alle an ein und das selbe verunglückt.mir wird schlecht bei solch einem geschriebenen blödsin.da frage ich mich doch wirklich was uns der peter damit sagen wollte.auf jeden fall werde ich mich nicht weiter an solch blödsinnigen foren beteiligen.das taucher-net war eigentlich immer eine seite wo man interessante berichte und vorallem tips lesen konnte.in diesem forum komme ich mir allerdings vor als würde ich in der Bildzeitung blättern.
freundlicher flossenschlag
Longimanus
Antwort von Peter am 29.12.2002 - 14:08
@Longimanus
Wenn ich gewußt hätte, welche Blüten das Reinstellen meines Mails treibt, hätte ich mich sicherlich anders entschieden. Wie ich schon erwähnt habe, es ist nicht meine Aufgabe, die Aussagen der OWSIs und der Ärzte zu kommentieren. Bei den Gesprächen, die alle unter vier Augen stattgefunden haben, waren keine Mädels dabei. Daher scheidet Balzverhalten sicherlich aus. Möglicherweise aber nicht Wichtigtuerei. Auch in diesem Fall ist es nicht meine Aufgabe, dies zu bewerten. Ich habe mich entschieden, diese Information hier reinzustellen, um möglicherweise weitere Anhaltspunkte zu bekommen, ob diese Angaben der OWSI und Ärzte aus der Luft gegriffen sind oder, wenn auch nur teilweise (wäre schlimm genug) wahr sind. Die Diskussion, wie sie verlaufen ist, habe ich mir, vielleicht auch andere, etwas anders vorgestellt. Ich betone nochmal: mir ging es um die Verifizierung dessen, was man mir in Hurghada erzählt hat und nicht um die Streuung von Gerüchten. Wenn der Eine oder Andere der Meinung ist, das hätte ich damit gemacht, dann muss ich das so hinnehmen. Was die vorgenannte Liste angeht, soll diese logischerweise nicht unter Verschluss gehalten werden sondern Jedem, der Infos möchte zugänglich sein. Wie gesagt: der Modus und das Wie, muss logischerweise noch rechtlich abgeklärt werden. Aber wenn ich mir die lange Liste der Diskussion ansehen, dann kann ich nicht erkennen, dass irgend jemand auch nur ansatzweise bereit ist oder wäre, selbst erlebtes hier als Erfahrung weiterzugeben. Verbale Prügel in Zusammenhang mit der Veröffentlichung meines Mails trage ich mit Fassung.
Schöne Grüße
Antwort von Olibert am 29.12.2002 - 16:18
ich kann longimanus nur zustimmen , ich war schon 5 mal in ägypten und wir hatten nicht mal einen leichten TU . 60 tote !!! warum setzt du solche gerüchte in die welt ??? bist du etwa reiseveranstalter und hast das rote meer nicht im programm, PETER ???
ich lasse mich nicht beeinflussen und fahre nächstes jahr gleich 2 mal hin ...

Olibert
Antwort von Joe am 29.12.2002 - 16:28
Hi Divers!

Versuchen wir uns Peters zahlen doch mal mit Hilfe der Statistik zu nähern. Ich traue zwar keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe, aber trotzdem mal ein bischen Futter:

Hier erst mal ein Artikel von unserer allseits geschätzen Jessica:
Hier klicken

Hier wird die Zahl von 2,05 Toten pro 100.000 Flaschenfüllungen genannt. Bereits in Jessicas Artikel wird diese Zahl als zu hoch bezeichnet und ich betrachte daher mal eine Aussage von DAN (s.u.).

Das Environmental News Network (ENN) nennt die Zahl von 1.700 Tauchern, die täglich im Roten Meer tauchen. Annahme: 2 Tauchgänge pro Tag. Macht 1700 x 2 x 365 = 1.241.000 Flaschenfüllungen (=Tauchgänge).

Auch folgender Artikel beleuchtet auch die Unfallstatistik (auch in Jessicas bericht geklaut):

Hier klicken

Ein Auszug:

Tauchunfälle sind relativ selten, wenn es dazu kommt allerdings häufig folgenschwer und ein herausfordernder medizinischer Notfall. Statistiken des europäischen DAN (Divers Alert Network Europe) beziffern die Inzidenz für einen schweren Tauchunfall bei Sporttauchern auf rund einen Zwischenfall pro 10.000 Tauchgänge, in den USA wird von einem Verhältnis von 1 : 5.000 ausgegangen (Bennett, Marroni 1992 u. 1996, Wendling).

In der Bundesrepublik Deutschland sollen nach Angaben der Tauchgeräteindustrie (unveröffentlicht) bis zu 1 Million Sporttaucher aktiv sein (in den USA rund 3 Millionen (Bennett). Man schätzt die Zahl schwerster Tauchunfälle, die überlebt werden, auf 100 bis 200 pro Jahr in Deutschland. Hinzu kommen 50 bis 100 tödliche Verläufe, die aber möglicherweise zunächst mit HBO-Therapie behandelt werden (van Laak).

- 1.241.000 Tauchgänge pro Jahr in Ägypten
- 1 Unfall auf 10.000 Tauchgänge (DAN version)
- 1 Unfall auf 5.000 Tauchgänge (U.S. Version)
= 124,1 Unfälle p.a. (DAN)
= 248,2 Unfälle p.a. (U.S.)

Wenn davon ~5% tödlich sind (die 5% habe ich bei Peter Rachow geklaut), macht das in der U.S. Version 12,41 Tote, in der DAN Version noch gut 6 letale Fälle pro Jahr.

@ Peter: ich kann mir gut vorstellen, daß es 60 Unfälle in besagtem Zeitraum gegeben hat. 60 Tote in zwei Monaten kannst Du aber beim nächsten Stammtisch ins Reich der Fabeln abtun.

So long,
Joe
Antwort von Soni am 29.12.2002 - 17:55
tja,

was im "Papas" so alles an Seemansgarn gesponnen wird dieser Tage ... scheint Flaute zu sein da unten

ach Joe,
nette Statistik das

Ein anderer Ansatz wäre vielleicht mal die Auslastung der Dekokammer in Hurghada zu cheken und von den 5% ausgehend zu hochzurechnen.


Antwort von Ekkehard am 29.12.2002 - 19:42
Die teilweise recht destruktiven Beiträge hier geben mir zu denken und daher will ich mich auch mal äußern. Es ist zwar schon ein paar Jahre her, es war 1995 mein erster Tauchurlaub in Hurghada, aber leider habe ich dort erlebt wie so ein TU abläuft. Deshalb sollte man meiner Meinung nach mit mehr Respekt dikutiert werden. Selbst wenn die Zahlen für 2 Monate zu hoch gegriffen sind für ein Jahr gerechnet halte ich sie für realistisch.
Zum Unfall:
Wir wollten gerade ins Wasser springen, da kam ein dutscher Taucher mit englischsprechendem Guide an unserem Boot hoch und bat uns (flehend) um Hilfe. Wir halfen dem Mann aufs Boot legten die Ausrüstung ab und öffneten dann den Anzug, da er über Luftnot klagte. Genaueres war nicht zu erfahren, dazu war er nicht in der Lage. Der Tauchguide konnte auch nichts zusteuern. Es wurde ein Notruf per Funk abgegeben, aber es tat sich nichts. Der Verunfallte bekam Sauerstoff und nach ca 20 - 30 Minuten war er bewusstlos und kurze Zeit später tot. Reanimation eines erfahrenen Tauchlehrers unseres Bootes war erfolglos. Die Reaktion des TLs von dem betreffenden Boot war die Aussage: eigentlich hätte er Herzbeschwerden am Tag vorher gehabt und wollte trotzdem tauchen. Deslhalb musste er (hatte übrigens einige Hundert TG) mit Guide ins Wasser. ("Eigene Dummheit")
Antwort von Oliver am 30.12.2002 - 08:57
Hallo Ekkehard

....dein Schlußsatz sagt alles....wo bleibt denn die Eigenverantwortung??? Das Mitdenken????
Es soll auch Menschen geben, die von Brücken springen....

Ach ja....irgendeine Respektlosigkeit gegenüber irgendwelchen Opfern konnte ich bisher nirgends entdecken, es wurden lediglich die Zahlen von Peter als Effekthascherei und Tratsch und Klatsch bezeichnet und auch entsprechend bezweifelt....

Oliver
Antwort von Soni am 30.12.2002 - 10:19
@Oliver, fully ack!

Danke Ekkehard dafür, dass du der Spekulation mehr Raum gibst.
Ist der Taucher denn nun beim "Tauchen verunfallt" (z.B. Herzversagen) oder an einem "Tauchunfall" (z.B. DCS) gestorben?

Bei ersterem taucht er nicht notwendigerweise in der "Tauchunfallstatistik" auf.

Und hoffentlich wurde der TL damals wegen Fahrlässigkeit belangt.
Antwort von wolfgang am 30.12.2002 - 11:53

Wann ist der Mensch tot ?
Ein Mensch ist als tot zu betrachten wenn eine oder beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
a) unumkehrbarer Herzstillstand mit der dadurch unterbrochenen Blutzirkulation im Organismus und damit auch im Gehirn (Herz-Kreislauf-Tod);
b) vollständiger unumkehrbarer zerebraler Funktionsausfall oder Tod des Gehirns (zerebraler Tod).
Durch welche Umstände dieser Zustand ausgelöst wird ist in unserer Diskussion doch von Bedeutung.

Man könnte jetzt behaupten, dass es keinen tödlichen Tauchunfall für die Statistik gibt, sondern nur Herzversagen was einen natürlichen Tod bedeuten würde .
So ist es nach der Version von @ Soni zu betrachten der ja sagt : notwendigerweise brauchen diese Unfälle in der "Tauchunfallstatistik" nicht aufgeführt zu werden.

Auslöser von Tauchunfällen können durch:
Dekompression
Verletzungen
menschliches und technisches Versagen
Krankheiten
Boots- oder Oberflächenunfälle
beim Aufstieg
Ertrinken
Um nur einige zu nennen, hervorgerufen werden.
Und diese Unfälle passieren nun mal auch in Hurghada was einige hier in diesem Forum vehement verharmlosen wollen.
Ich kann das Getue nicht verstehen, denn wenn einer nach dem Essen oder Klimaanlagenzustand oder sonstigen belanglosen Zeug in einem Hotel in Hurghada nachfragt bekommt mann/frau eine Eingehende Antwort. Aber bei TU wird gemauert bis zum „Gehtnichtmehr“
Antwort von Soni am 30.12.2002 - 12:56
tja wolfgang, nett gesagt.

Jedoch wirst du auch nicht abstreiten können, dass Ekkehards Beispiel nix taucht!

Wenn der Herr Taucher am Vortage über Herzbeschwerden klagt, und am folgenden Tage daran verstirbt, dann hat das nicht notwendigerweise was mit dem Tauchen zu tun. Er wäre eventuell auch beim Joggen, z.B., verstorben.
(oder profaner: beim Vögeln).

Das hat auch was mit Ursächlichkeit zu tun. Von mir aus auch mit fehlender charakterlichen Stärke, die ihn nämlich zu Hause gelassen hätte.

Es heisst ja auch: "Er verstarb beim Tauchen/Vögeln/Autofahrn *durch* Herzversagen".
Todesursache: Herzversagen. Ort: Tauchen

Anders hiesse es: "Er verstarb beim Tauchen. Ursache unbekannt, vermutlich Herzversagen"

Beide Fälle tauchen in der Statistik an verschiedenen Stellen auf.

Und daher ja auch die Spekulationen. Es kann nicht mit Gewissheit gesagt werden, dass das Herzversagen durch das Tauchen verursacht wurde. Begünstigt vielleicht, aber nicht ausgelöst.
Warum? Einfach, weil dieser Herr de facto nicht tauchtauglich war zu diesem Zeitpunkt.

Genauso mit diesen ominösen 60 Kanditaten. Wieviele von denen waren denn zum Zeitpunkt des Tauchens (richtig) tauchtauglich? Siehst du, keine Information, nur hohles Stammtischgerede.

Nichtsdestotrotz, dass gerade in Hurghada überdurchschnittlich viele Taucher (Touristen) versterben ist wohl unbestritten.

Aber ich gestehe. die Diskussion wird uns hier nicht mehr viel weiterbringen.




Antwort von Soni am 30.12.2002 - 13:01
was ich vergass zu sagen:

Es ist auch eine typisch deutsche Eigenschaft für alles und jeden immer erst einen Schuldigen zu finden.
So auch hier. Ein Taucher stirbt, wer ist Schuld? Hängt ihn.

Kaum jemand kommt auf die Idee zu fragen: Was ist die Ursache dieses Unglücks und was kann man in Zukunft tun um so etwas zu vermeiden?
Schware Listen schreiben über die Tauchbasen bei denen so etwas (zufällig?) passierte ist der falsche Ansatz.

Antwort von Ekkehard am 30.12.2002 - 13:14
Hallo Oliver,
der Schlusssatz stammt nicht von mir sondern sollte die Meinung des damaligen TLs wiedergeben. Die Aussage bezüglich der Herzprobleme wurde vom Selbigen aufgestellt. Siehe erste Antwort von Peter v. 27.12.
Antwort von wolfgang am 30.12.2002 - 18:20
@ Soni
ich hab dir schon mal empfohlen die Finger von der Tastatur zu lassen, denn was da heraus kommt ist doch durchweg Blödsinn, aus dem Zusammenhang gerissen und von einer Art und weise die schon unerträglich ist.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und über die Suchfunktion deine Kommentare zu verschiedenen Themen zusammen zu tragen.
Das was da zu lesen ist kann ich nicht kommentieren, den da steht nichts drinnen was irgendwie verwendbar wäre.
Überleg mal genau und dann schreib mal was schönes.
Antwort von Soni am 31.12.2002 - 18:37
klar wolfgang,

man sieht ja an der Resonanz hier wie toll eure Idee unterstützt wird.
Und das liegt sicherlich nicht an der "Hurghada Tauchbasen Lobby".

Dass ich hier etwas viel Bandbreite verbraten habe ist Zufall.
Andere haben sich nicht die Bohne für das Scheissthema interessiert.
Und wer viel postet muss halt auch Kritik vertragen können

Wahrheiten sind immer unerträglich, lieber Wolfgang, wenn sie einen selbst betreffen. Damit wirst du leben müssen.

Und wenn ihr eines Tages mit eurer Liste ganz gross rauskommt, dann freu dich.
Antwort von Heimo Kamitter am 02.01.2003 - 18:14
Über was sprecht Ihr hier eigendlich? 60 Tote in 2 Monaten? Ist diese Meldung tatsächlich soviel Aufhebens wert? Habt Ihr mal in erwägung gezogen,
das man Peter hier evt. auf den Arm genommen hat?
Ich komme gerade aus Sharm el Sheik zurück und habe dort den Ablauf eines TU live aus der Dekokammer erleben können, da ich gerade dort war.
Der Ablauf der Rettungskette war vorbildlich der Einsatz der Divemasterin ( Erste Hilfe) erstklassig. Dem Patienten geht es mittlerweile wieder gut.Ich hoffe, das wenn ich mal in Deutschland verunfalle mir genauso schnell und kompetent geholfen wird, wie es da geschehen ist.
Wo viele Leute reden, kommt nicht immer die Wahrheit ans Licht. Oder wie war das bei der "stillen Post"?
P.S.
Hallo Peter,
du hast Gespäche geführt, o.k., Du willst der Sache auf den Grund gehen? O.K. Find ich gut, aber bitte mal ganz im ernst, bei 60 Toten, kanst Du ganz sicher sein das sich das Tourismus-ministerium ( sogar in Ägypten) einschalten würde. Auch wenn die Mühlen in Ägypten zugegebener Maßen langsamer und auch ein bißchen anders mahlen. Habt Ihr mal nach eienem Tauchgang auf dem wirklich nix aber auch gar nix los war, von dem 2,5m langen Hai erzählt der kurz aus dem Blue auftauchte und wieder verschwand? Versuchs mal, ist echt interessant, was da so bei raus kommt. Ich glaube man hat Dir hier einfach einen Bären aufgebunden. Es wird auch viel über den Weihnachtsmann und das Sandmänchen gesprochen. Da kann mann alle Kinder fragen, es gibt sie wirklich. lächel, grins.
Nichts für ungut
Gruß Heimo
Antwort von Oliver am 02.01.2003 - 21:00
@Heimo

....also das finde ich jetzt nicht wirklich in Ordnung.....wo doch "..5 Leute, alle OWSI aufwärts..." und "...mindestens ein Arzt..." das in Gesprächen, die aber leider nicht näher verifizierbar sind, es GENAU so gesagt haben....

Also mal abgesehen von dem Arzt und dem anderen Arzt, der genau das bestätigt hat, ist ja schon EIN OWSI was ganz besonderes, ganz zu schweigen von 5 auf einmal......bedenk mal, wieviel Umsatz diese 5 für die Franchisefirma repäsentieren....das macht doch seriös und damit auch glaubwürdig...finde ich zumindest *GRINS*

Oliver
Antwort von Peter am 03.01.2003 - 09:01
...Is ja gut jetzt, Leute. Ich hab´ Euch geschildert, was ich gehört habe, wer, was gesagt hat und wollte ausschließlich wissen, wer möglicherweise weitere Infos hat. Und vor allem, was da dran ist. Nicht mehr und nicht weniger. Punkt. Dass mir jetzt der Eine oder Andere meint, eine mitgeben zu müssen - geschenkt. Aber ich finde, es reicht jetzt. Vor allem die zum Teil doch herablassende Form einiger, die meinen, sich hier etwas schräg auslassen zu müssen. Nur um vorzubeugen: ich bin nicht sauer, eingeschnappt, beleidigt, etc.
Unabhängig davon: gutes neues Jahr an alle....
Antwort von Rittmasta am 03.01.2003 - 17:04
Hallo Leute!
Ich habe mir gerade Eure Mails durchgelesen und denke das hier nicht sehr viel kluges dabei ist. (teilweise)
Ich glaube auch nicht das diese schwarze Liste funktioniert. Irgend ein Ars.. macht sich einen Spaß und verteufelt eine Basis. Wer oder wie soll das kontrolliert werden?
Besser würde ich finden eine Liste wie man solche TU`s im Detail verhindert.
Wie wärs damit ??

grüsslich Rittmasta
Antwort von Oliver am 03.01.2003 - 21:48
@Rittmasta (was auch immer das bedeutet )
...um darüber nachzudenken, wie man "solche" Unfälle verhindern könnte, sollte man ja erst mal wissen WAS FÜR UNFÄLLE DAS DENN WAREN....!!!!
Das istz doch das Grundproblem...Peter hat von irgendwelchen Schwachköpfen, die sich profilieren wollten oder die ihn hochnehmen wollten gehört, daß es ja sooooo viele tödliche Unfälle gegeben hat......mehr war es ja nicht....und nu du: wie willst du einen Unfall verhindern, der nur im kranken Hirn eines (oder auch von fünf) OWSI passiert ist?????
Zeigt aber deutlich die Geisteshaltung solcher Menschen auf.....na ja....OWSI eben....*zensiert*

Oliver
Antwort von rittmasta am 04.01.2003 - 10:23
Hi Olli!
Was ich damit meinte ist doch nur; es ist sinnlos Spekulationen anzustellen über "sogenannte Tauchunfälle". Besser wäre doch im Detail zu wissen wie so ein Unfall passiert ist um anderen Tauchern die Möglichkeit zu geben dies zu verhindern. Das wäre eine "Liste" die sicher mehr helfen würde. Ich tauche erst seit 2 Jahren habe 98 TG`s und bin eigentlich immer mit Leuten am Weg die um vieles länger tauchen als ich. Aber auch Andy TL ( 3800 TG !!!) sagt: Tauchen ist wie Autofahren; man fährt 25 Jahre, ist ein guter Autofahrer aber eine Unfallsituation ist immer was neues.(kann man nicht lernen !!!)
deshalb bin ich immer interessiert zu hören (lesen) wie ein Unfall passiert ist um daraus zu lernen.
Zum Namen Rittmasta; ist nur ein Spitzname, hat nix mit Master Scuba oder sonst was zu tun "grins"
hoffe, habe damit Deine Frage beantwortet
grüsslich Mike
Antwort von Bernd am 09.01.2003 - 17:04
Selten so viele nichtssagende und auf wichtig machende E-Mails gelesen. Mein erster Tauchgurlaub in Hurghada war vor 24 Jahren und im Sommer 2001 mein zweiter. Es hat sich bestimmt viel verändert. Der Tauchbetrieb hat erschreckend zugenommen. Sicher pasieren auch immer wieder Zwischenfälle. Ob aus gesundheitlichen Gründen oder aus mangelnder Taucherfahrung. Das war bei meinem ersten Urlaub so und beim zweiten ebenso. Aber das es jeden Tag einen toten Taucher gegeben haben soll, finde ich trotz der Massenabfertigung schlichtweg absolut blödsinnig. Es wäre ja auch ein gefundenes Fressen für die allgegenwärtige Yellowpress.
Übrigens, ich lebe im Raum Stuttgart und habe nirgendwo etwas darüber gelesen, dass ein Stuttgarter Taucher in Ägypten ums Leben kam. Das war doch das eigentliche Thema, oder?
Vielleicht sollte man in Zukunft in diesem Forum sich wieder sachlich äußern und nicht nur wahllos etwas in den Raum stellen. Nur um irgendetwas los zu werden.
Wünsche allen gut Luft und immer cool bleiben.
Antwort von Armin am 10.01.2003 - 12:05
Hi!

Info von Werner und Karin direkt zu dem obigen Unfall:

Den tötlichen Tauchunfall am 22.12.2002 gegen 14.40 Uhr habe ich und meine Frau
leider unmittelbar miterleben müssen.
Die Location: Abu Haschisch, Süd Ergs , das ist ca 20 Minuten Bootsfahrt ab der Tauchbasis Extra Divers im Hotel 1-2 Fly Makadi Club.
Der Mann ist 60 Jahre alt gewesen. Ursache des Unfalls war, dass er mit nicht geöffneten
Tank ins Wasser ging . Er ist sofort wie ein Stein abgetaucht. Wir haben Ihn erst nach
2-3 Minuten wieder an die Wasseroberfläche bringen können.
Wir haben sofort Widerbelebungsmassnahmen eingeleitet. ein Arzt kam dann ca.
20 Minuten später mit einen anderen Boot und konnte nur noch den Tot feststellen.
Und wie immer: Herzversagen !!! ( daran stirbt doch letztendlich jeder )
Na ja, das Weihnachtsfest war jedenfalls gelaufen.
Solche Unfälle durch unachtsamkeit der Taucher passieren leider immer wieder,
besonders wenn die Boote voll sind und dadurch alle in Stress sind.
Hurhada ist und bleibt eben eine "Tauchfabrik" mit sehr schönen Tauchgebieten.
M.f.G. Werner und Karin
Antwort von blubber_baer am 14.01.2003 - 15:26
@armin: Danke, für deine sachliche Schilderung, jetzt haben wir wenigstens etwas, das in dieses Forum passt.

Kommentar zu dem Unfall: Wenig Übung, kein Buddy-Check, keine Luft im Jacket (sackte ab wie ein Stein) -> viele Fehler, die unter beachtung der ganz normalen Tauchregeln vermieden worden wären.

Zu unserem Ausgangsthema: Eine Liste mit den TUs und den entsprechenden Basen:

Wir befinden uns mitten in einer solchen Liste, dieses Forum behandelt sicherlich viele der Unfälle, wenn auch nicht in direkter "Listenform".

Basen sollten hier nur genannt werden, wenn diese auch DIREKT für den Unfall verantwortlich sind. Der o.g. beschriebene Unfall mit der geschlossenen Flasche kann nur schlecht der Basis angelastet werden, in der Regel wird im Buddy-Team eigenverantwortlich getaucht.

Die Basis kann sich höchstens über Logbuch-Kontrolle bzw. Check-Dive ein Bild vom Taucher machen, fällt dieses akzeptabel aus, sind die Möglichkeiten bereits erschöpft.

Wenn die Touries fast nichts trinken (oder heimlich unterm Handtuch bei 40 Grad im Schatten ihr Bierchen oder am Flachmann süffeln), sich über vereinbarte Limits hinwegsetzen (30-Meter-Grenze, wir fallen aber mal schnell an den Brothers auf 68 Meter ab, noch dazu erkältet und mit Medikamenten vollgedröhnt) oder medizinische Defizite verschweigen (Herzleiden, Medikamenteneinnahme etc.), dann kann auch die beste, vorbildlichste Basis mit dem weltbesten Diveguide und einem Super Buddy nichts gegen den Unfall machen.

Sofernd sich nicht bereits vorher deutliche Anzeichen ergeben bleibt nur die Möglichkeit, auf Fehler und Fehlverhalten zu reagieren! Oder aber den Bestatter zu rufen.

Wer auf den Korallen rumtrampelt, wird z.B. in Safaga maximal ein mal ermahnt, danach folgt der Verweis von der Basis (und die Basen dort unten kommunizieren recht gut untereinander).

Es wird leider auch immer leute geben, die sich mit dem Auto zu tode fahren, obwohl sie einen Führerschein haben, immer taucher geben, die bei Ihrem Hobby sterben. Warum?

Es ist immer eine Frage der Selbsteinschätzung, des Selbstvertrauens (auch mal nein zu sagen) und der Einstellung zum Tauchen. Die Welt unter Wasser ist ein für uns lebensfeindlicher Raum, in dem wir nur mit technischer Hilfe überleben können. Er erfordert von jedem, der sich dort hinein begibt, Disziplin sowie wissen über die entsprechenden medizinischen und technischen Zusammenhänge.

Wer diese nicht hat, oder wem in der Ausbildung duggeriert wird, tauchen ist IMMER ungefährlich, der wird über kurz oder lang hier im Forum zur Diskussion stehen.

Um das oben erwähnte Beispiel aufzugreifen, auch Golf kann schön sein.

Allen "Gut Luft" und unfallfreie Tauchgänge
Antwort von F. Jehle am 15.01.2003 - 12:17
Folgenden Tauchunfall habe ich am 02.01.03 selbst miterlebt:

Am 02.01.03 entschloss ich mich bei Jasmin Diving zu meinen ersten Tauchgang ( sogenanntes hand in hand tauchen o. Intro).

Als ich bereits wieder an Bord war ( ca. 15.00 Uhr ), hörten wir ca. 30 meter von unserem Boot entfernt hilfeschreie von einer Italienerin. Offenbar Ihr Freund oder Mann trieb regungslos neben Ihr.
Die zwei waren von einer anderen tauchbasis( Vermutlich Dive Point ) und gerade aufgetaucht

Da wir das erste Boot vor Anker in der Reihe waren und auch noch eine ausgebildete Krankenschwester an bord war, wurden die zwei bei uns an bord gezogen.

Der Mann war offenbar bewusstlos. Bei den Wiederbelebungsversuchen kam nur Blut und schaum aus dem mund.

Ein notruf wurde abgesendet. es blieb aber nur die eine möglichkeit in hurghada den hafen anzulaufen. Ein krankenwagen sollte da schon warten. Nach ca 45 min. erreichten wir den Hafen.
In der gesamten zeit wurden die wiederbelebungsmassnahmen ununterbrochen durchgeführt.

Der grösste schock für mich war, dass weit und breit kein arzt und kein rettungswagen zu sehen war. ( hätte wahrscheinlich auch nichts mehr machen können, aber warum kam da niemand...)

Nach einer weiteren 1/4 Stunde !!! kam ein pick Up von Dive Point. Dort wurde der reglose Körper unter menschenunwürdigen bedingungen auf die pritsche geschleift und abtransportiert.

Alles unter den Augen der völlig verzweifelten und von einem nervenzusammenbruch zum anderen getriebenen Partnerin.

Ist das normal, daß es in so einem großen tauchgebiet keine anderen rettungsmöglichkeiten gibt?

Was bringen die moderne deko kammern, wenn der verletzte erst in 90 minuten dort ankommt.

Macht es sinn, ein privates rettungsteam (Schnellboot oder Hubschrauber) über Umlagen auf die Tauchbasen zu finanzieren?

Mit freundlichen Grüßen

ferry jehle
Antwort von Holger am 24.01.2003 - 17:26
Interessant finde ich, daß es einigen Personen immer gelingt, auch aus den abwegigsten Diskussionen noch anklagende Beiträge über "die TL der Franchisefirma" (PADI ist gemeint, falls jemand das nicht weiß) abzusondern. Denn nur diese Hetze gegen einen bestimmten Verband, dessen Unfallzahlen sich nicht negativ von denen anderer Verbände unterscheiden, zeichnet ja den wahren Taucher aus ...
Antwort von Bernd am 26.01.2003 - 20:26
Langsam wird die Diuskussion über sogenannte "besoffene" und ach gar nicht richtig ausghebildete Taucher lächerlich. Wenn ich nach Ägypten zum Tauchen gehem dann sind dort manche Dinge einfach nicht so, wie sie im ach so gut reglmentiereten Deitschland sind. Ich tauche seit über 20 Jahren in allen Meeren dieser Welt, aber ich war nie von sätndig besoffenen Tauchern umgeben. Bislang hatte ich immer Kameraden, die eigentlich auch wieder gesund auftauchen wollten. Unfällle wird es immer geben. Weil einer gesundheitliche Probleme bekommen hat oder weil unglückliche Umstände eingtroffen sind. Aber bitte verschont uns Taucher mit besserwisserischen Zurechtweisungen. Und veruscht nicht immer den Tauchebasen irgend eine Schuld zuzuweisen. Idioten gibt es immer. Angeber auch. Miese Tauchbaden bestimmt auch. Aber diese sind bestimmt keine, die einem Verband angehören und gewisse Standards einfach einhalten und die man über einen deutschen Reiseveranstalter buchen kann. Es sind die billigsten vor Ort. Auf die auch nur ein ganz bestimmter Personenkreis reinfliegt.

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